Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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  • 22.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Thüringer CDU will Ramelow wählen
    Die Thüringer CDU will den früheren Ministerpräsidenten Ramelow von der Linken mit zum Regierungschef wählen.
    Die Partei müsse jetzt eine Ausnahme von ihrem Unvereinbarkeitsbeschluss und anschließend konstruktive Oppositionsarbeit machen, sagte der thüringische CDU-Bundestagsabgeordnete Schipanski heute früh im Deutschlandfunk. Anscheinend hätten sich die vier christdemokratischen Abgeordneten gefunden, die Ramelow bereits im ersten Wahlgang mit zur Mehrheit verhelfen wollen.
    Gestern Abend hatten sich Linke, SPD, Grüne und CDU auf einen Weg aus der Regierungskrise verständigt. Die Wahl Ramelows ist für den 4. März vorgesehen. Am 25. April des kommenden Jahres soll es dann vorgezogene Landtagswahlen geben. Linke, SPD, Grüne und CDU haben auch einen sogenannten Stabilitätsmechanismus verabredet. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass der AfD bei Abstimmungen eine entscheidende Rolle zukommt.
    OECD warnt vor nationalen Alleingängen bei Digitalsteuer
    Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt vor nationalen Alleingängen bei der Digitalsteuer.
    Einseitige Maßnahmen seien kein geeigneter Weg, sagte OECD-Generalsekretär Gurría beim Treffen der G20-Finanzminister im saudi-arabischen Riad. Nationale Digitalsteuern führten unweigerlich zu Spannungen im Handel und könnten starke Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben.
    Unter Führung der OECD arbeiten zahlreiche Staaten derzeit an einer internationalen Steuerreform. Ziel ist eine globale Mindestbesteuerung. Sie soll sogenannte Steueroasen unattraktiver machen. Große Digitalkonzerne sollen eine solche Steuer nicht mehr umgehen können.
    Weil die Gespräche schleppend verlaufen, haben mehrere Länder wie Frankreich und Spanien zuletzt eigene Digitalsteuern eingeführt. Nachdem die USA mit Strafzöllen drohten, setzten sie diese jedoch bis Jahresende aus.
    Deutschland und Frankreich gegen israelische Siedlungspläne
    Deutschland und Frankreich kritisieren die jüngsten Siedlungspläne der israelischen Regierung.
    Man sei „zutiefst besorgt“, erklärten das Auswärtige Amt in Berlin und das Außenministerium in Paris. Die geplanten 5.000 Wohneinheiten würden das besetzte Ost-Jerusalem weiter vom Westjordanland abtrennen und daher die Möglichkeit eines zusammenhängenden und lebensfähigen palästinensischen Staates untergraben.
    Der israelische Regierungschef Netanjahu hatte das Bauvorhaben am Donnerstag angekündigt. Im von Israel besetzten Westjordanland und Ost-Jerusalem leben derzeit mehr als 600.000 israelische Siedler. Die UNO stuft die Siedlungen als völkerrechtswidrig ein. Im Nahost-Plan von US-Präsident Trump wird allerdings die Anerkennung aller bestehenden israelischen Siedlungen im Westjordanland in Aussicht gestellt.
    Erster Coronavirus-Toter in Italien
    Italien hat den ersten Todesfall durch das Coronavirus gemeldet.
    Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums um einen 78-jährigen Italiener aus der Region Venetien. Dort gibt es zwei Infektionsfälle, in der benachbarten Lombardei 15. Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung ordneten die Behörden in etwa zehn norditalienischen Städten die Schließung von öffentlichen Gebäuden an. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollen mindestens für eine Woche geschlossen bleiben.
    In Berlin trafen mehrere Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Diamond Princess“ ein. Das Schiff stand wegen des Coronavirus zwei Wochen im japanischen Yokohama unter Quarantäne. Laut Behörden sollen die Rückkehrer zwei Wochen lang zu Hause isoliert werden.
    7 min
  • 21.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bundesweit Mahnwachen nach rassistischem Anschlag in Hanau
    Bundesweit haben am Donnerstagabend tausende Menschen der Opfer des mutmaßlich rassistischen Angriffs im hessischen Hanau gedacht. In mehr als 50 Städten versammelten sich Bürger, Politiker und Kirchenvertreter zu Mahnwachen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nannte den Anschlag einen brutalen Terrorakt. Gleichzeitig rief er dazu auf, der Sprache der Gewalt Einhalt zu gebieten. In Hanau hatte am Mittwochabend ein Mann in zwei Shisha-Bars neun Menschen erschossen und mehrere verletzt. Anschließend soll der 43-jährige Tatverdächtige seine Mutter und sich selbst getötet haben.
    Coronavirus: Neuansteckungen in China stark gestiegen
    In China hat sich die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus weiter erhöht. Die Behörden meldeten am Donnerstag 889 neue Krankheitsfälle. Das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Vortag als 394 Neuinfektionen registriert worden waren. Die Zahl der Todesfälle stieg in China um 118 auf jetzt 2236. In Südkorea steckten sich 52 weitere Menschen mit dem Virus an. Nachdem das Coronavirus auch im Iran nachgewiesen wurde, schloss der Irak seine Grenze zum Nachbarland.
    Parlamentswahl im Iran - Endergebnis wohl erst in drei Tagen
    Im Iran wird ein neues Parlament gewählt. Eine echte Entscheidungsfreiheit haben die 58 Millionen Wahlberechtigten nicht. Der Wächterrat hat Tausenden Bewerbern sowie einem Drittel der Abgeordneten die Kandidatur verwehrt. Dies trifft viele gemäßigte Politiker. Das neue Parlament wird daher vermutlich von konservativen Hardlinern dominiert werden, die treu zum geistlichen und staatlichen Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei stehen. Die Stimmen werden per Hand ausgezählt, mit einem Endergebnis wird deshalb erst in drei Tagen gerechnet.
