Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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  • 15.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Maaßen: Festnahme hat wohl Terroranschlag verhindert
    Die Festnahme eines Tunesiers in Köln hat nach Einschätzung des Verfassungsschutzes sehr wahrscheinlich einen Anschlag mit hochgiftigem Rizin verhindert. Dies sei das Ergebnis der Gesamtschau der vorliegenden Hinweise, auch wenn die Auswertung nicht abgeschlossen sei, sagte Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen der "Rheinischen Post". Der 29-Jährige soll bereits seit mehreren Wochen biologische Waffen in seiner Wohnung hergestellt haben und bei der Produktion seines tödlichen Gifts aus Rizinus-Samen weit fortgeschritten gewesen sein.
    Medien: CDU bittet Schäuble um Vermittlung im Asylstreit
    Die CDU-Führung und Unionsfraktionschef Volker Kauder haben Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble gebeten, in den kommenden Tagen mit der CSU-Spitze zu sprechen, um einen Kompromiss im Asylstreit auszuloten. Das berichtet die "Rheinische Post". Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bekräftigte im ZDF die Unterstützung seiner Partei für den Kurs von Innenminister Horst Seehofer. Die CSU will Asylbewerber, die bereits in einem anderen europäischen Land registriert sind, an der deutschen Grenze zurückweisen. Bundeskanzlerin Angela Merkel pocht auf europäische Lösungen und lehnt nationale Alleingänge ab.
    Tote bei Wahlkampfveranstaltung in der Türkei
    Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu sind bei einer Wahlkampfveranstaltung in Suruc in Südostanatolien vier Menschen ums Leben gekommen, acht weitere wurden verletzt. Bewaffnete griffen demnach eine Gruppe von AKP-Wahlkämpfern an. Das regierungskritische Netzwerk sendika.org stellt den Vorfall anders dar: Nachdem ein Geschäftsmann den Wahlkämpfern gesagt habe, dass er nicht die AKP wählen werde, sei ein Streit ausgebrochen. AKP-Anhänger hätten daraufhin das Feuer eröffnet. Ministerpräsident Binali Yildirim machte die verbotene PKK verantwortlich. Am 24. Juni wird in der Türkei gewählt.
    Medien: USA wollen Strafzölle gegen China verhängen
    Die USA werden an diesem Freitag offenbar Strafzölle gegen China verhängen. Präsident Donald Trump habe diese Entscheidung nach Beratungen mit seinen engsten Handelsberatern getroffen, berichteten das "Wall Street Journal" und andere US-Medien. Es sei aber unklar, wann die Zölle im Umfang von 50 Milliarden US-Dollar tatsächlich wirksam werden. Noch am Donnerstag hatte China das Weiße Haus deutlich gewarnt. Geplante Wirtschafts- und Handelsabkommen würden in diesem Fall nicht zustandekommen. Peking hatte zudem klargemacht, dass man mit Strafen im gleichen Umfang reagieren wolle.
    Boris Becker beruft sich in Konkursverfahren auf diplomatische Immunität
    Deutschlands Tennis-Idol Boris Becker erhebt offenbar im Insolvenzverfahren in Großbritannien den Anspruch auf Immunität. Dies berichten britische Medien. Demnach beruft sich der 50-Jährige auf seinen Botschafter-Status als Sonderattaché der Zentralafrikanischen Republik für Sport und kulturelle Angelegenheiten in der Europäischen Union. Demnach haben Beckers Anwälte ein entsprechendes Gesuch bei einem Londoner Gericht hinterlegt. Im Sommer 2017 war Becker von der britischen Justiz für insolvent erklärt worden. Becker bestritt stets, zahlungsunfähig zu sein.
    7 min
  • 14.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Pompeo sieht vorerst keine Lockerung der Sanktionen
    US-Außenminister Mike Pompeo hat bekräftigt, dass es keine Lockerung der Sanktionen gegen Nordkorea geben werde, solange der Prozess der nuklearen Abrüstung nicht abgeschlossen sei. Man gehe davon aus, dass sich Machthaber Kim Jong Un der "Dringlichkeit der Denuklearisierung bewusst" sei, sagte Pompeo bei einer Pressekonferenz mit seinen Kollegen aus Südkorea und Japan in Seoul. Der Außenminister reagierte damit auf Kritik an der Erklärung des Gipfeltreffens von US-Präsident Donald Trump mit Kim in Singapur. Beklagt wurde dabei vor allem, dass darin keine Details zur Denuklearisierung festgehalten worden seien.
