Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Download on the App Store
  • Favorites

    666

    Followers

  • Typical duration

    9 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen episodes

  • 22.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Rio verabschiedet die Olympischen Spiele:
    Mit einer bunten und lebensfrohen Show sind die Olympischen Spiele in Brasilien zu Ende gegangen. IOC-Präsident Thomas Bach sprach in Rio zum Abschied von "wunderbaren Spielen in der wunderbaren Stadt". Tokio präsentierte sich bei der Schlussfeier bereits als "Stadt der Wasserwege, der Festivals und des Sports" für die Sommerspiele 2020. Die deutsche Mannschaft war mit 17-mal Gold, 10-mal Silber und 15-mal Bronze nach 306 Wettbewerben auf Rang fünf in der Medaillenwertung gelandet, einem ähnlichen Ergebnis wie 2012 in London. Stärkste Nation waren auch in Rio die USA, vor Großbritannien und China.
    Umfrage: Deutschland mit Flüchtlingen "bunter und vielfältiger":
    Eine Mehrheit der Bundesbürger - 56 Prozent - sieht Deutschland laut einer Umfrage durch die Zuwanderung von Flüchtlingen als "bunter und vielfältiger" an. Zugleich befürchten 58 Prozent mehr Terroranschläge im Land, so die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zur Flüchtlingspolitik der Bundesregierung, die die Deutsche Welle in Auftrag gegeben hat. 51 Prozent vertraten demnach die Meinung, dass die deutsche Wirtschaft durch zugewanderte Arbeitskräfte gestärkt werde. Eine ebenso knappe Mehrheit der Befragten hält allerdings das deutsche Bildungs- und Sozialsystem durch die Flüchtlingspolitik für überfordert. Unabhängig von ihren Präferenzen für bestimmte Parteien, sind es vor allem jüngere und gebildetere Deutsche, die eine bunte Gesellschaft begrüßen.
    Erdogan: Attentäter von Gaziantep war ein Kind:
    Der Anschlag auf eine kurdische Hochzeitsfeier in der türkischen Stadt Gaziantep ist nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan von einem Kind zwischen 12 und 14 Jahren verübt worden. Es habe sich nach bisherigen Erkenntnissen um ein Selbstmordattentat gehandelt. Erdogan vermutet, dass die IS-Terrormiliz hinter dem Anschlag mit mindestens 51 Toten und fast 70 Verletzten steht. Das Attentat löste international Bestürzung aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete die Tat in einem Kondolenztelegramm als feige und hinterhältig.
    Prozess um zerstörtes Welterbe von Timbuktu vor Strafgerichtshof:
    Zum ersten Mal muss sich ein mutmaßlicher Dschihadist wegen der Zerstörung von UNESCO-Weltkulturerbe vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten. In Den Haag beginnt an diesem Montag der Prozess gegen Ahmad al-Faqi al-Mahdi aus Mali, einem Rebellenführer der mit Al-Kaida-Verbündeten Gruppierung Ansar Dine. Al-Mahdi soll 2012 in Timbuktu die Zerstörung von neun Mausoleen und einer Moschee organisiert haben. Die Zerstörung der mittelalterlichen Bauwerke hatte weltweit Entsetzen ausgelöst. Die Wüstenstadt Timbuktu war jahrhundertelang ein wichtiges Kulturzentrum des Islam. Chefanklägerin Fatou Bensouda nannte die Taten "einen feigen Angriff auf Würde und Identität ganzer Bevölkerungen".
    US-koreanisches Manöver - Drohungen aus Nordkorea:
    Begleitet von wütenden Drohungen aus Nordkorea haben die Streitkräfte Südkoreas und der USA ein gemeinsames Manöver gestartet. Die nordkoreanische Volksarmee kündigte in einer Erklärung einen "atomaren Erstschlag" an, sollte die Souveränität ihres Landes verletzt werden. Südkoreaner und Amerikaner spielen bei der zweiwöchigen Übung das Szenario einer Invasion aus dem kommunistischen Norden durch. Das Manöver ist zu großen Teilen computersimuliert, doch wirken dabei auch 50.000 südkoreanische und 25.000 US-Soldaten mit.
    Trump vor Kehrtwende bei Einwanderungspolitik?:
    Im US-Präsidentschaftswahlkampf deutet sich eine mögliche Änderung der Haltung des republikanischen Kandidaten Donald Trump zum Thema Einwanderung an. Seine neue Wahlkampagnen-Managerin Kellyanne Conway sagte dem Sender CNN, Trump plane einen "fairen und menschlichen" Ansatz im Umgang mit Menschen ohne Bleiberecht in den USA. Zuvor hatte der Immobilienmilliardär bei einem Treffen mit spanischsprachigen Unterstützern in New York eine Aufenthaltsgenehmigung für Millionen Migranten ohne gültige Papiere ins Gespräch gebracht. Bisher hatte Trump die Ausweisung der nach Schätzungen rund elf Millionen in den USA illegal lebenden Einwanderer gefordert. Mit einem weniger harten Kurs in der Einwanderungspolitik könnte Trump versuchen, im Präsidentschaftswahlkampf zu punkten. Zuletzt war er in Umfragen deutlich hinter die demokratische Bewerberin Hillary Clinton zurückgefallen.
    Deutsche Opposition beklagt Zivilschutz-Konzept als Panikmache:
    Grüne und Linke im Deutschen Bundestag haben das neue Konzept der Bundesregierung zur Zivilverteidigung als bewusste Angstmache kritisiert. Man könne die Menschen "mit immer neuen Vorschlägen, so auch zu Hamsterkäufen, völlig verunsichern", beklagte der Fraktionschef der Linken, Dietmar Bartsch, in der Zeitung "Kölner Stadt-Anzeiger". Die Grünen kritisierten eine Vermischung von ziviler Vorsorge mit militärischen Szenarien, zudem einen Rückgriff auf "jahrzehntealte Konzepte". Zum ersten Mal seit dem Ende des Kalten Krieges will die Bundesregierung die Bevölkerung laut einem Pressebericht dazu animieren, für einen Krisenfall Notvorräte für zehn Tage anzulegen .
    12 min
  • 20.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Usain Bolt schreibt mit Staffelsieg Olympia-Geschichte:
    Die 4x100 Meter-Staffel aus Jamaika hat bei den Olympischen Spielen Gold gewonnen. Schlussläufer Usain Bolt schrieb mit seiner dritten Goldmedaille in Rio de Janeiro Olympia-Geschichte. Als erster Leichtathlet gewann er bei drei aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen alle drei Kurzstrecken - 100 Meter, 200 Meter und den Staffelwettbewerb. - Die deutschen Fußballerinnen haben erstmals olympisches Gold gewonnen. Im Finale schlug die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes im Maracanã-Stadion Schweden mit 2:1 (0:0).
    USA schicken Kampfjets zur Unterstützung syrischer Kurden:
    Angesichts einer neuen Offensive der syrischen Regierungstruppen im Nordosten des Landes haben die USA den dortigen Kurden Luftunterstützung gegeben. Mit dem Einsatz mehrerer Kampfjets hätten die US-Streitkräfte ihre Verbündeten "geschützt" und klar gemacht, dass die US-Luftwaffe "Truppen am Boden im Bedrohungsfall schützen" werde, sagte Pentagonsprecher Jeff Davis in Washington. Die Angriffe der syrischen Truppen auf die von Kurden gehaltene Stadt Hassaka begannen am Mittwoch, die US-Luftwaffe griff erstmals am Donnerstag ein. Der größte Teil Hassakas wird von der Kurdenmiliz YPG kontrolliert. Die YPG ist ein wichtiger Verbündeter der USA im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat".
