Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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  • 21.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump will Dauerfeuer-Vorrichtungen verbieten lassen:
    Nach dem Schulmassaker von Florida hat US-Präsident Donald Trump eine begrenzte Verschärfung des Waffenrechts auf den Weg gebracht. Er habe das Justizministerium beauftragt, ein Verkaufsverbot für sogenannte "Bump Stocks" auszuarbeiten, sagte Trump in Washington. Durch diese Vorrichtungen können Waffen so schnell schießen wie Maschinengewehre. Die Plastikaufsätze sind in den USA vergleichsweise günstig und leicht erhältlich. Ein ehemaliger Schüler einer High School in Parkland hatte vor einer Woche mit einer Schnellfeuerwaffe 17 Menschen getötet. Überlebende des Massakers und zahlreiche Demonstranten forderten vehement, das Waffenrecht zu verschärfen. Die jetzt angekündigte Änderung geht jedoch nicht über Positionen hinaus, die auch der US-Waffenlobbyverband NRA seit längerem vertritt.
    USA: Nordkorea hat Treffen mit Pence abgeblasen:
    Ein Treffen von US-Vizepräsident Mike Pence mit Abgesandten Nordkoreas ist nach Angaben des US-Außenministeriums in letzter Minute von Pjöngjang abgesagt worden. Bei dem Besuch der Olympischen Spiele in Südkorea hätte sich für Pence die Möglichkeit für eine kurze Begegnung mit der nordkoreanischen Delegation ergeben, teilte eine Sprecherin mit. Pence sei dazu bereit gewesen. Doch "in letzter Minute" hätten Vertreter Nordkoreas beschlossen, das Treffen in Pyeongchang nicht stattfinden zu lassen. Die Entscheidung sei gefallen, nachdem Pence Menschenrechtsverletzungen des Regimes in Pjöngjang verurteilt und Pläne für neue Wirtschaftssanktionen bekanntgegeben habe. Wegen mehrerer Atom- und Raketentests, die gegen UN-Resolutionen verstießen, hatten sich die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA im vergangenen Jahr deutlich erhöht.
    Hunderte Tote bei Angriffswellen in Syrien:
    Im Südwesten Syriens wurden nach jüngsten Zahlen innerhalb von 48 Stunden mehr als 230 Menschen getötet und mehr als 1000 verletzt, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Ihre Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Vereinten Nationen erklärten, bei den Angriffswellen in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta bei Damaskus seien auch sechs Krankenhäuser bombardiert worden. Mehrere der Kliniken mussten demnach ihren Betrieb einstellen. UN-Hilfskoordinator Panos Moumtzis zeigte sich "entsetzt und erschüttert". In Ost-Ghuta sind rund 400.000 Menschen fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Die syrische Regierung will die Kontrolle über das Gebiet zurückerlangen, von wo aus immer wieder Raketen auf die Hauptstadt abgefeuert werden.
    Venezuela: Vorverkauf für staatliche Kryptowährung gestartet:
    Venezuela hat Hunderte Millionen Dollar beim Start der weltweit ersten staatlichen Kryptowährung "Petro" eingenommen. Das verkündete Präsident Nicolas Maduro in Caracas. Am ersten Vorverkaufstag seien 735 Millionen Dollar zusammengekommen, sagte Maduro. Bis 19. März können Interessenten in den "Petro" investieren, der venezolanischen Angaben zufolge mit jeweils einem Barrel (159 Liter) der Rohöl-Reserven des Landes versichert ist. 100 Millionen digitale Münzen sollen zu jeweils etwa 60 Dollar ausgegeben werden. Damit käme der Petro auf einen Gesamt-Börsenwert von sechs Milliarden Dollar und würde aus dem Stand in die Top Ten der Kryptowährungen einziehen. Venezuela steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise, der Ölpreisverfall der vergangenen Jahre drückt auf die Einnahmen des Staates. Die Opposition hat immer wieder mit Massenprotesten gegen Maduro mobil gemacht, dem sie den Aufbau einer Diktatur, Misswirtschaft und Korruption vorwirft.
    Lettischer Notenbankchef vom Amt suspendiert:
    Der unter Korruptionsverdacht stehende lettische Notenbankchef Ilmars Rimsevics muss sein Amt ruhen lassen. Er sei für die Dauer der laufenden Ermittlungen vom Dienst suspendiert worden, teilte das Büro von Ministerpräsident Maris Kucinskis mit. Rimsevics war am Wochenende vorübergehend festgenommen worden. Er soll nach Angaben der Anti-Korruptionsbehörde KNAB mindestens 100.000 Euro Bestechungsgeld verlangt und angenommen haben. Der 52-Jährige sieht sich dagegen als Opfer einer Schmutzkampagne und verwahrte sich gegen die Vorwürfe. Dem Verteidigungsministerium in Riga zufolge könnten die Anschuldigungen auch auf gezielte Desinformation aus dem Ausland zurückgehen. Es sei "sehr wahrscheinlich", dass es sich "um eine weitreichende Informationskampagne von außerhalb" handele, heißt es in einer Erklärung.
    8 min
  • 20.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bulgarien: EU-Grenzkontrollen bald abschaffen:
    Bulgarien hat Deutschland und weitere EU-Staaten aufgefordert, die Grenzkontrollen innerhalb der EU rasch aufzuheben. Außenministerin und Vize-Regierungschefin Ekaterina Zaharieva sagte der Tageszeitung "Die Welt", bis Mai dürften die Mitglieder des Schengen-Raums Binnengrenzkontrollen durchführen. Es wäre allerdings "sehr hilfreich", wenn diese im Anschluss nicht verlängert würden. Die Grenzen müssten offen sein, damit die Wirtschaft nicht leide, erklärte Zaharieva. Zugleich verlangte sie, die EU-Staaten müssten bis Ende des Jahres einer Aufnahme Bulgariens in den Schengen-Raum zustimmen. 26 Staaten, darunter vier Nicht-EU-Länder, hatten mit den Schengener Abkommen vereinbart, auf Binnengrenzkontrollen zu verzichten. Im Zuge des Flüchtlingsansturms führten jedoch mehrere Länder ab 2015 wieder solche Kontrollen ein.
