Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Download on the App Store
  • Favorites

    662

    Followers

  • Typical duration

    9 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen episodes

  • 05.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Idlib: USA erhöhen Druck auf syrisches Regime
    Die Zeichen für einen Großangriff der syrischen Armee auf die Provinz Idlib mehren sich. Vor diesem Hintergrund warnten die USA Syriens Präsidenten Baschar al-Assad vor dem Einsatz von Chemiewaffen in Idlib. In diesem Fall würden die USA und ihre Verbündeten schnell und angemessen reagieren, erklärte eine Regierungssprecherin. Man beobachte die Situation in Idlib genau. Dort seien Millionen unschuldiger Zivilisten von einer Attacke durch das Assad-Regime bedroht. Die Region um die Stadt Idlib ist das letzte große Gebiet des Bürgerkriegslandes, das noch von Rebellen beherrscht wird.
    Neues Enthüllungsbuch: Trump hat den Verstand eines Kindes
    Ein neues Buch über das Weiße Haus setzt US-Präsident Donald Trump weiter unter Druck. US-Reporterlegende Bob Woodward charakterisiert Trump als paranoiden Ignoranten, dessen Mitarbeiter ständig versuchten, ihn davon abzuhalten, das Welthandelssystem zu zerstören, die nationale Sicherheit zu untergraben und Kriege anzuzetteln. Verteidigungsminister Jim Mattis sagte laut Woodward, Trump habe den Verstand "eines Fünft- oder Sechstklässlers". Woodward, Mitherausgeber der "Washington Post", gilt als einer der angesehendsten US-Journalisten. Das Weiße Haus spricht von "erfundenen Geschichten".
    UN kündigen Waffenstillstand zwischen Milizen in Libyen an
    Die Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Libyen hat die Unterzeichnung einer Waffenruhe zwischen den bewaffneten Gruppen nahe der Hauptstadt Tripolis bekannt gegeben. Das Abkommen kam demnach unter der Schirmherrschaft des UN-Gesandten für Libyen, Ghassan Salamé, zustande. Damit sollten alle Feindseligkeiten beendet, die Zivilisten geschützt und öffentliches wie privates Eigentum gesichert werden. Unklar ist, ob sich alle Konfliktparteien an die Vereinbarung halten. Die Vereinbarung sieht auch vor, den Mitiga-Flughafen wieder zu eröffnen, der wegen der jüngsten Kämpfe geschlossen wurde.
    Spanien stoppt Lieferung von Bomben nach Saudi-Arabien
    Spanien hat die Auslieferung von lasergesteuerten Bomben nach Saudi-Arabien eingestellt. Es werde befürchtet, dass die Waffen im Jemen-Konflikt zum Einsatz kommen könnten, teilte das Verteidigungsministerium in Madrid zur Begründung mit. Medienberichten zufolge hatten Spanien und Saudi-Arabien im Jahr 2015 einen Vertrag über die Lieferung von 400 lasergesteuerten Bomben abgeschlossen. Die sozialistische Regierung von Ministerpräsident Pedro Sanchez wolle die für die Bomben bereits bezahlten 9,2 Millionen Euro zurückzahlen, meldet der Sender Cadena Ser. Saudi-Arabien äußerte sich bisher nicht.
    Kanzlerin Merkel plant Besuch in Chemnitz
    Nach den Ausschreitungen in Chemnitz plant Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Besuch in der sächsischen Stadt. Sie habe eine Einladung der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig angenommen, sagte ein Regierungssprecher. Aus der Bundesregierung war bisher nur Familienministerin Franziska Giffey nach Chemnitz gereist. Sie appellierte an die übrigen Mitglieder der Regierung, ebenfalls dorthin zu fahren. In Chemnitz war es nach der Tötung eines Deutschen zu Protesten rechter Gruppen und zu rassistischen Ausschreitungen gekommen. Tatverdächtig sind zwei Asylbewerber aus dem Irak und Syrien.
    Menschheit wird immer fauler
    Immer mehr Menschen bewegen sich nicht genug. In Deutschland ist die Zahl derjenigen, die zu wenig Sport treiben oder im Alltag nicht ausreichend körperlich aktiv sind, zuletzt um mehr als 15 Prozent gestiegen, wie eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO zeigt. 2016 bewegten sich demnach mehr als 42 Prozent der Deutschen viel zu wenig. Unter vergleichbaren Staaten sind nur die Portugiesen, Neuseeländer und Zyprioten fauler. Menschen in reicheren Ländern sind laut der Studie meist weniger aktiv (rund 37 Prozent) als Menschen in ärmeren Ländern (rund 16 Prozent).
    Nadal erreicht Halbfinale der US Open
    Titelverteidiger Rafael Nadal ist mit einem schwer erkämpften Sieg gegen den Österreicher Dominic Thiem ins Halbfinale der US Open eingezogen. Der Spanier und Tennis-Weltranglisten-Erste gewann in New York nach fünf Sätzen, die spektakuläre Partie dauerte vier Stunden und 49 Minuten. Nadal trifft im Halbfinale am Freitag auf den Argentinier Juan Martin del Potro, der den Amerikaner John Isner in vier Sätzen bezwang.
    8 min
  • 04.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Konferenz in Thailand soll Beschlüsse bei nächster UN-Klimakonferenz vorbereiten
    In Thailands Hauptstadt Bangkok hat eine Klimakonferenz der Vereinten Nationen begonnen. Bei dem sechstägigen Treffen soll der diesjährige Klimagipfel vorbereitet werden, der im Dezember im polnischen Kattowitz stattfinden wird. Insgesamt werden mehr als 2000 Delegierte erwartet. Ziel der beiden Konferenzen ist es, die Beschlüsse des Klimagipfels von Paris 2015 in ein festes Regelwerk zu fassen. In Paris hatte die Weltgemeinschaft vereinbart, die globale Erwärmung bei höchstens 2 Grad - möglichst sogar bei nur 1,5 Grad - zu stoppen.
