Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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  • 26.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Ukrainischer Präsident will Kriegsrecht ausrufen
    Nach dem militärischen Zwischenfall vor der von Russland annektierten Krim-Halbinsel will der ukrainische Präsident Petro Poroschenko das Kriegsrecht ausrufen. Er werde dies dem Parlament vorschlagen, das an diesem Montag darüber entscheiden solle, sagte Poroschenko. Auslöser ist eine Eskalation in der Meerenge von Kertsch vor der Krim. Russische Grenzschutzboote hatten zuvor nach übereinstimmenden Angaben der russischen und der ukrainischen Regierung im Schwarzen Meer vor der Krim drei Marineschiffe der Ukraine beschossen und drei Matrosen verletzt. Anschließend beschlagnahmten sie die Boote.
    Taliban-Angriff auf Polizeikonvoi
    Bei einem Überfall der radikalislamischen Taliban auf einen Polizeikonvoi in Afghanistan sind mindestens 20 Beamte getötet worden. Wie die Behörden mitteilten, ereignete sich die Attacke bereits am Sonntag in der Provinz Farah im Westen des Landes. Zuletzt hatte sich die Sicherheitslage dort massiv verschlechtert. Allein im November wurden bei etlichen Taliban-Angriffen mehr als 100 Sicherheitskräfte in der an den Iran grenzenden Provinz getötet. Nach Angaben von Behördenvertretern kontrolliert die Regierung nur noch ein kleines Gebiet rund um die gleichnamige Stadt Farah.
    Mehr als 700 Verletzte bei Erdbeben im Iran
    Bei einem Erdbeben im Westen des Irans sind am Sonntag mehr als 700 Menschen verletzt worden. Die Lage in den betroffenen Städten Sarpol-e Sahab und Gilan-e Gharb sei aber "unter Kontrolle", sagte der Gouverneur der Provinz Kermanschah, Huschang Baswand, dem Staatsfernsehen. Berichte über Todesopfer gebe es bislang nicht. Das Geophysikalische Institut des Iran erklärte, nach dem Beben der Stärke 6,4 habe es mehrere Nachbeben gegeben.
    Migranten versuchen in die USA einzudringen
    Hunderte Migranten aus Zentralamerika haben die Grenze zu den USA gestürmt. Mindestens 500 Menschen lösten sich in der mexikanischen Stadt Tijuana aus einem Demonstrationszug und versuchten, die Sperranlagen zu überwinden. Die US-Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein und schlossen vorübergehend die Grenze zwischen Tijuana und der US-Metropole San Diego. Die Lage an der Grenze zu Mexiko hatte sich zuletzt immer mehr zugespitzt. In Tijuana sind inzwischen rund 5000 Menschen aus Zentralamerika angekommen. Sie sind vor Armut und Gewalt in ihrer Heimat geflohen und wollen in die USA gelangen.
    Mehr Schäden durch mangelhafte Medizinprodukte
    In Deutschland kommen laut einer internationalen Recherche immer mehr Menschen durch Implantate und andere Medizinprodukte zu Schaden oder gar zu Tode. Allein im vergangenen Jahr seien mehr als 14.000 Vorkommnisse im Zusammenhang mit künstlichen Gelenken, Brustimplantaten oder ähnlichen Produkten gemeldet worden, berichten die Sender NDR und WDR und die "Süddeutsche Zeitung". Das Bundesgesundheitsministerium habe einen Anstieg von Schadensfällen bestätigt. Die drei Medien hatten zusammen mit einem internationalen Journalistenteam zahlreiche Unterlagen zu dem Thema ausgewertet.
    Bundesregierung stellt Plan gegen Plastikmüll vor
    Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellt an diesem Montag einen Fünf-Punkte-Plan gegen überflüssigen Plastikmüll und für mehr Recycling vor. Damit will die SPD-Politikerin eine "Trendwende" einleiten, von der Vermeidung von Plastik bis hin zu internationalen Hilfsmaßnahmen. Diese sollen auch dazu führen, die Vermüllung der Weltmeere einzudämmen. Das Umweltministerium hat eine Kampagne mit dem Titel "Nein zur Wegwerfgesellschaft" angekündigt. Zuletzt hatten die EU-Staaten für ein Verbot von Einwegplastik gestimmt, das zum Beispiel Einwegteller und Strohhalme einschließt.
    8 min
  • 24.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Behörden warnen vor schweren Schäden durch Klimawandel
    Ein Bericht der US-Regierungsbehörden warnt vor schweren Schäden für die Vereinigten Staaten durch den Klimawandel. Von der Gesundheit über die Landwirtschaft und die Industrie bis hin zur Energie- und Wasserversorgung seien alle Bereiche der amerikanischen Gesellschaft von einer globalen Erderwärmung betroffen, heißt es in der Studie, die von Ministerien und der NASA erstellt wurde. Schon jetzt gebe es mehr Stürme, Dürren und Überschwemmungen. US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Jahr ähnliche Voraussagen als "Unsinn" abgetan.
    Spanien hält Platzen des Brexit-Sondergipfels wegen Gibraltar für möglich
    Die spanische Regierung droht im Streit über die Zukunft von Gibraltar weiter mit einer Blockade der Brexit-Einigung. Wenn es keine Änderungen am Vertrag gebe, werde er sein Veto einlegen, erklärte Regierungschef Pedro Sánchez. Ein Treffen von EU-Unterhändlern in Brüssel endete ohne Durchbruch. Ohne eine Lösung werde der für Sonntag angesetzte Brexit-Sondergipfel wohl abgesagt, sagte Sanchez. Spanien bemängelt, dass im Vertragsentwurf das von der EU gewährte spanische Vetorecht in Gibraltar-Fragen nicht festgeschrieben wird. Das Gebiet steht seit 1713 unter britischer Souveränität, wird aber von Spanien beansprucht.
