Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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  • 09.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Brexit-Minister David Davis gibt Amt auf
    Der britische Brexit-Minister David Davis ist im Streit über den Kurs beim EU-Austritt des Landes zurückgetreten. Der "neue Trend" der Brexit-Politik mache es unwahrscheinlicher, dass Großbritannien den Binnenmarkt und die Zollunion verlassen werde, begründete Davis seinen Schritt in einem Schreiben an Premierministerin Theresa May. Die Erklärung folgte zwei Tage nach einer Kabinettsentscheidung, wonach London enge wirtschaftliche Verbindungen zur EU beibehalten will. Davis, der für einen harten Brexit plädiert, hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach mit seinem Rücktritt gedroht.
    Britin stirbt nach Nowitschok-Vergiftung
    Die in der vergangenen Woche mit einer Nowitschok-Vergiftung ins Krankenhaus eingelieferte Britin ist tot. Das teilte Scotland Yard am Sonntagabend mit. Die 44-jährige und ihr ein Jahr älterer Freund aus der Kleinstadt Amesbury nahe Salisbury waren vor rund einer Woche in lebensbedrohlichem Zustand in das Krankenhaus gebracht worden. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang zum Nowitschok-Attentat auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter im März.
    Reuters-Journalisten in Myanmar angeklagt
    Ein Gericht in Myanmar hat Anklage gegen zwei Reporter wegen Besitzes vertraulicher Dokumente erhoben. Die einheimischen Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters waren im Dezember festgesetzt worden. Ihnen wird vorgeworfen, vertrauliche Unterlagen zum Vorgehen des Militärs gegen die Rohingya-Minderheit entgegengenommen zu haben. Dafür drohen ihnen 14 Jahre Haft. Nach Aussage eines Polizisten waren die Journalisten in eine Falle der Sicherheitsbehörden getappt. Die beiden Reporter plädierten auf nicht schuldig. Einer von ihnen erklärte, sie müssten "die Wahrheit enthüllen".
    Medien: Mehr als 320.000 Visa für Familiennachzug
    Deutschland hat seit Januar 2015 weltweit rund 322.000 Visa zur Familienzusammenführung erteilt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung und beruft sich dabei auf Zahlen des Außenministeriums. Demnach gewährte das Auswärtige Amt allein im vergangenen Jahr knapp 118.000 Visa. Im Gesamtzeitraum entfällt davon der größte Anteil auf Syrer, die rund ein Drittel stellen. Mit großem Abstand folgen Iraker mit etwa acht Prozent. Ab August ändert sich die Rechtslage. Dann dürfen subsidiär geschützte Flüchtlinge wieder ihre sogenannte Kernfamilie nachholen. Das gilt für höchstens 1000 Angehörige pro Monat, also 12.000 pro Jahr.
    Mehr als 20 Tote nach Zugunglück in der Türkei
    Nach dem Zugunglück im Nordwesten der Türkei hat sich die Zahl der Opfer erhöht. Der stellvertretende Ministerpräsident Recep Akdag sagte, es seien 24 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 Verletzte werden weiterhin im Krankenhaus behandelt. Der Zug mit rund 360 Passagieren an Bord war am Sonntag in der Region Tekirdag entgleist. Der Gouverneur der Region, Mehmet Ceylan, machte schlechtes Wetter für den Unfall verantwortlich. Starke Regenfälle in den vergangenen Tagen könnten das Gleisbett unterspült haben.
    Springreiter Hans Günter Winkler gestorben
    Der Springreiter Hans Günter Winkler, einer der bekanntesten Sportler der 50er und 60er Jahre, ist tot. Wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung mitteilte, starb der erfolgreichste Reiter der Olympia-Geschichte im Alter von 91 Jahren. Er gewann in seiner Karriere fünfmal Gold und je einmal Silber und Bronze. Berühmt wurde Winkler vor allem durch seine Ritte mit der Stute Halla bei den Olympischen Spielen 1956. Damals verletzte er sich in der ersten Runde schwer, holte aber dennoch Doppelgold.
    8 min
  • 07.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Frontex befürchtet neue Fluchtroute
    Der Chef der europäischen Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri, hat vor einer neuen Hauptroute für Migranten nach Europa gewarnt. Seine größte Sorge gelte derzeit Spanien, sagte der Franzose der "Welt am Sonntag". Im Juni habe man im westlichen Mittelmeer etwa 6000 irreguläre Grenzübertritte aus Afrika nach Spanien gezählt. Die EU hatte sich bei ihrem Gipfel am 28. Juni auf eine Verschärfung ihrer Asylpolitik geeinigt. Künftig können demnach gerettete Bootsflüchtlinge in zentralen Sammellagern in der EU untergebracht werden.
