Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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  • 29.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Geheimdienstdirektor Coats scheidet Mitte August aus dem Amt
    Der Nationale Geheimdienstdirektor der USA, Dan Coats, tritt zurück. US-Präsident Donald Trump gab per Twitter bekannt, dass Coats am 15. August sein Amt niederlegen werde. Als Nachfolger sei der republikanische Kongressabgeordnete John Ratcliffe vorgesehen. Es ist unklar, ob Coats aus eigenen Stücken geht oder ob Trump ihn zum Rücktritt gedrängt hat. Der 76-Jährige hatte zuletzt bei mehreren sicherheitspolitischen Themen Differenzen mit Trump. Der Direktor der nationalen Nachrichtendienste hat die Aufgabe, die Geheimdienste der USA zu koordinieren. Coats hat das Amt seit März 2017 inne.
    Tödliche Schüsse auf Volksfest in Kalifornien
    Auf einem Volksfest im US-Bundesstaat Kalifornien hat ein Angreifer mindestens drei Menschen erschossen und viele weitere verletzt. Binnen kürzester Zeit hätten Sicherheitskräfte den Mann getötet, teilte der Polizeichef der betroffenen Stadt Gilroy mit. Bisher könne nicht ausgeschlossen werden, dass es einen Komplizen gab. Die Hintergründe der Tat sind unklar. Die Stadt Gilroy hat knapp 50.000 Einwohner und liegt rund 50 Kilometer südöstlich von San José. In den USA kommt es immer wieder zu Angriffen mit Schusswaffen. 2017 wurden dabei etwa 40.000 Menschen getötet.
    Ab jetzt lebt die Menschheit dieses Jahr auf Pump
    Die Menschheit hat die natürlichen Ressourcen der Erde für dieses Jahr rechnerisch verbraucht und lebt fortan ökologisch "auf Kredit". Nach Angaben der Organisation Global Footprint Network markiert der Montag den sogenannten Erdüberlastungstag. Das bedeutet, dass die Menschheit zu diesem Zeitpunkt so viele Ressourcen von der Erde beansprucht hat, wie alle Ökosysteme im gesamten Jahr erneuern können. Dieser Tag fällt in diesem Jahr auf den 29. Juli und liegt damit drei Tage früher als im Vorjahr und sogar zwei Monate früher als vor 20 Jahren.
    Neuer Protest gegen Gewalt gegen LGBT in Polen
    In der ostpolnischen Stadt Bialystok haben linksgerichtete Oppositionsparteien eine Kundgebung gegen rechte Gewalt organisiert. Viele Teilnehmer schwenkten Regenbogenfahnen und EU-Fahnen. Mehrere Politiker warfen der rechtsgerichteten Regierungspartei PIS vor, Aggressionen gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT) zu dulden. Bereits am Samstag hatten in Warschau und anderen Städten Tausende Bürger gegen Angriffe auf sexuelle Minderheiten protestiert. Anlass der Kundgebungen waren gewaltsame Übergriffe rechtsradikaler Schläger auf eine Regenbogenparade in Bialystok vor einer Woche.
    Mindestens 65 Tote bei Terrorangriff auf Begräbnisprozession in Nigeria
    Bei einem Angriff der Terrorgruppe Boko Haram auf eine Begräbnisprozession im Nordosten von Nigeria sind mindestens 65 Menschen getötet worden. Das meldet das Staatsfernsehen. Der Überfall ereignete sich in der Ortschaft Badu im Bundesland Borno. Nach Angaben örtlicher Behörden eröffneten die sunnitischen Terroristen das Feuer auf die Trauernden und töteten 21 Menschen. Als Dorfbewohner ihren bedrängten Nachbarn zu Hilfe eilen wollten, wurden weitere 44 Menschen getötet. Auch zehn Angreifer kamen zu Tode. Boko Haram strebt die Errichtung eines islamischen Gottesstaates in Nigeria an.
    Quartalsgewinn von Ryanair bricht ein
    Günstige Tickets und teures Kerosin schmälern den Gewinn des größten europäischen Billigfliegers Ryanair. In den Monaten April bis Juni verdiente das irische Unternehmen 243 Millionen Euro. Das ist ein Fünftel weniger als im Vorjahreszeitraum. Zwar legten die Zahl der Passagiere und der Umsatz um jeweils elf Prozent zu. Allerdings musste Ryanair die Preise im Schnitt um sechs Prozent senken. Zusätzlich stiegen die Kosten für Treibstoff, Flughafengebühren und Personal. Für das laufende Geschäftsjahr, das im März 2020 endet, rechnet die Airline mit einem Gewinn von 750 bis 950 Millionen Euro.
    Kolumbianer Egan Bernal gewinnt Tour de France
    Als erster Kolumbianer hat der Radprofi Egan Bernal die Tour de France gewonnen. Der 22-Jährige errang den Gesamtsieg der wichtigsten Radrundfahrt der Welt vor dem walisischen Titelverteidiger Geraint Thomas und dem Niederländer Steven Kruijswijk. Bernal ist damit der jüngste Sieger des Rennens in der Nachkriegsgeschichte. Der Ravensburger Emanuel Buchmann wurde Gesamtvierter und sorgte für das beste deutsche Ergebnis seit Andreas Klöden vor 13 Jahren. Die Schlussetappe von Rambouillet nach Paris gewann der Australier Caleb Ewan, der damit drei Etappensiege einfuhr.