    Weltausstellung 2025 wird in Osaka stattfinden
    Osaka hat den Zuschlag für die Weltausstellung 2025 erhalten. Die japanische Metropole setzte sich bei der Abstimmung des Bureau International des Expositions (BIE) in Paris gegen Jekaterinburg in Russland und Baku in Aserbaidschan durch. Das Motto der Ausstellung lautet "Eine Zukunftsgesellschaft für unser Leben gestalten". Bereits 1970 fand die Expo in Osaka statt. Die nächste Weltausstellung soll 2020 in Dubai organisiert werden. Die "World Expo" findet alle fünf Jahre statt und dauert sechs Monate. Zuletzt wurde sie 2015 in Mailand ausgerichtet.
    Frankreich gibt Kunstwerke an Benin zurück
    Frankreich gibt 26 Kunstwerke an den westafrikanischen Staat Benin zurück. Den Entschluss traf der französische Staatschef Emmanuel Macron. Zuvor hatte er einen Expertenbericht zur Rückgabe afrikanischer Kunstobjekte an die Herkunftsländer entgegengenommen. Die Rückgabe soll unverzüglich erfolgen, wie der Elysée-Palast mitteilte. Bei den Werken handelt es sich um Artefakte, die die französische Armee nach den blutigen Kämpfen im Jahr 1892 im Zuge der Eroberung des Landes nach Frankreich gebracht hatte. Benin fordert die Rückgabe der Werke schon seit langem.
    Alternative Nobelpreise verliehen
    Menschenrechts- und Umweltaktivisten sind in Stockholm mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet worden. Drei saudische Menschenrechtler, die das autoritäre System ihres Landes friedlich herausfordern, konnten den Right Livelihood Award nicht persönlich entgegennehmen. Sie sitzen in ihrem Land im Gefängnis. Ausgezeichnet wurden zudem Yacouba Sawadogo, ein Bauer aus Burkina Faso, und der australische Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo. Sie kämpfen gegen Wüstenbildung in der Sahel-Region Afrikas. Zwei Aktivisten aus Guatemala und Kolumbien wurden für ihren Kampf gegen Machtmissbrauch geehrt.
    7 min
  • 23.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hunderte Migranten fordern Einlass in die USA
    In der mexikanischen Grenzstadt Tijuana haben mehrere Hundert Migranten aus Zentralamerika demonstriert. Die Menschen marschierten zur El-Chaparral-Brücke nahe dem Grenzübergang zum US-Bundesstaat Kalifornien und forderten, in die USA gelassen zu werden. Mexikanische Behördenmitarbeiter riefen die Migranten auf, sich auf eine Warteliste für einen Asylantrag in den USA einzutragen. Derweil hielt die US-Armee an der Grenze eine Großübung ab, an der Hunderte Soldaten und Polizisten und auch mehrere Hubschrauber beteiligt waren. Sie proben für den Fall, dass die Grenze gestürmt wird.
    Sánchez bekräftigt Drohung mit Brexit-Veto
    Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat erneut mit einem Veto zum Brexit-Abkommen gedroht. Nach einem Gespräch mit der britischen Premierministerin Theresa May schrieb Sánchez im Kurznachrichtendienst Twitter, die Positionen lägen noch weit voneinander entfernt. Kern des Streits ist das britische Territorium Gibraltar, das von Spanien beansprucht wird. Die Regierung in Madrid verlangt ein Zustimmungsrecht bei allen künftigen Entscheidungen zu dem Gebiet. Andernfalls will sie dem Vertragsentwurf über den britischen EU-Austritt bei einem Sondergipfel am kommenden Sonntag nicht zustimmen.
    Merz bekennt sich zu Asylrecht
    Nach heftiger Kritik hat der Kandidat für den CDU-Vorsitz Friedrich Merz seine Äußerungen zum Asylrecht präzisiert. Er sei für die Beibehaltung des Grundrechts auf Asyl, sagte Merz in Halle bei der vierten CDU-Regionalkonferenz. Er wolle aber eine gemeinsame europäische Asylgesetzgebung. Diese sei nicht möglich, weil im Grundgesetz das Individualrecht auf Asyl ohne Gesetzesvorbehalt stehe. Merz hatte mit seinen Äußerungen vom Vortag eine Debatte ausgelöst. Bei der dritten Regionalkonferenz der CDU im thüringischen Seebach hatte er das Individualrecht auf Asyl thematisiert.
    Seehofer schließt Abschiebungen nach Syrien aus
    Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die Abschiebung von abgelehnten oder straffällig gewordenen Asylbewerbern nach Syrien kategorisch ausgeschlossen. Im Moment könne in keine Region Syriens abgeschoben werden, sagte der CSU-Politiker dem Magazin "Der Spiegel". Ein entsprechender Bericht des Auswärtigen Amts über die Lage in dem Bürgerkriegsland sei "plausibel". Der derzeit geltende Abschiebestopp für Syrien läuft im Dezember aus. In einem neuen Lagebericht warnt das Auswärtige Amt vor Abschiebungen nach Syrien, wie sie einige Unionspolitiker zuletzt ins Gespräch gebracht hatten.
