Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Download on the App Store
  • Favorites

    662

    Followers

  • Typical duration

    9 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen episodes

  • 02.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Die Welt rüstet auf:
    Angesichts wachsender Spannungen wird so massiv in Rüstungsgüter investiert wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Weltweit stiegen die Militärausgaben im vergangenen Jahr auf 1,739 Billionen US-Dollar (rund 1,433 Billionen Euro), wie das Friedensforschungsinstitut SIPRI in seinem neuen Bericht feststellt. Die USA führen die Rangliste an. Auf Platz zwei liegt China, gefolgt von Saudi-Arabien und Russland. Deutschland gab mit 44,3 Milliarden US-Dollar (knapp 37 Milliarden Euro) so viel Geld für Waffen und Militär aus wie zuletzt vor fast zehn Jahren und liegt damit auf Platz neun.
    Sieben Millionen Tote wegen Luftverschmutzung:
    Durch das Einatmen dreckiger Luft sterben laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund sieben Millionen Menschen pro Jahr. Die Regierungen müssten entschlossener gegen die tödliche Verschmutzung ankämpfen, forderte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Nach seinen Angaben atmen neun von zehn Menschen weltweit Luft ein, die eine zu hohe Konzentration an Schadstoffen aufweist. Etwa 90 Prozent aller Todesfälle durch verschmutzte Luft seien in Entwicklungs- und Schwellenländern zu verzeichnen. Asien und Afrika seien die Brennpunkte der Krise.
    Armeniens Opposition will das Land zum Stillstand bringen:
    Nach seiner Wahlschlappe im Abgeordnetenhaus hat Armeniens Oppositionsführer Nikol Paschinjan seine Anhänger zu neuen Protesten aufgerufen. Einige in die Hauptstadt Eriwan führende Straßen sind bereits blockiert. Auch Flughäfen und Zugstrecken sollen gesperrt werden. Paschinjan hatte sich zuvor im Parlament der Wahl zum Regierungschef gestellt. Lediglich 45 Abgeordnete stimmten für ihn, für eine Wahl hätte er jedoch 53 Stimmen benötigt. Die regierende Republikanische Partei, die das armenische Parlament dominiert, verweigerte ihm die Zustimmung.
    Viele Opfer bei Anschlag auf Moschee in Nigeria:
    Bei zwei Selbstmordanschlägen im westafrikanischen Nigeria sind nach Behörden-Angaben mindestens 26 Menschen getötet worden. Rettungshelfer sprachen gar von mehr als 60 Todesopfern. Bei den Attentätern handelte es sich laut Augenzeugen um Minderjährige. Der erste Täter zündete seinen Sprengsatz an der Moschee in der Stadt Mubi. Der zweite Attentäter sprengte sich kurz darauf inmitten einer Menge aus Gläubigen, Händlern und Kunden in die Luft, die nach der ersten Explosion in eine Ecke des angrenzenden Marktes geflohen war. Die Dschihadistenmiliz Boko Haram verübte schon mehrfach Anschläge in Mubi.
    Marokko beendet diplomatische Beziehungen zum Iran:
    Die marokkanische Regierung hat dem Iran eine Destabilisierung ihres Landes vorgeworfen und aus Protest die diplomatischen Beziehungen abgebrochen. Marokkos Außenminister Nasser Bourita beschuldigte Teheran, die Separatistenbewegung Frente Polisario in der Westsahara zu unterstützen. Sein Land habe "unwiderlegbare Beweise", dass der Iran über die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah Waffen geliefert habe. Marokko erhebt Anspruch auf die Westsahara und kontrolliert den größeren Teil der Region. Die Polisario kämpft für die Unabhängigkeit des gesamten Gebiets.
    Bundesstaaten verklagen Trump wegen Abgasregeln:
    Unter Federführung Kaliforniens sind 17 US-Bundesstaaten wegen der geplanten Aufweichung der Umweltvorschriften für Neuwagen vor Gericht gezogen. Die Klage richtet sich gegen die US-Umweltbehörde (EPA), welche im April angekündigt hatte, die von US-Präsident Donald Trumps Vorgänger Barack Obama erlassenen Emissionsvorschriften lockern zu wollen. Die Regelungen sehen bislang vor, dass der Durchschnittsverbrauch bis zum Jahr 2025 auf eine Gallone Sprit pro 54,5 Meilen sinken soll. Das entspricht in etwa 4,4 Liter pro 100 Kilometer. Der Verbrauch würde damit im Vergleich zum Jahr 2010 etwa halbiert.
    8 min
  • 01.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump vertagt Entscheidung über Zölle für EU-Importe:
    US-Präsident Donald Trump hat seine Entscheidung über Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der EU auf den 1. Juni verschoben. Das Weiße Haus in Washington bestätigte, dass die bislang geltende Befreiung der Europäischen Union von diesen Zöllen entsprechend verlängert werde. Die Entscheidung fiel wenige Stunden vor dem Ende der Befreiung um Mitternacht. Neben den EU-Ländern sind auch die US-Nachbarn Mexiko und Kanada vorerst weiter von den Zöllen ausgenommen, die Trump im März verhängt hatte. Die EU drohte mit Vergeltungsmaßnahmen.
    Iran weist Israels Anschuldigungen zurück:
    Der Iran hat die vom israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu erhobenen Vorwürfe über ein angebliches geheimes Atomprogramm zurückgewiesen. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sprach im Kurzbotschaftendienst Twitter von "aufgewärmten alten Vorwürfen", mit denen sich die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bereits befasst habe. Netanjahu stützte seine Präsentation vor Journalisten auf Zehntausende Dokumente aus einem "geheimen Atomarchiv" in Teheran, die der israelische Geheimdienst sichergestellt habe.
