Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Download on the App Store
  • Favorites

    662

    Followers

  • Typical duration

    9 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen episodes

  • 28.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Corona-Patienten aus Italien werden ausgeflogen
    Wegen der dramatischen Notlage in norditalienischen Krankenhäusern bringt ein Bundeswehr-Airbus sechs italienische COVID-19-Patienten von Bergamo nach Deutschland. Die Luftwaffen-Maschine wird gegen Mittag am Flughafen Köln/Bonn erwartet. In Berlin stellte Kanzleramtschef Helge Braun klar: Die einschränkenden Maßnahmen zum Kampf gegen das Coronavirus bleiben bis zum 20. April bestehen. China beendete inzwischen die Isolation der Stadt Wuhan. Damit kehrt in der Millionenmetropole, die als Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie gilt, nach zwei Monaten Abschottung allmählich der Alltag zurück.
    Trump unterzeichnet billionenschweres Hilfspaket
    Mit seiner Unterschrift hat US-Präsident Donald Trump das 2,2 Billionen Dollar schwere Hilfspaket gegen die Corona-Krise in Kraft gesetzt. Zuvor hatte das Repräsentantenhaus die Hilfen gebilligt, die fast zehn Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung ausmachen. Damit bekommen der Gesundheitssektor und besonders vom Coronavirus betroffene Staaten zusätzliche Milliardenbeträge, aber auch Familien und Einzelpersonen sollen unterstützt werden. Zudem unterzeichnete Trump eine Verfügung, die es dem Verteidigungs- und Heimatschutzministerium ermöglicht, Militärreservisten wieder einzuberufen.
    IWF erwartet wegen Corona-Pandemie Rezession der Weltwirtschaft
    Eine Rezession der Weltwirtschaft ist nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr unausweichlich. Sie dürfte ziemlich schwer ausfallen und mindestens so folgenreich sein wie in der weltweiten Finanzkrise vor gut zehn Jahren, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa. 2021 sei eine Erholung möglich, aber nur, wenn das Virus eingegrenzt werden könne und aus den jetzigen Liquiditätsproblemen der Unternehmen nicht massenhaft Insolvenzen folgten. Der IWF erwäge, für Schwellen- und Entwicklungsländer mehr vorsorgliche Kreditlinien bereitzustellen.
    Europäer gründen Taskforce für Anti-Terror-Kampf in der Sahel-Zone
    Eine Gruppe von elf europäischen Staaten - darunter Deutschland - will den Kampf gegen Dschihadisten in Mali künftig mit Spezialkräften unterstützen. Angesichts der immer noch besorgniserregenden Sicherheitslage in Mali und in der Sahelzone insgesamt unterstütze die Ländergruppe die Bildung einer Taskforce mit dem Namen "Takuba", teilten die beteiligten Staaten mit. "Takuba" sollen mehrere hundert Sicherheitskräfte angehören. Die Taskforce soll ab kommendem Sommer unter französischem Kommando ihre Arbeit aufnehmen. Die Unterstützung Deutschlands ist vorerst vor allem politischer Natur.
    Israel antwortet auf Raketenangriff aus Gaza
    Nach einem Raketenangriff aus dem Gazastreifen hat Israel erneut Ziele in dem Palästinensergebiet beschossen. Die israelische Armee meldete, eine Rakete sei auf israelische Bürger im Süden des Landes abgefeuert worden. Daraufhin habe man Ziele der im Gazastreifen herrschenden Hamas angegriffen. Über mögliche Opfer ist nichts bekannt. Es war der erste Angriff aus dem Gazastreifen seit einem Monat. Bis Ende Februar hatten sich die israelische Armee und die radikale Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad heftige gegenseitige Angriffe geliefert.
    "Earth Hour": Weltweit geht das Licht aus
    Rund um den Erdball werden an diesem Samstag für eine Stunde die Lichter abgeschaltet. Anlass ist die seit 2007 jährlich stattfindende Aktion "Earth Hour". Die "Stunde der Erde" soll weltweit ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen. Jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit versinken Häuser und Wohnungen im Dunkeln. Ihren Anfang nimmt die "Earth Hour" um 7.30 Uhr deutscher Zeit im Inselstaat Samoa, 25 Stunden später beenden die Bewohner der Cookinseln und von Französisch-Polynesien die Aktion. Deutschlandweit beteiligen sich nach Angaben der Umweltorganisation WWF 360 Städte.
    7 min
  • 27.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump telefoniert mit Chinas Staatschef
    US-Präsident Donald Trump hat mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping telefoniert und anschließend die gute Zusammenarbeit im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelobt. China habe schon ein großes Wissen über das Virus - "großer Respekt", schrieb Trump auf Twitter. Xi rief seinerseits die Vereinigten Staaten zum "gemeinsamen Kampf" gegen das Coronavirus auf. Zudem hoffe er, dass Washington wieder für die Verbesserung der bilateralen Beziehungen sorge, hieß es in Meldungen der Staatsmedien. Inzwischen gibt es in der Volksrepublik kaum noch Neuerkrankungen. In den USA hat deren Zahl dagegen stark zugenommen.
    EU-Länder wollen neues Modell für Rettungsschirm in der Corona-Krise
