Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Download on the App Store
  • Favorites

    662

    Followers

  • Typical duration

    9 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen episodes

  • 22.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU-Gipfel beschließt Zwei-Stufen-Plan für Brexit
    Die britische Premierministerin Theresa May hat das Angebot der EU für eine mögliche Verschiebung des Brexits angenommen. EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte sie über den Beschluss des Gipfeltreffens unterrichtet. Darin bieten die anderen 27 Staats- und Regierungschefs London zwei Möglichkeiten für eine Verschiebung des Austritts aus der Europäischen Union an. Demnach wird der Termin auf den 22. Mai verlegt, falls das britische Parlament das Austrittsabkommen doch noch annehmen sollte. Stimmt das Unterhaus erneut nicht zu, soll es eine nur kurze Verlängerung bis zum 12. April geben.
    US-Außenminister Pompeo droht Venezuela
    Die USA fordern die sofortige Freilassung des Stabschefs von Venezuelas selbsternanntem Übergangspräsidenten Juan Guaidó, Roberto Marrero. US-Außenminister Mike Pompeo droht mit Konsequenzen, sollte die Regierung von Staatschef Nicolás Maduro weiterhin gegen Guaidó und dessen Verbündete vorgehen. Auch die Europäische Union fordert eine bedingungslose Freilassung. Ein Sprecher der Vereinten Nationen rief zu Dialog und Deeskalation auf. Marrero war gestern in seinem Haus in Caracas bei einer Razzia von Mitarbeitern des Geheimdienstes festgenommen worden.
    Trumps Golanhöhen-Vorstoß von arabischen Staaten verurteilt
    Die überraschenden Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu den von Israel besetzten Golanhöhen haben scharfe Reaktionen ausgelöst. Trumps Forderung, die USA sollten die Souveränität Israels über das Gebiet anerkennen, wurde von der Arabischen Liga, der Türkei und Syrien verurteilt. Israel hatte 1967 einen großen Teil der Golanhöhen von Syrien erobert und später annektiert. Der Schritt ist international nicht anerkannt. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bedankte sich bei Trump. Dieser habe "Geschichte geschrieben".
    Neuseeland gedenkt der Terroropfer von Christchurch
    Mit zwei Schweigeminuten haben die Menschen in Neuseeland der 50 Todesopfer des Anschlags auf die beiden Moscheen vor einer Woche in Christchurch gedacht. Im ganzen Land stand das öffentliche Leben unmittelbar nach dem Ruf eines Muezzins der angegriffenen Al-Noor-Moschee zum Freitagsgebet still. In einem Park gegenüber der Moschee hatten sich tausende Menschen für die Schweigeminuten versammelt, darunter auch Regierungschefin Jacinda Ardern. Dem australischen Rechtsextremisten, der die Anschläge verübt hatte, droht lebenslange Haft.
    Indonesische Fluggesellschaft storniert Kauf von 49 Boeing 737 MAX 8
    Nach den Abstürzen von zwei Boeing 737 MAX 8 hat die erste Fluggesellschaft Bestellungen storniert. Die indonesische Airline Garuda widerrief den Kauf von 49 Maschinen dieses Typs im Wert von rund vier Milliarden Dollar, wie Unternehmenssprecher Ikhsan Rosan sagte. Die Passagiere hätten das Vertrauen in den Flugzeugtyp verloren, sagte er zur Begründung. Garuda erklärte, man wolle nicht den Flugzeugbauer wechseln, sondern strebe den Kauf eines anderen Modells an.
    47 Tote nach Chemie-Explosion in China
    Nach einer schweren Explosion in einem Chemiepark in Ostchina ist die Zahl der Opfer deutlich gestiegen: 47 Menschen kamen bei dem Unglück in Yancheng in der Provinz Jiangsu ums Leben, 90 Menschen wurden schwer verletzt, von denen sich viele in einem kritischen Zustand befinden. Das teilte die Lokalregierung mit. Die Druckwelle beschädigte auch Hausfassaden in der Umgebung und zerstörte zahlreiche Fenster, wie auf Videoaufnahmen des Unglücks zu erkennen ist. 640 Menschen zogen sich nach Behördenangaben Schnittwunden und andere Verletzungen zu und wurden in Krankenhäusern behandelt.
    UN: mehr als 550 Todesopfer durch Wirbelsturm Idai
    Die Zahl der Todesopfer durch den Wirbelsturm Idai in Südostafrika ist nach UN-Angaben auf mehr als 550 gestiegen. Die meisten Opfer gebe es in Mosambik und Simbabwe, sagte die Chefin des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, Gemma Connell. Auch aus Malawi seien mehr als 50 Tote gemeldet worden. Eine Woche nach dem Sturm harren in den Überschwemmungsgebieten in Mosambik immer noch tausende Menschen auf Bäumen und Dächern aus. Die Rettungsarbeiten werden durch neue starke Regenfälle erschwert. 1,7 Millionen Menschen sind in Mosambik dringend auf Hilfe angewiesen.
    10 min
  • 21.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Tote nach Explosionen bei Neujahrsfest in Kabul
    In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei mehreren Explosionen während des Neujahrsfestes mindestens sechs Menschen getötet worden. Weitere 23 seien verletzt worden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Einem Polizeisprecher zufolge waren drei Minen im Bezirk Kart-e Sachi platziert worden. Das Verteidigungsministerium hingegen schrieb auf Twitter von Raketenbeschuss. In dem Viertel im Westen Kabuls liegt der sogenannte Blaue Schrein, eine schiitische Moschee, an der alljährlich Neujahrsfeierlichkeiten stattfinden. Sunnitische Extremisten halten das Fest für heidnisch.
    Studie prognostiziert herbe Einkommensverluste in Deutschland bei hartem Brexit