    10 min
  • 27.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Präsident Trump kann Pentagongelder für Mauerbau nutzen
    In den USA hat der Oberste Gerichtshof eine Verwendung von Geldern des Verteidigungsministeriums für den geplanten Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko erlaubt. Wie der Gerichtshof in Washington mitteilte, hat er die von einer Vorinstanz verhängte Finanzierungssperre aufgehoben. Dabei geht es um rund 2,5 Milliarden Dollar. Die Regierung von Präsident Donald Trump kann nun mit dem Mauerbau in mehreren Bundesstaaten beginnen. Dafür hatte sie bereits vier Aufträge vergeben. Der Bau eines Sperrwalls an der Grenze zu Mexiko war Trumps zentrales Wahlkampfversprechen 2016.
    USA und Guatemala unterzeichnen Migrationsabkommen
    Guatemala und die USA haben ein Abkommen geschlossen, das die Migration an der US-Südgrenze eindämmen soll. Aus dem Weißen Haus in Washington hieß es, damit werde das mittelamerikanische Land zu einem sicheren Drittstaat erklärt. Für Guatemala unterschrieb Innenminister Enrique Degenhart das Abkommen. Theoretisch haben nun Migranten, die auf dem Weg in die USA Guatemala betreten haben, keinen Asylanspruch mehr in den USA. Das dürfte vor allem Flüchtlinge aus Honduras und El Salvador betreffen. US-Präsident Donald Trump hatte Guatemala vor einigen Tagen mit Sonderzöllen gedroht.
    Marokkos Marine rettet Migranten aus dem Mittelmeer
    Die marokkanische Marine hat mehr als 240 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet, die in Schlauchbooten unterwegs waren. Die staatliche Nachrichtenagentur MAP meldet, die aus Gebieten südlich der Sahara stammenden Migranten seien nahe der spanischen Küste, unter anderem in der Straße von Gibraltar, in Seenot geraten. Sie seien in marokkanische Häfen zurückgebracht worden. Im Februar hatte sich die spanische Regierung mit Marokko über die Rücknahme von im Mittelmeer aufgegriffenen Flüchtlingen geeinigt.
    Zwei starke Beben erschüttern die Philippinen
    Bei zwei Erdbeben im Norden der Philippinen sind acht Menschen ums Leben gekommen und etwa 60 weitere verletzt worden. Die beiden Erdstöße der Stärke 5,4 und 5,9 ereigneten sich am frühen Samstagmorgen, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Sie erschütterten die Provinz Batanes, eine dünn besiedelte Inselgruppe im Norden der größten philippinischen Insel Luzon. Das erste Beben ereignete sich um 04.15 Uhr Ortszeit, als die meisten Menschen noch schliefen. Philippinische Medien veröffentlichten Bilder von eingestürzten Häusern und Rissen in Straßen.
    Türkisches Verfassungsgericht kassiert Urteile wegen Terrorpropaganda
    Die Unterzeichner einer Friedenspetition sind in der Türkei zu Unrecht wegen "Terrorpropaganda" verurteilt worden. Das Verfassungsgericht urteilte, dass die Rechte von neun Akademikern verletzt worden seien. Ihr Prozess wird nun neu aufgerollt. Zahlreiche türkische und internationale Intellektuelle hatten 2016 in einer Petition das Vorgehen der Regierung gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Südosten der Türkei kritisiert. Seither wurden mehr als 200 Unterzeichner wegen "Terrorpropaganda" verurteilt. Hunderte Fälle sind nach Angaben von Menschenrechtlern noch vor Gericht anhängig.
    Polizei piesackt Oppositionspolitiker in Moskau
    Vor den Kommunalwahlen in Moskau im September steigt die Nervosität. Polizisten durchsuchten Wahlkampfbüros von Verbündeten des Oppositionsführers Alexej Nawalny. Viele Oppositionskandidaten waren kürzlich wegen angeblicher formaler Mängel von der Abstimmung ausgeschlossen worden. Dagegen protestierten vor einer Woche mehr als 20.000 Menschen in der russischen Hauptstadt - es war die größte Demonstration seit Jahren. Nawalny wurde erst am Mittwoch zu 30 Tagen Arrest verurteilt. Ein weiterer Protest ist für diesen Samstag vor dem Rathaus geplant.
    WHO fordert mehr Hilfen für Entwöhnung von Rauchern
    Weltweit gibt es zwar Fortschritte beim Nichtraucherschutz und bei der Senkung des Tabakkonsums, aber bei Hilfen zur Entwöhnung hapert es noch. Das betont die Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrem jüngsten Welt-Tabak-Bericht. Weltweit sinkt zwar der Anteil der Raucher an der Gesamtbevölkerung, durch das Bevölkerungswachstum bleibt ihre Zahl aber bei rund 1,1 Milliarden konstant. 80 Prozent der Raucher leben in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. Weltweit sterben jedes Jahr nach Angaben der WHO acht Millionen Menschen durch Tabakkonsum.
    8 min
  • 26.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Raketentests waren "Warnung" an Südkorea
    Nordkorea hat seine jüngsten Raketentests bestätigt. Man habe einen neuartigen Waffentyp getestet, teilte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA mit. Machthaber Kim Jong Un habe die Tests persönlich geleitet. Sie seien eine Reaktion auf die militärische Gefahr, die von Südkorea ausgehe. Kim warf der Regierung in Seoul ein doppeltes Spiel vor: Einerseits behaupte Südkorea, das Land sei für Frieden, andererseits importiere es neue Waffen und führe Militärübungen durch. Der südkoreanische Generalstab hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass zwei Kurzstreckenraketen abgefeuert wurden.
