Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Download on the App Store
  • Favorites

    662

    Followers

  • Typical duration

    9 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen episodes

  • 25.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Demokraten treiben Untersuchung zu Impeachment-Verfahren voran
    Die US-Demokraten haben eine Untersuchung zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump angekündigt. Die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, erklärte, Trump habe seine verfassungsmäßigen Pflichten verletzt. Hintergrund ist die sogenannte Ukraine-Affäre. Laut Medien forderte Trump vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi Ermittlungen gegen den Sohn seines politischen Widersachers Joe Biden und bot im Gegenzug Geld. Vertreter der Demokraten wittern Amtsmissbrauch. Biden gilt als möglicher Gegenkandidat bei der nächsten US-Präsidentschaftswahl.
    Iran-Konflikt: Merkel nennt Teherans Bedingungen unrealistisch
    Am Rande der UN-Vollversammlung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mit US-Präsident Donald Trump und danach auch mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani über die Golfkrise gesprochen. Die deutsche Regierungschefin plädierte anschließend für direkte Gespräche zwischen den beiden Präsidenten. Allerdings bezeichnete Merkel die Forderung Teherans, dass als Vorbedingung für ein solches Gespräch alle Sanktionen beseitigt werden müssten, als nicht realistisch. Rohani hatte sich zu kleinen Änderungen am internationalen Atomabkommen bereit erklärt, sollten die USA ihre Strafmaßnahmen aufheben.
    Britisches Parlament nimmt die Arbeit wieder auf
    Die Abgeordneten des britischen Unterhauses kommen an diesem Mittwoch wieder zu einer Sitzung zusammen. Das oberste britische Gericht hatte zuvor die umstrittene fünfwöchige Sitzungspause aufgehoben, die Premier Boris Johnson angeordnet hatte. Gerichtspräsidentin Brenda Hale sagte, die Entscheidung des Regierungschefs sei für sie ohne nachvollziehbare Begründung erfolgt und habe das Parlament unrechtmäßig in seiner Arbeit behindert. Labour-Chef Jeremy Corbyn forderte den Rücktritt des Premierministers. Johnson habe das Land in die Irre geführt. Dafür müsse er zur Rechenschaft gezogen werden.
    Staat gewährt Thomas-Cook-Tochter Condor Kredit
    Die Fluglinie Condor soll vom Bund und dem Land Hessen 380 Millionen Euro in Form eines Überbrückungskredits erhalten. Damit soll nach der Insolvenz des britischen Mutterkonzerns Thomas Cook die drohende Pleite der deutschen Konzerntochter abgewendet werden. Man sehe eine Perspektive für die Ferienfluglinie, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Durch die Zahlung bestehe die Möglichkeit, viele der fast 5000 Arbeitsplätze zu erhalten. Mit Condor seien derzeit 240.000 Reisende aus Deutschland an ihren Urlaubsorten. Ihnen werde so die Rückkehr zu annehmbaren Bedingungen ermöglicht.
    Aufsichtsratsgremium: Thyssenkrupp-Chef Kerkhoff soll gehen
    Beim kriselnden Traditionskonzern Thyssenkrupp steht erneut ein Wechsel an der Führungsspitze an. Vorstandschef Guido Kerkhoff soll nach dem Willen maßgeblicher Aufsichtsräte nach etwas mehr als einem Jahr seinen Posten verlieren. Der Personalausschuss des Aufsichtsrats habe empfohlen, mit dem 51-Jährigen Verhandlungen über eine zeitnahe Beendigung seines Vorstandsmandates aufzunehmen, teilte der Industriekonzern mit. Gründe für den Schritt wurden nicht genannt. Dem Vernehmen nach gab es zuletzt unterschiedliche strategische Vorstellungen. Kerkhoff stand von Anfang an in der Kritik einiger Investoren.
    Neuer Großflughafen in Peking eröffnet
    Nach nur vier Jahren Bauzeit ist der neue internationale Flughafen Pekings eröffnet worden. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping weihte den nach Gebäudefläche größten Airport der Welt offiziell ein. Der rund 50 Kilometer südlich der chinesischen Hauptstadt gelegene Flughafen soll zunächst 45 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen und später auf eine Kapazität für 100 Millionen Reisende erweitert werden. Chinesische Medien wiesen anlässlich der Eröffnung ausdrücklich auf die kurze Bauzeit im Vergleich zum Berliner Pannen-Flughafen BER hin. Dieser ist schon seit 13 Jahren im Bau.
    Fußball-Champions League-Finale 2022 in München
    Das Finale der Fußball-Champions League 2022 wird in der Münchner Allianz Arena ausgetragen. Das wurde auf der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees im slowenischen Ljubljana beschlossen. Das Endspiel 2021 soll in St. Petersburg, das im Jahr 2023 im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen werden. Die UEFA hat zudem die Regeln für die erst seit einem Jahr ausgetragene Nations League geändert. Das Exekutivkomitee beschloss, die A-Liga von bislang 12 auf 16 Mannschaften aufzustocken. Damit muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nun doch nicht in die B-Liga absteigen.
    8 min
  • 24.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Merkel, Johnson und Macron beschuldigen den Iran