    Trump offen für Änderungen an Waffengesetzen:
    Nach dem Schulmassaker im US-Staat Florida hat sich Präsident Donald Trump für strengere Waffenkontrollen offen gezeigt. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, sagte, Trump unterstütze Bemühungen, das landesweite Register zu verbessern, das Vorstrafen potenzieller Waffenkäufer verzeichnet. Der Präsident habe dazu bereits mit dem republikanischen Senator John Cornyn gesprochen. Dieser hatte zusammen mit dem Demokraten Chris Murphy einen Gesetzentwurf vorgelegt, der Schlupflöcher schließen soll. Am grundlegenden Recht auf Waffenerwerb, das Kritiker als Ursache für häufige Amokläufe ansehen, ändert die Vorlage allerdings nichts.
    Mehr als 90 zivile Opfer durch Angriffe in Syrien:
    Bei Angriffen syrischer Regierungstruppen auf die Rebellenhochburg Ost-Ghuta sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 100 Zivilisten getötet worden. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sind unter den Opfern auch zahlreiche Kinder. Nach Einschätzung der Aktivisten bereitet die Armee eine großangelegte Bodenoffensive gegen Ost-Ghuta vor. Das Gebiet ist seit Monaten von Regierungstruppen eingeschlossen. Rund 400.000 Menschen sind wegen der Blockade fast vollständig von wichtigen Hilfslieferungen abgeschnitten. Rebellen feuern von Ost-Ghuta aus immer wieder Raketen und Mörsergranaten auf Damaskus ab.
    UNICEF: In Pakistan sterben die meisten Neugeborenen:
    Babys in Pakistan, der Zentralafrikanischen Republik und Afghanistan haben nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen die schlechtesten Überlebenschancen weltweit. Das geht aus einem UNICEF-Bericht zur Sterblichkeit bei Neugeborenen hervor. In Pakistan überlebt demnach statistisch gesehen eines von 22 Neugeborenen seinen ersten Lebensmonat nicht, in der Zentralafrikanischen Republik eins von 24 und in Afghanistan eins von 25. Jährlich sterben laut UNICEF weltweit 2,6 Millionen Babys innerhalb des ersten Monats, eine Million davon noch am Tag ihrer Geburt. Acht der zehn Staaten, die in dem Ranking am schlechtesten abschneiden, liegen in Afrika südlich der Sahara. Vor allem Armut und Konflikte führen dazu, dass schwangere Frauen in diesen Ländern deutlich schlechter gesundheitlich versorgt werden als Schwangere in Industriestaaten.
    Oxfam entschuldigt sich offiziell bei Haiti:
    Die britische Hilfsorganisation Oxfam hat sich offiziell bei Haiti für die sexuelle Ausbeutung durch ihre Mitarbeiter entschuldigt. Oxfams Regionaldirektor für Lateinamerika und die Karibik, Simon Ticehurst, sagte in der Hauptstadt Port-au-Prince, er sei nach Haiti gekommen, um - so wörtlich - "unsere Scham und unsere Entschuldigungen auszudrücken". Ticehurst fügte hinzu, seine Organisation habe zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um Schutzstandards zu verbessern und ähnlichen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Er übergab dem haitianischen Minister für Planung und externe Zusammenarbeit, Aviol Fleurant, einen Untersuchungsbericht und beantwortete dessen Fragen. Fleurant betonte, bei Bedarf werde der Oxfam-Direktor erneut angehört.
    Neuer Prozess gegen Perus Ex-Präsident Fujimori:
    Ungeachtet seiner Begnadigung im Dezember muss Perus Ex-Präsident Alberto Fujimori erneut vor Gericht. Der Nationale Strafgerichtshof in Lima ordnete einen Prozess wegen der Ermordung von sechs Bauern im Jahr 1992 an. Fujimori hatte Peru von 1990 bis 2000 mit harter Hand regiert. 2007 wurde er schwerer Menschenrechtsverbrechen für schuldig befunden und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. An Heiligabend begnadigte Präsident Pedro Pablo Kuczynski den 79-Jährigen aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands. Dies löste in dem südamerikanischen Land heftige Proteste aus. Kritiker vermuteten eine geheime Absprache mit Abgeordneten aus dem Fujimori-Lager, die drei Tage vor dem Erlass ein Amtsenthebungsverfahren gegen Kuczynski blockiert hatten. Dieser sieht sich Korruptionsvorwürfen ausgesetzt.
    9 min
  • 19.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Syrische Kurden und Assad-Truppen verbünden sich gegen Türkei:
    Im syrischen Bürgerkrieg bündeln die vom Westen unterstützten Kurdenkämpfer und die Armee von Präsident Baschar al-Assad offenbar ihre Kräfte gegen den türkischen Armeeeinsatz im Norden Syriens. Die Regierungstruppen würden Grenzposten in der Region Afrin besetzen, um beim Kampf gegen die türkische Armee zu helfen, sagte Badran Dschia Kurd, ein Berater der von Kurden geführten Verwaltung in Nordsyrien, der Nachrichtenagentur Reuters. Die Assad-Truppen könnten innerhalb von zwei Tagen dorthin verlegt werden. Die Kurden in Afrin hatten zuvor die Assad-Armee um Unterstürzung gebeten.
    Proteste in Kiew gegen Staatschef Poroschenko:
    In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind Tausende Anhänger des abgeschobenen Oppositionellen Michail Saakaschwili auf die Straße gegangen. Sie verlangten Solidarität mit Saakaschwili und den Rücktritt von Präsident Petro Poroschenko. Auch in anderen Landesteilen gab es demnach Kundgebungen. In Sprechchören bezeichneten die Demonstranten den Staatschef als "Dieb". Zu den Protesten hatte der frühere georgische Präsident Saakaschwili aufgerufen, der sich, seit er vor vier Jahren in die Ukraine übersiedelte, von einem engen Bündnispartner zum erbitterten Gegner Poroschenkos gewandelt hat. Der Regierung in Kiew wirft Saakaschwili vor, die Korruption in der Ukraine nicht genügend zu bekämpfen.
    Angreifer erschießt fünf Kirchgängerinnen in Dagestan:
    Vor einer orthodoxen Kirche in der muslimisch geprägten südrussischen Teilrepublik Dagestan hat ein junger Mann fünf Menschen getötet. Alle Todesopfer sind nach Behördenangaben Frauen. Der Mann habe in der Kleinstadt Kisliar mit einem Jagdgewehr auf die Gottesdienstbesucher geschossen, als diese aus der Kirche kamen. Laut einem Medienbericht rief der Täter "Allahu Akbar", als er auf die Kirche zustürmte. In Sozialen Netzwerken bekannte sich die IS-Terrormiliz zu der Tat, ohne Belege dafür zu veröffentlichen. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei erschossen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen 22-Jährigen, der aus Kisliar stammt. Die 50.000-Einwohner-Stadt liegt in der Nähe der Grenze zu Tschetschenien.
