Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Download on the App Store
  • Favorites

    666

    Followers

  • Typical duration

    9 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen episodes

  • 02.09.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Medien: Berlin rückt von Armenien-Resolution ab:
    Die Bundesregierung will sich nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" von der Armenien-Resolution des Bundestages distanzieren. Geplant sei eine politische Geste, wie sie die Türkei gefordert hatte. Demnach soll Regierungssprecher Steffen Seibert verkünden, dass die Erklärung vom Juni für das Kabinett keinerlei bindende Wirkung habe. Hintergrund ist der Streit um ein Besuchsverbot deutscher Abgeordneter bei Bundeswehrsoldaten, die im türkischen Incirlik stationiert sind. Ankara verweigert den Parlamentariern den Zutritt zu der Luftwaffenbasis, nachdem der Bundestag die Massaker an Armeniern vor 100 Jahren im Osmanischen Reich als "Völkermord" bezeichnet hatte. Die Bundeswehr unterstützt von Incirlik aus den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat".
    Türkischer Regierungschef lehnt Änderung von Anti-Terror-Gesetzen ab:
    Bei einem Besuch von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in Ankara hat der türkische Regierungschef Binali Yildirim die umstrittenen Anti-Terror-Gesetze seines Landes verteidigt. Er habe klargemacht, dass eine Änderung der Gesetze unter den gegenwärtigen Umständen nicht möglich sei, sagte Yildirim. Die EU wiederum pocht auf eine Änderung, andernfalls will sie türkischen Bürgern keine Visafreiheit gewähren. Diese war der Türkei im Rahmen des gemeinsamen Flüchtlingspaktes unter Bedingungen zugesagt worden. Schulz betonte, man dürfe den Gesprächsfaden trotz unterschiedlicher Ansichten nicht abreißen lassen. Der Parlamentspräsident war der erste EU-Spitzenvertreter, der seit dem gescheiterten Militärputsch Mitte Juli in die Türkei reiste. Die türkische Führung hatte der EU mangelnde Solidarität vorgehalten. Unterdessen wurden weitere 8000 türkische Sicherheitskräfte entlassen. Ihnen werden Verbindungen zu dem in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen vorgeworfen, den die türkische Regierung beschuldigt, für den Putschversuch verantwortlich zu sein.
    Hunderttausende demonstrieren gegen Maduro:
    In Venezuelas Hauptstadt Caracas haben hunderttausende Menschen gegen den sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro demonstriert. Die konservative Opposition, die zu den Protesten aufgerufen hatte, sprach von einem "historischen Marsch". Die Demonstranten forderten Maduro auf, einen Volksentscheid über seine Absetzung zuzulassen. Bereits im Mai hatte die Opposition 1,8 Millionen Unterschriften dafür eingereicht - ein Vielfaches der für ein Referendum erforderlichen Stimmen. Die nationale Wahlkommission hatte Mitte August allerdings einen Zeitplan festgelegt, der die Abhaltung des Volksentscheids bis 2017 verzögern könnte. Venezuela kämpft derzeit mit einer schweren Wirtschaftskrise. Auch für Maduro gingen in Caracas Menschen auf die Straße, allerdings deutlich weniger - ihre Zahl lag geschätzt bei bis zu 30.000.
    Datenschutzbeauftragte spricht von systematischen Gesetzesverstößen des BND:
    Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach Ansicht der Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Andrea Voßhoff, systematisch das Gesetz gebrochen. Das geht nach Angaben des Norddeutschen und Westdeutschen Rundfunks aus einem geheimen Bericht von Voßhoff hervor. Demnach erhebt der BND mit Hilfe einer Software des US-Geheimdienstes NSA ohne Rechtsgrundlage personenbezogene Daten, die für seine Aufgabenerfüllung nicht erforderlich seien, zitieren die Rundfunksender aus dem Bericht. In der Summe halte die Datenschutzbeauftragte die Gesetzesverstöße für so schwerwiegend, dass der BND wohl weite Teile seiner Telekommunikations-Überwachung in Bad Aibling einstellen müsste, heißt es weiter.
    Waffenruhe zum Schuljahresbeginn in der Ostukraine:
    Die ukrainische Führung und die prorussischen Rebellen haben angesichts des neuen Schuljahres eine Waffenruhe im Konfliktgebiet im Osten des Landes vereinbart. Nach Angaben von Präsident Petro Poroschenko und Rebellenkommandeur Eduard Basurin hält die Feuerpause bislang. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande erklärten, die Waffenruhe müsse "der Beginn eines nachhaltigen Waffenstillstands" sein. Die Politiker kommen an diesem Freitag bei einem Treffen hochrangiger Wirtschaftsvertreter ihrer Länder am Genfer See zusammen. Vorher wollen sie sich zu außen- und europapolitischen Themen abstimmen. Auch in der slowakischen Hauptstadt Bratislava dürfte der Konflikt in der Ukraine Thema sein. Dort treffen sich die 28 EU-Außenminister zu ihren ersten Beratungen nach der Sommerpause.
    10 min
  • 01.09.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Trump kündigt harte Hand gegen illegale Migranten an :
    Der US-Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, Donald Trump, hat für den Fall seiner Wahl eine extrem harte Hand im Umgang mit kriminellen Ausländern angekündigt. Von der ersten Stunde seiner Amtszeit an werde er damit beginnen, kriminelle Ausländer, die sich illegal in den Vereinigten Staaten aufhalten, zu deportieren, kündigte der Kandidat bei einer Grundsatzrede in Phoenix/Arizona an. Trump wiederholte seinen Entschluss, eine Mauer entlang der Grenze zu Mexiko bauen und von dem Nachbarland auch bezahlen zu lassen. Der Geschäftsmann hatte zuvor Präsident Enrique Peña Nieto in Mexiko-Stadt besucht.
    Machtwechsel nach 13 Jahren linker Regierung in Brasilien:
    Der konservative Politiker Michel Temer ist neuer Präsident Brasiliens. Nachdem sich der brasilianische Senat klar für eine Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff ausgesprochen hatte, wurde Temer kurz darauf als Staatschef vereidigt. Unter seiner linksgerichteten Amtsvorgängerin hatte der 75-Jährige den Posten des Vize-Präsidenten inne. Ende März ließ Temers Mitte-Rechts-Partei PMDB das Regierungsbündnis mit Rousseffs Arbeiterpartei platzen und leitete ein Amtsenthebungsverfahren ein. Dieses führte im Mai zur Suspendierung der brasilianischen Präsidentin. Seitdem leitete Temer als Vize-Päsident die Amtsgeschäfte. Als Reaktion auf die Entscheidung des brasilianischen Senats kündigten die linksregierten Länder Venezuela und Ecuador an, die diplomatischen Beziehungen zu Brasilien auf Eis zu legen und ihre Botschafter aus dem Land abzuziehen.
