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Wie gestaltet und porträtiert man Geschichten von Menschen, die einem sehr nahe stehen?
In MEIN VIETNAM von Hien Mai und Tim Ellrich geht es genau darum: als privates & berufliches Team zusammenzuarbeiten, um die eigene, sehr nahe Geschichte der Familie zu erzählen.
Zwei Jahre begleiteten sie Hien's Eltern. Zu frühen Morgenstunden, bei der Arbeit, beim nächtlichen Remote-Karaoke, bei intimen Streitigkeiten um das Haus in Vietnam und bei der Beerdigung der Tante. Unzählige Stunden Material. Dreharbeiten auf vietnamesisch. Eng an eng gemeinsam in einem sehr privaten Raum. Während der intensiven Zeit der Dreharbeiten wird parallel das Material sorgfältig gesichtet und untertitelt. Alles in Eigenarbeit und mit großem Feingefühl gehen Tim Ellrich und Hien Mai zusammen die Szenen durch. Es entsteht ein Dokumentarfilm, der puristisch, mit viel Mut und Liebe zur Familie den Einblick in den Mikrokosmos von Ehepaar Bay und Tam eröffnet.
Wie Hien Mai und Tim Ellrich die Dreharbeiten und die Fertigstellung von MEIN VIETNAM meisterten, berichten sie in unserer aktuellen Folge.
Hien Mai und Tim Ellrich wurden für MEIN VIETNAM mit dem First Steps Award - Der deutsche Nachwuchspreis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet und ist Gewinnerfilm des 50. internationalen Studierendenfilmfestival Sehsüchte in der Sektion BESTER DOKUMENTARFILM LANG.
Am 28.10.2021 wir der Dokumentarfilm im SWR ausgestrahlt und ist danach auch in der ARD-Mediathek verfügbar.
Hien Mai
Regisseurin
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Tim Ellrich
Regisseur
Crew United - LINK
Ähnliche Folgen:
#82 | Mitten im Protest: Filmen in Krisengebieten
#60 | Hybridformen des Dokumentarischen
Weiterführende Links:
Mehr zum Film MEIN VIETNAM
Coronado-Film (Webseite) - LINK
Sendetermin - LINK
Instagram - @meinvietnamfilm
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Was zeichnet eigentlich den Stil "Berliner Schule" aus? Wie hat sich diese Art zu erzählen verändert? Inwieweit findet die "Berliner Schule" noch Anklang in aktuellen Filmwerken?
In dieser Folge wollen wir uns, im Rahmen der Petzold-Reihe des Streamingdiensts MUBI, intensive mit einer der bekanntesten "Filmbewegungen" des deutschsprachigen Kinos beschäftigen. Gemeinsam mit unseren Gästen Regisseurin Anna Kohlschütter und Drehbuchautor Marcus Seibert werfen wir einen tieferen Blick in die Filmwelt der "Berliner Schule". Wir versuchen zu ergründen, was die "Berliner Schule" (Nouvelle vague de allemand) und ihre Akteure ausgemacht hat und ob man diese "Stilrichtung" überhaupt allgemeindeutige "Richtung" sehen kann. Als Grundlage für unser Gespräch besprechen wir zwei Filme von Regisseur Christian Petzold:
"Die innere Sicherheit" (1991) und "Undine" (2020)
Wollt ihr die "Innere Sicherheit" und "Undine" noch einmal nachholen? Dann haben wir hier noch eine kleine Aktion für euch, denn alle Zuhörer*innen des Indiefilmtalks spendet der Streamingdienst MUBI einen speziellen kostenlosen Zugang von 60 Tagen zu ihrem gesamten Katalog. Diesen Zugang erhaltet ihr mit dem untenstehenden Link oder mit einem Klick auf das Logo:
Anna Kohlschütter
Regisseurin
Crew United - LINK
Marcus Seibert
Drehbuchautor / Schriftsteller
Webseite - LINK
Crew United - LINK
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BEITRAG: Das Filmmanifest | Von radikalen Programmen und die Wirkung auf den Film
PODCAST: #98 | FLUTEN: Der eigene Film im Kino
Weiterführende Links:
LITERATUR - Good bye, Fassbinder | A: Pierre Gras | V: Alexander Verlag
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Seid dabei beim diesjährigen Barcamp „Creating Diversity“!
Programmauszug:
Anmeldung - LINK
Das erfolgreiche Produzieren eines Films mit einem geringen Budget ist immer ein schwieriger Akt, welcher mit einem hohen Maß an Kreativität und Planung verbunden ist. Wenn der Film dann auch noch in den 80ern spielt und passende Kostüme und authentische Locations gefunden werden müssen, kann das Budget auch schneller aufgebraucht sein als gewünscht.