    UN verurteilen Israel für Gewalt im Gazastreifen
    In der UN-Vollversammlung haben 120 Länder für eine Resolution gestimmt, die den massiven Gebrauch von Gewalt durch Israel gegen palästinensische Zivilisten verurteilt. Acht waren dagegen, 45 enthielten sich. Generalsekretär Antonio Guterres wurde aufgefordert, Empfehlungen für einen "internationalen Schutzmechanismus" für die besetzten palästinensischen Gebiete zu erarbeiten. Seit Beginn der Proteste an der Grenze zum Gazastreifen Ende März wurden 120 Palästinenser durch israelische Einsatzkräfte getötet. Die USA scheiterten mit einem Antrag, in dem die radikalislamische Hamas für die Gewalt verantwortlich gemacht werden sollte.
    Jemens Truppen starten Offensive zur Rückeroberung Hudaidas
    Mit Unterstützung Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate sind jemenitische Regierungseinheiten auf den Flughafen der von Huthi-Rebellen kontrollierten Stadt Hudaida vorgerückt. Dabei seien vier Soldaten der Emirate getötet worden, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Die Offensive hatte am Mittwoch begonnen. Zuvor hatte die Allianz 18 Luftangriffe auf Huthi-Stellungen in den Vororten Hudaidas geflogen. Über den Hafen wird ein Großteil der humanitären Hilfe geliefert. Hilfsorganisationen fürchten, dass die Kämpfe um Hudaida die Lieferungen gefährden, auf die Millionen Menschen im Jemen angewiesen sind.
    May entgeht erneut Niederlage im britischen Parlament
    Bei Abstimmungen im britischen Oberhaus sind Zusätze zum EU-Austrittsgesetz abgelehnt worden, die eine Mitgliedschaft in der EU-Zollunion vorsahen. Auch Pläne zum Verbleib im europäischen Binnenmarkt fanden keine Mehrheit. Damit entging Premierministerin Theresa May auch am zweiten Tag der Parlamentsdebatte einer Niederlage - allerdings nur knapp. Mehrere Abgeordnete aus Mays konservativer Partei stimmten gegen ihren Kurs. Die Londoner Regierung will nach dem Brexit aus Zollunion und EU-Binnenmarkt ausscheiden. May regiert aber nur mit hauchdünner Mehrheit.
    Haftbefehl gegen Tunesier nach gefährlichem Biogift-Fund in Köln
    Nach dem Fund von hochgiftigem Rizin in einer Kölner Hochhaussiedlung hat der Bundesgerichtshof Haftbefehl gegen den Inhaber der Wohnung erlassen. Es bestehe der dringende Verdacht des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, hieß es. In der Wohnung des 29-jährigen Tunesiers war eine Rizin-haltige Substanz sichergestellt worden. Rizin wird als "potenziell biologischer Kampfstoff" angesehen und kann schon in kleinsten Konzentrationen tödlich wirken. Der Tatverdächtige war nach einem Hinweis observiert und dann festgenommen worden. Er lebte seit November 2016 in Deutschland.
    In Moskau Anstoß zur Fußball-Weltmeisterschaft
    In der russischen Hauptstadt beginnt heute die Fußball-Weltmeisterschaft. Bei der Eröffnungsfeier im Moskauer Luschniki-Stadion treten der britische Popstar Robbie Williams und die russische Sopranistin Aida Garifullina auf. Anschließend ist der Anpfiff zum Spiel von Gastgeber Russland gegen Saudi-Arabien. Zahlreiche westeuropäische Politiker bleiben der Eröffnung demonstrativ fern. Das Turnier dauert bis zum 15. Juli. Für diese Zeit haben die russischen Behörden die Sicherheitsbestimmungen drastisch verschärft und das Demonstrationsrecht eingeschränkt.
    8 min
  • 13.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Japan rügt Verzicht der USA auf Militärmanöver
    Japan hat sich skeptisch über die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump geäußert, die Militärmanöver mit Südkorea zu beenden. Verteidigungsminister Itsunori Onodera sagte, Manöver und Militärpräsenz der USA seien wichtig für die Sicherheit in Ostasien. Die drei Länder müssten sich darüber verständigen. Trump lobte nach seiner Rückkehr aus Singapur erneut überschwänglich die "historische Bedeutung" des Gipfels mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Mit einem Tag Verzögerung feierten nordkoreanische Staatsmedien das Treffen als "große Wende" im Verhältnis zu den USA. Positiv äußerte sich auch die Presse in China.