    Nach den USA machen auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien den Iran für die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verantwortlich. In einer gemeinsamen Erklärung schreiben Kanzlerin Angela Merkel, Präsident Emmanuel Macron und Premier Boris Johnson, es gebe keine andere plausible Erklärung. Sie warnten Teheran vor einer weiteren Provokation. Die Angriffe auf die Anlagen am 14. September hatten Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten ausgelöst. Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen reklamierten die Angriffe für sich. Der Iran bestreitet eine Verwicklung in die Taten.
    USA verlegen Truppen innerhalb Europas
    US-Präsident Donald Trump und der polnische Staatspräsident Andrzej Duda haben in New York ein Abkommen unterzeichnet, wonach die US-Truppen in Polen um rund 1000 Soldaten auf 5500 Mann verstärkt werden sollen. Polen habe sich verpflichtet, die Kosten für die dafür notwendige Infrastruktur zu tragen, sagte Trump. Die Truppen würden vermutlich aus anderen europäischen Ländern abgezogen. In der Vergangenheit hatte Trump in dem Zusammenhang einen Abzug von US-Soldaten aus Deutschland ins Spiel gebracht. Warschau bemüht sich seit längerem um eine Aufstockung der amerikanischen Truppen im Land.
    Thunberg klagt Regierungschefs in leidenschaftlicher Rede an
    Die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hat Politikern aus aller Welt eklatantes Versagen beim Klimaschutz vorgeworfen. "Menschen leiden. Menschen sterben. Wir befinden uns am Anfang eines Massenaussterbens, und alles, woran Ihr denken könnt, sind Geld und Märchen von ewigem Wachstum. Wie könnt Ihr es wagen!“, sagte die 16-Jährige zu Beginn des UN-Klimagipfels in New York. Kanzlerin Angela Merkel sagte anschließend, die Staatengemeinschaft habe den Weckruf der Jugend gehört. Sie forderte die Industrienationen auf, gegen die globale Herausforderung der Erderwärmung aktiv zu werden.
    Bericht: Weniger Asylanträge von Minderjährigen
    Die Zahl der Asylanträge unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge ist laut einem Bericht um mehr als ein Drittel zurückgegangen. Von Januar bis August seien beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) insgesamt gut 1900 Asylanträge von unbegleiteten Minderjährigen gestellt worden, schreibt die "Rheinische Post". Sie beruft sich dabei auf Zahlen des BAMF. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum seien es noch mehr als 3000 Anträge gewesen. Im Gesamtjahr 2018 gab es demnach 4087 Gesuche. Allerdings würden viele Minderjährige nicht erfasst, die keinen Asylantrag stellten.
    Landesweite Streiks in Griechenland
    Aus Protest gegen weitere Sparmaßnahmen und Privatisierungen haben in Griechenland Tausende Menschen ihre Arbeit niederlegt. Zu dem Streik haben die Gewerkschaft der Staatsbediensteten ADEDY und die kommunistische Gewerkschaft PAME aufgerufen. Es ist der erste große Arbeitskampf nach dem Wahlsieg der Konservativen unter Regierungschef Kyriakos Mitsotakis. Am stärksten betroffen ist der Verkehr. So sind sämtliche Fähren in den Häfen geblieben. In Athen standen U-Bahnen und Busse für mehrere Stunden still. Zudem werden alle staatlichen Schulen und Behörden bestreikt.
    Amnesty: Meinungsfreiheit in Hongkong seit Jahren beschnitten
    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wirft den Behörden in Hongkong vor, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in der chinesischen Sonderverwaltungszone sukzessive weiter zu beschränken. Das brutale Vorgehen gegen Protestierende in diesem Sommer sei nur ein weiterer dramatischer Höhepunkt einer Entwicklung, die sich bereits seit 2014 abzeichne, sagte der Generalsekretär von Amnesty Deutschland, Markus Beeko, in Berlin. Die Hongkonger Regierung habe im Tandem mit der Regierung in Peking den Sonderstatus der früheren britischen Kolonie immer weiter untergraben, kritisiert AI.
    FIFA kürt Klopp zum Welttrainer des Jahres
    Der frühere Bundesliga-Coach Jürgen Klopp von Champions-League-Sieger FC Liverpool ist vom Fußball-Weltverband FIFA als Welttrainer des Jahres ausgezeichnet worden. Klopp setzte sich gegen Pep Guardiola von Manchester City und Mauricio Pochettino von Tottenham Hotspur durch. Zum Weltfußballer wurde der argentinische Stürmer Lionel Messi gewählt. Er trägt den Titel zum sechsten Mal. Weltfußballerin des Jahres ist die US-Weltmeisterin Megan Rapinoe, die mit ihrem Eintreten gegen soziale Missstände und US-Präsident Donald Trump über den Fußball hinaus Bekanntheit erlangt hatte.
    8 min
  • 23.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Reisekonzern Thomas Cook stellt den Betrieb ein
    Der britische Reisekonzern Thomas Cook ist pleite. Ein Konkursverfahren wurde eingeleitet, wie der älteste Touristikkonzern der Welt mitteilte. Sämtliche Flüge wurden gestrichen. Betroffen sind etwa 600.000 Touristen, darunter Zehntausende Deutsche. Für britische Urlauber ist eine Rückholaktion geplant. Das deutsche Tochterunternehmen Condor erhält den Flugbetrieb dagegen aufrecht, wie das Unternehmen mitteilte. Thomas Cook hat weltweit 22.000 Angestellte, 9000 von ihnen sind in Großbritannien tätig.
    Italien lässt gerettete Migranten in sizilianischen Hafen
    Italien lässt nach Angaben der Hilfsorganisation SOS Méditerranée 182 gerettete Migranten vom Rettungsschiff "Ocean Viking" an Land. Die italienischen Behörden hätten den Überlebenden an Bord die sizilianische Hafenstadt Messina zugewiesen, teilte SOS Méditerranée mit. Das Schiff wird von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betrieben. Die Innenminister aus Deutschland, Frankreich, Italien und Malta sowie Vertreter der EU-Ratspräsidentschaft Finnland und der EU-Kommission beraten auf Malta über einen Verteilmechanismus von Migranten, die aus dem Mittelmeer gerettet wurden.