    Neue Flüchtlingstragödie im Mittelmeer
    Nach einem Bootsunglück vor der Küste Libyens werden mehr als 100 Migranten vermisst. Es wird befürchtet, dass sie ertrunken sind. Die libysche Küstenwache konnte nach eigenen Angaben 130 weitere Menschen aus dem Meer retten. Es handele sich um Migranten aus verschiedenen afrikanischen und arabischen Ländern. Das UN-Flüchtlingshilfswerk sprach per Twitter von der schlimmsten Tragödie des laufenden Jahres im Mittelmeer. Es forderte, die europäische Seenotrettung wieder aufzunehmen.
    EU weist Johnsons Forderung nach Neuverhandlungen zurück
    Die Europäische Union hat der Forderung des neuen britischen Premierministers Boris Johnson nach weiteren Verhandlungen über den Brexit-Vertrag eine Absage erteilt. Der scheidende EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte laut einer Sprecherin in einem Telefonat mit Johnson, das bestehende Abkommen sei das beste und einzig mögliche. Man werde Vorschläge des Premierministers aber prüfen, sofern sie mit dem ausgehandelten Vertrag in Einklang stünden. Johnson hatte zuvor erklärt, ein neues Abkommen erzielen zu wollen. Er bekräftigte, notfalls werde Großbritannien am 31. Oktober ohne Vertrag aus der EU ausscheiden.
    Abbas will Friedensabkommen aussetzen
    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat angekündigt, mit Israel geschlossene Abkommen nicht mehr umzusetzen. In den Verträgen geht es unter anderem um die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen. Abbas begründete die Entscheidung mit dem Abriss mehrerer palästinesischer Häuser in Ost-Jerusalem durch die israelische Armee. Die Palästinenser werfen Israel vor, dort israelische Siedlungen und Verbindungsstraßen bauen zu wollen. Israel teilte mit, die Gebäude seien zu nah an der Sperranlage errichtet worden.
    Festnahme im Fall der getöteten Aktivistin Grigorjewa
    Wenige Tage nach dem gewaltsamen Tod der russischen Menschenrechts-Aktivistin Jelena Grigorjewa in Sankt Petersburg hat die Polizei die Festnahme eines dringend Tatverdächtigen bekanntgegeben. Gefasst wurde demnach ein bereits vorbestrafter Mann aus der früheren Sowjetrepublik Kirgisistan. Es handele sich um einen "persönlichen Konflikt", teilten die Ermittler mit. Die 41-Jährige war in Sankt Petersburg als Aktivistin für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender - kurz LGBT - bekannt. Die örtliche LGBT-Organisation "Wichod" äußerte Zweifel an den Ermittlungsergebnissen.
    Richterin senkt Strafe für Bayer in Glyphosat-Prozess drastisch
    Der Chemiekonzern Bayer kommt in einem der wichtigen Glyphosat-Prozesse in den USA mit einer deutlich geringeren Strafzahlung davon. Die zuständige Richterin Winifred Smith senkte den von einer Jury verhängten Schadenersatz von rund zwei Milliarden auf 86,7 Millionen Dollar. Das Ehepaar Alva und Alberta Pilliod macht den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup des von Bayer übernommenen US-Herstellers Monsanto für seine Erkrankung an Lymphdrüsenkrebs verantwortlich. Die Geschworenenjury entschied im Mai, dass Bayer haftbar sei und verurteilte den Konzern zu hohem Schadenersatz.
    Messer-Gang greift Auto von Mesut Özil an
    Fußballstar Mesut Özil ist britischen Medien zufolge in London von zwei Motorradfahrern mit Messern bedroht worden. Die Täter sollen es auf das Luxus-Fahrzeug des 30 Jahre alten FC Arsenal-Profis abgesehen haben. Sie hatten Özil und seinen Teamkollegen Sead Kolasinac verfolgt, als diese in dem Auto durch den Norden der Stadt fuhren, wie die "Daily Mail" berichtete. Schließlich habe Özil sein Auto abgestellt und sei mit seiner Frau in ein türkisches Restaurant geflüchtet. Währenddessen habe der bosnische Nationalspieler Kolasinac die Täter in die Flucht geschlagen, hieß es.
    10 min
  • 25.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nordkorea feuert Raketen ab
    Nordkorea hat nach Angaben der südkoreanischen Streitkräfte zwei Kurzstreckenraketen abgefeuert. Eine der beiden Raketen flog rund 690 Kilometer weit. Die andere rund 430 Kilometer. Beide stürzten dann ins Meer. Mit diesen neuen Raketentests hat Nordkorea seine Nachbarländer und die USA provoziert. Die Waffentests erfolgten inmitten des Ringens um eine Wiederaufnahme der Atomgespräche mit Washington und vor geplanten Militärübungen der USA mit Südkorea. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte den Raketentest. Nordkorea hatte zuletzt Anfang Mai zwei Kurzstreckenraketen getestet.
    Mindestens fünf Tote nach Explosion in afghanischer Hauptstadt Kabul
    Bei einem Anschlag auf einen Bus mit Regierungsmitarbeitern im Osten der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Mindestens zehn weitere seien verletzt worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Demnach hatte ein Selbstmordattentäter in der Nähe eines Busses mit Angestellten des Bergbauministeriums eine Sprengstoffweste gezündet. Bilder in sozialen Medien zeigen mehrere am Boden liegende Menschen und einen halb zerstörten Bus. Bisher bekannte sich niemand zu dem Angriff. Örtliche Medien berichteten von noch zwei weiteren Explosionen.