    Irlands Regierungschef bietet nach Wahlniederlage Rücktritt an
    Knapp zwei Wochen nach den Parlamentswahlen in Irland hat Regierungschef Leo Varadkar seinen Rücktritt erklärt. Varadkar reichte sein Rücktrittsschreiben bei Präsident Michael Higgins ein. Im Einklang mit der Verfassung blieben Varadkar und seine Minister aber im Amt, bis ein neuer Ministerpräsident und ein neues Kabinett ernannt seien, teilte die Regierung in Dublin mit. Varadkars konservative Partei Fine Gael hatte bei den Wahlen am 8. Februar eine schwere Niederlage erlitten.
    Gericht: Tesla darf Waldstück für Fabrik in Brandenburg roden
    Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla darf für sein geplantes Werk im brandenburgischen Grünheide wieder Wald roden. Das beschloss das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Mit der Entscheidung wurde eine Beschwerde des Umweltverbands Grüne Liga abgewiesen. Tesla will in Grünheide ein Werk für die Produktion von bis zu 500.000 E-Autos pro Jahr bauen. Die ersten Fahrzeuge sollen 2021 vom Band rollen. Dafür will der US-Konzern mehrere Milliarden Euro investieren.
    Frankfurt, Leverkusen und Wolfsburg haben Achtelfinale im Visier
    Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg haben die glanzvolle deutsche Woche im Fußball-Europapokal mit drei weiteren Siegen gekrönt und dürfen allesamt auf den Einzug ins Achtelfinale in der Europa League hoffen. Frankfurt setzte sich gegen den österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg mit 4:1 durch, Leverkusen behielt gegen den FC Porto mit 2:1 die Oberhand. Wolfsburg kam gegen Malmö FF ebenfalls zu einem 2:1.
    8 min
  • 20.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Generalbundesanwalt ermittelt nach Gewalttat in Hanau
    Bei einem Schusswaffenangriff auf zwei Lokale im hessischen Hanau sind mindestens neun Menschen getötet worden. Mehrere Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter sowie eine weitere Person seien in einer Wohnung tot aufgefunden worden, so die Polizei. Inzwischen wird berichtet, dass die Polizei ein Video und ein Bekennerschreiben des mutmaßlichen Todesschützen auswertet. Der Generalbundesanwalt hat wegen des Verdachts auf einen rechtsextremen Hintergrund die Ermittlungen aufgenommen.
    US-Botschafter Grenell wird Geheimdienstkoordinator
    Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, wird neuer geschäftsführender Geheimdienstkoordinator im Weißen Haus. Das bestätigte Präsident Donald Trump im Kurznachrichtendienst Twitter. Grenell folgt damit auf den amtierenden Koordinator Joseph Maguire. Als Diplomat in Berlin hatte er mehrfach mit kritischen Äußerungen zur bundesdeutschen Politik für Aufsehen gesorgt.
    Erste TV-Debatte der Demokraten mit Michael Bloomberg
    Vor der US-Vorwahl im Bundesstaat Nevada haben sich die Präsidentschaftsbewerber der Demokraten eine weitere Fernsehdebatte geliefert. Erstmals war auch der Milliardär und Ex-Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, dabei. Bloomberg gilt als einer der reichsten Menschen der Welt. Er ist erst spät in die Kampagne eingestiegen. Auch der bisherige Spitzenreiter unter den Demokraten, Senator Bernie Sanders, sowie die Mitbewerber Elizabeth Warren, Amy Klobuchar, Joe Biden und Pete Buttigieg nahmen an der Diskussionsrunde in Las Vegas teil.
    IWF mahnt Schuldenschnitt in Argentinien an
    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält Argentiniens Schulden für nicht mehr tragbar und empfiehlt daher einen Schuldenschnitt. Es brauche einen "bedeutenden Beitrag von privaten Gläubigern", um Argentiniens Verschuldung wieder langfristig vertretbar zu machen, erklärte der IWF in Washington. Die Schulden des südamerikanischen Landes seien inzwischen angesichts eines fallenden Wechselkurses und einer steigenden Zinslast auf fast 90 Prozent der Wirtschaftsleistung angewachsen, hieß es.
    Trump soll Assange laut Medienberichten Begnadigung angeboten haben
    US-Präsident Donald Trump soll Medienberichten zufolge Wikileaks-Gründer Julian Assange eine Begnadigung unter Bedingungen angeboten haben. Der in London inhaftierte und gegen seine Auslieferung in die Vereinigten Staaten ankämpfende Assange sollte demnach im Gegenzug versichern, dass sich Russland 2016 nicht in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingemischt habe. Das Angebot habe der ehemalige republikanische Kongressabgeordnete Dana Rohrabacher Assange im Londoner Gefängnis unterbreitet. Das Weiße Haus dementierte die Darstellung.
    Airbus-Rüstungssparte will wegen Auftragsflaute 2300 Stellen abbauen
    Der europäische Konzern Airbus will in seiner Rüstungs- und Raumfahrtsparte bis Ende 2021 knapp 2400 Stellen streichen. Betroffen seien auch 830 Arbeitsplätze in Deutschland, erklärte Spartenchef Dirk Hoke in einem Schreiben an die Mitarbeiter. Die Sparte leide unter der Auftragsflaute im Raumfahrt-Geschäft und immer wieder verschobenen Rüstungsvorhaben. Daher habe das Unternehmen weniger neue Aufträge erhalten und stecke finanziell in einer schwierigen Lage. Von den konzernweit 134.000 Mitarbeitern arbeiten 34.000 in der Rüstungssparte, knapp 13.000 von ihnen in Deutschland.