    Missbrauchsvorwürfe: Papst-Vertrautem wird der Prozess gemacht:
    Der bisherige Finanzchef des Vatikans, Kurienkardinal George Pell, muss sich in seiner Heimat Australien wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht verantworten. Ein Amtsgericht in Melbourne entschied nach monatelangen Vorprüfungen, dass gegen den 76-Jährigen ein Hauptverfahren eröffnet wird. Der Kardinal ist damit weltweit der bislang ranghöchste katholische Geistliche, der wegen solcher Vorwürfe angeklagt wird. Pell soll sich als junger Pfarrer und später auch als Erzbischof in seiner Heimat an Jungen vergangen haben. Er streitet alles ab, ließ sich aber als Finanzchef beurlauben.
    Wieder mehr Flüchtlinge auf griechischen Inseln:
    Die europäische Grenzschutzagentur Frontex registriert eine zunehmende Zahl von Flüchtlingen aus der Türkei. Seit vier bis fünf Wochen kämen 17 Prozent mehr Menschen aus der Türkei auf griechischen Inseln an, sagte Frontex-Direktor Fabrice Leggeri der "Bild"-Zeitung. Grund dafür sei, dass wieder mehr Migranten aus dem Iran, Irak und Syrien die Türkei erreichten. Über die Türkei kämen fast 40 Prozent Familien. Auf den Mittelmeerrouten kommen laut Frontex dagegen überwiegend Männer nach Europa, über Marokko fast ausschließlich junge Männer.
    Auch zweiter WhatsApp-Gründer verlässt Facebook:
    Der langjährige Chef des populären Chatdienstes WhatsApp, Jan Koum, verlässt die Konzernmutter Facebook. Es sei Zeit für ihn, weiterzuziehen, schrieb Koum in einem Facebook-Eintrag. Nach Informationen der "Washington Post" gab es Streit um den Umgang mit Nutzerdaten sowie die strikte Verschlüsselung bei WhatsApp. Koum und sein Mitgründer Brian Acton hatten WhatsApp 2014 für rund 22 Milliarden Dollar (umgerechnet 18,1 Mrd Euro) an Facebook verkauft. Acton ging bereits im vergangenen Herbst und investierte 50 Millionen Dollar in eine Stiftung, die Technologie für verschlüsselte Kommunikation entwickeln will.
    Stormy Daniels verklagt Trump wegen Verleumdung:
    Pornostar Stormy Daniels hat eine Verleumdungsklage gegen US-Präsident Donald Trump eingereicht, mit dem sie nach eigenen Angaben vor zwölf Jahren eine Affäre hatte. Anlass ist ein Tweet des Präsidenten vor zwei Wochen, in dem er ihr falsche Behauptungen vorwarf. Trumps Twitter-Äußerung bezog sich auf eine von Stephanie Clifford - so lautet ihr bürgerlicher Name - und ihrem Anwalt veröffentlichte Phantomzeichnung eines Mannes, der Clifford vor Jahren mit Gewalt gedroht haben soll. Damit habe sie zum Schweigen über ihr sexuelles Abenteuer mit Trump 2006 gebracht werden sollen, mutmaßt Clifford.
    8 min
  • 30.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Viele Iraner getötet bei Angriffen auf Militärziele in Syrien:
    Bei Raketenangriffen auf Militärziele in Syrien sind laut Aktivisten mindestens 26 Menschen getötet und 60 weitere verletzt worden. Die meisten Todesopfer habe es beim Beschuss des Hauptquartiers der 47. Brigade westlich der Stadt Hama gegeben, berichtete die in Großbritannien ansässige syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Dort sind auch iranische Milizen stationiert. Die meisten der Opfer seien Iraner, hieß es. Eine Serie schwerer Explosionen hatte am Sonntagabend mehrere syrische Stützpunkte erschüttert.
    Doppelanschlag in Kabul - auch vier Journalisten unter den Opfern:
    Bei einem koordinierten Doppelanschlag sind im Zentrum der afghanischen Hauptstadt mindestens 21 Menschen getötet und 27 verletzt worden. Laut Polizei sprengte sich zunächst ein Selbstmordattentäter auf einem Motorrad in die Luft. Der Tatort liegt in der Nähe eines Quartiers des Geheimdienstes, aber auch nahe der Kabuler US-Botschaft. Als Helfer sich um die Opfer kümmern wollten, wurde ein zweiter Sprengsatz gezündet. Dabei kamen auch vier Journalisten ums Leben, darunter ein Fotograf der französischen Agentur AFP. Bislang bekannte sich niemand zu dem Blutbad, zuletzt hatte der so genannte "Islamische Staat" einen schweren Anschlag für sich reklamiert.
    Britische Innenministerin Amber Rudd gibt Amt auf:
    Wegen ihres Verhaltens im Windrush-Skandal ist die britische Innenministerin Amber Rudd zurückgetreten. Premierministerin Theresa May nahm das Rücktrittsangebot an. Rudd war für widersprüchliche Aussagen zur Windrush-Generation scharf kritisiert worden. Damit sind karibische Einwanderer gemeint, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Großbritannien kamen, wo sie als Arbeitskräfte gebraucht wurden. Die Immigranten und ihre Nachfahren haben seit einer Gesetzesverschärfung Probleme, ihr Aufenthaltsrecht nachzuweisen, weil sie dazu nie Dokumente erhalten haben. Vielen wird mit Abschiebung gedroht.
    Chinas Außenminister reist nach Nordkorea:
    Nach den Fortschritten beim innerkoreanischen Gipfel reist Chinas Außenminister Wang Yi am Mittwoch zu Gesprächen nach Nordkorea. Es ist der seit Jahren ranghöchste chinesische Besuch in Pjöngjang. Das Außenministerium in Peking kündigte die zweitägige Visite von Wang Yi, der auch Staatsrat ist, am Montag kurzfristig an. Die Konsultationen folgen auf den Gipfel von Südkoreas Präsident Moon Jae In mit Nordkoreas Machthaber, bei dem Kim Jong Un am Freitag seine Bereitschaft zum vollständigen Abbau seiner Atomwaffen erklärt hatte.