    US-Wahlkampf: Trumps Wahlkampfmanager Manafort gibt auf:
    Der Wahlkampfchef des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. Paul Manafort war wegen dubioser Geldflüsse aus der Ukraine in die USA in die Kritik geraten. Nach Recherchen der "New York Times" hatte er Millionenbeträge von der pro-russischen Partei des früheren ukrainischen Präsidenten Victor Janukowitsch erhalten. Als Berater war Manafort den Berichten zufolge nicht nur für Janukowitsch tätig, sondern auch für den früheren philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos, der Mitte der 1980-er Jahre wegen Korruption abgesetzt wurde. Neuer Wahlkampfchef Trumps ist Steve Bannon, der Leiter des rechtspopulistischen Nachrichtenportals "Breitbart".
    Fast 7000 Flüchtlinge im "Dschungel" von Calais:
    Die französischen Behörden haben eingeräumt, dass die Zahl der Menschen in dem provisorischen Flüchtlingscamp der Hafenstadt Calais massiv angestiegen ist. Zuletzt seien in dem unter dem Namen "Dschungel" bekannten Lager rund 6900 Flüchtlinge gezählt worden, teilte die zuständige Präfektur mit. So viele Menschen hatten die Behörden seit der Entstehung des derzeitigen Lagers im Frühjahr 2015 noch nie registriert. Hilfsorganisationen gehen von deutlich höheren Zahlen aus und hatten vor kurzem von mehr als 9000 Menschen gesprochen. Eigentlich bemühen sich die Behörden seit Monaten, die Zahl der illegalen Einwanderer zu senken, die auf einer Brache an der Peripherie von Calais in einer slumartigen Siedlung hausen. Die meisten Flüchtlinge hoffen, von dort aus über den Ärmelkanal oder durch den Kanaltunnel nach Großbritannien zu gelangen. Sie versprechen sich dort bessere Chancen und beantragen deswegen kein Asyl in Frankreich.
    VW geht juristisch gegen Zulieferer vor:
    Im Streit zwischen dem Volkswagen-Konzern und zwei Zulieferern verschärft Europas größter Autobauer die Gangart. Volkswagen kündigte an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen. Die Hersteller weigern sich, die bestellten Teile für Getriebe und Sitze zu liefern. Deshalb steht die Produktion bei VW teilweise still. So stoppt das Stammwerk in Wolfsburg die Fertigung des Modells Golf für mindestens eine Woche. Bereits seit Donnerstag ruht die Passat-Produktion im Werk Emden. VW erzielte juristisch einen vorläufigen Erfolg. Das Landgericht Braunschweig verpflichtete die beiden Hersteller aus Sachsen mit einstweiligen Verfügungen zur Lieferung. Die Richter verfügten Strafzahlungen, sollte nicht sofort geliefert werden. Die Zulieferfirmen machen VW für den Streit verantwortlich. Nach ihren Angaben hat der Konzern Aufträge frist- und grundlos gekündigt. Deshalb sah man sich zum Lieferstopp gezwungen.
    8 min
  • 19.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Bundesregierung begrüßt russisches Angebot zu Feuerpause in Aleppo:
    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat das russische Angebot einer 48-stündigen Feuerpause in der umkämpften syrischen Metropole Aleppo begrüßt. Dies sei ein entscheidender Schritt, um die Menschen vor Ort mit dringend benötigten Nahrungsmitteln, medizinischer Hilfe und sauberem Trinkwasser vorsorgen zu können, hieß es im Auswärtigen Amt. Nun solle auch die bewaffnete Opposition die Waffenruhe mittragen. Die EU verlangte eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen. Die russische Ankündigung sei während der jüngsten Genfer Gespräche zur Lage in Syrien erfolgt, will die Nachrichtenagentur Reuters erfahren haben. Das Moskauer Verteidigungsministerium hatte über Twitter Zustimmung signalisiert. Aleppo ist zwischen syrischen Regierungstruppen und Rebellen geteilt, Hunderttausende Menschen sind eingekesselt.
    Bundeskanzlerin Merkel bleibt bei Burka-Verbot vage:
    Burkas und Vollverschleierung muslimischer Frauen behindern nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel die Integration. Ob sie in bestimmten Teilbereichen ein Verbot für sinnvoll hält, ließ Merkel offen. Es gehe hier um eine "politische und rechtliche Abwägungsfrage", für deren Lösung sie auf Bundesinnenminister Thomas de Maizière setze, sagte die CDU-Vorsitzende dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Ein generelles Verbot hatte der Minister ausgeschlossen. Die Unions-Innenminister aus den Ländern beenden an diesem Freitag ihre Beratungen über die innere Sicherheit und werden ihre Forderungen in einer "Berliner Erklärung" zusammenfassen.
    Türkei wünscht EU-Beitritt in spätestens sechs Jahren:
    Die Türkei will binnen der nächsten sechs Jahre Mitglied der Europäischen Union (EU) werden. Der türkische EU-Botschafter Selim Yenel sagte der Zeitung "Die Welt", bevor die türkische Republik im Jahr 2023 hundert Jahre alt werde, wolle das Land der Union beitreten. Das wäre "die Krönung" für sein Land, so der Brüsseler Diplomat. Ihm zufolge strebt die Türkei eine vollwertige Mitgliedschaft an. Nach Einschätzung Yenels würde das die Standards in der Türkei in allen Bereichen erhöhen, also in politischen und wirtschaftlichen Fragen, aber auch beim Verbraucher- und Gesundheitsschutz. Viele EU-Politiker schätzen die Aussichten auf Fortschritte in den Beitrittsverhandlungen als gering ein - unter anderem, weil die türkische Regierung erwägt, die Todesstrafe wieder einzuführen. Die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Türkei laufen seit dem Jahr 2005.
    Mexikanische Polizei soll willkürlich getötet haben:
    Mexikanische Bundespolizisten sollen im vergangenen Jahr 22 mutmaßliche Mitglieder eines Drogenkartells willkürlich getötet haben. Die Nationale Menschenrechtskommission erklärte, die Verdächtigen seien bei einem Einsatz im Südwesten des Landes bereits gefasst gewesen, hätten mit dem Rücken zur Wand gestanden und seien dann erschossen worden. Die Kommission wirft der Polizei außerdem vor, Beweise manipuliert zu haben, um den wirklichen Tathergang zu vertuschen. Die Polizei wies die Vorwürfe zurück. Nach ihren Angaben hatte sie aus Notwehr gehandelt. Die mutmaßlichen Kriminellen sollen auf sie geschossen haben. Gegen mexikanische Sicherheitskräfte werden immer wieder Vorwürfe laut, die Menschenrechte zu missachten. Im Südwesten des Landes kämpfen mehrere Kartelle um die Vorherrschaft im Drogenhandel.
    "Ärzte ohne Grenzen" räumen Kliniken im Jemen :
    Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" hat ihre Mitarbeiter aus sechs Krankenhäusern im Norden des Jemen abgezogen, nachdem dort am Montag bei einem Luftangriff auf eine Klinik 19 Menschen getötet worden waren. Die in Paris ansässige Organisation erklärte, sie habe das Vertrauen in die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition verloren, "solche tödlichen Angriffe zu verhindern". Man halte die Kliniken in den Regionen Saada und Hadscha nicht länger für sicher.