    Friedenspreis für Tsipras und Zaev
    Der Westfälische Friedenspreis geht in diesem Jahr an die früheren Regierungschefs von Griechenland und Nordmazedonien, Alexis Tsipras und Zoran Zaev. Zur Begründung heißt es, beide Politiker hätten sich durch ihre Einigung im mazedonischen Namensstreit um die Stabilität in der Region verdient gemacht. Die Auszeichnung ist mit 100.000 Euro dotiert und wird im September in Münster verliehen. Der Preis wird seit 1998 alle zwei Jahre vergeben. Stifterin ist die Wirtschaftliche Gesellschaft Westfalen und Lippe. Die Ehrung erinnert an den Westfälischen Frieden von 1648 in Münster und Osnabrück.
    9 min
  • 19.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Schon mehr als 2000 Tote durch Coronavirus
    In China sind inzwischen nach offiziellen Angaben mehr als 2000 Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben. Die Gesundheitskommission in Peking teilte am Mittwoch mit, die Zahl der Todesopfer sei im Vergleich zum Vortag um 136 auf nun 2004 gestiegen. Die nachgewiesenen Infektionen mit COVID-19 kletterten demnach um 1749 auf 74.185 Fälle. In Japan dürfen derweil Passagiere der "Diamond Princess" das Kreuzfahrtschiff nach zweiwöchiger Quarantäne verlassen. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen werde mindestens drei Tage dauern, teilte die Regierung in Tokio mit.
    Syrien erlebt bislang schlimmste Flüchtlingskrise
    In Syrien findet nach Ansicht der Welthungerhilfe die schlimmste Flüchtlingskrise seit Beginn des Krieges vor fast neun Jahren statt. Im Nordwesten flohen nach UN-Angaben seit Dezember rund 900.000 Syrer vor der heranrückenden Armee und Gewalt. Die Menschen müssten in ein relativ kleines Gebiet fliehen, sagte Dirk Hegmanns, Regionaldirektor der Welthungerhilfe. Auch die Lager seien überlaufen. Es handele sich um eine "krasse humanitäre Katastrophe", auch wegen der winterlichen Temperaturen. Die Armee hatte 2019 eine Offensive auf die letzte große Rebellenhochburg um die Stadt Idlib begonnen.
    Libyens Regierung setzt Genf-Gespräche aus
    Die international anerkannte libysche Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch hat ihre Teilnahme an Gesprächen in Genf über einen Waffenstillstand ausgesetzt. Die militärisch schwache Regierung Libyens verwies zur Begründung auf neue Angriffe in Tripolis. Unter diesen Bedingungen seien weitere Verhandlungen nicht sinnvoll. Die Beratungen unter Vermittlung der Vereinten Nationen waren erst am Dienstag fortgesetzt worden. Dafür reisten ranghohe Militärs der Regierung und des aufständischen Generals Chalifa Haftar an. Zu direkten Treffen beider Seiten kam es nicht.
    USA erhöhen Druck auf Chinas Staatsmedien
    Die US-Regierung stuft Chinas staatliche Medien künftig als direkte Organe der kommunistischen Führung in Peking ein. Aufgrund des neuen Rechtsstatus müssen sie sich in den USA ähnlich einer Botschaft als ausländische Vertretung registrieren. Das habe eine stärkere Kontrolle zur Folge, sagte ein ranghoher Beamter des Außenministeriums. Betroffen sind die Nachrichtenagentur Xinhua, der Fernsehsender CGTN, China Radio sowie die Zeitungen "China Daily" und "The People's Daily". Die Medien seien Teil des "Propaganda-Apparats" der kommunistischen Partei und der Staatsführung, erklärte der Beamte.
    Bundeskabinett will Grundrente beschließen
    Nach monatelangen Verhandlungen und viel Streit will das Bundeskabinett an diesem Mittwoch die Grundrente beschließen. Mehr als eine Million Bezieher kleiner Renten sollen ab 2021 einen Aufschlag bekommen. Der Kompromiss sieht eine umfassende Einkommensprüfung, aber keine Vermögensprüfung vor. Die zunächst 1,3 Milliarden Euro, die die Grundrente kosten soll, sollen mit Steuermitteln finanziert werden. Die Grundrente ist ein Prestigeprojekt der SPD. Die zwei Vorgängerregierungen waren mit ähnlichen Vorhaben gescheitert.
    UN-Kinder-Studie: Norwegen bietet die gesündesten Lebensverhältnisse
    Im weltweiten Vergleich bietet Norwegen laut einer UN-Studie Kindern die gesündesten Lebensverhältnisse und die besten Chancen für ein gutes Gedeihen. Die nächsten drei Plätze belegen Südkorea, die Niederlande und Frankreich. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO mit. Deutschland kam auf Rang 14. Am schlechtesten trifft es die Kinder in der Zentralafrikanischen Republik: Sie belegt den 180. und damit letzten Platz. In den Index fließen Daten über Gesundheit, Schulbildung und Ernährung ein. Als Risikofaktoren gelten Umweltzerstörung, Fettleibigkeit, Alkoholmissbrauch und Tabakkonsum.
    Champions League: Dortmund besiegt Paris St. Germain
    Borussia Dortmund hat sich dank Shootingstar Erling Haaland in der Fußball-Champions-League gegen Frankreichs Meister Paris St. Germain eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Viertelfinale verschafft. Im Achtelfinal-Hinspiel gegen den französischen Meister Paris St. Germain feierten die Westfalen nach zwei Treffern ihres norwegischen Stürmers einen 2-zu-1-Erfolg. Titelverteidiger FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp müssen im Achtelfinale ums Weiterkommen bangen. Der britische Club unterlag im Hinspiel mit 0 zu 1 bei Atlético Madrid.
