Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Download on the App Store
  • Favorites

    666

    Followers

  • Typical duration

    9 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen episodes

  • 08.03.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutsch-türkisches Krisentreffen:
    Nach der Zunahme der Spannungen in den deutsch-türkischen Beziehungen sind die Außenminister Sigmar Gabriel und Mevlüt Cavusoglu zu einem Gespräch zusammengekommen. Das Treffen in einem Berliner Hotel soll aus deutscher Sicht dazu beitragen, die Wogen zu glätten. Es ist der erste persönliche Kontakt von Vertretern beider Regierungen seit der umstrittenen Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten der Zeitung "Die Welt", Deniz Yücel, Anfang vergangener Woche in Istanbul. Ein weiterer Streitpunkt sind untersagte Wahlkampfauftritte türkischer Regierungspolitiker in Deutschland. Präsident Recep Tayyip Erdogan und auch Cavusoglu sprachen von Nazi-Methoden, was die Bundesregierung mit deutlichen Worten zurückwies.
    Angriff auf größtes Militärkrankenhaus in Kabul:
    Es ist der vierte große Anschlag in Afghanistans Hauptstadt seit Jahresbeginn - diesmal trifft er ein Krankenhaus, in dem auch die Familien von Soldaten und Polizisten behandelt werden. Mindestens zwei Menschen wurden getötet und mindestens 25 verletzt, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mitteilte. Einer der Angreifer, von denen einige weiße Arztkittel trugen, hatte sich am Eingang der Klinik in die Luft gesprengt. Anschließend drangen weitere Täter in das Gebäude ein, das im Diplomatenviertel der Stadt liegt. Sie verschanzten sich im zweiten und dritten Stock des Krankenhauses und lieferten sich Feuergefechte mit der Polizei. Das Verteidigungsministerium vermutet hinter dem Feuerüberfall die radikalislamischen Taliban.
    China drängt Nordkorea und USA zum Kompromiss:
    Nach dem neuen Raketentest Nordkoreas und angesichts gemeinsamer Militärübungen der USA und Südkoreas hat China vor einer "drohenden Krise" in der Region gewarnt. Nordkorea müsse auf künftige Tests verzichten, im Gegenzug sollten die USA und Südkorea ihre jährlichen Militärübungen einstellen, forderte der chinesische Außenminister Wang Yi in Peking. Beide Seiten seien wie zwei aufeinander zurasende Züge, wobei keine Seite bereit sei, auszuweichen, sagte Wang. Nordkorea hatte am Montag vier Raketen ins Japanische Meer abgefeuert und damit seine Nachbarländer und die USA wieder provoziert. Das US-Pazifikkommando erklärte später, die USA hätten mit der Stationierung ihres Raketenabwehrsystems THAAD in Südkorea begonnen.
    EU baut Kontrollen an den Außengrenzen aus:
    Die EU-Staaten verschärfen die Kontrollen an den Außengrenzen des Schengen-Raums. Bei einem Ministertreffen in Brüssel wurde vereinbart, künftig die Daten von allen Reisenden elektronisch zu überprüfen. Ausnahmen sollen nur dann möglich sein, wenn die Kontrollen den Verkehrsfluss an einer Grenze erheblich behindern und eine Risikoanalyse positiv verläuft. Mit den neuen Regeln reagiert die EU auf die erhöhte Terrorgefahr. Sie waren nach den Anschlägen von Paris im November 2015 von der EU-Kommission vorgeschlagen worden. Bislang müssen an den EU-Außengrenzen lediglich die Daten von Nicht-EU-Bürgern systematisch mit allen Sicherheitsdatenbanken abgeglichen werden und dies auch nur bei der Einreise.
    162 NGOs fordern mehr Einsatz für Menschenrechte:
    Vor dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag hat ein Bündnis von 162 Nichtregierungsorganisationen von der Europäischen Union mehr Einsatz für Menschenrechte statt Abweisung von Migranten gefordert. Organisationen wie Save the Children und Oxfam appellierten an die Staats- und Regierungschefs, "in ihrer Flucht- und Migrationspolitik die menschenrechtlichen Grundlagen zu achten, auf denen die Europäische Union gründet". Dem werde man nicht gerecht, wenn man Menschen vor allem davon abhalte, europäischen Boden zu erreichen und ihnen damit den nötigen Schutz verweigere. Gemeinsam müsse man verhindern, dass legitime Sorgen ausgenutzt und missbraucht würden, um das Europäische Projekt zu Fall zu bringen, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Notwendig sei eine "nachhaltige, weitsichtige Migrationspolitik", gerade vor dem Hintergrund erstarkender rechtspopulistischer Kräfte.
    9 min
  • 07.03.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trumps Heimatschutzminister will Einwandererfamilien trennen:
    US-Heimatschutzminister John Kelly will zur Abschreckung illegaler Einwandernder zu einem drastischen Mittel greifen: Um Migranten künftig von nicht legaler Einreise in die USA abzuhalten, will Kelly neue einwandernde Familien auseinanderreißen. Während Eltern von den Behörden festgehalten und verhört werden, sollen die Kinder vorübergehend in Pflege gegeben werden. Kelly ist mit der Umsetzung neuer Einwanderungsrichtlinien betraut und soll den von Präsident Donald Trump per Dekret angeordneten Bau einer Mauer entlang der Grenze zu Mexiko überwachen. Trump hatte am Montag eine überarbeitete Version eines Einreiseverbots für Menschen aus sechs vorwiegend muslimischen Ländern unterzeichnet. Betroffen sind Iran, Syrien, Somalia, Jemen, Libyen und Sudan. Der Irak ist im Vergleich zum ersten Dekret nicht mehr erwähnt. Auch die neue Version stößt auf Ablehnung, unter anderen bei Demokraten und Bürgerrechtlern.
    Nordkorea und Malaysia verhängen wechselseitig Ausreiseverbote:
    Der Streit zwischen Nordkorea und Malaysia in der Giftmord-Affäre um den Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un eskaliert. Nach der Ausweisung der Botschafter verhängen beide Staaten nun Ausreiseverbote. Die Regierung in Pjöngjang verbietet malaysischen Staatsbürgern, das Land zu verlassen. Malaysias Ministerpräsident Najib Razak warf Nordkorea daraufhin Geiselnahme vor und reagierte seinerseits mit einer Ausreisesperre für Nordkoreaner. Der 45-jährige Kim Jong Nam war am 13. Februar am Flughafen von Kuala Lumpur ermordet worden. Die Ermittler verdächtigen acht Nordkoreaner, an dem Anschlag beteiligt gewesen zu sein.