    Wieder Nukleargespräche zwischen USA und Nordkorea
    US-Außenminister Mike Pompeo hat bei seinem Besuch in Nordkorea auf einer nuklearen Abrüstung beharrt. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums sagte, Pompeo sei es dabei vor allem um die Punkte gegangen, auf die sich US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bei ihrem Gipfeltreffen in Singapur im Juni geeinigt hätten: Komplette Denuklearisierung, Sicherheitsgarantien und die Rückführung der im Koreakrieg 1950-53 gefallenen Soldaten in die USA. Kim hatte sich auf dem Gipfel grundsätzlich zur Denuklearisierung bekannt, den Zeitrahmen aber offen gelassen.
    Giftgaseinsatz im syrischen Duma nachgewiesen
    Bei den Kämpfen um die syrische Rebellenhochburg Duma ist internationalen Chemiewaffenexperten zufolge im April Giftgas eingesetzt worden. Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) erklärte in einem Zwischenbericht am Freitag, dass sie in Rückständen von zwei Gaszylindern in der damals noch von islamistischen Aufständischen kontrollierten Stadt Spuren von Chlorgas nachgewiesen habe. Der Westen hatte unmittelbar nach dem Vorfall in Duma am 7. April die syrische Armee beschuldigt, verbotene und geächtete Chemiewaffen eingesetzt zu haben.
    Britisches Kabinett verfolgt gemeinsame Brexit-Strategie
    Die britische Premierministerin Theresa May hat sich mit ihrem Kabinett auf eine gemeinsame Verhandlungsposition für den Austritt aus der EU geeinigt. Demnach will das Königreich ein Freihandelsgebiet mit der EU schaffen. Darin soll es ein gemeinsames Regelwerk für Waren und Agrarerzeugnisse geben. Der Dienstleistungssektor soll dagegen nicht den gegenwärtigen Zugang zum EU-Raum erhalten. Fraglich ist, ob Brüssel sich auf einen solchen Handel einlässt.
    Thailand: Bewegende Botschaft aus der Höhle
    Die seit zwei Wochen in einer thailändischen Höhle festsitzenden Jugendlichen haben einen Brief an ihre Familien geschrieben. Die mit blauer Tinte auf Notizblockpapier verfasste Botschaft wurde am Samstag auf der Facebook-Seite der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals veröffentlicht. Darin heißt es: "Macht euch keine Sorgen, wir sind alle stark." Unterdessen werden die Vorbereitungen für einen Rettungseinsatz zu einem Wettlauf gegen die Zeit, da am Wochenende wieder starke Regenfälle erwartet werden.
    Polizist räumt falsche Angaben zu tödlichem Schuss in Nantes ein
    Nach dem tödlichen Schuss auf einen 22-Jährigen im französischen Nantes hat der verantwortliche Polizist eingeräumt, falsche Aussagen zum Tathergang gemacht zu haben. Sein Anwalt sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Beamte habe anders als bisher dargestellt nicht in Notwehr gehandelt. Bei dem Schuss habe es sich um einen "Unfall" gehandelt. Nach dem Tod des jungen Mannes kam es in der Stadt erneut zu Krawallen. Ein Untersuchungsrichter ordnete die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Polizisten an.
    7 min
  • 06.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China und USA im Handelskrieg
    Die US-Strafzölle gegen China sind in Kraft getreten. Seit Mitternacht Ortszeit in den USA gelten die Zölle von 25 Prozent auf chinesische Produkte im Wert von 29 Milliarden Euro. Sie betreffen 818 Produkte, darunter Autos, Flugzeugteile und Festplatten. Peking hatte bereits zuvor angekündigt, mit Gegenzöllen in gleicher Höhe reagieren zu wollen. Der Schwerpunkt soll auf US-Agrarimporten liegen.
    Große Koalition einigt sich auf Asylpaket
    Nach wochenlangem Machtkampf in der Union und Ärger in der Koalition haben sich CDU, CSU und SPD auf eine gemeinsame Linie im Streit über den Umgang mit Flüchtlingen geeinigt. Kernpunkte sind beschleunigte, auf 48 Stunden begrenzte Verfahren für in anderen Ländern registrierte Asylwerber an den Grenzen, wie SPD-Chefin Andrea Nahles und Innenminister Horst Seehofer nach einem Treffen des Koalitionsausschusses sagten. Statt von "Transitzentren" ist nun von "Transitverfahren" die Rede. Zudem setzte die SPD durch, dass noch in diesem Jahr ein Einwanderungsgesetz auf den Weg gebracht werden soll.
    Iran reichen EU-Vorschläge für Erhalt von Atomdeal nicht
    Der iranische Präsident Hassan Rohani hat sich unzufrieden mit einem EU-Angebot zur Rettung des nach dem US-Ausstieg wackelnden internationalen Atomabkommens gezeigt. Das von den Europäern vorgelegte Paket mit Wirtschaftsmaßnahmen gehe nicht weit genug, sagte Rohani nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in einem Telefonat. In einem Telefongespräch mit Kanzlerin Angela Merkel habe Rohani bemängelt, dass dem Paket ein Aktionsplan oder ein klarer Fahrplan für die Fortsetzung der Zusammenarbeit fehle, meldete die Agentur Tasnim.