Das einem ein kompaktes Budget bei einem historischen Film aber nicht abschrecken sollte, zeigt Regisseur Sven O. Hill mit seinem Film "Coup". Der Film, der eine spannende Hybridform aus Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilm ist, feiert am 26.08.2021 seinen Kinostart und lief bereits bei den Hofer Filmtagen. Er erhielt zusätzlich den Hessischen Filmpreis für den "Besten Spielfilm 2020". Sven und sein Team setzten sein Debüt mit einem Budget von unter 100.000 EUR um. In unserem heutigen Gespräch reden wir mit Sven über seinen Produktionsweg. Wir reden über den Weg zu einer authentischen Ausstattung und über die Entscheidung seinen Debütfilm als einen Filmhybriden umzusetzen. Zusätzlich werfen wir einen Blick auf die deutschsprachige Förderlandschaft und reden über Möglichkeiten für den Nachwuchsfilm.
Sven O. Hill
Regisseur
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#105 | Sci-Fi Kammerspiel: Produzieren mit Micro-Budget
Weiterführende Links:
Mehr zum Film "Coup"
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Kinotermine - LINK
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Es gibt viele gute Filme. Aber welche Filme bleiben wirklich in den Köpfen hängen und beeinflussen unser filmisches Schaffen? Welche Filme bestechen besonders durch ihren herausragenden Schnitt, ihrer detailierten Charaktere Ausarbeitung oder einer außergewöhnlichen Ästhetik und gehen uns dadurch nicht mehr aus dem Kopf?
In diesem Roundtable des Indiefilmtalk-Podcasts reden wir mit unseren Gästen Regisseurin Shamila Lengsfeld, Regisseur Dominik Balkow und Regisseur Dieter Primig über Filme die wir von ihrer Machart besonders spannend fanden und die man als Filmemacher*in "unbedingt" einmal im Leben gesehen haben sollte. Wir schauen uns in unserer Runde Filme an, mit denen man sich mit verschiedenen Aspekten des Filmschaffens beschäftigen kann.
Shamila Lengsfeld
Regisseurin
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Vorgeschlagene Filme: Mad Max: Fury Road (2015) R: George Miller) | The Tree of Life (2011) R: Terrence Malick | Spider-Man: Into the Spider-Verse (2018) R: Peter Ramsey | Magnolia (1999) R: Paul Thomas Anderson | No Country for old Men (2007) R: Cohen Brothers
Dominik Balkow
Regisseur
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Vorgeschlagene Filme: Mullholland Drive (2001) R: David Lynch | The Evil Dead/Tanz der Teufel (1981) R: Sam Raimi | Soy Cuba/I am Cuba (1964) R: Mikhail Kalatozov | Suspiria (1977) R: Dario Argento | Gambler (2006) Doku über Regisseur Nicolas Winding Refn
Dieter Primig
Regisseur
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Vorgeschlagene Filme: Once Were Warriors | Indien (1993) R: Paul Harather | Los ojos de Julia (2010) R: Guillem Morales | Train of life (1998) R: Radu Mihăileanu | Seven Years in Tibet (1997) R: Jean-Jacques Annaud
Vorgeschlagene Filme von Yugen: Parasite (2019) R: Bong Joon-ho | La Hain (Hass) (1995) R: Mathieu Kassovitz | Die zwölf Geschworenen - 12 Angry Men (1957) R: Sidney Lumet | Lost in La Mancha (2002) R: Louis Pepe, Keith Fulton | Memento (2000) R: Christopher Nolan
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#93 | Crossover: Brainflicks meets Indiefilmtalk
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Das produzieren des ersten Langfilms ist mit viel Arbeit und Schweiß verbunden. Wenn dieser Film dann auch noch ein Science Fiction Film sein soll und dafür ein authentisch aussehendes Raumschiffset gebaut werden muss, wird diese Arbeit nicht wirklich leichter.
In unserem heutigen Gespräch reden wir mit Regisseur Marcel Barion und Produzent Johannes Bade über ihren achtjährigen Produktionsprozess für ihren Debutfilm "Das letzte Land", welcher bereits bei zahlreichen Festivals aufgeführt wurde. Wir reden über die anfängliche Idee zum Film und wie Marcel, Johannes und ihr Team an die Drehbucharbeit, den Bau der Kulissen und an die Produktion mit einem Micro-Budget herangegangen sind.
Wer mehr über die Produktion von "Das letzte Land" sehen möchte findet auf der Webseite zum Film ein interessantes Logbuch, welches durch den Produktionsprozess führt - LINK
Marcel Barion
Regisseur und Drehbuchautor
Webseite - LINK
Johannes Bade
Regisseur und Drehbuchautor
Webseite - LINK
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#26 Filmprojekt: Von Berlin nach Hollywood
#30 Let's talk about German genre
Weiterführende Links:
"Das letzte Land" Kino-Termine - LINK
Vielfalt im Film - LINK
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In this episode, Dr. Ömer Alkin is the “Bling of the month.” He is post-doctoral project manager of the DFG research project “Aesthetics of Occidentalism” at the Institute for Media Studies at Philipps University Marburg. In addition to his current research project, Dr. Alkin talks about his doctorate on “Migration Cinema.” (00:04:51–00:54:37)
Beim Castingprozess ist es wichtig sich von vorgeschriebenen Typisierungen zu lösen.