    Militärallianz greift wichtige Hafenstadt im Jemen an
    Das von Saudi-Arabien geführte Militärbündnis hat seinen größten Angriff seit Beginn des Krieges im Jemen vor drei Jahren gestartet. Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe attackierten die Hafenstadt Hudeida am Roten Meer, wie die international anerkannte jemenitische Exilregierung mitteilte. Sie unterstützen die jemenitischen Bodentruppen, hieß es. Hudeida ist der größte Hafen des Jemen und Lebensader für die Bevölkerung im Norden des Landes, der von den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen gehaltenen wird. Den Aufständischen soll mit der Offensive der Nachschub abgeschnitten werden.
    Opposition in Nicaragua ruft zu landesweitem Streik auf
    In Nicaragua halten die Proteste gegen die sandinistische Regierung von Präsident Daniel Ortega an. Die Opposition rief zu einem landesweiten ganztägigen Streik auf. Die Arbeitsniederlegungen aus "Solidarität mit den Opfern" der wochenlangen Massenproteste sollten am Donnerstag um Mitternacht beginnen, kündigte die "Nationale Allianz für Gerechtigkeit und Demokratie" an. Ortega müsse zudem "sofort" entscheiden, ob er die Vermittlungsgespräche der katholischen Kirche wieder aufnehme. Während der Kundgebungen gegen den Ex-Guerillaführer sind laut Menschenrechtsgruppen etwa 150 Menschen getötet worden.
    Merkel beharrt auf Flüchtlingsposition trotz Unions-Kritik
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Position verteidigt, eine europäische Lösung in der Flüchtlingsfrage zu suchen. Den Ländern, bei denen Flüchtlinge ankommen, sollte nicht die "gesamte Verantwortung" zugeschoben werden, sagte Merkel. Nach Plänen der Koalitionspartei CSU sollen bestimmte, bereits registrierte Flüchtlinge an der deutschen Grenze künftig abgewiesen werden. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte nach einem Treffen mit Merkel an, unter der EU-Ratspräsidentschaft seines Landes ab Juli Entscheidungen zum EU-Außengrenzschutz vorantreiben zu wollen.
    Norwegen möchte mehr US-Truppen im Land
    Im Rahmen der NATO-Partnerschaft will Norwegen die Anzahl der US-Soldaten im eigenen Land verdoppeln. Oslo wolle Washington bitten, die Truppen auf 700 US-Soldaten aufzustocken. Norwegen möchte außerdem, dass die Soldaten künftig weiter nördlich und damit näher an der Grenze zu Russland stationiert werden. Im vergangenen Jahr wurden unter Kritik aus Russland bereits 330 US-Marineinfanteristen im Zentrum des Landes stationiert, die regelmäßig ausgewechselt werden. Die russische Botschaft in Oslo kommentierte die Ankündigung zunächst nicht.
    Fast jeder zehnte Tesla-Mitarbeiter muss gehen
    Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla kündigt mehr als 3000 Mitarbeitern. Tesla-Chef Elon Musk teilte den Angestellten per E-Mail mit, etwa neun Prozent von ihnen "über das gesamte Unternehmen hinweg" würden entlassen. Laut Musk sind jedoch keine Stellen in der Produktion betroffen. Die Fertigungsziele beim Hoffnungsträger, dem Mittelklassewagen "Modell 3", würden in den kommenden Monaten nicht darunter leiden. Durch die Kündigungen sollten die Kosten gesenkt werden, um dem Ziel der Profitabilität näher zu kommen, so Musk weiter.
    8 min
  • 12.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA und Nordkorea verabreden Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel
    Die USA und Nordkorea haben sich auf gemeinsame Bemühungen zu einer vollständigen Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel verständigt. Das geht aus einem Dokument hervor, das US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bei ihrem Treffen in Singapur unterzeichneten. Trump sagte Nordkorea zudem Sicherheitsgarantien zu. Beide Seiten sprachen von einem historischen Treffen.
    Merkel spricht mit Österreichs Kanzler über Asylpolitik
    Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt an diesem Dienstag den österreichischen Regierungschef Sebastian Kurz zu einem Gespräch über die Asylpolitik. Der ÖVP-Politiker Kurz ist einer der schärfsten Kritiker der Flüchtlingspolitik Merkels. Das Treffen fällt zusammen mit einem neu aufgebrochenen Streit in dieser Frage zwischen der Kanzlerin und CDU-Vorsitzenden und ihrem Innenminister, dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer.
