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Der Krieg in der Ukraine und die militärische Konfrontation mit dem Iran werden meist als zwei voneinander getrennte Krisen betrachtet. Eine Analyse der Brookings Institution verbindet beide Konflikte und gelangt zu einer weiterreichenden Schlussfolgerung: Sie markieren die Grenzen amerikanischer und russischer Machtprojektion. Der Beitrag greift diese These auf, analysiert die unterschiedlichen ideologischen Grundlagen der Kriege unter Putin und Trump und ordnet sie in den globalen Machtwettbewerb mit China ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich die internationale Ordnung zunehmend von militärischer Dominanz hin zu wirtschaftlicher, technologischer und geoökonomischer Konkurrenz verschiebt.
Australien gilt als stabile Demokratie mit Wahlpflicht und einem Wahlsystem, das politische Ränder lange begrenzte. Dennoch erlebt auch dort eine nationalistische Partei einen bemerkenswerten Aufstieg. Pauline Hanson und ihre One Nation Party verbinden Kritik an Migration, Multikulturalismus und politischen Eliten mit wirtschaftsliberalen Positionen und internationaler Vernetzung. Der Blick nach Australien zeigt, dass der Erfolg nationalistischer Parteien kein ausschließlich europäisches oder amerikanisches Phänomen ist, sondern Ausdruck eines tiefergehenden Wandels westlicher Demokratien.
Mit „Alternita Studio“ setzt die AfD erstmals auf ein KI-System, das den gesamten Prozess politischer Kommunikation automatisiert – von der Auswahl aktueller Nachrichten bis zum fertigen Social-Media-Beitrag. Der Hintergrund analysiert, warum dabei nicht Falschinformationen das eigentliche Problem sind, sondern die algorithmische Auswahl und massenhafte Verbreitung politischer Botschaften. Zugleich zeigt er, weshalb diese Entwicklung weit über die AfD hinausweist und demokratische Öffentlichkeiten vor neue Herausforderungen stellt.
Der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist mehr als ein schockierendes Gewaltverbrechen. Er legt erneut einen der tiefsten politischen Konflikte unserer Zeit offen: die Frage nach Migration, Grenzen und Sicherheit. Warum viele Bürger*innen sich von der moralischen Sprache der etablierten Politik nicht mehr angesprochen fühlen und weshalb eine offene Debatte über Grenzen längst zu einer demokratischen Notwendigkeit geworden ist, ist Thema dieses Kommentars.
In diesem Beitrag geht es um die Frage, welche Bedeutung die unterschiedlichen Menschenbilder von Aristoteles und Thomas Hobbes für unsere Gegenwart besitzen. Steht im Zentrum der Politik die Förderung von Tugenden und Gemeinsinn oder die Sicherung individueller Rechte? Warum diese Grundentscheidung unser Verständnis von Demokratie, Freiheit und Staat bis heute prägt und welche Herausforderungen sich daraus für die Zukunft ergeben, steht im Mittelpunkt dieses Beitrags.
In diesem Beitrag geht es um den grundlegenden Bruch, den Thomas Hobbes in der politischen Philosophie vollzieht. Nicht mehr die politische Gemeinschaft, sondern das freie Individuum bildet den Ausgangspunkt seines Denkens. Warum dieser Perspektivwechsel das moderne westliche Verständnis von Freiheit, Staat und Politik bis heute prägt und weshalb daraus eine völlig neue Vorstellung vom Menschen und der politischen Ordnung entsteht, steht im Mittelpunkt dieses Beitrags.
In diesem Beitrag geht es um die Antwort, die Aristoteles auf die Grundfrage der Politik gibt. Für ihn ist der Mensch von Natur aus ein politisches Wesen, das sich nur innerhalb einer Gemeinschaft verwirklichen kann. Deshalb versteht Aristoteles den Staat nicht als bloße Rechtsgemeinschaft, sondern als Tugendgemeinschaft, deren Aufgabe darin besteht, durch Erziehung, Gerechtigkeit und Gemeinwohl ein gutes Leben zu ermöglichen.
Politik dient heute häufig dazu, Freiheit zu sichern, Interessen auszugleichen und Konflikte rechtlich zu regeln. Für Aristoteles war das nicht die eigentliche Aufgabe des Staates. Sein Ziel war weit anspruchsvoller: Der Staat sollte gute Bürger hervorbringen und ihnen ein gutes Leben ermöglichen. Warum Aristoteles den Menschen als zoon politikon bezeichnete und weshalb Tugenden, Erziehung und Gerechtigkeit für ihn wichtiger waren als individuelle Freiheit, steht im Mittelpunkt dieses Beitrags.
Donald Trump hat die amerikanische Verfassung nicht außer Kraft gesetzt. Seine Präsidentschaft hat jedoch eine Schwäche sichtbar gemacht, die lange Zeit übersehen wurde: Verfassungen können sich nicht selbst verteidigen. Sie sind auf Menschen angewiesen, die bereit sind, ihre Regeln auch dann zu achten, wenn sie den eigenen politischen Interessen widersprechen. Ausgehend von Carl Schmitts Überlegungen zur Bewährungsprobe politischer Ordnungen analysiert dieser Hintergrund, weshalb sich die eigentliche Tragfähigkeit einer Verfassung erst in Krisenzeiten zeigt – und warum die Vereinigten Staaten heute weniger eine Krise ihres Verfassungstextes als eine Krise ihrer politischen Kultur erleben.
China wird im Westen meist als geopolitischer Rivale wahrgenommen. Doch dieser Blick verdeckt häufig eine andere Entwicklung: den rasanten technologischen Aufstieg des Landes. Am Beispiel neuer KI-Modelle zeigt dieser Hintergrund, warum China im Wettlauf um Künstliche Intelligenz nicht nur auf Spitzenleistungen setzt, sondern auf eine Strategie der Offenheit – und weshalb diese den internationalen Wettbewerb grundlegend verändern könnte.
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