    Afghanischer Islamistenführer Hakkani soll tot sein
    Die afghanischen Taliban haben den Tod des Islamistenführers Dschalaluddin Hakkani bekannt gegeben. In einer Whatsapp-Nachricht teilten sie mit, der Gründer des radikalislamischen Hakkani-Netzwerks sei an einer Krankheit verstorben. Das Netzwerk zählt zu den gewalttätigsten Gruppen, die in Afghanistan aktiv sind und wird für einige der blutigsten Anschläge verantwortlich gemacht. Die Taliban sind mit dem Netzwerk verbündet. Mittlerweile führt Hakkanis Sohn die radikale Gruppe an. Er ist zugleich Vize-Anführer der Taliban.
    Trump warnt Russen und Iraner vor Eingreifen im syrischen Idlib
    US-Präsident Donald Trump hat Russland und den Iran gewarnt, im Falle einer Schlacht um die syrische Rebellenhochburg Idlib in die Kämpfe einzugreifen. "Die Russen und Iraner würden einen schwerwiegenden humanitären Fehler machen, wenn sie bei dieser möglichen menschlichen Tragödie mitmachen", heißt es in einem Tweet Trumps. Der syrische Präsident Baschar al-Assad dürfe die Provinz Idlib nicht unbesonnen angreifen. Hunderttausende Menschen könnten getötet werden, schrieb Trump. Wegen der fast drei Millionen Zivilisten in der Region warnen auch Hilfsorganisationen vor einer Katastrophe.
    Tschadsee-Konferenz sagt 2,17 Milliarden Dollar Hilfe zu
    Die Teilnehmer der Tschadsee-Geberkonferenz in Berlin haben eine Milliardenhilfe für Länder in Zentralafrika zugesagt. Zusammen wollen sie in den nächsten Jahren 2,17 Milliarden US-Dollar an Hilfsgeldern geben. Das teilte das Auswärtige Amt mit. Entwicklungsbanken sagten demnach zusätzlich 467 Millionen Dollar an günstigen Krediten zu. Noch bis Dienstag beraten in Berlin mehr als 70 Staaten, internationale Organisationen und zivilgesellschaftliche Akteure über die Stabilisierung der Region. Rund 2,4 Millionen Menschen sind dort laut UN wegen Terror, Armut und Klimawandel auf der Flucht.
    Zehntausende bei Open-Air-Konzert gegen Fremdenhass in Chemnitz
    In Chemnitz haben bei einem Konzert in der Innenstadt zehntausende Menschen ein Zeichen gegen Fremdenhass und Gewalt gesetzt. Die Stadt sprach von etwa 65.000 Besuchern. Mehrere Musiker und Bands hatten das Gratiskonzert nach den Ausschreitungen in der sächsischen Stadt auf die Beine gestellt. Es begann mit einer Schweigeminute für den 35-jährigen Daniel H., der vor gut einer Woche in Chemnitz durch Messerstiche getötet wurde. Danach gab es wiederholt Demonstrationen rechter und linker Gruppierungen. Zwei tatverdächtige Männer aus Syrien und dem Irak sitzen in Untersuchungshaft.
    Politiker fliegt nach sexistischem Tweet aus ÖVP-Fraktion
    Die österreichische Regierungspartei ÖVP hat einen Nationalratsabgeordneten wegen einer sexistischen Äußerung über die deutsche Politikerin Sawsan Chebli aus der Fraktion ausgeschlossen. Der Abgeordnete Efgani Dönmez hatte auf Twitter angedeutet, die Berliner Staatssekretärin und Ex-Außenamtssprecherin Sawsan Chebli habe mithilfe sexueller Gefälligkeiten Karriere gemacht. Bundeskanzler und ÖVP-Vorsitzender Sebastian Kurz verurteilte Äußerungen des 41-Jährigen als "sexistisch" und "beleidigend". Dönmez entschuldigte sich inzwischen bei der Tochter palästinensischer Flüchtlinge.
    8 min
  • 03.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.May weist Forderungen nach zweitem Brexit-Referendum zurück
    Die britische Premierministerin Theresa May hat immer lauter werdenden Forderungen nach einem zweiten Brexit-Referendum eine klare Absage erteilt. Die Frage komplett neu zu stellen wäre Betrug an der Demokratie, so May. Zuletzt hatten sich selbst Abgeordnete aus Mays Conservative Party für ein erneutes Referendum ausgesprochen, sollte das britische Parlament das Ergebnis der Austrittsverhandlungen mit der EU ablehnen. Laut Umfragen könnte es in der Bevölkerung eine Mehrheit für ein neues Votum geben.
    Maas besorgt über Lage in der Tschadsee-Region in Afrika
    Kurz vor Beginn einer Konferenz im Auswärtigen Amt hat sich Außenminister Heiko Maas besorgt über die Lage in den Anrainer-Staaten des Tschadsees in Afrika gezeigt. Dort spiele sich "eines der größten humanitären Dramen unserer Zeit" ab, so der SPD-Politiker in einem Zeitungsinterview. Die Region sei zum "Tummelplatz" für Gruppen wie Boko Haram und IS geworden. Zu den Anrainer-Staaten gehören Kamerun, Tschad, Niger und Nigeria. Die Konferenz widmet sich unter anderem Fragen der Stabilisierung und Entwicklungszusammenarbeit in der Region.
    Irak: Abgeordneten-Allianz sichert sich Mehrheit für Regierungsbildung
    Gut drei Monate nach der Parlamentswahl im Irak zeichnet sich eine neue Regierung ab. Der Wahlsieger, der schiitische Geistliche Muktada al-Sadr, und Ministerpräsident Haidar al-Abadi hätten sich mit anderen Listen zum größten Block im Parlament zusammengeschlossen, so die staatliche Nachrichtenagentur. Damit fällt ihnen das Recht zu, den Regierungschef und das Kabinett zu bestimmen.
    400 Häftlinge aus Gefängnis in Tripolis geflohen