    Russland blockiert UN-Erklärung zur Lage in Südsyrien
    Der UN-Sicherheitsrat hat sich nicht auf eine gemeinsame Erklärung zur Lage im Süden Syriens nach den verstärkten Luftangriffen auf die Rebellengebiete in der Region Daraa einigen können. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja sagte, sein Land bezweifle die UN-Angaben zur Zahl der Vertriebenen. Der Chef des Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Filippo Grandi, hatte zuvor gewarnt, dass wegen der Offensive rund 750.000 Menschenleben in Gefahr seien. Mehr als 320.000 Bewohner seien wegen der Kämpfe auf der Flucht. Daraa ist eine der letzten Regionen, die noch unter Kontrolle von Rebellen stehen.
    Tote und Vermisste nach Schiffsunglück vor Thailand
    Nach dem Untergang eines Touristenbootes vor der thailändischen Urlaubsinsel Phuket sind sieben Leichen im Meer gefunden worden. Die Marine habe die Toten am Freitagmorgen entdeckt, so eine Sprecherin. Damit sind nun insgesamt acht Tote offiziell bestätigt, Dutzende werden noch vermisst. Das für Tauchausflüge genutzte Boot "Phoenix" mit überwiegend chinesischen Touristen an Bord war am Donnerstag in einen Sturm geraten und gekentert. Nach Behördenangaben wurde knapp die Hälfte der rund 90 Menschen an Bord gerettet.
    6 min
  • 05.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Österreich wehrt sich gegen Rücknahme von Flüchtlingen
    Bundesinnenminister Horst Seehofer will heute beim österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz für den Unions-Kompromiss im Asylstreit werben. Es geht darum, ob Wien über Österreich gekommene Migranten aus deutschen Transitzentren zurücknimmt, die der eigentlich für das Asylverfahren zuständige Staat nicht aufnehmen will. Österreichs SPÖ-Chef Christian Kern sagte dem Bayerischen Rundfunk, er sehe hier weder eine Rechtsgrundlage noch die praktische Durchführbarkeit.
    UNHCR sieht deutsche Transitzentren für Flüchtlinge kritisch
    Für das UN-Flüchtlingshilfswerk ist es nur die allerletzte Lösung, Asylsuchende in geschlossenen Transitzentren in Gewahrsam zu nehmen. Das sagte der UNHCR-Vertreter in Deutschland, Dominik Bartsch, in einem Interview. Grundsätzlich müsse es dem Einzelnen erlaubt sein, solche Zentren zu verlassen. Kanzlerin Angela Merkel erklärte inzwischen, Asylbewerber sollten maximal 48 Stunden unter Aufsicht der Polizei in den geplanten Transitzentren an der deutsch-österreichischen Grenze bleiben. Das gebe das Grundgesetz vor. Danach müssten die Schutzsuchenden in normale Einrichtungen gebracht werden.
    Britisches Paar in Südengland durch Nowitschok vergiftet
    Bei den beiden neuen Vergiftungsfällen in Großbritannien ist nach Angaben der Polizei das Nervengift Nowitschok nachgewiesen worden. Es lägen keine Hinweise darauf vor, dass die lebensbedrohlich erkrankten Opfer gezielt ins Visier genommen worden seien, teilte die Anti-Terror-Behörde mit. Die Frau und der Mann seien mit dem Kampfstoff nahe der Stadt Salisbury in Kontakt geraten, wo im März der frühere russische Doppelagent Sergej Skripal und dessen Tochter vergiftet worden waren. Für den Anschlag auf Skripal hatte Großbritannien die russische Regierung verantwortlich gemacht, was diese zurückwies.
    Trump wollte Invasion in Venezuela
    Als Reaktion auf US-Medienberichte, wonach US-Präsident Donald Trump auf einen Einmarsch in Venezuela gedrängt haben soll, hat Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro die Armee des Landes zur Wachsamkeit angewiesen. Es gelte, "das Leben in Frieden" zu verteidigen, sagte Maduro. Laut Medienberichten befragte Trump im vergangenen August seine außenpolitischen Berater zur Möglichkeit eines Einmarschs in Venezuela. Dem Sender CNN zufolge lehnten diese ebenso wie Staats- und Regierungschefs anderer lateinamerikanischer Länder Trumps Vorstoß ab.
    WM-Aus für deutschen Schiedsrichter
    Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist für Felix Brych beendet. Die FIFA schickt den Schiedsrichter nach nur einem WM-Einsatz nach Hause, offenbar wegen Protesten Serbiens. Brych werde nicht mehr für die weiteren Partien in der K.o.-Runde berücksichtigt, teilte der Fußball-Weltverband mit. So wenige Einsätze hatte ein deutscher Schiedsrichter bei einer WM zuletzt vor 36 Jahren. Brych hatte das Vorrundenspiel zwischen der Schweiz und Serbien geleitet und war danach wegen eines nicht gegebenen Elfmeters von Seiten des serbischen Fußballverbandes scharf angegriffen worden.