    Ein ungeregelter Austritt Großbritanniens aus der EU würde einer Studie zufolge in Deutschland zu Einkommensverlusten von bis zu zehn Milliarden Euro jährlich führen. Pro Kopf und Jahr würde das Bruttoinlandsprodukt damit um 115 Euro sinken, wie eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung ergab. Nur Großbritannien selbst hätte demnach durch einen harten Brexit höhere Verluste als die Bundesrepublik. Als Gründe für die erwarteten Einbußen nennt die Studie Zölle, die Waren verteuerten, aber auch einen wohl sinkenden Wettbewerb in Europa mit negativen Folgen für die Preis- und Lohnentwicklung.
    Theresa May spricht zur Nation
    Die britische Premierministerin Theresa May hat sich mit einer kurzen Erklärung an die Nation gewandt. In ihrem Amtssitz in London erklärte sie ihr Bedauern, dass sie bei der Europäischen Union eine Verschiebung des Austrittstermins habe beantragen müssen. Zugleich stellte sie klar, dass eine Mitgliedschaft über den 30. Juni hinaus für sie nicht infrage komme. Zuvor hatte EU-Ratspräsident Donald Tusk eine Verschiebung des Brexits als möglich bezeichnet. Rechtlich problematisch aber sei Mays Vorschlag einer Verlängerung der Austrittsfrist bis Ende Juni. Dieser Termin liegt nach der Europawahl, die am 23. Mai stattfindet.
    Neuseeland verbietet Sturmgewehre und halbautomatische Waffen
    Neuseeland verbietet mit sofortiger Wirkung Sturmgewehre, leistungsstarke Magazine und halbautomatische Waffen. Premierministerin Jacinda Ardern erklärte, das Gesetz werde im kommenden Monat in Kraft treten. Mit Hilfe eines Rückkaufprogramms sollen die verbotenen Gewehre aus dem Verkehr gezogen werden. Hintergrund ist der Anschlag eines mutmaßlich rechtsextremistischen Terroristen, der in zwei Moscheen in Christchurch am vergangenen Freitag 50 Menschen tötete. Der festgenommene Verdächtige habe seine Waffen auf legale Art durch einen einfachen Online-Einkauf erworben, sagte die Premierministerin.
    Niederländische Regierung verliert Mehrheit im Senat
    Die niederländische Regierung verliert ersten Prognosen zufolge ihre Mehrheit im Senat. Bei den Regionalwahlen wurde das populistische Forum für Demokratie auf Anhieb zweitstärkste Kraft nach der rechtsliberalen Partei von Ministerpräsident Mark Rutte. Sollte sich das Ergebnis bestätigen, wäre Rutte mit seiner Mitte-Rechts-Koalition auf Hilfe anderer angewiesen, um Gesetzesvorhaben zu beschließen. Die Wahl der Regionalparlamente stand im Zeichen der tödlichen Schüsse in Utrecht, bei denen drei Menschen starben. Experten zufolge hat dies vor allem Einwanderungsgegner bewogen, zur Wahl zu gehen.
    Nicaragua will 700 politische Gefangene freilassen
    In Nicaragua will die Regierung innerhalb von 90 Tagen alle politischen Gefangenen freilassen. Das teilte der Sondergesandte der Organisation Amerikanischer Staaten, Luis Angel Rosadilla, mit. Der Schritt soll neue Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition über einen friedlichen Ausweg aus der politischen Krise ermöglichen. Schätzungsweise 700 Menschen sind in Nicaragua aus politischen Gründen im Gefängnis. Präsident Daniel Ortega hat zahlreiche Menschen festnehmen lassen, die an Protesten gegen seinen als autoritär kritisierten Regierungsstil teilgenommen hatten.
    9 min
  • 20.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Rückschlag für Bayer vor US-Gericht
    Der Chemiekonzern Bayer hat in den USA vor Gericht einen weiteren Rückschlag wegen seines glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittels erlitten. Ein Geschworenengericht in San Francisco urteilte, dass das Mittel "Roundup" der Bayer-Tochter Monsanto für die Krebserkrankung eines Klägers mitverantwortlich sei. Der Mann hatte das Mittel 25 Jahre lang eingesetzt. Damit kann der Prozess in die zweite Phase eintreten, in der es auch um Schadenersatzansprüche geht. Bayer weist die Vorwürfe zurück, "Roundup" verursache Krebs. Das Unternehmen beruft sich dabei auf wissenschaftliche Studien.
    Australien empört über Erdogan-Äußerungen
    Die Regierung Australiens hat empört auf Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zum Anschlag in Neuseeland reagiert. Der australische Premierminister Scott Morrison kündigte die Einbestellung des türkischen Botschafters an. Erdogan hatte die Anschläge bei einem Wahlkampfauftritt als Angriffe auf den Islam verurteilt. Er drohte Australiern mit antimuslimischer Haltung dasselbe Schicksal an, das australische Truppen im Ersten Weltkrieg bei der Schlacht von Gallipoli ereilte. Damals starben im Kampf gegen überwiegend osmanische Truppen rund 8000 australische Soldaten.
    Weiterer Verdächtiger nach tödlichen Schüssen in Utrecht festgenommen
    Im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen in Utrecht hat die niederländische Polizei einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 40-jährigen Mann aus Utrecht, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Als Hauptverdächtiger gilt ein 37 Jahre alter gebürtiger Türke. Er soll am Montag in einer Straßenbahn drei Menschen erschossen und drei weitere Personen schwer verletzt haben. Die Polizei schließt nicht aus, dass es ein terroristisches Motiv für die Tat gab. Zwei weitere Männer, die bereits am Montag festgenommen worden waren, wurden inzwischen aus der Haft entlassen.
    London bittet EU um Verschiebung des Brexit-Termins