    Israelische Araber unterstützen Wahlsieger Benny Gantz
    Die Vereinte Liste der arabischen Parteien in Israel will den Wahlsieger Benny Gantz bei der Regierungsbildung unterstützen und den bisherigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu Fall bringen. Listen-Chef Aiman Auda gab die Unterstützung für den ehemaligen israelischen Generalstabschef Gantz zu Beginn der Gespräche mit Israels Präsident Reuven Rivlin über mögliche Regierungsbildungen bekannt. Rivlin sprach sich seinerseits für eine große "stabile Regierung" zwischen Netanjahus Likud-Partei und der Mitte-Rechts-Partei Blau-Weiß von Gantz aus.
    Regierungen stellen Klimapläne vor
    Auf einem Sondergipfel der Vereinten Nationen wollen Staats- und Regierungschefs an diesem Montag ihre Klimaschutzpläne für die kommenden Jahre vorstellen. Zu der Veranstaltung in New York wird auch die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg erwartet. UN-Generalsekretär António Guterres will mit Blick auf die Weltklimakonferenz im Dezember in Chile den Druck auf alle Länder erhöhen, da der Kampf gegen die Erderwärmung zu scheitern droht. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wird als Rednerin auftreten und die jüngsten Regierungsbeschlüsse vorstellen.
    Israel will Stromversorgung der Palästinenser kappen
    Israel will die Stromversorgung des Westjordanlands einschränken. Das palästinensische Gebiet soll teilweise keinen Strom mehr bekommen, wie der staatliche Energiekonzern ankündigte. Zur Begründung verwies der Konzern auf ausstehende Schulden der Palästinenser. Nach israelischen Angaben belaufen sie sich auf umgerechnet 438 Millionen Euro. Die palästinensische Autonomiebehörde sprach von Erpressung. Um die Bezahlung der Energierechnungen gibt es immer wieder Streit zwischen beiden Seiten. Israel hat schon mehrmals den Strom für die Palästinenser gekappt.
    Erster deutscher Raumfahrer Sigmund Jähn ist tot
    Der erste deutsche Raumfahrer, Sigmund Jähn, ist im Alter von 82 Jahren gestorben, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mitteilte. Der im Vogtland geborene Jähn wurde in der Sowjetunion zum Kosmonauten ausgebildet. 1978 flog er von Baikonur aus mit einer Sojus-Rakete zur Raumstation Saljut 6. Zusammen mit dem Kosmonauten Waleri Bykowski verbrachte Jähn sieben Tage, 20 Stunden und 49 Minuten im All. In der DDR genoss Jähn, zuletzt Generalmajor der Nationalen Volksarmee, große Popularität. Nach der Wiedervereinigung bildete er europäische Astronauten aus.
    7 min
  • 21.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Millionen Aktivisten beteiligen sich an weltweitem Klimastreik
    Die Aktivistin Greta Thunberg hat vor zehntausenden Menschen in New York die weltweiten Klima-Demonstrationen als "Welle der Veränderung" gefeiert. "Zusammen sind wir nicht aufzuhalten", sagte die 16-Jährige. Auch in anderen Städten der USA wie etwa Washington, Boston oder Portland gab es Demonstrationen. Zuvor waren bereits rund um den Globus Millionen Menschen dem Aufruf der Kampagne Fridays for Future zu einem weltweiten Klimastreik gefolgt. In Deutschland gingen nach Angaben der Veranstalter rund 1,4 Millionen Menschen auf die Straße.
    US-Präsident Trump wegen eines Telefonats unter Druck
    Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, den Wortlaut eines brisanten Telefonats zu veröffentlichen. Hintergrund sind Berichte, wonach Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat mehrfach aufgefordert haben soll, Nachforschungen über Bidens Sohn Hunter anzustellen. Dieser arbeitete bei einer ukrainischen Firma. Ein US-Geheimdienstmitarbeiter habe bei einer internen Kontrollbehörde Beschwerde eingelegt, berichteten die "Washington Post" und "New York Times". Trump bezeichnete den Verdacht als "lächerlich".
    USA verlegen weitere Soldaten nach Saudi-Arabien
    Als Reaktion auf die Luftangriffe auf zwei saudische Ölanlagen schicken die USA zusätzliche Einheiten in das Königreich. Pentagonchef Mark Esper erklärte in Washington, dies geschehe auf Bitten Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate. Es gehe darum, die Saudis vor Raketen- und Drohnenangriffen zu schützen. US-Generalstabschef Joe Dunford sprach von einer "moderaten" Verstärkung, bei der es nicht um tausende Soldaten gehe. Die USA und ihr Verbündeter Saudi-Arabien machen den Iran für die Angriffe verantwortlich, der dies bestreitet.
    UN sollen Menschenrechtsverletzungen in Venezuela überprüfen
    Die massiven Vorwürfe zu Menschenrechtsverletzungen in Venezuela beschäftigen nun auch den UN-Menschenrechtsrat. Insgesamt 17 Staaten reichten bei dem Gremium in Genf einen entsprechenden Resolutionsentwurf ein. Darin wird das oberste Rechtsorgan der Vereinten Nationen aufgerufen, "außergerichtliche Hinrichtungen, das Verschwinden von Personen, willkürliche Verhaftungen sowie Folter zu untersuchen". Venezuela befindet sich seit Monaten in einer tiefen politischen Krise, in der sich Staatschef Nicolás Maduro und sein Gegner, Parlamentspräsident Juan Guaidó, einen Machtkampf liefern.
    Spahn wirbt in Mexiko um Pflegekräfte
