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Olaf Kutzmutz leitet den Programmbereich »Literatur« an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel
Wer schreibt, sollte die Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel kennen. Seit 1999 leitet und verantwortet Olaf Kutzmutz dort den Programmbereich Literatur. Regelmäßig lädt er hochkarätige Dozenten ein. Im Podcast des literaturcafe.de erläutert Kutzmutz, was die Bildungseinrichtung so besonders macht und welchen Autor er schätzt.
Trotz des gewichtigen Namens steht sie jeder und jedem offen: die Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Hier widmet man sich der Musik, der bildenden Kunst, dem Theater – und der Literatur.
Wer professionell schreiben oder zumindest sein Schreiben professionalisieren will, sollte einen Blick ins Programm der Akademie werfen.
Wie kam eine Bundesakademie nach Wolfenbüttel? Was macht das Besondere dieser Einrichtung aus? Welche Schwerpunkte setzt Kutzmutz im Bereich Literatur, und wer hat hier schon unterrichtet? Olaf Kutzmutz gibt Einblicke in seine Arbeit und erzählt im Podcast, warum der bereits 1997 verstorbene Schriftsteller Jurek Becker (»Jakob der Lügner«) für ihn immer noch der wichtigste Autor ist.
Hören Sie das ausführliche Gespräch mit Olaf Kutzmutz, das Wolfgang Tischer mit ihm in Wolfenbüttel geführt hat, im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten nach dem Beitrag. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. So verpassen Sie künftig keine Folge mehr.
Hier klicken und weiterlesen: »Olaf Kutzmutz: Literatur an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel« >
Ursula Poznanski auf der Leipziger Buchmesse 2023
Ursula Poznanski schreibt zwei Bestseller pro Jahr. Einen für Jugendliche, einen für Erwachsene. Wie entstand diese Zweiteilung? Wo liegen die Unterschiede? Hören Sie ein Gespräch mit der österreichischen Autorin übers Schreiben, mitgeschnitten auf der Bühne der Leipziger Buchmesse.
Am Buchmesse-Sonntag 2023 war Ursula Poznanski zu Gast bei Wolfgang Tischer auf der Bühne in Halle 5. Wieder sitzt und steht das Publikum dicht gedrängt, Smartphones werden hochgereckt. Am Signiertisch liegt noch das »falsche« Buch, der dritte Teil der Vanitas-Reihe, doch die Mitarbeiterin des Droemer Verlags kümmert sich darum und bis zum Ende des Bühnengesprächs wird dort auch der aktuelle Titel »Böses Licht« liegen.
Der aktuelle Krimi von Ursula Poznanski spielt in Schauspielkreisen. Mehr oder weniger auf der Bühne des Wiener Burgtheaters geschieht ein Mord. Das führt zur ganz pragmatischen Frage: Brauche ich dafür die Erlaubnis des Burgtheaters?
Ursula Poznanski spricht über die Entstehung ihrer Krimis, wie man Figuren weiterentwickelt und was ihre Krimis für Erwachsene von ihren Jugendbüchern unterscheidet, die im Loewe Verlag erscheinen.
Mehr oder weniger drei Jahre hat sich Wolfgang Tischer auf das Gespräch gefreut, denn Ursula Poznanski hätte bereits 2020 Gast auf der Bühne sein sollen. Damals war u. a. der erste Band der Vanitas-Reihe erschienen und vor allen Dingen war ihr zweiteiliger Bestseller »Erebos« aktuell. So muss rückwirkend natürlich die Frage gestellt werden, wie es die Autorin schafft, aktuelle Entwicklungen und die Mechanismen von Online-Spielen so glaubhaft und realitätsnah zu beschreiben.
Hören Sie das ausführliche Gespräch mit Ursula Poznanski, das auf der Leipziger Buchmesse 2023 auf der Bühne in Halle 5 geführt wurde, im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten nach dem Beitrag. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. So verpassen Sie künftig keine Folge mehr.
Hier klicken und weiterlesen: »Ursula Poznanski über »Böses Licht« und das Schreiben für Erwachsene und Jugendliche« >
Ihr Roman »Vergiss uns. Nicht.« landete sofort auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste Paperback. Obwohl Laura Kneidl zu den erfolgreichsten deutschen Autorinnen gehört, dürften die wenigsten über 40 ihren Namen kennen. Im Gespräch mit Wolfgang Tischer auf der Leipziger Buchmesse 2023 erläutert Laura Kneidl, was das Genre »New Adult« ausmacht und warum es bei jungen Leserinnen so beliebt ist.
