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Die Deutsche Wildtierstiftung setzt sich für zahlreiche Arten- und Naturschutzthemen ein und hat mit dem Gut Klepelshagen auch ein eigenes Hochwildrevier in Vorpommern. Insbesondere das Rotwild und dessen Schutz hat seit Beginn der Stiftung eine große Rolle gespielt. Passt da die jüngst von der Stiftung geforderte straffe Kahlwildbejagung im August zu den bisherigen Bemühungen? Dr. Andreas Kinser, Stellvertretender Leiter Natur- und Artenschutz, erläutert in dieser Episode, warum man gerade im August auf Kahlwild jagen sollte – und warum einzeln gehende Alttiere auf Drückjagden fast immer tabu sein müssten!
Wilfried Pabst ist ein deutscher Unternehmer, der in jungen Jahren seine Liebe zum afrikanischen Kontinent entdeckte. 1993 kaufte er in Simbabwe eine heruntergekommene Rinderfarm und verwandelte sie nach und nach in das Sango genannte Wildparadies mit angeschlossenem Luxus-Resort für Foto-Touristen. Er siedelte etliche heimische Wildarten wieder an und etablierte das „Sango Wildlife Conservancy Zimbabwe“. Sein Konzept, um die hohen Kosten im Rahmen zu halten: High-End Tourismus. Doch die Foto-Touristen blieben größtenteils aus, die Jäger kamen. Warum nachhaltig betriebene Jagd in Afrika so wichtig ist zum Erhalt von Natur und Wildtieren, wie man gegen ein korruptes politisches System kämpft und warum „Aufgeben“ keine Option ist, davon kann Pabst aus eigener Erfahrung berichten. Hörenswert! BK
Schon in jungen Jahren hatte Carlo Wiese die Jagdleidenschaft ordentlich am Wickel. In seiner Heimat im Odenwald verbrachte Carlo so viel Zeit wie möglich im Revier, alles drehte sich um die Jagd. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Das Fernweh, die Sehnsucht nach Wild und und Weite zog ihn nach Nordamerika. Dort lebt er seit einigen Jahren und arbeitet mittlerweile als Jagdführer in Britisch-Kolumbien. Nur wenige Deutsche haben es geschafft, sich in der rauen Jagdwelt Kanadas zu etablieren. Warum Carlo Wiese auf dem besten Weg dorthin ist, erfahren Sie in unserem Podcast mit ihm. Hunting rules!
Jagd ist der bestimmende Faktor im Leben von Alexander Busch, sowohl beruflich als auch privat. Insbesondere durch die Lockjagd – hier wiederum vor allem auf Krähen – hat er sich deutschlandweit einen Namen gemacht. Schon als Junge hatte er Interesse an aktiver Jagd und irgendwann fragte sich Alexander Busch, ob der "Fasanenfeder getunte Uhu bei der Hüttenjagd“ wirklich das Optimum sei und begann seine eigenen Lockvögel zu beflocken – eine Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf!
In diesem Beitrag verrät Busch zahlreiche Kniffe und Tricks zur erfolgreichen Lockjagd auf Krähen und beschreibt, worauf es bei der Ausrüstung ankommt, was man braucht – und was nicht.
Wichtig ist ihm aber auch die grundsätzliche Reflexion des eigenen Handelns. Und so macht er sich Gedanken darüber, wie wir Jäger mit dem Thema Wildbret umgehen, wie es mit der Fairness in Sachen Jagd aussieht und was wir unseren Kindern und unserem nichtjagendem Umfeld vermitteln können, damit die Jagd in einem besseren Licht dasteht.
Danene van der Westhuyzen ist nicht nur Berufsjägerin, sie hat sogar die Lizenz, um auf Big Game zu führen. Und sie ist als erste Frau an die Spitze des namibischen Berufsjagdverbandes NAPHA gewählt worden. Seit 2018 leitet sie die Geschicke des Verbandes, der als eine ziemliche Männerdomäne gilt. Wie sie dieses anspruchsvolle Amt bekleidet, warum sie große Stücke auf die Regierung des Landes und Namibia ohnehin für das schönste Land des Kontinents hält, erklärt sie in diesem hoch interessanten Interview. Und Danene beschreibt auch, welche Bedrohungen für Namibias Naturräume entstehen, wenn die sogenannte Trophäenjagd nicht bald wieder geöffnet wird. Ladies first!
Wir haben in dieser Episode Dreispross zu Gast. Er ist mit seinen Beiträgen mittlerweile einer der bekanntesten Blogger Deutschlands geworden und hat eine große Anhängerschaft, die seinen Beiträgen folgt. Warum er erst spät zur Jagd gekommen ist und wie sich sein Bild der Jägerschaft gewandelt hat, das verrät er in dieser Ausgabe. Und auch, wie und womit er ausgerüstet ist, wenn er loszieht, um Videoaufnahmen von seinen Erlebnissen und Produktvorstellungen aufzuzeichnen.
Bertram Quadt ist doppelt passioniert: Nicht nur das Jagen selbst, sondern auch, darüber pointiert zu berichten, sind zwei ausgeprägt starke Triebfedern. Zahlreiche Bücher, allesamt lesenswert, belegen dies mittlerweile eindrucksvoll. Quadt entstammt einer jagenden Familie, sein Großvater Albrecht Herzog von Bayern hat das berühmte steirische Revier Weichselboden bewirtschaftet und dabei sehr viel über das Rehwild herausgefunden und publiziert. Auch Bertram Quadts jagdlicher Werdegang ist eng verwoben mit dem Rehwild, für das er sich immer wieder begeistern kann und mit dem er sich viel beschäftigt – am liebsten in der Blattzeit! In diesem Podcast beschreibt Quadt anschaulich, wie und warum er Rehwild in seinem englischen Revier hegt und bewirtschaftet. Wir erfahren in dieser Episode aber auch viel über den Menschen Bertram Graf von Quadt. Empfehlens- und hörenswert!
Sebastian Wicker und Sigurd Hess sind die Gäste dieses Podcasts. Beide sind als Berufsjäger in Afrika zuhause. Wicker ist in Mosambik Berufsjäger, unterhält dort zwei Jagdgebiete. Er jagt dort vor allem im Sambesi-Delta auf Büffel. Hess lebt in Namibia, hat eine große Farm in relativer Nähe Windhuks, auf der er lebt und jagt. Zudem ist er lizensierter Big Game Hunter in Namibia. Beide Männer haben zurzeit (Stand Ende Mai 2020) wegen der Reisebeschränkungen keine Gäste – und somit kein Einkommen durch die Jagd. Aber die Kosten für die Jagdgebiete, für die zahlreichen Angestellten usw., bleiben erhalten. Wie Corona die Jagd in Afrika aktuell beeinflusst, wie die Wilderei durch die Auswirkungen der Pandemie steigt, zeigt dieser ungewöhnliche Beitrag. BK
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