    Golf-Produktion liegt still - VW-Konzern droht Zulieferfirmen:
    Volkswagen will laut einem Pressebericht hart gegen die beiden Zulieferfirmen vorgehen, die durch einen Lieferstopp von Komponenten die Produktion in Deutschland teilweise zum Stillstand bringen. Man sei dazu gezwungen, die "zwangsweise Durchsetzung der Belieferung vorzubereiten", wird der Autokonzern in der "Süddeutschen Zeitung" zitiert. "Dazu gehören Ordnungsgeld, Ordnungshaft, Beschlagnahme, die über das Gericht beantragt werden", erklärte VW der "SZ". Weil Car Trim und ES Automobil Guss aus Sachsen Sitzbezüge und Getriebeteile nicht liefern, wird in mittlerweile vier VW-Werken nur noch eingeschränkt gearbeitet. Modelle wie der Golf oder der Passat laufen nicht wie gewohnt vom Band.
    10 min
  • 18.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    De Maiziere verteidigt Einschätzung der Türkei :
    Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat die Einstufung der Türkei als "zentrale Aktionsplattform" für Islamisten im Nahen Osten durch sein Ministerium verteidigt. Das sei eine "pointierte Darstellung eines Teilaspekts türkischer Wirklichkeit", sagte der CDU-Politiker dem Sender rbb. Die türkische Regierung hatte sich empört über die Einschätzung geäußert. Es wurden Klarstellungen gefordert. Von Seiten der Bundesregierung wurde daran erinnert, dass man sich schon wiederholt mit der türkischen Unterstützung für die ägyptische Muslimbrüderschaft und die palästinensische Hamas beschäftigt habe. Ein Regierungssprecher betonte die engen Beziehungen nach Ankara und den gemeinsamen Kampf gegen den "Islamischen Staat". Das Auswärtige Amt wollte sich die Einschätzung des Innenressorts "nicht zu eigen machen".
    Zahl der Festnahmen in Türkei auf mehr als 40.000 gestiegen:
    Auch mehr als vier Wochen nach dem Putschversuch in der Türkei reißt die Welle der Festnahmen und Entlassungen nicht ab. Bislang seien 40.029 Menschen festgenommen worden, berichtete der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim in einer im Fernsehen übertragenen Rede. Gegen 20.355 von ihnen sei Haftbefehl ergangen. Bereits 79.900 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes hätten ihre Posten räumen müssen, sagte der Regierungschef weiter. Zudem seien 4262 Firmen und Einrichtungen geschlossen worden, weil sie mit dem Prediger Fethullah Gülen zusammengearbeitet haben sollen. - Die Regierung in Ankara hält den seit 1999 im selbst gewählten Exil in den USA lebenden Gülen für den Drahtzieher des Putschversuchs am 15. Juli. Gülen hat den Umsturzversuch von Teilen des Militärs verurteilt und bestreitet eine Verwicklung darin.
    Amnesty prangert Mord und Folter in Gefängnissen Syriens an :
    In staatlichen syrischen Gefängnissen sollen laut einem Bericht von Amnesty International seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 fast 18.000 Menschen umgekommen sein. Sie seien durch Folter, Misshandlungen und katastrophale Haftbedingungen ums Leben gekommen, teilte die Menschenrechtsorganisation in Berlin mit. Der Bericht stütze sich auf die Aussagen von 65 Folterüberlebenden. Die Organisation spricht von "systematischen Übergriffen auf Zivilisten", die "als Verbrechen gegen die Menschlichkeit" eingestuft werden müssten. - Als besonders berüchtigt wird das Militärgefängnis Saidnaja nördlich von Damaskus genannt.
    Ex-Militärs in Chile wegen Ermordung von Häftlingen verurteilt:
    Sieben ehemalige Militärs sind in Chile wegen der Ermordung von politischen Häftlingen während der Militärdiktatur verurteilt worden. Ein Oberst und ein Major im Ruhestand wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, wie chilenische Medien berichten. Weiteren fünf Militärs wurden Haftstrafen von 10 bis 15 Jahren auferlegt. Die Verurteilten wurden für schuldig befunden, im September und Oktober 1973 elf Häftlinge in einem Gefängnis in der nordchilenischen Hafenstadt Pisagua gefoltert und erschossen zu haben. Unter der Diktatur von General Augusto Pinochet (1973-1990) wurden nach offiziellen Angaben rund 40.000 Menschen illegal festgenommen und gefoltert. Mehr als 3000 von ihnen wurden getötet.
    Honduras schasst ein Drittel der Polizeiführung wegen Korruption:
    Honduras hat ein Drittel seiner leitenden Polizeibeamten wegen Verbindungen zur organisierten Kriminalität entlassen. Von 946 überprüften Polizisten mit Führungsfunktion seien 313 von ihren Posten entbunden worden, heißt es in einem Bericht, den eine Sonderkommission in der Hauptstadt Tegucigalpa dem Parlament vorlegte. Das Gremium will nun rund 10.000 Polizisten niedrigerer Rangstufen überprüfen. - Der mittelamerikanische Staat leidet unter einer extrem hohen Verbrechensrate und unter weit verbreiteter Korruption im Staatsapparat. Präsident Juan Orlando Hernández hatte deshalb den "Sicherheitsnotstand" ausgerufen.
    Cisco entlässt 5.500 Mitarbeiter:
    Der US-Netzwerkausrüster Cisco entlässt im Rahmen seiner Neuausrichtung 5.500 Mitarbeiter. Dies entspreche fast sieben Prozent der Belegschaft, gab der Konzern in San Jose bekannt. In einem Medienbericht war zuvor die Rede davon, es könnten sogar rund 14.000 Stellen wegfallen. - Im abgelaufenen Quartal sei der Umsatz um 1,6 Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar zurückgegangen, teilte Cisco weiter mit. Im traditionellen Geschäft mit Routern habe das Minus sogar sechs Prozent betragen. Dagegen stieg der Umsatz in der Sparte für Sicherheitslösungen um 16 Prozent. Hier soll künftig einer der Schwerpunkte liegen. Der Nettogewinn legte auf 2,8 Milliarden Dollar zu, nach 2,3 Milliarden im Vorjahreszeitraum.
    11 min
  • 17.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    IOC erkennt russischen Staffel-Olympiasieg von 2008 ab:
    Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat der russischen 4x100-Meter-Staffel der Frauen die Goldmedaille von den olympischen Leichtathletik-Wettbewerben 2008 in Peking aberkannt. Wie das IOC mitteilte, ist die Staffelläuferin Julia Schermoschanskaja bei Nachtests positiv auf Anabolika getestet worden. Neuer Olympiasieger ist die Staffel aus Belgien, Silber geht an Nigeria und Bronze an Brasilien. Deutschland rückt in der Wertung von Platz fünf auf vier vor. Das IOC hatte von den Sommerspielen in Peking und London 2012 zusammen 1243 Proben nachgetestet. Insgesamt waren bislang 98 Proben nachträglich positiv. Die bei Schermoschanskaja nachgewiesenen Anabolika Turinabol und Stanozolol waren verbreitet - auch in der DDR. Prominentester Fall mit Stanozolol-Missbrauch ist bis heute der des Sprinters Ben Johnson. Der Kanadier hatte 1988 in Seoul das Finale über 100 Meter gewonnen. Wenige Stunden später wurde ihm die Goldmedaille wegen Dopings wieder aberkannt.