    Erste kubanische Ärzte verlassen Brasilien
    430 kubanische Mediziner haben ihre Arbeit in Brasilien eingestellt und sich auf den Rückweg in ihre Heimat gemacht. Sie waren Teil des staatlichen Sozialprogramms "Mehr Ärzte", Mais Médicos, mit dem 8.300 Mediziner des Karibikstaates in zumeist unterversorgte Regionen Brasiliens entsandt worden waren. Nach einem Streit zwischen Brasiliens neu gewähltem rechtsgerichtetem Präsidenten Jair Bolsonaro und der kubanischen Regierung hatten beide Seiten vergangene Woche die seit gut fünf Jahren bestehende Zusammenarbeit für beendet erklärt.
    Angriff auf chinesisches Konsulat in Pakistan
    Bei einem Angriff auf das chinesische Konsulat in der pakistanischen Hafenstadt Karachi sind mindestens sechs Personen getötet worden, darunter die drei Attentäter. Die weiteren Opfer waren zwei Polizisten und ein Sicherheitswachmann. Chinesische Staatsbürger seien nicht zu Schaden gekommen, teilte die örtliche Polizei mit. Bisher bekannte sich niemand zu dem Angriff. Chinesische Staatsbürger und Infrastrukturprojekte sind in Pakistan bereits mehrmals von islamistischen und nationalistischen Gruppen angegriffen worden.
    7 min
  • 22.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Oberster Richter in den USA kritisiert US-Präsident Donald Trump
    Der Vorsitzende des Supreme Courts, John Roberts, hat den Präsidenten wegen mißbilligender Äußerungen über einen Richter gerügt. Trump hatte abwertend von einem "Obama-Richter" gesprochen. Darauf erwiderte der höchste US-Richter, es gebe in den USA keine Obama-Richter oder Trump-Richter, Bush- oder Clinton-Richter. Die unabhängige Justiz sei etwas, wofür alle Amerikaner dankbar sein sollten. Ein Bundesgericht hatte Trumps jüngste Verschärfung der Asylregeln per einstweiliger Verfügung vorerst gestoppt, woraufhin Trump dem zuständigen Richter Parteilichkeit vorwarf.
    Keine Schusswaffen für US-Soldaten an Grenze zu Mexiko
    An der US-amerikanischen Grenze zu Mexiko sollen Soldaten gegen Migranten nur Schlagstöcke einsetzen dürfen. Das sagte US-Verteidigungsminister Mattis. Sollten Flüchtlinge gewaltsam einen Grenzübertritt versuchen, könnten Zoll und Grenzschutz Soldaten zur Verstärkung anfordern. Diese seien dann aber nicht bewaffnet, sondern mit Schutzschilden und Schlagstöcken ausgestattet, sagte Mattis. US-Präsident Trump hat knapp 5800 Soldaten an die Grenze zu Mexiko geschickt, um die aus Zentralamerika kommenden Flüchtlinge am Grenzübertritt in die USA zu hindern.
    Brüssel und London bei Brexit-Paket noch immer nicht ganz am Ziel
    Die britische Premierministerin Theresa May hat in Brüssel im Gespräch mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker versucht, letzte Knackpunkte im Brexit-Vertragspaket mit der Europäischen Union auszuräumen. Man habe sehr gute Fortschritte gemacht, und die Arbeit werde nun weitergehen, sagte ein Kommissionssprecher nach der Unterredung. Es ging um die Beziehungen der EU zu Großbritannien nach dem EU-Austritt. Dazu wird derzeit eine Erklärung verfasst, die neben dem Brexit-Vertrag am Sonntag auf einem EU-Gipfel von den Staats- und Regierungschefs gebilligt werden soll.
    Verkehrsminister Scheuer lässt EU-Diesel-Gipfel platzen
    Die EU-Kommission hat den für den 27. November geplanten Diesel-Gipfel von 13 Staaten abgesagt. Als Grund nannte Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska die Absage von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Ein solches Treffen ohne das Land mit der größten Automobilindustrie sei sinnlos, sagte sie dem "Handelsblatt". Von den EU-Staaten habe Deutschland auf den Dieselskandal am entschiedendsten reagiert, betonte die Kommissarin. Bienkowska hatte die wichtigsten Autoländer eingeladen, um auf hochrangiger Ebene über die Lehren aus der Dieselaffäre zu diskutieren.
    Über 5100 Jahre Haft für Ex-Soldat aus Guatemala
    Ein Ex-Soldat aus Guatemala ist wegen eines Massakers an Dorfbewohnern während des Bürgerkriegs zu 5160 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Guatemala-Stadt machte den Mann für den Tod von über 170 Menschen verantwortlich. Für jedes der Opfer sprach der Richter eine Haftstrafe von 30 Jahren aus. Das Strafmaß ist symbolisch, für Gefängnisstrafen in Guatemala gilt eine Obergrenze von 50 Jahren. Das Massaker im Dorf Dos Erres war eines der schlimmsten während des über drei Jahrzehnte langen Bürgerkriegs in Guatemala. Insgesamt wurden 200.000 Menschen getötet oder verschwanden.
    Kosovo macht Waren aus den Nachbarländern doppelt so teuer
    Das Kosovo hat Produkte aus Serbien und Bosnien-Herzegowina mit Einfuhrzöllen von 100 Prozent belegt. Ausgenommen seien Markenartikel, die in den beiden Ländern hergestellt würden, teilte die Regierung mit. Ministerpräsident Ramush Haradinaj warf Serbien und Bosnien-Herzegowina vor, sich nicht an das Mitteleuropäische Freihandelsabkommen Cefta zu halten. Am Dienstag war das Kosovo mit dem Versuch gescheitert, Mitglied der internationalen Polizeiorganisation Interpol zu werden, was Serbien als diplomatischen Erfolg feierte. Die Zollerhöhung ist offenbar eine Reaktion darauf.