    Qualifizierte mexikanische Pflegekräfte sollen künftig schneller eine Arbeitserlaubnis für Deutschland bekommen können. Eine entsprechende Vereinbarung wurde im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Mexiko-Stadt unterschrieben. Eine deutsche Dachorganisation soll die Pflegekräfte anwerben. Die mexikanischen Pflegeschulen haben laut Gesundheitsministerium "einen hervorragenden Ruf" und bilden deutlich über dem Bedarf aus. Gute Arbeitsbedingungen und Löhne für die Pflegekräfte aus dem lateinamerikanischen Land würden sichergestellt, betonte Spahn.
    Malta ordnet Untersuchung zum Mord an Journalistin Galizia an
    Fast zwei Jahre nach der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia hat die Regierung in Malta eine unabhängige Untersuchung des Falls angeordnet. Regierungschef Joseph Muscat beauftragte den pensionierten Richter Michael Mallia damit, die Hintergründe des bis heute nicht aufgeklärten Mordes zu ermitteln. Er kam damit einer entsprechenden Aufforderung des Europarates nach. Die 53-jährige Caruana Galizia war am 16. Oktober 2017 bei einem Autobombenanschlag getötet worden. Sie hatte regelmäßig über Korruption, Geldwäsche und Vetternwirtschaft in Malta geschrieben.
    7 min
  • 20.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hunderttausende Aktivisten in Australien machen Anfang bei weltweitem Klimastreik
    An dem globalen Klimastreik haben sich in Australien nach Angaben der Veranstalter mindestens 300.000 Menschen beteiligt. Dies seien doppelt so viele wie beim vorherigen Protestmarsch, schrieben die Aktivisten von Fridays for Future. Weltweit erwartet die Jugendbewegung Fridays for Future mehrere Hunderttausend Teilnehmer, wenn nicht Millionen. Allein in Deutschland sind in Dutzenden Städten mehr als 500 Aktionen und Demonstrationen angemeldet. Für die damit beginnende internationale Streikwoche haben Aktivisten Proteste in mehr als 2600 Städten in fast 160 Staaten angekündigt.
    Koalition ringt nach Nachtsitzung weiter um Klimapaket
    Bei den Verhandlungen der großen Koalition über ein Klimaschutzpaket zeichnet sich auch nach einer Nachtsitzung keine rasche Einigung ab. In Koalitionskreisen hieß es, dass die Sitzung des Klimakabinetts auf 13 Uhr verschoben werde. Die Spitzen von CDU, CSU und SPD beraten seit Donnerstagabend im Kanzleramt über ein Maßnahmenbündel, das den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) deutlich verringern soll. Einer der Hauptstreitpunkte ist, in welcher Form ein CO2-Preis für die Bereiche Verkehr und Gebäude eingeführt werden soll, ob durch eine Steuer oder ein Emissions-Handelssystem.
    Bundeswehr-Jet verliert zwei Tanks in der Luft
    Ein Kampfflugzeug der Bundeswehr hat bei einem Übungsflug in Schleswig-Holstein zwei Tanks verloren. Ein Sprecher der Luftwaffe sagte, es habe sich um zwei Zusatztanks gehandelt, die zu dem Zeitpunkt leer gewesen seien. Einer der Tanks wurde auf einem Feld im Kreis Ostholstein gefunden. Nach dem anderen wird noch gesucht. Der Bundeswehr-Jet war zusammen mit einem weiteren Flieger auf dem Rückweg von einer Übung. Beide Jets gehören zum Fliegerhorst Schleswig in Jagel. Warum sich die Tanks lösten, ist noch unklar.
    Deutscher UN-Vorstoß für Waffenruhe in Syrien scheitert
    Der Vorstoß Deutschlands für eine Waffenruhe im syrischen Idlib ist im Weltsicherheitsrat gescheitert. Neben dem Vertreter Moskaus legte auch China ein Veto ein gegen den entsprechenden Resolutionsentwurf. Die angestrebte Entschließung sollte für eine Beruhigung der Gewalt in der letzten großen Rebellenhochburg in Syrien sorgen. Russland ist einer der wichtigsten Verbündeten von Syriens Machthaber Baschar al-Assad. Dieser hatte Ende April - unterstützt von der russischen Luftwaffe - eine große Offensive gegen Rebellen in Idlib gestartet.
    Forscher: Pestizide mögliche Ursache für kranke Diplomaten in Kuba
    Mysteriöse gesundheitliche Beschwerden von kanadischen und US-Diplomaten in Kuba wurden möglicherweise durch Pestizide verursacht. Das geht aus einer Studie der Dalhousie University für das kanadische Außenministerium hervor. In Havanna lebende Diplomaten hatten ab 2016 über Kopfschmerzen, Hörverlust, Schwindel und Übelkeit geklagt. Experten hatten mögliche "Akustik-Attacken" hinter den Beschwerden vermutet. Nun vermuten die Wissenschaftler, dass in Pestiziden enthaltene Nervengifte verantwortlich sein könnten. Kuba sei rigoros gegen Moskitos vorgegangen, die das Zika-Virus transportieren.
    Kuba führt wegen Spritmangels wieder Ochsen auf den Feldern ein
    Aus Mangel an Kraftstoff sollen in Kuba wieder Ochsen in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Beschlossen wurde der Gebrauch von rund 4000 Ochsengespannen beim Anbau von Zuckerrohr und anderen Lebensmitteln. Außerdem soll weniger Dünger importiert werden, stattdessen sollten Nebenprodukte der Zuckerherstellung benutzt werden. Der Staatschef Kubas, Miguel Díaz-Canel, hatte eine Woche zuvor Kraftstoffengpässe, vor allem beim Diesel, angekündigt. Er machte verschärfte Sanktionen der USA dafür verantwortlich.
    Mehr als 500 Fälle von Lungenerkrankung nach E-Zigaretten in den USA
    In den USA ist die Zahl von Lungenerkrankungen nach dem Konsum von E-Zigaretten gestiegen. Mittlerweile geht man von 530 Fällen aus, wie die US-Gesundheitsbehörde CDC mitteilte. Sieben Patienten starben. Mehr als die Hälfte der Betroffenen ist jünger als 25, drei Viertel der Erkrankten sind Männer. Die US-Behörden warnten erneut alle Nutzer von E-Zigaretten vor möglichen Lungenschäden. Bisher ist weiter unklar, welche Substanzen für die Erkrankungen verantwortlich sind. In Deutschland oder Europa ist bislang kein ähnlicher Anstieg von Krankheitsfällen bekannt.