    Altmaier: USA und EU sollten Handelskrieg vermeiden:
    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier empfiehlt im Handelsstreit mit den USA, ein Verhandlungsangebot zu unterbreiten. Weder die USA noch die Europäer sollten einen Handelskrieg riskieren, sagte Altmaier im Fernsehen. Man müsse der Regierung von Präsident Donald Trump aber auch klarmachen, dass das transatlantische Verhältnis auf dem Spiel stehe. Die USA und die EU streiten um die Einführung von US-Zöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte. Die EU ist davon bisher ausgenommen. Die Schonfrist endet allerdings am Dienstag. Eine Lösung ist nicht in Sicht.
    T-Mobile US schluckt amerikanischen Konkurrenten Sprint:
    Nach langem Hin und Her kauft die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US den kleineren US-Rivalen Sprint für 26 Milliarden Dollar. Durch die Fusion soll ein Unternehmen im Gesamtwert von 150 Milliarden Dollar entstehen. Die Mehrheitsaktionäre der beiden Firmen, die Deutsche Telekom und Softbank K.K., hätten die Fusion vereinbart, teilte die Telekom in Bonn mit. Zusammen könnten sie die Einführung des neuesten Mobilfunkstandards 5G schneller vorantreiben. Die Fusion soll über einen Aktientausch abgewickelt werden. Dem Geschäft müssen die Aktionäre und die US-Behörden noch zustimmen.
    Fußball: Bremen trotzt Dortmund ein Unentschieden ab:
    Borussia Dortmund hat den Sprung auf Platz zwei der Fußball-Bundesliga und damit einen großen Schritt in Richtung Champions League verpasst. Das Team von Trainer Peter Stöger kam bei Werder Bremen nicht über ein 1:1 hinaus. Dortmund bleibt hinter dem Erzrivalen Schalke Tabellendritter. Mainz hat den Relegationsrang verlassen und neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft. Die Rheinhessen gewannen ihr Heimspiel gegen RB Leipzig 3:0 und rückten auf den 14. Tabellenplatz vor.
    9 min
  • 28.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Keine Kompromisse zwischen Merkel und Trump:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel ist von US-Präsident Donald Trump mit demonstrativer Herzlichkeit im Weißen Haus empfangen worden. Eine wesentliche Annäherung in zentralen Streitfragen war bei ihrem Kurzbesuch aber nicht erkennbar. Weder im Konflikt um das Atomabkommen mit dem Iran noch um die US-Strafzölle gaben Merkel und Trump Kompromisse bekannt. Sollten die Fronten im Handelsstreit zwischen der EU und den USA weiter verhärtet bleiben, treten am 1. Mai Einfuhrzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium in Kraft.
    Trump will Sanktionen gegen Nordkorea nicht aufheben:
    US-Präsident Donald Trump will den wirtschaftlichen Druck auf das kommunistische Nordkorea aufrechterhalten. Die Strafmaßnahmen blieben in Kraft, sagte Trump. Er wolle die Fehler früherer US-Regierungen nicht wiederholen. Der Druck werde bis zur vollständigen Denuklearisierung beibehalten. Zuvor hatten sich Nord- und Südkorea bei einem Gipfeltreffen darauf geeinigt, die geteilte Halbinsel schrittweise von Atomwaffen zu befreien und den seit fast sieben Jahrzehnten andauernden Kriegszustand zu beenden. Die Übereinkunft zwischen Nord- und Südkorea wurde international begrüßt - auch von Trump.
    Blutige Proteste am Gaza-Streifen:
    Bei neuen Konfrontationen mit israelischen Soldaten sind im Gazastreifen vier Palästinenser getötet worden. Mehr als 150 Menschen wurden durch Schüsse verletzt. Auch Tränengas sei zum Einsatz gekommen, so das Gesundheitsministerium in Gaza. Laut Augenzeugen bewarfen Palästinenser die Soldaten mit Steinen. Seit Ende März sind 45 Palästinenser bei Massenprotesten getötet worden, mehr als 5500 wurden verletzt. Auslöser für die Ausschreitungen sind die Feiern zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels.
    Weiter Proteste gegen Regierung in Armenien:
    In Armenien halten wenige Tage vor der Wahl des neuen Regierungschefs durch das Parlament die Massenproteste an. Der amtierende Ministerpräsident Karen Karapetjan lehnte Gespräche mit Oppositionsführer Nikol Paschinjan ab. Dieser soll nach dem Willen der Demonstranten die Regierung führen. Die Opposition drohte derweil mit neuen Protesten. Sollte die Abstimmung über einen neuen Regierungschef am Dienstag scheitern, wolle Paschinjan seine Anhänger mobilisieren. Regierungsgegner demonstrieren seit dem 13. April gegen Korruption und Armut in der Ex-Sowjetrepublik.
    Demonstranten fordern Neuwahlen in Slowakei:
    Zwei Monate nach dem Mord an dem Enthüllungsjournalisten Jan Kuciak in der Slowakei haben erneut Tausende Menschen gegen die Regierung protestiert. Derweil findet eine Petition für Neuwahlen immer mehr Unterstützer. Die Bürger verlangten in der Hauptstadt Bratislava, die erst in zwei Jahren geplante Parlamentswahl vorzuziehen. Der bereits erfolgte Austausch mehrerer Regierungsmitglieder sei zu wenig, um das Vertrauen der Bevölkerung in die staatlichen Institutionen wieder herzustellen, erklärten die die parteiunabhängigen Organisatoren.
