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"Der beste Weg die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten." sagt die Unternehmerin Silvia Ziolkowski. Inwieweit hierfür Mission, Vision, Strategie und Werte wichtigt sind, ist das Thema unserer zwei Gespräche - hier die zweite Folge.
Die Bedeutung der Mission und der Vision wurde im ersten Teil besprochen.
Die "Strategie" wird deutlich konkreter und defniert, wie die Vision umgesetzt werden soll und welche Ressourcen hierfür benötigt werden.
"Werteorientierung" gibt die Leitplanken im Unternehmen oder der Abteilung. Bereits eine Vision ist ohne Werte nicht möglich. Jeder Mensch hat Werte; allerdings sind diese oft nicht klar formuliert. Gut ist es, wenn die Mitarbeitenden an die Werte des Unternehmens andocken können.
Silvia Ziolkowski ist Zukunftsentwicklerin und Inhaberin der ArtVia net.consult. Ihre Expertise gibt sie als Rednerin, Coach, Mentorin, Autorin und Podcasterin weiter.
14 Jahre lang hat sie als Mitinhaberin und Vorstand die Geschicke eines IT-Unternehmens gelenkt und seit 2003 begleitet sie kleine und mittelständische Unternehmen bei ihrer nachhaltigen Zukunftsgestaltung. Ihre Kunden nennen sie auch „Lady Future“.
Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sie sich mit den Themen Visions- und Werteentwicklung und hat dazu mehrere wirkungsvolle Prinzipien entwickelt. Ihr Credo: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist sie zu gestalten.“
Links:
www.silvia-ziolkowski.de
www.fuehrungszirkel-bayern.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/silviaziolkowski-zukunftsentwicklerin-visionsentwicklung/
Links zu meiner Person:
Mein LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/martin-kugelmann-b131b06
Mein XING-Profil: https://www.xing.com/profile/Martin_Kugelmann4
Email für Kommentare, Frage, ...: [email protected]
Blog: https://MartinKugelmann.podcaster.de
"Der beste Weg die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten." sagt die Unternehmerin Silvia Ziolkowski. Inwieweit hierfür Mission, Vision, Strategie und Werte wichtigt sind, ist das Thema unserer zwei Gespräche - hier die erste Folge.
Die Mission stellt die Frage, WARUM es eine Organisation gibt. Sie stellt quasi den Auftrag des Unternehmens dar und muss unbedingt inspirierend sein.
Die Vision zeigt auf, wie die Mission umgesetzt wird. Dabei geht es nicht um ein klar definiertes Ziel, sondern die Vision muss die Emotionen ansprechen. Ein gutes Beispiel ist die Vision von Kennedy, einen Menschen auf den Mond und zurück zu bringen. Ein gute Vision beinhaltet drei Motive: Anschlussmotiv (Wir Amerkikaner), ein Leistungsmotiv (Wir schaffen den Flug auf den Mond) und ein Machtmotiv (Wir sind vor Russland auf dem Mond).
Das Thema "Strategie" und "Werteorientierung" wird in der nächsten Folge besprochen.
Silvia Ziolkowski ist Zukunftsentwicklerin und Inhaberin der ArtVia net.consult. Ihre Expertise gibt sie als Rednerin, Coach, Mentorin, Autorin und Podcasterin weiter.
14 Jahre lang hat sie als Mitinhaberin und Vorstand die Geschicke eines IT-Unternehmens gelenkt und seit 2003 begleitet sie kleine und mittelständische Unternehmen bei ihrer nachhaltigen Zukunftsgestaltung. Ihre Kunden nennen sie auch „Lady Future“.
Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sie sich mit den Themen Visions- und Werteentwicklung und hat dazu mehrere wirkungsvolle Prinzipien entwickelt. Ihr Credo: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist sie zu gestalten.“
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Naheliegend ist, dass der Markt oder der Wettbewerb mich am Wachstum hindert; vielleicht sind es aber auch Kosten, die sich aus der Inflation oder dem Energieverbrauch ergeben. Eine andere Theorie ist: Wachstum ist durch zwei Faktoren begrenzt: zu wenige Personal oder zu wenige Fläche. Dieser Idee folgende ergeben sich folgende Ideen:
Eine verantwortungsvolle Personalplanung heißt, auch mit Weitsicht für genügend Personal zu sorgen. Daher ist eine mutige Einstellpolitik für Wachstum unerlässlich.
Dabei darf man aber nicht einfach jeden oder jede einstellen. Eine klare Vorstellung über die notwendige Qualifikation ist genauso wichtig, wie ein gutes Bild, wo Kompromisse möglich sind und wo ein Potential für eine Entwicklung ausreichend erscheint. Auch hier ist ein sehr langfristiger Blick wichtig; also die frühzeitige Personalgewinnung über die Schulen, Ausbildung oder Unterstützung von Studierenden.