    10 min
  • 19.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU-Freihandelszone mit Mercosur-Staaten vor dem Aus
    Österreich bringt das geplante Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten ins Wanken. Der EU-Unterausschuss im österreichischen Nationalrat stimmte gegen die Vereinbarung und verpflichtete damit die Regierung, im EU-Rat ebenfalls dagegen zu stimmen. Dort müssen Entscheidungen aber einstimmig erfolgen. Nach Jahren hatten sich die EU und die vier Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay auf das Abkommen geeinigt. Das Verhalten Brasiliens zu den Waldbränden im Amazonasgebiet hatte aber zuletzt für Kritik an der Vereinbarung gesorgt.
    Trump kündigt neue Sanktionen gegen den Iran an
    Nach dem Angriff auf saudische Ölanlagen hat US-Präsident Trump neue Sanktionen gegen den Iran angekündigt. Er habe Finanzminister Steven Mnuchin angewiesen, die Strafmaßnahmen erheblich zu verschärfen, erklärte Trump. Einzelheiten blieben zunächst unklar. Der US-Präsident äußerte sich zu einer möglichen militärischen Reaktion zurückhaltender als zuletzt. Noch immer widersprechen sich die Konfliktparteien, wer für die Angriffe auf Raffinerien in Saudi-Arabien verantwortlich sei. Die jemenitischen Huthi-Rebellen bekannten sich zu den Atttacken. Die USA beschuldigten dagegen den Iran.
    Amnesty International prangert erneut Arbeitsbedingungen in Katar an
    Rund drei Jahre vor dem Beginn der Fußball-WM 2022 hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erneut Vorwürfe gegen das Gastgeberland Katar erhoben. Die Arbeitsbedingungen von Gastarbeitern seien trotz Reform-Versprechungen unverändert katastrophal. Demnach werden viele Arbeiter monatelang nicht bezahlt, von den katarischen Behörden erhalten sie kaum Unterstützung. Man fordere, der schändlichen Ausbeutung endlich ein Ende zu setzen, heißt es in dem Amnesty-Bericht. Nach internationalen Protesten an den Arbeitsbedingungen für Ausländer hatte Katar 2017 Verbesserungen versprochen.
    Manager nach Atomunglück von Fukushima freigesprochen
    Achteinhalb Jahre nach dem Atomunglück von Fukushima sind drei ehemalige Manager des Kraftwerksbetreibers Tepco vom Vorwurf der Fahrlässigkeit mit Todesfolge freigesprochen worden. Ein Gericht in Tokio kam zu dem Schluss, die Angeklagten könnten nicht für die Folgen des Unglücks in dem Atomkraftwerk verantwortlich gemacht werden. Im Falle einer Verurteilung hätten den Männern bis zu fünf Jahre Haft gedroht. In Fukushima war 2011 nach einem schweren Erdbeben und Tsunami das Kühlsystem ausgefallen, in mehreren Reaktoren kam es zur Kernschmelze. Es war der schwerste Atomunfall seit Tschernobyl.
    Greta Thunberg fordert US-Abgeordnete zum Kampf gegen Klimawandel auf
    Greta Thunberg hat den US-Kongress zu entschlossenem Handeln gegen den Klimawandel aufgerufen. In einer Rede forderte die schwedische Aktivistin die Abgeordneten dazu auf, die Wissenschaft zu unterstützen und Maßnahmen zu ergreifen. Thunberg reist seit über zwei Wochen durch die Vereinigten Staaten und trifft Politiker und Klimaschützer. Am Montag hatte sie der frühere US-Präsident Barack Obama in Washington empfangen. Er nannte Thunberg eine der größten Verteidigerinnen des Planeten.
    Central Park wird für 110 Millionen Dollar renoviert
    Der berühmte New Yorker Central Park soll für 110 Millionen Dollar renoviert werden. Umgebaut wird der nördliche Teil des Parks. Die Bauarbeiten sollen im Frühling 2021 beginnen und drei Jahre dauern. Es handelt sich um das größte Bauprojekt des Parks seit seiner Gründung im Jahr 1980. Der Norden der Grünanlage bekommt normalerweise weniger Aufmerksamkeit als der aus Filmen und Serien bekannte Süden. Mehr als 40 Millionen Menschen kommen jedes Jahr in den Central Park - nur rund 2,5 Millionen schauen jedoch am Nordende vorbei.
    Gerichtsstreit um Kirchenasyl beendet
    Das Amtsgericht Sonthofen hat das Verfahren gegen einen evangelischen Pfarrer eingestellt, der einem afghanischen Flüchtling Kirchenasyl gewährt hatte. Der 64-Jährige muss jedoch eine Geldbuße in Höhe von 3.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen. Der Pfarrer hatte sich vor Gericht verantworten müssen, weil er einen afghanischen Flüchtling mehr als ein Jahr lang im Kirchenasyl beherbergt hatte. Die Justiz warf ihm deshalb Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt vor. Auch das Verfahren gegen den Flüchtling stellte das Gericht wegen geringer Schuld ein.
    10 min
  • 18.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kopf-an-Kopf-Rennen bei Parlamentswahl in Israel
    Bei der Parlamentswahl in Israel deutet sich ein knapper Ausgang an. Der Likud von Premier Benjamin Netanjahu kommt laut Prognosen auf 30 bis 33 Mandate, das Mitte-Bündnis Blau-Weiß seines Herausforderers Benny Gantz kann mit 32 bis 34 Mandaten rechnen. Drittstärkste Kraft wurde demnach die Vereinigte Arabische Liste mit elf bis 15 Sitzen. Präsident Reuven Rivlin muss entscheiden, wen er mit der Regierungsbildung beauftragt. Üblicherweise ist dies der Vorsitzende der Fraktion mit den meisten Stimmen. Mit einer neuen Regierung wird frühestens Ende Oktober gerechnet.