Lisa StutzkyWer findet die passende Besetzung für den eigenen Film? Wie läuft ein Casting vor Ort ab? Wie lassen sich Absagen nach einem Casting gestalten? Zu diesen praxisnahen Fragen gibt uns Lisa Stutzky Antworten. Neben Kurzfilmen wie I AM (Regie: Jerry Hoffmann), ROUTE B96 oder BAMBOULE (Regie: Simon Ostermann) arbeitet sie maßgeblich an der Netflix-Produktion HOW TO SELL DRUGS ONLINE FAST und an dem Abräumerfilm des Deutschen Filmpreises SYSTEMSPRENGER (Regie: Nora Fingerscheidt).
Aus dem Gespräch mit Lisa Stutzky wird deutlich, dass jedes Casting, jede Suche nach der richtigen Besetzung stets ein neuer kreativer Prozess ist. Streetcasting, individuelle Ausschreibungen, E-Casting oder das klassische Casting vor Ort.
Sie selbst wurde bei einem Streetcasting entdeckt und entwickelt so ihre vorher noch nicht geahnte Berufung zur Casterin.
Lisa Stutzky
Casting Director
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Ähnliche Folgen:
#85 | Gesellschaftsrelevant: Wenn Filme Systeme sprengen
Weiterführende Links:
Bundesverband für Casting - LINK
Castingnetwork - LINK
Vielfalt im Film - LINK
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Script development is predominantly an activity focused on writing and re-writing. (…) Re-writing starts with the feedback of others, at this point the writer needs to step back from his work, allowing others to read, comment, possibly suggest (sometimes even demand) changes. This can be a tortuous moment for writers. (Franz Rodenkirchen: "Trusting Ariadne’s thread")
Egal ob im Team oder allein, der Prozess der Drehbuchentwicklung ist sensibel. Wie lese ich das Drehbuch einer anderen Person? Wie gebe ich konstruktiv Feedback?
Die hohe Kunst des wertschätzenden, konstruktiven Feedbacks ist zwar in aller Munde, aber bei weitem sind kaum grundlegenden Feedbackregeln bekannt, geschweige denn werden sie angemessen angewendet. Doch welche Form des Feedbacks kann für die ungewöhnliche Textform des Drehbuchs angewendet werden? Was ist sinnvoll - für das Drehbuch und die Drehbuchautor*innen? Was ist hilfreich für den kreativen Schaffensprozess?
Weg von qualitativen Statements und weg von formelhaften Aussagen berichten uns Françoise von Roy und Franz Rodenkirchen von ihrer Kerntechnik dem Spiegeln. Außerdem erzählen sie uns, was für sie in der Zusammenarbeit mit Drehbuchautor*innen wichtig ist.
Françoise von Roy
Franz Rodenkirchen
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In Deutschland haben wir ein gut ausgebautes Netz an Filmfördermechanismen und Förderinstitutionen, die Filme in den verschiedenen Stadien ihrer Produktion unterstützen können. Aber was tun, wenn man diese Förderungen nicht bekommt oder das Filmprojekt einfach nicht in die Förderrichtlinien passt und eine Sender Ko-Finanzierung auch nicht in Sicht ist?
Hier gilt es kreative zu werden und vielleicht einmal über den Tellerrand der Filmfinanzierungsmöglichkeiten hinaus zu blicken, denn manchmal kann eine alternative Finanzierungsmethode ein Segen für das Projekt sein und Abhilfe schaffen.
In unserer heutigen Folge, welche eine Kooperationsfolge mit der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin (DFFB) ist, reden wir über alternative Film-Finanzierungsmethoden und wie diese ein Projekt in der Produktion unterstützen können. Mit Anna de Paoli, Leitende Dozentin für Produktion bei der DFFB, werfen wir einen Blick auf verschiedene Förderherangehensweisen und reden über aktuelle Herausforderung für Nachwuchsflmschaffende in der Filmförderlandschaft. Zusätzlich reden wir darüber, warum nicht immer das große Budget her muss und ein Micro-Budget manchmal sogar befreiend sein kann.
Anna de Paoli ist Filmproduzentin und Inhaberin der Schattenkante Filmproduktion sowie seit 2017 Leitende Dozentin für Produktion an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Nach ihrem Diplom an der Universität der Künste studierte sie Filmproduktion an der DFFB, wo sie 2005 den Filmemacherverbund Schattenkante gründete. Von 2001-2017 war sie in verschiedensten Kontexten in der Entwicklung, Produktion und Auswertung von Filmen tätig; von 2010 bis 2017 war sie Programmkoordinatorin und Sichterin der Abteilung Deutsche Filme der Berlinale.
Webseite der Deutschen Film und Fernsehakademie (DFFB) - LINK
Mehr zum Produktionsstudiengang bei der DFFB - LINK
Film macht Schule - LINK
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