    Puerto Ricos Gouverneur kündigt Rücktritt an
    Puerto Ricos Gouverneur Ricardo Rosselló hat nach anhaltenden Massenprotesten seinen Rücktritt für den 2. August angekündigt. In einem Video sagte er, dass Justizministerin Wanda Vázquez bereit stehe, das Amt zu übernehmen. Seit rund zwei Wochen fordern Demonstranten in San Juan Rossellós Rücktritt. Auslöser der Proteste war die Veröffentlichung von Nachrichten einer privaten Chat-Gruppe zwischen Rosselló und elf Vertrauten. Darin sollen frauen- und schwulenfeindliche sowie respektlose Bemerkungen über zahlreiche Opfer des verheerenden Hurrikans María von 2017 gefallen sein.
    30 Tage Haft für Kremlkritiker Nawalny
    Der russische Oppositionelle Alexej Nawalny ist in Moskau erneut festgenommen und in einem Schnellverfahren zu 30 Tagen Haft verurteilt worden. Er habe zu einer nicht genehmigten Kundgebung aufgerufen und damit eine Ordnungswidrigkeit begangen, schrieb die russische Nachrichtenagentur Interfax. Nawalny hatte eine Protestaktion für freie Kommunalwahlen in Moskau organisiert. Zahlreiche Oppositionskandidaten waren wegen angeblicher formaler Mängel von der Wahl ausgeschlossen worden.
    Tausende stranden am Amsterdamer Flughafen
    Tankprobleme haben den Flugverkehr am Amsterdamer Flughafen Schiphol am Mittwoch behindert. Erst nach mehreren Stunden konnten die ersten Flugzeuge am späten Abend wieder aufgetankt werden und abfliegen. Bis zu 30.000 Passagiere saßen in dem niederländischen Airport fest, teilte eine Flughafensprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit. Mehr als 100 Maschinen konnten wegen einer Störung bei einem Tank-Unternehmen nicht rechtzeitig abfliegen, 180 Flüge wurden annulliert. Die Fluggesellschaft KLM rechnet auch noch an diesem Donnerstag mit Behinderungen.
    7 min
  • 24.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hoher Quartalsverlust für Deutsche Bank
    Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal einen Verlust von 3,15 Milliarden Euro verzeichnet. Das Minus fiel damit größer aus als erwartet. Vorstandschef Christian Sewing begründete das Ergebnis mit den Belastungen für den Umbau des Instituts. Der Aufsichtsrat des größten deutschen Geldhauses hat eine umfassende Neuaufstellung des Unternehmens beschlossen. Vorgesehen ist dabei auch der Rückzug aus dem weltweiten Aktienhandel. Im Zuge dessen sollen bis 2022 rund 18.000 Stellen bei der Deutschen Bank wegfallen.
    Queen ernennt Johnson zum Premierminister
    Brexit-Hardliner Boris Johnson löst an diesem Mittwoch die britische Premierministerin Theresa May in ihrem Amt ab. Königin Elizabeth II. wird den neuen Chef der Konservativen Partei im Buckingham-Palast empfangen und zum Premier ernennen. Anschließend hält der 55-Jährige vor dem Regierungssitz in der Downing Street eine Rede. Johnson will Großbritannien zum 31. Oktober aus der Europäischen Union herausführen, notfalls auch ohne Abkommen. Die EU betonte nochmals, es gebe keine Nachverhandlungen an den getroffenen Vereinbarungen.
    "Schredder-Affäre" in Österreich
    Zwei Monate vor der Nationalratswahl in Österreich gerät Ex-Kanzler Sebastian Kurz in Erklärungsnot. Die Vernichtung von Datenträgern aus dem Kanzleramt unmittelbar vor dem drohenden Sturz seiner Regierung war umfangreicher als bisher angenommen. Nach Informationen des Magazins "Falter" ließ ein Mitarbeiter im Mai fünf statt nur eine Festplatte von einer externen Spezialfirma zerstören. Es sei in der 25-jährigen Geschichte des Unternehmens noch nie passiert, dass jemand unter falschem Namen und mit solchem Aufwand Festplatten habe vernichten lassen, zitiert das Blatt den Geschäftsführer.
    Sánchez scheitert im spanischen Parlament
    Die Wiederwahl des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez ist im ersten Wahlgang im Parlament gescheitert. Sánchez erhielt 124 Stimmen und verfehlte damit die erforderliche absolute Mehrheit von 176 Stimmen deutlich. Der Chef der sozialdemokratischen PSOE muss sich nun am Donnerstag einem zweiten Wahlgang stellen, bei dem eine relative Mehrheit ausreichen würde. Die PSOE stellt im 350 Sitze zählenden Parlament von Madrid seit der Wahl vom April 123 Abgeordnete.
    Online-Konzerne im Visier der US-Kartellwächter
    Das US-Justizministerium will die Wettbewerbspraktiken von Online-Unternehmen untersuchen. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, sollen Facebook, Amazon, Google und Apple unter die Lupe genommen werden. Untersucht werden soll, ob und wie die betreffenden Digitalunternehmen mit ihren Praktiken den Wettbewerb unterdrücken, Innovationen behindern oder auf andere Weise den Verbrauchern schaden. In Europa stehen Google und Amazon schon seit längerem im Mittelpunkt von Wettbewerbsverfahren der EU-Kommission.
    Polnischer Auschwitz-Überlebender Albin tot
    Der polnische Auschwitz-Überlebende Kazimierz Albin ist im Alter von 96 Jahren in Warschau gestorben. Albin sei der letzte Überlebende des ersten Transports in das Vernichtungslager der Nazis im Juni 1940 gewesen, teilte das Internationale Auschwitz Komitee mit. Albin war 17 Jahre alt gewesen, als er in dem NS-Lager die Nummer 118 erhielt. Im Februar 1943 floh er aus Auschwitz und schloss sich in Krakau dem bewaffneten Widerstand der polnischen Heimatarmee an. Nach dem Zweiten Weltkrieg berichtete Albin über sein Leid in zahlreichen Vorträgen.