    Friedrich Merz will Debatte über das Asylrecht
    Der frühere Unionsfraktionschef und Kandidat für den CDU-Vorsitz Friedrich Merz stellt das deutsche Asylrecht in Frage. Deutschland sei das einzige Land auf der Welt, das ein Individualrecht auf Asyl in der Verfassung stehen habe, sagte Merz auf der dritten CDU-Regionalkonferenz im thüringischen Seebach. Es müsse offen darüber geredet werden, ob dieses Grundrecht in dieser Form fortbestehen könne, wenn eine europäische Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik ernsthaft gewollt sei. Zugleich betonte er, durch den UNO-Migrationspakt dürften keine neuen Asylgründe geschaffen werden.
    9 min
  • 21.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Saudi-Arabien bleibt Partner der USA
    US-Präsident Donald Trump verzichtet im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi auf weitere Strafmaßnahmen gegen die Führung Saudi-Arabiens. Die USA wollten ein standhafter Partner des Landes bleiben, erklärte Trump. Das sei auch aus wirtschaftlichen Gründen wichtig. Es wäre daher töricht, die milliardenschweren Rüstungsgeschäfte mit der Führung in Riad zu beenden. Davon würden nur Russland und China profitieren. Ob der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman von der Tötung Khashoggis gewusst habe, ist laut Trump weiter unklar. Die US-Geheimdienste sehen den Kronprinzen als Drahtzieher der Tat.
    Kritik an Trump nach Bekenntnis zu Partnerschaft mit Saudi-Arabien
    Mit seinem Bekenntnis zu Saudi-Arabien trotz des Khashoggi-Mordes hat US-Präsident Donald Trump Kritik auf sich gezogen. Der republikanische Senator Bob Corker warf dem Weißen Haus vor, wie eine "PR-Firma" für den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu agieren. Sein Parteikollege, Senator Jeff Flake, schrieb auf Twitter, "großartige Verbündete" würden nicht den Mord an Journalisten planen. Die demokratische Senatorin Jeanne Shaheen erklärte, Trump habe die Angewohnheit, sich eher auf die Seite von "mörderischen ausländischen Diktatoren" als auf die Seite der US-Geheimdienste zu stellen.
    Südkoreaner wird neuer Präsident bei Interpol
    Die internationale Polizeibehörde Interpol hat eine neuen Präsidenten. Der Südkoreaner Kim Jong Yang wurde in Dubai für zwei Jahre in das Amt gewählt. Der 57-Jährige setzte sich gegen den bisherigen Vize-Interpol-Chef Alexander Prokoptschuk aus Russland durch, der als Favorit für den Posten galt. Yang hatte die Organisation übergangsweise geleitet, nachdem sein Vorgänger Meng Hongwei bei einer Reise in seine Heimat China verschwunden war. Die Regierung in Peking bezichtigt Meng der Korruption und ermittelt gegen ihn unter anderem wegen der mutmaßlichen Annahme von Schmiergeld.
    Französisches Parlament will keine Falschmeldungen im Wahlkampf
    Die französische Nationalversammlung hat zwei umstrittene Gesetze gegen die Verbreitung von Falschnachrichten beschlossen. Die Parlamentskammer stimmte mit klarer Mehrheit für die Pläne von Präsident Emmanuel Macron im Kampf gegen "Fake News". Der Staatschef will damit die Verbreitung von Gerüchten und Falschaussagen in Wahlkampfzeiten verhindern. Kritiker warnen vor einer Einschränkung der Meinungsfreiheit und vor Zensur. Die Gesetze sehen vor, dass Parteien oder Kandidaten in den drei Monaten vor einer landesweiten Wahl gegen öffentlich verbreitete Unwahrheiten vorgehen können.
    Trotz Festnahme behält Renault-Chef Ghosn seinen Job
    Trotz seiner Festnahme in Japan behält Renault-Chef Carlos Ghosn seinen Posten als Vorstandsvorsitzender des französischen Autobauers. Das beschloss der Verwaltungsrat des Konzerns. Zugleich wurde die bisherige Nummer zwei bei Renault, Thierry Bolloré, zum Übergangsvorsitzenden ernannt. Da Ghosn derzeit "verhindert" sei, leite Bolloré vorläufig das Tagesgeschäft, teilte der Verwaltungsrat mit. Ghosn war am Montag in Tokio festgenommen worden. Dem 64-Jährigen werden die Verschleierung seiner Einkünfte in Japan und die Veruntreuung von Firmengeldern zur Last gelegt.
    Südkorea kündigt Auflösung von Opfer-Stiftung an
    Südkorea will eine von Japan finanzierte Stiftung für die Opfer der Sexsklaverei während des Zweiten Weltkriegs auflösen. Die Stiftung war Teil eines umstrittenen Abkommens zwischen Japans Premierminister Shinzo Abe und Südkoreas ehemaliger Präsidentin Park Geun Hye. Tokio stellte 7,8 Millionen Euro bereit. Im Gegenzug verpflichtete sich Südkorea, keine weiteren Schuldzuweisungen gegen Japan zu erheben. Zehntausende Koreanerinnen und andere asiatische Frauen wurden nach Angaben von Historikern während des Zweiten Weltkriegs dazu gezwungen, sich in japanischen Frontbordellen zu prostituieren.
