Kant Heute. Der Podcast

Kant Heute. Der Podcast

By Digitales Kant-Zentrum NRW, Jürgen WiebickeSociety & CulturePhilosophy
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Kant Heute. Der Podcast episodes

  • Folge 16: Kant und die Hoffnung
    „Was darf ich hoffen?“ lautet Kants berühmte dritte Frage. Aber warum sollten wir überhaupt eine Erlaubnis zum Hoffen brauchen? Claudia Blöser und Jürgen Wiebicke sprechen darüber, wie Kant diese Frage beantwortet, was er zum Verhältnis von Hoffen und Handeln zu sagen hat – und was das angesichts düsterer Zukunftsaussichten in Zeiten der Klimakrise für uns heute bedeuten könnte.
    19 min
  • Folge 15: Kant und Menschenrechte
    „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ So steht es in Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Was hat unser heutiges Verständnis von Menschenrechten und Menschenwürde mit Kant zu tun? Das diskutieren Marie Göbel und Jürgen Wiebicke in dieser Podcast-Folge.
    21 min
  • Folge 14: Kant über Aufklärung
    Kants Aufklärungsprojekt ist eine bleibende und von der ganzen Menschheit zu übernehmende Aufgabe. Eine ‚Dialektik dieser Aufklärung‘ gibt es nicht, denn sie fordert uns auf, nicht hinter den Möglichkeiten eines freiheitlichen Handelns gemäß unserem besten Wissen zurück zu bleiben und dadurch zu dem zu werden, was wir sein können. Diese Aufgabe durch sophistische Gelehrsamkeit ‚wegzuvernünfteln‘ ist selbst unaufgeklärt und ein Rückfall in die Barbarei der Unfreiheit.
    21 min
  • Folge 13: Kants Zweck-an-sich-Formel des Kategorischen Imperativs
    „Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person als auch in der jedes anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest.“ Was bedeutet es, jemanden als Zweck zu behandeln? Jemanden als bloßes Mittel zu behandeln ist damit unvereinbar. Aber es gibt noch andere Formen, andere nicht als Zweck zu behandeln: sie zu ignorieren, wenn sie Hilfe brauchen, oder sie als bloße Hindernisse anzusehen. Schließlich ist die Frage, ob Kants Formel auch Bosheit erfassen kann.
    28 min
  • Folge 11: Kant und der Fortschritt
    Gibt es in der Geschichte der Menschheit eine Bewegung nach vorne, obwohl wir ständig Rückschritte erleben? Sven Bernecker und Sofie Møller erklären, warum Kant rechtlichen und moralischen Fortschritt zusammen denkt und wie Rechtsinstitutionen uns zu besseren Menschen machen können.
    22 min
  • Folge 10: Kant und die Kunst
    Manchmal werden wir im Museum oder im Konzert unerwartet in einen ganz besonderen Zustand versetzt – wir machen eine ästhetische Erfahrung. Was sagt Kant zu solchen Erfahrungen? Welche Rolle spielen dabei Gefühle? Und inwiefern kann Kunst das Unsagbare ausdrücken? Jürgen Wiebicke und Larissa Berger sprechen über diese und weitere Fragen.
    20 min
  • Folge 9: Kant über Widerstand und zivilen Ungehorsam
    Kant ist dafür berüchtigt, jedes Recht auf Widerstand abzulehnen. Aber ist das wirklich so? Und was würde Kant über zivilen Ungehorsam sagen, so wie wir in seit einiger Zeit wieder verstärkt vor dem Hintergrund der sogenannten Klimakrise erleben? Jürgen Wiebicke im Gespräch mit Dieter Schönecker.
    20 min
  • Folge 8: Kant und Frieden
    Frieden ist für Kant der höchste Zweck und die abschließende (regulative) Idee des Politischen und des Rechts. Wahrer Frieden besteht nicht in einer vorübergehenden Zeit ohne Krieg (das wäre bloßer Waffenstillstand ohne endgültige Sicherheit), sondern darin, dass gar kein Krieg mehr geführt werden kann. Kriege entstehen durch Konflikte souveräner Staaten (bzw. auch schon mit staatsähnlichen Gebilden). Will man also schon die Möglichkeit des Krieges verhindern, müssen die Staaten in einem solchen Bund („Völkerbund“) vereinigt werden, der den Staaten zwar nicht ihre politische Souveränität nimmt, sie aber wechselseitig verpflichtet und sicherstellt, dass Angriffskriege gemeinsam gemäß dem Völkerrecht bekämpft und ausgeschlossen werden. Diese Bildung eines föderalen Staatenbundes sieht Kant als zwar langwierigen Prozess, aber als die notwendige Aufgabe und den Endzweck freier Republiken.
    22 min
  • Folge 7: Kant und Armut
    Was sagt Kant über Bettler? Hätte er ihnen Geld gegeben? Jürgen Wiebicke und Corinna Mieth diskutieren über Kants Konzeption von Wohltätigkeit. Welche Pflichten haben wir gegenüber Menschen, die in Armut leben? Warum kann Hilfe zu Undankbarkeit führen? Kannte Kant das Problem struktureller Ungerechtigkeit?
    22 min

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Vor 300 Jahren wurde in Königsberg der berühmte Philosoph Immanuel Kant geboren. Wichtige Elemente seiner Philosophie prägen bis heute unser Denken und Handeln in Gesellschaft und Politik – man denke…

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