    6 min
  • 04.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Krawalle in Nantes nach Tötung eines jungen Mannes durch Polizei
    In der französischen Stadt Nantes ist es nach der Tötung eines 22-Jährigen bei einer Polizeikontrolle zu schweren Ausschreitungen gekommen. Mit Molotowcocktails bewaffnete Jugendliche lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Die Unruhen betrafen laut lokalen Behörden mehrere als soziale Brennpunkte geltende Quartiers. Autos wurden angezündet, in einem Einkaufszentrum wurde ein Feuer gelegt. In den vergangenen Jahren ist es in den französischen Vorstädten immer wieder zu bisweilen heftigen und tagelangen Krawallen gekommen, teils ausgelöst durch Polizeigewalt.
    Rätsel um Vergiftung mit "unbekannter Substanz" - wieder bei Salisbury
    Im britischen Salisbury sind zwei Menschen nach Kontakt mit einer "unbekannten Substanz" ins Krankenhaus gebracht worden. Der Mann und die Frau schwebten in Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Sie bewertet den Vorfall als "schwerwiegend". Die Beiden waren der Substanz laut Behörden in Amesbury ausgesetzt. Der Ort liegt wenige Kilometer von dem Ort entfernt, an dem der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter im März Opfer eines Giftanschlags geworden waren.
    US-Senatsausschuss: Russland hat sich in Wahl eingemischt
    Ein wichtiges Komitee des US-Senats steht hinter der Einschätzung der Geheimdienste, dass Russland sich in die Präsidentschaftswahl 2016 eingemischt hat. Das geht aus einem überparteilichen Bericht des Geheimdienstausschusses hervor. Die Veröffentlichung erfolgte nur wenige Tage vor dem Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Trump hat sich wiederholt skeptisch über die Einschätzung der Geheimdienste geäußert, wonach Russland die Präsidentschaftswahl zu seinen Gunsten beeinflusst hat.
    China greift Venezuela mit Milliarden-Kredit unter die Arme
    China pumpt Milliardensummen in Venezuelas kränkelnde Ölindustrie. Die chinesische Entwicklungsbank gewähre dem staatlichen Konzern PDVSA einen Kredit über fünf Milliarden US-Dollar, teilte das Wirtschaftsministerium in Caracas mit. Mit dem frischen Geld soll die Erdölförderung im Orinoco-Gürtel angeschoben werden. Wegen Korruption und verschleppter Investitionen ist die Produktion von 3,5 Millionen Barrel pro Tag auf etwa 1,5 Millionen Barrel gesunken. Peking ist der wichtigste Geldgeber für die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro. USA und EU haben gegen Maduros Regime Sanktionen verhängt.
    Anklage gegen Malaysias Ex-Regierungschef in Korruptionsaffäre
    Malaysias erst kürzlich abgewählter Regierungschef Najib Razak muss sich in einem Korruptionsskandal vor Gericht verantworten. Ein Untersuchungsrichter erhob Anklage gegen den 64-Jährigen wegen Veruntreuung und Amtsmissbrauchs. Aus einem von ihm gegründeten Staatsfonds sollen 42 Millionen Ringgit (umgerechnet 8,9 Millionen Euro) auf Privatkonten Najibs geflossen sein. Vertraute und Verwandte haben offenbar Riesensummen im Ausland angelegt oder ausgegeben. Für jeden der insgesamt vier Anklagepunkte drohen bis zu 20 Jahren Haft. Najib erklärte sich für unschuldig.
    SPD gibt sich bei Asyl-Verhandlungen in der Koalition optimistisch
    Der SPD hält sich eine Zustimmung zum Asylkompromiss von CDU und CSU offen. Nach einem Treffen der Koalitionsspitzen in Berlin zeigten sich SPD-Chefin Andrea Nahles und Vizekanzler Olaf Scholz aber trotz Vorbehalten optimistisch, eine Einigung zu erzielen. Ziel sei eine "vernünftige, pragmatische, gesetzliche ordentliche Regelung", sagte Scholz ohne Details zu nennen. Der Koalitionsausschuss vertagte seine Beratungen auf Donnerstag. Besonders umstritten sind von der Union geplante Transitzentren an der deutsch-österreichischen Grenze in Bayern, in denen Flüchtlinge auf ihre Zurückweisung warten sollen.