    Hört Uli Hoeneß beim FC Bayern auf?
    Die Ära von Uli Hoeneß beim FC Bayern München geht nach Informationen der "Bild"-Zeitung im November zu Ende. Hoeneß will demnach nicht mehr zur Wiederwahl als Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters antreten. Auch den Posten als Aufsichtsratschef wolle der 67-Jährige abgeben, schreibt das Blatt. Hoeneß hat vier Jahrzehnte lang erst als Spieler und dann als Manager zahlreiche nationale und internationale Erfolge mit dem Club gefeiert, dessen Stellung als deutscher Branchenführer er systematisch ausbaute.
    9 min
  • 23.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.14 EU-Staaten stimmen Flüchtlingsverteilung zu
    Bei der Suche nach einer vorläufigen Lösung im Streit um die Verteilung von Flüchtlingen in der EU gibt es Fortschritte. Nach Angaben von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron haben 14 EU-Staaten grundsätzlich dem deutsch-französischen Vorschlag zugestimmt. Davon hätten acht eine "aktive" Beteiligung zugesichert. Die Annäherung kam demnach während eines Minister-Treffens in Paris zustande. Macron rechnet damit, dass es bis September eine verbindliche Regelung gibt.
    Südkoreas Armee feuert auf russischen Militärjet
    Südkoreas Armee hat zwei Warnschüsse gegen ein russisches Kampfflugzeug abgefeuert. Dieses habe zuvor zusammen mit zwei anderen russischen Fliegern den südkoreanischen Luftraum über der Insel Dokdo verletzt, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul mit. Es sei das erste Mal gewesen, dass russische Militärmaschinen in den Luftraum eingedrungen seien. Auch zwei chinesische Militärflugzeuge seien in die Zone eingedrungen. Die südkoeranische Regierung kündigte an, in Moskau und Peking offizielle Beschwerden über die Verletzungen einzureichen.
    Griechenlands Parlament spricht Mitsotakis Vertrauen aus
    Nach dreitägiger Debatte hat eine Mehrheit von 158 der 300 Abgeordneten den neuen griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis im Amt bestätigt. Der Politiker der konservativen Partei "Nea Dimokratia" kündigte noch für diesen Sommer eine erste Steuersenkung an. Zudem wolle er 1500 weitere Polizisten und 2000 Mitarbeiter in Krankenhäusern einstellen. Die Nea Dimokratia hatte die Parlamentswahl Anfang des Monats mit fast 40 Prozent der Stimmen gewonnen.
    Venezuela meldet neuen "Blackout" im Land
    In Venezuela ist erneut großflächig der Strom ausgefallen. Betroffen sind Medienberichten zufolge die Hauptstadt Caracas und mehrere Bundesstaaten. Der venezolanische Informationsminister Jorge Rodrigues sagte, dass der Stromausfall durch einen "elektromagnetischen Angriff" verursacht wurde. In dem südamerikanischen Land gibt es immer wieder Probleme mit der Energieversorgung. Bereits im März hatte es einen großflächigen Ausfall gegeben. Damals war auch die Wasserversorgung zusammengebrochen. Das öffentliche Leben kam teilweise zum Erliegen.
    Trump einigt sich mit Demokraten über Haushaltsfinanzierung
    US-Präsident Donald Trump hat sich mit Verhandlungsführern des Kongresses auf eine Finanzierung des Haushaltes bis zum Herbst 2021 verständigt. Das teilte Trump auf Twitter mit. Die Einigung sieht vor, dass die Ausgabengrenze vorerst angehoben wird. Zudem ist geplant, die Schuldenobergrenze zwei Jahre lang außer Kraft zu setzen. Die Demokraten bestätigten die Vereinbarung. Stimmen das Repräsentantenhaus und der Senat zu, droht vorerst kein neuer sogenannter Shutdown, also eine Teilstilllegung der Bundesbehörden mangels Finanzierung.
    Keine Anklage gegen Fußballstar Ronaldo
    Cristiano Ronaldo wird nicht wegen Vergewaltigungsvorwürfen angeklagt. Das teilte die zuständige Staatsanwaltschaft in Las Vegas mit. Man sei zu dem Schluss gekommen, dass dem 34-jährigen Fußballer ein sexueller Übergriff nicht ohne Zweifel nachgewiesen werden könne. Eine Amerikanerin hatte Ronaldo vorgeworfen, sie 2009 in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Der Fußballstar hatte die Vorwürfe bestritten. Laut seinem Anwalt war der Sex einvernehmlich.
    8 min
  • 22.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Selenskyjs Partei künftig stärkste Kraft im Parlament
    In der Ukraine hat die Partei des neuen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Parlamentswahl für sich entschieden. Seine Gruppierung "Diener des Volkes" erhielt nach Auszählung von 30 Prozent der Stimmen knapp 42 Prozent. Es folgt die prorussische Oppositionsplattform mit knapp 13 Prozent. An dritter Stelle landete die Partei Europäische Solidarität von Ex-Staatschef Petro Poroschenko mit acht Prozent. Selenskyj teilte mit, dass er mit der Partei Holos des Rocksängers Swjatoslaw Wakartschuk Koalitionsverhandlungen aufnehmen wolle. Dieser Partei gehören viele Vertreter der Zivilgesellschaft an.