    "Ocean Viking" rettet 109 Menschen aus Seenot
    Das Rettungsschiff "Ocean Viking" hat bei einem neuen Einsatz im Mittelmeer 109 Menschen aus Seenot gerettet. Zunächst seien 48 Personen knapp 100 Kilometer nördlich der libyschen Küste aus einem Holzboot an Bord genommen worden, teilten die Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen mit. Später seien 61 weitere Menschen aus einem Schlauchboot gerettet worden. Welchen Hafen die "Ocean Viking" ansteuern kann, blieb offen. Das Schiff hatte am Wochenende 82 im Mittelmeer gerettete Menschen nach Lampedusa bringen dürfen.
    BAMF meldet mehr Asylsuchende aus der Türkei
    Seit dem Putschversuch in der Türkei 2016 nimmt die Zahl der türkischen Asylbewerber in Deutschland kontinuierlich zu. Nach Daten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die der "Rheinischen Post" vorliegen, stieg demnach auch die Anerkennungsquote. Von Januar bis August dieses Jahres stellten rund 7600 Türken einen Asylantrag in Deutschland. Die Anerkennungsquote lag laut dem Zeitungsbericht bei 44,8 Prozent. Im Vorjahr hatte das BAMF von insgesamt 10.655 Anträgen 41,4 Prozent positiv beschieden. 2017 waren es 2000 Anträge weniger bei einer Anerkennungsquote von 28,1 Prozent.
    Spanischer König macht Weg für Neuwahlen frei
    In Spanien ist die Regierungsbildung nach monatelangen Verhandlungen gescheitert. Der spanische König Felipe sagte nach Gesprächen mit den Chefs der Parlamentsparteien, er könne keinen Politiker mit der Regierungsbildung beauftragen, da niemand über genügend Rückhalt im Parlament verfüge. Der geschäftsführende Ministerpräsident Pedro Sánchez von der sozialistischen Partei kündigte Neuwahlen für den 10. November an. Es wäre die vierte Wahl in vier Jahren. Aus der Abstimmung im April waren die Sozialisten als klarer Sieger hervorgegangen, verpassten eine absolute Mehrheit jedoch deutlich.
    Pompeo berät mit Saudis über Konsequenzen
    Nach den Attacken auf saudische Ölanlagen wird US-Außenminister Mike Pompeo an diesem Mittwoch in dem Königreich erwartet. Wie das US-Außenministerium mitteilte, will Pompeo in der Hafenstadt Dschidda den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman treffen. Im Anschluss soll er nach Abu Dhabi weiterreisen. Zu den Attacken auf die beiden Ölanlagen des saudischen Staatskonzerns Aramco am Samstag hatten sich die jemenitischen Huthi-Rebellen bekannt. US-Vizepräsident Mike Pence sagte hingegen, es sehe danach aus, als sei der Iran der Urheber gewesen.
    US-Regierung verklagt Edward Snowden
    Die US-Regierung hat den amerikanischen Whistleblower Edward Snowden wegen der Veröffentlichung seiner Memoiren verklagt. Das US-Justizministerium erklärte, Snowden habe mit dem Buch gegen Vertraulichkeitsvereinbarungen verstoßen, die er während seiner früheren Tätigkeiten für die Geheimdienste CIA und NSA unterschrieben habe. Wie es weiter hieß, soll mit der Klage nicht der Verkauf des Buches gestoppt werden. Die Regierung will stattdessen auf die Einnahmen zugreifen, die Snowden damit erzielt. Die Memoiren waren am Dienstag in den USA und unter anderem auch in Deutschland erschienen.
    Dortmund holt Remis gegen Barca, Auswärtssieg für Leipzig
    Zum Auftakt der Gruppenphase der Fußball-Champions-League hat Borussia Dortmund zu Hause gegen den FC Barcelona 0:0 gespielt. Barca-Torwart Marc-André ter Stegen parierte einen Foulelfmeter von Marco Reus. Julian Brandt traf nur die Latte des Barca-Gehäuses. Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig holte hingegen mit einem 2:1 bei Benfica Lissabon drei Punkte. Timo Werner machte per Doppelpack alles klar und bescherte RB-Trainer Julian Nagelsmann den ersten Sieg im siebten Champions-League-Spiel seiner Karriere.
    10 min
  • 17.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump will Krieg mit Iran "vermeiden"
    Nach den Angriffen auf zwei saudische Ölanlagen will US-Präsident Donald Trump nach eigenen Worten keinen Krieg mit dem Iran. Er würde einen solchen Konflikt "sicherlich vermeiden wollen", sagte Trump im Weißen Haus. Nach seinen Angaben wird noch untersucht, wer hinter den Attacken vom Samstag steckt. Zu den Angriffen hatten sich die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus dem Jemen bekannt. Dabei seien iranische Waffen benutzt worden, erklärte Saudi-Arabiens Außenministerium.
    Netanjahu muss um sein Amt bangen
    In Israel sind gut sechs Millionen Bürger aufgerufen, zum zweiten Mal in diesem Jahr ein neues Parlament zu wählen. Nach der Wahl im April war es Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht gelungen, eine regierungsfähige Koalition zu bilden. Erwartet wird an diesem Dienstag ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Netanjahus Likud-Partei und dem Oppositionsbündnis "Blau-Weiß" von Ex-Generalstabschef Benny Gantz. Beide konkurrieren vor allem um Wähler der rechten Mitte.
    Syrien-Gipfel in Ankara endet ohne Plan
    Ein Gipfeltreffen der in den syrischen Bürgerkrieg involvierten Staaten Türkei, Russland und Iran hat keine greifbaren Ergebnisse gebracht. In einer in Ankara veröffentlichten Stellungnahme der Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin und Hassan Rohani hieß es lediglich, man sei besorgt über die zunehmende Verschlechterung der humanitären Lage in der syrischen Provinz Idlib. Um die Situation in der letzten Rebellenhochburg Syriens zu beruhigen, sollten "konkrete Maßnahmen" ergriffen werden. Details wurden jedoch nicht genannt.