    Zehn Tage vor dem geplanten EU-Austritt strebt die britische Premierministerin Theresa May einen Aufschub des Brexit-Termins an. Sie werde am Mittwoch in einem Schreiben an EU-Ratspräsident Donald Tusk um eine Fristverlängerung bitten, erklärte Mays Sprecher. In Medienberichten ist von einer Verschiebung um zunächst drei Monate die Rede, möglich sei aber auch eine Verlängerung um zwei Jahre. EU-Chefunterhändler Michel Barnier sagte, eine Verschiebung des Austritts ergebe nur Sinn, wenn dadurch die Chancen auf eine Zustimmung des britischen Parlaments zum ausgehandelten Vertrag stiegen.
    Mindestens 300 Todesopfer nach Zyklon "Idai" in Südostafrika
    Fünf Tage nach dem Durchzug des Tropensturms "Idai" ist die Zahl der Toten in Mosambik und Simbabwe nach Regierungsangaben auf mehr als 300 gestiegen. In beiden Ländern werden noch Hunderte weitere Opfer befürchtet. Rund 400.000 Menschen könnten zeitweise obdachlos sein, warnte das Rote Kreuz. Laut einem UN-Sprecher haben zwei große Flüsse wegen der Fluten "kilometerlange Binnenmeere" gebildet. "Idai" war am späten Donnerstag in der Nähe der mosambikanischen Stadt Beira auf Land getroffen und dann nach Simbabwe weitergezogen. Der Zyklon löste Sturzfluten und Überschwemmungen aus.
    Mehr als 120.000 Menschen in Afghanistan von Überflutungen betroffen
    In Afghanistan sind nach schweren Unwettern mehr als 122.600 Menschen von Überschwemmungen betroffen und benötigen humanitäre Hilfe. Das teilte die UN-Organisation für Nothilfe mit. Demnach sind 14 der 34 afghanischen Provinzen betroffen. Mindestens 63 Menschen seien infolge der Überflutungen umgekommen, weitere 32 verletzt worden, heißt es in dem Bericht. Zudem seien fast 5000 Häuser zerstört und mehr als 7500 beschädigt worden. In Afghanistan kommt es jedes Jahr zu Überschwemmungen mit vielen Todesopfern. Die Regenfälle folgen auf die schwerste Dürre im Land seit Jahren.
    7 min
  • 19.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Guaidó übernimmt diplomatische Niederlassungen in den USA
    Im politischen Machtkampf in Venezuela hat der selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó drei diplomatische Vertretungen des Landes in den USA übernommen. Vertraute des Oppositionsführers brachten zwei Niederlassungen des Militärattachés in der US-Hauptstadt Washington und das Konsulat in New York unter ihre Kontrolle. Die Regierung des umstrittenen Staatschefs Nicolás Maduro sprach von einer illegalen Besetzung und forderte die USA auf, dies zu unterbinden. Die US-Regierung unterstützte das Vorgehen von Guaidós Gesandten, erklärte dazu ein Sprecher des Außenministeriums in Washington.
    Kolumbianer demonstrieren für Friedensprozess mit der FARC
    In Kolumbien haben Tausende gegen die Pläne von Präsident Iván Duque demonstriert, das 2016 geschlossene Friedensabkommen mit der FARC-Guerilla in wichtigen Teilen zu ändern. Die Demonstranten in der Hauptstadt Bogotá und anderen Städten des Landes forderten die Fortsetzung des Friedensprozesses. Auch die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, warnte vor einem Rückschlag für die Friedensbemühungen. Die Regierung von Präsident Duque habe die "historische Verantwortung", die Ergebnisse des Friedensvertrages mit der FARC-Guerilla umzusetzen, sagte Bachelet.
    IS sinnt auf Rache für Massaker
    Nach dem blutigen Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland hat die Terrormiliz "Islamischer Staat" mit Vergeltung gedroht. Die Tötungsszenen von Christchurch spornten die Anhänger des IS an, ihre Religion und ihre Glaubensbrüder zu rächen, erklärte ein Sprecher des "Islamischen Staates" in einer über soziale Medien verbreiteten Audiobotschaft. Bei dem rassistisch motivierten Anschlag am Freitag hatte der mutmaßliche Täter Brenton Tarrant mindestens 50 Menschen getötet. Der 28 Jahre alte Rechtsextremist aus Australien muss wegen vielfachen Mordes mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen.
    Weltwasserbericht zeigt Missstände auf
    Weltweit haben 2,1 Milliarden Menschen nicht durchgängig Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dies geht aus dem neuen Weltwasserbericht der UNESCO hervor. Die Hälfte der Betroffenen lebt demnach in Afrika. Aber selbst in Europa und in Nordamerika hätten 57 Millionen Menschen keine Wasserleitungen in ihren Häusern, berichtet die UN-Organisation. Weltweit 4,3 Milliarden Menschen können laut UNESCO keine sicheren Sanitäranlagen nutzen.
    Festnahme nach Schießerei in Utrecht
    Nach tödlichen Schüssen in einer Straßenbahn im niederländischen Utrecht ist der mutmaßliche Angreifer gefasst worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde er bei einer Wohnungsdurchsuchung in der Stadt festgenommen. Es handelt sich um einen 37-Jährigen türkischer Herkunft, nach dem die Behörden öffentlich gefahndet hatten. Bei dem Angriff wurden nach offiziellen Angaben mindestens drei Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Das Motiv ist unklar. Ministerpräsident Mark Rutte hatte einen terroristischen Hintergrund nicht ausgeschlossen. Die Polizei hält aber auch eine Beziehungstat für möglich.
    Mosambik rechnet mit Hunderten Zyklon-Opfern
    Nach Durchzug des verheerenden Tropensturms "Idai" wird im südostafrikanischen Mosambik befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer dort auf mehr als tausend steigen könnte. Darauf deute alles hin, erklärte Präsident Filipe Nyusi. Er sprach von einer "echten humanitären Katastrophe" in seinem Land. Schwer getroffen von dem Zyklon wurden auch die Nachbarländer Simbabwe und Malawi.
    Facebook intensiviert Faktenchecks
    Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook will vor der Europawahl den Kampf gegen Falschmeldungen verstärken. Dazu werde ein Zentrum eingerichtet, das rund um die Uhr unter anderen mit Datenwissenschaftlern, Softwareentwicklern und Politikexperten besetzt sein werde, kündigte das Unternehmen an. Als weiteren unabhängigen Faktencheck-Partner in Deutschland stellte Facebook die Deutsche Presse-Agentur (dpa) vor.
    6 min
  • 18.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.18-Jähriger wegen Live-Video vom Moschee-Anschlag angeklagt
    Im neuseeländischen Christchurch ist ein 18-Jähriger angeklagt worden, weil er das Live-Video des Anschlags in der Al-Noor-Moschee verbreitet hat. Vor Gericht muss er sich auch wegen der Publikation eines Fotos der Moschee mit dem Satz "Ziel erreicht" und wegen Anstachelung zu Gewalt verantworten. Es drohen bis zu 14 Jahre Haft pro Anklagepunkt. Bei den Anschlägen auf zwei Moscheen waren am Freitag 50 Menschen erschossen und 50 verletzt worden. Der mutmaßliche Attentäter Brenton Tarrant will sich vor Gericht selbst verteidigen. Nach Ansicht der Polizei hatte der Australier keine Komplizen.
    Venezuelas Staatschef Maduro will Regierung umbauen
    In Venezuela plant der amtierende Staatschef Nicolás Maduro einen Umbau seines Kabinetts. Wie Vizepräsidentin Delcy Rodríguez auf Twitter mitteilte, sollen die Minister ihre Ämter niederlegen, um eine "tiefgreifende Restrukturierung" der Regierung zu ermöglichen. Ziel sei es, das Land vor jeglicher Bedrohung zu schützen. In dem ölreichen Land tobt seit Monaten ein heftiger Machtkampf. Maduro hatte im Januar nach einer umstrittenen Wahl eine zweite Amtszeit angetreten. Parlamentspräsident Juan Guaidó erklärte sich daraufhin zum Übergangspräsidenten. Mehr als 50 Länder haben ihn anerkannt.
    Sturm "Idai" verursacht humanitäre Katastrophe
    In Mosambik ist die Lage nach dem Tropensturm "Idai" weiter kritisch. Die Küstenstadt Beira mit rund 500.000 Einwohnern ist immer noch ohne Strom, funktionierendes Kommunikationsnetz und Landverbindung zur Außenwelt. Das Welternährungsprogramm will rund 600.000 Menschen in der Region mit Nahrungsmitteln unterstützen. "Idai" war in der Nacht zum Freitag mit Windböen von bis zu 160 Stundenkilometern über das Land gezogen. Es kam zu Sturmfluten und schweren Regenfällen. Weit mehr als 100 Menschen kamen in Mosambik und im angrenzenden Simbabwe ums Leben.
    Reduziertes US-Truppenkontingent könnte in Syrien verbleiben
    Nach Informationen von US-Medien plant die US-Regierung, bis zu 1000 Soldaten weiterhin in Syrien zu belassen. Das "Wall Street Journal" berichtet unter Berufung auf Regierungsvertreter, dass das US-Militär an entsprechenden Plänen arbeite. US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember noch angekündigt, alle 2000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen. Begründet hatte er dies mit der militärischen Niederlage der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS).
    Ultrarechter Kandidat von Wahl in Israel ausgeschlossen
    Das oberste Gericht in Israel hat dem ultrarechten Politiker Michael Ben-Ari eine Kandidatur bei der Parlamentswahl im April verboten. Ben-Ari, der der Partei Jüdische Kraft angehört, war von der Staatsanwaltschaft "Aufruf zum Rassismus" vorgeworfen worden. Er habe israelische Araber als "verräterisch und mordlustig" beschrieben und mache "ethnisch-nationalistisch Stimmung gegen die arabische Bevölkerung", heißt es zur Begründung.
    Entwicklungshelfer wollen mehr Geld
    Entwicklungsorganisationen wie Oxfam, Plan International und Save the Children haben die Bundesregierung zu mehr Investitionen im Kampf gegen weltweite Armut aufgerufen. Sie fordern von Finanzminister Olaf Scholz einen konkreten Fahrplan, wie und bis wann 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung Deutschlands in die Entwicklungszusammenarbeit fließen können. Eine solche Quote für die staatliche Entwicklungshilfe wird seit Jahrzehnten weltweit angestrebt. Deutschland erreicht derzeit rund 0,5 Prozent.
    Prozessauftakt in Dresden gegen Asylbewerber
    Sieben Monate nach der tödlichen Messerattacke auf einen Deutschen in Chemnitz beginnt an diesem Montag in Dresden der Prozess gegen einen der mutmaßlichen Täter. Wegen des großen Publikumsinteresses wurde der Prozess dorthin verlegt. Der syrische Asylbewerber muss sich vor dem Landgericht Chemnitz unter anderem wegen Totschlags verantworten. Ihm wird vorgeworfen, gemeinsam mit einem flüchtigen Mittäter im August 2018 das 35-jährige Opfer durch Messerstiche getötet zu haben. Zudem sollen die beiden Verdächtigen zwei weitere Männer teils schwer verletzt haben. Die Tat hatte Aufmärsche Rechtsextremer und Angriffe auf Ausländer ausgelöst.
    7 min
  • 16.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Neuseeland will nach Anschlag strengere Waffengesetze
    Als Reaktion auf die Moschee-Anschläge von Christchurch will die neuseeländische Regierung die Waffengesetze verschärfen. Weil der rechtsextremistische Täter einen Waffenschein bekam und Waffen dieses Kalibers kaufen konnte, würden viele Menschen Änderungen verlangen, erklärte Premierministerin Jacinda Ardern. Der 28-jährige Australier hatte am Freitag bei Überfällen auf zwei Moscheen in Christchurch 49 Menschen getötet. Die Polizei nahm den Mann fest. Er sei bereits offiziell des Mordes beschuldigt worden, weitere Anschuldigungen würden folgen, teilte die Polizei mit.
    Slowaken wählen neues Staatsoberhaupt