    In der libyschen Haupstadt Tripolis haben Insassen eines Gefängnisses die Gefechte in der Stadt genutzt, um aus der Haftanstalt zu fliehen. Die Männer hätten nach einer Meuterei die Tore öffnen und fliehen können, erklärte die Polizei. Das Wachpersonal habe sie ziehen lassen, um das eigene Leben nicht zu gefährden. In Tripolis kommt es seit einer Woche immer wieder zu Kämpfen zwischen rivalisierenden Milizen. Die international anerkannte Übergangsregierung rief den Notstand aus.
    Großbrand im brasilianischen Nationalmuseum in Rio de Janeiro
    Ein Großbrand hat weite Teile des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro zerstört. Die Flammen gingen auf fast alle Teile des historischen Gebäudes über. Beim Ausbruch des Feuers war das Museum im Stadtteil São Cristóvão bereits geschlossen. Allerdings hieß es in den örtlichen Medien, dass ein großer Teil der 20 Millionen Exponate zerstört oder beschädigt sein könnte. Das Nationalmuseum ist das älteste Museum des südamerikanischen Landes und gilt als eines der wichtigsten Ausstellungshäuser Südamerikas.
    Gericht in Myanmar verurteilt zwei Journalisten zu langen Haftstrafen
    In Myanmar sind zwei Journalisten wegen Verrats von Staatsgeheimnissen zu jeweils sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die aus dem Land stammenden Reporter der internationalen Nachrichtenagentur Reuters waren im Dezember verhaftet worden, während sie zur Tötung von Angehörigen der muslimischen Rohingya durch das Militär recherchiert hatten. Nach Ansicht der Richter sollen sich die Journalisten dafür illegal geheime staatliche Dokumente beschafft haben. Beide Männer beteuern ihre Unschuld. Das Verfahren wurde international kritisiert.
    Rätselhaftes Verschwinden von Wikileaks-Mitarbeiter
    Arjen Kamphuis, ein Mitarbeiter von Wikileaks-Gründer Julian Assange, ist verschwunden. In Norwegen, wo Kamphuis sich zuletzt aufhielt, leitete die Polizei Ermittlungen ein. Weder Freunde noch Kollegen wüssten, wo Kamphuis sich befinde, teilte Wikileaks auf Twitter mit. Zuletzt sei der Niederländer am 20. August beim Verlassen eines Hotels in der Stadt Bodo gesehen worden. Wikileaks ist eine Enthüllungsplattform. Für internationales Aufsehen sorgte unter anderem die Veröffentlichung geheimer Dokumente des US-Militärs im Jahr 2010.
    8 min
  • 01.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Brasiliens Lula darf nicht kandidieren
    Brasiliens inhaftierter Ex-Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva darf bei der Präsidentenwahl nicht kandidieren. Das entschied das Oberste Wahlgericht. Der Staatschef der Jahre 2003 bis 2010 verbüßt wegen Korruption eine zwölfjährige Haftstrafe. Dessen ungeachtet hatte er sich für die Wahl am 7. Oktober als Spitzenkandidat der linken Arbeiterpartei eingeschrieben. Ein von ihm selbst eingebrachtes Gesetz verbietet aber die Kandidatur von Vorbestraften. Generalstaatsanwältin Raquel Dodge und eine Reihe rechter Politiker hatten Beschwerde gegen die Kandidatur des beliebten Politikers eingelegt.
    Kein US-Hilfe mehr für Palästinenser-Hilfswerk der UN
    Die USA stoppen ihre Zahlungen für das Flüchtlingsprogramm der Vereinten Nationen für die Palästinenser, UNRWA. Die USA müssten einen überproportionalen Teil der Last schultern, hieß es zur Begründung. Präsident Donald Trump hatte bereits zu Jahresbeginn amerikanische Hilfen für die Palästinenser auf Eis gelegt, weil diese seiner Ansicht nach für den Stillstand im Friedensprozess mit Israel verantwortlich sind. Das UN-Hilfswerk wurde 1949 gegründet und unterstützt heute rund fünf Millionen Palästinenser.
    Gespräche über Freihandel zwischen Kanada und USA liegen auf Eis
    Die Gespräche über ein neues nordamerikanisches Freihandelsabkommen zwischen den USA und Kanada sind vorerst gestoppt. Am kommenden Mittwoch sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. Möglicherweise hat eine Indiskretion die Gespräche zum Erliegen gebracht. US-Präsident Donald Trump hatte in einem vertraulichen Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg gesagt, dass er nicht zu Kompromissen bei Zöllen auf Molkereiprodukte bereit sei. Diese Information gelangte an die Öffentlichkeit und soll die Kanadier verärgert haben.
    UN-Mission muss Nicaragua verlassen
    Die Regierung Nicaraguas hat eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen des Landes verwiesen. Die UN-Gruppe hatte zuvor einen Bericht vorgelegt, der der Regierung des mittelamerikanischen Landes Repression gegen Demonstranten vorwarf. Präsident Daniel Ortega nannte das UN-Hochkommissariat daraufhin ein "Instrument von Terrorpolitik, Lüge und Niedertracht". Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten sind bisher mindestens 450 Menschen bei Protesten gegen die Regierung ums Leben gekommen.
    Großes Polizeiaufgebot in Chemnitz
    Die sächsische Landespolizei wird bei den für diesen Samstag geplanten Großdemonstrationen in Chemnitz von Beamten aus Hessen und Nordrhein-Westfalen unterstützt. Es wurden mehrere Kundgebungen von rechten Gruppen angemeldet. Gewerkschaften, SPD, Grüne und Linke haben zu einer Gegenkundgebung aufgerufen. Wegen des geplanten Polizeieinsatzes wurde bereits das für heute in Dresden geplante Zweitliga-Fußballspiel Dynamo Dresden gegen den Hamburger SV abgesagt. Laut Landespolizeipräsident Jürgen Georgie werden Krawalle erwartet.
