
Sign up to save your podcasts
Or


Was macht eine Intimitätskoordinatorin? Und was genau ist ein Nudity Rider? Es ist ganz selbstverständlich, dass es bei kleinen und großen Stunts Expert*innen am Filmset braucht. Egal, ob es sich um einen kleinen Sturz oder eine intensive Kampfsequenz mit Explosionen handelt - alles muss sicher koordiniert und einstudiert sein. Stuntkoordinatoren sind hier gefragt und übernehme teilweise auch die Parts der Schauspieler*innen, wenn es zu heikel wird. Bei intimen Szenen - Szenen, bei denen nackte Haut zu sehen ist oder intime Handlungen gezeigt werden - ist das noch nicht die Regel.
Unsere heutige Gästin ist die erste Intimitätskoordinatorin in Deutschland - Julia Effertz. Sie berichtet von ihrem Werdegang und der Relevanz der Intimitätskoordination. Als Intimitätskoordinatoren agiert sie häufig schon weit vor dem Drehbeginn: Angefangen von der Entsexualisierung einzelner Drehbuchzeilen bis hin zum Closed-Set beim Dreh begleitet sie die intimen Szenen.
Über das Schauspiel kam sie zu einem Workshop in London bei Ita O'Brien. Bei der britischen Regisseurin und Vorreiterin des Berufsfeldes des Initimacy Coordinators lernte sie die "Intimacy On Set Guidlines" kennen und ließ sich als Intimacy Coordinator ausbilden. Ita O'Brien startete mit ihren Workshops und Vorträgen eine wichtige und weiterhin anhaltende Bewegung innerhalb der Filmszene. Es geht darum, Sichtbarkeit und Bewusstsein für die essenzielle Arbeit der Intimitätskoordination zu stärken. Die Wunden einer unerprobten Kampfszene ohne Stuntmen und Stuntwomen sind schnell zu erkennen. Die tief liegenden Wunden bei einer nicht koordinierten intimem Szenen sind unsichtbar, leicht zu verkennen und ziehen schwere Folgen mit sich.
Im Zuge des Weinstein-Falls und der daraus entstandenen #metoo Bewegung ist ein bewussterer Umgang in der Filmszene schon zu erkennen. Doch der Weg, bis die Rolle der Intimitätskoordinator*in die Norm sind, ist noch weit. Dafür braucht es noch einige Unterstützer*innen, mehr Produzent*innen und Regisseur*innen, die Intimitätskoordinator*innen mit einplanen und deren Expertise einfordern, einen Ausbildungsort, um Intimitätskoordinator*innen zu zertifizieren und Menschen, die diesen Beruf ausüben. Aber der erste und wichtigste Schritt ist schon mal getan - eine Intimitätskoordinatorin ist schon mal da!
Ergänzung: Im Dezember 2021 erweiterte sich der Berufsverband Kampfchoreografie e.V. um die Intimitätskoordination. Die Erweiterung des neuen Bereichs wird zur Zeit von drei weiteren Intimitätskoordainator*innen gestaltet: Paula Alamillo Rodriguez, Cornelia Dworak, Florian Federl.
Julia Effertz
Schauspielerin / Intimitätskoordinatorin
Webseite: https://www.juliaeffertz.com
Crew United (Intimitätskoordinatorin) - LINK
Crew United (Schauspielerin) - LINK
Weiterführende Links:
Australien | Equity Intimacy Guidelines - LINK
Canada | Künstlergewerkschaft Actra - LINK
Finnland | Intimitäts-Richtlinien der Finnischen Filmförderung - LINK
Großbritannien | Richtlinien des Regieverbandes Directors UK - LINK
Großbritannien | Intimacy on Set Richtlinien - LINK
Großbritannien | Intimacy for Stage and Screen Richtlinien - LINK