    Fahrt des Flüchtlingsschiff nach Spanien
    Nach dem Aufnahme-Angebot aus Spanien ist ungewiss, ob das Rettungsschiff "Aquarius" den Transfer von mehr als 600 Migranten an Bord bewältigen kann. Nach eigenen Angaben braucht die Hilfsorganisation mehrere Tage, um Spanien zu erreichen. "Mit so vielen Menschen an Bord und sich verschlechternden Wetterbedingungen könnte das kritisch werden", teilte SOS Méditerranée mit. Italien und Malta hatten sich geweigert, die "Aquarius" in ihre Häfen einlaufen zu lassen. Auf dem Schiff befinden sich Flüchtlinge, die am Samstag und Sonntag aus Seenot gerettet worden waren.
    USA verschärfen Asylrecht gegenüber Zentralamerikanern
    Nach einer Entscheidung des US-Justizministers Jeff Sessions sind häusliche Gewalt oder Verbrechen krimineller Banden kein Asylgrund mehr. Damit solle die Zahl der Asylanträge von Familien aus Zentralamerika verringert werden. Das Asylrecht biete keinen Ausgleich für alles Unglück, so der Justizminister. Sessions hatte im Mai eine "Null Toleranz"-Politik gegenüber Menschen ausgerufen, die über die US-mexikanische Grenze illegal ins Land kommen. Der US-Justizminister hat im Bereich der Einwanderung weitreichende Befugnisse.
    Daimler-Konzern muss deutschlandweit 238.000 Fahrzeuge zurückrufen
    Es geht auch bei Mercedes um unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung. Europaweit seien sogar 774.000 Autos betroffen, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nach einem Treffen mit Daimler-Chef Dieter Zetsche in Berlin. Neben dem Mercedes-Van Vito müssen auch Modelle des Geländewagens GLC und der Mercedes C-Klasse in die Werkstätten.
    6 min
  • 11.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kritik aus Deutschland an US-Wirtschaftpolitik
    Deutsche Wirtschaftsvertreter haben das Auftreten von US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel kritisiert. Der Eklat zur Abschlusserklärung zeige die derzeitige handelspolitische Realität, sagte Handelskammer-Präsident Eric Schweitzer. Trump unterschlage mit seinem Schwerpunkt auf Strafzölle die Chance auf Handelserleichterungen, urteilte der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Holger Bingmann. Die Bundesregierung kündigte an, weiterhin auf Gespräche mit den USA zu setzen. Trump hatte eine gemeinsame G7-Erklärung für fairen Handel nachträglich platzen lassen.
    Merkel erwartet Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland
    Bundeskanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass die EU an ihren Sanktionen gegen Russland festhalten wird. Beim G7-Gipfel habe man mit Italien über anstehende Abstimmungen gesprochen. Auch hätten sich in der Abschluss-Erklärung alle klar für eine Fortführung der Strafmaßnahmen ausgesprochen. Die neuen Regierungsparteien in Rom, Lega und Fünf-Sterne-Bewegung, gelten als Russland-freundlich und hatten die EU-Sanktionen bereits kritisiert. Grundsätzlich könne sie sich vorstellen, Moskau wieder in den Kreis der G7-Staaten aufzunehmen, erklärte Merkel.
    Trump trifft Singapurs Ministerpräsidenten
    In Singapur sind US-Präsident Donald Trump und der Ministerpräsident des südostasiatischen Stadtstaates, Lee Hsien Loong, zusammengekommen. Das Gespräch hinter verschlossenen Türen soll der Vorbereitung des morgigen Treffens mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un dienen. Am Morgen haben außerdem die Delegationen der USA und Nordkoreas letzte Beratungen begonnen. Bei dem Gipfel soll die Denuklearisierung Nordkoreas im Vordergrund stehen. Auch dürften die Vorbereitungen für einen Friedensvertrag oder die Aufnahme diplomatischer Beziehungen eine Rolle spielen.
    Sechs Jahre Haft für bekannten Unabhängigkeitsaktivisten
    Hongkongs bekannter Unabhängigkeitsaktivist Edward Leung muss für sechs Jahre ins Gefängnis. Der 27-Jährige wurde damit für seine Beteiligung an den Protesten von 2016 in der Stadt bestraft. Leung war Kopf der Unabhängigkeitspartei Hongkong Indigenous. Sie wirft der Regierung in Peking vor, zunehmend Einfluss auf die Sonderverwaltungszone zu nehmen und damit die Autonomie-Vereinbarungen für Hongkong zu verletzen. Die ehemalige britische Kronkolonie war im Jahr 1997 an China zurückgegeben worden.