    7 min
  • 20.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Auswärtiges Amt warnt vor Abschiebungen nach Syrien
    Das Auswärtige Amt warnt laut einem Medienbericht davor, Abschiebungen nach Syrien wieder zuzulassen. In keinem Teil Syriens bestehe ein umfassender, langfristiger und verlässlicher Schutz für verfolgte Personen, zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ aus einem Lagebericht des Ministeriums, der als Verschlusssache eingestuft ist. Rückkehrer würden in Syrien als Feiglinge oder sogar als Verräter betrachtet. Männer zwischen 18 und 42 Jahren würden in der Regel zum Militär eingezogen, vorher jedoch oft für mehrere Monate wegen Desertion inhaftiert.
    Einigung der Großen Koalition beim Zuwanderungsgesetz
    Unionsparteien und SPD haben sich einem Medienbericht zufolge auf die konkrete Ausgestaltung des geplanten Zuwanderungsgesetzes geeinigt. Das Bundesinnenministerium habe den Referentenentwurf in die Abstimmung mit den anderen Ressorts gegeben, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Zuvor hätten sich die drei hauptsächlich mit dem Thema befassten Ministerien für Inneres, Arbeit und Wirtschaft untereinander abgestimmt. Die große Koalition hatte sich Anfang Oktober nach langen Auseinandersetzungen auf die Grundzüge eines Gesetzes für den erleichterten Zuzug ausländischer Arbeitskräfte verständigt.
    EU-Staaten beschließen neue Militärprojekte
    Die EU-Staaten haben eine Ausweitung der ständigen militärischen Zusammenarbeit beschlossen. Die Außen- und Verteidigungsminister einigten sich in Brüssel auf 17 neue Projekte. Darunter sind solche zur Entwicklung neuer Waffensysteme und der Aufbau einer Fortbildungseinrichtung für Geheimagenten. Deutschland beteiligt sich unter anderem an einem Projekt zur gemeinsamen Nutzung von Militärstützpunkten. Darüber hinaus wurde vereinbart, die Kommandozentrale für gemeinsame Militäreinsätze auszubauen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sprach von Schritten auf dem Weg zu einer Armee der Europäer.
    Vermittlungsgespräche zum EU-Haushalt sind geplatzt
    Im Streit um den milliardenschweren EU-Haushalt für das Jahr 2019 sind die Vermittlungsgespräche geplatzt. Unterhändler der EU-Mitgliedsstaaten und des Europaparlaments konnten sich nicht fristgerecht auf das Budget der Europäischen Union für das kommende Jahr einigen. Das teilte die österreichische Ratspräsidentschaft mit. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger muss nun einen neuen Entwurf vorlegen. Falls bis zum 1. Januar kein Kompromiss zustande kommt, muss die EU mit Notbudgets arbeiten.
    US-Richter stoppt Trumps geplante Verschärfung des Asylrechts
    US-Präsident Donald Trump hat bei seinen Plänen zur Verschärfung des Asylrechts einen Rückschlag erlitten. Ein Bezirksrichter in San Francisco stoppte mit einer einstweiligen Verfügung den von Trump Anfang November angekündigten Asylerlass. Damit sollte es Menschen, die illegal von Mexiko aus über die Grenze kommen, verwehrt werden, einen Asylantrag zu stellen. Menschenrechtler sehen darin einen Verstoß gegen geltendes US-Recht. Trump hatte die Flucht von mehreren tausend Menschen aus Mittelamerika über Mexiko Richtung Vereinigte Staaten als "Invasion" bezeichnet.
    CNN-Reporter Jim Acosta darf wieder ins Weiße Haus
    Der Rechtsstreit um die Akkreditierung von CNN-Korrespondent Jim Acosta im Weißen Haus ist beigelegt. Die Sprecherin des US-Präsidialamtes, Sarah Sanders, sagte, seine Akkreditierung sei wieder dauerhaft in Kraft. Acosta hatte vor zwei Wochen bei einer Pressekonferenz eine Auseinandersetzung mit Präsident Donald Trump. Das Weiße Haus sperrte ihn daraufhin. Ein Gericht wies es aber per einstweiliger Verfügung an, Acostas Akkreditierung vorläufig wiederherzustellen. Allerdings änderte das Weiße Haus nun seine Regeln für Journalisten. Sie sollen nur noch eine einzige Frage stellen dürfen.
    8 min
  • 19.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Prozess gegen drei prominente Demokratie-Aktivisten in Hongkong begonnen
    Zum Auftakt des Prozesses gegen drei Anführer der Demokratie-Bewegung in Hongkong haben die Angeklagten auf nicht schuldig plädiert. Der Soziologe Chan Kin Man, der Jurist Benny Tai und der Baptistenpfarrer Chu Yiu Ming wiesen vor einem Gericht in der chinesischen Sonderverwaltungszone den Vorwurf der Störung der öffentlichen Ordnung zurück. Die Staatsanwaltschaft wirft den Aktivisten vor, bei Demonstrationen 2014 zur "rechtswidrigen Blockade öffentlicher Plätze und Straßen" beigetragen zu haben. Bei einer Verurteilung drohen Chan, Tai und Chu Haftstrafen von bis zu sieben Jahren.
    Jemens Huthi-Rebellen setzen Angriffe aus
    Im Bürgerkriegsland Jemen haben sich die Huthi-Rebellen grundsätzlich zu einer Waffenruhe bereiterklärt. Als Zeichen des guten Willens setze man die Raketen- und Drohnenangriffe aus, heißt es in einer Erklärung des Obersten Revolutionskomitees der Aufständischen. Damit sollte den Feinden jeder Vorwand genommen werden, keine Friedensgespräche zu führen und die "Belagerung" des Jemen fortzusetzen. Die Huthi hatten vor allem das Nachbarland Saudi-Arabien immer wieder mit Raketen attackiert, das mit Luftangriffen gegen die Rebellen vorgeht. Die UN hoffen auf Friedensgespräche noch in diesem Jahr.