    Um die Wirtschaftsfolgen der Coronavirus-Krise zu bewältigen, wollen die EU-Staaten binnen zwei Wochen ein neues Modell für einen gemeinsamen Rettungsschirm ausarbeiten. Ursprünglich sollte die Eurogruppe beauftragt werden, Details für Hilfen aus dem Eurorettungsschirm ESM zu erarbeiten. Die Rede war von einem Instrument zur "Pandemie-Krisen-Unterstützung". Der ESM hat rund 410 Milliarden Euro für Darlehen frei. Nach Auffassung Italiens reicht der ESM in seiner jetzigen Form nicht aus.
    Kriminelle "überschwemmen" Märkte mit gefälschten Corona-Medikamenten
    Europol sieht eine schnelle Zunahme von Verbrechen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Kriminelle und organisierte Banden hätten ihre Methoden sehr schnell angepasst und profitierten von der Krise, warnt die europäische Polizeibehörde in einem in Den Haag veröffentlichten Bericht. Ermittler stellten demnach zunehmend Fälle von Cybercrime, Betrug, Diebstahl und Fälschungen fest. Der Verkauf von gefälschten Schutzartikeln und Medikamenten sei um ein Vielfaches gestiegen seit Ausbruch der Krise, heißt es in dem Bericht.
    Papst spendet am Freitag Sondersegen "Urbi et Orbi"
    Papst Franziskus will an diesem Freitag anlässlich der Corona-Pandemie allen Gläubigen einen Sondersegen spenden. Um 18 Uhr MEZ wird er auf dem menschenleeren Vorplatz des Petersdoms beten und danach die Stadt Rom und den ganzen Erdkreis ("Urbi et Orbi") segnen.
    Merkel: Debatte über Lockerung der Corona-Maßnahmen zu früh
    Kanzlerin Angela Merkel hält es für viel zu früh, über eine Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu sprechen. Im Moment verdoppele sich die Zahl der Infizierten innerhalb von vier bis fünf Tagen. Diese Zeitspanne müsse sehr viel weiter gestreckt werden, "in Richtung von zehn Tagen". Das Gesundheitssystem dürfe nicht überlastet werden. In Deutschland haben Bund und Länder beispiellose Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und zwischenmenschliche Kontakte zu minimieren.
    Viele Angriffe gegen Flüchtlinge und Asylunterkünfte in Deutschland
    Die Sicherheitsbehörden haben im vergangenen Jahr 1620 Übergriffe auf Flüchtlinge in Deutschland verzeichnet. Dabei wurden 229 Menschen verletzt, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht. Bei 260 Angriffen auf Asylbewerber nutzten die Täter demnach Sprengsätze, legten Brände oder verwendeten andere Waffen. Zudem wurden den Daten zufolge in 128 Fällen Asylunterkünfte angegriffen. Von diesen Attacken gingen 118 auf das Konto von Rechtsextremisten.
    Maduro wütend über US-Klage wegen Drogenhandels
    Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat erzürnt auf die gegen ihn in den USA erhobene Anklage wegen Drogenhandels reagiert. In einer Fernsehansprache bezeichnete Maduro US-Präsident Donald Trump als "Cowboy" und "Rassisten" und beschuldigte ihn, in den internationalen Beziehungen Erpressungsmethoden anzuwenden. Die Anklage gegen den linksnationalistischen Staatschef des südamerikanischen Krisenlandes wurde wegen Vorwürfen des "Drogen-Terrorismus" erhoben. Zudem setzte die US-Regierung ein Kopfgeld von 15 Millionen Dollar auf Maduro aus.
    9 min
  • 26.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Senat verabschiedet Billionen-Konjunkturpaket
    Der US-Senat hat einstimmig wegen der Coronavirus-Pandemie ein massives Konjunkturpaket beschlossen, mit dem rund zwei Billionen US-Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden sollen. Noch in dieser Woche soll das Repräsentantenhaus zustimmen. Mit dem Paket wird die Arbeitslosenversicherung deutlich ausgeweitet. Zudem bekommen der Gesundheitssektor und besonders vom Coronavirus betroffene Staaten zusätzliche Milliardenbeträge. Kleinere und mittlere Unternehmen können Kredite beantragen. Zudem soll es umgehend direkte Auszahlungen an Steuerzahler geben, um die Konjunktur wieder anzukurbeln.
    Britisches Unterhaus verabschiedet Notstandsgesetz
    Das britische Parlament hat ein Notstandsgesetz für die Bewältigung der Coronavirus-Pandemie gebilligt. Es gibt der Regierung und den Behörden unter anderem Vollmachten, um Ausgangsbeschränkungen und Schließungen von Geschäften und anderen Gebäuden notfalls mit Zwang durchzusetzen. Auch der Zugriff auf private Daten der Bürger wird erleichtert. Die Behörden erhalten außerdem das Recht, Infizierte zwangsweise in Quarantäne zu schicken. Anschließend ging das Unterhaus in eine vorgezogene Osterpause. Es müsse "mit gutem Beispiel vorangehen", sagte Wohnungsbauminister Robert Jenrick.
    Russland cancelt fast alle Flüge ins Ausland
    Russland setzt von Freitag an fast alle Flugverbindungen ins Ausland wegen der Coronavirus-Pandemie aus. Davon ausgenommen seien Flüge, mit denen im Ausland festsitzende Russen in ihre Heimat zurückgeholt werden sollen, meldet die Staatsagentur Tass. Nicht betroffen von der Regelung der Moskauer Regierung seien Inlandsverbindungen. Der Flugverkehr etwa nach Deutschland war zuletzt bereits deutlich reduziert worden. So steuerte die Gesellschaft Aeroflot lediglich noch Berlin an.
    Corona-Pandemie in Italien: Zahl der Neuinfektionen sinkt leicht
    Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien hat sich den vierten Tag in Folge verlangsamt. Die Zahl der Infektionen sei um 7,5 Prozent angestiegen, das sei der niedrigste Zuwachs seit Beginn der Pandemie, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Allerdings habe es einen deutlichen Anstieg der Todesfälle in Regionen mit großen Städten wie Neapel und Rom gegeben. Insgesamt wurden innerhalb von 24 Stunden 683 neue Todesfälle registriert. Damit starben in Italien bereits 7503 Menschen an COVID-19. Das sind so viele wie in keinem anderen Land. Knapp 74.400 Menschen haben sich infiziert.
    Angeklagter Christchurch-Schütze plädiert auf schuldig
    Im Prozess um das Massaker in Christchurch in Neuseeland hat sich der angeklagte Australier überraschend für schuldig erklärt. Sein Geständis umfasse alle 51 Anklagepunkte wegen Mordes, teilte die Polizei mit. Die Opfer wurden Anfang 2019 in zwei Moscheen in Christchurch erschossen. Der Angeklagte filmte die Attentate und stellte die Videos ins Internet. Der 29-Jährige hatte zuvor eine Kampfschrift mit rassistischen Parolen ins Netz gestellt. Vorgeworfen wird ihm auch Terrorismus. Derzeit sitzt der Mann in einem Gefängnis in Auckland, mehr als 1000 Kilometer nördlich von Christchurch.
    Regierung im Kosovo durch Misstrauensvotum gestürzt
    Nach nur sechs Wochen im Amt hat ein Streit über die richtige Strategie im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie die Regierung des Kosovo zu Fall gebracht. Für einen Misstrauensantrag gegen die Regierung von Ministerpräsident Albin Kurti stimmten 82 von 120 Abgeordneten. 32 lehnten ihn ab, einer enthielt sich. Kurtis links-nationale Partei Vetevendosje (Selbstbestimmung) regiert mit der konservativen Demokratischen Liga des Kosovos (LDK). Kurti hatte den LDK-Inenminister Agim Veliu entlassen. Dieser hatte wegen der Corona-Krise die Ausrufung des Ausnahmezustands verlangt, Kurti war dagegen.
    Assange scheitert mit Antrag auf Freilassung auf Kaution
    Wikileaks-Gründer Julian Assange ist mit dem Versuch gescheitert, wegen der Coronavirus-Epidemie auf Kaution freigelassen zu werden. In London wies Richterin Vanessa Baraitser einen entsprechenden Antrag von Assanges Anwälten zurück. Nach aktuellem Stand liefere die weltweite Pandemie keinen Grund für seine Entlassung in den Hausarrest in Verbindung mit einer Fußfessel. Zudem habe Assange schon einmal Kautionsauflagen verletzt, als er im Jahr 2012 in die ecuadorianische Botschaft geflohen sei, so die Richterin. Außerdem sei er nicht der einzige Gefängnisinsasse mit einer schwachen Gesundheit.
    10 min
  • 25.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Einigung in den USA auf Billionen-Dollar-Konjunkturpaket
    In Washington haben sich der Senat und das Weiße Haus auf ein billionenschweres Nothilfepaket gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise geeinigt. "Endlich haben wir einen Deal", sagte der Republikaner-Chef im Senat, Mitch McConnell. Die Republikaner und die oppositionellen Demokraten hatten tagelang über das Hilfspaket im Umfang von knapp zwei Billionen Dollar gestritten.
    Trump sieht Licht am Ende des Tunnels bei Kampf gegen Coronavirus
    Trotz dramatisch wachsender Fallzahlen in den USA gibt sich US-Präsident Donald Trump im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus optimistisch. "Wir fangen an, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen", sagte Trump ohne dies zu begründen. In den USA sind mehr als 52.000 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt - damit liegen die Vereinigten Staaten nur noch hinter China und Italien. Die Weltgesundheitsorganisation schließt nicht aus, dass die USA das neue Epizentrum der Pandemie werden könnten.
    Iran lehnt Hilfe aus dem Ausland zur Bewältigung der Corona-Krise ab
    Der Iran lehnt Hilfe aus dem Ausland bei der Bewältigung der Corona-Krise ab. Das Land sei nicht auf die Unterstützung "ausländischer Kräfte" angewiesen, heißt es in Teheran. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hatte zuvor angeboten, ein Behelfskrankenhaus in der Stadt Isfahan aufzubauen. Den Mitarbeitern wird aber vorgeworfen, als "Spione" einreisen zu wollen. Der Iran ist mit bislang etwa 25.000 Fällen eines der am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Länder weltweit.
    Präsident Tshisekedi lässt Kinshasa wegen des Coronavirus abriegeln
    In der Demokratischen Republik Kongo ist wegen der Coronavirus-Pandemie der Notstand ausgerufen worden. Die Hauptstadt Kinshasa ließ Präsident Félix Tshisekedi abriegeln. Reisen aus Kinshasa in die Provinzen des Landes sowie in umgekehrter Richtung sind untersagt. Die Grenzen des zentralafrikanischen Staates werden laut Tshisekedi weitgehend geschlossen. Nur noch Frachttransporte sind über die Landesgrenzen erlaubt. In mehreren anderen afrikanischen Staaten waren bereits zuvor Reisebeschränkungen verhängt worden, darunter im Senegal, in der Elfenbeinküste und in Südafrika.
    Maas warnt vor "Spirale nationaler Egoismen" in Corona-Krise