    AfD-Besuchergruppe benimmt sich in Gedenkstätte daneben
    Eine AfD-Gruppe aus dem Wahlkreis von Fraktionschefin Alice Weidel hat einem Medienbericht zufolge in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen mit rechten Äußerungen provoziert. Dies bestätigte der Sprecher der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Horst Seferens, dem "Tagesspiegel". Einige AfD-Besucher hätten die KZ-Verbrechen relativiert und verharmlost und die Existenz von Gaskammern bezweifelt, so Seferens. Der Besuch in der Gedenkstätte fand demnach bereits im Juli statt, wurde aber zunächst nicht angezeigt. Der brandenburgischen Landesregierung sei der Vorfall seit Wochen bekannt.
    Evakuierung nach Explosion auf Raffineriegelände bei Ingolstadt
    Nach einer Explosion und einem Großbrand auf dem Gelände der Firma Bayernoil müssen 1800 Menschen aus Vohburg an der Donau ihre Wohnungen verlassen. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme wegen der starken Rauchentwicklung, sagte ein Polizeisprecher. Acht Menschen seien verletzt worden. Auf dem Betriebsgelände östlich der Großstadt Ingolstadt gab es am frühen Samstagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache eine Explosion. Dann entwickelte sich ein Großbrand in der Flüssiggas- und Flüssigbenzinanlage des Gaskraftwerks. Mehr als 200 Feuerwehrleute sind im Einsatz.
    9 min
  • 31.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutschland erhöht Finanzhilfe für Palästinenser-Hilfswerk der UN
    Nach der massiven Kürzung der US-Gelder für das Palästinenser-Hilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) hat Außenminister Heiko Maas die EU-Staaten aufgefordert, mehr Geld bereitzustellen. Deutschland sei bereit, zu den bisherigen 81 Millionen Euro "weitere substantielle Mittel" zu geben, schrieb er an seine EU-Kollegen. Die Arbeitsfähigkeit der Organisation stehe "auf dem Spiel". Sie sei besonders im Gazastreifen "ein Schlüsselfaktor für Stabilität". Die USA hatten im Januar ihre Zahlungen an das UNRWA deutlich gekürzt - von 360 Millionen Dollar im Vorjahr auf nur noch 60 Millionen Dollar.
    Proteste und Dialog in Chemnitz
    Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat die Chemnitzer dazu aufgerufen, eine klare Grenze zu Rechtsextremisten zu ziehen. Beim "Sachsengespräch" mit rund 500 Bürgern im Chemnitzer Stadion versprach er, dem Eindruck entgegenzutreten, alle Chemnitzer seien rechtsradikal. Er warb auch um Vertrauen in den Rechtsstaat. Außerhalb des Stadions versammelten sich zeitgleich 900 Menschen zu einer Protestkundgebung der rechtspopulistischen Bewegung "Pro Chemnitz". 1200 Polizisten waren im Einsatz. Die Kundgebung verlief nach Angaben der Polizei ohne größere Zwischenfälle.
    De Mistura will humanitären Korridor für Idlib schaffen
    Angesichtes der drohenden Offensive in Idlib fordert der UN-Syriengesandte Staffan de Mistura einen humanitären Korridor für die syrische Provinz. Er sei bereit, nach Idlib zu reisen, um zu helfen, der Bevölkerung die Ausreise in sicheres Gebiet zu ermöglichen, so de Mistura. Die syrische Regierung droht mit einer Offensive auf die letzte Rebellenbastion, was zu einer Fluchtwelle in Richtung Türkei führen könnte. Derzeit laufen Gespräche zwischen Russland, der Türkei und dem Iran, um dies zu vermeiden. In Idlib leben laut de Mistura 2,9 Millionen Menschen, davon rund 10.000 "Terroristen".
    Trump will Plan für China-Zölle durchziehen
    US-Präsident Donald Trump soll Beratern gesagt haben, er werde die vorgesehenen Zölle auf weitere chinesische Importe im Volumen von 200 Milliarden US-Dollar nächste Woche in Kraft setzen lassen. Das meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Damit würde sich der Handelsstreit zwischen den größten Volkswirtschaften weiter verschärfen. Laut Bloomberg hat Trump auch ein Angebot der EU zur Aufhebung gegenseitiger Zölle auf Autos zurückgewiesen. Die Offerte sei nicht gut genug, sagte Trump. Die EU hatte angeboten, ihre Autozölle auf Null zu reduzieren, wenn die USA dasselbe tun würden.
    Ex-Vizepräsident Biden verabschiedet Freund und "Helden" McCain
    In einer bewegenden Trauerrede hat der frühere US-Vizepräsident Joe Biden den verstorbenen US-Senator John McCain gewürdigt. "John war ein Held", sagte Biden bei einem Trauergottesdienst in Phoenix im Bundesstaat Arizona. McCain habe Amerikanern Vertrauen gegeben. Charakter, Mut, Ehre, Integrität und nicht zuletzt Optimismus hätten ihn ausgezeichnet. Während seiner Ansprache wischte sich der Demokrat mehrfach Tränen weg, als er auf die Freundschaft zu seinem Parteirivalen McCain zurückblickte. McCain war am vergangenen Samstag im Alter von 81 Jahren gestorben.
    Festnahme nach Morddrohungen gegen "Boston Globe"-Redakteure
    Nach Morddrohungen gegen Mitarbeiter der US-Zeitung "Boston Globe" ist ein Mann festgenommen worden. Laut der Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Massachusetts hatte ein 68-jähriger Kalifornier die Redaktion im August immer wieder angerufen und damit gedroht, Zeitungsmitarbeiter zu erschießen. Der Mann soll sich als Anhänger von US-Präsident Donald Trump zu erkennen gegeben haben. Der "Boston Globe" hatte zuvor eine Aktion angestoßen, bei der mehr als 300 Zeitungen vor einer Gefährdung der Pressefreiheit durch Trump warnten. Dem Inhaftierten drohen bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe.