    Massive Waldbrände in Kalifornien:
    Mehr als 80.000 Menschen sind von den Behörden in Kalifornien aufgefordert worden, sich vor den sich ausbreitenden Buschfeuern in Sicherheit zu bringen. Rund 30.000 Häuser und Wohnungen befänden sich in der Gefahrenzone, teilte die Forst-Behörde im Bezirk San Bernardino mit. Über 700 Feuerwehrleute waren in der Bergregion am Cajon-Straßenpass, rund 110 Kilometer nordöstlich von Los Angeles, im Einsatz. Wie die "Los Angeles Times" berichtete musste die 1800 Meter hoch gelegene Ortschaft Wrightwood, im Winter ein beliebter Skiort, komplett geräumt werden. Das Ausmaß der Zerstörung in dem ländlichen Gebiet war zunächst nicht bekannt. Eine anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen um 35 Grad Celsius hatte die Lage verschärft. Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, ließ in der Region den Notstand ausrufen. Die Polizei hatte einen 40-jährigen Mann wegen Verdachts auf Brandstiftung festgenommen.
    Kuka-Übernahme ist laut Wirtschaftsministerium rechtens:
    Der chinesische Midea-Konzern darf den deutschen Roboter-Hersteller Kuka übernehmen. Wie der Bayerische Rundfunk berichtete, erhebe das Bundeswirtschaftsministerium gegen die Übernahme keine rechtlichen Bedenken. Eine Prüfung habe ergeben, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit in Deutschland durch die Übernahme nicht gefährdet werde. Nur wenn ein Grundinteresse der Gesellschaft in den Bereichen Telekommunikation, Strom- oder Wasserversorgung berührt wäre, könne das Ministerium ein förmliches Verfahren gegen die Übernahme starten, zitierte der Sender Ministeriumskreise.
    Medien: Lieferant der Amok-Waffe von München hatte Komplizin:
    Der mutmaßliche Verkäufer der Pistole, die beim Amoklauf in München eingesetzt wurde, handelte nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" nicht allein. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt bestätigte demnach, dass es eine zweite Festnahme gab. Zuvor war im hessischen Marburg der 31-Jährige gefasst worden, der Waffen im sogenannten Darknet angeboten haben soll. Die Polizei hatte ihn mit einem Scheingeschäft geködert. Laut "Spiegel" hätte eine ebenfalls festgenommene Komplizin die bestellte Ware nach deren Bezahlung ausliefern sollen. Bei ihr seien mehrere Pistolen und Munition sichergestellt worden. Der Amokschütze, der im Juli neun Menschen und sich selbst erschoss, war nach Erkenntnissen der Ermittler über einen abgeschirmten Teil des Internets an die Tatwaffe gelangt.
    Milliardenlasten durch Kämpfe im Jemen:
    Der Bürgerkrieg im Jemen hat bisher Sachschäden und wirtschaftliche Ausfälle in Höhe von mehr als 14 Milliarden US-Dollar - umgerechnet 12 Milliarden Euro - verursacht. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen nichtöffentlichen Bericht der Weltbank, der Vereinten Nationen und der Europäischen Union. Im Jemen kämpfen schiitische Huthi-Rebellen gegen die international anerkannte Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Dieser wird von einer internationalen Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens gestützt. In den 16 Monaten des Bürgerkriegs wurden mehr als 6500 Menschen getötet, die Hälfte davon Zivilisten. Mehrere Millionen Einwohner haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und ausreichender medizinischer Versorgung.
    Hambüchen turnt sensationell zu Olympia-Gold:
    Das deutsche Team hat seinen bislang erfolgreichsten Tag bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro erlebt. Fabian Hambüchen beendete seine Turn-Karriere mit der Gold-Medaille an seinem Paradegerät, dem Reck. Bahnradfahrerin Kristina Vogel bezwang im Sprint Rebecca James aus Großbritannien und holte damit ebenfalls Gold. Zuvor hatte bereits Rennkanute Sebastian Brendel im Einer-Canadier über 1000 Meter die Goldmedaille gewonnen. Deutschlands Fußball-Frauen haben mit einem 2:0 gegen Kanada das Olympia-Finale erreicht. Auch die Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst stehen im Endspiel. Die Europameisterinnen aus Hamburg gewannen 2:0 gegen Brasilien.
    10 min
  • 16.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Bundesregierung erwartet steigende Arbeitslosenzahlen:
    Die Arbeitslosigkeit wird nach einem Medienbericht laut Einschätzung der Bundesregierung wegen der Flüchtlingszahlen in den nächsten Jahren zulegen. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf neue Zahlen aus dem Bundesfinanzministerium berichtet, wird die Zahl der Erwerbslosen im kommenden Jahr um durchschnittlich 110.000 auf dann 2,86 Millionen steigen. Grund sei die "starke Migration". Es wäre der erste Anstieg der Arbeitslosigkeit seit 2013. Wie das Blatt weiter schreibt, wird sich die Zahl der Erwerbslosen nach Einschätzung der Bundesregierung bis 2020 auf durchschnittlich 3,1 Millionen erhöhen. - Zugleich werde aber auch die Zahl der Beschäftigten steigen. Die Regierung gehe von einem Plus um gut eine Million auf 44,1 Millionen Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2020 aus.
    Trump will Kehrtwende in der US-Außenpolitik:
    Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat für den Fall seiner Wahl eine Wende in der Außenpolitik der USA angekündigt. Dann werde die Ära des Formens von Staaten schnell und entschieden beendet, sagte Trump in Youngstown im US-Bundesstaat Ohio. Die Strategie, Regimewechsel herbeizuführen, sei nicht erfolgreich gewesen. Das zeige sich etwa am Beispiel des Iraks. Unter seiner Präsidentschaft werde der Kampf gegen die Ausbreitung des radikalen Islamismus an erster Stelle stehen, erklärte Trump in einer Grundsatzrede. Dazu wolle er auch mit der NATO zusammenarbeiten. Zugleich forderte der Milliardär eine Gesinnungsprüfung für Immigranten, um zu ermitteln, ob diese die Werte der USA teilten oder dem Land schaden wollten.
    Verdächtiger nach Imam-Mord in New York gefasst:
    Nach dem Mord an einem muslimischen Gelehrten und seinem Begleiter hat die Polizei in New York einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 36 Jahre alten Mann, teilten Bürgermeister Bill de Blasio und Polizeichef Bill Bratton mit. Der mögliche Täter habe gefasst werden können, weil er mit seinem Fluchtauto etwa fünf Kilometer vom Ort des Verbrechens entfernt einen Unfall verursacht habe. Nun werde der Verdächtige befragt. Das Tatmotiv ist weiter unklar. - De Blasio rief die Bevölkerung in New York zum Zusammenhalt auf. "Wir werden uns nicht spalten lassen", sagte er bei der Beerdigung der beiden Opfer. Der 55 Jahre alte Imam und sein 64-jähriger Begleiter waren am Samstagnachmittag in der Nähe einer Moschee im Stadtteil Queens auf der Straße erschossen worden.
