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Karl-Josef Fuchs ist nicht nur ein Spitzenkoch, sondern auch ein sehr passionierter Jäger. In seinem gut 160 Jahre alten Familienbetrieb, dem Spielweg Romantik Hotel, spielt deswegen Wildbret eine große Rolle. Mittlerweile hat Karl-Josef Fuchs die Leitung des Betriebes an seine Töchter übergeben. Er fungiert immer noch als Ideengeber für ausgefallene Rezepte und leitet mit Begeisterung zahlreiche Seminare rund um das Thema Wildbret: Selbst Lecker, Bauchlappen und Innereien werden zu Köstlichkeiten verarbeitet. Und wenn es dann nach dem Zerwirken heißt: „Aber jetzt kriegt der Hund ja nichts mehr!“, dann ist der leidenschaftliche Waidmann zufrieden.
Speziell für diesen Jagdzeit-Beitrag hat Karl-Josef Fuchs sogar ein komplettes Menü ausgearbeitet, das Sie nachkochen können!
In Folge 34 des Jagdzeit Podcasts dreht sich alles um den Hund. Petra Klemba ist in Deutschland eine der renommiertesten Ausbilderinnen von Jagdhunden. Ihr Herz schlägt vor allem für Deutsch-Drahthaar und die moderne Hundeausbildung ist ihre Lebensaufgabe. Wenn der Cocker Spaniel davonflitzt oder der Deutsch-Kurzhaar zum Pubertier wird, steht sie mit Rat und Tat zur Seite.
Schlütter hat sich für einen ungewöhnlichen Lebensweg entscheiden, denn er arbeitet als Jagdführer in Kanada. Aufgewachsen ist er in der Nähe von Koblenz, hat dort vor allem mit seinem Großvater die Wälder und das heimische Revier durchstreift. Seine tiefe Verbundenheit zu Jagd und Natur ging jedoch weiter: Kanada war der Sehnsuchtsort. Und mit dem Mute der Jugend machte sich Schlütter auf, ergatterte seinen ersten Job in BC: als Wrangler musste er direkt drei Wochen allein im Busch Pferde hüten. Doch er boxte sich durch – und ist heute Jagdführer bei einem der ältesten Outfits des Landes. Warum er dieses Leben liebt und wofür er heute kämpft, verrät er in dieser Episode.
Maushake ist Leitender Forstdirektor auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr in der Oberpfalz. Das Bundesforstamt ist über die Grenzen Bayerns bekannt, vor allem wegen seines Rotwilds. Maushake hat im Spannungsfeld Wald-Wild seit Jahren eine klare Konzeption, denn trotz eines recht hohen Bestandes sind die waldbaulichen Ziele alles andere als gefährdet. Zudem wird seit Jahren am Raumnutzungsverhalten des Rotwilds geforscht, etliche Stücke wurden besendert. Die Ergebnisse verblüffen. Und dass seit mehreren Jahren auch noch Wölfe in Grafenwöhr heimisch sind, ist ein weiterer spannender Aspekt dieses Podcasts!
Vivien ist junge Jägerin und Falknerin, arbeitet ehrenamtlich auf einer Greifvogelstation in der Pfalz. Sie hat eine Weile vegan gelebt, wirkt äußerlich nicht eben wie jemand, der ein so traditionelles und konservatives Handwerk wie die Jagd ausübt. Ohne jagdlichen Hintergrund in der Familie kam sie über das Thema Fleischkonsum zum Grünen Abitur. Anfänglich extrem kritisch und auch skeptisch, hat sie alles hinterfragt – und ist zu der Überzeugung gekommen, dass die Entscheidung, selbst zu jagen, eine der besten ihres Lebens ist.
Jim Shockey ist eine Ikone der jagdlichen Eigenvermarktung. Er hat eigene TV-Shows, in denen er seine weltweiten Reisen zeigt, ist in den wichtigen Social Media-Kanälen aktiv und betreibt sein eigenes Outfit in Alaska. Der mittlerweile 63-jährige Kanadier ist aber nicht nur erfolgreich – er ist auch verdammt sympathisch. Weltoffen und tolerant tritt er für die Jagd ein, kann durch seine Erfahrung viele Dinge konkret einordnen. Interessant ist auch seine Einschätzung, dass das System der Wildbewirtschaftung in Deutschland viel weiter entwickelt sei als etwa in Nordamerika. Und warum er sich Sorgen um die Zukunft der internationalen Jagd macht, das verrät er auch.
Seit 1997 hat Thomas Tscherne im Angertal eine Rotwildfütterung betrieben, hat sich über Jahre das Vertrauen des Rotwildes erarbeitet. Einigen tausend Menschen hat er im Laufe der Jahre gezeigt, was es bedeutet, sich als Jäger für das Wild aktiv einzusetzen. Tscherne schildert in diesem Beitrag gleichermaßen fundiert wie sachlich, warum er sich für das Rotwild einsetzt und wieso ihm die Fütterung verboten wurde. Und er erklärt auch, warum Forst kein Synonym für industrielle Holzproduktion bedeutet, warum Wildtiere zum Wald gehören und aus welchen Gründen er die österreichische Forstwirtschaft kritisiert.
Wolfgang Schenk ist den Jagdzeit-Lesern bekannt durch eine Reihe an Berichten verschiedener Jagden, die er im „alten“ Afrika, aber auch in Nepal und China erlebt hat. In diesem Podcast-Beitrag schildert Wolfgang Schenk seinen Lebensweg, der ihn nach Afrika – und schließlich nach Rheinland-Pfalz führte, wo noch heute der Traditionsbetrieb besteht, der von Sohn Erik weitergeführt wird. Ein außergewöhnliches Leben!
Henrik Lott ist ein besonderer Jäger, weil er immer, wenn es ihm möglich ist, ohne Zielfernrohr auf seiner Waffe jagt. Anstatt es sich durch Technik leichter zu machen, hängt Lott die Latte noch ein Stück höher, denn er muss bei seinen Pirschgängen im In- und Ausland viel näher ans Wild ran und macht dadurch zwangsläufig weniger Beute. Warum er am liebsten so jagt, wieviel Training er dafür aber auch investieren muss und wer ihn auf seinen Jagden in Afrika bisher am meisten beeindruckt hat, das verrät er in dieser erfrischenden Episode.
Rowland gehört zu den Pionieren der Berufsjägerei in Afrika. Aufgewachsen im Norden Namibias auf einer Farm, hat er von Kindesbeinen an gejagt. Später, als lizensierter Berufsjäger, hat Rowland in fünf Ländern des südlichen Afrikas Gäste auf alles jagdbare Wild geführt, vom Dik-Dik bis zum Elefant. Immer nach dem Credo: Zurück zur Natur! Im Gespräch mit Carolin erläutert er, was sich im Laufe der Jahrzehnte verändert hat, warum er sich für das „Erongo Verzeichnis“ stark macht und wie sein Verständnis dessen ist, wenn man ein Stück Wild tötet. Darf man sagen "I like to kill“?
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