    Irakische Armee erobert Regierungsgebäude in Mossul:
    Im Kampf um die irakische Stadt Mossul haben Regierungstruppen nach eigenen Angaben den Sitz der Provinzregierung von der Terrormiliz "Islamischer Staat" zurückerobert. Irakische Soldaten hätten wichtige Regierungsgebäude in der Nacht gestürmt, teilte die Armee mit. Auch eine strategisch wichtige Brücke über den Tigris sei wieder unter Kontrolle der Armee. Die Einnahme der Gebäude ist von symbolischer Bedeutung und hilft den irakischen Truppen beim Vorrücken in die nahe gelegene Altstadt.
    Millionen syrische Kinder leiden unter psychischen Störungen:
    Immer mehr Kinder im Bürgerkriegsland Syrien entwickeln psychische Störungen. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht "Unsichtbare Wunden" von Save the Children. Es handelt sich nach Angaben der Hilfsorganisation um die bisher umfassendste Studie zur psychischen Gesundheit der Kinder in Syrien. Viele von ihnen leiden demnach ständig unter Angst - so die Beobachtung von 89 Prozent der befragten Erwachsenen. Immer mehr Kinder zeigen Stresssymptome wie Bettnässen, Albträume oder Sprachstörungen, heißt es. 84 Prozent der befragten Erwachsenen und fast alle Kinder erklärten, dass das kontinuierliche Bombardement die Hauptursache für psychischen Stress sei. Jugendliche verletzten sich häufig selbst oder griffen zu Alkohol oder Drogen, um sogenannten toxischen Stress abzubauen.
    Vierer-Gipfel votiert für Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten:
    Deutschland und Frankreich werben in der EU für ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten. Man müsse den Mut haben, dass einige Länder vorangehen, wenn nicht alle mitmachen wollen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Versailles bei Paris bei einem Minigipfel mit Frankreich, Italien und Spanien. Der französische Präsident François Hollande warb explizit für neue Formen der Zusammenarbeit von EU-Ländern, die rascher bei der Integration vorangehen wollten als andere. Als Beispiel nannte er die Verteidigungspolitik, die Eurozone und den Kulturbereich. Auch Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy unterstrich, sein Land sei zu weiterer Integration bereit. Ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten ist keine neue Idee, sie bekommt aber wegen des angekündigten Ausscheidens Großbritanniens aus der EU wieder Aufwind.
    Europäischer Erdbeobachtungssatellit Sentinel-2B gestartet:
    Der fünfte europäische Erdbeobachtungs-Satellit Sentinel-2B ist in Französisch-Guyana gestartet. Pünktlich um 2.49 Uhr deutscher Zeit hob die Vega-Rakete mit dem Satelliten auf dem Weltraumbahnhof im südamerikanischen Kourou ab. Gemeinsam mit dem baugleichen Sentinel-2A soll das Gerät Bilder von Landmassen, Inseln und Küstengebieten der Erde liefern. Sentinel-2A braucht zehn Tage, um die gesamte Oberfläche der Erde einmal abzutasten. Wenn Sentinel-2B hinzukommt, reichen fünf Tage. Das Copernicus-Programm, zu dem die Sentinels (Wächter) gehören, wird aus dem EU-Budget und von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gemeinsam finanziert. Die Daten werden zum Beispiel in der Forst- und Landwirtschaft eingesetzt, um den Zustand von Pflanzen oder Böden zu beurteilen.
    10 min
  • 06.03.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Französische PSA-Gruppe kauft Opel für 1,3 Milliarden Euro:
    Der französische Autokonzern PSA hat sich mit General Motors (GM) endgültig auf die Übernahme des Herstellers Opel verständigt. Der Kaufpreis für die GM-Europasparte mit den Marken Opel und Vauxhall liegt bei 1,3 Milliarden Euro, wie die Unternehmen in Paris mitteilten. PSA mit seinen bisherigen Marken Peugeot, Citroën und DS will damit in Europa zur Nummer Zwei hinter Volkswagen aufsteigen. Neben dem Automobilgeschäft erwirbt PSA in einem Joint Venture mit der Großbank BNP Paribas auch das europäische Finanzierungsgeschäft GM Financial, dieses wird mit 0,9 Milliarden Euro bewertet. PSA legt damit insgesamt 2,2 Milliarden Euro auf den Tisch. Einzelheiten sollen am Vormittag bei einer Pressekonferenz in der französischen Hauptstadt mitgeteilt werden.
    Deutsche Politiker weisen Erdogans Nazi-Vergleiche zurück:
    Führende deutsche Politiker haben mit Empörung auf die provokanten Nazi-Vergleiche des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan reagiert. Im hitzigen Streit um abgesagte Wahlkampfauftritte seiner Minister in Deutschland sagte Erdogan in Istanbul, die Praktiken der Bundesrepublik machten keinen Unterschied zu den Praktiken der Nazis. Deutschland habe nichts mit Demokratie zu tun. Justizminister Heiko Maas nannte die Aussagen Erdogans infam und abstrus. Unionsfraktionschef Volker Kauder sagte, es sei inakzeptabel, dass der Präsident eines NATO-Mitgliedes sich so über ein anderes Mitglied äußere. Die CDU-Vizevorsitzende Julia Klöckner forderte eine Entschuldigung Erdogans für die "unverschämten" Äußerungen. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sprach von einer "ungeheuerlichen Entgleisung des Despoten vom Bosporus". Derweil warnte Außenminister Sigmar Gabriel vor einer weiteren Eskalation. Er will in dieser Woche seinen türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu treffen.
    Trump stößt mit Spitzel-Vorwürfen gegen Obama auf Widerspruch:
    Die Zweifel an den Spitzel-Vorwürfen von US-Präsident Donald Trump gegen seinen Vorgänger Barack Obama werden lauter. Wie die "New York Times" unter Berufung auf ranghohe Behördenvertreter berichtete, bat der Chef der US-Bundespolizei FBI, James Comey, das Justizministerium, Trumps unbelegte Anschuldigungen durch eine öffentliche Zurückweisung richtig zu stellen. Es gebe "keinen Beweis" für die Vorwürfe, sie erweckten jedoch den Eindruck als ob das FBI "das Gesetz gebrochen hat", wird Comey von der "New York Times" zitiert. Eine öffentliche Stellungnahme von ihm oder dem Ministerium gibt es bislang nicht. Trump hatte Obama auf Twitter vorgeworfen, er habe ihn vor der Wahl im Trump-Tower abhören lassen. Belege dafür gibt es nicht. Vermutlich bezog sich Trump auf Berichte in rechtsgerichteten Medien der vergangenen Tage. Ein Sprecher Obamas wies alle Vorwürfe zurück.