Großbritannien | ICDN International Casting Directors Network - LINK
Neuseeland | Equity Guidelines - LINK
USA | Künstlergewerkschaft SAG-Aftra - LINK
Ähnliche Folgen:
#114 | THE CASE YOU: Film.Macht.Strukturen
#104 | Casten: Mit Gefühl und Weitblick
#102 | Vielfalt im Film: Zahlen stärken Diversität
Social Media - @indiefilmtalk
Beim Indiefilmtalk beschäftigen wir uns viel mit der Independent-Produktion von Filmen und Serien. In unseren Folgen reden wir mit Kolleg*innen über Prozesse und Herangehensweisen auf dem Weg zum fertigen Film oder Serie. Aber wie unterscheidet sich das Independent-Filmemachen von der Produktion bei einem der größten Medienhäusern Deutschlands? Wie entstehen große Serien und Filme wie die "Ku'damm Reihe" oder die Mini-Serie "Charité" und wieviel Independent Filmemachen findet man in einem großen Produktionshaus wie der UFA wieder?
In unserer heutigen Folge des Indiefilmtalk Podcasts reden wir mit UFA Fiction Geschäftsführer und Produzent Benjamin Benedict über die Produktionsarbeit bei der UFA. Am Beispiel der frisch gestarteten UFA Fiction Serie "Der Überfall" reden wir über die Suche nach spannenden Stoffen, wie das kollaborative Arbeiten eine Produktion beflügeln kann und die Wichtigkeit des Publikums für eine Film- oder Serienproduktion. Zusätzlich gibt uns Benjamin in dem Gespräch spannende Insights in seine Herangehensweise an Projekte.
Falls ihr die sechs-teilige Serie "Der Überfall", die wir in der Folge besprechen, noch nicht gesehen habt, könnt ihr dies in der ZDF-Mediathek nachholen. In der Serie dreht sich alles um einen Überfall auf einen Eckladen, der dazu führt, dass die Lebenswege unterschiedlicher Menschen auf einander prallen. Link: https://www.zdf.de/serien/der-ueberfall
Social Media - @indiefilmtalk
Auf gehts! Der Indiefilmtalk geht mit neuen spannenden Themen und Gästen in die fünfte Staffel!! Was alles so auf euch zukommt erfahrt ihr in dieser Folge.
Wir freuen uns auf alle unsere Gäste, auf Euch und hoffen ihr habt genauso viel Spaß wie wir mit den nächsten Folgen.
Den Indiefilmtalk-Supporten:
Social Media - @indiefilmtalk
Und nun ist unsere Filmseele wieder um 365 Tage reicher. Reicher an visuellen Eindrücken, an Serien, an Filmen, an diversen Mediathekserfahrungen. Doch was hat uns nachhaltig beeindruckt? Welche neuen Formen des Erzählens haben wir entdeckt? Und was möchten wir in Zukunft sehen? Zusammen mit Bianca Jasmina Rauch, Leo Merkel und Jakob Creutzburg - ja DER Jakob - möchten wir mit euch zusammen das Jahr Revue passieren lassen. Daher hoch die Tassen, lasst die Korken knallen, schnappt euch Kekse der Jahresrückblick steht an!
Viele Filme stecken in der Filmwelle fest. Der Kinostau führt uns im Jahr 2021 dazu, mehr auf persönliche Empfehlungen zu hören. Vielleicht eine echte Chance für die kleinen Filme gesehen und gehört zu werden? Doch die Masse an Filmen finden wir nicht nur bei den Kinostarts wieder, sondern auch die Mediatheken platzen aus allen Löchern. Kaum einer hat nur das gute alte Netflix-Abo. Nein, es kommen diverse Andere dazu: Disney+, Apple-TV, Mubi, Amazone Prime, Joyn uvm. Neben den kostenpflichtigen Mediatheken gibt es natürlich noch die öffentlich-Rechtlichen, die mit ihren