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Business Netzwerke ermöglichen völlig neue Formen der digitalen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. Damit wird sich auch die Zusammenarbeit des Einkaufs mit seinen Lieferanten grundlegend ändern.
Die Zusammenarbeit in Business Netzwerken beschränkt sich nicht auf den Austausch von Dokumenten oder die Verknüpfung von Kontakten. Sie bilden Daten und Prozesse unternehmensübergreifend ab. In Netzwerken werden Produkte entwickelt, Prozesse optimiert (zum Beispiel in Bezug auf Nachhaltigkeit), Daten und Knowhow ausgetauscht.
In diesem Podcast sucht die Moderatorin Charlotte de Brabandt mit Ihren Gesprächspartnern Svend Wittern und Alexander Graff Antworten auf die folgenden Fragen:
Svend Wittern verbindet in seiner Tätigkeit langjährige Erfahrungen aus Technologie und Entwicklung mit den kaufmännischen Anforderungen und Herausforderungen aus zahlreichen Kundenprojekten. Als Head of New Business & Industry Strategy bei der SAP SE, für die er schon seit über 20 Jahren tätig ist, verantwortet er unter anderem die Strategie und die Geschäftsentwicklung des SAP Business Network.
Als eines der ersten Unternehmen hat Schweitzer Fachinformationen, ein führender Anbieter für die Informationsbeschaffung, in den „Nullerjahren“ sein eigenes Netzwerk von über 300.000 Lieferanten an unterschiedlichste Procurement-Systeme angebunden. Alexander Graff leitet seit 2007 das Corporate Business bei Schweitzer und kennt die Anforderungen im Einkauf aus über 5.000 Anbindungen und Projekten sehr genau.
Die Digitalisierung macht auch vor dem Einkauf nicht Halt und hat in den meisten Unternehmen höchste Priorität. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz digitaler Tools und eLÖSUNGEN, sondern um die ganzheitliche Betrachtung der Einkaufsorganisation auf dem Weg zum Einkauf 4.0. Die Umsetzung einer digitalen Roadmap ist oft nicht ganz einfach. Das Tagesgeschäft, mangelnde Ressourcen und das fehlende Know-how erschweren den Einstieg und die Umsetzung. Zentrales Fundament für ein langfristiges Handeln im Bereich der Digitalisierung ist das Mindset. Die Mitarbeitenden müssen bereit sein für den kulturellen Wandel.
Christoph Maier, Digital Procurement Manager bei Giesecke+Devrient hat diesen Wandel im Einkauf aktiv begleitet und gemeinsam mit dem Einkaufsleiter vorangetrieben. In diesem Podcast berichtet er uns im Gespräch mit Prof. Dr. Florian C. Kleemann, von den Herausforderungen und Chancen der heute gelebten „Digitalisierungstrategie Einkauf 4.0“.
Leadership und Kommunikation sind für neue Arbeitsmethoden der Schlüssel zum Erfolg. Seit mehr als 2 Jahren üben wir remote und hybrid zu arbeiten, sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene – und Leadership heißt, dieses achtsam und gesund zu ermöglichen. Wir sollten uns immer wieder in Erinnerung rufen, dass Work-Life-Balance bei einem selbst anfängt. Ein erfolgreiches Unternehmen wird mit seinen Führungskräften Rahmen und Raum schaffen, damit dies alle Mitarbeiter umsetzen können.
Eine zusätzliche Chance sieht Christine Cheminay darin, in Teams bewusst auf Gender und Diversity zu achten. Dies macht das Arbeiten manchmal nicht einfacher, aber immer erfolgreicher.
Für 2022 sieht sie für CPOs die Themen Wertbeitrag des Einkaufs, Sustainability und Agilität im Fokus.
Christine Cheminay ist Diplom Wirtschaftsingenieurin. Während ihrer beruflichen Laufbahn war sie in den USA und Japan tätig, arbeitete im Vertrieb/Marketing bei Siemens Power Gen, im strategischen Einkauf bei INA Schaeffler und deckte verschiedene Einkaufsfunktionen bei der Webasto Group ab. Heute ist sie für den Einkauf der Battery Systems bei Webasto verantwortlich.
Inwerk hat eine Büromöbel eCommerce Plattform mit integrierter Planungs-/ Warenliefer- und Produktionsstruktur als Erfolgsfaktor etabliert.
Neben der grundsätzlichen Partnerstrategie bleibt es aus Sicht von Britta Ruhl besonders wichtig, dass die Skills der Einkäufer in der Pandemie der digitalen Transformation folgen und die Chancen darin gesehen werden.
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