    Nordkorea testet schon wieder Raketen:
    Nordkorea hat vier ballistische Testraketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Drei von den Raketen seien in der 200-Meilen-Zone vor der japanischen Küste ins Meer gestürzt, teilte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe mit. Südkorea bestätigte, dass Nordkorea mehrere Raketen abgefeuert habe. Sie seien etwa 1000 Kilometer weit geflogen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Der UN-Sicherheitsrat hatte im Februar den Test einer Mittelstreckenrakete durch Nordkorea verurteilt. Dem Land sind Raketentests mit ballistischer Technik durch UN-Resolutionen untersagt. Nordkorea hatte im Vorjahr dennoch mit zwei Atomwaffentests und einer Reihe von Raketentests die Weltgemeinschaft provoziert.
    US-Chirurg Thomas Starzl gestorben:
    Der Transplantations-Pionier Thomas Starzl ist tot. Der US-Arzt sei im Alter von 90 Jahren friedlich im Schlaf in seinem Haus in Pittsburgh gestorben, teilte die Universität von Pittsburgh mit. In der kommenden Woche wäre der "Vater der Transplantation" 91 Jahre alt geworden. In den 1960er Jahren hatte sich der Arzt erstmals erfolgreich an Lebertransplantationen versucht, die inzwischen weltweit jährlich Tausenden Menschen das Leben retten. Zudem entwickelte er gemeinsam mit Kollegen Medikamente, die ein Abstoßen der Spenderorgane verhindern, und forschte an Spenderorganen von Tieren. Im Alter von 65 Jahren gab er den Chirurgenberuf auf, forschte und publizierte aber weiter.
    Hamburger SV schafft Sieg im Abstiegskampf:
    Eintracht Frankfurt hat in der Fußball-Bundesliga die vierte Niederlage nacheinander kassiert. Gegen den SC Freiburg verlor die Mannschaft von Trainer Niko Kovac am Sonntag mit 1:2. Der Hamburger SV kann sich im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga auf seine neue Heimstärke verlassen. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol besiegte ihren Angstgegner Hertha BSC verdient mit 1:0. Es war ihr sechstes Spiel in Folge ohne Niederlage im heimischen Volksparkstadion. Bayer Leverkusen trennte sich von Trainer Roger Schmidt. Durch das 2:6 bei Borussia Dortmund am Samstag kassierte der Werksklub die dritte Pflichtspiel-Niederlage in Folge und musste zwölf Gegentore hinnehmen. Der 49-Jährige stand seit 2014 bei Leverkusen unter Vertrag. In der laufenden Saison war Bayer in der Liga deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
    11 min
  • 04.03.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Eiszeit zwischen Deutschland und Türkei:
    Die Absagen von Wahlkampfauftritten türkischer Politiker in Deutschland haben in Ankara einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Der türkische Justizminister Bekir Bozdag bezeichnete den Stopp seines Auftritts im baden-württembergischen Gaggenau als, so wörtlich, "faschistisches Vorgehen". Auch der Fall des in der Türkei inhaftierten "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel sorgt weiter für Streit. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warf Yücel in einer Rede Spionage für Deutschland vor. Für kommenden Mittwoch ist ein Treffen zwischen Außenminister Sigmar Gabriel und seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu geplant.
    15 zum Tode verurteilte Menschen in Jordanien hingerichtet:
    In Jordanien sind 15 Todesurteile vollstreckt worden. Zehn Menschen seien im Suaga-Gefängnis südlich der Hauptstadt Amman wegen Terrorvorwürfen gehenkt worden, sagte Informationsminister Mahmud al-Momani der amtlichen Nachrichtenagentur Petra. Die Jordanier seien Mitglieder einer "Terrorzelle" gewesen, die für mehrere blutige Anschläge unter anderem auf Geheimdienste und Sicherheitskräfte verantwortlich gewesen sei. Fünf weitere Jordanier seien unter anderem wegen Vergewaltigungen verurteilt und hingerichtet worden. Als Folge eines inoffiziellen Moratoriums waren in Jordanien seit 2006 keine Todesstrafen vollstreckt worden. Das Moratorium endete mit einer Massenhinrichtung im Dezember 2014. Damals waren elf Männer wegen Mordes gehenkt worden.
    Syrien-Friedensgespräche werden fortgesetzt:
    Die vierte Runde der Syrien-Friedensgespräche ist nach acht Tagen zäher Verhandlungen in Genf mit einem Minimalkonsens zu Ende gegangen. "Wir hatten schwierige, aber auch sehr konstruktive Gespräche", sagte UN-Vermittler Staffan de Mistura am Abend. Nach seinen Angaben haben die Teilnehmer eine "klare Agenda" für das weitere Vorgehen erarbeitet. Diese umfasse vier Punkte, darunter Fragen der Regierungsführung und des Kampfs gegen den Terrorismus. Wie in den bisherigen Verhandlungsrunden verliefen die Genfer Gespräche auch diesmal nicht direkt zwischen den Konfliktparteien. Direkte Verhandlungen blieben das Ziel, aber es gebe "Momente, in denen es effizienter ist, indirekte Diskussionen zu führen", sagte de Mistura. Noch im März soll eine fünfte Runde der Friedensgespräche folgen.:
    Protestantische DUP gewinnt Wahl in Nordirland:
    In Nordirland hat die pro-britische DUP knapp die Parlamentswahl gewonnen. Die protestantische Partei erzielte nach dem vorläufigen Endergebnis 28 Sitze, gefolgt von der katholisch-republikanischen Sinn Fein, die auf 27 Mandate kommt. Die Wahlbeteiligung lag bei 65 Prozent. Die beiden zerstrittenen Parteien haben nun drei Wochen Zeit, sich auf eine Provinzregierung zu einigen. Andernfalls müsste erneut gewählt werden, oder die Region wird vorübergehend von London aus regiert. - Es war bereits die zweite Parlamentswahl in Nordirland binnen zehn Monaten. Sie wurde nötig, weil der bisherige Vize-Regierungschef Martin McGuinness von der Sinn-Fein-Partei zurückgetreten war.
    Gewerkschafter Wendt bekam Beamtensold, ohne als Polizist zu arbeiten:
    Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, ist nach einem Medienbericht über viele Jahre vom Land NRW bezahlt worden, ohne als Polizist zu arbeiten. Wendt räumte laut ARD-Politikmagazin "Report München" kurz vor seinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem nordrhein-westfälischen Polizeidienst ein, er bekomme eine Besoldung als Hauptkommissar, obwohl er diese Tätigkeit nicht ausübe. Der 60-Jährige hatte nach Auskunft des NRW-Innenministeriums Ende Februar einen Antrag auf vorzeitigen Ruhestand gestellt, dem das Land entsprochen habe.
