Küchenradio (mp3)

Küchenradio (mp3)

By Philip BanseSociety & Culture
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Küchenradio (mp3) episodes

  • KR415 Viktoriapark

    Cindy ist pünktlich, was so ungewöhnlich ist, dass es Onkel Andi fast aus der Fassung bringt. Woran liegt das nur? Cindys Leben hat sich geändert, aber dazu später mehr. Erstmal geht es um den Nahostkonflikt und angebliche Sprechverbote, wie man die Welt sehen kann, die seit dem 7. Oktober nicht mehr die gleiche ist. Onkel Andi und Cindy sind keinesfalls einer Meinung: Cindy trägt einen Button einer sehr fragwürdigen Organisation, auf dem Schalom – Friede – Salam steht — und diese subtile Gleichmacherei wäre Onkel Andi schon zu viel, ganz so als gäbe es jemanden, der gegen Frieden ist: Mit dem es aber vorbei ist, sobald einer ihn bricht.

    Am Ende zeigt sich, dass es bei allen Unterschieden wichtig war, miteinander zu sprechen, denn 1.000 Stunden Sprechen sind besser als eine Stunde Schießen, frei nach Helmut Schmidt, ganz so lang ist dieses Küchenradio nicht geworden, auch wenn es sich manchmal so anfühlen mag: Eine gute Stunde über Israel und Palästina und die ganze Welt, die Menschlichkeit, die Sehnsucht nach dem Frieden und dem Glück. Am Ende wird es sogar ein bisschen privat.

    Das war ein großer Spaß!

    1 hr 12 min
  • KR414 Loveletters from Cindystan No. 12
    Zimmer 22, Bentley’s Hotel, Colaba, Cindys Bett ist leer. Foto: Shalman Taxiwallah 

    Der letzte Loveletter… Cindy raucht die letzte Nelkenzigarette auf dem Hotelbalkon und versucht sich zu erinnern. Dann scheint der Mond ins Zimmer, Cindy kriegt Sehnsucht, überlegt sich eine Dankesrede für die Reise-Oscars und am Ende verrät Cindy ein Hotelzimmer-Geheimnis.

    15 min
  • KR413 Loveletters from Cindystan No. 11
    Foto: Dr. Doolittle

    Cindy will heiraten – und will darum wissen, ob Adam der Richtige ist und weil die Heiratsvermittlerin Sima Aunty zu teuer ist, verabredet sich Cindy mit Anuradha Gupta, Ceo, lead matchmaker and founder of „vows for eternity“ , einer weltweit agierenden Partnervermittlungsagentur mit Büros in Bombay,  New Delhi, London Dubai und New York.

    Foto: Cindy

    Deswegen treffen sich die beiden über „Zoom“  Anuradha sitzt vor ihrem Bildschirm in New York und Cindy mit Anus Assistentin Jayati in einer Hotellobby in Bombay.  Es geht um die indische Familie,  den feinen Unterschied zwischen Kaste und „community“ und den Preis der Liebe. Anu und Jayati erklären viel, aber die allerwichtigste Frage bleibt offen.

    Foto: Dr. Doolittle
    Foto: Cindy Berliner
    24 min
  • KR412 Loveletters from Cindystan No. 10
    Foto: Dr. Feelgood

    Cindy redet 

    Am letzten Tag in Lucknow darf Cindy auch was sagen. Nishant, Cindys Gastgeber, stellt die Fragen und Cindy freut sich. Noch mehr hat sich Cindy heute Abend gefreut über eine Mail vom FFRO- foreign registration officer – Delhi branch: „Exit Permit – bis zum 6.4.“  Cindy ist also wieder legal.

    Und vielleicht trifft Cindy Sima Aunty von „Indian Matchmaking“ , der Doku-Soap auf Netflix . Vorausgesetzt wir können uns über das Honorar einigen. 

    Was wäre Euch denn ein Treffen mit „India´s most famous matchmaker wert?

    20 min
  • KR411 Loveletters from Cindystan No. 9
    Foto: Cindy

    Cindy ist illegal 

    Mit abgelaufenem Visa fährt Cindy mit dem Fahrrad durch Lucknow, der alten Hauptstadt der Nawabs von Awath und der Hauptstadt von Utar Pradesh. 