Die Effizienz der vorhandenen Personals ist dann optimal, wenn jeder bzw. jede die eigenen Stärken am Arbeitsplatz gut einsetzen kann und im Flow ist. Dies führt auch zu einer hohen Bindung der Mitarbeitenden.
Wenn die eigenen Personalkapazitäten das Wachstum behindern, so liegt eine Chance darin, die Fähigkeiten der Lieferkette intensiver zu nutzen.
In die für das Wachstum erforderliche Infrastruktur muss nicht selbst investiert werden. Hier können Leasing- und Mietlösungen dafür sorgen, das eigenes Kapital für das Wachstum im Sinne von vertrieblichen Aktivitäten, Technologien und Teamentwicklung genutzt wird.
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Häufig ist ein Projektauftrag nur eine lästige Formalität im Unternehmen. Dagegen hat mir ein Projektleiter gesagt, dass er den Projektauftrag liebt, weil er im ermöglicht, kreativ über das Projekt nachzudenken.
Ein klassisches Projekt teilt sich in fünf Phasen:
Während der Initialisierungsphase wird der Projektauftrag erstellt.
In der Planungsphase wird festgelegt, wie der Projektauftrag umgesetzt wird.
Anschließend wird in der Ausführungsphase nach diesem Plan gearbeitet.
Begleitet wird dies durch das Monitoring & Control, d.h. es wird regelmäßig geprüft, ob nach Plan gearbeitet wird. Abweichungen hierfür müssen bezüglich der Rückwirkung auf den Projektauftrag bewertet werden.
In der Abschlussphase wird geprüft, ob die Kriterien aus dem Projektauftrag erreicht sind.
In einem guten Projektauftrag sollten folgende Kapitel beinhaltet sein:
Zusammenfassung mit einer prägnanten Kurzbeschreibung
Zweck des Projektes bzw. Begründung für das Projekt
Projektskizze mit den Zielen, Erfolgskriterien und Hauptanforderungen
Porjektbeschreibung mit Leistungsumfang und Liefergegenständen
Risiken und Chancen
Meilensteine
Budget
Interessensgruppen
Kriterium für Projektabschluss
Vollmacht der Projektleitung und Verantwortung des Projektsponsors
Projektfreigabe als verbindlicher "Vertrag" zwischen Projektleiter und Projektsponsor
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In der zweiten Folge zum Thema Generation Z setzen Dr. Alexandra Philipp, Inhaberin von pulsOrange, und Martin Kugelmann ihre Unterhaltung fort.
Generation Z:
Bei dieser Generation ist die Digitalisierung bereits vollständig intergriert. Sie ist geprägt von einer Schnelllebigkeit und einem schneller Wandel. Daher sucht diese Generation noch mehr nach einem Sinn und Zweck ("Purpose") für die Arbeit.
Sortierschachteln statt Schubladen
Es hilft, sich Mitarbeitenden einzuteilen. Wie aber bei jedem Modell muss man vorsichtig sein. Das Bild der "Sortierschachteln" verdeutlicht, dass Einschätzungen zu Mitarbeitenden auch immer wieder überprüft werden müssen.
Dr. Alexandra Philipp ist promovierte Biologin. Bei der Arbeit bei einem Arzneimittelhersteller ist sie in das Training eingestiegen. Heute arbeitet sie in selbstständiger Tätigkeit als Coach und Trainerin, oder wie sie selbst sagt als emphatische Expertin für Führung und Kommunikation.
Mehr zu Dr. Alexander Philipp und pulseOrange erfahren Sie unter: https://pulsorange.de/
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Dr. Alexandra Philipp, Inhaberin von pulsOrange, und Martin Kugelmann unterhalten sich darüber, ob die Generation Z wirklich so ander ist und was wir daraus lernen können.
O tempora o mores (Cicero):
Bereits Cicero hat den Generationenkonflikt thematisiert. Dabei sollte es weniger ein Konflikt sein, sondern die Generationen können sich ergänzen. Während junge Menschen oft spontaner und kaum eingenommen sind, können reifere Mitarbeitende durch Erfahrung punkten.
Generation X / Generation Golf:
Die Menschen, die zwischen 1960 und 1980 geboren sind, schätzen nach der Wirtschaftskrise einen sicheren Arbeitsplatz.
Generation Y / Milleniums:
Menschen, die vor dem Jahrtausendwechsel auf die Welt gekommen sind, haben den Internet-Boom erlebt. Sie machen sich mehr Gedanken zur Zukunft.
Auf die Generatoin Z geht die zweite Folge ein.
Dr. Alexandra Philipp ist promovierte Biologin. Bei der Arbeit bei einem Arzneimittelhersteller ist sie in das Training eingestiegen. Heute arbeitet sie in selbstständiger Tätigkeit als Coach und Trainerin, oder wie sie selbst sagt als emphatische Expertin für Führung und Kommunikation.