    Italien droht Rettungsschiffen mit Hafensperre
    Italien will ein Schiff mit 629 Flüchtlingen an Bord nicht in seine Häfen lassen. Der neue italienische Innenminister Matteo Salvini drohte mit einer Hafensperre und forderte von den Partnern der Europäischen Union mehr Solidarität. Stattdessen sei Malta aufgefordert, die Menschen aufzunehmen, schrieb Salvini in einer Mitteilung an die Regierung in Valletta. Der kleine EU-Staat wies dies zurück und erklärte, man habe nichts mit der Rettungsaktion zu tun. Lega-Chef Salvini hatte im Wahlkampf seiner rechtsextremen Partei versprochen, den Flüchtlingsstrom nach Italien zu stoppen.
    7 min
  • 09.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU und USA wollen Handelsdialog aufnehmen:
    Beim G7-Treffen in Kanada wollen die Regierungschefs der sieben Industrieländer an diesem Samstag versuchen, eine gemeinsame Gipfelerklärung zu formulieren. Nach der Diskussion über Handel und Außenpolitik am Freitag stehen der Kampf gegen die Benachteiligung von Frauen und gegen die Verschmutzung der Meere auf der Tagesordnung. Kanzlerin Angela Merkel hatte betont, angesichts der Differenzen mit Trump etwa bei Handel oder Klima sei unsicher, ob man sich auf eine gemeinsame Gipfelerklärung einigen könne. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zeigte sich hingegen zuversichtlich.
    Taliban rufen erstmals seit 2001 Waffenruhe in Afghanistan aus:
    Nach der afghanischen Regierung haben auch die radikalislamischen Taliban eine zeitlich befristete Waffenruhe zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan verkündet. Ihren Kämpfern sei befohlen worden, Angriffe gegen einheimische Sicherheitskräfte in den ersten drei Tagen des Eid-al-Fitr-Fests zu stoppen. Es ist das erste Mal seit dem US-Einmarsch in Afghanistan im Jahr 2001, dass die Taliban eine Feuerpause ausriefen. "Ausländische Besatzer" seien davon aber ausgenommen. Am Donnerstag hatte Präsident Aschraf Ghani einseitig eine einwöchige Waffenruhe zum Ende des Ramadan angekündigt.
    Medien: Sensible US-Militärpläne von chinesischen Hackern gestohlen:
    Chinesische Hacker haben offenbar eine große Menge hochsensibler US-Militärdaten über die Unterwasser-Kriegsführung gestohlen. Das berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf US-Kreise. Die Hacker drangen demnach Anfang des Jahres im Auftrag der chinesischen Regierung in Peking in die Systeme eines Auftragnehmers der US-Marine ein. Unter den 614 Gigabyte Material seien unter anderem die Pläne für eine Überschall-Rakete gestohlen worden, die von U-Booten aus ab 2020 gegen Schiffe eingesetzt werden könne.
    Vier Palästinenser im Gazastreifen von israelischen Soldaten erschossen:
    Bei erneuten Protesten an der Grenze des Gazastreifens haben israelische Soldaten vier Palästinenser erschossen. Das Gesundheitsministerium in Gaza erklärte, unter den Toten sei auch ein 15-jähriger Junge. Über 600 Menschen wurden demnach verletzt, knapp hundert von ihnen durch Schüsse. Die israelische Armee teilte mit, sie habe, so wörtlich, "Maßnahmen zum Auflösen von Krawallen" angewendet, die "im Einklang mit den Einsatzregeln" stünden. Ihren Angaben zufolge beteiligten sich etwa 10.000 Palästinenser an fünf Orten entlang der Grenze an den Protesten.
    Deutsche Nationalelf gewinnt 2:1 gegen Saudi-Arabien:
    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr letztes Spiel vor der Weltmeisterschaft in Russland gewonnen. Gegen Saudi-Arabien setzte sich das Team von Bundestrainer Joachim Löw in Leverkusen mit 2:1 durch. Vor mehr als 30.000 Zuschauern traf der Leipziger Timo Werner zur Führung für den Weltmeister, vor der Pause unterlief dem saudischen Verteidiger Omar Othman ein Eigentor. Taiseer Al-Jassim erzielte nach einem Foulelfmeter den Anschlusstreffer.
    6 min
  • 08.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Viele Tote bei Luftangriffen in Syrien
    Durch Luftangriffe im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 18 Zivilisten getötet worden, darunter mehrere Kinder. Es habe auch viele Verletzte gegeben, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Demnach wurde ein Dorf in der Provinz Idlib bombardiert, die als eines der letzten Gebiete noch von islamistischen Rebellen kontrolliert wird. Vermutlich hätten russische Kampfflugzeuge die Attacken ausgeführt, erklärte die Beobachtungsstelle mit Sitz in Großbritannien. Ihre Aussagen können nicht unabhängig überprüft werden.