    Bundesaußenminister Heiko Maas hat zu mehr internationaler Solidarität im Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. "Das Resultat der nationalen Kraftanstrengungen, die jetzt bei uns allen gefordert sind, darf nicht eine Spirale nationaler Egoismen sein", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur vor den für diesen Mittwoch geplanten Beratungen der G7-Außenminister.
    Bundestag berät über milliardenschweres Corona-Krisen-Paket
    Der Bundestag entscheidet an diesem Mittwoch im Eilverfahren über Milliardenhilfen für Unternehmen und Bürger im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Finanzminister Olaf Scholz wird die Pläne erläutern. Dazu gehört ein Nachtragshaushalt über 156 Milliarden Euro, der komplett mit neuen Schulden finanziert werden soll. Hinzu kommt ein Stabilisierungsfonds, der staatliche Beteiligungen an Unternehmen ermöglicht und Garantien für Firmen enthält, damit sich diese am Kapitalmarkt weiter Geld besorgen können. Außerdem soll die Förderbank KfW mit 600 Milliarden Euro gestützt werden.
    Höcke und Kalbitz rufen zur Einstellung aller Aktivitäten im AfD-Flügel auf
    Der vom deutschen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte "Flügel" in der AfD kommt der Forderung der Parteispitze nach Auflösung nach. Wer sich der Interessengemeinschaft angehörig fühle, solle bis zum 30. April die Aktivitäten einstellen, schrieben die führenden "Flügel"-Vertreter Björn Höcke und Andreas Kalbitz, die AfD-Landeschefs von Thüringen und Brandenburg.
    9 min
  • 24.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China lockert Quarantäne von Hubei
    In China wird die Abriegelung der Provinz Hubei weitgehend aufgehoben. Dort hatte die Corona-Pandemie ihren Ausgang. Gesunden Bürgern ist es ab Mittwoch erlaubt, die Provinz zu verlassen, wie die örtlichen Behörden ankündigten. Hubei war zwei Monate lang von der Außenwelt abgeschottet. Die Provinzhauptstadt Wuhan bleibt hingegen noch bis zum 7. April abgeriegelt.
    Ausgangsbeschränkungen in Großbritannien
    Die britische Regierung hat im Kampf gegen das Coronavirus weitreichende Ausgangsbeschränkungen beschlossen. Das verkündete Premierminister Boris Johnson in einer Rede an die Nation. Johnson wies seine Landsleute an, das Haus nur noch so selten wie möglich zu verlassen. Alle Läden, die nicht zur Grundversorgung dienten, würden mit sofortiger Wirkung geschlossen. Versammlungen von mehr als zwei Personen seien nicht mehr erlaubt und würden von der Polizei aufgelöst.
    Hohe Akzeptanz für Beschränkungen
    Die von Bund und Ländern vereinbarten Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus stoßen bei einer großen Mehrheit in Deutschland offenbar auf Zustimmung. 95 Prozent der Bundesbürger befürworten laut einer Umfrage von infratest dimap, dass man sich in den kommenden zwei Wochen nur noch in der eigenen häuslichen Gemeinschaft oder mit einer weiteren Person treffen darf. Nur 3 Prozent lehnen diese Maßnahme ab.
    USA bald wieder offen für Geschäfte
    US-Präsident Donald Trump hat der Bevölkerung der Vereinigten Staaten eine baldige Erholung von der Coronavirus-Krise in Aussicht gestellt. Bei der Frage, wann Geschäfte wieder öffnen könnten, gehe es eher um Wochen als um Monate. Trump ergänzte, eine lang anhaltende Blockade der Wirtschaft würde letztlich zu mehr Toten führen als das Coronavirus selbst. Für eine Wirtschaftsmacht wie die USA könne ein Abschotten langfristig keine Lösung sein.
    Eurogruppe berät über Corona-Folgen
    Wegen der massiven wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise beraten die Finanzminister der Euro-Zone an diesem Dienstag über weitere Schritte, um die Konjunktur zu stützen. Die Euro-Länder wollten "Optionen für eine neue Verteidigungslinie gegen das Coronavirus" diskutieren, kündigte Eurogruppen-Chef Mario Centenio an. Am Montag hatten die EU-Finanzminister erstmals überhaupt die Schulden- und Defizit-Regeln der EU vorerst außer Kraft gesetzt, damit Regierungen massive Hilfsprogramme auflegen können.
    Weltweit über 300.000 Infizierte
    Das Coronavirus breitet sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation immer schneller aus. Es sei jedoch immer noch möglich, den Verlauf der Pandemie zu beeinflussen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Die Zahl der Infektionsfälle steige Tedros zufolge kontinuierlich. Von den ersten gemeldeten Fällen bis zu der Hundertausendermarke seien 67 Tage vergangen, so Tedros. Nach elf weiteren Tagen seien es bereits 200.000 Fälle gewesen, und nach nur vier weiteren Tagen seien weltweit 300.000 Fälle erreicht worden.
    Trauer um Manu Dibango
    Der aus Kamerun stammende Saxofonist und Komponist Manu Dibango ist tot. Er starb im Alter von 86 Jahren in einem Krankenhaus bei Paris an den Folgen einer Corona-Infektion. Das teilte sein Verleger mit. Dibango, dessen bekanntester Hit "Soul Makossa" von 1972 ist, gehört damit zu den weltweit ersten prominenten Opfern von COVID-19.
    USA kürzen Afghanistan-Hilfe