    England besiegt Kolumbien im Elfmeterschießen
    England hat zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder das Viertelfinale einer Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Das Team bezwang im letzten WM-Achtelfinale Kolumbien mit 4:3 im Elfmeterschießen. Kapitän Harry Kane hatte den Weltmeister von 1966 in der 57. Minute per Foulelfmeter in Führung gebracht. Yerry Mina rettete die Kolumbianer mit seinem Kopfballtreffer in der Nachspielzeit in die Verlängerung. Für die Engländer war es im vierten Versuch der erste Sieg in einem WM-Elfmeterschießen.
    9 min
  • 03.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.CDU und CSU beenden Asylstreit
    CDU und CSU haben ihren Streit in der Asylpolitik beigelegt. CSU-Chef Horst Seehofer sagte, dass er deshalb Innenminister bleiben werde. Kanzlerin Angela Merkel äußerte sich sehr zufrieden über die Einigung. Allerdings muss die SPD dem Kompromiss noch zustimmen. Die Vereinbarung sieht vor, bereits in anderen EU-Staaten registrierte Asylbewerber in Transitzentren an der Grenze unterzubringen. Von dort aus sollen sie zurück in ihre EU-Einreisestaaten gebracht werden. Der Asylstreit zwischen CDU und CSU hatte eine schwere Krise der großen Koalition ausgelöst.
    Österreich will Schutz seiner südlichen Grenzen verstärken
    Angesichts des Asylkompromisses von CDU und CSU erwägt Österreich einen verstärkten Schutz seiner Grenzen zu Italien und Slowenien. Dies sei notwendig, um Nachteile für Österreich und seine Bevölkerung zu verhindern, erklärte die Regierung in Wien. Zunächst werde aber abgewartet, ob der Kompromiss von der gesamten großen Koalition in Berlin mitgetragen werde. Insgesamt sehe sich die österreichische Regierung in ihrer Haltung bestätigt, heißt es weiter. Der Asylkompromiss der Unionsparteien beweise einmal mehr, wie wichtig ein gemeinsamer europäischer Außengrenzenschutz sei.
    Bundeswehr soll 2019 mehr Geld bekommen
    Die Bundeswehr wird 2019 deutlich mehr Geld erhalten als bisher geplant. Dem Entwurf für den Bundeshaushalt 2019 zufolge soll der Verteidigungsetat kommendes Jahr auf 42,9 Milliarden Euro steigen. Entsprechende Angaben des "Handelsblatts" wurden der Deutschen Presse-Agentur aus Regierungskreisen bestätigt. Das wäre ein Plus von vier Milliarden Euro gegenüber 2018 - und rund 675 Millionen Euro mehr als bisher für 2019 vorgesehen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte die zunächst veranschlagten Summen als unzureichend kritisiert.
    Rettung der Jugendlichen aus Thailands Höhle dauert länger
    Die in einer Höhle in Thailand eingeschlossen zwölf Jungen und ihr Fußballtrainer müssen weiter auf ihre Befreiung warten. Man müsse Vorbereitungen treffen, damit die Jugendlichen gefahrlos aus der überschwemmten Höhle gebracht werden könnten, teilten die Behörden mit. Die Jungen waren am Montag lebend entdeckt worden. Für die Kinder sollen Lebensmittel in die Höhle transportiert worden sein, die mindestens vier Monate reichen. Die Gruppe war am 23. Juni von einer Sturzflut überrascht worden.
    Belgien qualifiziert sich mit Sieg über Japan für das Viertelfinale
    Belgien hat mit großer Mühe das Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Nach einem 0:2-Rückstand setzte sich die Mannschaft mit 3:2 gegen den Außenseiter Japan durch. Genki Haraguchi vom Bundesligisten Hannover 96 und der ehemalige Frankfurter Takashi Inui erzielten in Rostow am Don die Tore für die Asiaten. Jan Vertonghen und Marouane Fellaini glichen mit Kopfballtoren aus. Nacer Chadli erzielte den Siegtreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit. Am Freitag trifft Belgien in Kasan auf Rekord-Weltmeister Brasilien.
    6 min
  • 02.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bundesinnenminister Seehofer bringt Rücktritt ins Spiel
    Im erbitterten Asyl-Streit mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Bundesinnenminister und CSU-Chef Horst Seehofer angeboten, beide Ämter aufzugeben. Er wolle aber an diesem Montag noch ein Gespräch mit der CDU führen, in der Hoffnung, dass man sich einigen könne, sagte Seehofer nach einer CSU-Vorstandssitzung in München. Dort hatte sich die Mehrheit der Parteispitze nach stundenlanger Diskussion hinter die Forderung des Innenministers gestellt, Flüchtlinge an den Grenzen abzuweisen, wenn diese zuvor schon in einem anderen EU-Land registriert wurden.
    Mexiko bekommt linken Präsidenten
    Der Linkskandidat Andrés Manuel López Obrador hat die Präsidentenwahl in Mexiko offiziell gewonnen. Der 64-Jährige kam auf 53 bis 53,8 Prozent der Stimmen, wie die offiziellen Hochrechnungen zeigen. Der konservative Bewerber Ricardo Anaya und José Antonio Meade von der Regierungspartei PRI landeten weit abgeschlagen. US-Präsident Donald Trump gratulierte dem Linkspolitiker zu dessen Sieg. López Obrador versprach den Mexikanern einen "tiefgreifenden Wandel" ohne eine "Diktatur".