    Trump weckt hohe Erwartungen an Gipfel mit Kim
    US-Präsident Donald Trump hat vor dem Gipfel mit Kim Jong Un hohe Erwartungen geweckt und sogar eine Einladung an den nordkoreanischen Machthaber in die USA nicht ausgeschlossen. "Wir haben das Potenzial, etwas Unglaubliches für die Welt zu schaffen. Und es ist mir eine Ehre, daran beteiligt zu sein", sagte Trump wörtlich bei einem Treffen mit Japans Regierungschef Shinzo Abe in Washington. Der Gipfel zwischen Trump und Kim soll am 12. Juni im asiatischen Stadtstaat Singapur stattfinden.
    G7-Treffen im Zeichen der Konfrontation
    US-Präsident Donald Trump hat vor dem Treffen der G7-Industriestaaten kühl auf Kritik aus Kanada und Frankreich reagiert. "Bitte sagt Premierminister Trudeau und Präsident Macron, dass sie die Vereinigten Staaten mit Handelshemmnissen belegen", schrieb Trump. In Kanada beginnt an diesem Freitag das zweitägige Treffen der G7. Wichtigstes Thema dürften die US-Zölle auf Stahl und Aluminium sein. Kanada und die EU fordern, dauerhaft davon ausgenommen zu werden.
    Vietnam lässt Bürgerrechtler Dai frei
    In Vietnam ist der prominente Bürgerrechtler Nguyen Van Dai vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Wie ein Sprecher des regierungskritischen Netzwerks "Bruderschaft für Demokratie" mitteilte, durfte der 49-Jährige nach Deutschland ausreisen. Dai war im April in Vietnam zu 15 Jahren Gefängnis und weiteren fünf Jahren Hausarrest verurteilt worden. Die Justiz hatte den Anwalt für schuldig befunden, einen Umsturz gegen die Regierung des kommunistischen Einheitsstaates geplant zu haben. Im vergangenen Jahr war Dai in Abwesenheit mit dem Menschenrechtspreis des Deutschen Richterbundes geehrt worden.
    IWF leiht Argentinien 50 Milliarden Dollar
    Der Internationale Währungsfonds (IWF) gewährt Argentinien einen Bereitschaftskredit in Höhe von 50 Milliarden Dollar - umgerechnet rund 42 Milliarden Euro. Die Vereinbarung läuft über drei Jahre, wie Finanzminister Nicolás Dujovne mitteilte. Zunächst werde es eine Sofortzahlung von 15 Milliarden Dollar geben. Im Gegenzug verpflichtet sich Argentinien, sein Haushaltsdefizit deutlich auf 2,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu verringern. In den vergangenen Tagen hatten Tausende Menschen gegen eine Vereinbarung mit dem IWF und gegen den Sparkurs der Regierung protestiert.
    6 min
  • 07.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Türken in Deutschland können abstimmen - Wahllokale öffnen
    Rund 1,4 Millionen Wahlberechtigte mit türkischem Pass können von diesem Donnerstag an in Deutschland ihre Stimme für die Parlaments- und Präsidentenwahlen in der Türkei abgeben. Wie türkische Generalkonsulate mitteilten, werden die Wahllokale in vielen deutschen Großstädten bis zum 19. Juni geöffnet sein. In der Türkei wird erst am 24. Juni gewählt. Präsident Recep Tayyip Erdogan, der seit dem Putschversuch vor fast zwei Jahren rigoros gegen Kritiker vorgeht, strebt eine Wiederwahl an. Nach jüngsten Umfragen gilt eine Wahl bereits im ersten Wahlgang nicht als gesichert.
    UN-Sicherheitsrat fordert sofortigen Abzug schwerer Waffen aus der Ostukraine
    Der UN-Sicherheitsrat hat Verstöße gegen die Waffenruhe in der Ostukraine verurteilt und den sofortigen Abzug schwerer Waffen gefordert. Das Gremium zeigte sich "tief besorgt über die Verschlechterung der Sicherheitslage und die schweren Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung". Russlands UN-Botschafter nannte die Erklärung "sehr konstruktiv". In der Ostukraine bekämpfen sich ukrainische Regierungstruppen und prorussische Separatisten. In dem Konflikt, der 2014 mit der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland begann, sind nach UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen getötet worden.