Angeboten auch nicht kleckern, sondern einiges zu bieten haben. Doch wie finden wir uns als Zuschauer*innen in diesem Überangebot an Filmen und Serien zurecht? Wer kuratiert diese Inhalte für uns? Und wieso zeigt uns die Übersicht von Netflix in jeder Kategorie immer noch 5 x dasselbe an? Wenn es um das Thema Orientierung und Kuration geht, muss in den Mediatheken und Streamingdiensten dieser Welt noch einiges passieren. Andererseits wollen wir das? Wollen wir das Algorithmen uns unser optimiertes Abendprogramm vorschlagen? Wenn wir schon von Algorithmen sprechen, wie wird Deep Fake eigentlich das Filmschaffen verändern? Lassen wir verstorbene historische Personen oder Schauspieler*innen wieder auferstehen? Ist das ethisch vertretbar? Und entwickelt sich der Antagonist eigentlich gerade zu einer Art sympathischen-Antagonist. Ein ambivalenter Antagonist, so wie sich einst der Protagonist zum Antihelden entwickelte? Sehnen wir uns eigentlich ab und zu nach weniger komplexen Stories, um einfach abzutauchen, zu entspannen, sich gehen zu lassen, um der überhohen Komplexität des Alltags zu entkommen? Und...ach hört einfach rein...
Das alte Jahr neigt sich dem Ende und wir möchten Danke sagen - an unsere Gäste, Kooperationspartner und an euch! Habt feine Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt gesund und wir hören uns!
Unsere Gäste:
Bianca Jasmina Rauch
Filmwissenschaftlerin, -kritikerin
Facebook - LINK
Twitter - LINK
Filmlöwin - LINK
Podcast - LINK
Jakob Creutzburg
Bildgestaltender Kameramann
Grenadine Film - LINK
Crew United - LINK
Leo Merkel
Producer
Seven Eelephants - LINK
Crew United - LINK
Über diese Filme haben wir (kurz) gesprochen bzw. erwähnt:
DUNE (Trailer) - LINK
JAMES BOND -No time to die (Trailer) - LINK
FIRTS COW (Trailer) - LINK
SQUID GAME (Netflix) - LINK
7 VS WILD (You Tube) - LINK
LOVEMOBIL (Trailer) - LINK
Weiterführende Links zu LOVEMOBIL:
artechock Spezial - LINK
AG-DOK und die Debatte um LOVEMOBIL - LINK
NDR distanziert sich vom Dokumentarfilm LOVEMOBIL - LINK
THE BEATLES - GET BACK (Disney+) - LINK
TIGER KING (Netflix) - LINK
DIANA PRINCESSIN OF WALES (Netflix/2012) - LINK
MATRIX Resurrections - LINK
80.000 Schnitzel (ZDF-Mediathek) - LINK
NOMADLAND - LINK
Szenen einer Ehe (HBO) - LINK
Szenen einer Ehe (Original) - LINK
THE GULITY (2018) - LINK
THE GUILTY (2021) - LINK
Weihnachtsempfehlungen:
KEWIN ALLEIN ZUHAUS - LINK
KEVIN ALLEIN IN NEW YORK - LINK
ELDORADO KADEWE (ARD) - LINK
DIE SCHATZINSEL (1969 ZDF/ORTF) - LINK
DASH & LILLY (NETFLIX) - LINK
ALL YOU NEED (ARD) - LINK
LOVING HER (ZDF) - LINK
BEN HUR (1959) - LINK
LAWRENCE VON ARABIEN (1962) - LINK
JASON UND DIE ARGONAUTEN (1963) - LINK
MOSES (1975) - LINK
Nützliche Links
Changemaker films - LINK
FilmFriend Streaming Dienst mit Bibliothekskarte - LINK
Gespräche aus der ersten Reihe - Podcast - First Steps Award - LINK
Shelfd - Empfehlungen für alle kostenlose Mediatheken - LINK
Ähnliche Folgen:
#95 Glühweindialoge | Ende Gelände 2020!
#63 Glühweindialoge | It’s a Wrap 2019
#40 Glühweindialoge | Das Wrap-Up 2018: Teil II
Social Media - @indiefilmtalk