    Florida: Überlebende des Schulmassakers planen "Marsch auf Washington":
    Überlebende des Schulmassakers in Florida wollen in der US-Hauptstadt für schärfere Waffengesetze demonstrieren. Der "Marsch auf Washington" sei für den 24. März geplant, sagten Schüler der High School in Parkland dem Fernsehsender ABC. Die Kundgebung richte sich insbesondere gegen den großen politischen Einfluss der Waffenlobby National Rifle Association (NRA). Jeder einzelne Politiker mache sich mitschuldig, wenn er Spendengelder von der NRA annehme. Bei dem Massaker in Parkland hatte am Mittwoch ein 19-Jähriger an seiner früheren Schule mit einem Schnellfeuergewehr 17 Menschen getötet. Präsident Donald Trump lehnt schärfere Waffengesetze ab.
    Chef der Münchner Sicherheitskonferenz zieht düsteres Fazit:
    Zum Abschluss der Münchner Sicherheitskonferenz hat deren Chef Wolfgang Ischinger ein ernüchterndes Fazit gezogen. Er sehe wenig Bewegung, was eine mögliche Lösung der großen Probleme der Welt angeht, sagte der deutsche Diplomat. Das gelte für das Verhältnis zwischen den Großmächten USA und Russland und auch für den Konflikt im Nahen Osten mit dem syrischen Bürgerkrieg. Man habe bei der Konferenz gehört, was in der Welt falsche laufe, was die Gefahren seien und was man vermeiden wolle, aber man habe nicht genug zu konkreten Schritten gehört, die eine Verbesserung der düsteren Perspektiven herbeiführen könnten. Bei der Sicherheitskonferenz hatten seit Freitag rund 500 Politiker und Experten über die aktuellen Krisenherde der Welt diskutiert, darunter zahlreiche Regierungschefs, Außen- und Verteidigungsminister.
    Bundeswehr fehlt es an Basisausrüstung:
    Dem deutschen Militär fehlen offenbar nicht nur Panzer und Hubschrauber sondern auch Teile der Basisausrüstung. Die Bundeswehrsoldaten könnten nicht ausreichend mit Schutzwesten, Winterbekleidung und Zelten für ihren geplanten Einsatz bei der schnellen Eingreiftruppe der NATO ausgestattet werden, berichtet die Zeitung "Rheinische Post". Sie beruft sich dabei auf ein internes Papier der Heeresleitung. Im Bereich bewegliche Unterbringung im Einsatz weise das Heer bis mindestens 2021 eine "Fähigkeitslücke" auf. Die Bundeswehr soll 2019 eine führende Rolle in der sogenannten NATO-Speerspitze übernehmen, die 2014 eigens für schnelle Einsätze gegründet wurde.
    8 min
  • 17.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Yücel dankt Unterstützern:
    Nach seiner Freilassung aus türkischer Haft hat der Journalist Deniz Yücel seinen Unterstützern gedankt. In einer Videobotschaft zeigte er sich erleichtert, sprach aber auch von Bitterkeit. Weder seine Inhaftierung vor einem Jahr noch seine Freilassung am Freitag hätten etwas mit Recht und Gesetz zu tun gehabt. Zudem säßen immer noch viele Journalisten in türkischen Gefängnissen. Nach der Freilassung des Journalisten Yücel hofft der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim auf bessere Beziehungen zu Deutschland. Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz appellierte er an die Bundesregierung, die Auseinandersetzungen der vergangenen Monate hinter sich zu lassen. Mit Blick auf die Inhaftierung Yücels sprach er von einem Einzelfall, der nicht in der Lage sei, die Beziehungen zu stören.
    SPD-Politiker werben für Bündnis mit Union:
    Die SPD-Spitze beginnt in Hamburg ihre Werbeoffensive an der Basis für den Eintritt in eine große Koalition mit CDU und CSU. Zu dem nichtöffentlichen Treffen in der Messe werden bis zu 800 Mitglieder erwartet. Neben der designierten SPD-Chefin Andrea Nahles will auch der kommissarische Vorsitzende, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, für den Koalitionsvertrag werben. Die mehr als 460.000 Mitglieder können per Briefwahl vom 20. Februar bis zum 2. März abstimmen. Zwei Tage später soll das Ergebnis in der Berliner SPD-Zentrale verkündet werden.
    Von der Leyen für mehr militärisches Gewicht der EU:
    Am ersten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz haben Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und ihre französische Ressortkollegin Florence Parly für mehr militärisches Gewicht der EU geworben. Von der Leyen plädierte für eine "gemeinsame strategische Kultur Europas". Das Ziel müsse ein Europa sein, das auch militärisch mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung tragen könne. Auch Parly betonte, Europa müsse in sicherheits- und verteidigungspolitischer Hinsicht größere gemeinsame Anstrengungen unternehmen. Europa brauche eine höhere strategische Autonomie angesichts der geänderten Rolle der USA. - Die 54. Münchner Sicherheitskonferenz geht an diesem Samstag mit einer Rede von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in ihren zweiten Tag.
    US-Justiz klagt 13 Russen wegen Wahleinmischung an:
    Die US-Justiz hat Anklage gegen 13 russische Staatsbürger sowie drei russische Organisationen wegen Einmischung in den US-Wahlkampf erhoben. Das teilte der Sonderermittler Robert Mueller mit. Mueller untersucht die mutmaßliche Beeinflussung der US-Wahl durch Russland sowie mögliche illegale Verbindungen zwischen dem Lager des heutigen Präsidenten Donald Trump und Moskau im Wahlkampf 2016. Alle russischen Angeklagten werden nach Muellers Angaben einer Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten beschuldigt. Unter ihnen ist auch ein Geschäftsmann mit direkten Verbindungen zu Präsident Wladimir Putin. Trump hat eine Wahleinmischung seitens Russlands immer bestritten. Er bezeichnet Ermittlungen, die auch eine etwaige Zusammenarbeit seines Wahlkampfteams mit Moskau untersuchen, als Hexenjagd.
    FBI räumt Pannen nach Schul-Massaker in Florida ein:
    Der Amoklauf an einer Schule in Florida mit 17 Toten hätte vielleicht verhindert werden können. Das FBI räumte Ermittlungspannen ein. Ein Anrufer hatte bereits im Januar Hinweise auf den späteren Täter gegeben und davor gewarnt, dass dieser womöglich ein Blutbad plane. Diesem Anruf sei die Bundespolizei aber nicht nachgegangen. FBI-Chef Christopher Wray erklärte, man bedaure zutiefst den zusätzlichen Schmerz, den die Angehörigen der Opfer durch diese Nachricht erlitten. Der 19-jährige Täter hatte vor zwei Tagen an seiner früheren Schule in Parkland mit einem Schnellfeuergewehr um sich geschossen. 17 Menschen wurden dabei getötet, 15 weitere verletzt.