»New Adult« erfindet sich immer neu und kann alles sein«, sagt Laura Kneidl auf der Bühne der Leipziger Buchmesse. Themen und Setting können mittlerweile sehr weitläufig sein. Es sei ein Genre, das Themen aufgreife, die junge Menschen bewege. So gehe es um Existenzängste, Klimakrise oder Menthal Health. Aber »New Adult« könne auch einfach nur »fluffig und romantisch« sein. Im Vordergrund stehe natürlich immer eine Liebesgeschichte.
Laura Kneidl erklärt, warum Geschichten, die an einer amerikanischen Universität spielen, für deutschsprachige Leserinnen einfach cooler sind und welche Rolle der Reihen- und Seriencharakter des Genres hat.
Die Bestseller-Autorin schreibt mehrere Reihen, und Ende März erschien der dritte Band ihrer sogenannten »Berühre mich. Nicht.«-Reihe mit dem Titel »Vergiss uns. Nicht.«. Wie kam es zu diesen markanten Titel mit den beiden Punkten? Wie war es, im dritten Band die Nebenfiguren April und Gavin zu neuen Hauptfiguren werden zu lassen?
Laura Kneidl gehört zu den erfolgreichen Vielschreiberinnen, denn bereits im Juni wird der vierte Band der Reihe erscheinen.
Zudem gibt es die Geschichte des ersten Teils »Berühre mich. Nicht.« nun auch als Graphic Novel. Im Gespräch erzählt Laura Kneidl, wie es zur Zusammenarbeit mit Zeichnerin Gabriella Bujdosó kam.
Hören Sie das ausführliche Gespräch mit Laura Kneidl, das auf der Leipziger Buchmesse 2023 auf der Bühne in Halle 5 geführt wurde, im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten nach dem Beitrag. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. So verpassen Sie künftig keine Folge mehr.
Laura Kneidl: Vergiss uns. Nicht. (Berühre mich nicht Reihe, Band 3). Taschenbuch. 2023. LYX. ISBN/EAN: 9783736318885. 14,00 € » Bestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Hier klicken und weiterlesen: »Podcast: Laura Kneidl über »Vergiss uns. Nicht.« und das Schreiben von New Adult« >
Sebastian »El Hotzo« Hotz (rechts) und Wolfgang Tischer vor ihrem Gespräch auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Neidhardt)
Er hat 1,3 Millionen Follower bei Twitter und Instagram, doch ein Buch zu schreiben, sei »die Erfüllung von dem, was ich jemals machen wollte«. Das sagt Sebastian Hotz, im Internet besser bekannt als El Hotzo, im Gespräch mit Wolfgang Tischer auf der Leipziger Buchmesse 2023. Dafür verprellt er sogar seinen Chef Jan Böhmermann.
Die Bühne in Halle 5 scheint zu platzen. Smartphones werden hochgehalten, und es wird fotografiert und gefilmt. Sind alle 1,3 Millionen Follower gekommen? Sein Gehirn könne Zahlen über 100 nicht verarbeiten, sagt Hotz, daher seien es 1,3 Millionen, die vor der Bühne stehen.
Hotz ist zum ersten Mal auf der Buchmesse und dann gleich als Bestseller-Autor, denn sein Buch MINDSET ist auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste eingestiegen.
Auf der Messe sind viele unbekannte Autorinnen und Autoren unterwegs. Und dann kommt so einer mit vielen Followern, schreibt ein Buch und zieht an ihnen vorbei.
Sebastian Hotz gibt sich bescheiden: »Ich habe einfach Glück gehabt, und jeder Mensch, der auf einer Bühne steht, hatte an irgendeinem Punkt großes Glück.« Allerdings müssen auch so viele Follower hart erarbeitet werden.