Unter Filmhistorikerinnen gilt das Jahr 1895 als Geburtsstunde des Films, wie wir ihn heute kennen und lieben gelernt haben. Haben die Gebrüder Lumières und ihre damaligen Filmkolleginnen einen Film in Form einer einzelnen Szene dargestellt, hat sich die Art der Filmgestaltung, des Filmschnitts in den letzten Jahrzehnten verändert und weiterentwickelt. Mit dieser Weiterentwicklung veränderte sich auch unser Sehverhalten und das Verständnis für den Aufbau eines Films.
**Gibt es den optimalen Filmschnitt?
Weiterführend zum Gespräch können wir euch den Beitrag von Professor Markus Huff auf der Seite "The Inquisitive Mind" zu dem gleichnamigen Thema empfehlen. Den Link dazu findet ihr hier - https://de.in-mind.org/article/die-wahrnehmungspsychologischen-grundlagen-des-filmemachens-oder-warum-menschen-filme
Social Media - @indiefilmtalk
Die Filmszene ist eingebettet in feste Machtstrukturen. Hierarchien und Top-down Prozesse zeichnen häufig die Produktion. Vereinzelt gibt es kollektive Impulse, Doppelspitzen in Regie, kollaborative Arbeit im Writersroom oder auch im Schneideraum. Der Trend, auf Augenhöhe zu arbeiten, ist nicht nur eine Welle, sondern eine aufkommende innere Haltung, die sich im Mindset der Filmschaffenden zu etablieren scheint. Leider spielen sich in den dunklen Zwischenräumen des Filmschaffens auch andere Szenen ab.
In dem 80-minütigen Dokumentarfilm THE CASE YOU (2020) führen die fünf Schauspielerinnen in einem Theatersaal durch ihre Erinnerungen. Diese Erinnerungen beziehen sich auf einen konkreten Vorfall innerhalb eines Castings im Jahre 2015. In dieser Castingsituation erfahren sie systematische gewaltvolle und sexuelle Übergriffe, welche sie gemeinsam rekonstruieren. Es geht ganz klar um eine Form der Grenzüberschreitung, um Machtmissbrauch im Castingprozess. Alison Kuhn, zu dieser Zeit selbst Schauspielerin, war als Bewerberin im Casting mit dabei. Einige Jahre später bewarb sie sich bei der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF im Studienfach Regie und wusste genau, dass sie dieses Thema, diesen Vorfall filmisch aufarbeiten möchte. Es gelingt ihr. Nun ist THE CASE YOU schon auf einer Vielzahl wichtiger Festivals unterwegs gewesen und wird am 10. März 2022 seinen Kinostart verzeichnen. Dieses außergewöhnliche Dokumentarfilmprojekt ist eine intensive und sehr intime Reise durch die Erinnerungswelten der fünf Frauen. Alison Kuhn schafft in dem Theatersaal einen sicheren Raum für die Betroffenen und eröffnet ihnen eine Plattform, ihren Gefühlen Strahlkraft zu verleihen. Sie werden vom Publikum gehört, gefühlt, empowert.
In unserer heutigen Folge spricht Alison Kuhn (Regisseurin, Schauspielerin) über ihr Dokumentarfilmprojekt THE CASE YOU sowie ihren neusten Kurzfilm FLUFFY TALES. Außerdem eröffnen sie uns einen Blick in ihre Form der Kommunikation gerade bei sensiblen Szenen.
Alison Kuhn
Regisseurin / Schauspielerin
Webseite: www.alisonkuhn.com
Crew United (Schauspielerin) - LINK
Crew United (Regisseurin) - LINK
THE CASE YOU
Teaser - LINK
Kinostart - 10. März 2022
Filmlöwin (Artikel) - LINK
FLUFFY TALES
SCHWARMTIERE
Eine Literaturadaption, welche auf 3Sat ausgestrahlt wird. tba
Weiterführende Links:
Wenn du sexuelle oder gewaltvolle Übergriffe erfahren hast, scheue dich nicht, dich an einer dieser Organisationen zu wenden. Sie können dir direkt Hilfe und Unterstützung anbieten. Du bist nicht allein!