    Italiens Küstenwache plant Leitstelle zur Seenotrettung in Libyen
    Die italienische Küstenwache bereitet offenbar den Aufbau einer Leitstelle zur Seenotrettung bei der libyschen Küstenwache vor. Das stehe in einer Antwort des Außenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion, berichtet die "Passauer Neue Presse". Das Projekt "Aurora" wird demnach von der Europäischen Kommission über den EU-Treuhandfonds für Afrika finanziert. Ziel sei es, aus dem Meer gerettete Flüchtlinge zurück nach Nordafrika zu bringen. Der Linken-Abgeordnete Andrej Hunko nannte die Pläne einen "Verstoß gegen Völkerrecht". Libyen sei als unsicheres Land einzustufen.
    Viele Tote bei Anschlag in Afghanistan
    Während eines Besuchs von Afghanistans Präsident Aschraf Ghani in der Stadt Dschalalabad sind bei einem Anschlag mindestens 19 Menschen getötet worden. Weitere 20 Menschen seien verletzt worden, sagte ein Sprecher der Provinzregierung. Es habe sich "höchstwahrscheinlich" um einen Selbstmordanschlag gehandelt. Unter den Opfern waren demnach viele Anghörige der Sikh-Gemeinschaft, die den afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani sehen wollten. Ghani sei "außer Gefahr", hieß es. Die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) reklamierte den Anschlag für sich.
    Suche nach vermissten Kindern in Thailand geht weiter
    In Thailand suchen Rettungskräfte weiterhin intensiv nach dem seit zehn Tagen in einer Höhle verschollenen Jugend-Fußballteam. Nach Angaben der Provinzregierung in Chiang Rai, wo sich die Höhle befindet, wurden neue Zugänge zum Unglücksort entdeckt. Taucher hätten zuletzt versucht, ein Seil in die überflutete Höhle zu legen. Die zwölf Jungen im Alter von elf bis 16 Jahren und ihr Fußballtrainer waren am 23. Juni in den rund 1000 Kilometer nördlich von Bangkok gelegenen Hohlraum eingestiegen. Die Behörden vermuten, dass das Team von einer Sturzflut überrascht wurde.
    7 min
  • 30.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA erwägen offenbar Truppenabzug aus Deutschland
    Das US-Verteidigungsministerium prüft laut einem Bericht der "Washington Post" einen Abzug der in Deutschland stationierten US-Streitkräfte. Zu den Optionen gehöre eine Rückkehr eines Großteils der rund 35.000 US-Soldaten oder die Verlegung des gesamten oder eines Teils des Kontingents nach Polen, berichtete die Zeitung. Demnach soll Präsident Donald Trump die Idee eines Truppenabzugs bei einem Treffen mit Militärberatern und Vertretern des Weißen Hauses aufgebracht haben. Die europäischen NATO-Mitglieder seien beunruhigt.
    CSU zeigt Zustimmung zum Asylkompromiss der EU
    Im Asylstreit innerhalb der Union kommen aus der CSU erste versöhnliche Worte. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte beim EU-Gipfel einen Kompromiss mit anderen Staaten gefunden. Zudem einigte sie sich mit Spanien und Griechenland auf ein Rücknahme-Abkommen für dort bereits registrierte Flüchtlinge. Der Vize-Vorsitzende der CSU, Manfred Weber, sagte in einem Interview, die Kanzlerin habe "geliefert". Aus den Gipfelergebnissen lese er "viel CSU-Politik" heraus. Allerdings sei die "Kuh noch nicht vom Eis". Innenminister und CSU-Chef Horst Seehofer hatte gedroht, im Alleingang an den Grenzen Asylbewerber abzuweisen, die schon in einem anderen EU-Land registriert sind.
    EU will mehr Tempo beim Brexit
    Die EU-Staats- und Regierungschefs verlangen in den Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien eine höhere Geschwindigkeit. Gleichzeitig warnen sie vor den Risiken eines Scheiterns der Verhandlungen. Sie seien besorgt, dass Fortschritte bei der Vermeidung einer festen Grenze zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland fehlen, heißt es in der Schlusserklärung des EU-Gipfels. Auch die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien müssten schneller geklärt werden. Beide Seiten verhandeln seit einem Jahr über ein Abkommen über einen geordneten Austritt Großbritanniens aus der EU. Der Stichtag dafür steht bereits fest - Großbritannien wird die Europäische Union am 29. März 2019 verlassen.