    Opposition: Zwei Tote bei Unruhen in Gabun:
    Nach der Ausrufung von Gabuns Staatschef Ali Bongo zum Sieger der Präsidentschaftswahl ist die Lage in dem zentralafrikanischen Land eskaliert. Nach Angaben der Opposition wurden zwei Menschen getötet, als Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Libreville die Zentrale von Bongos unterlegenem Gegenspieler Jean Ping stürmten. Regierungskritiker hatten zuvor das Parlamentsgebäude sowie das Wohnhaus von Vize-Regierungschef Paul Biyoghe-Mba in Brand gesteckt. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten Wahlergebnis holte Bongo 49,8 Prozent der Stimmen, während Oppositionskandidat Ping auf 48,2 Prozent kam. Unmittelbar nach Bekanntgabe des Ergebnisses waren tausende Oppositionsanhänger auf die Straße gegangen. Pings Lager hatte schon vor der Wahl von Betrug gesprochen, weil ein Gericht zusätzliche Wählerlisten für Soldaten erlaubt hatte. - Gabun wird seit fast 50 Jahren von der Familie Bongo beherrscht. Ali Bongo trat das Präsidentenamt 2009 nach dem Tod seines Vaters Omar an, der 41 Jahre lang Staatschef war.
    Rajoy verliert Vertrauensabstimmung im Parlament:
    Spaniens konservativer Ministerpräsident Mariano Rajoy hat eine Vertrauensabstimmung im Parlament verloren. Für die im ersten Wahlgang erforderliche absolute Mehrheit fehlten ihm nach einer erbitterten Debatte sechs Stimmen. Bei einer zweiten Abstimmung, die für Freitag geplant ist, würde Rajoy eine einfache Mehrheit reichen. Doch auch diese ist nicht in Sicht. Die spanischen Parteien blockieren sich seit Monaten bei der Regierungsbildung gegenseitig. Sollte es innerhalb von zwei Monaten keine Bewegung geben, wird Ende Oktober das Parlament aufgelöst und die Spanier müssten voraussichtlich im Dezember zum dritten Mal in diesem Jahr wählen gehen. Die Sozialisten und weitere Parteien haben den 18. Dezember als Termin vorgeschlagen.
    73. Filmfest Venedig ist eröffnet:
    In Venedig hat das 73. Internationale Filmfestival begonnen. Eröffnet wurde der Wettbewerb in der italienischen Lagunenstadt mit der Premiere des Musicals "La La Land" von US-Regisseur Damien Chazelle. Der Film konkurriert bei dem Festival mit 19 anderen Beiträgen um den Goldenen Löwen. Auch der deutsche Regisseur Wim Wenders hofft auf die Trophäe: Der 71-Jährige stellt das Beziehungsdrama "Die schönen Tage von Aranjuez" vor. - Der Film basiert auf einem Theaterstück des österreichischen Autors Peter Handke. Die Preise des Festivals werden am 10. September vergeben.
    DFB-Sieg bei Schweinsteiger-Abschied:
    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihren Kapitän Bastian Schweinsteiger mit einem Sieg verabschiedet. Das Weltmeister-Team setzte sich in Mönchengladbach im ersten Länderspiel nach der EM mit 2:0 gegen Finnland durch. Max Meyer und Mesut Özil trafen für die deutsche Elf, die am Sonntag in Oslo ihr erstes WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen bestreitet. - Im Mittelpunkt stand Schweinsteiger, der in seinem 121. Länderspiel zum letzten Mal das DFB-Team aufs Feld führte. Der Profi von Manchester United wurde bei seiner Auswechslung in der 67. Minute von den 30.000 Zuschauern mit lautem Applaus gefeiert.
    11 min
  • 31.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Russland verweigert UN-Bericht zu Giftgas-Einsatz in Syrien die Anerkennung:
    Russland hat seinen Verbündeten Syrien im UN-Sicherheitsrat gegen den Vorwurf des Chemiewaffen-Einsatzes in Schutz genommen. Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin verweigerte dem Bericht einer UN-Kommission die Anerkennung, der den Einsatz der international geächteten Waffen in Syrien als erwiesen ansieht. Nach einer Sitzung des Rats wies er die Forderungen der USA und anderer Länder nach Strafmaßnahmen zurück. Zwar sei es "höchst wahrscheinlich", dass das Giftgas Chlorin eingesetzt worden sei, sagte Tschurkin. Es sei aber keineswegs geklärt, wer dafür verantwortlich war. Großbritannien und Frankreich werfen dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad dagegen "Kriegsverbrechen" vor. Laut dem UN-Bericht setzten Hubschrauber der syrischen Luftwaffe im April 2014 und im März 2015 Chlorgas ein. Die Extremisten-Miliz "Islamischer Staat" (IS) verwendete demnach im August 2015 Senfgas.
    Wieder Tausende Flüchtlinge aus Seenot gerettet :
    Die italienische Küstenwache meldet den zweiten Tag in Folge die Rettung Tausender Flüchtlinge aus Seenot. Etwa 3000 Migranten seien auf dem Weg nach Sizilien von zumeist überfüllten Booten heruntergeholt worden. Damit wurden seit Wochenbeginn rund 10.000 Flüchtlinge im Mittelmeer in Sicherheit gebracht. - Der EU-Rat billigte derweil eine Ausweitung der Militäroperation "Sophia" vor der libyschen Küste.
    Brasilien vor Machtwechsel: Senat entscheidet über Absetzung Rousseffs:
    Nach einem monatelangen Machtkampf steht Brasilien vor einem Macht- und Politikwechsel. Noch vor Ende der finalen Marathonsitzung des Senats über die endgültige Amtsenthebung der linken Präsidentin Dilma Rousseff galt die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit als sicher. Sie hatte die Vorwürfe über ein geschöntes Etatdefizit und zweifelhafte Kredite stets als Vorwand für einen "Putsch" zurückgewiesen. Wirtschaftliche und soziale Probleme sowie Korruptionsskandale hatten das 2003 von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva gestartete linke Projekt der Arbeiterpartei in Misskredit gebracht. Rousseffs mutmaßlicher Nachfolger Michel Temer hat tiefgreifende Reformen angekündigt. Aber auch gegen ihn und seine Partei werden schwere Vorwürfe wegen Betrugs und Korruption erhoben.
    Frankreichs Wirtschaftsminister Macron bringt sich in Position :
    Acht Monate vor den Präsidentschaftswahlen in Frankreich ist Wirtschaftsminister Emmanuel Macron zurückgetreten und hat damit einen Schritt hin zu einer möglichen Kandidatur gemacht. Das Land brauche "tiefgreifende Veränderungen seines politischen, wirtschaftlichen und sozialen Systems, das zu sehr blockiert ist", sagte der 38-jährige Reformpolitiker in Paris. Der Rücktritt ist ein schwerer Rückschlag für Staatschef François Hollande. Der Jungstar in Hollandes Regierung hatte im April seine eigene politische Bewegung "En marche!" (in etwa: Vorwärts!") gegründet.