    In der Slowakei hat die Präsidentenwahl begonnen. Mehr als vier Millionen Menschen sind berechtigt, bis 22 Uhr ihre Stimme abzugeben. Die Ergebnisse werden im Laufe des Sonntags erwartet. Mit der liberalen Bürgeranwältin Zuzana Caputova ist erstmals eine Frau in der Favoritenrolle. Insgesamt treten 13 Kandidaten an. Sollte niemand die absolute Mehrheit erreichen, folgt in zwei Wochen eine Stichwahl. Das slowakische Staatsoberhaupt hat ähnlich wie in Deutschland vorwiegend repräsentative Aufgaben. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.
    Deutscher Reporter Billy Six kommt aus Haft in Venezuela frei
    Nach viermonatiger Haft in Venezuela ist der deutsche Journalist Billy Six unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Er müsse sich alle 15 Tage bei den Behörden melden und dürfe nicht über seinen Fall sprechen, teilte die venezolanische NGO Espacio Público mit. Six werden Spionage und Rebellion zur Last gelegt. Die Organisation Reporter ohne Grenzen hält die Vorwürfe für nicht belegt. Der Journalist hatte unter anderem für die rechtskonservative Zeitung "Junge Freiheit" geschrieben. Seine Eltern hatten der Bundesregierung vorgeworfen, sich zu wenig für den 32-Jährigen einzusetzen.
    Papst-Gesandtem in Paris droht Aufhebung von Immunität
    Nach mehreren Belästigungsvorwürfen will die französische Staatsanwaltschaft die Immunität des Papst-Botschafters in Paris, Luigi Ventura, aufheben lassen. Der Antrag sei bereits Ende vergangener Woche gestellt worden, hieß es aus Justizkreisen. Die Pariser Staatsanwaltschaft hatte gegen den Diplomaten bereits im Januar Vorermittlungen eingeleitet. Mindestens drei von insgesamt vier Klägern werfen dem 74-Jährigen vor, sie unsittlich am Gesäß angefasst zu haben. Aus Kanada, wo Ventura früher als Nuntius diente, wurde ein ähnlicher Vorwurf bekannt.
    Ford will mehr als 5000 Stellen in Deutschland abbauen
    Der Automobilkonzern Ford streicht in Deutschland mehr als 5000 Arbeitsplätze. Der Jobabbau soll nach Angaben einer Sprecherin über Abfindungen und Frühverrentungen erreicht werden. Ford beschäftigt in Deutschland bislang mehr als 24.000 Menschen. Das Unternehmen hatte bereits Anfang Januar angekündigt, sein Europageschäft umzubauen und tausende Stellen zu streichen. Ziel sei es, schnellstmöglich wieder zu einem profitablen Geschäft zurückzukehren. Zum Umbau gehört nach Konzernangaben auch, "weniger profitable Modellreihen" einzustellen und "Märkte mit schwächerem Potenzial" zu überprüfen.
    Wieder kein Heimsieg für Mönchengladbach
    In der Fußball-Bundesliga hat Borussia Mönchengladbach 1:1 gegen den SC Freiburg gespielt. Im Borussia-Park erzielte der frühere Gladbacher Profi Vincenzo Grifo nach zehn Minuten den Führungstreffer für die Gäste. Alassane Pléa traf kurz darauf für die mittlerweile seit vier Heimspielen sieglosen Borussen. Eine mögliche Teilnahme der Mannschaft an der Champions League rückt damit weiter in die Ferne.
    7 min
  • 15.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Tödlicher Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland
    Während des Freitagsgebets wurde in zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch auf die Gläubigen geschossen. 40 Menschen wurden dabei getötet. Der Polizei zufolge wurden drei Männer und eine Frau festgenommen. Unklar ist, ob der mutmaßliche Täter darunter ist. Nach Augenzeugenberichten schoss ein Mann zunächst in einer Moschee in der Innenstadt um sich. Später fielen auch noch in einer anderen Moschee Schüsse. Im Internet kursiert ein Video, in dem der Täter seinen Angriff auf eine der beiden Moscheen gefilmt haben soll. Premierministerin Jacinda Ardern sprach von einem Terroranschlag.
    China verabschiedet neues Investitionsgesetz
    Der Nationale Volkskongress in Peking hat ein Gesetz zu ausländischen Investitionen verabschiedet, das eine Beilegung des Handelsstreits mit den USA erleichtern könnte. Das Gesetz hebt den Zwang von Technologietransfers von ausländischen an chinesische Partnerunternehmen auf und verbietet "illegale Einmischung" in ausländische Geschäfte. Die Regierung in Washington hatte der Volksrepublik mehrfach geistigen Diebstahl von US-Technologie vorgeworfen. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt stecken seit rund einem Jahr in einem Handelskonflikt.
    Israel attackiert Ziele im Gazastreifen
    Nach dem Raketenbeschuss auf den Großraum Tel Aviv hat die israelische Armee mit Angriffen im Gazastreifen reagiert. Aus dortigen Sicherheitskreisen hieß es, die Bombardements richteten sich gegen mutmaßliche Stellungen der in dem Palästinensergebiet herrschenden Hamas sowie der Gruppe Islamischer Dschihad. Nach Angaben der israelischen Armee waren zuvor aus dem Gazastreifen mindestens zwei Raketen auf Tel Aviv abgefeuert worden. Verletzte oder Sachschäden soll es nicht gegeben haben. Der Islamische Dschihad und die Hamas bestritten, etwas mit dem Angriff zu tun zu haben.
    Britisches Parlament will Brexit-Verschiebung
    Zwei Wochen vor dem geplanten Brexit hat sich das britische Unterhaus für eine Verschiebung des EU-Austritts und eine dritte Abstimmung über das Brexit-Abkommen ausgesprochen. Die Abgeordneten in London stellten sich mit 413 zu 202 Stimmen hinter den entsprechenden Antrag der Regierung. Premierministerin Theresa May betonte, nur wenn die Abgeordneten bis zum 20. März - also einen Tag vor dem nächsten EU-Gipfel - für den mit Brüssel ausgehandelten Deal stimmten, sei eine kurze Verschiebung des Austritts bis zum 30. Juni möglich. Bei einer längeren Frist müsste Großbritannien an der Europawahl teilnehmen.