    Schulz besucht Lula in Brasilien im Gefängnis
    Ex-SPD-Chef Martin Schulz hat den inhaftierten früheren brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva im Gefängnis besucht. Er habe einen "sehr mutigen und kämpferischen Mann" erlebt, sagte Schulz in Curitiba. Lula liegt bei den Umfragen für die Präsidentschaftswahlen im Oktober in Führung, sitzt aber wegen Korruptionsvorwürfen im Gefängnis und beteuert seine Unschuld. Die SPD hat seit langem enge Kontakte zu Lulas Arbeiterpartei. Diese will mit internationalem Druck erreichen, dass Lula bis zur Wahl freikommt und erneut Präsident werden kann.
    9 min
  • 30.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kanzlerin Merkel im Senegal
    Der senegalesische Präsident Macky Sall hat Kanzlerin Angela Merkel seine Zusammenarbeit im Kampf gegen illegale Migration und Schleuser zugesagt. Dies sei "eine Frage der Würde Afrikas", sagte Sall nach einem Gespräch mit Merkel in der Hauptstadt Dakar. Die Kanzlerin sieht dies genauso, will aber auch legale Zugangsmöglichkeiten nach Europa einrichten. Zugleich warb sie für bessere Voraussetzungen für deutsche Investitionen im Land, um Arbeitsplätze zu schaffen. Zum Auftakt ihres Besuchs war Merkel mit deutscher Schlagermusik empfangen worden.
    Sachsen erhält Unterstützung durch Bundespolizei
    Der Freistaat Sachsen hat nach den Vorfällen in Chemnitz Hilfe der Bundespolizei angefordert. Laut einem Sprecher, gibt es bereits diesen Donnerstag beim Bürgerdialog mit Ministerpräsident Michael Kretschmer und einer gleichzeitigen Demonstration der rechtspopulistischen Bewegung "Pro Chemnitz" auswärtige Unterstützung. Der Regierungschef besucht die Stadt vier Tage nach dem gewaltsamen Tod eines 35-Jährigen und anschließenden Demonstrationen mit Übergriffen auf Ausländer. Unterdessen wurde bekannt, dass in der Nacht in Wismar ein Zuwanderer aus vermutlich ausländerfeindlichen Motiven schwer verletzt wurde.
    Juso-Chef für Parteiausschluss von Thilo Sarrazin
    Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert fordert ein neues Parteiausschlussverfahren der SPD gegen den Publizisten Thilo Sarrazin wegen dessen ausländer- und islamfeindlichen Thesen. Sarrazin habe mit den Grundwerten der SPD schon lange nichts mehr zu tun, sagte Kühnert. Der frühere Berliner Finanzsenator Sarrazin stellt an diesem Donnerstag sein neues Buch vor, in dem er vor einer angeblichen feindlichen Übernahme Deutschlands durch den Islam warnt. Bereits nach Sarrazins umstrittenem Buch "Deutschland schafft sich ab" hatte die SPD versucht, ihn aus der Partei auszuschließen.
    Italien blockiert Mittelmeermission "Sophia"
    Die EU-Operation "Sophia" hat den Auftrag, Schleuser zu bekämpfen, rettet nebenbei aber auch immer wieder Flüchtlinge aus dem Mittelmeer. Diese wurden bislang alle nach Italien gebracht. Doch die neue Regierung in Rom stellt sich quer und will nicht mehr allein für die Versorgung der Migranten verantwortlich sein. Nach dem Willen von Verteidigungsministerin Elisabetta Trenta sollen die Schiffe künftig abwechselnd Häfen in verschiedenen Ländern ansteuern. Trenta will ihre Idee an diesem Donnerstag bei einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in Wien präsentieren.
    Trump will vorerst auf Militärmanöver mit Südkorea verzichten
    US-Präsident Donald Trump will an der Aussetzung der Militärmanöver mit Südkorea auf der koreanischen Halbinsel festhalten. Es gebe derzeit keinen Grund, große Geldbeträge für gemeinsame Kriegsspiele auszugeben, schrieb er im Kurznachrichtendienst Twitter. Nichtsdestotrotz könnten sie wieder aufgenommen werden, wenn der US-Präsident sich dazu entschließe, fügte er hinzu. Wenn er dies tue, würden sie deutlich größer sein als je zuvor. US-Verteidigungsminister James Mattis hatte dagegen am Dienstag erklärt, dass die USA an weiteren Militärübungen mit Südkorea festhalten wollten.
    Syrische Armee soll stufenweise Offensive vorbereiten
    Die syrische Armee bereitet nach Berichten aus dem Regierungsumfeld eine stufenweise Offensive gegen die Region Idlib im Norden des Landes vor. Die Angriffe würden sich zunächst auf südliche und westliche Teile des letzten großen von Rebellen kontrollierten Gebietes konzentrieren, sagte ein Vertreter einer regionalen Allianz, die die Assad-Truppen unterstützt. Seit Wochen wird mit einem Angriff der syrischen Armee, unterstützt von Russland, gerechnet. Die Vereinten Nationen befürchten, dass dann mehr als 2,5 Millionen Menschen in Richtung türkische Grenze flüchten würden.
    Argentinien bittet IWF um schnellere Hilfe
    Angesichts der sich verschärfenden Währungskrise in Argentinien hat Präsident Maricio Macri den Internationalen Währungsfonds (IWF) um schnellere Hilfszahlungen gebeten. IWF-Chefin Christine Lagarde sagte zu, dies zu prüfen. Argentinien hatte sich mit dem IWF im Juni auf einen Kredit von knapp 43 Milliarden Euro geeinigt. Der argentinische Peso steht wegen einer Inflation von zuletzt mehr als 30 Prozent und einer schwachen Wirtschaftsentwicklung unter Druck. Seit Jahresbeginn verlor die argentinische Währung mehr als 45 Prozent an Wert.