    Rajoy stellt sich Vertrauensabstimmung :
    Spaniens Übergangsministerpräsident Mariano Rajoy stellt sich an diesem Mittwoch im Parlament einer Vertrauensabstimmung. Der Konservative hatte sich die Unterstützung der liberalen Partei Ciudadanos gesichert. Diese will sich nicht am Kabinett beteiligen, Rajoy aber unterstützen, um zu verhindern, dass die Spanier zum dritten Mal binnen eines Jahres an die Urnen müssen. Die Sozialisten kündigten an, Rajoy nicht zu tolerieren. - Für die im ersten Wahlgang erforderliche absolute Mehrheit fehlen ihm sechs Stimmen. Bei einer zweiten Abstimmung, die für Freitag geplant ist, würde eine einfache Mehrheit reichen.
    Südkorea: Nordkorea lässt Vize-Premierminister hinrichten:
    In Nordkorea ist nach Angaben aus dem Süden ein Regierungsvertreter im Rang eines Vize-Premierministers hingerichtet worden. Der 63 Jahre alte Kim Yong Jin sei im Juli vor ein Erschießungskommando gestellt worden, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, Kim Yong Jin sei "anti-revolutionäres" Verhalten vorgeworfen worden. Eine Bestätigung aus Pjöngjang dafür gibt es nicht. Kim Yong Jin war für den Bildungsbereich zuständig. Nach Angaben des südkoreanischen Geheimdienstes wurden seit dem Amtsantritt des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un Ende 2011 zahlreiche hochrangige Funktionäre Opfer politischer "Säuberungen". - Ende 2013 wurde Kims Onkel Jang Song Thaek hingerichtet. Das kommunistische Regime hatte diese Exekution bestätigt. Zuweilen erweisen sich jedoch Berichte aus Südkorea über die angebliche Hinrichtung von Funktionären in dem Nachbarland im Nachhinein als falsch.
    11 min
  • 30.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Frankreich will Stopp der TTIP-Verhandlungen:
    Frankreich will die EU-Kommission zum Stopp der Verhandlungen mit den USA über das Freihandelsabkommen TTIP auffordern. Es gebe keine politische Unterstützung in Frankreich mehr, sagte der für das Abkommen zuständige französische Außenhandelsstaatssekretär Matthias Fekl dem Radiosender RMC. In den vergangenen Monaten waren in Frankreich immer wieder Zweifel an dem Abkommen laut worden. - Zuletzt hatte auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel die TTIP-Verhandlungen als "de facto gescheitert" bezeichnet. Er verwies auf die harte Verhandlungslinie der USA gegenüber europäischen Positionen. Die US-Regierung zeigte sich daraufhin irritiert. Der Sprecher des US-Handelsbeauftragten Michael Froman sagte "Spiegel Online", die Verhandlungen machten ständig Fortschritte. Es sei nicht ungewöhnlich, dass einzelne TTIP-Kapitel noch nicht förmlich beschlossen worden seien. Gabriel handelte sich mit seinen Äußerungen auch Kritik von Wirtschaftsverbänden sowie vom Koalitionspartner ein.
    6500 Flüchtlinge vor Libyen aus Seenot gerettet - an einem Tag :
    Die italienische Küstenwache hat binnen eines Tages rund 6500 Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer gerettet. Das Kommandozentrum habe 40 Rettungseinsätze koordiniert und sei tausenden Schutzsuchenden vor Libyen zur Hilfe gekommen, erklärte die Küstenwache über Twitter. Damit war es einer der intensivsten Einsätze der vergangenen Jahre. Auch die EU-Marinemission "Sophia" zum Kampf gegen Schlepper, die EU-Grenzschutzagentur Frontex und humanitäre Organisationen halfen bei der Rettung der Flüchtlinge. - Derzeit wagen wegen des Sommerwetters wieder mehr Menschen in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer.
    Steinmeier droht Türkei mit Ende des Incirlik-Einsatzes:
    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat der Türkei mit dem Ende des Bundeswehreinsatzes im Anti-IS-Kampf gedroht, sollte den Bundestagsabgeordneten weiter der Besuch des Stützpunktes Incirlik verweigert werden. Wenn der Bundestag weitere Mandate für den Auslandseinsatz in Incirlik beschließen solle, müssten Abgeordnete auch den Standort besuchen können. Er werde versuchen, die Türkei davon zu überzeugen, die Reisen der Ausschussmitglieder zu ermöglichen. Steinmeier wies auch die Forderung des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu nach einer Distanzierung der Bundesregierung von der Armenien-Resolution als Bedingung für Besuchserlaubnisse zurück. Cavusoglu hatte erklärt, wer sich in die türkische Geschichte einmische, bekomme keine Besuchserlaubnis.
    USA: Kämpfe mit Kurden in Syrien stoppen:
    Die USA haben ein sofortiges Ende der Kämpfe zwischen der türkischen Armee und dem von Washington unterstützen Bündnis unter kurdischer Führung im Norden Syriens verlangt. Die Zusammenstöße seien inakzeptabel, sagte Pentagon-Sprecher Peter Cook. Man sei "sehr besorgt". Die Auseinandersetzungen seien nicht koordiniert mit den US-Truppen. Sie arbeiteten nur dem "Islamischen Staat" (IS) in die Hände, der sich neu formieren könne. Ungeachtet dessen setzte die türkische Armee ihren Kampf gegen die syrische Kurdenmiliz YPG fort. Man werde die YPG so lange bekämpfen, bis diese sich wieder hinter den Euphrat zurückziehe, wiederholte Außenminister Mevlüt Cavusoglu.
    Selbstmordattentat auf chinesische Botschaft in Kirgistan:
    Ein Selbstmordattentäter hat die chinesische Botschaft in Kirgistan angegriffen. Wie die Polizei der früheren Sowjetrepublik mitteilte, rammte der Attentäter ein Auto gegen ein Eingangstor der Botschaft in der Hauptstadt Bischkek und sprengte sich anschließend mit dem Fahrzeug in die Luft. Nach Angaben von Vize-Regierungschef Dschenisch Rasakow wurde nur der Attentäter getötet. Drei kirgisische Angestellte der Botschaft seien verletzt worden. Die Hintergründe des Anschlags waren zunächst unklar. Kirgistan ist eine der unruhigsten ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien. Zuletzt wurden 2010 bei Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen hunderte Menschen getötet. Es gab auch immer wieder Angriffe auf Chinesen.
    10 min
  • 29.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    9000 Flüchtlingskinder in Deutschland vermisst:
    Die Zahl der in Deutschland verschwundenen Flüchtlingskinder hat sich seit Jahresbeginn fast verdoppelt. Anfang Juli waren knapp 9000 unbegleitete Flüchtlinge im Kindes- und Jugendalter als vermisst gemeldet, wie das Bundeskriminalamt (BKA) mitteilte. Die meisten Fälle hätten keinen kriminellen Hintergrund. Vielfach wollten die Kinder ihre Eltern oder Verwandte in anderen deutschen Städten oder im europäischen Ausland aufsuchen, sagte eine BKA-Sprecherin der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zudem gebe es häufig Mehrfachregistrierungen, wenn Minderjährige sich an einem anderen Ort erneut meldeten, aber die Schreibweise ihres Namens anders erfasst werde.
    Merkel legt sich bei Kanzlerkandidatur nicht fest:
    CDU-Chefin Angela Merkel lässt ihre Entscheidung über eine Kanzlerkandidatur bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr weiterhin offen. Sie werde "zum gegebenen Zeitpunkt" entscheiden, sagte Merkel am Sonntagabend im ARD-Sommerinterview. Dies betreffe auch ihre erneute Kandidatur als CDU-Vorsitzende auf dem Parteitag im Dezember in Essen. "Der Spiegel" hatte zuvor berichtet, Merkel wolle ihre Entscheidung erst im Frühjahr bekannt geben. Grund dafür sei, dass der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer erst dann entscheiden wolle, ob seine Partei Merkel wieder unterstütze, berichtete das Magazin unter Berufung auf CDU-Kreise. Merkel verteidigte in dem Interview ihren Kurs in der Flüchtlingspolitik und wehrte sich gegen Kritik von SPD-Chef Sigmar Gabriel. Man habe den Kurs gemeinsam beschlossen, sagte Merkel. Sie wolle sich nicht daran beteiligen, "zu sagen, wer hat wo mehr Bedenken gehabt".
    Turkmenischer Präsident Berdimuhamedow in Deutschland:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft an diesem Montag in Berlin den turkmenischen Präsidenten Gurbanguly Berdimuhamedow. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen bilaterale und wirtschaftliche Beziehungen, aber auch regionale Fragen. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" fordert anlässlich des Besuchs die sofortige Freilassung des turkmenischen Journalisten Saparmamed Nepeskuliew, der seit mehr als einem Jahr an einem unbekannten Ort inhaftiert ist. Die Kanzlerin solle bei ihrem Treffen die Unterdrückung der Medien in dem zentralasiatischen Land ansprechen, hieß es. Die frühere Sowjetrepublik zählt nach Einschätzung von Menschenrechtlern zu den repressivsten Ländern weltweit. - Der Wüstenstaat in Zentralasien verfügt über gewaltige Gasreserven und grenzt an den Iran und Afghanistan.
    Frankreichs Innenminister Cazeneuve gegen Burkini-Verbot :
    In der Debatte um Ganzkörperbadeanzüge hat Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve vor einem gesetzlichen Burkini-Verbot gewarnt. Ein solches Gesetz wäre nicht nur "verfassungswidrig und ineffizient", sondern würde auch zu "irreparablen Spannungen" führen, sagte Cazeneuve in einem Interview mit der katholischen Zeitung "La Croix". Daher lehne die französische Regierung ein solches Gesetz ab. Von den Muslimen forderte Cazeneuve im Gegenzug einen Einsatz für die Gleichberechtigung. Den konservativen Republikanern von Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy warf er vor, die Debatte im parteiinternen Machtkampf zu instrumentalisieren. - Rund 30 französische Gemeinden hatten das Tragen eines Ganzkörperbadeanzuges am Strand verboten. Am Freitag erklärte der Staatsrat, das Oberste Verwaltungsgericht Frankreichs, dies für unrechtmäßig. Zahlreiche Gemeindechefs kündigten bereits an, das Verbot dennoch aufrecht zu erhalten.
    FARC-Rebellen legen ihre Waffen nieder:
    Nach der Einigung auf einen Friedensvertrag hat die FARC in Kolumbien einen endgültigen Waffenstillstand verkündet. Nach der Regierung versprachen auch die Rebellen, ab diesem Montag das Feuer einzustellen. In fast vierjährigen Verhandlungen hatten sich der kolumbianische Staat und die FARC auf eine Landreform, die politische Teilhabe der Rebellen, neue Ansätze im Kampf gegen den Drogenhandel und eine Entschädigung der Opfer verständigt. Das Friedensabkommen, das einen jahrzehntelangen Konflikt beendet, hatten beide Seiten am Mittwoch in der kubanischen Hauptstadt Havanna geschlossen. Die Bevölkerung in Kolumbien muss dem Vertrag Anfang Oktober noch zustimmen.
    Iran postiert Raketen bei Atomanlage:
    Der Iran hat Luftabwehrraketen vor einer seiner Atomanlagen stationiert. Wie die Nachrichtenagentur Fars meldet, brachten die Revolutionsgarden mehrere von Russland gelieferte S-300 Raketen vor der Uran-Anreicherungsanlage Fordo in Stellung. Das Gelände liegt nahe der Stadt Ghom, rund 100 Kilometer südlich von Teheran. Nach dem Atomabkommen mit dem Westen hatte der Iran offiziell die Urananreicherung in Fordo gestoppt. Der Kommandeur der Luftabwehr, General Farsad Esmaili, erklärte, die Atomanlagen seines Landes müssten "unter allen Umständen" geschützt werden. - Russland hatte im April mit der Lieferung der Luftabwehrraketen an den Iran begonnen. Der Vertrag hat ein Volumen von umgerechnet rund 740 Millionen Euro.
    11 min
  • 27.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    USA und Russland grundsätzlich für Waffenruhe in Syrien:
    Die USA und Russland haben sich grundsätzlich über Schritte zu einer Waffenruhe im Syrien-Konflikt verständigt. Allerdings müsste bis dahin noch eine Reihe von Einzelheiten geklärt werden, sagten die Außenminister beider Länder nach Verhandlungen in Genf. Experten sollten sich in den kommenden Tagen zur Klärung noch offener Fragen treffen. Man wolle keine Vereinbarung, die nicht durchsetzbar wäre, sagte US-Außenminister John Kerry bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen Sergej Lawrow. Auch der russische Außenminister wies darauf hin, dass vor einem möglichen Durchbruch zu einer friedlichen Lösung im Syrien-Konflikt noch etliche einzelne Fragen zu klären seien. - Die USA und Russland unterstützen in Syrien gegensätzliche Seiten: Moskau gehört zu den engsten Verbündeten von Präsident Baschar al-Assad, während Washington verschiedene Rebellengruppen unterstützt. Auf Vermittlung der USA und Russlands war bereits Ende Februar eine Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und Rebellen vereinbart worden, die aber von Anbeginn brüchig war.
    Staatsbegräbnis für Erdbebenopfer in Italien:
    Mit einem Staatsbegräbnis nimmt Italien Abschied von den Opfern der Erdbebenkatastrophe. Zur Trauerfeier an diesem Samstag in Ascoli Piceno in der Region Marken kommen auch Staatspräsident Sergio Mattarella und Regierungschef Matteo Renzi. Zugleich wurde für Samstag ein nationaler Trauertag ausgerufen. Die Fahnen an öffentlichen Gebäuden sollen in ganz Italien auf Halbmast gesetzt werden, um der mindestens 281 Toten zu gedenken. In der kleinen Stadt Amatrice, wo allein mehr als 220 Menschen in den Tod gerissen wurden, soll kommenden Dienstag eine Trauerfeier stattfinden. - Amatrice wurde vom Erdbeben am stärksten betroffen, der historische Stadtkern liegt in Schutt und Asche. Fast 400 Menschen wurden im Erdbebengebiet verletzt ins Krankenhaus gebracht. Mindestens 2500 Menschen wurden obdachlos.
    Trotz Gerichtsentscheid: Bürgermeister halten an Burkini-Verbot fest:
    Mehrere Bürgermeister in Frankreich halten trotz einer Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichts an ihren Burkini-Verboten fest. Zu den Orten, die den Ganzkörper-Badeanzug für muslimische Frauen an ihren Stränden auch weiterhin nicht sehen wollen, gehören unter anderem Nizza und Fréjus an der Côte d'Azur sowie Sisco auf Korsika. Dort war es Mitte August wegen Fotos von Frauen in Burkinis zu Ausschreitungen gekommen. Am Freitagnachmittag hatte Frankreichs Oberstes Verwaltungsgericht das umstrittene Burkini-Verbot im südfranzösischen Badeort Villeneuve-Loubet für unrechtmäßig erklärt. Vor Gericht argumentierte die Gemeinde mit dem angespannten Klima nach den islamistischen Terroranschlägen. Das Gericht befand, ohne "erwiesene Risiken" dürfe der Bürgermeister kein Verbot aussprechen. Landesweit haben rund 30 Kommunen die Ganzkörper-Badeanzüge für Musliminnen an ihren Stränden untersagt.
    Mugabe – Kein arabischer Frühling in Simbabwe:
    Simbabwes Langzeitpräsident Robert Mugabe hat die Opposition vor einer Ausweitung der anhaltenden Proteste gegen seine Regierung gewarnt. Es werde in Simbabwe keinen Arabischen Frühling geben, sagte der 92-jährige Staatschef in Anspielung auf die Massenproteste, die in der Arabischen Welt zu Umstürzen geführt hatten. "Wir werden dem nicht tatenlos zusehen", warnte Mugabe. Nur Stunden zuvor war die Polizei brutal gegen eine richterlich genehmigte Demonstration der Opposition für eine Reform des Wahlrechts vorgegangen. Mindestens 40 Menschen wurden nach Angaben der Opposition verletzt. - Der frühere Premierminister Morgan Tsvangirai sagte, der Polizeieinsatz sei symptomatisch für den Zusammenbruch des Rechtsstaats in Simbabwe. Mugabe ist in dem Land im südlichen Afrika seit 1980 an der Macht. Nach Jahren relativer Ruhe kommt es nun schon seit Monaten immer wieder zu Protesten gegen Mugabes Regierung.
    Minenarbeiter wegen Tötung von Vizeminister in Bolivien festgenommen:
    In Bolivien sind mehr als 40 Bergarbeiter nach der Tötung des stellvertretenden Innenministers festgenommen worden. Fünf von ihnen sollen direkt für den Tod des 55-jährigen Vizeministers Rodolfo Illanes verantwortlich sein. Zu ihnen zählt auch der Vorsitzende des Verbands der Bergarbeiter-Genossenschaften (Fencomin). Illanes war am Donnerstag bei einer Straßenblockade der Bergarbeiter südöstlich von La Paz erschlagen worden. -- Die bislang in Genossenschaften zusammengeschlossenen Bergarbeiter protestieren seit Anfang August gegen ein neues Gesetz, nach dem sich ihre Mitglieder Gewerkschaften anschließen dürfen. Staatschef Evo Morales bezichtigte die Genossenschaften, sie seien Teil einer politischen Verschwörung und würden von der Opposition manipuliert.
    Tag der Offenen Tür bei Bundesregierung und Geheimdienst:
    Die Bundesregierung öffnet in Berlin an diesem Wochenende ihre Dienstgebäude für die Öffentlichkeit. Zum 18. Tag der offenen Tür werden im Bundeskanzleramt und in den Ministerien am Samstag und Sonntag deutlich mehr als 100.000 Besucher erwartet. Kanzlerin Angela Merkel begrüßt Besucher am Sonntagnachmittag im Kanzleramt und im dahinter gelegenen Park. Besonders interessant in diesem Jahr: Erstmals - und vermutlich auch letztmals - kann auch die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) besichtigt werden. Der deutsche Auslandsgeheimdienst bietet Rundgänge in einem Ring um das Gebäude an, in die Büros selbst darf aus Sicherheitsgründen niemand. - Geöffnet ist auch das Haus der Bundespressekonferenz mit zahlreichen Medien. Mehrere Minister können bei simulierten Pressekonferenzen befragt werden. Das zentrale Thema lautet diesmal "Migration und Integration".
    9 min
  • 26.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Blutiger Autobombenanschlag im türkischen Cizre:
    Bei einem Bombenanschlag auf einen Kontrollpunkt der Polizei in Cizre im Südosten der Türkei sind mindestens acht Polizisten getötet worden. 45 Menschen wurden verletzt. Vor der Zentrale der Anti-Aufruhr-Polizei sei ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen explodiert, teilte das Gouverneursamt der Provinz Sirnak mit. Das Gebäude wurde schwer beschädigt. Die Behörde sprach von einem Anschlag der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die überwiegend von Kurden bewohnte Provinz Sirnak grenzt an Syrien und den Irak. - Im Juli 2015 war nach zweieinhalb Jahren ein Waffenstillstand zwischen der PKK und der türkischen Regierung zerbrochen. Seitdem wurden hunderte Sicherheitskräfte bei Angriffen der PKK getötet. Die türkische Armee ging ihrerseits mit aller Härte gegen die PKK im Südosten des Landes vor.
    Italien will Not der Erdbebenopfer schnell lindern:
    Nach dem verheerenden Erdbeben in Italien hat die Regierung den Notstand ausgerufen. Zudem kündigte Ministerpräsident Matteo Renzi die Bereitstellung erster Hilfsgelder in Höhe von 50 Millionen Euro sowie Steuererleichterungen für die Menschen in den verwüsteten Orten an. Deren Wiederaufbau soll sofort in Angriff genommen werden, wie Renzi versprach. Die Zahl der Todesopfer des Bebens vom frühen Mittwochmorgen wurde zuletzt mit mindestens 250 angegeben. Die meisten Toten gab es in den Orten Amatrice und Accumoli in der Region Latium und in der Gegend um Pescara del Tronto. Tausende Menschen sind dort obdachlos. Derweil werden in Italien die Rufe nach besseren Vorsorgemaßnahmen lauter. Das Land müsse erdbebensicher werden, forderte etwa der frühere italienische Regierungschef Romano Prodi.
    Streikende töten angeblich Boliviens Vize-Innenminister:
    In Bolivien haben streikende Bergarbeiter laut Medienberichten den stellvertretenden Innenminister Rodolfo Illanes erschlagen. Die Arbeiter hätten den 56-Jährigen verschleppt und getötet, berichtet ein örtlicher Hörfunksender unter Berufung auf Augenzeugen. Offiziell bestätigt wurde dies bisher nicht. Die Bergarbeiter verlangen die Änderung des kürzlich verabschiedeten Bergbau-Gesetzes. Sie fordern unter anderem mehr Schürfrechte und das Recht, für Privatfirmen zu arbeiten. Die Proteste waren in dieser Woche in Gewalt umgeschlagen, nachdem die Arbeiter eine Autobahn blockiert hatten. Zwei Bergarbeiter starben, als die Polizei auf sie schoss. Der bolivianische Verband der Bergbaugenossenschaften Fencomin hat zu unbefristeten Protesten aufgerufen, nachdem Verhandlungen mit der Regierung gescheitert waren. Einst war Fencomin ein enger Verbündeter des linken Präsidenten Evo Morales.
    Lebenslange Haft für 28 Ex-Militärs in Argentinien:
    In Argentinien sind ein Ex-General und 27 weitere frühere Militärs wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in Córdoba sprach den degradierten General Luciano Benjamín Menéndez in 54 Mordfällen, 656 Fällen von Folter sowie 257 Entführungsfällen schuldig, die während der Militärdiktatur im Gefangenenlager "La Perla" begangen wurden. Zehn weitere Mitangeklagte erhielten Gefängnisstrafen zwischen zweieinhalb und 21 Jahren. Menéndez war von 1975 bis '79 allmächtiger Befehlshaber des 3. Armeekorps in Córdoba. In "La Perla" sollen bis zu 3000 illegal festgenommene Häftlinge gefoltert worden sein. Während der Militärdiktatur von 1976 bis '83 waren in Argentinien nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen bis zu 30.000 Oppositionelle ermordet worden.
    Toter und vier Verletzte bei Explosion in Belgien:
    Bei einer starken Explosion in einem Sportzentrum in der belgischen Gemeinde Chimay sind in der Nacht zum Freitag ein Mensch getötet und vier verletzt worden. Zwei Menschen hätten schwere Verbrennungen erlitten, teilte der Rettungsdienst mit. Der Polizeichef der Stadt, Pierre Maton, sagte, wahrscheinlich habe austretendes Gas die Explosion verursacht.
    Mächtige Spionage-Software für iPhones entdeckt:
    Der Elektronikkonzern Apple hat Sicherheitslücken in seinem iPhone-Betriebssystem iOS gestopft, die einer Spionage-Software weitreichenden Zugriff auf die Geräte ermöglichte. Nach bisherigen Erkenntnissen konnte das Schadprogramm Nachrichten und E-Mails mitlesen, Anrufe verfolgen, Passwörter abgreifen, Tonaufnahmen machen und den Aufenthaltsort des Nutzers aufzeichnen. Es soll auch gegen Menschenrechtler und Journalisten eingesetzt worden sein. Sicherheitsexperten zufolge steckt hinter der Spionage-Software ein Unternehmen aus Israel, das als eine Art Cyberwaffen-Händler gilt. Ein Sprecher der Firma "NSO Group" erklärte, man verkaufe nur an Regierungsbehörden und halte sich streng an Ausfuhrbestimmungen.
    11 min
  • 25.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Zahl der Erdbeben-Toten in Italien steigt auf mindestens 247:
    Nach dem Erdbeben in Italien steigt die Zahl der Toten weiter. Der Zivilschutz geht in einer vorläufigen Bilanz jetzt von 247 Toten aus. Das Erdbeben der Stärke 6,0 hatte in der Nacht zu Mittwoch mehrere Orte in Mittelitalien dem Erdboden gleichgemacht. Auch am Donnerstag gab es noch dutzende Nachbeben. Die Einsatzkräfte suchten in der Nacht mit Spürhunden und Taschenlampen weiter nach Überlebenden. Besonders betroffen sind die Orte Amatrice und Accumoli in Latium und Pescara del Tronto in den Marken. -- Italien ist stark erdbebengefährdet, weil unter dem Apennin die afrikanische und die eurasische Platte aufeinanderstoßen.
    Blutiges Ende der Attacke auf Amerikanische Universität in Kabul:
    Afghanische Sicherheitskräfte haben den Angriff auf die Amerikanische Universität in Kabul gewaltsam beendet. Die Polizei erschoss bei der Erstürmung des Campus in der afghanischen Hauptstadt nach eigenen Angaben zwei Angreifer. Zudem wurden im Verlauf der rund zehnstündigen Belagerung sieben Studenten und zwei Polizisten getötet, wie ein Sprecher des Innenministeriums sagte. Die Angreifer hatten zunächst eine Autobombe gezündet und waren dann in den schwer bewachten Uni-Bezirk eingedrungen. -- Die Elite-Hochschule war 2006 gegründet worden, sie zählt derzeit mehr als 1700 Studenten. Sie ist nach eigenen Angaben die einzige private Universität im islamisch geprägten Afghanistan, die gemeinnützig, unparteiisch und für Männer und Frauen gleichermaßen offen ist.
    Medien: Bundeswehr bereitet sich auf möglichen Incirlik-Abzug vor:
    Die Bundeswehr bereitet sich einem Medienbericht zufolge auf einen möglichen Abzug vom türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik vor. Wie der "Spiegel" unter Berufung auf Bundeswehrkreise berichtet, wird geprüft, ob die "Tornados" und Tankflugzeuge nach Jordanien oder Zypern verlegt werden können. Dazu müssten jedoch die Aufklärungseinsätze wegen des Umzugs für mindestens zwei Monate unterbrochen werden. In Incirlik sind 250 Bundeswehrsoldaten stationiert, die den US-geführten Kampf gegen die Extremisten-Miliz "Islamischer Staat" (IS) mit Aufklärungsflügen unterstützen. Die Türkei verwehrt deutschen Abgeordneten den Besuch in Incirlik. Als Auslöser gilt eine Resolution des Bundestags, der Anfang Juni das Massaker des Osmanischen Reiches an den Armeniern als Völkermord verurteilte.
    USA und Türkei gehen gemeinsam gegen IS in Syrien vor:
    Die Türkei und die von den USA angeführte Militärkoalition haben in Syrien eine gemeinsame Großoffensive gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) gestartet. Erstmals seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs ist die türkische Armee mit Bodentruppen gegen den IS im Einsatz. Dabei wird sie von Kampfflugzeugen der USA und deren Verbündeten unterstützt. Nach einem Treffen mit US-Vizepräsident Joe Biden erklärte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, syrische Rebellen hätten mit Unterstützung der Türkei bereits den Grenzort Dscharablus unter ihre Kontrolle gebracht. Die Türkei will mit dem militärischen Vorstoß in Syrien auch weitere Geländegewinne kurdischer Milizen verhindern. Rückendeckung dafür kam vom US-Vizepräsidenten. Die Kurden müssten sich aus Teilen Nordsyriens zurückziehen, sagte Biden. Andernfalls werde man ihnen weitere militärische Hilfen verweigern.
    Kolumbianische Regierung und FARC-Rebellen schließen offiziell Frieden:
    Die Regierung Kolumbiens und die linke Guerillaorganisation FARC haben offiziell Frieden geschlossen. Nach vier Jahren der Verhandlungen hätten die beiden Konfliktparteien eine endgültige Einigung gefunden, teilten die Garantiemächte Kuba und Norwegen in der kubanischen Hauptstadt Havanna mit. Das Abkommen soll im September unterzeichnet werden.