    Ausgangssperre nach Krawallen in Milwaukee:
    In Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin ist eine Ausgangssperre verhängt worden. Die Behörden wollen damit neuen Ausschreitungen den Boden entziehen. Nach den tödlichen Schüssen eines Polizisten auf einen bewaffneten Afroamerikaner am Samstag hatte es zwei Nächte in Folge Krawalle gegeben. Der Bürgermeister von Milwaukee, Tom Barrett, verlangte, ein Video zu veröffentlichen, das den Polizeieinsatz dokumentiert. Er hoffe, die Demonstranten ließen sich dadurch überzeugen, dass das Vorgehen des Beamten gerechtfertigt war. Laut Behörden zeigen die Aufnahmen, wie sich der Verdächtige mit einer Schusswaffe in der Hand zu dem Polizisten umdreht, welcher ihn daraufhin erschießt.
    Tod von Kanu-Trainer Henze überschattet Olympia-Erfolge:
    Drei Tage nach seinem Verkehrsunfall in Rio de Janeiro ist der deutsche Kanu-Trainer Stefan Henze gestorben. Der 35-Jährige erlag seinen schweren Kopfverletzungen. Das Internationale Olympische Komitee wird an diesem Dienstag alle deutschen Fahnen auf Halbmast setzen. Henzes Tod überschattete den Erfolg der Dressurreiterinnen Isabell Werth und Kristina Bröring-Sprehe. Hinter der überragenden Siegerin Charlotte Dujardin aus Großbritannien sicherte sich Werth als erfolgreichste Reiterin der Olympiageschichte im Einzel Silber. Die Bronzemedaille ging an Bröring-Sprehe.
    7 min
  • 15.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Olympia-Gold für Sprinter Bolt und Tennisspieler Murray:
    Der jamaikanische Sprinter Usain Bolt und der Tennisspieler Andy Murray haben am 9. Wettkampftag in Rio Olympia-Geschichte geschrieben. Bolt gewann als erster Sportler zum dritten Mal nacheinander die Goldmedaille im 100-Meter-Lauf. Er siegte in 9,80 Sekunden vor Dauerrivale Justin Gatlin aus den USA und dem Kanadier André de Grasse. Andy Murray hat als erster Tennisspieler in der Olympiageschichte seine Goldmedaille verteidigt. Nach dem Erfolg 2012 in London gewann der Brite in Rio gegen den Argentinier Juan Martin del Potro mit 3:1 Sätzen. Ein weiterer Höhepunkt gelang dem Südafrikaner Wayde van Niekerk: Er gewann mit neuem Weltrekord von 43,03 Sekunden den 400-Meter-Wettbewerb der Männer.
    Russische Weitspringerin Klischina darf nach Gerichtsentscheidung bei Olympia starten:
    Die Weitspringerin Darja Klischina darf nun doch als einzige russische Leichtathletin an den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro teilnehmen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab dem Einspruch der Athletin gegen einen Ausschluss durch den Leichtathletik-Weltverband IAAF statt. Klischina habe darlegen können, dass sie für "einen relevanten Zeitraum" außerhalb Russlands für Dopingtests zur Verfügung gestanden habe, begründete der CAS. Damit ist die 25-Jährige bei der Weitsprung-Qualifikation am Dienstag startberechtigt. Das Olympia-Startrecht hatte Klischina zunächst als einzige russische Leichtathletin erhalten, weil sie seit drei Jahren in den USA lebt und damit - wie zunächst angenommen-, nicht in das Doping-System ihres Landes eingebunden war. Die übrigen russischen Leichtathleten sind wegen systematischen Dopings von den Spielen ausgeschlossen.
    Nationalgarde nach Krawallen in Milwaukee aktiviert:
    Nach schweren Ausschreitungen in Milwaukee hat der Gouverneur des US-Bundesstaates Wisconsin die Nationalgarde in Bereitschaft versetzt. Sie könnte örtlichen Sicherheitskräften helfen, neue Krawalle in der Stadt zu verhindern. Die Unruhen hatten sich an tödlichen Polizeischüssen am Samstag entzündet. Nach Darstellung der Polizei hatten Streifenbeamte ein "verdächtiges" Fahrzeug angehalten. Daraufhin seien die beiden Insassen geflohen, einer von ihnen mit einer Waffe in der Hand. Deshalb habe der Beamte auf ihn geschossen. Zahlreiche Menschen gingen wenig später auf die Straße und setzten Gebäude und Fahrzeuge in Brand. Wie die Behörden mitteilten, waren sowohl das Opfer als auch der Polizeischütze Schwarze. In den USA hatte es zuletzt mehrfach gewalttätige Proteste nach tödlicher Polizeigewalt gegen Afroamerikaner gegeben.
    Hongkonger Demokratie-Aktivisten kommen um Haftstrafe herum:
    Wegen ihrer Teilnahme an pro-demokratischen Demonstrationen vor knapp zwei Jahren sind drei Hongkonger Studentenführer zu Haftstrafen auf Bewährung und Sozialstunden verurteilt worden. Unter ihnen befand sich Joshua Wong, der zum Gesicht der Bewegung geworden war. Die drei Verurteilten waren im September 2014 mit Mitstreitern auf das Gelände eines Regierungskomplexes in Hongkong eingedrungen. Nach einem Versuch der Polizei, die Demonstranten mit Tränengas auseinanderzutreiben, geriet die Situation zeitweilig außer Kontrolle. In den anschließenden zwei Monaten folgten zahlreiche Großdemonstrationen, die unter dem Namen "Regenschirm-Bewegung" bekannt wurden und zeitweise das öffentliche Leben in der Stadt zum Stillstand brachten.
    Türkischer Außenminister beklagt "totale Blockade":
    Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat angesichts der anhaltenden Kritik an seinem Land von einer "Türkei-Feindlichkeit" der EU gesprochen. Wie kaum ein anderer Staat habe sich die Türkei angestrengt, alle Bedingungen für den EU-Beitritt zu erfüllen, sagte Cavusoglu der "Bild"-Zeitung. Doch im Gegenzug erfahre man "ausschließlich Drohungen, Beleidigungen und eine totale Blockade". Den deutschen Medien warf der Außenminister "Manipulation und Desinformation" vor. Die Berichterstattung in Deutschland sei "gesteuert" in einer Richtung, die nichts mit der Realität in der Türkei zu tun habe. Es könne kein Zufall sein, dass Medien mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung beim Thema Türkei die gleichen Wörter und die gleiche Rhetorik wählten, erklärte Cavusoglu.
    9 min
  • 13.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samsstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Steinmeier verurteilt Gas-Angriff und regt Luftbrücke für Aleppo an:
    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat den mutmaßlichen Chlorgas-Einsatz in der syrischen Großstadt Aleppo scharf kritisiert. "Wir verurteilen den Einsatz international geächteter Waffen - seien es chemische Waffen oder Fassbomben - auf das Schärfste und fordern alle Konfliktparteien auf, ihr Möglichstes zu tun, um die syrische Zivilbevölkerung zu schützen", sagte Steinmeier der "Welt am Sonntag". Die Bundesregierung sei mit den Vereinten Nationen, den USA und mit Russland darüber im Gespräch, "wie humanitäre Hilfe unter Aufsicht der Vereinten Nationen nach Aleppo geliefert werden kann". Am Montag werde er bei seinem Besuch in Russland darüber mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow sprechen.