    Militär übernimmt Kontrolle in Rio de Janeiro:
    Angesichts der immer weiter zunehmenden Gewaltkriminalität in Rio de Janeiro soll künftig die Armee für Ordnung sorgen. Per Dekret entsandte Brasiliens Präsident Michel Temer die Streitkräfte in die Millionenmetropole und in den gleichnamigen Bundesstaat. Die Anordnung wird sofort wirksam, muss aber innerhalb von zehn Tagen vom Kongress in Brasilia gebilligt werden. Es ist die erste umfassende Intervention der Streitkräfte im Inneren seit der Verabschiedung der demokratischen Verfassung im Jahr 1988. Bereits jetzt unterstützen Soldaten die Polizei in Rio. Mit dem neuen Dekret soll das Militär aber offenbar die Verantwortung für das gesamte Sicherheitskonzept übernehmen und auch die Einsätze der Polizei koordinieren.
    Mainz schafft wichtigen Sieg im Abstiegskampf:
    Dem FSV Mainz 05 ist im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ein wichtiger Sieg gelungen. Die Rheinhessen setzten sich mit 2:0 bei Hertha BSC durch und gewannen nach zuletzt drei Niederlagen erstmals wieder. Trotz des ersten Auswärtserfolgs der Saison bleibt die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz mit nun 23 Punkten auf dem Relegationsrang.
    9 min
  • 16.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Münchner Sicherheitskonferenz wird eröffnet:
    Zum 54. Mal kommen an diesem Freitag Spitzenpolitiker, führende Militärs und Verteidigungsexperten aus aller Welt in der bayerischen Landeshauptstadt zusammen, um über die zentralen Fragen der Sicherheitspolitik zu diskutieren. Das dreitägige Treffen, das von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eröffnet wird, gilt als eines der wichtigsten Foren für Außen- und Sicherheitspolitik weltweit. Im Mittelpunkt stehen die Zukunft Europas, die transatlantischen Beziehungen nach einem Jahr US-Präsident Donald Trump und die Konfliktherde im Nahen Osten. Eine immer unbequemere Welt mache es immer schwieriger, Deutschland zu regieren und Europa zusammenzuhalten, schrieb der amtierende Außenminister Sigmar Gabriel, der auch in München ist, in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
    Berlin und Ankara wollen Beziehungen intensivieren:
    Nach Monaten der Eiszeit wollen Deutschland und die Türkei wieder mehr auf Dialog setzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte nach einem Treffen mit dem türkischen Regierungschef Binali Yildirim in Berlin, die deutsch-türkischen Beziehungen seien unter anderem wegen der gemeinsamen NATO-Mitgliedschaft und den zahlreichen in Deutschland lebenden Türken von großer Bedeutung. Man wisse, dass die bilateralen Beziehungen in schwerem Fahrwasser gewesen seien. Dazu gehöre in besonderer Weise der Fall des inhaftierten Journalisten Deniz Yücel, der seit einem Jahr ohne Anklage in der Türkei in Haft sitzt. Sie habe erneut darauf hingewiesen, dass dieser Fall eine besondere Dringlichkeit habe. Yildirim blieb bei dem Thema vage.
    US-Außenminister Tillerson in Ankara:
    In der Krise zwischen den NATO-Partnern USA und Türkei hat US-Außenminister Rex Tillerson in Ankara Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan getroffen. Ein Vertreter des US-Außenministeriums sprach von einem produktiven und offenen Gespräch. Von türkischer Seite hieß es, Erdogan habe unter anderem mit Blick auf die US-Militärhilfe für die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Nordsyrien seine "Erwartungen" an Tillerson "klar übermittelt". Ankara will, dass die USA ihre Soldaten aus Syrien abziehen und die Waffen der YPG einsammeln, damit sie nicht gegen türkische Soldaten eingesetzt werden können. Die USA schätzen die YPG jedoch als schlagkräftigen Verbündeten im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). Türkische Truppen hatten im Januar in der syrischen Region Afrin eine Offensive gegen die YPG gestartet.
    SPD fällt auf Rekordtief von 16 Prozent:
    Angesichts der Führungsquerelen in der SPD sinkt die Partei laut einer neuen Umfrage in der Wählergunst auf ein Rekordtief und behauptet sich nur noch knapp vor der rechtspopulistischen AfD. Laut der Erhebung von Infratest dimap für die ARD verlieren die Sozialdemokraten im Vergleich zum Monatsanfang zwei Punkte und kommen nur noch auf 16 Prozent. Die AfD kann demnach einen Punkt auf 15 Prozent zulegen. Die Union verharrt bei 33 Prozent. Von der Krise der SPD können offenbar die Grünen profitieren. Sie legen der Umfrage zufolge um zwei Punkte auf 13 Prozent zu. Die Linkspartei steht bei elf Prozent, die FDP bei neun Prozent.
    Einwanderungsreform im US-Senat fehlgeschlagen:
    Die Bemühungen im US-Senat um eine Einwanderungsreform sind vorerst gescheitert. Zwei Gesetzesinitiativen wurden in der Kongresskammer abgelehnt. Der erste Entwurf war ein parteiübergreifender Kompromiss. Ihn billigten 54 der 100 Senatoren, doch 60 Stimmen wären erforderlich gewesen. US-Präsident Donald Trump hatte kurz zuvor sein Veto angedroht, da ihm die Einwanderungsrestriktionen nicht weit genug gingen. Dann stimmte der Senat über einen Entwurf ab, der Trumps Konzept unverändert übernahm. Dieser Entwurf scheiterte klar. Trump will den 1,8 Millionen als "Dreamer" (Träumer) bezeichneten Einwanderern, die als Minderjährige illegal ins Land kamen, den Weg zur US-Staatsbürgerschaft eröffnen. Im Gegenzug verlangt er 25 Milliarden Dollar (20 Milliarden Euro) für sein Prestigeprojekt einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Auch will er den Familiennachzug drastisch beschränken.