    Trumps Republikaner bauen Mehrheit im Senat aus
    Mehr als zehn Tage nach den Kongresswahlen in den USA steht endlich fest, wer den Senatssitz für den Bundesstaat Florida in Washington errungen hat. Mit einem knappen Vorsprung von etwa 10.000 Wählerstimmen konnte sich der Republikaner Rick Scott gegen den Demokraten Bill Nelson durchsetzen, wie aus einer Übersicht des Wahlamtes hervorgeht. Mit seinem Sieg wächst die Mehrheit der Konservativen um Präsident Donald Trump im Senat um einen Sitz auf nunmehr 52 von insgesamt 100. Zuvor waren die Stimmzettel wegen des äußerst geringen Abstands zwischen den Kandidaten per Hand neu ausgezählt worden.
    Debatte in CDU und CSU über Migrationspakt geht weiter
    In der Union hält die Debatte über die Haltung Deutschlands zum UN-Migrationspakt an. Das Abkommen sei wichtig, um Migration zu steuern, und liege daher im Interesse Deutschlands, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU). Dagegen erklärte der CSU-Politiker Peter Ramsauer, er könne den Pakt nicht mittragen. Sie reagierten damit auf einen Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn, der eine Debatte über den Pakt auf dem CDU-Parteitag im Dezember fordert. Die rechtlich nicht bindende Übereinkunft soll Standards im Umgang mit Flüchtlingen festschreiben.
    Steinmeier will engere Partnerschaft mit Südafrika
    Mit Frank-Walter Steinmeier besucht ab diesem Montag erstmals seit 20 Jahren wieder ein deutscher Bundespräsident Südafrika. Angesichts globaler Herausforderungen durch Klimawandel, Handelskonflikte und Migration setze er auf eine engere Zusammenarbeit mit dem wichtigen Partnerland, sagte Steinmeier der südafrikanischen Zeitung "Sunday Times". Die Zeit sei reif für einen neuen Aufbruch in den bilateralen Beziehungen. Steinmeier wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Er beginnt seinen Staatsbesuch in Johannesburg, wo er im Apartheid-Museum eine Rede halten wird.
    Ermittlungserfolg für Maltas Polizei im Mordfall Galizia
    Gut 13 Monate nach der Ermordung der maltesischen Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia sind die Hintermänner der Tat offenbar identifiziert. Die Zeitung "The Sunday Times of Malta" berichtet unter Berufung auf ranghohe, namentlich nicht genannte Polizeivertreter, eine Gruppe von mindestens zwei maltesischen Staatsangehörigen habe die Ermordung der 53-Jährigen in Auftrag gegeben, um sie endgültig zum Schweigen zu bringen. Die Ermittlungen seien weit fortgeschritten. Im Fokus der Recherchen Galizias standen Korruption, Geldwäsche und Vetternwirtschaft politischer Kreise in dem EU-Staat.
    Proteste gegen steigende Spritpreise auch in Bulgarien
    Tausende aufgebrachte Menschen haben in der bulgarischen Hauptstadt Sofia und anderen Städten gegen die gestiegenen Treibstoffpreise und die schwierigen Lebensbedingungen im ärmsten EU-Land protestiert. Kraftstoffpreise und Einkommen passten nicht zueinander. Die Demonstranten blockierten mit ihren Fahrzeugen vorübergehend die beiden Autobahnen von Sofia bis zum Schwarzen Meer. Kurze Blockaden gab es auch an Grenzübergängen zur Türkei und zu Griechenland. Die Protestteilnehmer forderten den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Boiko Borissow und einen "Systemwechsel".
    9 min
  • 17.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Laut CIA befahl saudischer Kronprinz Khashoggi-Mord
    Der US-Auslandsgeheimdienst CIA kommt nach Medienberichten zu der Einschätzung, dass der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman die Tötung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi angeordnet hat. Die CIA sei zu dieser Schlussfolgerung gekommen, nachdem sie mehrere Quellen ausgewertet habe. Darunter sei ein Telefongespräch zwischen dem Bruder des Kronprinzen, Khalid bin Salman, und Khashoggi, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Ob der Prinz, der saudischer Botschafter in den USA ist, von den Mordplänen gewusst habe, sei unklar.
    UN-Sondergesandter plant Jemen-Gespräche in Schweden
    Unter Vermittlung der Vereinten Nationen sollen die Konfliktparteien im Jemen in Kürze Friedensgespräche in Schweden führen. Sowohl die von Saudi-Arabien unterstützte jemenitische Regierung als auch die Huthi-Rebellen hätten ihm versichert, dass sie zu Gesprächen über eine Beendigung des Bürgerkriegs bereit seien, sagte der UN-Sondergesandte für den Jemen, Martin Griffiths, dem UN-Sicherheitsrat in New York. Kommende Woche werde er zur Vorbereitung in die von den Huthi-Rebellen kontrollierte Hauptstadt Sanaa reisen. Die Beratungen in Schweden sollen noch in diesem Jahr beginnen.
    Asien-Pazifik-Gipfel beginnt in Papua-Neuguina
    Im Inselstaat Papua-Neuguinea hat ein Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft APEC begonnen. Die Präsidenten der USA und Russlands, Donald Trump und Wladimir Putin, lassen sich vertreten, anders als Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Dieser sprach vor dem Treffen von "großen Entwicklungsmöglichkeiten" in der Pazifik-Region. In den 21 APEC-Ländern lebt etwa die Hälfte der Weltbevölkerung. Seit der Gründung 1989 gibt es Planungen, ein riesiges Freihandelsabkommen zu schaffen. Dieses Ziel ist seit dem Amtsantritt von US-Präsident Trump wegen dessen protektionistischer Wirtschaftspolitik in weite Ferne gerückt.