    Haitis Ex-Präsident Préval gestorben:
    Der frühere haitianische Präsident René Préval ist tot. Er starb im Alter von 74 Jahren an einem Herzinfarkt, wie die Nachrichtenagentur HPN berichtete. Der amtierende Staatschef Jovenel Moïse erklärte, er verneige sich "vor diesem würdigen Sohn Haitis". Préval war von 1996 bis 2001 und von 2006 bis 2011 Präsident des Karibikstaates. Er setzte eine Reihe von Reformen um und privatisierte zahlreiche Staatsbetriebe. 2008 kam es zu schweren Hungerprotesten, nachdem die Preise für Grundnahrungsmittel angestiegen waren. In Prévals Amtszeit fiel auch das schwere Erdbeben von 2010, bei dem mehr als 220.000 Menschen ums Leben kamen.
    9 min
  • 03.03.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Justizminister Sessions hält sich aus Russland-Ermittlungen raus:
    Der wegen seiner Russland-Kontakte unter Druck geratene US-Justizminister Jeff Sessions hat angekündigt, sich aus den Ermittlungen zu einem möglichen russischen Einmischungsversuch in die US-Präsidentschaftswahl herauszuhalten. Er werde sich wegen möglicher Befangenheit nicht an den unter Aufsicht seines Ministeriums geführten Untersuchungen beteiligen, erklärte Sessions. Zugleich wies er Vorwürfe der Demokraten zurück, den Senat in der Anhörung vor seinem Amtsantritt bezüglich seiner Kontakte zum russischen Botschafter in den USA belogen zu haben. Er habe Sergei Kisljak in seiner Funktion als Senator und nicht als Mitglied des Wahlkampfteams von Donald Trump getroffen, sagte Sessions. US-Präsident Trump bezeichnete die Vorwürfe gegen seinen Justizminister als "Hexenjagd" und sprach Sessions sein "volles Vertrauen" aus.
    US-Vizepräsident Pence nutzte als Gouverneur privates E-Mail-Konto:
    US-Vizepräsident Mike Pence hat als Gouverneur von Indiana offenbar ein privates E-Mailkonto für dienstliche Zwecke benutzt. Pence habe den Account auch für die Kommunikation über den Umgang mit Terrorismus verwendet, berichtete die Zeitung "The Indianapolis Star". Im vergangenen Sommer sei auf das Konto ein Hackerangriff verübt worden. Im Wahlkampf hatten Pence und Donald Trump der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton massive Vorwürfe gemacht, weil sie ebenfalls einen privaten Account verwendet hatte. Das Büro des Vizepräsidenten teilte mit, Pence habe sich vollständig an die Gesetze des Bundesstaates gehalten. Pence war von 2012 bis Anfang Januar Gouverneur von Indiana.
    Krise zwischen Deutschland und der Türkei spitzt sich zu:
    Nach der Absage von zwei geplanten Wahlkampfauftritten türkischer Minister in Deutschland hat die Regierung in Ankara am Donnerstagabend den deutschen Botschafter einbestellt. Diesem sei das "Unbehagen" der Türkei "über diese Entwicklungen" vermittelt worden, sagte ein ranghoher türkischer Beamter. Zuvor hatte die Stadt Gaggenau in Baden-Württemberg eine für Donnerstagabend geplante Veranstaltung mit dem türkischen Justizminister Bekir Bozdag untersagt. Auch die Stadt Köln will keinen Saal für einen Auftritt des türkischen Wirtschaftsministers Nihat Zeybekçi zur Verfügung stellen. Nach der Absage seiner Veranstaltung ließ Justizminister Bozdag ein geplantes Treffen mit Bundesjustizminister Heiko Maas platzen.
    IOM will 7000 Migranten aus Libyen in Heimatländer zurückbringen:
    Die Internationale Organisation für Migration (IOM) will Tausende Migranten aus Libyen zurück in ihre Heimatländer bringen. Eine Sprecherin des für Libyen zuständigen IOM-Büros mit Sitz in Tunis erklärte auf Anfrage der "Welt", es gebe das Ziel, die Zahl der finanziell geförderten Rückreisen von Migranten aus Libyen auf mehr als 7000 zu erhöhen. Aus Kreisen von EU-Diplomaten verlautete, dass Migranten insbesondere nach Nigeria und in den Niger zurückgebracht werden sollen. 2016 nutzten 2777 Migranten die finanziellen Hilfen. Nach Schätzungen der IOM leben in Libyen bis zu eine Million Migranten. Im vergangenen Jahr kamen aus dem nordafrikanischen Land mehr als 160.000 Personen per Boot nach Italien.
    Neue Agentur soll Cannabisanbau in Deutschland kontrollieren:
    Eine Cannabisagentur soll in Deutschland künftig den legalen Anbau und Vertrieb von Hanfpflanzen zu medizinischen Zwecken überwachen. Das Bundesgesundheitsministerium und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte stellen die Agentur an diesem Freitag in Berlin offiziell vor. Hintergrund ist ein neues Gesetz, das Patienten den Zugang zu Cannabis auf Rezept erleichtern soll und das im Laufe dieses Monats in Kraft tritt. Demnach sollen die Krankenkassen künftig die Kosten für Cannabisarzneimittel übernehmen, wenn schwerkranken Menschen nicht anders geholfen werden kann. Bisher zahlen die Kassen nur in Einzelfällen für die Therapie. Zu den Hauptaufgaben der neuen Cannabisagentur gehören die Vergabe von Aufträgen an Cannabisanbauer und der Weiterverkauf der Ernten an Arzneihersteller, Großhändler oder Apotheken. Weiterhin verboten bleibt der Eigenanbau von Cannabis durch Patienten.
    9 min
  • 02.03.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Merkel will in Ägypten und in Tunesien über Flüchtlingskrise sprechen:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu einer zweitägigen Reise nach Nordafrika aufgebrochen. An diesem Donnerstag trifft sie in Kairo den ägyptischen Staatspräsidenten Abdel Fattah al-Sisi. Mit ihm will Merkel über mögliche Lösungen für die Flüchtlingskrise sprechen. Dazu gehören aus Sicht der Bundesregierung die Rückführung nicht schutzbedürftiger Menschen, die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen in Ägypten, der Kampf gegen Schleuser und die Stabilisierung Libyens. Nichtregierungsorganisationen haben die Kanzlerin aufgefordert, Menschenrechtsverletzungen anzusprechen, was sie nach Regierungsangaben auch machen wird. Al-Sisis autoritäre Regierung soll für die Inhaftierung von zehntausenden Oppositionellen und die systematische Unterdrückung der Zivilgesellschaft verantwortlich sein. Am Freitag ist Merkel in Tunis, wo sie mit Präsident Béji Caïd Essebsi und Ministerpräsident Youssef Chahed zusammenkommen und im Parlament eine Rede halten wird.