berta - Beratung und telefonische Anlaufstelle - LINK
Das berta-Telefon richtet sich an Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt, sowie an Angehörige, Helfende und Fachkräfte. „berta“ bietet Menschen Entlastung, Beratung und Unterstützung beim Aussweg aus organisierten sexualisierten und rituellen Gewaltstrukturen und unterstützt darüber hinaus alle, die sich um jemanden sorgen, einen Verdacht haben oder Informationen zum Thema suchen.
Hilfetelefon sexueller Missbrauch - LINK
Das „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ ist die bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt, für Angehörige sowie Personen aus dem sozialen Umfeld von Kindern, für Fachkräfte und für alle Interessierten.
Themis - Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V. - LINK
Die "Themis Vertrauensstelle" richtet sich speziell an film- und theaterschaffende Personen.
Weißer Ring - LINK
Der "Weiße Ring" richtet sich an Opfer von Kriminalität und Gewalt.
Wildwasser Kreis Groß-Gerau e.V. - LINK
Der "Verein Wildwasser" bietet Hilfe für Betroffene, Angehörige und Vertrauenspersonen sowie Fachpersonal.
Dies ist lediglich eine Auswahl von einzelnen Organisationen, es gibt noch viele mehr.
Ähnliche Folgen:
#104 | Casten: Mit Gefühl und Weitblick
#101 | LOVECUT: Ein starkes Duo
Social Media - @indiefilmtalk
Kinder- und Jugendfilme sind eine wichtige Säule unseres weltweiten Kinomarkts. Sie können, wenn sie gut gemacht sind, auf kreative Art ein besonders breites Publikum zum Nachdenken bewegen und die jüngsten, den Filmnachwuchs an die Kunst des filmischen erzählens heranführen. Der Kinderfilm kann verschiedene Genres bedienen und so lustig, spannend, fantastisch oder auch gruselig sein und hat durch die mögliche Zielgruppe eine gute Möglichkeit an der Kinokasse zu glänzen.
Wie sieht es mit dem deutschsprachigen Kinderfilm aus?
In unserer heutigen Folge reden wir mit unseren Gästen Medienwissenschaftlerin und Dozentin Margret Albers und Drehbuchautorin und Illustratorin Viola Lippmann über den deutschsprachigen Kinder- und Jugendfilm. Wir gehen der Fragen nach, was einen guten Kinderfilm ausmacht und wie sich die Arbeit an Kinderfilmen von anderen Filmgattungen unterscheidet. Wir ergründen zusätzlich gemeinsam wieso der Kinderfilm im deutschsprachigen Raum mehr Beachtung braucht und wieso es interessant sein kann sich als Filmschaffender des "Erwachsenenkinos" mit dem Kinderfilm auseinander zu setzen.
Social Media - @indiefilmtalk
Das Drehbuch ist die Grundlage für jeden Film oder jede Serie. Ohne das geschriebene Wort, die ausformulierten Charaktere und die kreierte Welt, gibt es in der Regel nicht viel, was einen Film später ausmacht. Umso wichtiger ist es sich als Filmemacher*in oder Drehbuchautor*in weiter zu entwickeln und das Handwerk des Schreibens durch regelmäßiges üben auszubauen.
Aber wie verbessert man das Schreibhandwerk? Und habt ihr schonmal darüber nachgedacht, einfach drauf loszuschreiben und zu schauen was ihr für spannende Geschichten in relativ kurzer Zeit umsetzen könnt?