    Die USA üben mit einer Kürzung ihrer Finanzhilfen für Afghanistan Druck auf die Regierung in Kabul aus. Die Vereinigten Staaten werden die Hilfsfonds um eine Milliarde US-Dollar zurückfahren und könnten einen ähnlichen Betrag auch im Jahr 2021 zurückziehen, so US-Außenminister Mike Pompeo. Hintergrund sind Meinungsverschiedenheiten mit dem afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani.
    9 min
  • 23.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bürgerkriegsland Syrien meldet erste Coronavirus-Infektion
    Das Bürgerkriegsland Syrien hat die erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Die Infektion sei bei einer aus dem Ausland eingereisten Frau festgestellt worden, sagte Gesundheitsminister Nisar Yasidschi im Staatsfernsehen. Die 20-Jährige sei unter Quarantäne gestellt worden. Im Kampf gegen die Pandemie kündigte der Minister an, dass der gesamte private und öffentliche Verkehr in den Städten eingestellt werde. Ab Dienstag dürften auch die Verbindungsstraßen zwischen den Provinzen nicht mehr genutzt werden. In der Vorwoche hatten bereits Schulen und Universitäten geschlossen.
    Welthungerhilfe befürchtet viele Tote in Afrika
    Die Deutsche Welthungerhilfe warnt vor drastischen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Afrika und in anderen armen Regionen der Erde. Man müsse dort in den nächsten Wochen und Monaten mit vielen Toten rechnen, sagte Präsidentin Marlehn Thieme. Sie mahnte, die Industrieländer dürften Afrika jetzt nicht im Stich lassen und sollten ihre Versprechen für geplante Finanzhilfen einhalten.
    Kabinett schnürt Hilfspaket gegen Corona-Krise
    Auf einer Sondersitzung will das Bundeskabinett an diesem Montag umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg bringen, um Bürger und Unternehmen gegen die Corona-Krise zu wappnen. Ein Nachtragshaushalt soll dem Bund erlauben, dieses Jahr mehr als 150 Milliarden Euro neue Schulden aufzunehmen. Firmen und Selbstständige sollen unter einen Schutzschirm gestellt werden: Für den "Wirtschaftsstabilisierungsfonds" sind 400 Milliarden Euro vorgesehen. Weitere 200 Milliarden Euro sind für Kredite und direkte Beteiligungen bestimmt. Bundestag und Bundesrat sollen die Vorlagen im Eiltempo billigen.
    Berlin will Unternehmen vor feindlicher Übernahme schützen
    In der Bundesregierung gibt es die Sorge, dass die Coronavirus-Pandemie Versuche der feindlichen Übernahme deutscher Unternehmen auslösen könnte. Verkehrsminister Andreas Scheuer sagte der "Süddeutschen Zeitung", durch die Krise finanziell geschwächte Firmen könnten ins Visier internationaler Investoren geraten. Finanzminister Olaf Scholz teile die Sorge. Das von der Bundesregierung geplante Hilfspaket solle die Unternehmen auch vor solchen Überraschungen schützen, sagte Scheuer.
    Senat lehnt US-Hilfspaket zur Corona-Krise ab
    Das von der Trump-Regierung geplante gigantische Konjunkturpaket wegen der Coronavirus-Pandemie ist im Senat durchgefallen. Bei der ersten Abstimmung zum Paket verweigerten die oppositionellen Demokraten ihre Zustimmung. Sie monierten, es gebe nicht genügend Hilfen für Arbeitnehmer und Privathaushalte. Auch in den USA breitet sich COVID-19 rasch aus. Für 100 Millionen Einwohner gelten inzwischen Ausgangsbeschränkungen.
    Bewegung im Streit um Gefangenenaustausch
    Die afghanische Regierung und die radikalislamischen Taliban haben sich nach US-Angaben erstmals auf Modalitäten für einen möglichen Gefangenenaustausch verständigt. Unter Vermittlung der USA und Katars diskutierten Vertreter beider Seiten zwei Stunden lang in einer Videokonferenz, wie der US-Sondergesandte für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, twitterte. Die Freilassung der Gefangenen ist gemäß dem Abkommen zwischen den USA und den Islamisten die Voraussetzung für innerafghanische Gespräche.
    Abe denkt erstmals über Verschiebung von Olympia nach
    Der japanische Premierminister Shinzo Abe hat erstmals eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Betracht gezogen. Vor dem Parlament in Tokio sagte er, man müsse damit rechnen. Von einer Absage könne derzeit aber keine Rede sein. Nach dem Willen des Internationalen Olympischen Komitees soll binnen vier Wochen die Entscheidung über eine mögliche Verlegung der Spiele in Tokio fallen.
    9 min
  • 21.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China meldet keine weiteren Neuinfektionen im Inland
    China hat den dritten Tag in Folge keine neue Ansteckung mit dem Coronavirus im Inland gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland eingereist sind, um 41, wie die Behörden mitteilten. Das waren zwei neue Fälle mehr als am Vortag. Bei den eingeschleppten Infektionsfällen handelt es sich zumeist um chinesische Studenten, die in ihre Heimat zurückkehrten, weil in Europa und in den USA zur Eindämmung des Virus auch Universitäten geschlossen wurden. Diese Entwicklung führte zu einer Verschärfung der Quarantäne-Maßnahmen für Einreisende.
    US-Behörden riegeln wegen Corona große Städte ab