    Großbritannien prüft Schritte gegen den Iran
    Im Konflikt mit dem Iran wegen der Festsetzung eines britischen Tankers in der Straße von Hormus kommt in London das britische Krisenkabinett zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Es dürfte die letzte wichtige Amtshandlung der scheidenden Premierministerin Theresa May sein. Großbritannien sucht nach Wegen, weiter Druck auf die Regierung in Teheran auszuüben. Der Iran hält den Tanker "Stena Impero" mit seinen 23 Besatzungsmitgliedern seit Freitag fest.
    Kritik an Hongkongs Polizei nach Attacke auf Demonstranten
    Nach der gewaltsamen Attacke eines Schlägertrupps auf regierungskritische Demonstranten in Hongkong ist scharfe Kritik an Polizei und Regierung laut geworden. Der Demokratie-Aktivist Nathan Law schrieb auf Twitter, wenn "chinesische Mobs" Bürger angreifen würden, greife die Polizei nicht ein. "Schande über die Regierung." An einem Bahnhof im Norden von Hongkong wurden am Sonntagabend regierungskritische Demonstranten von Männern mit Metallstangen und Holzstöcken angegriffen. Dabei wurden 45 Menschen verletzt. Sechs erlitten schwere Verletzungen, ein Mensch schwebt in Lebensgefahr.
    EU-Minister suchen Kompromiss in Flüchtlingsstreit
    In Paris kommen die EU-Außen- und Innenminister zu einem informellen Treffen zum Thema Migration zusammen. Bundesaußenminister Heiko Maas mahnte erneut eine Neuregelung der Flüchtlingsverteilung an. Unterdessen hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Forderung widersprochen, man müsse eine halbe Million Flüchtlinge aus Libyen in Europa aufnehmen. Auch andere Länder könnten helfen. Die Kapitänin des Rettungsschiffs "Sea Watch 3", Carola Rackete, hatte erklärt, den Menschen in libyschen Flüchtlingslagern müsse sofort bei einer sicheren Überfahrt nach Europa geholfen werden.
    Pompeo würdigt Mexikos Einsatz gegen Migration
    US-Außenminister Mike Pompeo hat bei einem Besuch in Mexiko die Bemühungen des Nachbarlandes gegen illegale Migration gelobt. Bei einem Treffen mit dem mexikanischen Außenminister Marcelo Ebrard dankte Pompeo für die Anstrengungen, die nach ersten Anzeichen dazu geführt hätten, dass weniger Menschen an der US-Südgrenze ankämen. Die USA hatten dazu eine Frist gesetzt, um zu prüfen, ob das Nachbarland in der Angelegenheit genug unternommen hat. Dies ist Teil einer Vereinbarung zwischen den beiden Ländern, mit der Mexiko die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle vorerst abwendete.
    Trump geht weiter auf Demokratinnen los
    US-Präsident Donald Trump hat die Konfrontation mit vier demokratischen Politikerinnen weiter angeheizt. Die vier Kongressabgeordneten sollten sich bei Amerika für die schrecklichen Dinge entschuldigen, die sie gesagt hätten, erklärte Trump im Kurznachrichtendienst Twitter. Aus den Reihen der Demokraten wurde der Präsident daraufhin erneut als Rassist bezeichnet. Er hatte die vier Frauen vor wenigen Tagen aufgefordert, sie sollten dahin zurückgehen, wo sie hergekommen seien. Dabei sind alle vier Abgeordnete US-Bürgerinnen, drei von ihnen wurden in den Vereinigten Staaten geboren.
    Israel beginnt mit Abriss von Palästinenser-Häusern
    Israel hat trotz Protesten und internationaler Kritik mit dem Abriss von Gebäuden am Ostrand von Jerusalem begonnen. Die Bewohner des palästinensischen Dorfs Sur Baher wurden von den Sicherheitskräften aus ihren Häusern gebracht. Die Gebäude stehen dicht an einer militärischen Sperranlage. Ein Gericht hatte den Abriss mit der Begründung genehmigt, dort könnten sich Attentäter verbergen. Israel hatte das Gebiet im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzt. Palästinenser befürchten, dass der Abriss der Häuser ein Präzedenzfall für andere Ortschaften entlang der Sperranlage an der Grenze ist.
    9 min
  • 20.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Beschlagnahmter britischer Tanker nun in iranischem Hafen
    Der von den iranischen Behörden am Freitag in der Straße von Hormus festgesetzte britische Tanker "Stena Impero" soll zuvor mit einem Fischerboot kollidiert sein. Iranische Sicherheitskräfte eskortierten daraufhin das Schiff zur iranischen Hafenstadt Bandar Abbas. Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor mitgeteilt, der Tanker habe gegen "internationale maritime Regeln" verstoßen. Die Vorfälle verschärfen die Spannungen in der Region. Die britische Regierung warnte die Führung in Teheran vor Konsequenzen. Der schwedische Eigner der "Stena Impero" sprach von einem Angriff gegen das Schiff.
    US-Soldaten in Saudi-Arabien
    Aufgrund der Spannungen in der Golfregion hat Saudi-Arabien der Stationierung von US-Soldaten zugestimmt. Die Regierungen in Washington und Riad wollten stärker zusammenarbeiten, um "die Sicherheit und Stabilität in der Region zu verteidigen", sagte ein saudischer Regierungsvertreter. Die USA sprachen von einer "Abschreckungsmaßnahme". Bis 2003 waren US-Truppen in dem Königreich offiziell stationiert. Sie waren bereits 1991 im Zuge des Golfkriegs dorthin verlegt worden. Der Iran hatte am Freitag in der Straße von Hormus zwei britische Öltanker festgesetzt, einer durfte später weiterfahren.