    Populistische Regierung Conte übernimmt in Italien das Ruder
    Die populistische Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega hat in Italien offiziell die Regierungsgeschäfte übernommen. Nach dem Senat sprach auch das Abgeordnetenhaus Ministerpräsident Giuseppe Conte und seinem Kabinett das Vertrauen aus. Die neue Regierung aus der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung und der fremdenfeindlichen Lega steht für eine strikte Einwanderungspolitik. Trotz Italiens enormer Staatsverschuldung verwahrt sich die neue Regierung zugleich gegen Sparappelle aus der EU.
    US-Präsident Trump lädt erstmals Muslime zum Fastenbrechen ein
    US-Präsident Donald Trump hat zum ersten Mal in seiner Amtszeit ein Essen zum abendlichen Fastenbrechen im muslimischen Fastenmonat Ramadan ausgerichtet. Er empfing am Mittwochabend mehr als 50 Gäste im Weißen Haus, darunter die Botschafter mehrerer muslimischer Länder. Trump hatte sich im Wahlkampf mit antimuslimischen Äußerungen profiliert. Kurz nach seinem Amtsantritt im Januar 2017 hatte er ein Einreiseverbot für Menschen aus mehreren mehrheitlich muslimischen Ländern angeordnet. Mehrere muslimische Organisationen hatten deswegen angekündigt, nicht an der Feier teilzunehmen.
    Wieder Flüchtlingsboot verunglückt - mindestens 46 Tote vor Jemen
    Wenige Tage nach dem Kentern eines Flüchtlingsbootes vor Tunesien hat es vor der Küste Jemens eine ähnliche Katastrophe gegeben. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) kamen mindestens 46 Menschen um, als ihr Schiff im Golf von Aden bei hohem Wellengang kenterte. Nach Angaben der IOM waren an Bord Äthiopier, die auf der Suche nach Arbeit womöglich über das Bürgerkriegsland Jemen in die Golfstaaten weiterziehen wollten.
    6 min
  • 06.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Immer weniger Frieden weltweit
    Die Konfliktherde auf der Welt nehmen immer mehr zu. Das geht aus dem Globalen Friedensindex des Instituts für Wirtschaft und Frieden (IEP) hervor. Demnach verschlechterte sich die Situation zum vierten Mal in Folge. Das friedlichste Land ist laut Index Island, dann folgen Neuseeland, Österreich, Portugal und Dänemark. Schlusslichter sind Syrien, Afghanistan, der Südsudan, der Irak und Somalia. Deutschland steht unter 163 Ländern unverändert auf Platz 17. Die Studie bewertet unter anderem Kriege und Konflikte, Terrorismus, Polizeigewalt und Militärausgaben.
    Senat in Italien spricht Regierung das Vertrauen aus
    Italiens neuer Ministerpräsident Giuseppe Conte hat die erste Hürde im Parlament genommen: Der Senat sprach seiner Regierung mit klarer Mehrheit das Vertrauen aus. Zuvor hatte Conte im Senat eine "populistische" Politik angekündigt, mit der er in der EU anecken dürfte. Seine Regierung aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und fremdenfeindlicher Lega stehe für eine strikte Einwanderungspolitik und verwahre sich gegen Sparappelle. Er sprach sich zudem für eine Öffnung gegenüber Russland aus. Für Mittwochabend ist eine Vertrauensabstimmung im Abgeordnetenhaus geplant.
    Macron mahnt zur Mäßigung im Atomkonflikt mit dem Iran
    Im Atomstreit mit dem Iran hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor einer "Eskalation" gewarnt. Macron rief alle Beteiligten nach einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in Paris auf, die Lage zu stabilisieren. Zuvor hatte die Regierung in Teheran angekündigt, die Urananreicherung auszuweiten. Macron betonte, er sehe darin keinen Verstoß gegen das Wiener Atomabkommen von 2015. Netanjahu forderte die internationale Gemeinschaft erneut auf, "maximalen Druck auf den Iran auszuüben". Die Regierung in Teheran habe über ihr Atomprogramm gelogen.
    Tausende protestieren gegen Regierungsbildung in Tschechien
    In Tschechien haben tausende Menschen gegen die Bildung der ersten Regierung seit der Wende 1989 demonstriert, die von Kommunisten unterstützt werden soll. "Stoppt die kriminelle kommunistische Ideologie" war auf Plakaten der Demonstranten in der Hauptstadt Prag zu lesen. Am Mittwoch will Präsident Milos Zeman erneut den Milliardär Andrej Babis zum Ministerpräsidenten ernennen. Dessen populistische Partei Ano hatte im Oktober die Parlamentswahl klar gewonnen. Er strebt ein Bündnis mit der sozialdemokratischen Partei CSSD an und will sich von der kommunistischen KSCM tolerieren lassen.