    Nach Kalifornien haben die Behörden der US-Bundesstaaten Illinois und New York wegen der Corona-Pandemie eine Ausgangssperre verhängt. In den drei Staaten leben insgesamt 72 Millionen Menschen. Der Lockdown betrifft damit auch die drei größten Städte in Amerika - New York, Los Angeles und Chicago. Die Bürger wurden aufgefordert, das Haus nur zum Einkaufen von Lebensmitteln, für Arztbesuche, Sport im Freien und den Weg zur Arbeit zu verlassen. Das Coronavirus breitet sich in den USA rasant aus. Mehr als 18.000 Menschen sind infiziert, über 200 Menschen starben an COVID-19.
    Italien verschärft Ausgangssperre.:
    Weil die Zahl der Coronavirus-Opfer in Italien weiter drastisch steigt, verschärft die Regierung die Ausgangssperren. So ist es den Bürgern nun auch verboten, in Parks und andere Grünanlagen zu gehen. Auch soll Sport in der Öffentlichkeit nicht mehr gemacht werden. Seit Februar sind in dem Land mehr als 4000 Menschen an der Pandemie gestorben. Zuletzt registrierten die Behörden mehr als 600 Todesopfer innerhalb von 24 Stunden. Über 47.000 Menschen in Italien sind mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.
    Vergiftungen in Nigeria nach Trump-Äußerung
    In der nigerianischen Millionenmetropole Lagos sind nach Behördenangaben erste Fälle von Chloroquin-Vergiftungen aufgetreten, nachdem US-Präsident Trump das häufig genutzte Malaria-Mittel für die Behandlung von Coronavirus-Patienten angepriesen hatte. Schon vorher sei das Medikament in Online-Netzwerken als "Heilmittel" beworben und in einigen Stadtvierteln ausverkauft gewesen, sagte die Gesundheitsberaterin des Gouverneurs. Doch seit Trumps Pressekonferenz stünden die Menschen vor allen Apotheken Schlange. Sie sei sehr besorgt, weil viele das Mittel nun nach eigenem Gutdünken einnähmen.
    US-Aktienmärkte stürzen ab
    Die US-Aktienmärkte haben wegen der Coronavirus-Pandemie eine der schwärzesten Wochen ihrer Geschichte beendet. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Abschlag von 4,55 Prozent bei 19.173,98 Punkten und damit auf dem tiefsten Stand seit November 2016. Das Wochenminus für den US-Leitindex lag bei mehr als 17 Prozent - es war der höchste Wochenverlust seit dem Jahr 2008. Der marktbreite S&P 500 verzeichnete über die Woche ein Minus von 15 Prozent. Auch hier war es der höchste Verlust in einer Woche seit 2008.
    Milliardenhilfen für Deutschlands Krankenhäuser
    Das Bundeskabinett will angesichts der Coronavirus-Pandemie Milliardenhilfen für die Krankenhäuser auf den Weg bringen. Geplant sei ein Volumen von zunächst drei Milliarden Euro, berichten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland unter Berufung auf Koalitionskreise. Der entsprechende Gesetzentwurf soll an diesem Samstag vorliegen. Hintergrund ist, dass Krankenhäuser wegen COVID-19 auf planbare Behandlungen und Operationen verzichten müssen. Die dadurch fehlenden Erlöse könnten die Häuser in Schwierigkeiten bringen, hieß es. Ziel sei es, Klinikpleiten zu verhindern.
    Nordkorea testet wieder Raketen
    Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs zwei ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Der Abschuss sei von der nördlichen Provinz Pyongan aus erfolgt, hieß es unter Berufung auf den südkoreanischen Generalstab. Erst vor knapp zwei Wochen hatte Pjöngjang mehrere Geschosse abgefeuert, vermutlich ebenfalls ballistische Raketen. UN-Resolutionen untersagen Nordkorea die Erprobung ballistischer Raketen, die je nach Bauart auch atomare Sprengköpfe tragen können.
    8 min
  • 20.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Steigende Infektionen in New York, Ausgangssperre in Kalifornien
    Nach erheblichen Verzögerungen werden in den USA jetzt deutlich mehr Menschen auf eine Corona-Infektion getestet. Prompt sind die Fallzahlen drastisch gestiegen. In New York City hat sich die Anzahl der Infektionen von Dienstag bis Donnerstag mehr als vervierfacht. Die Behörden haben immer wieder gewarnt, dass die Krankenhäuser der Millionenmetropole nicht ansatzweise auf die Ansteckung breiter Gesellschaftsschichten vorbereitet seien. Im Bundesstaat Kalifornien gilt seit Donnerstagabend eine landesweite Ausgangssperre, um die Corona-Pandemie einzudämmen.
    G7-Gipfel fällt dem Coronavirus zum Opfer
    Die US-Regierung hat das für Juni geplante Gipfeltreffen der G7-Staatengruppe in Camp David wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt. Stattdessen soll nun eine Videokonferenz der sieben Staats- und Regierungschefs stattfinden. Die Industrienationen Großbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und USA treffen sich einmal jährlich auf höchster Ebene. In diesem Jahr sollte US-Präsident Donald Trump der Gastgeber für den exklusiven Zirkel sein.
    Chile verschiebt Volksabstimmung zur Verfassung
    Das Verfassungsreferendum in Chile wird wegen der Corona-Krise von April auf Oktober verschoben. Das hat das Parlament des südamerikanischen Landes mit großer Mehrheit beschlossen. Die Volksabstimmung über Änderungen an der Verfassung ist eine der zentralen Forderungen der Massenproteste gegen die Regierung von Präsident Sebastián Piñera. Der Staatschef hat wegen der Pandemie für 90 Tage den Katastrophenfall ausgerufen. Soldaten dürfen nun Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen sichern. Demonstrationen sind verboten.