    10 min
  • 18.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mehr Corona-Infekte in China
    Die Zahl der Coronavirus-Patienten in China ist um weitere 1886 Fälle gestiegen. Innerhalb eines Tages waren weitere 98 Tote zu beklagen, wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilte. An der COVID-19 genannten neuartigen Lungenkrankheit sind in Festland-China damit schon mehr als 1800 Menschen gestorben. Unter den Toten ist auch der Chef eines Krankenhauses in Wuhan. Die chinesische Millionenmetropole gilt als Zentrum der Epidemie.
    Lage der Uiguren unverändert kritisch
    Die Minderheit der Uiguren wird in China unvermindert allein wegen ihrer Religion und Kultur von staatlicher Seite verfolgt. Dies geht aus einer Gefangenenliste hervor, die der Deutschen Welle und anderen Medien zugespielt wurde. Darin wird über einen längeren Zeitraum das Schicksal von mehr als 300 Gefangenen aus einer kleinen Gemeinde in Xinjiang dokumentiert. Wie aus einem vertraulichen Papier des deutschen Auswärtigen Amtes hervorgeht, sind in der Region mindestens eine Million Uiguren interniert.
    Amazon-Chef gibt Milliarden für Klimaschutz
    Der Chef des Amazon-Konzerns, Jeff Bezos, hat eine Milliardenspende für den Klimaschutz angekündigt. Er wolle zehn Milliarden Euro in den "Bezos Earth Fund" einbringen, mit dem Wissenschaftler, Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen beim Kampf gegen den Klimawandel finanziell unterstützt werden sollen, teilte Bezos mit. Er gilt als reichster Mann der Welt. Zuletzt waren auch aus der Amazon-Belegschaft verstärkt Forderungen an das Management laut geworden, sich im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Amazon stellt seinen Kunden jährlich zehn Milliarden Artikel zu.
    Ärzte prangern Assange-Haft als Folter an
    Mit einem eindringlichen Appell haben etwa 120 Ärzte und Psychologen eine bessere Versorgung des inhaftierten Wikileaks-Gründers Julian Assange gefordert. In einem Brief, den die Medizin-Zeitschrift "The Lancet" veröffentlicht hat, sprachen sie von "psychologischer Folter und medizinischer Vernachlässigung". Assange leide unter den Folgen des Aufenthalts in der ecuadorianischen Botschaft und im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, schreiben die Experten. Sie warnen davor, dass der 48-Jährige in der Zelle sterben könnte. Assange, dessen Auslieferung die USA fordern, sitzt seit April 2019 im Gefängnis im Osten der britischen Hauptstadt ein.
    Lieberknecht als Ministerpräsidentin vorgeschlagen
    Im Bundesland Thüringen deutet sich eine Lösung der Regierungskrise an. Der ehemalige Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat seine Amtsvorgängerin Christine Lieberknecht (CDU) als Regierungschefin vorgeschlagen. Dies sei als Übergangsregelung bis zu möglichen Neuwahlen vorgesehen, sagte Ramelow in Erfurt. Ob die CDU eine solche Regelung mitträgt, ist unklar. Auslöser für die politische Krise war die unerwartete Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU, FDP und maßgeblich der rechten AfD zum Ministerpräsidenten. Dies hatte deutschlandweit und auch international Proteste ausgelöst. Drei Tage später trat der 54-Jährige zurück.
    Milliardensumme für Wiederaufbau Albaniens
    Nach dem schweren Erdbeben in Albanien stellt die internationale Gemeinschaft 1,15 Milliarden Euro für den Wiederaufbau des Balkanlandes zur Verfügung. Alle Erwartungen seien übertroffen worden, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einer Geberkonferenz in Brüssel. Allein EU-Kommission, Europäische Zentralbank und die 27 EU-Staaten wollen 400 Millionen Euro geben.
    Assad trotzt türkischen Warnungen
    Syriens Machthaber Baschar al-Assad zeigt sich von türkischen Drohungen mit Vergeltungsangriffen unbeeindruckt und will die Offensive auf die letzte große Rebellenhochburg Idlib fortsetzen. Der Kampf werde "ungeachtet der leeren Worthülsen aus dem Norden" weitergehen, sagte Assad mit Blick auf die Türkei. Zugleich wird die humanitäre Not durch die Regierungsoffensive immer größer. Nach UN-Angaben sind 900.000 Menschen vor den Assad-Truppen auf der Flucht.
    8 min
  • 17.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Coronavirus-Fälle in China steigt über 70.000
    In China sind 105 weitere Menschen durch das neuartige Coronavirus gestorben. Das teilte die nationale Gesundheitskommission mit. Insgesamt forderte das Virus damit nun fast 1800 Todesopfer. Die Zahl der Infizierten stieg um mehr als 2000 auf nunmehr 70.500. Außerhalb der besonders schwer von dem Virus betroffenen Provinz Hubei ging die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen jedoch zurück. Am Montag meldeten die Behörden für den Rest des Landes nur 115 neue Fälle, vor einer Woche waren es noch fast 450. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte indes vor vorschnellem Optimismus.
    Trump fordert Russland zu Seitenwechsel im Syrien-Krieg auf
    US-Präsident Donald Trump hat Russland aufgefordert, seine Unterstützung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad zu beenden. Laut einer Mitteilung des Weißen Hauses brachte Trump seine "Sorge über die Gewalt" in Syrien in einem Telefonat mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan zum Ausdruck. Trump sprach sich für eine politische Lösung im syrischen Bürgerkrieg aus. Kämpfe zwischen syrischen und türkischen Truppen in der Provinz Idlib haben zuletzt die Gefahr einer weiteren Eskalation erhöht. Die Türkei und Russland beraten derzeit über das Vorgehen beider Staaten in Syrien.