    Argentinisches U-Boot ein Jahr nach Verschwinden geortet
    Die US-Firma Ocean Infinity hat das Wrack des vor einem Jahr verschollenen argentinischen U-Boots "ARA San Juan" im Atlantik entdeckt. Das teilte die argentinische Armee auf Twitter mit. Im November 2017 hatte die 44-köpfige Besatzung per Funkspruch einen Kurzschluss und ein Feuer an Bord gemeldet. Kurz darauf ereignete sich im Südatlantik eine Explosion. Die argentinische Marine hatte die Suche nach dem Wrack, an der sich zunächst 13 Länder beteiligten, nach einigen Wochen aus Kostengründen eingestellt. Nach monatelangen Protesten von Angehörigen wurde sie im September wieder aufgenommen.
    Oscar-Preisträger William Goldman ist tot
    Der US-Drehbuchautor und Oscar-Preisträger William Goldman ist gestorben. Wie die "Washington Post" und andere Medien unter Berufung auf Goldmans Tochter Jenny berichteten, starb der Autor im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung und einer Lungenentzündung in seinem Haus in New York. Goldman hatte die Vorlagen für Hollywood-Klassiker wie "Die Unbestechlichen", "Der Marathon-Mann" und "Butch Cassidy und Sundance Kid" geliefert. Der 1931 im US-Staat Illinois geborene Autor, der vor seiner Hollywood-Karriere Literatur studierte, schrieb zudem zahlreiche Romane.
    Fußball-Nationalmannschaft in B-Liga der Nations-League abgestiegen
    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist in Europas Fußball nur noch zweitklassig. Durch den 2:0-Sieg der Niederlande gegen Frankreich in Rotterdam ist die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw schon vor ihrem abschließenden Spiel am Montag gegen die Niederlande definitiv Letzter der Gruppe 1 in der Nations-League. Bei der nächsten Auflage des Wettbewerbs im Jahr 2020 muss Deutschland in der zweiten Division antreten und könnte dann als Gruppensieger die Rückkehr in die A-Liga schaffen. Löw hatte schon vor der Partie betont, dass ein Abstieg für ihn "kein Weltuntergang" wäre.
    8 min
  • 16.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.May hält an Brexit-Plänen fest
    Die britische Premierministerin Theresa May hält trotz des massiven Widerstands im Parlament und Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen an dem geplanten Brexit-Abkommen fest. Sie glaube mit jeder Faser ihres Körpers daran, dass der von ihr verfolgte Kurs der richtige für ihr Land sei, so May. Der geplante Brexit-Deal sei das bestmögliche Abkommen und "im nationalen Interesse", sagte die Premierministerin. Sollte das Abkommen scheitern, seien die Folgen nicht abzusehen. Ein von EU-Befürwortern gefordertes zweites Brexit-Referendum schloss May aus.
    Anführer der Roten Khmer erstmals wegen Völkermordes verurteilt
    In Kambodscha hat ein von den Vereinten Nationen unterstütztes Sondertribunal erstmals Vertreter des Rote-Khmer-Regimes wegen Völkermordes verurteilt. Ex-Staatschef Khieu Samphan wurde des Genozids an ethnischen Vietnamesen und an Cham-Muslimen schuldig gesprochen und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Auch der einstige Chefideologe der Guerillabewegung, Nuon Chea, erhielt lebenslänglich. Unter der Schreckensherrschaft der Roten Khmer von 1975 bis 1979 kam fast ein Viertel der Bevölkerung in Kambodscha durch Zwangsarbeit, Hungersnöte, Folter und Hinrichtungen ums Leben.
    Nordkorea testet neue "Hightech-Waffe"
    Nordkorea hat nach Angaben von Staatsmedien eine neue "Hightech"-Waffe getestet. Machthaber Kim Jong Un habe den Test persönlich überwacht, meldete die staatliche Nachrichtenagentur. Um welche Waffenart es sich handelte, blieb unklar. Die Nachrichtenagentur schrieb lediglich, die neue Waffe solle die Verteidigung und die Kampfkraft der Volksarmee stärken. Machthaber Kim habe sich "sehr zufrieden" über den Ausgang des Tests gezeigt.
    Über tausend Migranten an US-Grenze angekommen
    Rund 1600 Migranten aus Mittelamerika sind an der mexikanischen Grenze zu den USA angekommen. Nach Angaben des mexikanischen Nationalen Migrationsinstitutes wollen mehr als 1000 Mittelamerikaner um politisches Asyl in den USA bitten. Es werden zudem noch 4000 Menschen erwartet. Die meisten von ihnen kommen aus Honduras und sind zusammen mit zehntausend Menschen aus Guatemala und El Salvador seit mehr als einem Monat unterwegs.
    Ergebnis der Senatswahl in Florida weiter offen
    Die Zitterpartie bei dem vielbeachteten Senatsrennen in Florida geht weiter. Der Wahlleiter des US-Bundesstaates ordnete eine Nachzählung der Stimmen per Hand an. Eine maschinelle Nachzählung hatte zuvor einen zu knappen Unterschied zwischen den beiden führenden Kandidaten ergeben. Damit ist das Rennen zwischen dem demokratischen Amtsinhaber Bill Nelson und seinem republikanischen Herausforderer Rick Scott bis mindestens Sonntag weiter offen.