    Vier Vergewaltiger in Indien hingerichtet
    Mehr als sieben Jahre nach der brutalen Gruppenvergewaltigung einer Studentin in Neu-Delhi wurden vier der Täter gehenkt. Ein Gericht in der indischen Hauptstadt hatte den letztmöglichen Antrag auf Verschiebung der Hinrichtung abgelehnt. Damit hatten die Täter alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft. Im Dezember 2012 hatten sechs Männer die 23-jährige Frau in einem Bus so brutal missbraucht, dass sie an ihren Verletzungen starb. Der Fall hatte weltweit Schlagzeilen gemacht.
    Wechsel an der Spitze des Siemens-Konzerns
    Neuer Chef des traditionsreichen Technologie-Konzerns Siemens wird der bisherige Vize Roland Busch. Der 55-Jährige übernimmt im Februar 2021 den Posten von Konzernchef Joe Kaeser und erhält einen Fünf-Jahres-Vertrag. Auf der Hauptversammlung Anfang Februar hatte sich die Siemens-Spitze massiver Kritik wegen der Beteiligung an einem Kohleprojekt in Australien stellen müssen. Siemens hatte im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 1089 Millionen Euro verdient. Das sind drei Prozent weniger als im Vorjahr.
    7 min
  • 19.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Merkel ruft Bürger in Corona-Krise zur Mithilfe auf
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat an die Menschen in Deutschland appelliert, sich im Kampf gegen das Coronavirus an die Auflagen der Behörden zu halten. In einer Fernsehansprache sagte sie, es sei "existenziell", das öffentliche Leben so weit wie möglich herunterzufahren. Merkel betonte, die Lage sei ernst. In der Bundesrepublik habe es seit dem Zweiten Weltkrieg keine vergleichbare Herausforderung mehr gegeben. Die Versorgung der Bürger mit Lebensmitteln ist nach den Worten der Kanzlerin gesichert. Hamsterkäufe seien deshalb sinnlos und unsolidarisch.
    EZB kauft weitere Wertpapiere in Milliardenhöhe
    Zur Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie legt die Europäische Zentralbank ein Notfallprogramm in Höhe von 750 Milliarden Euro auf. Im Rahmen des mindestens bis zum Jahresende laufenden Programms sollten sowohl staatliche als auch private Wertpapiere aufgekauft werden, kündigte die EZB an. Die Währungshüter hatten bereits in der vergangenen Woche eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, mit denen die Folgen der Coronakrise abgemildert werden sollen.
    Portugal verhängt Notstand
    Portugal hat wegen der Corona-Pandemie für zunächst zwei Wochen den nationalen Notstand ausgerufen. Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa sagte in einer Fernsehansprache, die Gesellschaft, das Gesundheitssystem und die Wirtschaft des Landes stünden vor einer nie dagewesenen Herausforderung. Die Maßnahme diene dem Wohl der Menschen. Der Notstand in Portugal gilt seit Mitternacht. Er wurde das erste Mal seit dem Ende der Diktatur in den 70er-Jahren verhängt.
    Schulschließungen jetzt auch in Großbritannien
    Wegen des Coronavirus werden nun auch in Großbritannien die Schulen geschlossen. Die Maßnahme tritt am Freitagnachmittag in Kraft und gilt für unbestimmte Zeit, wie Bildungsminister Gavin Williamson im Londoner Unterhaus mitteilte. Premier Boris Johnson hatte noch Anfang der Woche erklärt, er wolle auf Schulschließungen verzichten. Auch die Supermärkte in Großbritannien verschärfen ihre Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Mehrere Ketten kündigten an, wegen zunehmender Hamsterkäufe den Verkauf von Lebensmitteln zu rationieren.
    Keine Neuinfektionen mit Corona in Wuhan
    Aus der zentralchinesischen Stadt Wuhan sind zum ersten Mal seit dem Ausbruch des Coronavirus keine neuen Infektionen gemeldet worden. In der 11-Millionen-Metropole war das Virus Ende 2019 erstmals aufgetreten. Landesweit wurden am Mittwoch 34 Neuinfektionen bestätigt. Dabei handelt es sich nach offiziellen Angaben ausschließlich um Personen, die aus dem Ausland nach China eingereist sind. Um eine neue Ausbreitungswelle zu verhindern, gelten für die Betroffenen strenge Quarantänemaßnahmen.
    Innenminister Seehofer verbietet Reichsbürger-Gruppierungen
    Bundesinnenminister Horst Seehofer hat erstmals zwei Reichsbürger-Gruppierungen verboten. Es geht um den Verein „Geeinte deutsche Völker und Stämme“ und dessen Teilorganisation „Osnabrücker Landmark“. Polizisten durchsuchten am frühen Morgen in zehn Bundesländern die Wohnungen führender Mitglieder. Aus dem Bundesinnenministerium hieß es, die Mitglieder des Vereins würden durch Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus ihre Intoleranz gegenüber der Demokratie deutlich zum Ausdruck bringen.
    8 min
  • 18.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.100.000 deutsche Urlauber werden nach Hause geholt