    9 min
  • 15.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.17 Tote nach Schüssen an Schule in Florida:
    17 Menschen haben durch die Schüsse eines 19-Jährigen an einer High School in Parkland im US-Bundesstaat Florida ihr Leben verloren. Nach Krankenhausangaben werden noch 14 Personen stationär behandelt, drei von ihnen seien in kritischem Zustand. Der Schütze wurde anschließend festgenommen und abgeführt. Der Jugendliche sei früher an der Schule gewesen und aus disziplinarischen Gründen der Einrichtung verwiesen worden, teilte die Polizei mit. Laut lokalen Berichten löste der Schütze zunächst einen Feueralarm aus, um seine Opfer aus dem Gebäude zu locken, und eröffnete dann wahllos mit einem halbautomatischen Gewehr das Feuer auf Schüler und Lehrer. Der Täter wird als Einzelgänger mit einem Faible für Schusswaffen und Messer beschrieben. In sozialen Netzwerken soll er wüste Drohungen verbreitet haben.
    Südafrikanischer Präsident Zuma tritt zurück:
    Südafrikas Präsident Jacob Zuma hat unter dem Druck der Regierungspartei ANC seinen Rücktritt erklärt. Damit kam der von Korruptionsskandalen belastete Präsident einem für diesen Donnerstag geplanten Misstrauensvotum im Parlament zuvor. Kurz zuvor noch hatte sich Zuma in einem Interview gegen seine Absetzung gewehrt, weil er keine Gründe für einen Rücktritt sehe. Zumas Amtsverzicht ebnet den Weg für den ANC-Vorsitzenden und bisherigen Vizepräsidenten Cyril Ramaphosa. Dieser könnte schon am Freitag als neuer Staatschef vereidigt werden.
    Simbabwes Oppositionsführer Tsvangirai gestorben :
    Simbabwes langjähriger Oppositionsführer Morgan Tsvangirai ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Das bestätigte ein Sprecher von Tsvangirais Partei MDC. Bei Tsvangirai war Darmkrebs diagnostiziert worden. Er wurde im Nachbarland Südafrika behandelt. Trotz seines gesundheitlichen Zustandes wollte er noch 2018 zur Präsidentenwahl in Simbabwe antreten. Tsvangirai war ein politischer Rivale des langjährigen Ex-Präsidenten Robert Mugabe. Er fand seinen Weg in die Politik zunächst über die Gewerkschaften. Ende der 1990er gründete er die Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC), doch lange blieb ihm der politische Durchbruch verwehrt. Nach den erneut von Manipulationsvorwürfen überschatteten Wahlen 2008 und einer monatelangen Patt-Situation bekam Tsvangirai in einer Einheitsregierung mit Mugabe den Posten des Ministerpräsidenten.
    Merkel trifft türkischen Ministerpräsidenten in Berlin:
    Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim wird an diesem Donnerstag zu Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin erwartet. Ein Thema der Unterredung dürfte die Inhaftierung des deutschen Journalisten Deniz Yücel sein, der seit einem Jahr ohne Anklageschrift in der Türkei im Gefängnis sitzt. Nach dem Treffen wollen Merkel und Yildirim vor die Presse treten. Yildirim hatte zuvor in einem ARD-Interview gesagt, er hoffe, dass Yücel in kurzer Zeit freigelassen werde. Neben Yücel sitzen nach Angaben des Auswärtigen Amtes weitere fünf Deutsche aus politischen Gründen in türkischen Gefängnissen. Die angespannten Beziehungen der beiden NATO-Partner hatten sich zuletzt verbessert, nachdem die Türkei mehrere Deutsche freigelassen hatte. Mitte Januar waren die Regierungskonsultationen beider Länder wieder aufgenommen worden.
    Bericht: Polen fordert Landsleute im Ausland zu Denunziation auf:
    Polen fordert im Ausland lebende Landsleute nach einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks (NDR) auf, mutmaßlich anti-polnische Äußerungen an die polnischen Behörden zu melden. Die Regierung habe ein entsprechendes Schreiben an die polnischen Botschaften und Konsulate in aller Welt verschickt, berichtete der Sender. Das Schreiben sei auch bereits über polnische Konsulate in Deutschland verschickt worden, so der NDR. In Polen war diesen Monat ein umstrittenes Holocaust-Gesetz in Kraft getreten. Es stellt nicht nur die historisch falsche Bezeichnung von NS-Todeslagern im besetzten Polen als "polnische Lager" unter Strafe. Es sieht bis zu drei Jahre Gefängnis vor, wenn "der polnischen Nation oder dem polnischen Staat" eine Mitschuld an den Nazi-Verbrechen gegeben wird. Israel, Frankreich und die USA hatten kritisiert, dass das Gesetz damit zur Verschleierung polnischer Verbrechen an Juden im Zweiten Weltkrieg beitragen könnte.
    Gold für deutsches Eislauf-Paar Savchenko/Massot :
    Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko und Bruno Massot hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Goldmedaille gewonnen. Nach einem verpatzten Kurzprogramm und Platz vier gelang dem Duo eine nahezu perfekte Kür. Silber ging an Sui Wenjing und Han Cong aus China, Bronze an Meagan Duhamel und Eric Radford aus Kanada. Es war das erste olympische Gold im Paarlauf für Deutschland seit 66 Jahren.
    9 min
  • 14.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Gabriel pocht auf rechtsstaatliches Verfahren für Yücel:
    Ein Jahr nach der Festnahme von Deniz Yücel hat der geschäftsführende deutsche Außenminister Sigmar Gabriel erneut die Freilassung des Journalisten verlangt. Der Fall sei weiterhin "eine der großen Hürden" in den bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei. Gabriel sagte, die Bundesregierung setze sich in ihren Gesprächen für ein schnelles, rechtsstaatliches Verfahren ein. Das Ziel könne aus deutscher Sicht nur Yücels Freilassung sein. Aber auch für die anderen Deutschen, die in der Türkei aus politischen Gründen in Haft seien, setze sich Berlin mit Nachdruck ein. Yücel werden wegen seiner Artikel zum Kurdenkonflikt und dem Putschversuch in der Türkei 2016 "Volksverhetzung" und "Terrorpropaganda" vorgeworfen. Bis heute liegt allerdings keine Anklageschrift gegen ihn vor.