    9 min
  • 29.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Union und SPD einigen sich bei der Rente
    Im Rentenstreit hat die große Koalition bei einem Spitzentreffen in Berlin einen Durchbruch erzielt. Das Rentenpaket wird schon an diesem Mittwoch im Kabinett beschlossen, wie Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) mitteilte. Der Arbeitslosenbeitrag soll demnach zum Jahreswechsel um 0,5 Punkte auf 2,5 Prozent des Bruttolohns sinken und damit kräftiger als von der Koalition geplant. Dafür steigen die Pflegebeiträge – und zwar um 0,5 Punkte. Verbesserungen soll es zudem bei der Rente für ältere Mütter geben. Generell soll das aktuelle Rentenniveau von 48 Prozent zunächst bis 2025 stabilisiert werden.
    Mehrheit für Abschaffung der Zeitumstellung
    Bei der EU-weiten Online-Umfrage hat sich die große Mehrheit der 4,6 Millionen Teilnehmer für die Abschaffung der Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst ausgesprochen. Das bestätigte eine Sprecherin in Brüssel. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur plädierten die meisten außerdem für eine dauerhafte Sommerzeit. Die EU-Kommission prüft nun, wie es mit der im EU-Recht geregelten Zeitumstellung weitergehen soll.
    Trump verwarnt Google, Twitter und Facebook
    US-Präsident Donald Trump hat eine unverhohlene Warnung an die Internetmedien gerichtet. Im Weißen Haus sagte er vor Journalisten, Google, Twitter und Facebook müssten auf der Hut sein. Zuvor hatte Trump via Twitter namentlich Google vorgeworfen, Suchergebnisse zu seinem Namen zu manipulieren, um ihn mit möglichst vielen negativen Nachrichten in ein schlechtes Licht zu rücken. Dies sei möglicherweise illegal. Google wies die Anschuldigungen des Präsidenten zurück.
    Brasilien mobilisiert Militär an Grenze zu Venezuela
    Angesichts der zunehmenden Zahl an Flüchtlingen aus Venezuela hat Brasiliens Präsident Michel Temer das Militär an der Grenze zum Nachbarland mobilisiert. Der Einsatz im nördlichen Bundesstaat Roraima ist vorerst auf zwei Wochen befristet. Ziel sei es, die "Sicherheit für brasilianische Staatsbürger, aber auch für aus ihrem Land flüchtende Venezolaner" zu gewährleisten, erklärte Temer. Auf der Flucht vor Hunger und Armut sind in den vergangenen Monaten hunderttausende Menschen aus Venezuela in die Nachbarstaaten geflohen.
    Bundeskanzlerin Merkel beginnt Westafrika-Reise
    Bundeskanzlerin Angela Merkel bricht heute zu einem dreitägigen Besuch nach Westafrika auf. Erste Station wird der Senegal sein. Dort soll es bei Gesprächen mit Präsident Macky Sall um die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder und die Bekämpfung illegaler Migration gehen. Weitere Stationen ihrer Reise sind Ghana und Nigeria. Merkel wird dabei von einer Delegation deutscher Unternehmensvertreter begleitet.
    Orban und Salvini demonstrieren Einigkeit bei Zuwanderungspolitik
    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat bei einem Besuch in Italien das harte Vorgehen von Innenminister Matteo Salvini gegen Flüchtlinge in den höchsten Tönen gelobt. Er sei sein Held und Weggefährte, sagte Orban nach einem gemeinsamen Treffen in Mailand. Salvini, der auch Chef der fremdenfeindlichen Lega ist, erklärte, beide Politiker wollten sich dafür einsetzen, dass keine Migranten mehr nach Europa kämen.
    Letzte Ehre für die "Queen of Soul"
    Zahlreiche Fans haben in Detroit im US-Bundesstaat Michigan Abschied von der verstorbenen US-Sängerin Aretha Franklin genommen. Der Leichnam in einem gold-glänzenden Sarg ist noch bis einschließlich Mittwoch im Charles Wright Museum für afro-amerikanische Geschichte aufgebahrt. Die "Queen of Soul" trägt ein rotes Kleid und rote Pumps. Franklin war am 16. August im Alter von 76 Jahren an Krebs gestorben. Nach einer Trauerfeier mit Wegbegleitern und anderen Größen wie dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton wird sie am Freitag beerdigt.
    7 min
  • 28.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Verletzte bei Demos in Chemnitz
    Bei Protesten Tausender rechter und linker Demonstranten in Chemnitz sind mindestens sechs Menschen verletzt worden. Aus beiden Lagern wurden Feuerwerkskörper und Gegenstände geworfen. Schon am Sonntag war eine Demonstration nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 35 Jahre alten Deutschen in Gewalt ausgeartet. Polizisten wurden mit Flaschen und Steinen beworfen. Videos im Internet zeigten, wie Migranten angegriffen wurden. Sachsens Innenminister Roland Wöller sagte, man werde Gewaltbereiten nicht die Straße überlassen, sondern den Rechtsstaat durchsetzen.
    Rotes Kreuz sucht weltweit nach fast 100.000 Vermissten
    Das Rote Kreuz sucht weltweit nach fast 100.000 Menschen, die infolge von Krieg, Flucht oder Vertreibung vermisst werden. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Das sei die höchste Zahl seit mehr als zehn Jahren. Die Dunkelziffer liege noch höher. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt sagte, die Hauptherkunftsländer der Suchenden und Gesuchten im vergangenen Jahr seien Afghanistan, Syrien, Somalia und Eritrea gewesen. In fast 50 Prozent der Fälle habe der Suchdienst ihrer Organisation helfen können.
