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"So eine dorheit hatt man noch nicht erhört, einer metres ein hauß mitt demanten zu bawen (...)" wunderte sich Liselotte von der Pfalz im August 1707 in einem Brief an ihre Tante Sophie. Die Rede ist von Anna Constantia von Cosel (1680-1765), die gerade dem Gipfel ihres Einflusses als höchste offizielle Mätresse Augusts des Starken (1670-1733) entgegenstrebt. In dieser Episode zeichnen wir ihren eindrucksvollen Weg dorthin nach und begegnen dabei dem "Klatschreporter" Karl Ludwig von Pöllnitz (1692-1775), der mit seinem 1734 erschienenen Werk "Das galante Sachsen" maßgeblich zur Legendenbildung beitrug.
▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit Pöllnitz' unterhaltsamer Beschreibung des Lebens der Gräfin Cosel an der Seite Augusts des Starken: https://lesedusche.de/werke/karl-ludwig-von-poellnitz/das-galante-sachsen.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD
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"Doch ich bleibe dabei, dass er unter Frauen ein ganz anderer war (...)", erinnerte sich Frances Osgood an Edgar Allan Poe (1809-1849). Sie war eine der sogenannten "literary ladies", die dem verehrten Schriftsteller eigene Gedichte zur Bewertung übersandten. Ende 1845 kam es allerdings zu einem Zwischenfall, der Poes Ruf in den literarischen Zirkeln New Yorks untergraben sollte. Was damals passierte, welche Rolle der "Rabe" spielte und wie es weiterging, das erfahrt ihr in dieser Episode.
Besuche die Lesedusche, um Poes berühmtestes Gedicht "Der Rabe" anhören zu können: https://lesedusche.de/werke/edgar-allan-poe/gedichte-poe/der-rabe.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD
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Die (deutschsprachige) Welt steht Kopf seit dem Herbst 1774: junge Männer kleiden sich wie Werther an seinem letzten Tag, Frauen wollen nicht mehr mit Lotte angesprochen werden, Rezensenten schimpfen und Werther-Bilder überall, selbst auf Tassen. Und Goethe gesteht noch rund 50 Jahre danach seinem Vertrauten Eckermann: "Es sind lauter Brandraketen! Es wird mir unheimlich dabei ...". Die Rede ist von seinem Briefroman "Die Leiden des jungen Werthers", der seinen Weltruhm begründete. Wie es dazu kam, ob "Lotte" Buff wirklich die Ursache war und welche zusätzlichen Einflüsse der junge Goethe im kreativen Schaffensprozess verarbeitete, darüber sprechen wir in dieser Episode.
Besuche die Lesedusche, um die von uns ausgewählten Passagen aus "Dichtung und Wahrheit" rund um die Entstehung des "Werther" anhören zu können: https://lesedusche.de/figuren/werther.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD
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Sie war gerade 17 Jahre alt geworden, als sie am 17. September 1787 zur ersten Dr. phil im deutschsprachigen Raum promoviert wurde: Dorothea Schlözer (später von Rodde-Schlözer, 1770-1825). Und Philippine Gatterer schaffte es in nicht einmal drei Jahren, rund 400 Vorbesteller für ihren zweiten Gedichte-Band zu gewinnen. Das klingt nach Erfolg und neuen Wegen! Beide Frauen - die jüngste und die älteste der sogenannten Göttinger Universitäts-Mamsellen - stehen im Mittelpunkt dieser Episode, mit der wir unseren kleinen Ausflug nach Göttingen ausklingen lassen.
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Besuche die Lesedusche auch, um ausgewählten Gedichten von Philippine Gatterer lauschen zu können: https://lesedusche.de/autoren/philippine-gatterer.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD
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"... aber für ein Frauenzimmer hat sie zu viel Muth, denkt und redt zu frey" - findet jedenfalls die 17jährige Caroline Michaelis, als sie 1780 über die poetischen Erfolge von Philippine Gatterer (1756-1831) berichtet. Beide gehörten zu einer Gruppe von Professorentöchtern, die in Göttingen in einem recht freien geistigen Klima aufwuchsen. Wie sie ihr Leben meisterten und was es mit dem Begriff "Universitätsmamsellen" auf sich hatte, darüber sprechen wie in dieser Episode mit besonderem Fokus auf der "Redakteurin" Therese Heyne (später Huber, 1764-1829), der "Gesellschafterin" Caroline Michaelis (zuletzt Schelling, 1763-1809) und der "Eigensinnigen" Margarete "Meta" Wedekind (zuletzt Liebeskind, 1765-1853).