    Rücktrittsforderung an US-Justizminister
    Mehr als 1100 ehemalige Mitarbeiter des US-Justizministeriums haben Ressortchef William Barr eine Schwächung des Rechtsstaats vorgeworfen. Sie fordern deshalb seinen Rücktritt. In einem offenen Brief werfen die Ex-Mitarbeiter Barr und Präsident Donald Trump vor, Einfluss auf die Justiz auszuüben und deren Unabhängigkeit anzugreifen. Kritikpunkt ist das Vorgehen im Fall des ehemaligen Polit-Beraters Roger Stone. Trump hatte Forderungen der Staatsanwaltschaft von bis zu neun Jahren Haft einen "Justizirrtum" genannt, woraufhin sich Barrs Ministerium für eine niedrigere Strafe aussprach.
    EU-Kommissar regt Millionenhilfen für griechische Flüchtlingslager an
    Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, hat ein neues Hilfspaket für Griechenland angeregt, um menschenwürdige Bedingungen in den überfüllten Flüchtlingslagern herzustellen. Es sei eine Frage der Solidarität der europäischen Staaten, die griechischen Behörden zu unterstützen, sagte Lenarcic den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zugleich sei es vor allem in der Verantwortung der griechischen Regierung, die Lage in den Camps zu verbessern. In den Lagern auf fünf griechischen Inseln leben laut UNHCR derzeit mehr als 36.000 Menschen, ausgelegt sind sie nur für 5.400 Personen.
    Gefangenenaustausch im Jemen geplant
    Im Bürgerkrieg im Jemen haben sich die Konfliktparteien auf einen umfassenden Austausch von Gefangenen verständigt. Dies teilten die UN und das Internationale Rote Kreuz nach mehrtägigen Verhandlungen in Jordaniens Hauptstadt Amman mit. Die Namenslisten sollen bald vorgelegt werden. Die jemenitische Regierung und die Huthi-Rebellen hatten sich bereits 2018 auf einen umfangreichen Austausch von Gefangenen geeinigt, die Vereinbarung aber bislang nur zu einem kleinen Teil umgesetzt.
    Chemieriesen müssen Schadenersatz zahlen
    Im Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Dicamba hat eine US-Jury den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer sowie den Chemiekonzern BASF zu millionenschwerem Schadenersatz verurteilt. Insgesamt sollen die beiden Unternehmen einem Pfirsichbauern 265 Millionen Dollar zahlen. Der Landwirt will durch den Einsatz von Dicamba auf benachbarten Feldern Ernteverluste erlitten haben, weil der Unkrautvernichter auch auf seine Plantagen geweht worden sei. Dicamba stammt vom US-Konzern Monsanto, den Bayer im Sommer 2018 übernommen hatte. BASF hat auf der Basis von Dicamba ein eigenes Produkt entwickelt.
    UN-Artenschutz-Konferenz in Indien
    Vertreter von 129 Staaten wollen in dieser Woche darüber beraten, wie bestimmte bedrohte Tierarten besser geschützt werden können. Bei der UN-Konferenz zur Erhaltung von wandernden Wildtieren (CMS) in der indischen Stadt Gandhinagar geht es auch um den Schutz der Lebensräume gefährdeter Tiere wie Elefanten, Jaguare, Haie und Vögel. Auf der Konferenz vertreten sind fast alle Länder Europas und Südamerikas sowie die meisten Staaten Afrikas - nicht dabei sind etwa die USA, China und Russland.
    Bayern München wieder Tabellenführer
    In der Fußball-Bundesliga ist der FC Bayern München wieder der Spitzenreiter. Der Rekordmeister gewann beim 1. FC Köln 4:1. Im zweiten Sonntagsspiel trennten sich Mainz und Schalke 0:0. Zum Abschluss der Rodelweltmeisterschaft in Sotschi hat Deutschland die Team-Staffel gewonnen. Die Mannschaft siegte vor Lettland und den USA. Favorit Russland schied aus, weil die Startfahrerin es verpasst hatte, den Übergabemechanismus zu betätigen.
    10 min
  • 15.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Coronavirus kommt in Afrika an
    Mit dem ersten Infektionsfall in Ägypten hat das neuartige Coronavirus nun auch den afrikanischen Kontinent erreicht. Die aus dem Ausland stammende Person habe keine Symptome der Atemwegserkrankung, sei aber in einem Krankenhaus isoliert worden, hieß es aus Kairo. In den vergangenen Wochen hatten Experten wiederholt vor einer Ausbreitung des Virus nach Afrika gewarnt, weil die Gesundheitsversorgung dort vielerorts mangelhaft ist. In China stieg die Zahl der offiziell registrierten Todesopfer inzwischen auf mehr als 1500. Gut 66.000 Menschen hätten sich bisher infiziert.
    Schlagabtausch der Großmächte in München
    Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wird an diesem Samstag ein politischer Schlagabtausch der atomaren Großmächte erwartet. Reden sollen die Außenminister der USA, Russlands und Chinas. Zum Auftakt des Treffens am Freitag hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier scharfe Kritik an den drei Ländern geübt. Die Regierungen in Washington, Moskau und Peking zerstörten mit nationalem Egoismus die internationale Weltordnung, so Steinmeier. Am Rande der Sicherheitskonferenz soll es eine Fülle von bilateralen Treffen zu Themen wie Syrien, Libyen oder Afghanistan geben.