    Tote bei Messerattacke in chinesischer Schule:
    Ein 28-jähriger Mann hat in China neun Kinder an seiner ehemaligen Schule mit einem Messer erstochen. Zwölf Schüler wurden laut Behörden verletzt. Die Kinder zwischen zwölf und 18 Jahren waren nach dem Unterricht auf dem Heimweg, als der Mann sie angriff. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter in Gewahrsam. Sein vermutetes Tatmotiv war Hass - er sei in seiner Schulzeit gemobbt worden, sagte er den Behörden. In China ist der Besitz von Waffen zwar illegal, dennoch gibt es immer wieder tödliche Attacken.
    7 min
  • 27.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Süd- und Nordkorea beraten über atomare Abrüstung:
    Auf ihrem ersten Gipfel haben Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Südkoreas Präsident Moon Jae In auch über die atomare Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel gesprochen. Es sei um eine De-Nuklearisierung und die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen gegangen, teilte ein Sprecher Südkoreas mit. Beide Seiten arbeiteten an einer gemeinsamen Erklärung. Kim und Moon trafen sich im Grenzort Panmunjom, anschließend überschritten beide Hand in Hand die Grenze zum Norden. Kim betrat als erster nordkoreanischer Machthaber seit Kriegsende vor 65 Jahren südkoreanischen Boden.
    Merkel erwarten bei Trump-Besuch strittige Themen:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in Washington gelandet. In der US-Hauptstadt will sie am Abend US-Präsident Donald Trump treffen. Der kurze Arbeitsbesuch wird sich vor allem um den Handelskonflikt zwischen den USA und Europa sowie um die Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran drehen. Trump droht damit, die Vereinbarung aufzukündigen, die Bundesregierung bemüht sich um eine Beibehaltung. Ein weiteres Thema dürften die aus Sicht des US-Präsidenten zu niedrigen deutschen Verteidigungsausgaben und die Unterstützung für den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 sein. Es ist Merkels zweiter Besuch bei Trump.
    Eltern von US-Student Warmbier verklagen Nordkorea:
    Die Familie des nach seiner Rückkehr aus Nordkorea verstorbenen US-Studenten Otto Warmbier hat Nordkorea verklagt. Sie wirft Pjöngjang Folter und Mord vor. Das Regime von Machthaber Kim Jong Un habe den damals 21-jährigen Warmbier als Geisel genommen und wie einen politischen Gefangenen behandelt. Warmbier war während einer Nordkorea-Reise zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Er fiel ins Koma und starb kurze Zeit nach seiner Freilassung in den USA. Die Klage an einem Bundesgericht in Washington erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt. Die USA bereiten derzeit ein Gipfeltreffen mit Nordkorea vor.
    Medienbericht: Assad will Flüchtlinge enteignen:
    Die syrische Regierung plant offenbar eine Regelung, die Flüchtlinge faktisch enteignet. Laut "Süddeutscher Zeitung" soll es der Regierung in Damaskus künftig möglich sein, neue Bebauungspläne zu erlassen. Frühere Eigentümer müssten sich demnach innerhalb eines Monats melden, um Ansprüche zu belegen. Für Flüchtlinge sei diese Maßgabe nur schwer zu erfüllen. Die Bundesregierung habe verärgert auf das entsprechende Dekret von Machthaber Baschar al-Assad reagiert, schreibt die Zeitung weiter. Gemeinsam mit anderen EU-Staaten wolle man den Plänen entgegentreten.
    Westliche und arabische Länder starten neue Syrien-Initiative:
    Die Außenminister westlicher und arabischer Staaten haben bei einem Treffen in Paris eine neue diplomatische Initiative zur Lösung des Syrien-Konflikts vorbereitet. Nach der Syrien-Geberkonferenz in Brüssel sei dies nun der "Startschuss" für politische Bemühungen um eine Friedenslösung, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas. Er forderte zudem eine stärkere Einbindung Russlands in die internationalen Bemühungen. Neben Gastgeber Frankreich nahmen 80 Länder teil, darunter auch die USA, Großbritannien, Saudi-Arabien und Jordanien.
    Bundeswehr bleibt weiter in Mali und Somalia :
    Der Bundestag hat die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes bei den UN-Friedenstruppen in Mali beschlossen. Künftig sollen bis zu 1.100 deutsche Soldaten daran teilnehmen können. 350 weitere Soldaten sollen sich an der Ausbildungsmission der Europäischen Union beteiligen. Mali gilt als gefährlichster Einsatzort der Bundeswehr im Ausland. Bei einem Anti-Piraten-Einsatz vor der Küste Ostafrikas sieht das Mandat unverändert eine Obergrenze von 600 deutschen Soldaten vor. Die Bundeswehr ist derzeit mit etwa 80 Einsatzkräften vor Ort.
    9 min
  • 26.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Lange Haftstrafen für Cumhuriyet-Mitarbeiter:
    Im Prozess gegen die regierungskritische Zeitung "Cumhuriyet" sind in der Türkei mehrere der angeklagten Mitarbeiter zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in Istanbul verhängte gegen den Herausgeber Akin Atalay, den Chefredakteur Murat Sabuncu und den Investigativjournalisten Ahmet Sik mehr als sechs Jahre Haft. Insgesamt wurden 18 Mitarbeiter der Zeitung wegen Unterstützung von Terrorgruppen und Terrorpropaganda angeklagt, drei wurden freigesprochen. Alle Angeklagten können für die Dauer des Berufungsverfahrens in Freiheit bleiben.