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Kompetenzmanagement für Ihre Mitarbeitende ist ein vielschichtiges Thema.
Eine BWL-Studentin hat sich in einem Bewerbungsportal eines Autmomobilherstellers für ein Praktikum beworben. Sie konnte angeben, ob sie einen Staplerschein hat und eine Schweißerqualifikation. Six Sigma und Lean Management war nicht auswählbar. Dies ist ein Beispiel für missglücktes Kompetenzmanagement.
Am Beispiel eines Schweißers lässt sich gut darstellen, dass es sowohl fachliches Wissen aber auch handwerkliche Fähigkeiten benötigt. Dies zeigt den Unterschied zwischen Kennern mit gutem Wissen Könnern mit tollen Fähigkeiten. Hier zu unterscheiden hilft.
Die englischen Begriffe "Know-How" (Fachwissen), "Knowledge" (technische Kenntnisse) und "Soft Skills" (Fähigkeiten) helfen, zwischen verschiedenen Kompetenzfeldern zu unterscheiden.
Experten entwickeln sich eher über Fachwissen, während eine persönliche Entwicklung häufig über Softskills erfolgt.
Bei der Einstellung von Mitarbeitenden muss ein fachliches Grundwissen vorhanden sein. Es muss aber auch überlegt werden, welche Soft-Skills wichtig sind.
Letztlich kann auch bei Lieferanten unterschieden werden, ob fachlische Expertise und eine Lösungskompetenz wichtiger ist.
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Im Gespräch zwischen Carina Schneppenheim und Martin Kugelmann werden die acht Prinzipien der Charta des Managements von Veränderungen nach Doppler und Lauterburg vorgestellt; in dieser Folge die Prinzipien 4 bis 8:
Beteiligen Sie die Betroffenen:
Wer an der Erarbeitung von Lösungen beteiligt ist, engagiert sich anschließend auch für die Umsetzung.
Leisten Sie Hilfe zur Selbsthilfe.
Steuern Sie prozessorientiert:
Sie haben es mit Lernprozessen von Menschen zu tun. Analysieren Sie die Situation mit „management by walking around“
Wählen Sie die Schlüsselpersonen sorgfältig aus:
Orten Sie Verbündete und „Opinion Leaders“
Verwechseln Sie Information nicht mit Kommunikation
Mehr zu Carina Schneppenheim, der Gründer von Just Cara finden Sie unter: https://just-cara.de
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Im Gespräch zwischen Carina Schneppenheim und Martin Kugelmann werden die acht Prinzipien der Charta des Managements von Veränderungen nach Doppler und Lauterburg vorgestellt; in dieser Folge die Prinzipien 1 bis 3:
Managen Sie zielorientiert:
Wo drückt der Schuh? Was sind die Ziele? Welches sind die Kriterien der Zielerfüllung? Wie sollen die Aufgaben verteilt sein – wer tut was? In welchen Phasen passiert konkret was? Wie soll der Fortschritt kontrolliert werden?
Keine Maßnahme ohne Diagnose:
Gute Manager analysieren den Ist-Zustand systematisch und beschreiben den Soll-Zustand möglichst konkret.
Denken und handeln Sie ganzheitlich:
Schenken Sie den menschlichen Faktoren größte Aufmerksamkeit.
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Seit Januar 2023 gilt das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Viele sehen dies sehr kritisch. Wünschenswert wäre aber, die Chancen darin zu sehen.
Da die Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen nur unzureichend in einem Aktionsplan umgesetzt wurden, hat der Gesetzgeber für Unternehmen ab 3.000 Mitarbeitenden, ab 2024 ab 1.000 Mitarbeitende, die Sorgfaltspflichten gesetzlich geregelt. Dies bedeutet ein verpflichtendes Risikomanagement und Analyse sowie die Einführung daraus abgeleiteter Präventionsmaßnahmen.
Hierbei sind zu berücksichtigen:
Auch wenn das Gesetz für KMUs nicht gilt, so werden die Anforderungen über die AGBs auch an den Mittelstand weitergereicht. Es könnte aber auch für KMUs zum Wettbewerbsfaktor werden.
Bei einer werteorientierten Unternehmensführung ist es vielleicht mehr eine Konsequenz aus den eigenen Werten, die Lieferkette zu analysieren, als eine reine, gesetzliche Pflicht.
Ein umfangreicher, vollständiger Blick auf die Lieferkette und daraus abgeleitete Risiken lassen schnell notwendige Präventionsmaßnahmen erkennen. Über diese Risiken hinaus kann die Lieferkette auch dahingehend genutzt werden, dass dem Unternehmen wichtige Themen wie z.B. Klimaneutralität oder die Einbindung von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden.
Ein Beschwerdemanagement kann die notwendige Transparenz schaffen.
Wenn das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz im Unternehmen als Teil der Werteorientierung integriert wird, so kann dies im Sinne ESG eine große Chance sein.
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