    EU-Staaten beklagen Situation in Idlib
    Deutschland und andere EU-Staaten haben sich "zutiefst alarmiert" über den eskalierenden Konflikt in der syrischen Region Idlib gezeigt. Die skandalösen Angriffe auf zivile Ziele in dicht besiedelten Gebieten, darunter medizinische Einrichtungen und Siedlungen für Flüchtlinge, müssten sofort ein Ende haben, erklärten Deutschland, Frankreich, Polen, Estland und Belgien nach einer Sitzung des Weltsicherheitsrats in New York. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros wurden in der letzten größeren Rebellenhochburg in Syrien seit Anfang Dezember schon mehr als 800.000 Menschen vertrieben.
    USA erhöhen Zölle auf EU-Flugzeuge
    Im Streit mit der EU über Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus dreht die US-Regierung wieder an der Zollschraube. Die Abgaben auf Flugzeuge aus der Europäischen Union würden Mitte März von zehn auf 15 Prozent angehoben, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragen Robert Lighthizer mit. Hintergrund ist ein seit 15 Jahren vor der Welthandelsorganisation ausgetragener Streit über staatliche Hilfen für Airbus wie auch für den Rivalen Boeing in Milliardenhöhe, die die WTO jeweils für unzulässig erklärt hat.
    Gedenken an Schulmassaker von Parkland vor zwei Jahren
    Zwei Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida haben Überlebende und Angehörige der Opfer gedacht. Mit einer Schweigeminute in der Nähe der Marjory Stoneman Douglas High School erinnerten sie an die 17 Schüler und Schulmitarbeiter, die ein 19-jähriger ehemaliger Schüler damals erschossen hatte. Das Massaker führte zur Gründung der March for Our Lives-Bewegung für strengere Waffengesetze und zu US-weiten Protestaktionen. Ihre Forderungen nach einer Verschärfung des Waffenrechts scheiterten aber insbesondere an den Republikanern im Kongress.
    Mindestens 15 Kinder sterben bei Brand in Waisenhaus in Haiti
    Bei einem Brand in einem Kinderheim in Haiti sind Medienberichten zufolge 15 Kinder ums Leben gekommen. Zwei Kinder seien in dem Heim selbst gestorben, 13 weitere später im Krankenhaus an Rauchvergiftungen. In der Einrichtung lebten insgesamt 66 Kinder. Haiti gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Der karibische Inselstaat leidet immer noch an den Folgen des schweren Erdbebens vom 12. Januar 2010. Damals kamen mehr als 200.000 Menschen ums Leben. Mehr als 1,5 Millionen Haitianer wurden obdachlos.
    Manchester City zwei Jahre vom Europapokal ausgeschlossen
    Der englische Meister Manchester City ist wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay für die kommenden zwei Spielzeiten aus der Champions League ausgeschlossen worden. Der Club habe zwischen 2012 und 2016 Sponsoreneinnahmen falsch bewertet und der UEFA so falsche Informationen übermittelt. Der Verein von Startrainer Pep Guardiola muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro zahlen. Das teilte die Europäische Fußball-Union in Nyon mit. Der Club kündigte umgehend an, Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof Cas einzulegen.
    8 min
  • 14.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Virusfälle in China steigt weiter stark an - fast 65.000
    Nach der neuen Einstufung der Coronavirus-Fälle in China ist die Zahl der bestätigten Ansteckungen erneut stark gestiegen. Allein in der Provinz Hubei kamen innerhalb eines Tages rund 4800 Infektionen hinzu. Damit steigt die Zahl der Infizierten landesweit auf fast 65.000. Da DNA-Tests häufig die Infektion nicht erfassen, werden jetzt auch die Fälle mitgerechnet, bei denen eine Lungenentzündung, Fieber, Atemprobleme und andere typische Symptome nachweisbar sind.
    Deutsche Wirtschaft stagniert zum Jahresende 2019
    Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. In den letzten drei Monaten 2019 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Gesamtjahr legte das Bruttoinlandsprodukt - wie schon vor einem Monat angenommen - um 0,6 Prozent zu. Das war deutlich weniger als jeweils in den beiden Vorjahren. Ähnlich schwach wie 2019 war das Wachstum zuletzt 2013. Für dieses Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Plus von 1,1 Prozent.
    Syrisches Parlament stuft Massaker an Armeniern als Völkermord ein
    Das syrische Parlament hat die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs als Völkermord anerkannt. In einer Resolution kritisierten die Abgeordneten "alle Versuche, dieses Verbrechen zu leugnen und die historischen Fakten zu verfälschen". Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Während des Ersten Weltkrieges hatte das Osmanische Reich Armenier systematisch verfolgt und unter anderem auf Todesmärsche geschickt. Historiker sprechen von Hunderttausenden bis zu 1,5 Millionen Opfern. Die Türkei bedauert die Massaker, bestreitet aber einen Völkermord.
    US-Justizminister wehrt sich gegen Trump-Tweets
    US-Justizminister William Barr hat Präsident Donald Trump in einem Fernseh-Interview aufgefordert, sich nicht weiterhin mit seinen Tweets in laufende Strafverfahren einzumischen. Trumps öffentliche Kommentare und Tweets machten es ihm unmöglich, seine Arbeit zu tun, so Barr. Zuletzt hatte der US-Präsident das vorgeschlagene Strafmaß für seinen langjährigen Vertrauten Roger Stone über Twitter scharf kritisiert. Stone war von einem Geschworenengericht in Washington unter anderem für schuldig befunden worden, die Ermittlungen des Kongresses in der Russland-Affäre behindert zu haben.