    Vulkan in Guatemala bricht erneut aus
    Nach der heftigen Vulkaneruption mit vielen Todesopfern in Guatemala ist der Volcán de Fuego (Feuervulkan) wieder ausgebrochen. Nach der erneuten Explosion am Dienstag wälzte sich Lava den Südhang des Berges hinab, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Sechs Ortschaften im Gefahrengebiet wurden geräumt. Der Vulkan südwestlich von Guatemala-Stadt war am Sonntag ausgebrochen. Die Lavamassen zerstörten zwei Ortschaften nahezu vollständig. Mindestens 75 Menschen kamen ums Leben, etwa 45 wurden verletzt. Fast 200 weitere werden vermisst. Die Räumungs- und Bergungsarbeiten dauern an.
    7 min
  • 05.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Amnesty: Kriegsverbrechen der Westmächte in Syrien
    Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen die USA, Großbritannien und Frankreich im Syrien-Krieg. Die US-geführte Koalition habe bei ihren Angriffen auf Al-Rakka, die Hochburg der Terrormiliz IS, Hunderte Zivilisten getötet. Tausende Bewohner seien verletzt worden. Die Artillerie- und Luftangriffe könnten als Kriegsverbrechen bewertet werden. Der Nahost-Experte von Amnesty, Ilyas Saliba, warf vor allem dem US-Militär vor, in dicht bewohnten Stadtteilen unpräzise Waffen eingesetzt zu haben. Amnesty fordert eine umfassende Untersuchung und Wiedergutmachung für Hinterbliebene.
    Trumps Ex-Wahlkampfchef beschuldigt
    US-Sonderermittler Robert Mueller wirft dem früheren Wahlkampfmanager von US-Präsident Donald Trump versuchte Zeugenbeeinflussung vor. Mueller teilte in einem Gerichtsdokument mit, Paul Manafort habe versucht, mit zwei Personen aus der Lobbygruppe "Hapsburg Group" Kontakt aufzunehmen. Er habe Zeugenaussagen beeinflussen und Beweise verheimlichen wollen, heißt es in dem Dokument. Mueller bat den zuständigen Richter, Manafort in Haft zu nehmen. Dem Ex-Wahlkampfchef werden eine Reihe von Vergehen vorgeworfen, darunter Geldwäsche, Bank- und Steuerbetrug. Er bestreitet die Vorwürfe.
    Ex-US-Geheimdienstler unter Spionageverdacht
    Ein früherer Offizier des US-Militärgeheimdienstes DIA ist unter dem Verdacht der Spionage für China festgenommen worden. Das Justizministerium in Washington teilte mit, der 58-Jährige habe versucht, militärische Informationen nach China zu liefern, und dafür mehrere Hunderttausend US-Dollar erhalten. Einsatzkräfte hätten ihn gestoppt, als er auf dem Weg zum Flughafen war, um nach China zu reisen. Der Mann spreche fließend Mandarin und Russisch und habe jahrelang die Freigabe für die höchste Geheimhaltungsstufe gehabt.
    Zahl der Todesopfer des Vulkanausbruchs in Guatemala steigt auf 62
    Mindestens 62 Tote, dutzende Verletzte und tausende Anwohner auf der Flucht - das ist die vorläufige Bilanz des schwersten Vulkanausbruchs in Guatemala seit vier Jahrzehnten. In den Trümmern der Dörfer an der südlichen Flanke des Feuervulkans (Volcán de Fuego) wurden am Montag weitere Tote gefunden. Dort waren zuvor mehr als 4500 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Gestein, Schlamm und glühende Asche begruben viele Häuser. Von dem 16-stündigen Vulkanausbruch sind etwa 1,7 Millionen Menschen betroffen. UN-Generalsekretär Antonio Guterres kündigte Hilfe an.
    Autobauer PSA zieht sich aus dem Iran zurück
    Der französische Autobauer PSA mit den Marken Peugeot und Citroen stellt wegen der drohenden US-Sanktionen bis auf weiteres seine Geschäfte im Iran ein. Man habe begonnen, die Aktivitäten der Gemeinschaftsunternehmen mit iranischen Herstellern auszusetzen. Derzeit versuche man, bei den US-Behörden eine Ausnahme zu erreichen. Die USA drohen allen Firmen Handelsbeschränkungen an, die Geschäfte mit Teheran machen. PSA verkaufte im Vorjahr 444.600 Autos im Iran, der damit der größte Auslandsmarkt für den Konzern war. Die Geschäfte im Iran machen aber nur knapp ein Prozent des Konzernumsatzes aus.
    6 min

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B2 | Deutsch für Fortgeschrittene: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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