    Polizei empfiehlt Anklage gegen Netanjahu:
    Die israelische Polizei hat der Staatsanwaltschaft empfohlen, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wegen Korruptionsverdachts anzuklagen. Es seien ausreichend Beweise für Bestechlichkeit, Betrug und Untreue in zwei Fällen gesammelt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Netanjahu wies die Anschuldigungen als "absurd" zurück. Er wolle Israel weiter führen und setze auf einen erneuten Sieg bei den nächsten Wahlen. Der Regierungschef steht wegen der Ermittlungen seit langem unter Druck. Bis 2016 sollen Netanjahu und seine Familie Geschenke im Wert von umgerechnet rund 230.000 Euro angenommen haben - von zwei Geschäftsmännern, die sich Steuererleichterungen erhofften. Außerdem soll Netanjahu versucht haben, unrechtmäßig Einfluss auf die Medienberichterstattung zu nehmen.
    Südafrikas Polizei durchsucht Anwesen der Günstlinge von Präsident Zuma:
    Südafrikas Polizei hat das Anwesen der mit Präsident Jacob Zuma verbundenen Unternehmerfamilie Gupta durchsucht, die im Zentrum eines Korruptionsskandals steht. Nach übereinstimmenden Medienberichten nahm die Spezialeinheit für organisierte Kriminalität dabei einen der drei Gupta-Brüder und einen Geschäftspartner fest. Die Razzia in Johannesburg kam einen Tag nach der Forderung der Regierungspartei ANC an Zuma, als Staatschef zurückzutreten. Seine Präsidentschaft wird seit geraumer Zeit überschattet von Vorwürfen, er habe den Guptas Geschäfte zugeschustert und ihnen unzulässig Einfluss auf die Politik gewährt - bis hin zur Ernennung von Ministern und Managern staatlicher Unternehmen. Trotz schwerer Vorwürfe der unabhängigen Antikorruptionsbehörde wurde Zuma bisher nicht angeklagt.
    Trumps Anwalt bestätigt Zahlung von 130.000 Dollar an Pornodarstellerin:
    Im Zusammenhang mit der angeblichen Affäre von US-Präsident Donald Trump mit einer Pornodarstellerin hat dessen Anwalt eine Zahlung von 130.000 Dollar aus eigener Tasche an die Frau bestätigt. Der Anwalt Michael Cohen erklärte in einer Mitteilung an die Zeitung "New York Times", dass ihm die Zahlung an Stephanie Clifford "weder direkt noch indirekt" zurückerstattet worden sei. Warum er das Geld zahlte, teilte er demnach nicht mit. Das "Wall Street Journal" hatte Mitte Januar als erstes über einen angeblichen Seitensprung Trumps berichtet und über ein Schweigegeld, das Trumps Rechtsvertreter der Pornodarstellerin, die sich auch "Stormy Daniels" nennt, gezahlt haben sollen. Demnach sollen die 130.000 Dollar einen Monat vor der Präsidentschaftswahl 2016 geflossen sein.
    Kambodscha verabschiedet Gesetz gegen Majestätsbeleidigung:
    Das kambodschanische Parlament hat ein Gesetz gegen Majestätsbeleidigung verabschiedet, das König Norodom Sihamoni vor Verunglimpfungen schützen soll. Bei Verstößen drohen künftig bis zu fünf Jahre Gefängnis. Zugleich brachte die Nationalversammlung in Phnom Penh weitere Änderungen auf den Weg, mit denen nach Meinung von Kritikern bürgerliche Grundrechte ausgehöhlt werden. Das 14-Millionen-Einwohner-Land in Südostasien ist eine konstitutionelle Monarchie. Der 64-jährige Norodom Sihamoni ist seit 2004 König. Das Königshaus besitzt moralischen Einfluss, ihm kommen nach der Verfassung aber keine Machtbefugnisse zu. Bereits seit Mitte der 1980er Jahre ist Ministerpräsident Hun Sen an der Macht, die wichtigste Oppositionspartei ist verboten.
    Lebenslange Haft für "Bomber von Chelsea":
    Rund anderthalb Jahre nach einem Bombenanschlag im New Yorker Ausgehviertel Chelsea ist der Täter zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 30-jährige Ahmad Khan Rahami bleibe "extrem gefährlich", begründete ein Richter das Strafmaß. Ein Geschworenengericht hatte Rahami im Oktober für schuldig befunden, die Bombe im Stadtteil Manhattan platziert zu haben. Durch die Explosion wurden mehr als 30 Menschen verletzt. Der US-Bürger afghanischer Herkunft hatte dem Gericht zufolge weitere Sprengsätze gelegt, die entweder rechtzeitig entschärft wurden oder niemanden verletzten. In einem bei ihm gefundenen Tagebuch standen nach Angaben der Ermittler lobende Worte über die Anführer islamistischer Organisationen wie etwa den getöteten Al-Kaida-Chef Osama bin Laden.
    10 min
  • 13.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.SPD-Spitze berät über Neuaufstellung:
    Kurz vor dem Mitgliederentscheid über eine weitere große Koalition beraten die SPD-Gremien an diesem Dienstag über die neue Besetzung der Parteispitze. Erwartet wird, dass Fraktionschefin Andrea Nahles noch am gleichen Tag kommissarisch den Vorsitz übernimmt, sofern Präsidium und Vorstand zustimmen. Sie müsste dann noch von einem Parteitag formell gewählt werden. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Sozialdemokraten, dass eine Frau an ihrer Spitze steht. Unterdessen hat sich auch die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange als Parteichefin beworben. Sie werbe "für eine Basiskandidatur", erklärte sie in einem Schreiben an den Bundesvorstand. Der bisherige Vorsitzende Martin Schulz hatte zuvor seinen Rückzug von diesem Posten angekündigt. Am Freitag hatte er außerdem auf das angestrebte Amt des Außenministers in einer künftigen großen Koalition verzichtet.
    Kim Jong Un "beeindruckt" von Südkorea:
    Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich dafür ausgesprochen, den Dialog mit dem Süden zu stärken. Es sei wichtig, "das gute Klima der Versöhnung weiter zu beleben", erklärte Kim laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Der Machthaber äußerte sich nach einem Treffen mit der Delegation, die anlässlich der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang drei Tage lang Südkorea bereist hatte. Kim sagte der Meldung zufolge, der Süden sei "beeindruckend" gewesen. Die Gruppe war von Kims Schwester, Kim Yo Jong, angeführt worden, die dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In eine Einladung nach Pjöngjang überbrachte. Seit Jahresbeginn bemühen sich die verfeindeten Staaten um eine Annäherung. Zuvor hatte Nordkorea mit Raketen- und Atomtests wiederholt gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verstoßen.