    Trump würdigt McCain nun doch und setzt US-Flagge auf Halbmast
    US-Präsident Donald Trump hat nach heftiger Kritik nun doch eine offizielle Würdigung des verstorbenen Senators John McCain veröffentlicht. Trump erklärte, "trotz politischer Differenzen" respektiere er McCains "Dienst an unserem Land". Er habe angeordnet, die Flagge der Vereinigten Staaten bis zur Beisetzung McCains auf Halbmast zu setzen. Zunächst hatte Trump lediglich mit einem kurzen Beileids-Tweet auf den Tod des einflussreichen republikanischen Senators reagiert, der zu seinen innerparteilichen Kritikern gehörte.
    Paris: IS-Verantwortlicher in Mali getötet
    Bei einem Anti-Terroreinsatz der französischen Armee sind im afrikanischen Krisenstaat Mali mehrere Menschen getötet worden, unter ihnen ein führender Verantwortlicher des "Islamischen Staats" (IS) im Saharagebiet. Etwa 4000 französische Soldaten unterstützen die Sahel-Staaten im Kampf gegen den Terrorismus. In Mali sind auch etwa 1000 Bundeswehrsoldaten eingesetzt.
    Entwicklungsminister Müller fordert EU zu mehr Einsatz in Afrika auf
    Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat die Europäische Union zu mehr Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent aufgerufen. Im Rahmen seiner Afrikareise erklärte der Minister, wer Mauern bauen wolle und Zuwanderungsbeschränkungen zum Ziele habe, der müsse auch in den Herkunftsländern sein Engagement wesentlich verstärken. Nötig seien mehr Investitionen in Technologie und Arbeitsplätze sowie ein fair gestalteter Handel. Als Beispiel für eine gelungene Entwicklung in Afrika nannte Müller Botsuana. Dort sei die Korruption gesunken. Zudem strebe Präsident Mokgweetsi Masisi zahlreiche Reformen an.
    Erdogan telefoniert mit Steinmeier und May
    Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan setzt inmitten einer schweren Währungskrise seine diplomatische Offensive Richtung Europa fort und hat mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier telefoniert. Unter Berufung auf Quellen im Präsidialamt in Ankara hieß es, Steinmeier und Erdogan hätten sich entschlossen gezeigt, die bilateralen Beziehungen beider Länder auszubauen. Außerdem habe man Vorbereitungen für den Staatsbesuch von Erdogan in Deutschland Ende September besprochen. Zuvor hatte Erdogan mit der britischen Premierministerin Theresa May telefoniert.
    8 min
  • 27.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Iran zieht gegen USA vor Internationalen Gerichtshof
    Der Internationale Gerichtshof in Den Haag verhandelt von diesem Montag an über eine Klage des Iran gegen die von den USA im Atomstreit mit Teheran verhängten Wirtschaftssanktionen. Die Strafmaßnahmen verstießen gegen ein Freundschaftsabkommen, das die USA 1955 mit der Regierung des Schahs von Persien abgeschlossen hatten, argumentiert der Iran. Die mündliche Anhörung in dem Prozess ist für Dienstag angesetzt. US-Präsident Donald Trump hatte das 2015 zwischen dem Iran und den vier ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland vereinbarte Atomabkommen im Mai einseitig gekündigt.
    Abrüstungsexperten beraten über Schranken für Killerroboter
    Die Gefahren durch Killerroboter stehen ab diesem Montag im Mittelpunkt einer neuen UN-Verhandlungsrunde in Genf. Zahlreiche Staaten wollen autonome Waffen verbieten. Länder, die solche Waffen entwickeln, wollen den technischen Fortschritt aber nicht behindern. An den Verhandlungen nehmen mehr als 75 Länder teil, darunter Deutschland. Autonome Waffen lernen mit Hilfe künstlicher Intelligenz selbst, welche Ziele sie ansteuern, zerstören oder töten. Sie werden noch nicht eingesetzt, sind technisch aber bereits möglich.
    Kolumbien: Referendum zur Korruptionsbekämpfung gescheitert
    In Kolumbien ist ein Referendum gegen Korruption an mangelnder Beteiligung gescheitert. Wie die Wahlbehörden mitteilten, nahmen bei der Abstimmung weniger als ein Drittel der 36 Millionen Wahlberechtigten teil. Dadurch wird das Ergebnis nicht gesetzlich bindend. Das Referendum ging auf eine Initiative im Senat zurück. Bei einem erfolgreichen Ausgang wäre das Parlament verpflichtet gewesen, härtere Gesetze gegen Korruption zu erlassen. Entscheidend war wohl die Wahlmüdigkeit bei vielen Kolumbianern - das Referendum war bereits die vierte Wahl in dem südamerikanischen Land in diesem Jahr.
    Gericht in Myanmar vertagt Urteil gegen Reuters-Reporter
    In Myanmar ist das Urteil gegen zwei inhaftierte Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters um eine Woche vertagt worden. Das Gericht in Rangun begründete dies mit einer Erkrankung des vorsitzenden Richters. Kyaw Soe Oo und Wa Lone drohen bis zu 14 Jahre Haft, weil sie sich illegal geheime staatliche Dokumente beschafft haben sollen. Sie waren im Dezember verhaftet worden, als sie für einen Artikel über die Ermordung von zehn Männern und Jungen recherchierten, die der Muslim-Minderheit der Rohingya angehörten. Weltweit hatten sich Prominente für die Freilassung der Journalisten eingesetzt.
    Gewaltausbruch in Chemnitz nach Tod eines 35-Jährigen
