Künste im Gespräch

Künste im Gespräch

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Künste im Gespräch episodes

  • Künste im Gespräch: Wiederentdeckte Künstler-Originale
    Spät gefeiert: Die 72-jährige Schweizer Malerin Vivian Suter. Vor 25 Jahren gestorben: Der Zürcher Pianist und Komponist Nico Kaufmann.
    Lange war Vivian Suter nur einem kleinen Kreis an Kunstkenner:innen bekannt. Dann wurde sie 2017 an der documenta 17 als grosse Entdeckung gefeiert. Das Kunstmuseum Luzern zeigt nun das Werk der seit Jahrzehnten in Guatemala auf einer ehemaligen Kaffeeplantage lebenden Künstlerin in einer Retrospektive.
    Er war Pianist, Komponist – und der Geliebte des weltberühmten Musikers Vladimir Horowitz: Der Zürcher Nico Kaufmann, der am 23. November vor 25 Jahren gestorben ist. Ein Portrait. Weitere Themen: Kunstmuseum Luzern: Die gemalten Wolken der Vivian Suter - Nico Kaufmann - vielseitiger Musiker und Horowitz-Geliebter
    29 min
  • Künste im Gespräch - Vom Aufräumen und Wegwerfen
    Ordnung schaffen in Krisenzeiten: Ursus Wehli räumt die ganze Welt auf. US-Autorin Kristin Hannah wirft ein fast fertiges Manuskript weg.
    Gleich zwei neue Bücher erzählen von der Lust an der Kontrolle in chaotischen Zeiten: Ursus Wehrli, die eine Hälfte des Komikerduos Ursus & Nadeschkin, räumt nach seinen erfolgreichen «Kunst Aufräumen»-Büchern nun gleich die ganze Welt auf. Und: Ihren neuen Roman «Die vier Winde» schrieb US-Autorin Kristin Hannah gleich mehrfach. Eine fast fertige Version des Manuskripts zerriss sie. Weitere Themen: Ursus Wehrli sorgt einmal mehr im Chaos für Ordnung - 400 Seiten geschrieben – mit der falschen Hauptfigur
    27 min
  • Eine staunende Kunstfigur und Berichte an die Zukunft
    Der Pulp ist eine Kunstfigur des Bieler Künstlerduo M.S. Bastian und Isabelle L. In der Installation «Pulpokosmos» wird er zur Allegorie aufs Staunen. Was schreiben wir einer Person, die in hundert Jahren lebt? Das Projekt «Briefe an die Zukunft» lädt Menschen in Bern ein, dies auszuprobieren.
    Mit schnellen Strichen und reduzierten Figuren gestaltet das Bieler Künstlerduo M.S. Bastian und Isabelle L. ihre Werke. Jetzt haben sie mit «Pulpokosmos» im Kunsthaus Grenchen eine Raum-Installation als Allegorie aufs Staunen konzipiert.
    Wer erhielte nicht gerne einen Brief aus der Vergangenheit? Zukünftige Generationen in Bern dürfen sich darauf freuen: Das Projekt «Briefe an die Zukunft» lädt Bernerinnen und Berner ein, einen Brief an jemanden zu verfassen, der in 100 Jahren lebt. Eine knifflige Aufgabe. Weitere Themen: Pulpokosmos: Eine Installation als Wimmelbild mit Tiefgang - Projekt in Bern: Briefe schreiben an Menschen in der Zukunft
    29 min
  • Künste im Gespräch – Weltfilmtage und Komponistinnenporträt
    Die Weltfilmtage Thusis: Seit über 30 Jahren ein kultiger Geheimtipp in der Schweizer Filmfestivalszene abseits der Kulturzentren. Komponistinnen am Luzerner Theater: Neu will die Operndirektion jede Saison eine Komponistin mit einer Neuproduktion porträtieren.
    Seit über 30 Jahren finden im November jeweils die Weltfilmtage in Thusis statt. Thomas Keller hat die Weltfilmtage 1991 mitbegründet, um Filme jenseits des Mainstreams zu zeigen. Seit langem ist auch Regina Conrad im Organisationsteam. Die beiden erzählen, wie die Weltfilmtage zu einem etablierten Festival geworden sind.