    Letzte Etappe im Amtsenthebungsverfahren gegen Rousseff:
    Das Amtsenthebungsverfahren gegen Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff geht in die entscheidende Phase. An diesem Donnerstag beginnt eine Sondersitzung des Senats. Der Mitte-Links-Politikerin wird vorgeworfen, am Parlament vorbei Kredite bewilligt und Zahlungen an Banken verzögert zu haben, um die Haushaltslage zu vertuschen. Rousseff weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet die angestrebte Amtsenthebung als Putsch. Sie ist seit Januar 2011 Staatspräsidentin und wurde 2014 mit knapper Mehrheit wiedergewählt. Die Abstimmung im Senat über die Zukunft der 68-Jährigen wird bis Ende August erwartet. Ihre Amtsenthebung gilt als wahrscheinlich. Anfang Mai war sie für zunächst 180 Tage suspendiert worden.
    10 min
  • 24.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Mindestens zehn Tote bei Erdbeben in Italien:
    Bei einem Erdbeben im Zentrum Italiens sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Das berichteten italienische Medien unter Berufung auf lokale Behörden. Vom Zivilschutz gab es zunächst keine offiziellen Opferzahlen, da die Lage noch unübersichtlich war. Am stärksten betroffen waren Accumoli, Amatrice, Posta und Arquata del Tronto. Die Erdstöße, deren Epizentrum nahe der Ortschaft Norcia lag, hatten in der Nacht zum Mittwoch nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 6,2 erreicht. Im 150 Kilometer entfernten Rom waren sie deutlich zu spüren.
    Türkei beginnt Offensive gegen IS-Stellungen in Syrien:
    Die Türkei und mit ihr verbündete Kämpfer haben eine Offensive zur Befreiung des Grenzorts Dscharablus in Nordsyrien von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) begonnen. Die türkische Armee arbeite dabei mit Luftverbänden der internationalen Anti-IS-Allianz zusammen, erklärte die Regierung in Ankara. Türkischen Medienberichten zufolge wurden hunderte syrische Rebellen, die von der Türkei unterstützt werden, um Dscharabulus zusammengezogen. Aus Militärkreisen verlautete, türkische Spezialkräfte seien über die Grenze vorgerückt, um eine Passage zu eröffnen. Von einer Bodenoffensive könne aber noch nicht gesprochen werden. Zugleich rücken auch kurdische Einheiten immer weiter auf Dscharablus vor. Von dort aus waren in den vergangenen Tagen türkische Städte beschossen worden.
    Staat machte im ersten Halbjahr 18,5 Milliarden Euro Plus:
    Der deutsche Staat hat im ersten Halbjahr einen Überschuss von 18,5 Milliarden Euro erzielt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, ergibt dies bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt eine Überschussquote von 1,2 Prozent. Die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung konnten demnach weiter von einer günstigen Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung sowie einer moderaten Ausgabenpolitik profitieren. 9,7 Milliarden Euro entfielen den Statistikern zufolge auf den Bund. Die Länder erzielten einen Überschuss von 0,4 Milliarden Euro, die Gemeinden machten ein Plus von 2,5 Milliarden Euro. Die Sozialversicherung verbuchte einen Einnahmeüberschuss in Höhe von 5,9 Milliarden Euro.
    China kritisiert nordkoreanischen Raketentest scharf:
    Nachdem Nordkorea in der Nacht zum Mittwoch erneut eine ballistische Rakete getestet hat, hat China seinen Verbündeten Nordkorea scharf kritisiert. "China ist gegen jedes Verhalten, das Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hervorruft", sagte der chinesische Außenminister Wang Yi. Die nordkoreanische Armee hatte nach Angaben aus Südkorea von einem U-Boot eine Rakete abgeschossen. Dem Land sind Starts von Raketen, die atomare Sprengköpfe tragen könnten, per UN-Resolution untersagt. Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist sehr angespannt, weil Südkorea und die USA ein gemeinsames Großmanöver begonnen haben. Nordkorea drohte mit einem "atomaren Erstschlag" für den Fall, dass die Souveränität des Landes verletzt werde.
    Bombenanschlag auf ein Hotel in Thailand:
    Bei einem Bombenanschlag auf ein Hotel im Süden Thailands ist ein Mensch getötet worden. Mindestens 30 Personen seien verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Alle Opfer seien Thailänder. Die Detonationen seien durch zwei Sprengsätze ausgelöst worden, die in einem Auto sowie in einem Lastwagen vor dem Hotel deponiert worden waren. Erst vor knapp zwei Wochen war das südostasiatische Land von einer Serie von Bombenanschlägen erschüttert worden. Dabei starben insgesamt vier Menschen. Die Ermittler machten damals eine einzige Gruppe für die Angriffe verantwortlich, nannte jedoch keine Einzelheiten.
    Europol sprengt Tauschnetzwerk für Kinderpornografie:
    Die europäische Polizeibehörde Europol hat ein internationales Netzwerk für Kinderpornografie ausgehoben. Wie eine Europol-Sprecherin mitteilte, wurden bei Polizeieinsätzen in 28 europäischen Ländern 75 Verdächtige festgenommen. Sie sollen über das Internet kinderpornografische Bilder geteilt haben. Die Operation "Daylight" sei durch Informationen der Schweizer Polizei ins Rollen gekommen. Die Verdächtigen nutzten demnach das sogenannte Darknet sowie Verschlüsselungstechniken. Die Sprecherin von Europol erklärte, es gebe einen besorgniserregenden Trend, verstärkt Kleinkinder im Alter von weniger als 18 Monaten zu missbrauchen.
    CNN: Hackerangriffe aus Russland auf US-Medien:
    Hacker haben laut einem Bericht des TV-Senders CNN eine Reihe von US-Medien angegriffen, darunter die "New York Times". Die Täter sollen Verbindungen zu Russland haben. Die US-Bundespolizei und andere Behörden untersuchten die Vorfälle, zitierte der Sender Behördenvertreter. Demnach halten es die US-Ermittler für wahrscheinlich, dass der russische Geheimdienst hinter den Hackerangriffen steckt. Eine Sprecherin der "New York Times" wollte die Informationen zunächst nicht bestätigen. Die US-Regierung wurde in jüngster Zeit wiederholt Opfer von Cyberattacken. Anfang Juni 2015 war bekannt geworden, dass bei einem Hackerangriff Daten von Millionen Regierungsangestellten abgerufen wurden.
    11 min
  • 23.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Merkel, Hollande und Renzi wollen Sicherheit stärken:
    In Zeiten von Terrorgefahr und Flüchtlingsströmen wollen Deutschland, Frankreich und Italien der Europäischen Union neue Impulse geben. Nach einem Gespräch mit dem französischen Präsidenten François Hollande und Italiens Regierungschef Matteo Renzi sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, die EU-Staaten müssten mehr für die innere und äußere Sicherheit tun. Daher sollten der Austausch zwischen den Geheimdiensten verbessert und die Zusammenarbeit im Bereich Verteidigung ausgebaut werden. Bei der Aufgabe, die Grenzschutzmechanismen zu verbessern, sei die EU bereits vorangekommen, betonte die Kanzlerin. Als weiteres Anliegen des Dreier-Gipfels nannte Merkel Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft. Gastgeber Renzi hatte seine Kollegen aus Deutschland und Frankreich auf die Insel Ventotene eingeladen. Vor den Beratungen zeigte er ihnen das Grab des kommunistischen Aktivisten und Journalisten Altiero Spinelli, eines Vordenkers der Europäischen Integration.
    Ankara zieht Botschafter aus Österreich ab:
    Angesichts der angespannten Beziehungen zu Österreich hat die Türkei ihren Botschafter aus Wien zurückgerufen. Leider seien die bisherigen Gründe für die Aufrechterhaltung der Zusammenarbeit mit Österreich entfallen, erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Zugleich warf er dem Land vor, die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK zu unterstützen. Hintergrund dürfte eine Kurden-Kundgebung in Wien sein, die am Samstag unter dem Motto "Demonstration gegen Menschenrechtsverletzungen in der Türkei und die Isolation von (PKK-Führer) Abdullah Öcalan" stattfand. Anfang August hatte der österreichische Bundeskanzler Christian Kern zudem einen Abbruch der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei gefordert, woraufhin ihm Ankara - so wörtlich - "radikalen Rassismus" vorwarf. Für große Empörung sorgte in der Türkei zuletzt auch eine Schlagzeile der "Kronen Zeitung", die auf Bildschirmen am Wiener Flughafen zu sehen war. Die darin enthaltene Behauptung, dass die Türkei Sex mit Kindern unter 15 Jahren erlaube, beflecke das Bild der Türkei, betonte ein türkischer Diplomat.
    Merkel fordert von türkischstämmigen Bürgern Loyalität:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat von türkischstämmigen Bürgern in Deutschland Loyalität eingefordert. "Von den Türkischstämmigen, die schon lange in Deutschland leben, erwarten wir, dass sie ein hohes Maß an Loyalität zu unserem Land entwickeln", sagte Merkel den "Ruhr Nachrichten". Dafür versuche die Regierung ein offenes Ohr für die Anliegen türkischstämmiger Bürger zu haben und sie zu verstehen. Auch halte man engen Kontakt mit den Migrantenverbänden. Zugleich warnte Merkel Anhänger und Gegner des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan vor Gewalt in Deutschland. Meinungs- und Demonstrationsfreiheit gelte in Deutschland für alle, die hier leben, aber Meinungsverschiedenheiten müssten friedlich ausgetragen werden.
    CSU will Doppelpassgesetz wieder abschaffen:
    Die CSU will die von der großen Koalition eingeführte Liberalisierung des Einwanderungsrechts wieder rückgängig machen. "Der Doppelpass wird immer mehr zum Regelfall, das wollen wir nicht, daher müssen wir zum alten Staatsbürgerschaftsrecht zurück", sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer der "Rheinischen Post". Nur Einwanderer, die lange in Deutschland lebten, sich gut integriert hätten und sich eindeutig zu den Werten und Prinzipien bekennen würden, könnten die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, so Scheuer weiter. Der deutsche Pass sei kein Ramschartikel. Forderungen der Grünen, jedem in Deutschland geborenen Kind automatisch den deutschen Pass zu geben, wies der CSU-Politiker als "völlig daneben" zurück.
    Weiter keine Einigung bei Verhandlungen zwischen VW und Zulieferern:
    Bei den Verhandlungen zwischen Volkswagen und zwei Zulieferern gibt es auch nach mehrstündigen nächtlichen Verhandlungen keine Einigung. Nach Auskunft eines Sprechers, hake es noch an ein paar Detailpunkten. Er bezeichnete die Chancen für eine Einigung mit 50:50. VW und die zur Prevent-Gruppe gehörenden Zulieferern Car Trim und ES Automobilguss verhandeln bereits seit Montagnachmittag ununterbrochen. Car Trim und ES Automobilguss hatten die Lieferung von Bezügen für Autositze und Getriebegehäuse an Volkswagen eingestellt. Hintergrund ist ein Streit wegen eines von VW gekündigten Auftrags. Bei VW stoppte bereits am Montag die Produktion in sechs Werken wegen fehlender Teile. Fast 30.000 VW-Beschäftigte müssen in den kommenden Tagen zuhause bleiben.
    10 min

About Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

From the publisher's feed

B2 | Deutsch für Fortgeschrittene: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

Best of Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Coffee Break German by Coffee Break Languages

Coffee Break German

1,463 Listeners

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen

98 Listeners

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen

126 Listeners

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen

37 Listeners

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen

75 Listeners

News in Slow German (Intermediate) by Linguistica 360

News in Slow German (Intermediate)

221 Listeners

Slow German by Annik Rubens

Slow German

450 Listeners

Auf Deutsch gesagt! by Robin Meinert

Auf Deutsch gesagt!

107 Listeners

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern by Cari, Manuel und das Team von Easy German

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

945 Listeners

Deutsch Podcast - Deutsch lernen by Deutsch-Podcast

Deutsch Podcast - Deutsch lernen

144 Listeners

Deutsch lernen durch Hören by www. einfachdeutschlernen.com

Deutsch lernen durch Hören

82 Listeners

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast by expertlygerman.com

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast

98 Listeners

German Stories - Learn German with Stories by german-stories.com

German Stories - Learn German with Stories

184 Listeners

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene by Patrick Thun und Jan Kruse

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene

47 Listeners

Slow German listening experience by Teja D.

Slow German listening experience

97 Listeners