    EU-Innenkommissar Avramopoulos plädiert für schnellere Abschiebungen:
    Die Europäische Kommission hat die EU-Mitgliedsstaaten zu einer konsequenteren Durchsetzung von Abschiebungen aufgefordert. In einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" erklärte EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos, dass momentan nur rund ein Drittel der ausreisepflichtigen Menschen in ihre Heimatländer zurückgebracht würden. Das müsse sich ändern, denn Rückführungen seien ein "essentielles Element in der Gleichung der europäischen Migrationspolitik". Bevor es darum gehe, Kooperation mit Herkunftsstaaten zu verbessern, müsse zunächst sichergestellt werden, dass das Rückführungssystem in der EU richtig funktioniere, so Avramopoulos. Die EU-Kommission will deshalb am Donnerstag einen Aktionsplan zur schnelleren Rückführung von abgelehnten Flüchtlingen vorlegen. Ziel ist es, die Rückführungsraten insgesamt zu erhöhen.
    Beobachtungsstelle: Syrische Armee rückt in Palmyra ein:
    Die syrische Regierungsarmee ist nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in den Westen der historischen Wüstenstadt Palmyra eingerückt. Palmyra war im Dezember wieder von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) besetzt worden. Es gebe "Kämpfe und bedeutende Bombenangriffe" in der Stadt, sagte der Direktor der in Großbritannien ansässigen Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur AFP. Die syrische Armee versucht mit Hilfe ihrer russischen Verbündeten seit Wochen, die Wüstenstadt in der Provinz Homs mit Bodentruppen und Bombenangriffen aus der Luft einzunehmen. Palmyra zählt seit 1980 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die IS-Miliz hatte die Stadt erstmals im Mai 2015 eingenommen und zahlreiche einzigartige Kulturgüter zerstört.
    Britisches Oberhaus will Änderungen beim Brexit-Gesetz:
    Das Londoner Oberhaus hat für eine Änderung am Brexit-Gesetz gestimmt und könnte damit den Zeitplan für Großbritanniens Austritt aus der EU durcheinander bringen. 358 Lords votierten dafür, in dem Gesetz die Rechte der derzeit in Großbritannien lebenden drei Millionen EU-Ausländer zu garantieren, 256 stimmten dagegen. Im Oberhaus hat die konservative Partei von Premierministerin May keine eigene Mehrheit. Wegen der von der Labour-Partei eingebrachten Änderungswünsche des Oberhauses muss das Brexit-Gesetz nun ins Unterhaus zurückverwiesen und dort erneut beraten werden. Dadurch wird die von May eigentlich für kommende Woche angepeilte Verabschiedung des Gesetzes verzögert.
    Türkischer Justizminister wirbt in Süddeutschland für Verfassungsreform:
    Rund drei Wochen nach einem Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim in Oberhausen kommt heute ein zweites türkisches Regierungsmitglied nach Deutschland, um für eine Verfassungsänderung zu werben. Justizminister Bekir Bozdag wird am Abend im baden-württembergischen Gaggenau auftreten. Das mit dem Referendum angestrebte Präsidialsystem würde die Macht von Präsident Recep Tayyip Erdogan zementieren. Die Auftritte der Politiker in Deutschland sind umstritten, weil beide Regierungsvertreter als Privatmänner auftraten, um sich nicht mit der Bundesregierung abstimmen zu müssen. Zusätzliche Brisanz bekommt der Besuch Bozdags durch die Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel in Istanbul. Auf die Frage nach einer Freilassung angesprochen, verwies Bozdag am Mittwoch auf die Unabhängigkeit der türkischen Gerichte. Linken-Chef Bernd Riexinger forderte die grün-schwarze Landesregierung Baden-Württembergs auf, den Auftritt Bozdags in Gaggenau zu verhindern.
    10 min
  • 01.03.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Präsident Trump wirbt im Kongress für seine Politik:
    US-Präsident Donald Trump hat in seiner mit Spannung erwarteten Rede vor dem Kongress in Washington für seine Politik geworben. Er gab ein deutliches Bekenntnis zur NATO ab. Die US-Regierung unterstütze das Verteidigungsbündnis entschieden, versicherte Trump. Er wiederholte seine Forderung, dass alle NATO-Mitglieder ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen müssten. Zugleich schlug er vor, neue Bündnisse zu schmieden. Amerika gehe es besser, wenn es weniger Konflikte gebe, betonte Trump. Er bekräftigte, es gehe ihm darum, die USA zu neuer Größe zu führen. Unter seiner Regierung werde die Wirtschaft wieder florieren. Die Mittelschicht solle durch Steuererleichterungen entlastet werden. Entlastet werden müssten auch die Sozialsysteme. Wer in die USA komme, solle sich selbst versorgen können, betonte Trump. Er bekräftigte seinen Plan, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Es gehe auch darum, die Kriminalität in den USA zu verringern.
    Politiker fordern Freilassung des Journalisten Yücel:
    Die Rufe nach einer Freilassung des in der Türkei verhafteten "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel werden lauter. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel sagte, das Verhältnis beider Länder stehe "gerade vor einer der größten Belastungsproben in der Gegenwart". Er ließ den türkischen Botschafter zu einem Gespräch ins Auswärtige Amt zitieren. Bundespräsident Joachim Gauck verurteilte die Inhaftierung scharf. Auch der Bundestag soll sich nächste Woche mit dem Fall befassen. In mehreren Städten gab es Autokorsos zur Unterstützung Yücels. Der Journalist, der die deutsche und die türkische Staatsbürgerschaft besitzt, war am Montag nach 13 Tagen im Polizeigewahrsam in Untersuchungshaft genommen worden. Diese kann fünf Jahre dauern, bis es zur Freilassung oder zum Prozess kommt. Dem 43-jährigen Korrespondenten werden "Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung" vorgeworfen.
    EU-Parlament: Le Pen droht Verlust der Immunität:
    Der französischen Präsidentschaftskandidatin und Europaabgeordneten Marine Le Pen droht der Verlust der parlamentarischen Immunität. Der Rechtsausschuss des Europaparlaments sprach sich dafür aus, der französischen Justiz eine Strafverfolgung der Rechtspopulistin zu ermöglichen. Hintergrund sind Ermittlungen gegen Le Pen wegen der Veröffentlichung brutaler Fotos von Opfern der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) über den Kurznachrichtendienst Twitter. Le Pen hatte unter anderem ein Bild verbreitet, das den enthaupteten Leichnam des US-Journalisten James Foley zeigt. Sie reagierte damit nach eigenen Angaben auf eine TV-Sendung, in der aus ihrer Sicht eine Parallele zwischen ihrer Partei, dem Front National, und dem IS gezogen worden war.
    EU-Staaten beschließen Reform des Emissionshandels:
    Die EU-Umweltminister haben sich nach zähen Verhandlungen auf eine gemeinsame Linie zur Reform des europäischen Emissionshandels verständigt. Nun könnten die Verhandlungen mit dem Europaparlament beginnen, sagte der maltesische Umweltminister Jose Herrera nach einem Treffen mit seinen Kollegen in Brüssel. Malta hat derzeit den Vorsitz des EU-Rats inne. Für eine abschließende Änderung des Handelssystems müssen sich die Staaten und das EU-Parlament noch einigen. In der Europäischen Union werden Verschmutzungszertifikate seit 2005 in einem gemeinsamen System gehandelt. Dadurch sollte ein finanzieller Anreiz für Unternehmen geschaffen werden, die klimaschädlichen Gase so weit wie möglich zu reduzieren. Umweltschützer kritisieren das System als unwirksam, weil zu viele Emissionszertifikate auf dem Markt sind und die Preise zu niedrig sind. Das Europäische Parlament hatte bereits Mitte Februar schärfere Regeln beschlossen.
    Direktor des New Yorker Metropolitan Museum tritt zurück:
    Der Direktor des New Yorker Metropolitan Museum tritt zurück. Thomas Campbell werde seinen Posten Ende Juni nach dann achteinhalb Jahren an der Spitze des renommierten Museums räumen, teilte das Met mit. Präsident Daniel Weiss soll Campbells Posten übergangsweise besetzen, bis ein neuer Direktor gefunden ist. Campbells Modernisierungspläne hatten Medienberichten zufolge Mitarbeiter verärgert und zu Unmut in der Belegschaft geführt. Auch dank gefeierter Ausstellungen und jährlich rund sieben Millionen Besuchern an allen drei Met-Standorten war von solchen internen Streitigkeiten nach außen aber kaum etwas zu spüren.
    10 min
  • 28.02.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Berliner Moschee-Verein Fussilet verboten:
    Der Berliner Senat hat den islamischen Moschee-Verein Fussilet verboten, in dem auch der Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri verkehrt hatte. Die Polizei durchsuchte mit einem Großaufgebot von 460 Beamten 24 Objekte, darunter Wohnungen, Firmensitze und Hafträume in Berliner Gefängnissen. Die Gebetsräume waren nach Erkenntnissen der Polizei ein Treffpunkt gewaltbereiter Islamisten. Die Moschee hatte angesichts des drohenden Verbots allerdings schon selbst vor einer Woche ihre Räume geschlossen. Amri war am 19. Dezember mit einem geraubten Lkw in den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gerast. Bei dem Terrorangriff wurden zwölf Menschen getötet.
    Protest in Deutschland gegen Untersuchungshaft für Yücel:
    Die gegen Deniz Yücel in der Türkei verhängte Untersuchungshaft hat in Deutschland Unverständnis und Empörung ausgelöst. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach im Fall des Korrespondenten der Tageszeitung "Die Welt" von einer bitteren und enttäuschenden Entwicklung. Die Verhängung der U-Haft sei unverhältnismäßig hart, zumal Yücel sich der türkischen Justiz freiwillig gestellt habe, betonte die Kanzlerin. Yücel war am Montag nach 13 Tagen im Polizeigewahrsam in Untersuchungshaft genommen worden. Es kann fünf Jahre dauern, bis es zur Freilassung oder zu einem Prozess kommt, in dem die Schuldfrage geklärt wird. Dem 43-jährigen Journalisten, der die deutsche und die türkische Staatsbürgerschaft besitzt, werden Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung vorgeworfen. Yücel hatte über gehackte E-Mails von Energieminister Berat Albayrak berichtet, einem Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.
    Trump verurteilt Antisemitismus:
    US-Präsident Donald Trump hat Drohungen und Vandalismus gegen jüdische Einrichtungen entschieden verurteilt. Der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, sagte in Washington, der Präsident sei enttäuscht und besorgt und verdamme jede Form des Antisemitismus in schärfster Form. Am Montag waren in den USA mehrere jüdische Gemeindezentren und Tagesschulen wegen Bombendrohungen vorsichtshalber evakuiert worden. Am Wochenende hatten Unbekannte einen jüdischen Friedhof in Philadelphia geschändet.
    Senat bestätigt Ross als US-Wirtschaftsminister:
    Der US-Senat hat den von Präsident Donald Trump als Wirtschaftsminister vorgeschlagenen Milliardär Wilbur Ross bestätigt. Ross gilt auf der Position als umstritten. Der auch als "König der Konkurse" bekanntgewordene Investor hatte seinen langjährigen Bekannten Trump bereits im Wahlkampf unterstützt. Er ist ein Kritiker des nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta. Ross ist 79 Jahre alt. Sein Privatvermögen wird auf 2,5 Milliarden Dollar geschätzt.
    Dobrindt für harte Bestrafung von Rasern:
    Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt befürwortet mit Blick auf die Mord-Urteile gegen zwei Raser in Berlin einschneidende Sanktionen gegen Teilnehmer illegaler Autorennen. Harte Strafen gegen Todesraser seien folgerichtig, sagte der CSU-Politiker in Berlin. Wer das Leben anderer leichtfertig aufs Spiel setze, müsse mit maximalen Konsequenzen rechnen. Das Landgericht Berlin hatte am Montag zwei Raser wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Einer der beiden hatte bei einem Rennen mitten in der Stadt ein anderes Auto gerammt und dessen Fahrer tödlich verletzt.
    SpaceX plant Mondumrundung mit Weltraumtouristen:
    Das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX will im nächsten Jahr zwei zivile Weltraumtouristen um den Mond fliegen. Die beiden Kandidaten hätten bereits eine Anzahlung geleistet und seien dabei, Fitness- und Gesundheitstests zu absolvieren, teilte SpaceX mit. Die Namen der beiden Weltraumtouristen wurden nicht genannt. Mehrere Unternehmen haben bereits Touristen ins Weltall gebracht, jedoch wurde mit Raumfahrtlaien bisher keine Umrundung des Mondes vorgenommen.
    9 min
  • 27.02.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Oscars für schwarze Nebendarsteller – Maren Ade geht leer aus:
    Das Drama "Moonlight" von Barry Jenkins ist mit dem Oscar als bester Film ausgezeichnet worden. Zuvor war von der Filmakademie in Hollywood fälschlicherweise verkündet worden, dass das Musical "La La Land" gewonnen habe. "Moonlight" erzählt vom Heranwachsen eines jungen Schwarzen und gewann insgesamt drei Oscars. Einer ging an den Schwarzen Mahershala Ali als bester Nebendarsteller. Noch mehr Auszeichnungen erhielt allerdings "La La Land". Das nostalgische Werk von Regisseur Damien Chazelle gewann sechs Oscars, darunter in den Kategorien für Regie, Filmmusik und Kamera. Seine Hauptdarstellerin Emma Stone wurde ebenfalls ausgezeichnet. Die deutsche Regisseurin Maren Ade ging leer aus. Ihre Tragikomödie "Toni Erdmann" hatte das Nachsehen beim Auslands-Oscar. In dieser Kategorie gewann das iranische Drama "The Salesman" von Asghar Farhadi.
    Zehntausende fliehen vor Hunger und Krieg im Südsudan:
    Bürgerkrieg und Hunger treiben immer mehr Menschen aus dem Südsudan zur Flucht ins Ausland. Allein seit Jahresbeginn seien 32.000 Südsudanesen im Nachbarland Sudan angekommen, es werde mit zehntausenden weiteren gerechnet, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Dies seien weit mehr als erwartet. Das UNHCR bat um Finanzhilfen von 158 Millionen Euro für die Geflohenen. Von dieser Summe habe das UNHCR bislang nur fünf Prozent aufgebracht. Viele der Ankommenden seien fünf bis sieben Tage zu Fuß unterwegs gewesen, 90 Prozent von ihnen seien Frauen und Kinder, erklärte das UNHCR weiter. Der Südsudan war erst 2011 unabhängig geworden. Aber schon im Dezember 2013 eskalierte ein lange schwelender Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem damaligen Stellvertreter Riek Machar zu einem Bürgerkrieg, der mit großer Grausamkeit ausgetragen wird. Nach Einschätzung von Hilfsorganisationen droht dem Land eine ernste Hungersnot.
    Tausende Rumänen protestieren erneut gegen Regierung:
    Tausende Rumänen haben erneut den Rücktritt der sozialliberalen Regierung gefordert. In der Hauptstadt Bukarest bildeten etwa 3000 Demonstranten vor dem Regierungssitz mit angeleuchteten Papierbögen und Stoffbahnen eine riesige EU-Fahne. Auslöser der seit Wochen andauernden Proteste war Ende Januar eine Eilverordnung, die den Kampf gegen Korruption eingeschränkt hätte. Unter dem Druck der Straße hatte Ministerpräsident Sorin Grindeanu diese Verordnung wieder zurückgezogen. Die Demonstranten misstrauen aber der seit knapp zwei Monaten amtierenden Regierung trotz ihres Rückziehers. Sie werfen Grindeanu vor, er garantiere nicht die Einhaltung europäischer Werte.
    Guatemala weist europäisches Abtreibungsschiff ab:
    Die Streitkräfte von Guatemala haben ein Schiff mit europäischen Abtreibungs-Aktivisten aus den Hoheitsgewässern ihres Landes verwiesen. Die Besatzungsmitglieder des niederländischen Schiffes hätten sich bei der Einreise als Touristen ausgegeben und verschwiegen, dass sie nach Guatemala gekommen seien, um Abtreibungen vorzunehmen, sagte Marinesprecher Saul Tobar. Ihnen sei deswegen der Landgang verweigert worden. Abtreibungen sind in dem zentralamerikanischen Land weitgehend verboten. Das Schiff wurde von der Gruppe "Women on Waves" entsandt; diese transportiert Frauen mit Wunsch nach Abtreibung per Schlauchboot auf das Schiff, wo dann in internationalen Gewässern ein Schwangerschaftsabbruch vorgenommen wird. Laut "Women on Waves" werden in Guatemala jedes Jahr 65.000 illegale Abtreibungen vorgenommen – oft unter Bedingungen, die für die Frauen höchst gefährlich seien.
    Trumps Wunschkandidat für Marineministerium lehnt Posten ab:
    US-Präsident Donald Trump hat eine weitere Absage für sein Kabinett erhalten: Sein Wunschkandidat Philip Bilden möchte nicht den Posten des Marineministers übernehmen. Der Geschäftsmann gab "private Gründe" für seinen Rückzug an. Dabei wies er auf mögliche Konflikte mit Blick auf das Privatvermögen seiner Familie hin, wie das Pentagon mitteilte. In den vergangenen Wochen hatten bereits zwei von Trump nominierte Kandidaten ihre Bewerbungen für höchste Regierungsämter zurückgezogen. Der Milliardär Vincent Viola hatte seine Kandidatur für den Posten des Heeresministers zurückgezogen, ebenso wie Trumps Favorit für die Spitze des Arbeitsministeriums, Andy Puzder. Vor wenigen Tagen lehnte Admiral Bob Harward den ihm angebotenen Posten des Sicherheitsberaters im Weißen Haus ab.
    Hunderttausende zu Rosenmontagszügen erwartet:
    Mit den Rosenmontagszügen erreicht der Straßenkarneval in Deutschland an diesem Montag seinen Höhepunkt. In den Hochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz werden dazu Hunderttausende Zuschauer erwartet. Auf ihren Persiflagewagen wollen die Narren unter anderem US-Präsident Donald Trump und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aufs Korn nehmen. Mit besonderer Spannung werden die frechen Düsseldorfer Wagen erwartet, die auch diesmal wieder bis kurz vor dem Start geheim gehalten werden. Die Umzüge finden in diesem Jahr erneut unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. So gelten in den Karnevals-Städten Lkw-Fahrverbote. Die Behörden ziehen damit eine Konsequenz aus dem Berliner Weihnachtsmarktanschlag mit zwölf Toten, bei dem der Attentäter Anis Amri mit einem Lastwagen in die Menge gerast war.
    10 min
  • 25.02.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weißes Haus schließt CNN und New York Times von Fragerunde aus:
    Das Weiße Haus hat mehreren Journalisten den Zugang zu einer Fragerunde mit dem Sprecher von US-Präsident Donald Trump verwehrt. Betroffen waren Reporter von CNN, der "New York Times" und "Politico", wie die Medienhäuser berichteten. Dagegen wurden wesentlich kleinere, aber der Regierung generell wohlgesonnene Medien zu dem Briefing von Trumps Sprecher Sean Spicer zugelassen. Darunter waren das ultrarechte Portal "Breitbart News" oder das "One America News Network". Vertreter der Nachrichtenagentur AP und des "Time"-Magazins boykottierten die Fragerunde daraufhin aus Solidarität mit ihren Kollegen. - Trump hatte in den vergangenen Tagen seine Attacken auf die Medien verschärft und einen Großteil davon als "Feinde des Volkes" verunglimpft. Die ausgeschlossenen Medien hatten in den vergangenen Wochen unter Bezug auf anonyme Quellen immer wieder kritisch über die Trump-Regierung berichtet. Die "White House Correspondents' Association" (WHCA), ein Zusammenschluss von Journalisten, verurteilte die Maßnahme des Weißen Hauses.
    Jodie Foster und Michael J. Fox führen Anti-Trump-Protest an:
    Oscar-Preisträgerin Jodie Foster und der Schauspieler Michael J. Fox haben dazu aufgerufen, sich für die Bewahrung der Pressefreiheit und die Rechte von Einwanderern und Minderheiten in den USA einzusetzen. Sie waren unter den zahlreichen Stars bei einer Protestkundgebung in Beverly Hills, zu der die Künstleragentur United Talent Agency (UTA) eingeladen hatte. Mehr als 1500 Menschen nahmen an der Aktion "United Voices" teil. Der von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisestopp für Menschen aus sieben überwiegend islamischen Ländern hatte die Agentur dazu bewogen, in diesem Jahr ihre traditionelle Oscar-Party abzusagen und stattdessen das Party-Budget für Flüchtlings- und Bürgerrechtsorganisationen zu spenden.
    Rassistischer Mord im US-Bundesstaat Kansas:
    Im US-Bundesstaat Kansas hat ein Mann in einer Bar das Feuer auf indische Kneipenbesucher eröffnet und einen von ihnen erschossen. Zwei weitere Männer wurden verletzt. US-Medien berichteten unter Berufung auf die Polizei, der Mann habe gerufen, die Inder sollten aus seinem Land verschwinden. Zeugen sagten, der mutmaßliche Täter habe angenommen, die Opfer seien aus dem Nahen Osten. Die Inder arbeiteten als Ingenieure in der Stadt Olathe, wo sich die Tat am Mittwochabend (Ortszeit) ereignete. In Indien löste der Vorfall Entsetzen aus. Die indischen Zeitungen berichteten darüber in großen Schlagzeilen. - Seit dem Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump nehmen die rassistischen oder ausländerfeindlichen Vorfälle in den USA offenbar zu. Die Menschenrechtsorganisation "Southern Poverty Law Center" hatte in den ersten zehn Tagen nach Trumps Wahlsieg im November insgesamt 867 rassistische Vorfälle registriert.
    160 Bundestagsabgeordnete rufen Türkei zur Freilassung von Deniz Yücel auf:
    Mehr als 160 Bundestagsabgeordnete haben die türkische Regierung aufgerufen, sich für den festgenommenen Journalisten Deniz Yücel einzusetzen. In einem Schreiben an den türkischen Botschafter in Deutschland, Kemal Aydin, bringen die Abgeordneten ihre "Sorge um die deutsch-türkische Freundschaft" zum Ausdruck. Sie fordern Yücels "schnelle Freilassung", zudem müsse seinen Kollegen die "freie Arbeit" ermöglicht werden. Der "Welt"-Korrespondent Yücel ist sowohl türkischer als auch deutscher Staatsbürger. Er befindet sich seit rund zehn Tagen in türkischem Polizeigewahrsam, weil ihm Datenmissbrauch, Terrorpropaganda und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen werden. - Der Brief geht auf eine Initiative des SPD-Außenpolitikers Niels Annen und des Grünen-Außenpolitikers Omid Nouripour zurück. Die Bundesregierung setzt sich laut Auswärtigem Amt ebenfalls für eine schnelle Lösung des Falls ein.
    Ermittlungen gegen französischen Präsidentschaftskandidaten Fillon ausgeweitet:
    Die französische Justiz hat ihre Ermittlungen gegen den konservativen Präsidentschaftskandidaten François Fillon ausgeweitet. Die Ermittlungen wegen mutmaßlicher Scheinbeschäftigung von Fillons Ehefrau seien an einen Untersuchungsrichter übergeben worden, teilte die Finanzstaatsanwaltschaft in Paris mit. Der Vorwurf lautet unter anderem auf Hinterziehung öffentlicher Gelder und Vorteilsnahme. Die Anwälte des Ehepaars erklärten, "unabhängige Richter" würden am Ende zweifellos die Unschuld ihrer Mandanten anerkennen. Fillon hatte nach entsprechenden Medienberichten zugeben müssen, seine Ehefrau Penelope jahrelang als parlamentarische Mitarbeiterin bezahlt zu haben. Er betont, die Anstellung sei legal gewesen.
    9 min

About Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

From the publisher's feed

B2 | Deutsch für Fortgeschrittene: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

Best of Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Coffee Break German by Coffee Break Languages

Coffee Break German

1,463 Listeners

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen

98 Listeners

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen

126 Listeners

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen

37 Listeners

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen

75 Listeners

News in Slow German (Intermediate) by Linguistica 360

News in Slow German (Intermediate)

221 Listeners

Slow German by Annik Rubens

Slow German

451 Listeners

Auf Deutsch gesagt! by Robin Meinert

Auf Deutsch gesagt!

107 Listeners

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern by Cari, Manuel und das Team von Easy German

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

945 Listeners

Deutsch Podcast - Deutsch lernen by Deutsch-Podcast

Deutsch Podcast - Deutsch lernen

144 Listeners

Deutsch lernen durch Hören by www. einfachdeutschlernen.com

Deutsch lernen durch Hören

82 Listeners

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast by expertlygerman.com

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast

98 Listeners

German Stories - Learn German with Stories by german-stories.com

German Stories - Learn German with Stories

184 Listeners

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene by Patrick Thun und Jan Kruse

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene

47 Listeners

Slow German listening experience by Teja D.

Slow German listening experience

98 Listeners