In unserer heutigen Folge reden wir mit den Drehbuchautoren Professor Robert Krause und Professor Florian Puchert über den Weg zum fertigen Drehbuch. In unserem Gespräch schauen wir uns Techniken an, die helfen können schnell kreative zu arbeiten, reden über Tricks die helfen können die Angst vor der Weißen-Seite zu verlieren und darüber warum es auch mal gut sein kann regelmäßig Skripts für die eigene Schublade zu produzieren. Mit Club23 haben Florian und Robert nach langjähriger Arbeit als Drehbuchautoren ein spannendes Seminarprogramm für Drehbuchautor*innen entwickelt, welches den Teilnehmenden wichtige Impulse für das Schreibhandwerk bietet und zusätzlich die teilnehmenden Autor*innen befähigt einen 1. Draft ihres Drehbuchs innerhalb von 23 Tagen fertig zu stellen. Neben dem Drehbuchseminar Vor-Ort bieten Florian und Robert auch Online-Kurse an. Hier habt ihr neben dem Drehbuchprogramm auch die Möglichkeit bei einem Treatmentprogramm von 5 intensiven Tagen teilzunehmen. Mehr Informationen zu Club23 findet ihr auf der Webseite - LINK
Robert Krause
Drehbuchautor/Regisseur
Scenario (Agentur) - LINK
Bücher - LINK
Florian Puchert
Drehbuchautor
CrewUnited - LINK
freeX (Agentur) - LINK
Falls ihr Interesse habt das Online-Treatmentprogramm von Club23 mit einem aktuellen Stoff von euch auszuprobieren haben wir für euch noch einen Code. Mit dem Indiefilmtalkcode INDIE23 erhaltet ihr 30% Rabatt auf den Kurs - Link zu Club23
Die Kunst des Drehbuchlesens | Oliver Schütte - LINK
Die 1% Methode | James Clear - LINK
Der Weg des Künstlers | Julia Cameron - LINK
Drehbuchschreiben | Linda Seger - LINK
Save the Cat!: The Last Book on Screenwriting You'll Ever Need | Blake Snyder - LINK
Unsere Sammlung mit spannenden Drehbüchern zum lesen - LINK
Social Media - @indiefilmtalk
"Wir leben in einem Autorenzeitalter. Überall werden Geschichten gesucht.“
Marcus PfeifferVom ersten Drehbuch zum eigenen Langfilm! Das eigene Drehbuch in den Händen halten und keine zwei Jahre darauf folgt der Kinostart der eigens geschriebenen Komödie. Ein ungewöhnlicher schneller Weg, der für Drehbuchautor Marcus Pfeiffer wahr wurde. Von der Werbebranche ging er seinem Wunsch nach, einen Langfilm zu schreiben und bewarb sich bei der Drehbuchwerkstatt München. Er besuchte ein mehrmonatiges Stipendium und nutzte im Anschluss intensiv die Möglichkeit, auf dem Filmfest München sein Werk zu pitchen und die geeignete Produktionsfirma zu finden. Das er so schnell nicht nur die richtige Produktionsfirma, sondern auch den richtigen Regisseur fand und der Film dann auch noch direkt produziert wurde - hätte er in dieser kurzen Zeit nicht erwartet.
Neben seinem Weg vom Drehbuchautor zu seinem ersten Langfilm, erzählt uns Marcus Pfeifer wie unperfekt ein Drehbuch zur Weitergabe sein darf, wie sinnvoll eine Agentur ist, warum man seine Nase mal in die Set-Arbeit stecken sollte und warum die besten Ideen stets unter der Dusche entstehen. Genau, richtig gelesen - wir unternehmen in dieser Folge einen kleinen Exkurs in die Hirnforschung und erfahren einiges Praktisches, um unsere kreativen Kanäle anzukurbeln. Also seid bereit für eine weitere Folge des Indiefilmtalk-Podcast zum Thema Komödien schreiben, Ideen entwickeln und Set-Luft schnuppern!