    Zu wenig Komponistinnen auf Opernspielplänen und Konzertprogrammen: Das haben Intendantin Ina Karr und ihre Operndirektion (Lydia Steier und Lars Gebhardt) animiert, jede Saison am Luzerner Theater eine Komponistin zu porträtieren. Den Anfang macht die Komponistin, Multi-Instrumentalistin und Performancekünstlerin Du Yun. Weitere Themen: Weltfilmtage Thusis – seit über 30 Jahren ein kultiger Geheimtipp - Luzerner Theater – Neues Format stellt Komponistinnen ins Zentrum
    30 min
  • Neues Kulturhaus im Aargau und schillernder Kommunist
    Es ist vollendet: Die «Alte Reithalle», ein Mehrspartenhaus, öffnet seine Türen in Aarau. Und in der Universitätsbibliothek Basel kann man Fritz Platten begegnen – einer der schillerndsten Figuren der Schweizer Arbeiterbewegung.
    Es ist eines der grössten Kulturprojekte der letzten Jahrzehnte im Aargau. Nach 15 Jahren Planungs- und Umbauzeit wird zwischen dem Bahnhof Aarau und der Altstadt die ursprünglich vom Militär genutzte «Alte Reithalle» eröffnet. Es ist ein Raum von ausserordentlichen Dimensionen in Bezug auf Länge, Breite und Höhe. Nach mehrjähriger kultureller Zwischennutzung ist aus der «Alten Reithalle» nun ein Mehrspartenhaus für Theater, Tanz, Musik und zeitgenössischen Zirkus entstanden.
    Fritz Platten ist eine der schillerndsten Figuren der Schweizer Arbeiterbewegung. Kommunist der ersten Stunde, Beteiligter am Generalstreik, Nationalrat der SP und der KPS und Vertrauter Lenins, der dessen Rückkehr ins revolutionäre Russland organisiert hat. Die Historikerin Rhea Rieben und der Historiker Benjamin Schenk haben in der Universitätsbibliothek Basel eine Ausstellung zu Fritz Platten gestaltet, die vor allem der Frage nachgeht, welche Bedeutung Fritz Platten heute noch für die Schweiz hat. Weitere Themen: Eröffnung der «Alten Reithalle» – Das neue Kulturhaus im Aargau - Wer war Fritz Platten? Eine Ausstellung sucht Antworten
    29 min
  • 100 Jahre Donaueschinger Musiktage und ein Film zu Sans-Papiers
    Die Donaueschinger Musiktage feiern ihr 100-Jahr-Jubiläum, und ein Sans-Papier wird im Film zur Kunstfigur, der sich die Welt öffnet.
    Vor hundert Jahren gründeten ein bürgerlicher Verein und ein adeliger Mäzen die «Donaueschinger Kammermusikaufführungen» mit dem Ziel, die zeitgenössische Tonkunst zu fördern. Dieses Ziel wurde erreicht: In Donaueschingen findet seither das bekannteste Festival für zeitgenössische Musik statt, das dieses Jahr seinen 100. Geburtstag feiert.
    Ein realer Kunstskandal von 2006 liegt dem Film der Tunesierin Kaouther Ben Hania zugrunde. Der belgische Konzeptkünstler Wim Delvoye hat damals den Rücken des Schweizers Tim Steiner tätowiert und an einen deutschen Kunstsammler verkauft. Ben Hania verknüpft die Idee mit der Situation eines Flüchtlings ohne Papiere, dem als Kunstwerk in «The Man Who Sold his Skin» plötzlich die Welt offensteht Weitere Themen: Der Mann, der seine Haut verkaufte - 100 Jahre Donaueschinger Musiktage
    27 min
  • Neuauflage der Kunstsammlung Bührle und ein neues Theater im Jura
    Im neuen erweiterten Kunsthaus Zürich sind 170 Werke der umstrittenen Kunstsammlung von Emil Bührle zu sehen,und in Delémont wird mit dem Théätre du Jura eine neue Bühne eröffnet, die über die Region hinaus ausstrahlen soll.
