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»Dieses Mal werde ich es schaffen. Draußen habe ich Arbeit, kann bei meinem Kumpel einziehen und fühle ich mich stabiler als beim letzten Mal.« Ich erinnere mich noch gut an dieses Gespräch mit – nennen wir ihn Kalle. Innerhalb von zehn Jahren hatte ich ihn dreimal kommen und gehen sehen. Eine typische Knastkarriere. Berufserfahrung als »Mitternachtsschlosser« habe er gesammelt, so äußerte er lächelnd. Kleinere und größere Delikte hatten ihm schon viele Jahre in Haft eingebracht. Nun stand also wieder einmal eine Entlassung an. Aber dieses Mal sollte alles anders werden. Keine krummen Dinger mehr. Meine Frage an ihn: »Kalle, warum sollte es sich dieses Mal für dich viel besser entwickeln, wenn du dich nicht geändert hast?«
Es hatte bei ihm innerlich nicht »Klick« gemacht. Er hatte nicht verstanden, dass er Hilfe brauchte, um sein Leben wirklich grundlegend zu ändern. Und zwar Hilfe, die ihm auch Verbote und Einschränkungen auferlegte, um ihn vor sich selbst zu schützen. Aber Kalle wollte niemanden, der ihm irgendetwas vorschrieb. Wo würde seine Reise wohl enden? Schnell schüttelt man den Kopf über solche Leute wie Kalle. Warum macht er keine Therapie, die ihn zwar einschränken, ihm aber auch wirklich helfen würde?
Aber sind wir nicht manchmal ähnlich unterwegs? Wir scheitern immer wieder an den gleichen Dingen. An unseren Lieblingssünden und schlechten Gewohnheiten. Immer wieder das Gleiche, ein nicht enden wollender Kreislauf. Die Bibel ist drastisch in der Formulierung dieser Situation: Sie nennt uns »Sklaven der Sünde«. Ein Sklave tut willenlos das, was sein Herr fordert. Wir brauchen einen anderen Herrn, Jesus, und eine ehrliche und langfristige Unterordnung unter seinen Willen, damit unser Leben gelingt.
Thomas BühneDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
By Leben ist mehr»Dieses Mal werde ich es schaffen. Draußen habe ich Arbeit, kann bei meinem Kumpel einziehen und fühle ich mich stabiler als beim letzten Mal.« Ich erinnere mich noch gut an dieses Gespräch mit – nennen wir ihn Kalle. Innerhalb von zehn Jahren hatte ich ihn dreimal kommen und gehen sehen. Eine typische Knastkarriere. Berufserfahrung als »Mitternachtsschlosser« habe er gesammelt, so äußerte er lächelnd. Kleinere und größere Delikte hatten ihm schon viele Jahre in Haft eingebracht. Nun stand also wieder einmal eine Entlassung an. Aber dieses Mal sollte alles anders werden. Keine krummen Dinger mehr. Meine Frage an ihn: »Kalle, warum sollte es sich dieses Mal für dich viel besser entwickeln, wenn du dich nicht geändert hast?«
Es hatte bei ihm innerlich nicht »Klick« gemacht. Er hatte nicht verstanden, dass er Hilfe brauchte, um sein Leben wirklich grundlegend zu ändern. Und zwar Hilfe, die ihm auch Verbote und Einschränkungen auferlegte, um ihn vor sich selbst zu schützen. Aber Kalle wollte niemanden, der ihm irgendetwas vorschrieb. Wo würde seine Reise wohl enden? Schnell schüttelt man den Kopf über solche Leute wie Kalle. Warum macht er keine Therapie, die ihn zwar einschränken, ihm aber auch wirklich helfen würde?
Aber sind wir nicht manchmal ähnlich unterwegs? Wir scheitern immer wieder an den gleichen Dingen. An unseren Lieblingssünden und schlechten Gewohnheiten. Immer wieder das Gleiche, ein nicht enden wollender Kreislauf. Die Bibel ist drastisch in der Formulierung dieser Situation: Sie nennt uns »Sklaven der Sünde«. Ein Sklave tut willenlos das, was sein Herr fordert. Wir brauchen einen anderen Herrn, Jesus, und eine ehrliche und langfristige Unterordnung unter seinen Willen, damit unser Leben gelingt.
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