    Amnesty stellt Russland an den Pranger
    In Russland wird der Einsatz für Menschenrechte laut einem Bericht von Amnesty International immer gefährlicher. Die dortigen Behörden gingen zunehmend mit repressiven Gesetzen und fingierten Strafverfahren gegen Kritiker und Aktivisten vor, beklagt die Menschenrechtsorganisation. Zum anderen gebe es eine wachsende Zahl gewaltsamer Übergriffe und Morddrohungen gegen Menschenrechtler. Besonders dramatisch sei die Situation im Nordkaukasus, insbesondere in Tschetschenien.
    Greta Thunberg mit Amnesty-Menschenrechtspreis ausgezeichnet
    Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg und die Protestbewegung Fridays For Future haben in Washington den wichtigsten Preis von Amnesty International erhalten. Die Auszeichnung der Menschenrechtsorganisation sei für "all die furchtlosen Jugendlichen, die für ihre Zukunft kämpfen", sagte die 16-Jährige bei der Preisverleihung. Thunberg protestiert seit mehr als einem Jahr für mehr Klimaschutz.
    Afrikanische Schweinepest erreicht Südkorea
    Nach ersten Fällen von Afrikanischer Schweinepest in Südkorea haben die Behörden damit begonnen, Tausende von Tieren zu töten. Die Krankheit sei in einer Schweinehaltung nahe der Grenze zu Nordkorea aufgetreten, teilte das Landwirtschaftsministerium mit. Vor rund vier Monaten brach die Afrikanische Schweinepest an der Grenze zu China in Nordkorea aus. Seitdem trat die Seuche auch in benachbarten Ländern auf, darunter in der Mongolei und in Vietnam. In Südkorea sollen nun in etwa 6300 Schweinebetrieben die Tiere untersucht und die Anlagen desinfiziert werden.
    USA und Japan einigen sich auf Zollabkommen
    Die USA und Japan haben sich nach monatelangen Verhandlungen auf ein Abkommen zu Zollfragen und zum digitalen Handel geeinigt. Es solle "in den nächsten Wochen" unterzeichnet werden, teilte US-Präsident Donald Trump dem Kongress mit. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt. Unklar bleibt die für Japan so wichtige Frage der Zölle auf Autos und Fahrzeugteile. Die Drohung Trumps, Strafzölle von bis zu 25 Prozent auf diese Importe zu erheben, hatte das asiatische Land unter Druck gesetzt. Trump hatte zuvor immer wieder das hohe Handelsdefizit mit Japan kritisiert und Verhandlungen angestoßen.
    9 min
  • 16.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA beharren auf Schuld Irans an Angriffen auf Ölanlagen
    Die USA haben ihren Vorwurf untermauert, der Iran stecke hinter den Angriffen auf zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien. Ein US-Regierungsvertreter sagte, es gebe Hinweise, dass die Flugkörper aus Richtung des Iran oder Irak gekommen seien - und nicht aus dem Jemen. Demnach gibt es zudem Hinweise auf den Einsatz von Marschflugkörpern. Huthi-Rebellen aus dem Jemen hatten sich zu den Attacken bekannt, dennoch beschuldigten die USA den Iran. Dieser wies die Vorwürfe zurück. Derweil bewilligte US-Präsident Donald Trump die Freigabe nationaler Ölreserven im Falle von Versorgungsengpässen.
    Syrien-Gipfel in Ankara
    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan empfängt an diesem Montag Kremlchef Wladimir Putin und seinen iranischen Kollegen Hassan Rohani zu Gesprächen über das Bürgerkriegsland Syrien. Der Dreiergipfel berät nach türkischen Angaben vor allem die Situation in der Rebellenhochburg Idlib. Im Fall einer neuen Regierungsoffensive in der Region könnten hunderttausende Menschen Richtung Türkei fliehen. In den Gesprächen soll es zudem um eine freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien gehen. Die Türkei, Russland und der Iran verhandeln bereits seit 2017 um eine Lösung in Syrien - bislang mit wenig Erfolg.
    Premierminister Johnson trifft EU-Kommissionschef Juncker
    Im Streit um den Brexit trifft der britische Premierminister Boris Johnson erstmals EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Auch Michel Barnier, EU-Chefunterhändler für den Brexit, ist bei dem Treffen in Luxemburg dabei. Johnson zeigte sich "sehr zuversichtlich", dass er ein neues Abkommen vereinbaren kann. Juncker lehnte dies erneut ab. Er warf den Briten vor, keine alternativen Vorschläge vorgelegt zu haben. Großbritanniens Austritt aus der EU ist für den 31. Oktober geplant. Das Parlament verlangt eine Verschiebung, falls es keine Einigung auf ein neues Abkommen gibt. Dies lehnt Johnson ab.
    Geringes Interesse an Präsidentenwahl in Tunesien
    Obwohl bei der Präsidentenwahl in Tunesien noch keine offiziellen Zahlen vorliegen, sehen sich zwei der 26 Kandidaten bereits in der Stichwahl. Der unabhängige Jura-Professor Kais Saied und der im Gefängnis sitzende Medienmogul Nabil Karoui stützen sich dabei auf Prognosen, die nach der Schließung der Wahllokale veröffentlicht wurden. Demnach liegt Saied vier Prozentpunkte vor Karoui. Nach Angaben der Wahlkommission lag die Wahlbeteiligung bei rund 45 Prozent. Bei der Präsidentschaftswahl vor fünf Jahren betrug sie noch fast 20 Prozentpunkte mehr.
    6 min
  • 14.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hongkonger Aktivist Wong ersucht USA um Hilfe