    Boeing setzt Auslieferung von Fluzeugtyp 737 MAX aus
    Nach dem Absturz einer Ethiopian-Airlines-Maschine will der US-Flugzeugbauer Boeing vorerst keine Maschinen vom Typ 737 MAX mehr ausliefern. Die Produktion des Maschinentyps werde aber fortgesetzt. Die Ursache des Unglücks, bei dem alle 157 Insassen ums Leben kamen, ist noch unklar. Erst im Oktober war in Indonesien eine Maschine des gleichen Typs abgestürzt. Nach dem nun zweiten Unglück in kurzer Zeit hatten zahlreiche Länder ein Flugverbot für den bislang sehr beliebten Flugzeugtyp verhängt. Auch Boeing selbst empfahl am Mittwoch bereits ein weltweites Startverbot.
    Polens Kirche legt Zahlen zu Missbrauch vor
    Die katholische Kirche in Polen hat erstmals genaue Angaben zum Ausmaß sexualisierter Gewalt von Geistlichen gegen Minderjährige gemacht. 382 Priester und Ordensmänner sollen zwischen 1990 und Mitte 2018 Minderjährige missbraucht haben, wie die Bischofskonferenz in Warschau mitteilte. Die Mehrheit der kirchlichen Prozesse gegen die Geistlichen wurde demnach bereits abgeschlossen. Dabei sei jeder vierte Priester aus dem Klerikerstand entlassen worden. Polens Primas Erzbischof Wojciech Polak sprach angesichts der Opferzahlen von einem Schock.
    Enger Vertrauter von Zuckerberg verlässt Facebook
    Wenige Tage nach der Ankündigung eines tiefgreifenden Strategiewechsels verlässt Produktchef Chris Cox das Online-Netzwerk. Obwohl der Öffentlichkeit wenig bekannt, galt der 36-Jährige als Nummer drei in der Facebook-Rangfolge. Er und Facebook-Chef Mark Zuckerberg sollen auch privat befreundet sein. Zuckerberg bemühte sich in einem Statement, Cox' Abgang nicht nach einem Zerwürfnis aussehen zu lassen. Als Grund werden jedoch Differenzen über die neue Ausrichtung des Online-Riesen vermutet. Auch der Chef des Chat-Dienstes WhatsApp, Chris Daniels, wird den US-Konzern verlassen.
    9 min
  • 14.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.May will erneut über Brexit-Vertrag abstimmen lassen
    Nach dem Votum des britischen Unterhauses gegen ein ungeregeltes Ausscheiden aus der EU will Regierungschefin Theresa May die Abgeordneten ein drittes Mal über das Brexit-Abkommen abstimmen lassen. Einen entsprechenden Antrag werde die Premierministerin dem Parlament am Donnerstag vorlegen, teilte die Regierung mit. Sollte das Abkommen erneut abgelehnt werden, will May bei der EU eine Verschiebung des Brexit über den 30. Juni hinaus beantragen. Dies hätte die Beteiligung Großbritanniens an der Europawahl im Mai zur Folge, hieß es in dem Antrag. Dies sei nicht wünschenswert, sagte May.
    US-Senat will Militärhilfe für Saudi-Arabien beenden
    Der US-Senat hat Präsident Donald Trump aufgefordert, die Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien bei Militäroperationen im Jemen zu beenden. Die USA sollen ihre militärische Unterstützung für die von Riad geführte Koalition einstellen, heißt es in einer parteiübergreifenden Resolution. 54 Senatoren stimmten für den Text, darunter auch sieben Abgeordnete aus Trumps republikanischer Partei. 46 Senatoren votierten dagegen. Die noch ausstehende Zustimmung des Repräsentantenhauses gilt als wahrscheinlich. Allerdings kann Trump selbst bei einer Zustimmung beider Kammern sein Veto gegen die Resolution einlegen.
    Beto O'Rourke will US-Präsident werden
    Der US-Demokrat Beto O'Rourke will für seine Partei bei der Präsidentschaftswahl 2020 antreten. Dies bestätigte der 46-Jährige gegenüber seinem Heimatsender KTSM. Der ehemalige Kongress-Abgeordnete für die texanische Grenzstadt El Paso schließt sich damit einer wachsenden Zahl von Kandidaten für seine Partei an. Beto O'Rourke gilt als Hoffnungsträger der Demokraten. Im November verlor er das Senatsrennen im konservativen US-Bundestaat Texas nur knapp.
    Boeing empfiehlt weltweites Startverbot für 737 Max
    Nach neuen Hinweisen zum Absturz der Boeing 737 Max in Äthiopien hat der US-Flugzeugbauer ein weltweites Startverbot für alle Flugzeuge seiner 737-Max-Reihe empfohlen. Dies sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, erklärte Boeing. Man habe weiterhin volles Vertrauen in die Sicherheit der 737 Max. Kurz zuvor hatte die US-Luftfahrtbehörde FAA ein Flugverbot für Maschinen dieses Typs ausgesprochen. Die US-Behörde folgte damit dem Beispiel europäischer und vieler asiatischer Staaten sowie Kanadas. Die FAA begründete ihre Entscheidung mit "neuen Beweisen" an der Unfallstelle sowie neuen Satellitendaten.
    Regierung in Venezuela: Stromversorgung im Land wiederhergestellt
    Nach einem fast einwöchigen Stromausfall in Venezuela soll die Energieversorgung in dem südamerikanischen Land wieder vollständig hergestellt sein. Das gab Informationsminister Jorge Rodríguez bekannt. Es gebe nur noch Probleme in zwei Ortschaften nahe der Hauptstadt Caracas, so Rodríguez. Die Regierung macht einen von den USA und der Opposition geplanten Cyberangriff für den Kollaps der Energieversorgung verantwortlich. Die Regierungsgegner sehen die Ursachen für den Blackout dagegen in Missmanagement und mangelnder Wartung der Anlagen in dem ehemals reichen Ölstaat.
    Frauen verdienen weiter gut ein Fünftel weniger als Männer
