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Im dritten und letzten Teil der Reihe geht es um die Frage, was die Neurowissenschaften zum Verständnis der Krise des Liberalismus beitragen können. Im Mittelpunkt steht Liya Yus Konzept der Neuropolitik: Wie verarbeitet unser evolutionär geprägtes Gehirn politische Konflikte, Zugehörigkeit und Fremdheit – und welche Rolle spielen Mentalisierung, Humanisierung und Deshumanisierung bei gesellschaftlicher Polarisierung? Daraus ergibt sich eine weiterführende Frage: Welche sozialen und politischen Voraussetzungen braucht eine liberale Gesellschaft, damit Freiheit, Pluralismus und Zugehörigkeit miteinander vereinbar bleiben?
Patrick Deneen stellt eine provokative These auf: Der Liberalismus ist nicht gescheitert, weil er seine Prinzipien verfehlt, sondern weil er sie verwirklicht hat. Im zweiten Teil der Reihe geht es um seine Kritik an einer zunehmend grenzenlosen Vorstellung von Freiheit, um den Gegensatz von klassischem und progressivem Liberalismus und um die Frage, warum Globalisierung, gesellschaftlicher Wandel und der Verlust von Zugehörigkeit neue Konflikte zwischen Eliten und Teilen der Bevölkerung hervorbringen.
In westlichen Demokratien gewinnen populistische Parteien und Kandidaten an Zustimmung. Ist diese Entwicklung nur Ausdruck aktueller politischer Konflikte – oder verweist sie auf eine tiefer liegende Krise des Liberalismus? Der erste Teil der dreiteiligen Reihe geht zurück zu den philosophischen Grundlagen: von Hobbes über Locke und Adam Smith bis John Stuart Mill. Wie wurde das Individuum zum Ausgangspunkt moderner Politik – und wie entstand daraus unsere Vorstellung von Freiheit, Selbstbestimmung und dem Recht auf ein eigenes Leben?
Die amerikanische Weltordnung verliert an Bindekraft. Zwar bleiben die USA militärisch, technologisch und finanziell die mächtigste Einzelmacht der Welt. Doch unter Donald Trump schwindet bei Verbündeten das Vertrauen in die Verlässlichkeit amerikanischer Sicherheitsgarantien. Staaten beginnen deshalb, ihre Abhängigkeit von Washington zu reduzieren und eigene Bündnisse, Technologien und Sicherheitsstrukturen aufzubauen. Der Wandel vollzieht sich nicht durch einen plötzlichen Machtverlust der USA, sondern durch die schrittweise Entstehung einer multipolaren Welt, in der Washington seine bisherige Fähigkeit verliert, die internationale Ordnung allein zu prägen.
Marco Rubio verschärft den amerikanischen Angriff auf den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Doch hinter Sanktionen gegen Richter und der Kritik an dessen Zuständigkeit steckt eine grundsätzliche Auseinandersetzung: Wie weit reicht internationales Recht – und wo endet es an der Souveränität der Mächtigen? Der Blick zurück zu Nürnberg und Tokio zeigt, warum es dabei um weit mehr geht als um einen aktuellen Streit zwischen Washington und Den Haag.
Schweden galt lange als eines der liberalsten Einwanderungsländer Europas. Seit der Migrationskrise von 2015 hat sich dieser Kurs grundlegend verändert. Inzwischen setzen nicht nur die konservative Regierung und die Schwedendemokraten, sondern auch die oppositionellen Sozialdemokraten auf eine stärkere Begrenzung der Migration und verbindlichere Anforderungen an Integration. Der Beitrag analysiert die schwedische Migrationswende und fragt, welche Lehren daraus die deutsche Sozialdemokratie auf ihrem Weg zurück zur Volkspartei ziehen könnte.
Die Präsidentschaftswahl in Brasilien wird erneut zum Duell zwischen Lulismo und Bolsonarismus. Doch hinter der Auseinandersetzung zwischen Lula da Silva und Flávio Bolsonaro steht eine tiefere gesellschaftliche Spaltung: soziale Ungleichheit, regionale Gegensätze, Religion, kulturelle Wertkonflikte und unterschiedliche Vorstellungen von Staat und Demokratie haben sich zu stabilen politischen Lagern verbunden. Ähnlich wie in den USA ist derzeit kaum erkennbar, wie diese Polarisierung mittelfristig überwunden werden könnte.
Die dreiteilige Reihe analysiert das Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt als politischen Gegenentwurf zur Entwicklung der liberalen Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen die Rückkehr nationaler Identität, die Rolle von Schule und Geschichtsvermittlung sowie die Frage, wie aus Sachsen-Anhalt ein politisches Modell für Deutschland werden könnte. Mit den Überlegungen von Michael Sandel und Patrick Deneen wird zugleich untersucht, auf welche gesellschaftlichen Probleme die AfD reagiert – und wo die Spannungen zwischen Gemeinschaft, kultureller Zugehörigkeit und individueller Freiheit liegen.
Die dreiteilige Reihe analysiert das Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt als politischen Gegenentwurf zur Entwicklung der liberalen Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen die Rückkehr nationaler Identität, die Rolle von Schule und Geschichtsvermittlung sowie die Frage, wie aus Sachsen-Anhalt ein politisches Modell für Deutschland werden könnte. Mit den Überlegungen von Michael Sandel und Patrick Deneen wird zugleich untersucht, auf welche gesellschaftlichen Probleme die AfD reagiert – und wo die Spannungen zwischen Gemeinschaft, kultureller Zugehörigkeit und individueller Freiheit liegen.
Die dreiteilige Reihe analysiert das Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt als politischen Gegenentwurf zur Entwicklung der liberalen Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen die Rückkehr nationaler Identität, die Rolle von Schule und Geschichtsvermittlung sowie die Frage, wie aus Sachsen-Anhalt ein politisches Modell für Deutschland werden könnte. Mit den Überlegungen von Michael Sandel und Patrick Deneen wird zugleich untersucht, auf welche gesellschaftlichen Probleme die AfD reagiert – und wo die Spannungen zwischen Gemeinschaft, kultureller Zugehörigkeit und individueller Freiheit liegen.
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