Marcus Pfeiffer
Drehbuchautor
Webseite - LINK
Scenario (Agentur) - LINK
Weiterführende Links:
Drehbuchwerkstatt München - LINK
FFF Bayern - LINK
Leonine Studios - LINK
Lieblingsfilm - LINK
Weiterführende Literatur:
Steven Johnson: "Wo gute Ideen herkommen. Eine kurze Geschichte der Innovation" - LINK
Mason Currey: "Daily Rituals: How Great Minds Make Time, Find Inspiration, and Get to Work“ - LINK
Bas Kast: "Und plötzlich macht es KLICK!“ - LINK
Ähnliche Folgen:
#103 | Solace23: Drehbücher richtig lesen
Drehbücher lesen und schreiben lernen
Drehbuchschreiben – Tipps zum Überwinden von Hürden
#90 | Das Leben ist kein Drehbuch
DFFB Sessions | Creating „Skylines“: Der Weg zur ersten Netflixserie
Social Media - @indiefilmtalk
Was sind eigentlich "Guilty Pleasure Filme" und wieso schauen wir uns manche Filme immer und immer wieder an, obwohl wir wissen, dass sie nicht wirklich gut sind? Wenn man das Internet nach dem Phänomen "Guilty Pleasure" befragt, bekommt man von z.B. Wikipedia folgende Antwort:
A guilty pleasure is something one enjoys despite feeling guilt for it.
Wikipedia | LINKWenn man diese Aussage ins Deutsche auf den Film überträgt, wäre ein "Guilty Pleasure Film" ein Film den man gerne schaut und man sich danach schuldig oder elend fühlt. Ob das auch bei unserer illustren Runde der Fall ist, erfahrt ihr in der aktuellen Folge des Indiefilmtalk-Podcasts.
In unserer heutigen lockeren Roundtablerunde unterhalten wir uns mit unseren Gästen Filmemacherin Paulina Wanat, Regisseur Alexander Garms und Comedyautor Daniel Hettinger über unsere Lieblings-/Hassfilme. Wir ergründen den Begriff "Guilty Pleasure" und reden darüber, was uns an diesen "Meisterstücken" der Filmkunst hält. Also, macht euch auf ein hitziges Gespräch bereit und erzählt uns doch gerne, was eure "Guilty Pleasure Filme" sind. Kommentiert dazu gerne unseren Post bei Instagram, oder Facebook. Wir sind gespannt?
Paulina Wanat
Filmemacher*in
Webseite - LINK
Vorgeschlagene Filme: Austin Powers 3 (2002) R: Jay Roach) | Stirb langsam 3 (1995) R: John McTiernan | The Real Housewives Of Beverly Hills (2010)
Daniel Hettinger
Comedyautor
Webseite - LINK
IMDB - LINK
Vorgeschlagene Filme: Sucker Punch (2011) R: Zack Snyder | X-Factor: Das Unfassbare (1997) | Transformers (2007) R: Michael Bay
Alexander Garms
Regisseur
Webseite - LINK
Crew United - LINK
Vorgeschlagene Filme: Center Stage (2000) R: Nicholas Hytner | Predator(1987) R: John McTiernan | Toy Story I-IV (ab 1995) R: John Lasseter
Vorgeschlagene Filme von Susanne: Fluch der Karibik (seit 2003) R: Gore Verbinski | Tomb Raider (2001) R: Simon West | Sailor Moon (1992) Studio: Toei Animation
Vorgeschlagene Filme von Yugen: Waterworld (1995) R: Kevin Reynolds | Jason und die Argonauten - Alte Monumentalschinken (1963) R: Don Chaffey | Robin Hood - Helden in Strumpfhosen (2002) R: Mel Brooks
Ähnliche Folgen:
#106 Roundtable | Must have seen: Inspirierende Filme
#48 Roundtable | Was brachte uns zum Filmemachen?
Social Media - @indiefilmtalk
From the publisher's feed

60 Listeners

1 Listeners

28 Listeners

187 Listeners

18 Listeners

111,820 Listeners

13 Listeners

113 Listeners

0 Listeners

2 Listeners

313 Listeners

3 Listeners