    Die Kunstsammlung des Industriellen Emil Bührle, die im neu erweiterten Kunsthaus Zürich zu sehen ist, hat für Kontroversen gesorgt, weil darunter Bilder waren, die als NS-Raubkunst klassifiziert wurden. "Kontext" beleuchtet die Geschichte jüdischer Sammlerinnen und Sammler wie Martha Nothmann, Max Silberberg oder Franz Ullstein, die ihre gesammelten Werke ab 1933 auf dem Kunstmarkt verkaufen mussten und die in die Bührle-Sammlung eingingen: eine Landschaft von Cézanne, ein Portrait von Courbet und ein Frauenbildnis von Manet.
    Der Jura tritt mit einem neuen Theater ins Rampenlicht: in Delémont gibt das Théâtre du Jura die Bühne frei für Schauspiel, Tanz, Musik und zirzensische Künste. Hier sollen nicht nur Kulturschaffende aus der Region, sondern auch internationale Truppen auftreten können. Einen ersten Einblick hinter die Kulissen des neuen Hauses gibt "Künste im Gespräch". Weitere Themen: Kunsthaus-Eröffnung: Jüdische Vorbesitzer von Bührles Bildern - Eröffnung: Théâtre du Jura in Delémont
    25 min
  • Der Blick auf Designerinnen und andere Spezies
    Die Designgeschichte ist vor allem männlich. Das will die Ausstellung «Here we are! Frauen im Design 1900-heute» im Vitra Design Museum ändern. Was unterscheidet eigentlich den Menschen vom Tier? Das untersucht die Performancegruppe «Oh!Darling» in «Spezies».
    Sie haben Grosses und Wegweisendes im Design geleistet, doch ihre Namen kennt man nicht. Nun hat das Vitra Design Museum in Weil am Rhein für die Ausstellung «Here we are!» die Designgeschichte von 1900 bis heute durchforstet und etliche Designerinnen aufgestöbert, deren Namen man sich merken muss.
    Mensch und Tier haben ein ambivalentes Verhältnis. Mit Musik, szenischem Spiel, surrealen Bildern und philosophischen Gedanken versucht «OH!Darling» in seiner Performance «Spezies» diesem Verhältnis auf die Spur zu kommen. Weitere Themen: «Here we are!»: Ausstellung zu vergessenen Designerinnen - «Spezies»: Über die Beziehung zwischen Mensch und Tier
    30 min
  • Grossänlässe unter der Lupe
    Was ist dran an der Kritik der Bührle-Provenienzforschung? Und: Was steckt im Eröffnungsfilm des Zürich Film Festivals?
    Grossanlässe sorgen im Kulturbetrieb für Aufmerksamkeit und Spektakel. Grund genug sie sorgfältig unter die Lupe zu nehmen. Wir tun es in dieser Ausgabe, analysieren den Eröffnungsfilm des Zürich Film Festival ebenso wie die kontroverse Debatte rund um die Eröffnung des neu erweiterten Kunsthaus Zürich, das den Bildern der Stiftung Sammlung Bührle einen ganzen Stock zur Verfügung stellt. Weitere Themen: Kritik an Bührle Provenienzforschung - Eröffnungsfilm Zürich Film Festival: «Und morgen seid ihr tot»
    28 min
  • Die renovierte Tonhalle in Zürich erklingt neu
    Vier Jahre war das Züricher Tonhallenorchester im Exil in der Tonhalle Maag. Nun ist es im Mutterhaus zurück und erkundet den neuen Klang des renovierten Konzertsaals.
    Vieles ist neu in der neu renovierten Tonhalle in Zürich: Mehr Platz für die Musiker:innen, mehr Komfort für das Publikum. Und: Ein neuer Klang, den das Orchester mit den ersten Auftritten erst zum Klingen bringen wird. Und neu ist auch die Orgel, die die Orgelbaufirma Kuhn aus Männedorf gebaut hat. Sie soll sich neben dem grossbesetzten Sinfonieorchester behaupten können, mit dem Orchesterklang verschmelzen und gleichzeitig solistisch bestehen. Für den pensionierten Tonhalle-Organist Peter Solomon kommt damit ein langes Projekt zum Abschluss. Weitere Themen: Ist alles Gold was glänzt? Die frisch renovierte Tonhalle Zürich - Musik mit 5000 Pfeifen: Die neue Orgel der Tonhalle Zürich
    27 min

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