    Südafrikas Präsident Zuma vor Abberufung:
    Die südafrikanische Regierungspartei ANC hat laut örtlichen Medien die Absetzung von Präsident Jacob Zuma beschlossen. In mehreren Berichten heißt es, das Exekutivkomitee des ANC habe nach 13-stündigen Beratungen entschieden, Zuma von seinem Amt als Staatsoberhaupt "abzuberufen". Hierzu wäre allerdings eine Zweidrittelmehrheit im Parlament nötig. Regulär liefe Zumas Amtszeit noch bis Mitte 2019. Der Politiker sieht sich seit langem Korruptionsvorwürfen ausgesetzt. Unter anderem geht es um ein milliardenschweres Rüstungsgeschäft während seiner Zeit als Vizepräsident in den 1990er Jahren. Einen freiwilligen Rückzug von der Staatsspitze lehnte Zuma bis zuletzt ab. Vizepräsident und ANC-Chef Cyril Ramaphosa hatte am Sonntag erklärt, der Parteivorstand werde im Interesse der Nation rasch den Übergang der Macht einleiten. Ramaphosa gilt als wahrscheinlicher Nachfolger im Präsidentenamt.
    Trump will marode US-Infrastruktur sanieren:
    US-Präsident Donald Trump hat einen lange angekündigten Plan zur Sanierung der Infrastruktur in den Vereinigten Staaten vorgelegt. Das Programm umfasst Investitionen von 1,5 Billionen Dollar - umgerechnet 1,2 Billionen Euro. Allerdings strebt die US-Regierung an, davon nur 200 Milliarden Dollar innerhalb von zehn Jahren selbst beizusteuern. Die restliche Summe in Höhe von 1,3 Billionen soll von Bundesstaaten, Kommunen und privaten Investoren kommen. Das Weiße Haus übermittelte das Papier dem Kongress. Wegen absehbarer Widerstände der Parlamentarier hat das Programm allerdings kaum Aussicht auf Erfolg. Die oppositionellen Demokraten hatten vor allem einen höheren Beitrag des Bundes gefordert.
    Meeresspiegel steigt schneller als befürchtet:
    Der Meeresspiegel steigt laut einer neuen Studie weitaus schneller als bisher vermutet. Eine Forschergruppe der University of Colorado in den USA kommt zu dem Schluss, der Zuwachs könne bis zum Jahr 2100 mehr als das Doppelte früherer Prognosen erreichen. Am Ende des Jahrhunderts dürfte der Durchschnittspegel an den Küsten demnach um 65 Zentimeter höher liegen als 2005. Bislang gingen die meisten Wissenschaftler von rund 30 Zentimetern aus. Anders als zuvor angenommen, verlaufe der Anstieg nicht gleichmäßig, sondern jedes Jahr etwas schneller, so die US-Forscher. Für ihre Berechnungen hatten die Wissenschaftler die längste vorhandene Satellitenmessreihe zur globalen Meereshöhe ausgewertet.
    9 min
  • 12.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Pence: USA sind offen für Gespräche mit Nordkorea:
    Die USA sind bereit, direkte Gespräche mit Nordkorea zu führen. Das sagte US-Vizepräsident Mike Pence in einem Interview der "Washington Post" auf dem Rückflug von den Olympischen Winterspielen in Südkorea. Zugleich machte er klar, dass die USA weiterhin über Sanktionen maximalen Druck auf das isolierte ostasiatische Land ausüben würden. Die Aussagen sind eine Abweichung von der bisherigen US-Politik, die Gespräche immer erst für den Fall in Aussicht gestellt hatte, wenn Nordkorea bereits Zugeständnisse gemacht hat. Pence stellte auch klar, dass der Norden allein für das Führen von Gesprächen keine Erleichterungen bei den Sanktionen erhalten solle. Auf Basis dieses Einverständnisses könne er ein Treffen zwischen den Staatschefs von Nord- und Südkorea unterstützen.
    Kanzlerin Merkel will weitere vier Jahre regieren:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel will nach eigenen Worten die volle Legislaturperiode bis 2021 im Amt bleiben, sollten die SPD-Mitglieder einer Neuauflage der großen Koalition unter Führung ihrer CDU zustimmen. Vier Jahre seien das, was sie versprochen habe, sagte Merkel im deutschen Fernsehen. Das gelte auch für den Parteivorsitz, betonte die CDU-Chefin. Zugleich kündigte sie eine personelle Erneuerung in Regierung und Partei an und rechtfertigte die Entscheidung, der SPD das Finanzministerium zu überlassen. Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen war innerparteilich der Vorwurf laut geworden, Merkel habe zu große Zugeständnisse an die Sozialdemokraten gemacht, um die Fortsetzung ihrer Kanzlerschaft zu sichern.
    SPD-Spitze bemüht sich um Beruhigung der Partei:
    Nach dem angekündigten Rückzug von SPD-Chef Martin Schulz versuchen die deutschen Sozialdemokraten, den Schaden für die Partei zu begrenzen. Nun müssten wieder "die Sachfragen im Vordergrund" stehen, sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz. Zugleich erteilte er Forderungen eine Absage, die Parteimitglieder sollten in einer Urwahl über den SPD-Vorsitz entscheiden. Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass Fraktionschefin Andrea Nahles den Parteivorsitz schon am Dienstag kommissarisch übernehmen könnte. Sie unterstütze einen zügigen Wechsel sehr, erklärte Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und ebenfalls SPD-Vizechefin. Aufgrund von parteiinternem Druck hatte Martin Schulz vergangene Woche mitgeteilt, er werde bei einer Neuauflage der großen Koalition - entgegen seiner Ankündigung kurz zuvor - nicht den Posten des Außenministers übernehmen.
    New York geht gerichtlich gegen Weinstein Company vor:
    Im Skandal um den Filmproduzenten Harvey Weinstein hat der US-Bundesstaat New York auch dessen ehemalige Produktionsgesellschaft verklagt. Die Führungskräfte der Weinstein Company hätten es wiederholt nicht vermocht, die Angestellten vor "unablässiger sexueller Belästigung, Einschüchterung und Diskriminierung" durch Harvey Weinstein zu schützen, heißt es in der nun eingereichten Klage. Sie sei das Ergebnis viermonatiger Ermittlungen, in denen Mitarbeiter, Führungskräfte und Opfer von Weinstein befragt worden seien, teilte Staatsanwalt Eric Schneiderman mit. Dabei seien auch Archive und E-Mails des Unternehmens durchkämmt worden. Inzwischen werfen mehr als hundert Frauen, darunter etliche Hollywood-Stars, Weinstein vor, sie sexuell belästigt oder sogar vergewaltigt zu haben. Weinsteins Anwalt erklärte, falls Schneiderman fair ermitteln würde, würde sich zeigen, dass viele der Anschuldigungen unbegründet seien.