    Amazon erzielt Gerichtserfolg in Streit um milliardenschweren Pentagon-Auftrag
    Im Streit um die Vergabe eines milliardenschweren Auftrags des US-Verteidigungsministeriums hat der Onlineriese Amazon einen juristischen Erfolg erzielt. Eine Bundesrichterin ordnete an, den an den Softwarekonzern Microsoft vergebenen Auftrag vorübergehend auf Eis zu legen. Amazon wirft US-Präsident Donald Trump vor, sich unrechtmäßig in den Vergabeprozess eingemischt zu haben. Der zehn Milliarden Dollar schwere Auftrag war im vergangenen Oktober überraschend an Microsoft gegangen, obwohl Amazon als Favorit gegolten hatte.
    Steinmeier eröffnet Münchner Sicherheitskonferenz
    In München beginnt an diesem Freitag die 56. Sicherheitskonferenz. Das Treffen in der bayerischen Landeshauptstadt wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Zu der bis Sonntag dauernden Konferenz werden mehr als 800 Teilnehmer erwartet, darunter 40 Staats- und Regierungschefs sowie etwa hundert Außen- beziehungsweise Verteidigungsminister. Bereits am Freitagvormittag ist am Rande der Tagung ein Treffen der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) geplant.
    Nach Streit um Polanski: Führung von César-Akademie tritt zurück
    Vor dem Hintergrund eines Streits um Filmregisseur Roman Polanski hat die Führung der Akademie für den französischen Filmpreis César ihren Rücktritt angekündigt. Polanskis Film "J'accuse" wurde mehrfach für den begehrten Filmpreis nominiert. Schon im November war es bei einer Premiere des Streifens in Paris zu Protesten gekommen. Nach neuen Vergewaltigungsvorwürfen gegen den polnisch-französischen Regisseur blockierten mehrere Frauen den Zugang zu einem Kino.
    9 min
  • 13.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Somalia ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten
    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International beklagt eine zunehmende Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in Somalia. Seit dem Amtsantritt von Präsident Mohamed Abdullahi Farmajo vor drei Jahren habe sich die Lage dramatisch verschlechtert, dokumentiert Amnesty in einem neuen Bericht. Der Anstieg von gewaltsamen Übergriffen, Bedrohungen, Schikanen und Einschüchterungen mache das Land am Horn von Afrika zu einem der weltweit gefährlichsten Orte für Journalisten. Gewalt gehe sowohl von Regierungstruppen als auch der Terrormiliz Al-Shabaab aus.
    Sprunghafter Anstieg der Corona-Toten in Hubei
    Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus ist in der besonders betroffenen chinesischen Provinz Hubei am Mittwoch deutlich gestiegen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, wurden 242 neue Todesopfer registriert, mehr als doppelt so viele wie am Tag zuvor. Die Gesamtzahl der Toten in der Provinz liegt inzwischen bei mehr als 1300. Auch die Zahl der nachgewiesenen Infektionen erhöhte sich demnach sprunghaft - um knapp 15.000 auf rund 48.000. Der Grund für diese Entwicklung ist unklar. Zuletzt war eher von einer sich verlangsamenden Verbreitung des Virus die Rede.
    Mobilfunk-Messe in Barcelona wegen Coronavirus abgesagt
    Wegen des neuartigen Coronavirus findet die Mobilfunkmesse MWC in Barcelona in diesem Jahr nicht statt. Das teilten die Veranstalter mit. Zuvor hatten viele bedeutende Aussteller angekündigt, nicht anzureisen. Die Messe gilt mit üblicherweise mehr als 100.000 Besuchern und knapp 3000 Ausstellern als weltweit wichtigster Branchentreff. Veranstalter und Politiker hatten bis zuletzt erklärt, die Messe werde stattfinden. In Spanien gibt es derzeit zwei bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus, davon allerdings keinen in der Region Barcelona.
    UN-Sicherheitsrat stimmt für Libyen-Resolution
    Mehr als drei Wochen nach dem Libyen-Gipfel in Berlin hat der UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Unterstützung der dort gefassten Beschlüsse angenommen. Das 15-köpfige Gremium der Vereinten Nationen nahm den Entwurf bei einer Enthaltung durch Russland an. In dem Papier wird unter anderem die Wichtigkeit eines anhaltenden Waffenstillstands in Libyen betont. Bundesaußenminister Heiko Maas begrüßte die Entscheidung als großen Schritt hin zu einer Konflikt-Lösung in dem Bürgerkriegsland. Die Ergebnisse der Berliner Libyen-Konferenz würden damit für alle Beteiligten verbindlich.
    Jedes sechste Kind lebt in einem Konfliktgebiet
    Laut der Kinderrechtsorganisation Save the Children wachsen weltweit etwa 415 Millionen Mädchen und Jungen in einem Konfliktgebiet auf. Das seien über ein Drittel mehr als noch 2010, heißt es in einem Bericht der Organisation, der sich auf Zahlen aus dem Jahr 2018 stützt. Damit lebe jedes sechste Kind in einem Krisengebiet. Allein 2018 seien mehr als 12.000 Kinder durch konfliktbedingte Gewalt getötet oder verletzt worden. Der Bericht wurde anlässlich der am Freitag beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlicht.
    Chef der US-Demokraten in Iowa tritt zurück
    Als Konsequenz aus der technischen Panne bei der Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Iowa hat der dortige Parteichef, Troy Price, sein Amt niedergelegt. Die Störungen bei der Übermittlung der Auszählungsergebnisse seien inakzeptabel gewesen, begründete der Politiker seinen Schritt. Bereits am Samstag solle ein Interimschef zu seinem Nachfolger gewählt werden. Bei der Vorwahl in Iowa war eine App für die Weitergabe der Resultate falsch programmiert gewesen. Das Endergebnis konnte deshalb erst mit tagelanger Verspätung bekanntgegeben werden.