    Die Stadt ist berühmt für Brei aus Hackfleisch und Papaya, Geschichte und Umgangsformen.

    Cindy trifft den Musiker Askari Naqvi, hört fromme Liebeslieder und  redet über die Lieblings-Verschwörungstheorie der regierenden Hindu-Nationalisten.

    34 min
  • KR410 Loveletters from Cindystan No. 8

    Cindy sitzt fest.

    Foto: Onkel Cindy Berliner

    Die Zugfahrt von Kerala nach Goa hat zwar geklappt, aber auf dem Weg hat Cindy ihre Kreditkarte verloren.

    Beim Karnevalsumzug am Fastnachtsdienstag in der nächsten Provinzstadt zurück in Goa  ist Cindy noch frohgemut, was auch an ihrem Begleiter liegt, der in Goa Modeaufnahmen macht. Der ist allerdings mittlerweile abgereist und Cindy erlebt jeden Tag Aschermittwoch im Dauerclinch mit wortkargen Kurierdienst-Mitarbeiterinnen und indischen Zollbeamten, die aus unerfindlichen Gründen die neue Kreditkarte nicht freigeben wollen.

    10 min
  • KR409 Loveletters from Cindystan No. 7
    Foto: Cindy

    Cindy trifft Göttin

    Adam schickt Cindy Grüße zum Valentinstag aus L.A. In Kerala in Südindien spielt der Feiertag für Verliebte keine so große Rolle. Laut einer Umfrage sind 80 % der indischen Ehen „arranged Marrriages“. 

    Auch beim Dorffest, auf dem Cindy landet, sitzen Frauen und Männer getrennt. Das Dorf feiert zu Ehren Subramaniams, Shivas  Sohn und Ganeshas  kleinem Bruder. Es gibt einen Umzug zum Tempel mit tanzenden Lametta Pilzköpfen und  Mädchen und Jungen mit Schwippbögen, genannt Ka auf den Schultern (genannt Kavadi) Es gibt Preise für die Klassenbesten. Um Mitternacht kommen noch ein paar Götter zu Besuch und  bei der anschließenden Audienz mit einem der „Theyyams“  vergißt Cindy zwei wichtige Fragen.

    Foto: Cindy
    12 min
  • KR408 Loveletters from Cindystan No. 6
    Das ist Pruthu Parab. Foto: Cindy

    Cindy isst Thali in Goa 
    Nicht viel los in der ehemaligen portugisischen Kolonie. Wenn Cindy nicht
    am Strand rumliegt, fährt sie mit ihrem E-Bike über die Dörfer oder geht
    ihren Musiker-Freunden auf die Nerven.  Heute ist Cindy allerdings zum Essen
    verabredet mit Pruthu Parab,  Musikproduzent, Filmmusiker und Dozent für
    englische Literatur . Nach Goa ist er während der Pandemie gezogen. Es gibt
    Pruthus Lieblingsgericht Fisch-„Thali“  so was wie gemischte Grillplatte –
    und ein Gespräch über Gespenstergeschichten aus Bollywood und Sprache als
    Heimat. 

    Foto: Cindy
    Karneval in Goa. Foto: Cindy
    29 min
  • KR407 Loveletters from Cindystan No. 5
    Foto: Cindy

    Loveletters from cindystan No. 5 

    Cindy feiert Hochzeit – nicht seine eigene, sondern die von Karan und Mithy. Die beiden sind vor ein paar Jahren von Delhi nach Goa gezogen, zusammen mit dem Rest von Karans Band. Die haben natürlich auf der Hochzeit im Strandhotel gespielt. Am zweiten Tag pendelte die ganze Gesellschaft zum nächsten Gurdwara, denn Karans Familie kommt aus dem Punjab und stammt aus einer Sikh-Familie. Den traditionellen Turban tragen die Männer in seiner Familie schon lange nicht mehr, aber zum Gottesdienst im Gurdwara – so heißen die Tempel der Sikh, läßt er sich einen Turban binden. Am Tag zwei nach der Hochzeit trifft Cindy das Paar bei sich zuhause. Ein Gespräch über Beziehung und Familien.

    Foto: Cindy

    Das war ein großer, großer Spaß!

    36 min

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