    Frauen verdienen in Deutschland nach wie vor ein Fünftel weniger als Männer. Sie erhielten im vergangenen Jahr im Mittel 17,09 Euro brutto je Stunde und damit 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, die 21,60 Euro verdienten. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Rund drei Viertel des Unterschiedes gingen auf strukturelle Gründe zurück, hieß es. So ergreifen Frauen oft Berufe mit niedrigeren Gehältern. Zudem arbeiten sie seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit. Bei vergleichbaren Tätigkeiten liegt der Rückstand älteren Zahlen zufolge bei sechs Prozent.
    Bayern München scheitert im Champions-League-Achtelfinale
    Der FC Bayern München ist im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden. Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga unterlag dem FC Liverpool im Rückspiel vor heimischer Kulisse mit 1:3. Das Hinspiel zwischen dem Premier-League-Team unter der Leitung des deutschen Trainers Jürgen Klopp und den Münchnern war 0:0 ausgegangen. Erstmals seit 2006 ist damit kein deutscher Club mehr im Viertelfinale der Champions League vertreten. Zum zwölften Mal in Serie steht dort der FC Barcelona. Der spanische Meister besiegte Olympique Lyon im Achtefinal-Rückspiel im eigenen Stadion deutlich mit 5:1.
    9 min
  • 13.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.VW streicht bis zu 7000 weitere Jobs
    Der Volkswagen-Konzern will bei seiner Kernmarke VW Pkw in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen streichen. Wie das Unternehmen in Wolfsburg weiter mitteilte, will VW Routineaufgaben automatisieren und unter anderem auch damit ab 2023 eine Gewinnverbesserung von 5,9 Milliarden Euro jährlich erzielen. Stellen sollen beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht neu besetzt werden. Hintergrund ist, dass VW derzeit viel Geld in moderne IT-Systeme investiert. Das eröffnet Spielraum für das Management, über Stellenstreichungen Kosten zu sparen. Zudem will Volkswagen die Modellvielfalt reduzieren und Materialkosten senken.
    Britisches Unterhaus stimmt über harten Brexit ab
    Nach dem erneuten Scheitern des Brexit-Abkommens im britischen Unterhaus wächst die Sorge, dass es zu einem ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens kommt. Bei der Abstimmung hatten 391 Abgeordnete gegen den Austrittsvertrag gestimmt, 242 dafür. Das Votum erhöhe die Wahrscheinlichkeit eines ungeregelten Austritts "deutlich", erklärte ein Sprecher von EU-Ratspräsident Donald Tusk. An diesem Mittwoch will das britische Parlament nun über eine Vorlage abstimmen, mit der ein harter Brexit ohne Vertrag ausgeschlossen werden soll. Am Donnerstag könnte dann über eine Verschiebung des für den 29. März geplanten Austrittstermins entschieden werden.
    Nordkorea umgeht UN-Sanktionen
    Nordkorea kann weiterhin gegen das Land verhängte internationale Sanktionen umgehen. Das geht aus einem Bericht eines Expertengremiums der Vereinten Nationen hervor. Unter anderem handle das Regime in Pjöngjang illegal mit Petroleum, Öl und Kohle. Dies führe dazu, dass die UN-Sanktionen "ineffektiv" seien. So seien das Nuklear- und das Raketenprogramm des Landes immer noch intakt, heißt es in dem Bericht. Die Sanktionen müssten umgesetzt werden, forderte der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen, der derzeit dem entsprechenden Komitee der Vereinten Nationen vorsitzt.
    Haftstrafe für Kardinal Pell wegen Kindesmissbrauchs
    Der ehemalige Finanzchef des Vatikans, Kurienkardinal George Pell, ist wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Melbourne gab das Strafmaß gegen den 77-jährigen Australier am Mittwochvormittag in Melbourne bekannt. Pell war bereits im Dezember schuldig gesprochen worden, in den 1990er Jahren zwei Chorknaben missbraucht zu haben. Damals war er Erzbischof von Melbourne. Der ehemalige Vertraute von Papst Franziskus beteuert weiter seine Unschuld. Seine Anwälte legten Berufung gegen das Urteil ein.
    Gouverneur von Kalifornien will Moratorium für Hinrichtungen verhängen
    Der Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, Gavin Newsom, will ein Moratorium für Hinrichtungen verhängen. Die Todesstrafe widerspreche den Werten des Bundesstaates, heißt es in einer vorab veröffentlichten Erklärung des demokratischen Gouverneurs. Das Töten eines Menschen sei "falsch". Nach Angaben von Newsoms Büro soll eine Hinrichtungszelle in San Quentin geschlossen werden. Seit Wiedereinführung der Todesstrafe in den 1970er Jahren wurden in Kalifornien 13 Häftlinge hingerichtet, zuletzt 2006. In den dortigen Todestrakten befinden sich 737 Häftlinge.
    USA lassen umstrittene Boeing weiter fliegen
    Trotz internationaler Startverbote für Flugzeuge vom Typ Boeing 737 Max 8 sieht die US-Luftfahrtbehörde FAA weiter keinen Anlass für eine solche Maßnahme. Bislang hätten die Überprüfungen der FAA keine Grundlage für ein Startverbot ergeben, erklärte FAA-Chef Daniel Elwell. Die Auswertung der Daten der am Sonntag abgestürzten Boeing 737 Max 8 der Ethiopian Airlines dauere an. Nach dem zweiten Absturz dieses Modells binnen eines halben Jahres hatten die EU, Deutschland und andere Staaten rund um den Globus vorsorglich ihren gesamten Luftraum für Maschinen dieses Typs gesperrt.
    Champions-League-Aus für Schalke 04
    Fußball-Bundesligist Schalke 04 ist aus der Champions League ausgeschieden. Das Team von Trainer Domenico Tedesco unterlag im Achtelfinalrückspiel beim englischen Club Manchester City mit 0:7. Das Hinspiel hatte Schalke bereits mit 2:3 verloren. Neben Manchester City erreichte auch der italienische Erstligist Juventus Turin das Viertelfinale. Juve schlug den spanischen Vertreter Atletico Madrid mit 3:0 und machte damit ein 0:2 aus dem Hinspiel wett. Alle drei Tore erzielte der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo.