    US-Kopfgeld für Hisbollah-Mitglied
    Die US-Regierung hat eine Belohnung von sieben Millionen Dollar für Hinweise zum Verbleib eines führenden Hisbollah-Terroristen ausgesetzt. Salman Raouf Salman alias Samuel Salman El Reda sei auch einer der Drahtzieher bei dem Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum Amia in Buenos Aires vor 25 Jahren gewesen, teilte das US-Außenministerium mit. Damals waren 85 Menschen getötet und hunderte verletzt worden. US-Außenminister Mike Pompeo nahm in der argentinischen Hauptstadt an einer Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Attentats teil.
    Trump empfängt Apollo-11-Astronauten
    Zum fünfzigsten Jahrestag der Mondlandung hat US-Präsident Donald Trump die beiden noch lebenden Apollo-11-Astronauten im Weißen Haus empfangen. Außer Michael Collins und Buzz Aldrin waren auch Familienmitglieder der Crew, Trumps Frau Melania und Vizepräsident Mike Pence dabei. Trump sagte, das Jubiläum an diesem Samstag sei ein "großer Tag" für die USA. Seine Regierung habe dem Weltraumprogramm der Vereinigten Staaten wieder Glamour verliehen. Der erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong, war 2012 gestorben. Er hatte vor Aldrin am 20. Juli 1969 die Oberfläche des Erdtrabanten betreten.
    Explosion in chinesischer Gasanlage
    Bei einer schweren Explosion in einem Gaswerk in Zentralchina sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Wie der staatliche Sender CCTV berichtete, seien 19 Menschen bei dem Unglück in der Provinz Henan schwer verletzt worden. Fünf weitere werden noch vermisst. In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunglücken. Im März waren bei einer Explosion in einer Chemiefabrik in der Provinz Jiangsu 78 Menschen getötet und hunderte weitere verletzt worden. 2015 starben bei der Explosion von Chemikalien in der Hafenstadt Tianjin 165 Menschen.
    Algerien ist Afrika-Cup-Sieger
    Die algerische Fußballnationalmannschaft hat nach 29 Jahren zum zweiten Mal den Afrika Cup gewonnen. Die von Djamel Belmadi trainierten "Wüstenfüchse" setzten sich im Finale in Kairo mit 1:0 gegen den Senegal durch. Die Entscheidung fiel bereits in der zweiten Minute durch ein Glückstor von Baghdad Bounedjah. Der Senegal konnte dagegen aus vielen hochkarätigen Chancen kein Kapital schlagen. Zudem gab Schiedsrichter Sidi Alioum aus Kamerun einen Handelfmeter für die "Löwen von Teranga" nicht. Das westafrikanische Land hat den seit 1957 ausgetragenen Kontinentalwettbewerb noch nie gewonnen.
    7 min
  • 19.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Teheran: USA könnten "irrtümlich" eigene Drohne abgeschossen haben
    Der Iran hat US-Präsident Donald Trump widersprochen und erklärt, es sei keine seiner Drohnen abgeschossen worden. Man habe weder in der Straße von Hormus noch anderswo eine Drohne verloren, teilte der stellvertretende Außenminister Abbas Arakchi mit. Er sei vielmehr besorgt, dass die amerikanische Marine versehentlich ein eigenes unbemanntes Fluggerät abgeschossen habe. Zuvor hatte Trump erklärt, das US-Kriegsschiff "USS Boxer" habe in der Straße von Hormus eine iranische Drohne zerstört, die es bedroht habe.
    Trump will Richter-Sohn Scalia als neuen Arbeitsminister
    US-Präsident Donald Trump will den 55-jährigen Eugene Scalia als neuen Arbeitsminister nominieren. Der Sohn des verstorbenen Richters am Obersten Gerichtshof, Antonin Scalia, habe als Arbeitsrechtsanwalt große Erfahrung in dem Bereich, twitterte Trump. Scalia würde die Nachfolge von Alex Acosta antreten, der seinen Rücktritt im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall um Jeffrey Epstein angekündigt hatte. Acosta hatte als Staatsanwalt vor Jahren eine außergerichtliche Einigung mit Epstein ausgehandelt, die diesem im Gegenzug für ein Geständnis ein Bundesgerichtsverfahren ersparte.
    Umweltministerin Schulze sieht noch viel Arbeit in der Klimapolitik
    Das Klimakabinett der Bundesregierung hat sich bislang nicht auf eine Ausrichtung ihrer Politik einigen können. Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagte, es habe eine intensive Diskussion über einen CO2-Preis und das gesamte Maßnahmenpaket für mehr Klimaschutz gegeben. Aber es sei deutlich geworden, dass in den nächsten Wochen noch viel Arbeit vor der Politik liege. Bis zum 20. September soll ein komplettes Paket verabschiedet werden. Unter Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel hatten Fachminister über Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Verkehr, bei Gebäuden und in der Landwirtschaft beraten.
    Taliban greifen Polizeihauptquartier in Kandahar an
    Bei einem Anschlag in Kandahar, im Süden Afghanistans, sind mindestens elf Menschen getötet worden; mehr als 80 wurden verletzt. Insgesamt acht Angreifer sollen an dem Anschlag beteiligt gewesen sein. Sie zündeten vor dem Polizeihauptquartier eine Autobombe und drangen dann in das Gebäude vor. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Attentat. Die Aufständischen hatten bei Friedensgesprächen zuletzt zugesagt, die Gewalt im Land zu reduzieren. Der Krieg in Afghanistan dauert seit 17 Jahren an. Deutschland versucht seit einiger Zeit, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln.