    Medien: Merkel lädt Firmenchefs zu Flüchtlingsgipfel:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat laut einem Zeitungsbericht die wichtigsten deutschen Konzernchefs zu einem Flüchtlingsgipfel eingeladen. Bei dem Treffen am 14. September im Kanzleramt wolle Merkel die Unternehmen dazu bringen, mehr Lehrstellen und Jobs für Flüchtlinge anzubieten - schreibt die Bildzeitung. Außerdem sollten Konzerne wie Siemens, Evonik, Opel, RWE und VW darüber berichten, was sie bislang erreicht haben. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte die Chefs der deutschen Top-Konzerne bereits in einem Brief aufgefordert, mehr Flüchtlinge einzustellen. Es sei der Eindruck entstanden, dass das Engagement der großen Firmen hinter dem des Mittelstands zurückbleibe, so Gabriel.
    Pentagon: Afghanistan-Chef des IS bei US-Luftangriff getötet:
    Der Anführer der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Afghanistan, Hafis Sajed Said, ist nach Angaben des Pentagons bei einem US-Luftangriff getötet worden. Das Ministerium teilte mit, Said sei bereits am 26. Juli in der Provinz Nangarhar getötet worden. Dies sei ein schwerer Schlag für die Aktivitäten des IS in der Gegend und werde auch die Rekrutierung neuer Terrorkämpfer erschweren. Vom IS gibt es bislang keine Stellungnahme. Said ist allerdings schon mehrfach totgesagt worden. Bereits im Juli 2015 sollte er bei einem Kampfdrohnenangriff getötet worden sein.
    UN entsenden weitere 4000 Blauhelme in den Südsudan:
    Der UN-Sicherheitsrat hat die Blauhelmtruppe für den Südsudan aufgestockt. Demnach sollen weitere 4000 afrikanische UN-Soldaten in der Hauptstadt Juba stationiert werden. Der UN-Sicherheitsrat erwägt auch die Verhängung eines Waffenembargos, sollte die Regierung des Landes die Arbeit der UN-Soldaten behindern. Südsudans Präsident Salva Kiir lehnt die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates ab. Sein Gegner und ehemaliger Stellvertreter Riek Machar begrüßte die Entsendung der Soldaten dagegen. Kiir und Machar gehören unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen an und liefern sich im Südsudan einen Machtkampf. International wird befürchtet, dass es wieder zu einem ethnisch motivierten Bürgerkrieg kommt, der erst im vergangenen Jahr mit einer Friedensvereinbarung beendet worden war.
    Clinton veröffentlicht Steuererklärung - Trump weigert sich:
    Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat ihren republikanischen Kontrahenten Donald Trump mit der Veröffentlichung ihrer Steuererklärung unter Druck gesetzt. Trump dagegen weigert sich, seine Steuererklärung offenzulegen. Trumps Wahlkampfteam bezeichnete die Freigabe der Papiere als Ablenkung von Clintons E-Mail-Affäre. In den USA ist es üblich, dass Präsidentschaftskandidaten ihre Steuern veröffentlichen, dazu verpflichtet sind sie nicht. Wie aus der Steuererklärung von Hillary Clinton hervorgeht, verdienten sie und ihr Ehemann, der frühere Präsident Bill Clinton, im vergangenen Jahr knapp elf Millionen Dollar.
    UN-Generalsekretär Ban verurteilt Bombenserie in Thailand:
    UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Bombenserie in Thailand mit mindestens vier Toten scharf verurteilt. Er hoffe, dass die Verantwortlichen rasch zur Rechenschaft gezogen würden. Mindestens zehn Sprengsätze waren an fünf verschiedenen Orten detoniert, darunter in Hua Hin und auf der Urlauberinsel Phuket. Die Polizei hält allerdings Terroristen als Urheber der Bombenserie für unwahrscheinlich. Die Anschläge seien vermutlich "das Werk lokaler Elemente", die mit der politischen Situation in Thailand unzufrieden seien, sagte Polizeichef Chakthip Chaijina in Bangkok. Er sehe eine Verbindung mit dem von der Militärregierung unterstützten Verfassungsreferendum von vergangener Woche.
    Gold in Rio für deutsche Dressurreiter:
    Bei den Olympischen Spielen haben die deutschen Dressurreiter Gold geholt. Isabell Werth ist mit jetzt neun Medaillen die erfolgreichste Reiterin der Olympia-Geschichte. Henri Junghänel holte im Kleinkaliber-Liegendschießen ebenfalls Gold für das deutsche Team. Miriam Welte und Kristina Vogel gewannen Bahnrad-Bronze im Teamsprint. Die deutschen Fußballerinnen zogen nach einem 1:0 gegen China ins Halbfinale ein. Angelique Kerber steht im Tennis-Finale von Rio de Janeiro. Sie könnte 28 Jahre nach Steffi Graf olympisches Einzel-Gold holen.
    9 min
  • 12.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag– als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Bombenserie in Thailand tötet mindestens vier Menschen:
    Inmitten der Sommersaison sind in Thailand mehrere Urlaubsorte zum Ziel von Anschlägen geworden. Mindestens vier Menschen wurden getötet und mehr als 20 verletzt, als binnen weniger Stunden acht Bomben im Badeort Hua Hin, auf der Urlaubsinsel Phuket sowie im äußersten Süden des Landes explodierten. Unter den Verletzten sind auch mehrere ausländische Touristen. Die Anschläge erfolgten einen Tag vor einem Feiertag zu Ehren von Königin Sirikit und wenige Tage nach dem umstrittenen Referendum über eine von der regierenden Militärjunta ausgearbeitete Verfassung. Junta-Chef Prayuth Chan-Ocha räumte ein, dass die Behörden bislang nicht wüssten, wer hinter den Gewalttaten stecke. Im Süden Thailands kämpfen muslimische Rebellen seit langem gegen die Regierung in Bangkok, es gibt hier immer wieder Bombenanschläge kleineren Umfangs. Sprengstoffattentate auf die weiter nördlich gelegenen Touristenzentren sind indes selten.
    Ukraine fordert Beweise für russische Terrorvorwürfe:
    Bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates hat die Ukraine Russland aufgefordert, Beweise für die angeblichen Terrorpläne auf der Krim vorzulegen. Der ukrainische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Wolodimir Jeltschenko sagte, bisher gebe es nur Worte. Russlands UN-Botschafter Witaly Tschurkin sprach weiter davon, die Ukraine habe einen "eindeutigen Sabotage- und Terrorakt" begangen. Beide Botschafter äußerten die Hoffnung, dass die Spannungen an der ukrainisch-russischen Grenze nicht weiter eskalierten. Russland behauptet, einen ukrainischen Terroranschlag auf der Halbinsel Krim vereitelt zu haben. Kiew weist sämtliche Vorwürfe zurück. Nachdem Russland eine Ausweitung seiner Militärpräsenz auf der annektierten Halbinsel angekündigt hatte, versetzte die Ukraine ihre Truppen in Kampfbereitschaft.
    Venezuela und Kolumbien wollen Grenze wieder öffnen:
    Nach einem Jahr wird die Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien wieder geöffnet. Als ersten Schritt hin zur vollständigen Öffnung sollen ab Samstag zunächst fünf Grenzübergänge für Fußgänger freigegeben werden. Das teilte der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos nach einem Treffen mit seinem venezolanischen Kollegen Nicolás Maduro mit. Venezuela hatte die Grenze vor einem Jahr geschlossen, um den zunehmenden Warenschmuggel einzudämmen. Zuletzt hatten die Regierungen der beiden südamerikanischen Länder die Grenze für einzelne Tage geöffnet, damit Venezolaner in Kolumbien einkaufen konnten. Zehntausende deckten sich mit Nahrungsmitteln, Medikamenten oder Hygieneartikeln ein. Venezuela leidet seit Monaten unter einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise.
    Clinton: "USA sollen Supermacht sauberer Energien werden":
    Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton tritt mit einer liberalen, familienfreundlichen Wirtschaftspolitik zum Wettstreit mit ihrem Rivalen Donald Trump an. In Warren, einem Vorort der Autostadt Detroit, stellte sie ihren Wirtschaftsplan vor. Sie wolle sich für kostenlose Studienplätze einsetzen, für staatliche Investitionshilfen, Ausbildungsprogramme und für die Rückbesinnung auf die industrielle Produktion, sagte Clinton. In den Mittelpunkt werde sie Familien stellen. Auch die Förderung erneuerbarer Energien soll zu einem Eckpfeiler der US-Wirtschaft werden. Clinton sagte, die USA sollen die "Supermacht der sauberen Energien im 21. Jahrhundert" werden. Scharfe Kritik übte sie an den Plänen ihres republikanischen Konkurrenten Trump. Von seinen Steuersenkungsvorschlägen würden nur wohlhabende Menschen wie er selbst profitieren, sagte Clinton.
    Olympia: dreimal Gold und einmal Silber für Deutschland:
    Das deutsche Team hat den bislang erfolgreichsten Tag bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro hinter sich. Innerhalb von zehn Minuten bejubelten die deutschen Ruderer gleich zweimal Gold. Erst siegte der Doppelvierer der Männer, dann zogen auch die Frauen nach. Gewehrschützin Barbara Engleder sicherte sich kurz vor ihrem Karriereende ebenfalls eine Goldmedaille in ihrer Spezialdisziplin Dreistellungskampf. Einen Sensationserfolg errang die 28-Jährige Lisa Unruh beim Bogenschießen. Sie gewann Silber und damit die erste olympische Einzelmedaille überhaupt für Deutschland in der Disziplin. Die deutschen Handball-Europameister mussten dagegen ihre erste Turnier-Niederlage einstecken. Sie unterlagen dem Gastgeber Brasilien mit 30:33.
    10 min
  • 11.08.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
    Studie sieht Migranten als Jobmotor für Deutschland:
    Unternehmer mit ausländischen Wurzeln sorgen in Deutschland für eine wachsende Zahl von Jobs. Die Zahl der Arbeitsplätze, die durch Selbstständige mit Migrationshintergrund geschaffen wurden, ist zwischen 2005 und 2014 um mehr als ein Drittel von 947.000 auf 1,3 Millionen Stellen gestiegen, wie aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervorgeht. Die Zahl der Unternehmer mit Migrationsgeschichte stieg im selben Zeitraum um ein Viertel auf 709.000 Personen. Zugleich änderte sich das Profil der sogenannten Migrantenökonomie sehr deutlich – das gängige Klischee von Döner-Imbissen und Kiosken an der Ecke bildet die Realität immer weniger ab. Der Studie zufolge war 2014 fast die Hälfte der Selbstständigen mit Zuwanderungsgeschichte im Dienstleistungsbereich außerhalb von Handel und Gastronomie beschäftigt.
    Russland kündigt drei Stunden Feuerpause pro Tag rund um Aleppo an:
    Das russische Militär hat eine tägliche dreistündige Feuerpause rund um die umkämpfte syrische Stadt Aleppo angekündigt. Von heute an solle dadurch der Zugang zu humanitärer Hilfe ermöglicht werden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Von täglich 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr Ortszeit solle es demnach weder Angriffe aus der Luft noch mit Artillerie geben. Russland unterstützt die Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad im Kampf gegen die Rebellen. Der UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien sagte, eine dreistündige Feuerpause am Tag reiche nicht, um die notleidende Bevölkerung zu versorgen. Er fordert wöchentliche Feuerpausen von 48 Stunden Dauer. Aleppo ist seit Monaten umkämpft. Einige Teile werden von Regierungstruppen, andere von Rebellen kontrolliert. Es wird vermutet, dass mehr als 250.000 Zivilisten in der einst größten Stadt des Landes festsitzen.
    Kanadische Polizei tötet Terrorverdächtigen:
    In Kanada ist ein Terrorverdächtiger von Polizisten getötet worden. Dies berichtete der Fernsehsender CBC unter Berufung auf die kanadische Bundespolizei RCMP. Diese hatte zunächst nur von einer Festnahme gesprochen. Das Einschreiten am Mittwochabend habe sicherstellen sollen, "dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit besteht", teilte die Polizei mit. Nähere Einzelheiten wollte sie zunächst nicht nennen. Laut Medienberichten handelt es sich um einen 24-Jährigen aus Winnipeg, der im vergangenen Jahr wegen mutmaßlicher Kontakte zur Dschihadistenmiliz IS festgenommen wurde. Laut dem Sender CTV soll er geplant haben, an einem belebten Ort wie einem Flughafen oder in einem Einkaufszentrum einen Sprengsatz zu zünden. Im Herbst 2014 hatte es in Kanada Anschläge von zwei Einzeltätern gegeben, bei denen zwei Soldaten getötet worden waren.
    Flammenmeer verwüstet Süden Frankreichs:
    Verheerende Waldbrände haben in Südfrankreich schwere Schäden angerichtet. Nach Angaben der Feuerwehr kämpften in der 30 Kilometer von Marseille entfernten Stadt Vitrolles etwa 1800 Feuerwehrleute und 400 Polizisten gegen die Flammen. Mehrere Einsatzkräfte wurden verletzt. Das Feuer war am Nachmittag ausgebrochen und hatte sich schnell ausgebreitet. Starke Windböen entfachten die Flammen immer wieder neu. Rund 1000 Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. Auch auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira geht der Kampf gegen einen Waldbrand weiter. Mindestens drei Menschen starben, 300 mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fußball-Star Cristiano Ronaldo bot seiner Heimatinsel Medienberichten zufolge finanzielle Unterstützung an.
    Olympische Spiele: Judoka Vargas Koch gewinnt Bronze:
    Olympia: Laura Vargas Koch hat die erste Medaille für die deutschen Judokas in Rio de Janeiro geholt. Die Berlinerin und Vize-Weltmeisterin von 2013 gewann Bronze in der Klasse bis 70 Kilogramm. Weiter ohne Medaille bleiben die deutschen Schwimmer. Weltmeister Marco Koch belegte im Finale über 200 Meter Brust nur den siebten Platz. Beim olympischen Fußball-Turnier besiegte die deutsche Mannschaft das Team der Fidschi-Inseln 10:0 und trifft im Viertelfinale auf Portugal.
    10 min

About Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

From the publisher's feed

B2 | Deutsch für Fortgeschrittene: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

Best of Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

Coffee Break German by Coffee Break Languages

Coffee Break German

1,463 Listeners

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch | Audios | DW Deutsch lernen

98 Listeners

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Top-Thema mit Vokabeln | Audios | DW Deutsch lernen

126 Listeners

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Wort der Woche | Audios | DW Deutsch lernen

37 Listeners

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen by DW

Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen

75 Listeners

News in Slow German (Intermediate) by Linguistica 360

News in Slow German (Intermediate)

221 Listeners

Slow German by Annik Rubens

Slow German

450 Listeners

Auf Deutsch gesagt! by Robin Meinert

Auf Deutsch gesagt!

107 Listeners

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern by Cari, Manuel und das Team von Easy German

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

945 Listeners

Deutsch Podcast - Deutsch lernen by Deutsch-Podcast

Deutsch Podcast - Deutsch lernen

144 Listeners

Deutsch lernen durch Hören by www. einfachdeutschlernen.com

Deutsch lernen durch Hören

82 Listeners

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast by expertlygerman.com

Learn German | Deutsch lernen | ExpertlyGerman Podcast

98 Listeners

German Stories - Learn German with Stories by german-stories.com

German Stories - Learn German with Stories

184 Listeners

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene by Patrick Thun und Jan Kruse

14 Minuten - Deine tägliche Portion Deutsch - Deutsch lernen für Fortgeschrittene

47 Listeners

Slow German listening experience by Teja D.

Slow German listening experience

97 Listeners