    Der Hongkonger Aktivist Joshua Wong hat an die USA appelliert, jede Handelsvereinbarung mit China mit einer "Menschenrechtsklausel" zu verknüpfen. Die Lage in Hongkong müsse in die Handelsgespräche einbezogen werden, da der Stadt Notstandsgesetze drohten, die "dem Kriegsrecht ähnlich" seien, sagte Wong der Nachrichtenagentur AFP in den USA. Die US-Regierung lehnt es bislang ab, im Rahmen der Handelsgespräche über die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong zu sprechen. Finanzminister Steven Mnuchin sagte am Mittwoch, dafür sei das Außenministerium zuständig, nicht das Handelsministerium.
    Ex-Premier Cameron sieht Chancen für zweites Brexit-Referendum
    Der ehemalige britische Premierminister David Cameron hält ein zweites Brexit-Referendum für möglich. In einem Interview mit der "Times" kritisierte der Ex-Premier das Vorgehen des aktuellen Regierungschefs Boris Johnson. Er unterstütze weder die von Johnson auferlegte Zwangspause des Parlaments noch den Fraktions-Rauswurf von 21 Tory-Abgeordneten, die gegen die Regierung gestimmt hatten. Auch ein EU-Austritt ohne Abkommen sei keine gute Idee, so Cameron. Cameron war nach dem Brexit-Votum der Briten im Jahr 2016 zurückgetreten.
    Deutschland macht Zusage an Italien zu Flüchtlingsaufnahme
    Die Bundesregierung will künftig jeden vierten in Italien ankommenden Bootsflüchtling aufnehmen. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer, man lasse niemanden ertrinken. Nach Seehofers Angaben übernahm Deutschland schon bisher rund 25 Prozent der aus Seenot geretteten Migranten von Italien. Der Innenminister sagte, es müsse ein Ende haben, dass bei jedem einlaufenden Rettungsschiff die Flüchtlinge einzeln über Europa verteilt würden. Es sei "höchste Zeit", sich von dem "quälenden Prozedere" zu verabschieden.
    Guterres lässt Bombardements auf syrische Krankenhäuser untersuchen
    UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat eine interne Kommission zur Untersuchung von Bombardements auf Krankenhäuser im Bürgerkriegsland Syrien eingesetzt. Das Gremium solle Informationen für den UN-Generalsekretär zusammenstellen. Es handele sich weder um strafrechtliche Ermittlungen noch würden die Ergebnisse des internen Ausschusses veröffentlicht. Alle Beteiligten seien zur vollen Zusammenarbeit mit der Kommission aufgerufen, die am 30. September ihre Arbeit aufnehme, so ein UN-Sprecher. Geleitet wird die Kommission von dem nigerianischen General Chikadibia Obiakor.
    WHO: Fünf Tote pro Minute durch falsche medizinische Behandlung
    Jedes Jahr kommen Millionen Menschen bei medizinischen Behandlungen zu Schaden. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, wegen fehlerhafter Therapien stürben weltweit pro Minute fünf Menschen. In den rund 150 Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen sind es nach Schätzungen jährlich 2,6 Millionen Todesfälle. Bei ambulanten Behandlungen erlitten weltweit 40 Prozent der Patienten Schäden, beispielsweise durch falsche Medikamente oder eine Infektion während der Therapie. Im Krankenhaus seien es zehn Prozent, so die WHO.
    Whistleblower Edward Snowden hofft auf Asyl in der EU
    Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hat die Hoffnung, in Deutschland oder einem anderen EU-Land politisches Asyl zu erhalten. Das sagte er dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Zugleich warnte er vor einem Aufstieg des Autoritarismus. Der 36-Jährige sagte, Politiker wie US-Präsident Donald Trump und Großbritanniens Regierungschef Boris Johnson oder die Wahlerfolge der AfD in Deutschland dürften nicht als eine nur vorübergehende Abweichung von der politischen Norm betrachtet werden. Snowden lebt seit 2013 seit seinen Enthüllungen über den US-Geheimdienst NSA im russischen Exil.
    7 min

About Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

From the publisher's feed

B2 | Deutsch für Fortgeschrittene: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

Best of Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Coffee Break German by Coffee Break Languages

Coffee Break German

1,467 Listeners

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen

98 Listeners

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen

126 Listeners

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen

37 Listeners

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen

75 Listeners

News in Slow German (Intermediate) by Linguistica 360

News in Slow German (Intermediate)

222 Listeners

Slow German by Annik Rubens

Slow German

450 Listeners

Auf Deutsch gesagt! by Robin Meinert

Auf Deutsch gesagt!

107 Listeners

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern by Cari, Manuel und das Team von Easy German

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

941 Listeners

Deutsch Podcast - Deutsch lernen by Deutsch-Podcast

Deutsch Podcast - Deutsch lernen

143 Listeners

Deutsch lernen durch Hören by www. einfachdeutschlernen.com

Deutsch lernen durch Hören

82 Listeners

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast by expertlygerman.com

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast

97 Listeners

German Stories - Learn German with Stories by german-stories.com

German Stories - Learn German with Stories

183 Listeners

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene by Patrick Thun und Jan Kruse

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene

46 Listeners

Slow German listening experience by Teja D.

Slow German listening experience

98 Listeners