    Krise um die 737 MAX kommt Boeing teuer zu stehen
    Der Luftfahrtkonzern Boeing hat angekündigt, fast fünf Milliarden Dollar abzuschreiben. Man werde den Betrag als Sonderbelastung in die Bücher aufnehmen. Boeing ist nach zwei Flugzeugabstürzen baugleicher 737-MAX-Maschinen in Indonesien und Äthiopien in eine tiefe Krise geraten. Bei den Unglücken waren insgesamt fast 350 Menschen ums Leben gekommen. Für den betroffenen Flugzeugtyp - bis dahin das meistverkaufte Modell des Herstellers - wurden weltweit Startverbote verhängt. Ob und wann Flugzeuge der 737-MAX-Serie wieder abheben dürfen, ist noch immer unklar.
    Argentinien stuft Hisbollah-Miliz als Terrororganisation ein
    Die libanesische Hisbollah-Miliz ist nach Angaben des argentinischen Finanzministeriums verantwortlich für einen Anschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum vor 25 Jahren. Damals wurden in Buenos Aires 85 Menschen getötet, mehr als 300 wurden verletzt. Am Jahrestag des so genannten Amia-Anschlags hat Argentinien die Hisbollah als Terrororganisation eingestuft und angeordnet, dass ihr Vermögen eingefroren wird. Die Hisbollah wurde 1982 mit Unterstützung des Irans gegründet. Seit 1992 ist sie im libanesischen Parlament vertreten. Sie kämpft gegen Israel und für eine "Herrschaft des Islams".
    9 min
  • 18.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Noch keine "Koalition der Willigen" in Sicht
    Die EU-Innenminister suchen weiter nach einer Lösung, wie man im Mittelmeer gerettete Migranten innerhalb von Europa verteilen will. Es hätten sich nur wenige Länder zur Aufnahme von Geretteten bereiterklärt, sagte der luxemburgische Minister Jean Asselborn bei einem Treffen in Helsinki. Der deutsche Außenminister Heiko Maas hatte zu einer "Koalition der Willigen" aufgerufen. Er will verhindern, dass Schiffe wie die "Sea Watch" in Italien und Malta nicht anlegen dürfen, weil sich die Staaten mit der Verantwortung für die Migranten alleine gelassen fühlen.
    Keine US-Waffen für Saudi-Arabien
    Der US-Kongress hat ein milliardenschweres Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien blockiert. Nach dem Senat stimmte auch das Repräsentantenhaus gegen die geplante Waffenlieferung, die einen Umfang von mehr als 8 Milliarden Dollar haben sollte. Es wird erwartet, dass US-Präsident Donald Trump sein Veto dagegen einlegt - es wäre das dritte Veto in seiner Amtszeit. US-Außenminister Mike Pompeo begründete das Waffengeschäft seinerzeit damit, die Lieferungen seien wegen der Aktivitäten von Saudi-Arabiens Erzfeind Iran dringend nötig.
    USA liefern Türkei keine Kampfjets
    Die Türkei bekommt jetzt doch keine amerikanischen Kampfjets. Das hat die Regierung von Präsident Donald Trump bekannt gegeben. Grund dafür ist, dass die Türkei ein russisches Raketenabwehr-System gekauft hat. Aus Washington hieß es, das System könne die US-Kampfjets ausspionieren. Geheime Militärdaten würden so eventuell an Russland weitergeleitet. Zwischen der Türkei und den USA wurde seit Monaten um das Thema gestritten. Russland bot jetzt an, der Türkei russische Kampfflugzeuge zu liefern.
    Tote bei Brand in japanischem Trickfilmstudio
    Bei einem Feuer in einem Filmstudio in Japan sind nach Befürchtungen der Feuerwehr zwölf Menschen ums Leben gekommen. Rund 35 Menschen seien verletzt worden, hieß es. Viele von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Die Polizei geht von einem Anschlag auf das Studio aus, in dem Zeichentrickfilme produziert wurden. Ein Verdächtiger habe eine "Flüssigkeit" auf das Gebäude geworfen und es in Brand gesetzt, sagte ein Polizeisprecher.
    WHO ruft wegen Ebola Notstand aus
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Weltgemeinschaft müsse ihre Anstrengungen zur Bekämpfung der Infektionskrankheit in dem zentralafrikanischen Land verstärken, hieß es in Genf. Seit gut einem Jahr haben sich in der Demokratischen Republik Kongo mehr als 2500 Menschen mit Ebola infiziert. Rund 1680 starben an der Erkrankung.
    Britische Finanzaufsicht warnt vor hartem Brexit
    Sollte es Ende Oktober zu einem ungeregelten Brexit kommen, droht die britische Wirtschaft in eine deutliche Rezession zu rutschen. Das hat offenbar die britische Finanzaufsicht errechnet. Laut einem Zeitungsbericht geht die Behörde davon aus, dass die Wirtschaft in Großbritannien bei einem EU-Austritt ohne Abkommen um drei Prozent schrumpfen wird, berichtete die "Times". Die Briten könnten die Probleme bereits im kommenden Jahr zu spüren bekommen.
    Umweltministerin Schulze will das Fliegen teurer machen
    Bundesumweltministerin Svenja Schulze will, dass Deutschland in Sachen Klimaschutz Vorreiter wird. Vor der Sitzung des Klimakabinetts forderte sie, ein umfassendes Klimaschutzpaket zu beschließen, das auch den Flugverkehr einbezieht. Deutschland könne nicht auf eine Einigung auf EU-Ebene warten, so die SPD-Politikern. Sie sei dafür, die deutsche Luftverkehrsabgabe zu erhöhen und das Fliegen damit deutlich teurer zu machen. Es könne nicht sein, so Schulze, dass auf bestimmten Strecken Fliegen weniger koste als die Fahrt mit der Bahn.
    9 min

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