    Terroristen töten sieben UN-Blauhelme im Kongo
    Im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben Mitglieder einer Terrorgruppe sieben Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen getötet. Das teilte ein Sprecher der UN in New York mit. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Terroristen und bekundete den Angehörigen sein Beileid. Den UN zufolge hatten die Blauhelme gemeinsam mit Soldaten der kongolesischen Armee in Beni in der Provinz Nord-Kivu gegen die islamistische Miliz "Alliierte Demokratische Kräfte" eine Offensive gestartet. Mindestens zehn Blauhelme wurden verletzt, einer wird vermisst.
    Facebook wollte Kritiker mundtot machen
    Facebook hat in den USA eine PR-Firma dafür bezahlt, seine Kritiker ins schlechte Licht zu rücken. Das berichtet die "New York Times". Der Konzern räumte ein, dass man mit einer PR-Agentur zusammengearbeitet habe, die tatsächlich Journalisten ermutigt habe, sich die Finanzierung der Organisation "Freedom from Facebook" genauer anzusehen. Die Beziehung zu der PR-Agentur habe man umgehend beendet. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat nach eigenen Angaben erst aus den Medien von dem Fall erfahren. Er verurteilte den Auftrag. Das sei nicht die Art, wie er das Unternehmen führen wolle.
    8 min
  • 15.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU beruft Brexit-Sondergipfel ein
    EU-Chefunterhändler Michel Barnier hat die Zustimmung der britischen Regierung zum Entwurf eines Austrittsvertrags mit der Europäischen Union als "entscheidenden Fortschritt" begrüßt. Ein Brexit-Sondergipfel wurde für den 25. November einberufen, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk mitteilte. Das britische Kabinett hatte den Brexit-Kompromiss am Mittwochabend nach fünfstündigen Beratungen gebilligt. Die größte Hürde ist aber eine Abstimmung im britischen Parlament, das dem Vertrag zustimmen muss, damit er in Kraft tritt. Auch das Europaparlament muss das Abkommen noch ratifizieren.
    Weitere Großspende aus dem Ausland für die AfD
    Die AfD hat eine weitere Großspende aus dem Ausland erhalten. Neben den rund 130.000 Euro aus der Schweiz seien beim AfD-Kreisverband von Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel auch 150.000 Euro aus Belgien eingegangen. Dieser weitere Geldbetrag sei aus Unklarheit über die Herkunft aber zurücküberwiesen worden, teilte die AfD mit. Wegen der Spende aus der Schweiz strebt die Staatsanwaltschaft Konstanz ein Ermittlungsverfahren gegen Weidel und weitere AfD-Mitglieder an. Laut der Behörde bestehe der Anfangsverdacht eines Verstoßes gegen das Parteiengesetz.
    Trump entlässt Vize-Sicherheitsberaterin nach Forderung von First Lady
    Nach Kritik von US-First-Lady Melania Trump ist die stellvertretende Nationale Sicherheitsberaterin Mira Ricardel ihres Postens enthoben worden. Ricardel werde das Weiße Haus verlassen und eine neue Aufgabe in der Regierung erhalten, teilte die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump mit. Melania Trump hatte sich zuvor öffentlich für Ricardels Entlassung ausgesprochen. Laut der Zeitung "Wall Street Journal" soll Ricardel mit Mitarbeitern der First Lady aneinandergeraten sein und negative Geschichten über die Präsidentengattin in Umlauf gebracht haben.
    EU auf mögliche US-Autozölle vorbereitet
    Die Europäische Union hat sich nach Angaben von Handelskommissarin Cecilia Malmström bereits auf US-Sonderzölle auf Auto-Importe vorbereitet. Für diesen Fall sei eine Liste von Vergeltungsmaßnahmen erstellt worden, sagte Malmström nach einem Gespräch mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer in Washington. Als Beispiele nannte sie den Fahrzeugsektor, die Landwirtschaft oder Industriegüter. Die Liste müsse noch mit den Mitgliedsstaaten abgestimmt werden, so Malmström. Die große Hoffnung bleibe jedoch, dass die USA auf die Sonderzölle auf EU-Autos verzichteten.
    Todesstrafe in Texas vollstreckt
    Trotz internationaler Proteste ist im US-Bundesstaat Texas ein 64-jähriger Mexikaner wegen Mordes hingerichtet worden. Das bereits 1993 verhängte Todesurteil sei im Gefängnis von Huntsville mit einer Giftspritze vollzogen worden, teilten die Behörden mit. Der Mann hatte seine Frau und seine beiden Kinder getötet. Seine Anwälte hatten wiederholt auf angebliche Gehirnschäden und psychische Probleme ihres Mandanten verwiesen. Die mexikanische Regierung hatte am Montag erklärt, die Hinrichtung stelle eine "ungeheuerliche Verletzung der Menschenrechte" dar. Auch UN-Experten übten scharfe Kritik.
    Kuba zieht aus Protest Tausende Ärzte aus Brasilien ab
    Nach Kritik des zukünftigen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro am Einsatz Tausender kubanischer Ärzte in seinem Land will die Regierung in Havanna die Mediziner zurückholen. Kuba kündigte an, das Programm "Mehr Ärzte" in entlegenen und unterversorgten Regionen Brasiliens zu beenden. Hintergrund sind Bolsonaros Bedingungen für eine Fortsetzung des Programms. Unter anderem sollen die kubanischen Ärzte das volle Gehalt bekommen, das Brasilien an Havanna überweist. Bislang erhalten die Ärzte davon nur ein Viertel, 75 Prozent behält die kubanische Regierung.
    8 min

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