    Rede vor US-Kongress: Macron stellt Trumps Politik infrage:
    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich bei seiner Rede vor dem US-Kongress gegen Nationalismus und für globale Zusammenarbeit ausgesprochen. Europa und die USA müssten weltweite Probleme wie Terrorismus gemeinsam angehen, sagte Macron. Man müsse internationale Organisationen wie die NATO und die UN stärken. Der französische Präsident betonte, Nationalismus sei die falsche Antwort auf globale Herausforderungen und warb für einen freien und fairen Handel. Auch beim Iran-Abkommen und dem Kampf gegen die globale Erwärmung bezog Macron in seiner Ansprache andere Positionen als Gastgeber Donald Trump.
    Trump-Anwalt Cohen will in Sex-Affäre nicht aussagen:
    US-Präsident Donald Trumps persönlicher Anwalt Michael Cohen will in der Affäre um die Pornodarstellerin Stormy Daniels von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. In einer jetzt veröffentlichten Erklärung berief sich Cohen dabei auf den 5. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, nach dem niemand in einer Untersuchung gegen sich selbst aussagen muss. Es geht bei dem Fall um das Pornosternchen Stephanie Clifford, das sich Stormy Daniels nennt und vorgibt, eine Affäre mit Trump gehabt zu haben. Der Präsident dementiert das. Cohen gab an, an Daniels aus eigener Tasche 130.000 Dollar gezahlt zu haben.
    Facebook legt im Quartal überraschend zu:
    Auch nach dem Datenskandal hat der US-Konzern Facebook seinen Gewinn und Umsatz in die Höhe geschraubt. Der Überschuss kletterte im ersten Quartal um mehr als 60 Prozent auf knapp fünf Milliarden Dollar, wie das weltgrößte soziale Netzwerk nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz sprang um knapp 50 Prozent auf fast zwölf Milliarden Dollar. Damit übertraf der US-Konzern mit 2,2 Milliarden Nutzern weltweit die Erwartungen von Analysten um Längen.
    Tschechiens Präsident verspricht Botschaft in Jerusalem:
    Der tschechische Präsident Milos Zeman hat angekündigt, seine Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Zeman sagte, in einem ersten Schritt werde im Mai ein Honorarkonsulat in West-Jerusalem eröffnet. Folgen werde ein tschechisches Kulturzentrum. Wann die Botschaft umziehen soll, blieb unklar. Das tschechische Außenministerium teilte mit, man respektiere die gemeinsame Position der EU, welche Jerusalem als künftige Hauptstadt zweier Staaten betrachte.
    Mutmaßlicher "Golden State Killer" geschnappt:
    Mehr als 40 Jahre nach seiner ersten Tat hat die US-Polizei einen mutmaßlichen Serienmörder gefasst. Der heute 72-jährige Joseph James DeAngelo sei in Kalifornien festgenommen worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Sacramento mit. Die Ermittler vermuten, dass es sich um den "Golden State Killer" handelt, der zwischen 1976 und 1986 mindestens zwölf Morde verübt und mehr als 50 Frauen vergewaltigt haben soll. DeAngelo, laut Medien ein Ex-Polizist, sei aufgrund von DNA-Spuren überführt worden, so die Staatsanwaltschaft.
    Heimniederlage gegen Real: FC Bayern muss um Finaleinzug bangen:
    Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat das Halbfinal-Hinspiel der Fußball-Champions-League gegen Titelverteidiger Real Madrid mit 1:2 verloren. Joshua Kimmich traf für die Bayern, Marcelo und Marco Asensio machten dann den Sieg für den spanischen Rekordchampion perfekt. Für die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes war es die erste Heimniederlage seit einem Jahr.
    8 min
  • 25.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutschland stockt Syrien-Hilfe um eine Milliarde Euro auf:
    Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen in Syrien und für Kriegsflüchtlinge in den benachbarten Ländern bereit. Das gab Außenminister Heiko Maas in Brüssel bei einer Geberkonferenz für Syrien bekannt. Weitere 300 Millionen Euro könnten in der zweiten Jahreshälfte hinzukommen, wenn der Bundesetat steht. An der von den UN und der EU veranstalteten Konferenz nehmen etwa 80 Länder teil. Bei dem Treffen 2017 war Deutschland der größte Geber. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2012 hat Deutschland bereits 4,5 Milliarden Euro an Hilfsmitteln gezahlt.
    Trump und Macron bei Iran-Abkommen weiter uneins:
    US-Präsident Donald Trump und der französische Staatschef Emmanuel Macron haben ihre Bereitschaft bekundet, Differenzen über das Atomabkommen mit dem Iran beizulegen. Trump ließ bei einem Gespräch mit Macron im Weißen Haus aber weiter offen, ob er seine Drohung wahr macht, aus dem Abkommen auszusteigen. Macron sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, sie hätten über "eine neue Vereinbarung" gesprochen, die die Vereinbarung von 2015 im Sinne Trumps ergänzen könnte. Dabei sollten Aspekte wie das Vorgehen Irans in den Konflikten der Region und dessen Raketenprogramm berücksichtigt werden.
    Amokfahrer könnte aus Frauenhass gehandelt haben:
    Der Amokfahrer von Toronto hat nach Angaben der kanadischen Polizei vor allem Frauen getötet. Bei den Opfern handele es sich überwiegend um Frauen im Alter zwischen etwa 20 und 80 Jahren, teilte Chefermittler Graham Gibson mit. In einem Facebook-Eintrag unmittelbar vor der Tat habe der 25-jährige Amokfahrer zudem eine "kryptische" Nachricht hinterlassen, berichtete Gibson. Darin habe er dem US-Bürger Elliot Rodger seine Bewunderung ausgesprochen. Rodger hatte 2014 in Kalifornien sechs Menschen und anschließend sich selbst getötet - wohl aus Frust über eine Zurückweisung durch Frauen.
    Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan:
    Deutschland hat wieder Afghanen in ihr Heimatland abgeschoben. Wie viele abgelehnte Asylbewerber in der vom Flughafen Düsseldorf gestarteten Maschine saßen, teilte die Bundespolizei allerdings nicht mit. Menschenrechtsaktivisten kritisieren die Abschiebepraxis unter Verweis auf die Sicherheitslage in Afghanistan als "unverantwortlich". Die nordrhein-westfälische Landesregierung erklärte hingegen, eine Rückführung in den Großraum Kabul sei für Afghanen zumutbar.
    Pressefreiheit besonders in Europa in Gefahr:
    In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Vor allem in Ländern wie Polen, Ungarn, der Slowakei und Tschechien seien die Medien "feindlicher Hetze durch Regierungen oder führende Politiker" ausgesetzt, beklagte die Organisation Reporter ohne Grenzen in ihrer jüngsten Rangliste. Hass und Verachtung gegen Journalisten zu schüren, sei "in Zeiten des Vormarschs populistischer Kräfte ein Spiel mit dem Feuer", sagte Vorstandssprecherin Katja Gloger. Deutschland rückte in dem Ranking um einen Platz auf Rang 15 vor.
    Mikroplastik verschmutzt die Arktis:
    Selbst im Meereis der entlegenen Arktis sind große Mengen winzig kleiner Plastikschnipsel zu finden, deren Folgen für Mensch, Tier und Umwelt nicht absehbar sind. Forscher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts fanden in Eisproben mehr Mikroplastik als je zuvor. Teils zählten sie mehr als 12.000 Teilchen pro Liter Meereis, wie aus einer neuen Studie hervorgeht. Der Kunststoff stammt demnach wahrscheinlich aus dem Atlantik, aus dem Pazifischen Ozean und vom zunehmenden Schiffsverkehr im Arktischen Ozean.
    Klopp-Elf mit Gala-Auftritt gegen Rom:
    Der FC Liverpool steht nach einem deutlichen Sieg gegen den AS Rom vor dem Einzug in das Endspiel der Fußball-Champions-League. Die "Reds" mit ihrem deutschen Trainer Jürgen Klopp entschieden das Halbfinal-Hinspiel am Dienstagabend 5:2 für sich. Im zweiten Halbfinale stehen sich an diesem Mittwoch der FC Bayern München und Real Madrid gegenüber.
    8 min
  • 24.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Lieferwagen-Fahrer tötet zehn Menschen:
    Der Fahrer eines Kleintransporters, der mit seinem Wagen in Toronto in Fußgänger raste, handelte nach ersten Ermittlungen vorsätzlich. Sein Motiv ist noch unklar, wie die Polizei der kanadischen Millionenmetropole mitteilte. Ehe er zum Stehen kam, war der offensichtlich gemietete Lieferwagen in einem belebten Geschäftsviertel über Gehwege gefahren. Dabei wurden mindestens zehn Menschen getötet, 15 wurden verletzt. Der Fahrer, bei dem es sich um einen 25-Jährigen mit dem Namen Alek M. handeln soll, wurde festgenommen.
    Macron zu Staatsbesuch in den USA:
    US-Präsident Donald Trump hat seinen französischen Kollegen Emmanuel Macron im Weißen Haus empfangen. Macron ist der erste ausländische Gast, für den Trump seit Beginn seiner Amtszeit einen offiziellen Staatsbesuch abhält. Im Garten des Weißen Hauses pflanzten beide Staatsmänner einen französischen Eichenbaum, bevor sie sich mit ihren Ehefrauen zu einem privaten Abendessen zurückzogen. An diesem Dienstag wollen Trump und Macron unter anderem über das Atomabkommen mit dem Iran, die künftige Strategie in Syrien und die Lösung von Handelskonflikten beraten.
    Maas und Cavusoglu treffen sich erstmals:
    Bundesaußenminister Heiko Maas und sein türkischer Kollege Mevlüt Cavusoglu haben bei ihrem ersten Treffen über den Konflikt in Syrien und deutsche Gefangene in der Türkei gesprochen. Thema war auch der bevorstehende türkische Wahlkampf. Die Begegnung fand in New York statt, wo beide Außenminister den Sitz der Vereinten Nationen besuchen. Eine für Ende Mai geplante Rede Cavusoglus in Solingen stufte Maas nicht als verbotenen Wahlkampfauftritt ein. Bei einem Brandanschlag mit rechtsextremem Hintergrund waren dort vor 25 Jahren fünf Türkinnen ums Leben gekommen.
    Proteste in Nicaragua halten an:
    In dem lateinamerikanischen Land sind erneut zehntausende Menschen auf die Straße gegangen und haben Neuwahlen gefordert. Die Anführer erklärten, so lange weiter zu demonstrieren, bis Staatschef Daniel Ortega und seine Stellvertreterin und Ehefrau Rosario Murillo zurücktreten. Auslöser des Protests war eine umstrittene Rentenreform, die Ortega derweil wieder zurückgenommen hat. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten, Regierungsanhängern und Polizei waren in den vergangenen Tagen 27 Menschen getötet worden.
    UN warnen vor Mangel an Hilfsgeldern:
    Vor der in Brüssel beginnenden Geberkonferenz für Syrien hat das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen an die Staatengemeinschaft appelliert, ausreichend Geld bereitzustellen. Ansonsten könnte eine Situation wie 2014/2015 entstehen, erklärte ein UN-Vertreter in Berlin. Damals war die Kürzung von Hilfsgeldern eine der Ursachen für die große Fluchtbewegung nach Europa. Zu der Geberkonferenz unter Vorsitz von EU und UN werden hochrangige Vertreter von mehr als 80 Staaten und Organisationen erwartet.