    NSA-Whistleblower Snowden nennt russische Regierung "korrupt"
    Der seit 2013 im russischen Exil lebende amerikanische Whistleblower Edward Snowden hat die politische Führung seines Gastlandes scharf kritisiert. "Die russische Regierung ist in vielerlei Hinsicht korrupt", sagte der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter der "Süddeutschen Zeitung". Den Kurs von Präsident Wladimir Putin könne er nicht gutheißen, so Snowden in dem Interview in einem Moskauer Hotel. Die russische Öffentlichkeit fühle sich "entmachtet" und traue dem Staatsfernsehen nicht, berichtete er. Snowden bedauerte, dass ihm Deutschland kein politisches Asyl gewährt hat.
    Thyssenkrupp stimmt Fusion mit Tata zu
    Der Stahlkonzern Thyssenkrupp hat den Weg frei gemacht für die Fusion mit dem indischen Unternehmen Tata. Sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat stimmten der Schaffung eines Unternehmens zu, an dem Thyssenkrupp und Tata zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind. Ein entsprechender bindender Vertrag werde voraussichtlich "in Kürze" unterzeichnet, hieß es vom Unternehmen. Die zuständigen Wettbewerbsbehörden, unter anderem in der EU, müssen dem Zusammenschluss allerdings noch zustimmen. Durch die Fusion soll Europas zweitgrößter Stahlkonzern mit rund 48.000 Mitarbeitern entstehen.
    USA könnten bald über Auto-Zölle entscheiden
    Die USA wollen noch im Juli die Prüfung abschließen, ob sie auf die Einfuhr von Autos aus Europa höhere Zölle erheben sollen. Die Untersuchung werde in drei bis vier Wochen beendet sein, so US-Präsident Donald Trump vor Journalisten. Trump hat angedroht, auf europäische Autos einen 20-prozentigen Einfuhrzoll zu erheben, sollte die EU Handelsbarrieren nicht abbauen. Vor rund einem Monat hatte die US-Regierung eine Untersuchung angestoßen, ob die Autoimporte eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellten. In dem Fall könnten die USA Strafmaßnahmen verhängen. Der US-Präsident hat deutsche Autobauer mehrfach ausdrücklich kritisiert.
    8 min
  • 29.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU verschärft ihre Asylpolitik.
    Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich in Brüssel über den Umgang mit Flüchtlingen geeinigt. In der neunstündigen Debatte wurde beschlossen, aus Seenot gerettete Migranten in "kontrollierten Zentren" unterzubringen, heißt es in der Erklärung. Die Lager sollen von EU-Staaten freiwillig eingerichtet werden, um Länder wie Italien oder Griechenland zu entlasten. Ähnliche Zentren in Nordafrika werden geprüft. Auch die gemeinsame Grenzschutzagentur Frontex soll bis 2020 verstärkt werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte die Einigung.
    EU will Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängern.
    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich bei ihrem Gipfel in Brüssel auf eine Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland verständigt. Die wegen des Ukraine-Konflikts verhängten Sanktionen sollten um weitere sechs Monate verlängert werden, teilte der EU-Rat der Mitgliedstaaten mit. Grund seien die mangelnden Fortschritte Russlands bei der Umsetzung des Minsker Abkommens zur Beendigung der Kämpfe in der Ost-Ukraine. Zuletzt hatte die EU im Dezember ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis zum 31. Juli 2018 verlängert.
    Deutsche Bank fällt in zweitem Fed-Stresstest durch.
    Die Deutsche Bank hat den zweiten Teil des Stresstests der US-Notenbank als einziges von 35 Instituten nicht bestanden. Der Test habe teilweise "erhebliche Schwächen" bei der US-Tochter des größten deutschen Geldhauses offenbart, teilte die US-Notenbank Federal Reserve in Washington mit. Die erste Runde der Belastungsprobe, deren Ergebnisse vor einer Woche veröffentlicht wurden, hatte die Deutsche Bank noch bestanden. Das Institut musste in den letzten Monaten hohe Strafen wegen verschiedener Regelverstöße in den USA zahlen - dabei ging es auch um mangelnde interne Kontrollen und Aufsichtsversagen.
    Fünf Tote nach Schüssen in Zeitungsredaktion.
    In der US-amerikanischen Stadt Annapolis in der Nähe von Washington ist ein Mann in die Redaktion der Tageszeitung "Captial Gazette" eingedrungen und hat dort mindestens fünf Menschen erschossen. Weitere Menschen wurden verletzt. Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus. Er sei festgenommen worden und werde jetzt verhört. Die US-Bundespolizei betrachtet die Schüsse als lokales Ereignis. Dies deutet darauf hin, dass die Ermittler zunächst nicht von einem politischen Hintergrund ausgehen. Was hinter dem Angriff steckt, ist noch unklar. Auch zu dem Täter gibt es bisher keine genaueren Angaben.
    Fußball-WM: Japan profitiert von Fairplay-Regeln.