    10 min
  • 12.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Britisches Unterhaus stimmt erneut über Brexit ab
    Die Europäische Union und die britische Regierung haben nach eigenen Angaben einen Durchbruch bei der umstrittenen Backstop-Lösung für Nordirland erzielt. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die britische Premierministerin Theresa May erklärten in Straßburg, dass man sich auf eine Ergänzung zum EU-Austrittsvertrag geeinigt habe. Oppositionschef Corbyn kritisierte die Vereinbarung. Sie enthalte keine der Änderungen, die May dem Parlament versprochen habe. Deswegen müssten die Abgeordneten den Vertrag ablehnen. Am Abend wird das Unterhaus erneut über das Abkommen abstimmen.
    USA ziehen restliche Diplomaten aus Venezuela ab
    Die USA wollen noch in dieser Woche ihr verbliebenes Botschaftspersonal aus Venezuela abziehen. Das kündigte Außenminister Mike Pompeo auf Twitter an. Er begründete die Entscheidung mit der verschärften Lage in dem südamerikanischen Land. Außerdem schränke die Anwesenheit von US-Diplomaten in Venezuela die Handlungsfreiheit der Regierung in Washington ein. Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hatte die diplomatischen Beziehungen zu den USA bereits im Januar abgebrochen, nachdem diese angekündigt hatten, seinen Widersacher Juan Guaidó unterstützen zu wollen.
    Lebenslang für Anschlag auf Jüdisches Museum
    Im Prozess um den Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel ist der Hauptangeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das gab das zuständige Gericht in der belgischen Hauptstadt in der Nacht zum Dienstag bekannt. Bereits vergangene Woche war der Attentäter, der Franzose Mehdi Nemmouche, schuldig gesprochen worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der heute 33-Jährige am 24. Mai 2014 im Jüdischen Museum vier Menschen erschoss. Der wegen Beihilfe schuldig gesprochene Mitangeklagte Nacer Bendrer wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt.
    USA lassen Max-8-Boeing weiter fliegen
    Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hält den Flugzeugtyp Boeing 737 Max 8 trotz des Absturzes zweier Maschinen dieses Typs binnen weniger Monate für flugtauglich. In Bezug auf den Absturz einer Max 8 der Ethiopian Airlines am Sonntag lägen bislang keine Daten vor, um Schlussfolgerungen zu ziehen oder Maßnahmen zu ergreifen, stellte die FAA klar. Um die örtlichen Behörden zu unterstützen, habe man eigenes Personal und Mitarbeiter der US-Transportsicherheitsbehörde NTSB nach Äthiopien entsandt.
    Nationalversammlung stimmt deutsch-französischem Mini-Parlament zu
    Das französische Parlament hat der Gründung einer Parlamentarischen Versammlung mit Abgeordneten aus Frankreich und Deutschland zugestimmt. Dem neuen Mini-Parlament sollen jeweils 50 Parlamentarier des Bundestages und der Pariser Nationalversammlung angehören. Alle Fraktionen beider Parlamente sollen darin vertreten sein. Aufgabe des neuen Gremiums ist es unter anderem, die gemeinsame Umsetzung von EU-Richtlinien voranzubringen. Bindende Beschlüsse kann es allerdings nicht fassen. Die erste Sitzung ist für den 25. März in Paris geplant. Zuvor muss noch der Bundestag der Versammlung zustimmen.
    Eintracht Frankfurt weiter auf Erfolgskurs
    In der Fußball-Bundesliga hat Eintracht Frankfurt zum Abschluss des 25. Spieltags Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 3:0 geschlagen. Durch den Sieg verdrängten die Hessen im Kampf um die Europacup-Ränge Bayer Leverkusen wieder vom fünften Platz.
    8 min

About Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

From the publisher's feed

B2 | Deutsch für Fortgeschrittene: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

Best of Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Coffee Break German by Coffee Break Languages

Coffee Break German

1,467 Listeners

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen

98 Listeners

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen

126 Listeners

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen

37 Listeners

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen

75 Listeners

News in Slow German (Intermediate) by Linguistica 360

News in Slow German (Intermediate)

222 Listeners

Slow German by Annik Rubens

Slow German

450 Listeners

Auf Deutsch gesagt! by Robin Meinert

Auf Deutsch gesagt!

107 Listeners

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern by Cari, Manuel und das Team von Easy German

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

941 Listeners

Deutsch Podcast - Deutsch lernen by Deutsch-Podcast

Deutsch Podcast - Deutsch lernen

143 Listeners

Deutsch lernen durch Hören by www. einfachdeutschlernen.com

Deutsch lernen durch Hören

82 Listeners

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast by expertlygerman.com

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast

97 Listeners

German Stories - Learn German with Stories by german-stories.com

German Stories - Learn German with Stories

183 Listeners

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene by Patrick Thun und Jan Kruse

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene

46 Listeners

Slow German listening experience by Teja D.

Slow German listening experience

98 Listeners