    Rechnungshof rügt schlechtes Management bei der Bundeswehr:
    Unwirtschaftliches Verhalten hat der Bundesrechnungshof der Bundesregierung vorgeworfen. Vor allem Projekte und Ausgaben in den Bereichen Bundeswehr und Gesundheit werden in dem aktuellen Bericht kritisiert. Beispielsweise werde bei der Marine die Modernisierung von Schiffen durch schlechtes Management verteuert. Moniert wird auch, dass die Luftwaffe Übungsmöglichkeiten in Flug-Simulatoren nicht in vollem Maße nutze, obwohl es nicht genügend Kampfjets für die fliegerische Ausbildung gibt.
    7 min
  • 23.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Merkel beklagt Antisemitismus in Deutschland:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht einen möglichen Grund für die vermehrten antisemitischen Vorfälle in Deutschland in der Zuwanderung von Menschen arabischen Ursprungs. Judenfeindlichkeit habe es in Deutschland auch vor der Flüchtlingswelle gegeben, sagte Merkel in einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender Channel 10. Der Zuzug von Flüchtlingen gerade aus muslimischen Ländern könnte den Antisemitismus allerdings verstärkt haben, räumte die Kanzlerin ein. Sie versprach, die Bundesregierung werde alles für die Sicherheit der in Deutschland lebenden Juden tun.
    Maas gegen Rückkehr Russlands in G7:
    Bundesaußenminister Heiko Maas hat der Rückkehr Russlands in die Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten eine klare Absage erteilt. Grund dafür sei die völkerrechtswidrige Annexion der Krim, sagte Maas beim G7-Außenministertreffen in Kanada. Auch im Falle des Syrien-Konflikts müsse Moskau konstruktive Angebote machen, bevor der Gesprächsfaden wieder aufgenommen werden könne. Oppositionspolitiker der FDP und der Linken kritisierten Maas' Haltung und sprachen sich dafür aus, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G7-Gipfel im Juni nach Kanada einzuladen.
    Macron vor Besuch bei Trump: An Iran-Deal festhalten:
    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die USA vor seinem Besuch bei Präsident Donald Trump dazu aufgerufen, nicht aus dem Atomabkommen mit dem Iran auszusteigen. Dieser Deal sei sicher nicht perfekt, es gebe aber keinen besseren, sagte Macron in einem Interview mit dem Sender Fox News. "Wir haben keinen Plan B für den Iran", resümierte er. Nach den jüngsten Luftschlägen gegen Syrien sagte Macron, es sei essenziell, dass die USA möglichst lange im Lande blieben. Nach einem Sieg gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" dürfe man Syrien nicht anderen Mächten wie etwa dem Iran überlassen.
    Südkorea stoppt Propaganda-Beschallung an der Grenze:
    Als versöhnliche Geste vor dem Gipfeltreffen am Freitag hat Südkorea seine Lautsprecherpropaganda an der Grenze zum kommunistischen Nordkorea gestoppt. Ziel sei es, "militärische Spannungen abzubauen" und eine "friedliche Atmosphäre" zu schaffen, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium in Seoul mit. Am Freitag kommen Südkoreas Präsident Moon Jae In und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am Grenzort Panmunjom zu einem historischen Gipfeltreffen zusammen. Für Ende Mai oder Anfang Juni ist ein Treffen Kims mit US-Präsident Donald Trump geplant.
    Verdacht auf Korruption im Europarat:
    In der Parlamentarischen Versammlung des Europarats sollen mehrere Mitglieder Bestechungsgelder und andere Zuwendungen aus Aserbaidschan angenommen haben. Zu diesem Ergebnis kommt ein Untersuchungsbericht. Zu den Beschuldigten gehören der CSU-Politiker Eduard Lintner, Karin Strenz von der CDU und der italienische Christdemokrat Luca Volonte. Die drei sollen Lobby-Arbeit für das autoritär regierte Aserbaidschan betrieben und dafür Bestechungsgelder kassiert haben. So soll es Baku gelungen sein, kritische Berichte über die Menschenrechtslage im Land zu verhindern. Weder Lintner noch Strenz haben sich bisher zu den Vorwürfen geäußert.
    Industriemesse in Hannover von Kanzlerin eröffnet:
    Die größte Industrieschau der Welt, die Hannover Messe, öffnet an diesem Montag ihre Tore für das Publikum. Mehr als 5000 Aussteller aus 75 Ländern erwarten bis Freitag rund 200.000 Besucher. Zu den Hauptthemen gehören Industrie 4.0, Digitalisierung und Robotik. Partnerland ist in diesem Jahr Mexiko. Staatspräsident Enrique Peña Nieto reiste mit einer Delegation von rund 450 Personen nach Hannover. Die Wirtschaft des lateinamerikanischen Landes hat in den vergangenen Jahren kräftig zugelegt und damit auch zahlreiche Unternehmen aus Deutschland angezogen.
    8 min
  • 21.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nordkorea will auf Atom- und Raketentests verzichten:
    Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat überraschend die Aussetzung der Atom- und Raketentests seines Landes verkündet. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap zitierte die amtliche nordkoreanische Agentur KCNA, wonach Nordkorea entsprechende Tests ab sofort stoppen werde. Außerdem soll eine nukleare Testanlage im Norden geschlossen werden. Die Entscheidung sei bei einer Sitzung der nordkoreanischen Regierungspartei am Freitag gefällt worden, heißt es. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Ankündigung bei Twitter als "sehr gute Nachricht für Nordkorea und die Welt".
    Demokraten wittern russische Verschwörung:
    Die US-Demokraten ziehen gegen Russland, das Wahlkampf-Team Donald Trumps und das Enthüllungsportal WikiLeaks vor Gericht. In der Klageschrift wirft die Partei ihnen eine Verschwörung vor. Sie sollen die Präsidentschaftswahl 2016 zugunsten des späteren Wahlsiegers Trump beeinflusst und seiner Konkurrentin Hillary Clinton aktiv geschadet haben. Unter den Beklagten ist auch der russische Militärgeheimdienst. Die mutmaßliche Einmischung Russlands und die Rolle von Trump-Mitarbeitern werden bereits von einem US-Sonderermittler untersucht.
    Hunderte Flugzeuge bleiben nach Triebwerksexplosion am Boden:
    Nach dem tödlichen Zwischenfall an Bord einer Maschine der Fluggesellschaft Southwest Airlines sollen Hunderte Flugzeuge mit Triebwerken des gleichen Typs für Inspektionen am Boden bleiben. Die Turbinenschaufeln baugleicher Triebwerke sollen binnen 20 Tagen überprüft werden. Nach Schätzungen des Herstellers seien 681 Triebwerke weltweit betroffen, so die US-Flugaufsichtsbehörde FAA. Am Dienstag war das linke Triebwerk einer Boeing 737 von Southwest Airlines auf dem Weg von New York nach Dallas explosionsartig zerborsten. Dabei schossen Splitter durch ein Fenster und verletzten eine Frau tödlich.
    US-Schüler protestieren gegen Waffengewalt:
    Am 19. Jahrestag des Amoklaufs an der Columbine High School haben landesweit wieder Tausende US-Schüler für schärfere Waffengesetze demonstriert. In zahlreichen Städten verließen die Jugendlichen ihre Klassenzimmer und gingen auf die Straßen. Mit Sprechchören forderten sie ein Ende der Waffengewalt. 1999 hatten zwei Schüler in Littleton (Colorado) zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Der Schulstreik ist Teil einer schon mehrere Wochen andauernden Kette von Protestaktionen in den USA, die nach einem Massaker an einer High School in Parkland (Florida) ihren Anfang nahm.
    Tote bei Protesten in Nicaragua:
    In Nicaragua sind am Donnerstag und Freitag bei gewaltsamen Protesten gegen die geplante Sozialversicherungsreform mindestens zehn Menschen getötet worden. Das teilte Vizepräsidentin Rosario Murillo mit. Es habe "Zusammenrottungen" und "Besetzungen" von Demonstranten gegeben, die den "Frieden und die Eintracht" im Land zerstören wollten. Die Proteste in dem mittelamerikanischen Land richten sich gegen die Erhöhung der Versicherungsbeiträge bei gleichzeitiger Kürzung der Renten um fünf Prozent.
    Proteste gegen rechtes Festival an Hitler-Geburtstag:
    Die ostsächsische Kleinstadt Ostritz protestiert mit einem Friedensfest gegen ein parallel stattfindendes Festival von Rechtsextremen. Bei der Eröffnung des Friedensfestes betonte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, der Kampf gegen Rechts müsse "aus der Mitte der Gesellschaft kommen". Bei dem Neonazi-Treffen sollen Bands der militanten rechten Musikszene sowie Politiker der rechtsextremen NPD auftreten. Es werden bis zu 1000 Teilnehmer erwartet. Nach Einschätzung des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz könnte es das größte Neonazi-Treffen in diesem Jahr in Deutschland werden.
    7 min

About Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

From the publisher's feed

B2 | Deutsch für Fortgeschrittene: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

Best of Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Coffee Break German by Coffee Break Languages

Coffee Break German

1,463 Listeners

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen

98 Listeners

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen

126 Listeners

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen

37 Listeners

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen

75 Listeners

News in Slow German (Intermediate) by Linguistica 360

News in Slow German (Intermediate)

222 Listeners

Slow German by Annik Rubens

Slow German

450 Listeners

Auf Deutsch gesagt! by Robin Meinert

Auf Deutsch gesagt!

107 Listeners

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern by Cari, Manuel und das Team von Easy German

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

943 Listeners

Deutsch Podcast - Deutsch lernen by Deutsch-Podcast

Deutsch Podcast - Deutsch lernen

143 Listeners

Deutsch lernen durch Hören by www. einfachdeutschlernen.com

Deutsch lernen durch Hören

83 Listeners

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast by expertlygerman.com

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast

97 Listeners

German Stories - Learn German with Stories by german-stories.com

German Stories - Learn German with Stories

183 Listeners

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene by Patrick Thun und Jan Kruse

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene

46 Listeners

Slow German listening experience by Teja D.

Slow German listening experience

98 Listeners