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Besuche die Lesedusche auch, um dich zum Start der ersten Podcast-Episode zum Thema mit den Dichterinnen der Romantik einzustimmen: https://lesedusche.de/sendungen/beeindruckende-frauen/autorinnen-der-romantik.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD
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"Heute auf dem Thron und morgen in Ketten. So, mein lieber Freund, wird die Ehrenhaftigkeit in der Revolution behandelt!" schreibt Madame Roland (1754-1793) am 1. Juni 1793, dem Morgen nach ihrer Verhaftung. Wenige Monate zuvor noch die Ehefrau und aktive Mitstreiterin des Innenminsters der jungen französischen Republik, wird ihr nun als angeblicher Verschwörerin der Prozess gemacht. Die folgenden fünf Monate bis zu ihrer Hinrichtung nutzt sie für umfangreiche Notizen über das Revolutionsgeschehen und ihr eigenes Leben, dank derer wir sie in dieser Episode näher kennenlernen.
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Besuche die Lesedusche auch, um die von uns ausgewählten Passagen aus den Briefen und Memoiren Madame Rolands anzuhören: https://lesedusche.de/werke/madame-roland.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD
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"Das Mädchen, das Sie sich wünschen, sollen Sie wenigstens nie finden." Diese Zeile, die Eva König am 10. August 1771 in ihrem Brief an Lessing schrieb, musste dieser erstmal verdauen. Woher nahm Eva König dieses Selbstvertrauen? Und wie ging es mit den beiden weiter? Darüber sprechen wir in dieser Episode und gehen ganz nebenbei auf unsere Exkursion nach Wolfenbüttel und das dort verwahrte, eher unscheinbare Notizbüchlein Eva Königs ein – lass dich überraschen...
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Besuche die Lesedusche auch, um die von uns ausgewählten Passagen aus dem Briefwechsel zwischen Eva König und Gotthold Ephraim Lessing anzuhören: https://lesedusche.de/sendungen/beeindruckende-frauen/eva-koenigs-briefwechsel-mit-lessing.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD
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Im Sommer 1816 treffen in einer Villa am Genfer See fünf junge Briten aufeinander: Mary Godwin (spätere Shelley), ihr späterer Ehemann Percy Shelley, ihre Stiefschwester Claire Clairmont sowie Lord George Byron und dessen Leibarzt John Polidori. Sie verleben hier nicht nur angenehme Tage mit Ausflügen und Zerstreuungen jeglicher Art, sondern betätigen sich auch literarisch. Unter dem Eindruck eines Unwetters stellen sie sich eines Abends die Aufgabe, Gruselgeschichten zu schreiben... Was daraus wird und wie es mit dieser illustren Gesellschaft weitergeht, das erfahrt ihr in dieser Episode!
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Und besuche die Lesedusche auch, um Frankenstein und seiner Schöpferin zu lauschen: https://lesedusche.de/sendungen/weltliteratur/frankensteins-erwachen.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD
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»Zürau (nicht fremd, nicht eigentlich schön, aber mit Dir und vielleicht Milch.)« - so schätzt Franz Kafka im August 1917 den Ort mitten in Böhmen ein, in dem er für einige Monate bei seiner Schwester "Ottla" leben wird. Eigentlich als Erholungsurlaub geplant, um die kurz zuvor diagnostizierte Tuberkulose abzumildern. Hier auf dem Land lernen wir einen ganz anderen Franz Kafka kennen: auf Fotos lächelnd, mit eigenem Gärtchen und Freude an den Tieren und kurze Notizen schreibend. Wir begleiten ihn bei seiner Auszeit anhand interessanter Schilderungen aus seinen Briefen und Tagebüchern.
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Und besuche die Lesedusche auch, um in unsere Auswahl aus den in Zürau verfassten Gedanken reinzuhören: https://lesedusche.de/werke/franz-kafka/aphorismen-kafka.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD
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»So ganz geschützt und in die Arbeit eingekrochen, wie ich es vor zwei Jahren war, bin ich heute nicht [...]« vertraute Franz Kafka (1883-1924) am 15. August 1914 seinem Tagebuch an. In dieser Episode begleiten wir ihn in den ebenso produktiven wie dramatischen Jahren 1912-1914, in denen er einerseits "Das Urteil", "Die Verwandlung" und "Der Process" schrieb, andererseits aber durch die intensive Bekanntschaft mit Felice Bauer (1887-1960) in ernste Versuchung geriet, sich dem "normalen" Leben hinzugeben. Er musste sich entscheiden...
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Und besuche die Lesedusche, um die von uns ausgewählten Passagen aus Franz Kafkas Werken anhören zu können: https://lesedusche.de/werke/franz-kafka.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD
Erfahre mehr in der Podcast-Episode hierzu :-)
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