    Dresden erinnert an Zerstörung im Zweiten Weltkrieg
    In Dresden wird an diesem Donnerstag an die Zerstörung der Stadt vor 75 Jahren erinnert. Als Redner bei der zentralen Gedenkveranstaltung im Kulturpalast wird unter anderen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet. Am Abend wollen sich tausende Dresdner zu einer Menschenkette zusammenschließen, um damit ein Zeichen für Frieden und Toleranz zu setzen. Am 13. Februar 1945 und an den beiden darauffolgenden Tagen hatten britische und amerikanische Bomber das Zentrum Dresdens in Schutt und Asche gelegt. Dabei starben bis zu 25.000 Menschen.
    9 min
  • 12.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Comeback für Bernie Sanders - Schlappe für Joe Biden
    Der linksgerichtete Senator Bernie Sanders hat die wichtige Präsidentschaftsvorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Ihm folgten zwei moderat-pragmatische Bewerber, der Ex-Bürgermeister von South Bend, Pete Buttigieg, und die Senatorin aus Minnesota, Amy Klobuchar. Ex-Vizepräsident Joe Biden, der lange Zeit zu den Top-Favoriten für die Kandidatur gegen Präsident Donald Trump zählte, landete nur auf dem fünften Platz. "Dieser Sieg hier ist der Anfang vom Ende für Donald Trump", sagte der 78-jährige Sanders vor jubelnden Anhängern in seinem Heimatstaat Vermont.
    Trump sorgt mit Stellungnahme für Ex-Berater Stone für Empörung
    US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Kritik an der Höhe der geforderten Haftstrafe für seinen Ex-Berater Roger Stone für Empörung gesorgt. Die vier federführend mit dem Fall befassten Staatsanwälte zogen sich nach Trumps Äußerungen aus dem Verfahren zurück. Das Justizministerium will jetzt die ursprünglich geforderten sieben bis neun Jahre Gefängnis für Stone reduzieren, der im November in der Russland-Affäre der Falschaussage und Zeugenbeeinflussung schuldig gesprochen worden war. Trump hatte nach der Strafforderung von einem Justizirrtum gesprochen, den er nicht zulassen könne.
    Italiens Senat stimmt über Immunität von Ex-Innenminister Salvini ab
    Der italienische Senat entscheidet an diesem Mittwoch darüber, ob dem ehemaligen Innenminister Matteo Salvini wegen seiner Flüchtlingspolitik der Prozess gemacht werden kann. Dafür müsste die Parlamentskammer in Rom die Immunität des Chefs der rechten Lega aufheben. Es wird erwartet, dass die Regierungsmehrheit im Senat den Weg für das Verfahren freimacht. Die Staatsanwaltschaft in Catania auf Sizilien wirft Salvini Freiheitsberaubung vor. Salvini hatte im Sommer 2019 als Innenminister 131 Migranten auf dem Küstenwachschiff "Gregoretti" tagelang ausharren lassen.
    Corona-Virus bekommt WHO-Bezeichnung
    Experten der Weltgesundheitsorganisation sind in Genf zusammengekommen, um über Impfungen und Therapien gegen die neuartige Corona-Lungenerkrankung zu beraten. Zum Auftakt bekam die Krankheit einen eigenen Namen. Sie heißt jetzt Covid-19, wie WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bekanntgab. Bei den zweitägigen Beratungen gehe es darum, die Epidemie zu stoppen und Leben zu retten, sagte Tedros. In China sind laut offiziellen Stellen mehr als 1000 Menschen durch das Virus gestorben, mehr als 42.000 sind infiziert. Zwei neue Infektionen werden aus dem deutschen Bundesland Bayern gemeldet.
    Abbas weiter gegen US-Nahostplan
    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat den Nahostplan der USA abermals abgelehnt. Dieser werde keinen Frieden und keine Stabilität in der Region bringen, sagte Abbas im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York. Deshalb würden die Palästinenser den Plan nicht akzeptieren. Abbas forderte eine internationale Friedenskonferenz. Der US-Nahostplan war bereits kurz nach seiner Vorstellung Ende Januar auf viel Kritik gestoßen, weil er die Palästinenser zu erheblichen Zugeständnissen an Israel zwingt. Gleichzeitig würde damit Israel eine Annexion des Jordantals erlaubt.
    Libanons Regierung gewinnt Abstimmung
    Das libanesische Parlament hat der neuen Regierung das Vertrauen ausgesprochen. 63 der 84 anwesenden Abgeordneten stimmten für das Kabinett von Ministerpräsident Hassan Diab. Der neue Regierungschef verspricht unter anderem, die Korruption zu bekämpfen. Vor dem Parlamentsgebäude in Beirut kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, die die neue Regierung ablehnen. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden dabei mehr als 370 Menschen verletzt.
    Guaidó wieder in Caracas
    Venezuelas Oppositionsführer Juan Guaidó ist von einer offiziell verbotenen Auslandsreise zurückgekehrt. Er wurde am Flughafen der Hauptstadt Caracas von Anhängern empfangen. Zuvor war es dort zu Auseinandersetzungen zwischen oppositionellen Abgeordneten und Unterstützern von Präsident Nicolás Maduro gekommen. Trotz eines Verbots war Guaidó vor gut drei Wochen nach Kolumbien, Europa und in die Vereinigten Staaten gereist, um für Unterstützung in seinem Machtkampf mit Maduro zu werben. Der Oppositionsführer wird von mehr als 50 Staaten, darunter Deutschland, als Interimspräsident anerkannt.
    7 min

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