    Nach dem gewaltsamen Tod eines 35-Jährigen in Chemnitz sind rund 800 mutmaßliche Rechte durch die sächsische Stadt gezogen. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Nutzer des Kurzbotschaftendienstes Twitter schrieben über Jagdszenen auf Migranten. Zur Demonstration hatte eine rechte Ultra-Fußballvereinigung auf Facebook aufgerufen. Hintergrund war ein Streit am Rande des Stadtfestes zwischen Angehörigen verschiedener Nationalitäten, bei dem der 35-Jährige Deutsche zu Tode kam. Die Bürgermeisterin der Stadt zeigte sich erschüttert von den Ereignissen.
    7 min
  • 25.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Missbrauchsskandale überschatten Irland-Reise von Papst Franziskus
    Papst Franziskus besucht an diesem Wochenende die Republik Irland. Die zweitägige Reise findet im Rahmen des Weltfamilientreffens statt. Sie wird allerdings überschattet von einer Reihe von Missbrauchsskandalen. Irland gehört zu jenen Staaten, in denen Priester und Ordensschwestern massiv Kinder und Frauen missbrauchten. Der Argentinier wird deswegen auch Opfer treffen. Nach seiner Ankunft am Samstag sind Treffen mit Staatspräsident Michael Higgins und Premierminister Leo Varadkar geplant.
    US-Präsident Trump sagt Nordkorea-Reise von Außenminister Pompeo ab
    US-Präsident Donald Trump hat eine geplante Reise von Außenminister Mike Pompeo nach Nordkorea abgesagt. Trump begründete den Schritt auf Twitter mit fehlenden Fortschritten bei der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Zugleich schrieb er allerdings, er freue sich darauf, Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bald zu treffen. Beim Gipfeltreffen mit Trump Mitte Juni hatte Kim einer "Denuklearisierung" zugestimmt. Genauere Definitionen, ein Zeitplan oder Kontrollmaßnahmen wurden jedoch nicht genannt.
    Weiterer Trump-Vertrauter sucht Zusammenarbeit mit Justiz
    US-Präsident Donald Trump gerät in der Schweigegeld-Affäre immer stärker unter Druck. Wie US-Medien berichteten, will Trumps enger Vertrauter Allen Weisselberg in der Affäre um Zahlungen an zwei mutmaßliche Ex-Geliebte mit den Ermittlern zusammenarbeiten. Der langjährige Finanzdirektor der Trump Organization hatte bereits für Trumps Vater Frederick gearbeitet. Die Staatsanwaltschaft verlieh ihm offenbar strafrechtliche Immunität als Gegenleistung für Informationen.
    Tesla soll nun doch an der Börse bleiben
    Der Elektroautobauer Tesla soll nach Auskunft von Firmenchef Elon Musk doch nicht privatisiert werden. Nach einem Treffen mit dem Vorstand teilte Musk mit, die meisten derzeitigen Aktionäre glaubten, dass Tesla als börsennotiertes Unternehmen besser dran sei. Zudem habe sich herausgestellt, dass der angedachte Schritt zeitaufwendiger und herausfordernder geworden wäre als ursprünglich angenommen. Firmenchef Musk hatte vor etwas mehr als zwei Wochen über den Online-Dienst Twitter angekündigt, er spiele mit dem Gedanken, Tesla von der Börse zu nehmen.
    Rohingya-Flüchtlinge erinnern an Beginn von Vertreibung vor einem Jahr
    Ein Jahr nach dem Beginn der Militäreinsätze gegen die muslimische Rohingya-Minderheit in Myanmar haben tausende Flüchtlinge im Nachbarland Bangladesch gegen ihre Vertreibung protestiert. 2017 war die Lage eskaliert, als Rohingya-Rebellen bei Angriffen mehrere Sicherheitskräfte töteten. Das Militär zerstörte daraufhin zahlreiche Rohingya-Dörfer. Rund 700.000 Rohingya flüchteten nach Bangladesch. Die Vereinten Nationen stuften das Vorgehen gegen die Rohingya als "ethnische Säuberung" ein. Die UN-Sonderberichterstatterin für Myanmar, Yanghee Lee, bezeichnete die Militäraktionen als "Völkermord".
    6 min

About Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

From the publisher's feed

B2 | Deutsch für Fortgeschrittene: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

Best of Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Coffee Break German by Coffee Break Languages

Coffee Break German

1,463 Listeners

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen

98 Listeners

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen

126 Listeners

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen

37 Listeners

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen

75 Listeners

News in Slow German (Intermediate) by Linguistica 360

News in Slow German (Intermediate)

222 Listeners

Slow German by Annik Rubens

Slow German

450 Listeners

Auf Deutsch gesagt! by Robin Meinert

Auf Deutsch gesagt!

107 Listeners

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern by Cari, Manuel und das Team von Easy German

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

943 Listeners

Deutsch Podcast - Deutsch lernen by Deutsch-Podcast

Deutsch Podcast - Deutsch lernen

143 Listeners

Deutsch lernen durch Hören by www. einfachdeutschlernen.com

Deutsch lernen durch Hören

83 Listeners

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast by expertlygerman.com

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast

97 Listeners

German Stories - Learn German with Stories by german-stories.com

German Stories - Learn German with Stories

183 Listeners

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene by Patrick Thun und Jan Kruse

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene

46 Listeners

Slow German listening experience by Teja D.

Slow German listening experience

98 Listeners