    Bei der Fußballweltmeisterschaft hat Belgien 1:0 gegen England gewonnen und sich damit den Sieg in seiner Gruppe gesichert. Der Senegal verlor 0:1 gegen Kolumbien, Tunesien gewann gegen Panama mit 1:2 und Polen besiegte Japan mit 0:1. Trotz der Niederlage hat Japan den Sprung in die K.o.-Runde geschafft. Dabei profitierten die Asiaten als erstes Team dieser Weltmeisterschaft von der Fairplay-Wertung. Die geringere Zahl an Gelben Karten gab im Vergleich zu den punkt- und torgleichen Senegalesen den Ausschlag zugunsten der Japaner.
    7 min
  • 28.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Asylstreit: EU erhofft Weg aus "existenzieller Krise"
    Kurz vor dem Asyl-Gipfel an diesem Donnerstag hat EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos an die Mitgliedstaaten appelliert, die - so wörtlich - "existenzielle Krise" zu überwinden. Ansonsten drohe ein Rückfall, warnte er in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel muss auf dem Gipfel auch eine Lösung für den erbitterten Asylstreit mit der Schwesterpartei CSU suchen. Vor ihrer Reise nach Brüssel gibt sie am Vormittag im Bundestag eine Regierungserklärung ab.
    Konfliktparteien vereinbaren erneut Waffenruhe für Ostukraine
    Die sogenannte "Brotwaffenruhe" zur Erntezeit soll ab Sonntag 0.00 Uhr ukrainischer Zeit gelten. Die von Russland unterstützten Separatisten in Donezk und Luhansk bestätigten die Übereinkunft. Ähnliche Abkommen sind aber bereits mehr als ein Dutzend Mal gescheitert. Eigentlich sieht der mit deutsch-französischer Vermittlung vereinbarte Friedensplan seit 2015 einen Waffenstillstand vor. In dem Konflikt haben die UN mehr als 10.000 Todesopfer gezählt.
    Prozessauftakt gegen Journalisten Deniz Yücel in Türkei
    Gut vier Monate nach der Freilassung von Deniz Yücel aus türkischer Untersuchungshaft beginnt an diesem Donnerstag in Istanbul das Verfahren gegen den Korrespondenten der Tageszeitung "Die Welt". Die Staatsanwaltschaft wirft Yücel Terrorpropaganda und Volksverhetzung vor und fordert 18 Jahre Haft. Der deutsch-türkische Journalist war ein Jahr lang inhaftiert gewesen und befindet sich seit seiner Ausreise wieder in Deutschland. An der Verhandlung wird er nicht teilnehmen. Die Inhaftierung von Yücel und anderen Deutschen hatte im vergangenen Jahr zu einer Krise zwischen Berlin und Ankara geführt.
    Korruption im Europarat: Sanktionen gegen Ex-Mitglieder
    14 ehemalige Mitglieder des Europarats dürfen die Organisation in Straßburg nie wieder betreten. Dazu zählt auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz aus Mecklenburg-Vorpommern. Der zuständige Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung reagiert damit auf die Korruptions-Affäre um eine Gruppe von Abgeordneten, die für Aserbaidschan arbeitete. Im Gegenzug sollen sie Geld und Geschenke aus dem autoritär regierten Land erhalten haben. Der Europarat überwacht die Einhaltung der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in seinen 47 Mitgliedstaaten.
    Trump kann den mächtigen Supreme Court prägen
    Eine der neun Richterstellen des US Supreme Court muss neu besetzt werden. Richter Anthony Kennedy will mit 81 Jahren in den Ruhestand treten. Für US-Präsident Donald Trump eröffnet sich damit die historische Chance, das mächtige Oberste Gericht des Landes in seinem Sinne dauerhaft zu prägen. Kennedy ist ein moderater Konservativer, der bei manchen Entscheidungen zusammen mit den linksliberalen Richtern votierte. Trump wird ihn nun durch einen national-konservativen Juristen ersetzen wollen.
    2017 wurden mehr als 10.000 Kinder bei Konflikten getötet oder verstümmelt
    Insgesamt verzeichneten die Vereinten Nationen mehr als 21.000 Vergehen an Kindern, darunter auch sexuelle Gewalt, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser oder die Rekrutierung von Kindersoldaten. Allein 6000 dieser Vergehen seien von Regierungsstreitkräften begangen worden, etwa in Myanmar, Syrien und Jemen. Die Zahlen sind seit 2016 deutlich gestiegen. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete das als empörend.
    Geschlagene Fußball-Weltmeister kehren nach Deutschland zurück
    Nach dem frühen Scheitern bei der Weltmeisterschaft in Russland wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft an diesem Donnerstag nach Frankfurt zurückfliegen. Am Mittwoch unterlag der Weltmeister von 2014 in Kasan Südkorea mit 0:2 und landete damit auf dem vierten Platz in der Gruppe F. Schweden sicherte sich überraschend durch ein 3:0 gegen Mexiko den Gruppensieg.
    8 min

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