    Prokurdische HDP bestimmt neue Parteispitze:
    In der Türkei hat die pro-kurdische Oppositionspartei HDP ein neues Führungsduo gewählt. Auf einem Kongress in Ankara bestimmten die rund 800 Delegierten die Parlamentarierin Pervin Buldan und den Wirtschaftsprofessor Sezai Temelli als neue Parteichefs. Sie ersetzen den seit 15 Monaten inhaftierten Parteichef Selahattin Demirtas und die bisherige Ko-Vorsitzende Serpil Kemalbay, die beide nicht mehr kandidierten. Der neuen Doppelspitze fällt die schwierige Aufgabe zu, die HDP in die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen zu führen, die für November 2019 angesetzt sind. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft führenden HDP-Vertretern vor, kurdische Terroristen zu unterstützen. Etliche Parteimitglieder wurden festgenommen.
    8 min
  • 10.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nordkoreas Machthaber lädt südkoreanischen Präsidenten ein:
    Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap Südkoreas Staatschef Moon Jae In zu einem Treffen in Pjöngjang eingeladen. Die Schwester Kim Jong Uns, Kim Yo Jong, hatte dem 65-Jährigen die Einladung bei einem Treffen in Seoul übergeben. Moon hatte eine hochrangige Delegation Nordkoreas im Präsidentenpalast empfangen, darunter auch Nordkoreas protokollarisches Staatsoberhaupt Kim Yong Nam. Beobachter hatten damit gerechnet, dass Kim Yo Jong eine persönliche Botschaft ihres Bruders mitbringen könnte. Bei einem Gespräch mit Moon im Vorfeld des Treffens hatte UN-Generalsekretär Antonio Guterres seine "Erwartung und Hoffnung" geäußert, dass alle Seiten im Korea-Konflikt den Dialog nutzen würden, "um eine friedliche Entnuklearisierung der Halbinsel zu erreichen". Der südkoreanische Staatschef hatte Kim Yong Nam und Kim Yo Jong bereits am Freitag anlässlich der Eröffnung der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang getroffen und ihnen die Hand gereicht.
    Israel verliert Kampfjet nach Syrien-Einsatz:
    Ein israelisches Kampfflugzeug ist bei einem Einsatz in Syrien unter Beschuss geraten und anschließend in Israel abgestützt. Nach Angaben eines Armeesprechers in Tel Aviv konnten sich die beiden Piloten mit dem Schleudersitz retten. Demnach hatte ein israelischer Hubschrauber zuvor eine Drohne abgefangen, die in den israelischen Luftraum eingedrungen war. Anschließend habe der Kampfjet das "iranische Kontrollsystem" in Syrien bombardiert, von wo aus die Drohne gestartet worden sei. Das Flugzeug sei dann unter "massiven Beschuss" der syrischen Flugabwehr geraten. Aus regierungsnahen syrischen Kreisen hieß es, bei dem Angriff Israels seien Angehörige der syrischen Armee getötet oder verletzt worden. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana meldete, die Luftabwehr habe mehr als ein Flugzeug getroffen, was Israel jedoch dementiert.
    SPD-Ministerin Barley offen für Urwahl zu Parteivorsitz:
    In der SPD wächst die Zustimmung zu einer Urwahl über den Parteivorsitz, wie sie die Parteilinken fordern. Die geschäftsführende Arbeits- und Familienministerin Katarina Barley sagte der "Rheinischen Post" vom Samstag, sie könne der Idee "grundsätzlich etwas abgewinnen". Zur Begründung sagte sie, die direkte Beteiligung der Mitglieder schaffe Vertrauen. Bei einer Urwahl kann jedes SPD-Mitglied über den Parteivorsitz abstimmen. Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz hatte angekündigt, SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles als seine Nachfolgerin vorzuschlagen. Sie soll auf einem Sonderparteitag nach dem Mitgliedervotum über den Koalitionsvertrag gewählt werden. Kritiker dieses Schritts bemängeln, dass Schulz nur zwei Monate nach seiner Wiederwahl als Parteivorsitzender dieses Votum missachte und ein kleiner Kreis eine Vorentscheidung treffe. Barley betonte weiter, die SPD müsse an "ganz vielem arbeiten", unter anderem an der Kommunikation "nach innen und außen".
    Von der Leyen im Irak: Gespräche über Bundeswehreinsatz:
    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist zu einem Besuch in der irakischen Hauptstadt Bagdad eingetroffen. Sie will mit Vertretern der Regierung, der Koalition gegen die Extremistenmiliz IS und der NATO über das weitere militärische Engagement Deutschlands im Irak beraten. Die Bundeswehr lieferte über lange Zeit Waffen an die Kurden im Nordirak. Bisher helfen rund 150 deutsche Soldaten bei der Ausbildung der kurdischen Peschmerga. Im Koalitionsvertrag haben sich Union und SPD jedoch darauf verständigt, diesen Einsatz auslaufen zu lassen. Die Bundeswehr will aber weiterhin einen Beitrag zur Stabilisierung des Irak leisten wie durch verstärkte Ausbildung und Beratung von Sicherheitskräften. An diesem Samstag trifft von der Leyen unter anderem den irakischen Präsidenten Fuad Massum und Premierminister Haider al-Abadi.
    Anführer des mexikanischen Verbrecherkartells "Los Zetas" festgenommen:
    Die mexikanische Armee hat einen wichtigen Anführer des Verbrechersyndikats "Los Zetas" gefasst. José María Guizar Valencia alias "Z-43" war einer der meist gesuchten Verbrecher des Landes. Der 38-Jährige sei im Zentrum von Mexiko-Stadt ohne Gewalt festgenommen worden, teilte der Chef der Nationalen Sicherheitskommission mit. Guizar hat neben der mexikanischen Staatsbürgerschaft auch die US-amerikanische. In beiden Staaten liegen Haftbefehle wegen Drogen- und Waffenhandels, Mordes und Entführungen vor. Die USA hatten auf ihn fünf Millionen Dollar (4,1 Millionen Euro) Kopfgeld ausgesetzt. Die Gruppe "Los Zetas" rekrutierte sich ursprünglich aus desertierten Elitesoldaten und galt zeitweise als brutalste Verbrecherorganisation des Landes. Sie ist in Drogenschmuggel, Menschenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt. Zuletzt geriet das Verbrechersyndikat durch Festnahmen und Tötungen ihrer Anführer sowie zunehmender Konkurrenz durch verfeindete Banden unter Druck.
    8 min

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