    Wegen der Coronavirus-Pandemie sitzen nach Schätzungen der Bundesregierung mehr als 100.000 deutsche Urlauber im Ausland fest. Sie sollen nun in einer beispiellosen Aktion nach Hause geholt werden, wie Außenminister Heiko Maas der Deutschen Welle sagte. Dafür sollen überwiegend Maschinen der Lufthansa gechartert werden. Die ersten zwei Flugzeuge hoben am Dienstag Richtung Manila ab. Bis zu 50 Millionen Euro will die Regierung insgesamt ausgeben. Betroffen sind vor allem Reisende in Marokko, Ägypten, Malta, Argentinien, auf den Philippinen und den Malediven.
    EU schottet sich wegen Corona ab
    Die Europäische Union verbietet für 30 Tage die Einreise aus Nicht-EU-Staaten. Darauf verständigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs bei einer Videokonferenz. In Deutschland gilt die Regelung ab sofort, wie Merkel sagte. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums betrifft das Verbot alle Flüge und Schiffsreisen, die ihren Ausgangspunkt außerhalb der EU haben. Ausnahmen gibt es für Staatsangehörige Norwegens, der Schweiz, Liechtensteins, Islands sowie Großbritanniens.
    Auch Belgien verhängt Ausgangssperre
    Wegen der Coronavirus-Pandemie hat nun auch Belgien eine Ausgangssperre verhängt. Die Regelung gelte von diesem Mittwochmittag an und mindestens bis zum 5. April, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès in Brüssel. Erlaubt sind nur noch zwingende Wege zur Arbeit, Arztbesuche, Lebensmitteleinkäufe und sportliche Aktivitäten an der frischen Luft. Es gehe darum, "möglichst jeden Kontakt mit der Außenwelt zu vermeiden", fügte Wilmès hinzu. Als erstes EU-Land hatte Italien eine Ausgangssperre verhängt. Es folgten Spanien, Österreich und Frankreich.
    Joe Biden untermauert seine Favoritenrolle
    Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat Ex-Vizepräsident Joe Biden die Vorwahlen in den Bundesstaaten Florida, Illinois und Arizona gewonnen. Das melden TV-Sender. Der 77-Jährige baut damit seinen Vorsprung vor dem linken Senator Bernie Sanders (78) weiter aus. In Ohio wurde die Vorwahl kurzfristig verschoben. Die dortige Gesundheitsbehörde entschied, wegen der Coronavirus-Pandemie die Wahllokale geschlossen zu halten.
    China ordnet Ausweisung von US-Journalisten an
    Nach Einschränkungen der Arbeit chinesischer Staatsmedien in den USA hat Peking die Ausweisung mehrerer Journalisten führender amerikanischer Zeitungen angeordnet. Betroffen sind die "New York Times", das "Wall Street Journal" und die "Washington Post". Mitarbeiter dieser Medien, deren Akkreditierungen vor dem Jahresende ausliefen, müssten ihre Pressekarten binnen zehn Tagen zurückgeben, teilte das Außenministerium in Peking mit. US-Außenminister Mike Pompeo kritisierte das Vorgehen Chinas.
    Mehr Geld für die Türkei in der Flüchtlingskrise
    Deutschland und Frankreich haben sich zu einer Aufstockung der EU-Mittel für die Versorgung von Flüchtlingen in der Türkei bereiterklärt. Nach einer Videokonferenz mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, dem französischen Staatschef Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Boris Johnson sagte Kanzlerin Angela Merkel, alle hätten sich zum EU-Flüchtlingspakt mit Ankara bekannt. Es sei auch wichtig, die Ausweitung der Zollunion zwischen der EU und der Türkei "nicht aus den Augen zu verlieren". Erdogan habe nochmals betont, dass sein Land Mitglied der NATO sein wolle.
    8 min

About Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

From the publisher's feed

B2 | Deutsch für Fortgeschrittene: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

Best of Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Coffee Break German by Coffee Break Languages

Coffee Break German

1,465 Listeners

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen

99 Listeners

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen

126 Listeners

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen

37 Listeners

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen

75 Listeners

News in Slow German (Intermediate) by Linguistica 360

News in Slow German (Intermediate)

220 Listeners

Slow German by Annik Rubens

Slow German

450 Listeners

Auf Deutsch gesagt! by Robin Meinert

Auf Deutsch gesagt!

107 Listeners

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern by Cari, Manuel und das Team von Easy German

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

939 Listeners

Deutsch Podcast - Deutsch lernen by Deutsch-Podcast

Deutsch Podcast - Deutsch lernen

143 Listeners

Deutsch lernen durch Hören by www. einfachdeutschlernen.com

Deutsch lernen durch Hören

82 Listeners

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast by expertlygerman.com

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast

97 Listeners

German Stories - Learn German with Stories by german-stories.com

German Stories - Learn German with Stories

184 Listeners

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene by Patrick Thun und Jan Kruse

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene

46 Listeners

Slow German listening experience by Teja D.

Slow German listening experience

98 Listeners