Sebastian Hotz gehört seit einiger Zeit auch zum Autorenteam des ZDF Magazin Royal von Jan Böhmermann. An diesem Freitag hätte er eigentlich bei der Sendung dabei sein sollen, die an diesem Tag erstmals live ausgestrahlt wird. Doch Hotz hat die Buchmesse vorgezogen, was Böhmermann zu einem entsprechenden Tweet veranlasst:
https://twitter.com/janboehm/status/1651940135645204482
Eine ausführliche Beschreibung des Bühnenauftritts mit Fotos ist beim MDR unter dem Titel »El Hotzo: “Ich empfehle den Ladendiebstahl”« nachzulesen.
Hören Sie das ausführliche Gespräch mit Sebastian »El Hotzo« Hotz, das auf der Leipziger Buchmesse 2023 auf der Bühne in Halle 5 geführt wurde, im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten nach dem Beitrag. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. So verpassen Sie künftig keine Folge mehr.
Sebastian Hotz: Mindset: Roman. Gebundene Ausgabe. 2023. Kiepenheuer&Witsch. ISBN/EAN: 9783462002843. 20,00 € » Bestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Sebastian Hotz: Mindset: Roman. Taschenbuch. 2024. KiWi-Taschenbuch. ISBN/EAN: 9783462007107. 13,00 € » Vorbestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Sebastian Hotz: Mindset: Roman. Kindle Ausgabe. 2023. Kiepenheuer & Witsch eBook. 18,99 € » Herunterladen bei amazon.de Anzeige
Hier klicken und weiterlesen: »Podcast: Sebastian Hotz (»El Hotzo«) über sein neues MINDSET als Schriftsteller« >
Bitcoinbegeistert: Literaturkritiker und Kulturjournalist Ijoma Mangold auf der Leipziger Buchmesse 2023 (Foto: Tischer)
»Ich kann es nicht bestreiten, ich bin ein Bitcoiner geworden«, sagt der Literaturkritiker und ehemalige Literatur-Chef der ZEIT Ijoma Mangold im Podcast-Gespräch auf der Leipziger Buchmesse. Mit seinem Buch »Die orange Pille« will er nun auch andere von der Digitalwährung überzeugen. Eine Hintertür lässt er sich aber offen.
»Orangepillen« nennen es Bitcoiner, wenn sie andere von der Kryptowährung überzeugen wollen. Das Bild der orangen Pille geht auf den Film »Matrix« zurück, in dem sich der Protagonist Neo für den Verbleib in einer schönen Scheinwelt (blaue Pille) oder der Realität (rote Pille) entscheiden muss. Die Bitcoin-Pille, die die Lösung aller Probleme verspricht, ist orange. Zwar taucht dieser dritte Weg im Film nicht auf, doch für Bitcoiner ist ihre Währung die Lösung für alle Probleme der Welt.
Für die Bitcoin-Community ist Mangold zu ihrem Neo geworden. Ein Mann des Geistes bekennt sich zum Bitcoin. Wie es dazu gekommen ist, das beschreibt Ijoma Mangold in seinem Buch »Die orange Pille«, erschienen bei dtv.
Was ihn an der Digitalwährung fasziniert, das erläutert er nicht nur im Buch, sondern auch im Podcast des literaturcafe.de in wohl einer der längsten Antworten, die je in diesem Podcast gegeben wurde.
Unter anderem ist Mangold fasziniert davon, dass es dem bis heute anonymen Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto gelungen ist, ein digitales und limitiertes Geld zu erschaffen, das an keine Institution gebunden ist, schon gar nicht an eine staatliche. Während das Digitale normalerweise beliebig kopierbar ist, ist der finale Bitcoin-Bestand limitiert.
Natürlich gebe es im Bitcoin-Space mehr Misstrauen gegen zentrale Instanzen, sagt Mangold, ein gewisses Staatsmisstrauen sei aber etwas anderes als Staatsfeindschaft. Gerade ein gut funktionierendes Gemeinwesen sollte unbedingt seine Bürger dazu anhalten, mit einem erheblichen Mass an Skepsis und Staatsmisstrauen in die Welt zu blicken. Gerade in der Zeit nach Corona merken wir, wie leichtfertig wir mit unseren Bürgerrechten umgegangen seien, so Mangold.
Immer wieder ist von Glauben oder gar einer Religion die Rede, wenn man vom Bitcoin spricht. Auch Ijoma Mangold klingt ein wenig wie der Paulus der Bitcoin-Szene.
Allerdings gräbt sich Mangold im letzten Kapitel seines Buches einen kleinen Fluchtweg aus dem »Rabbit Hole« (Morpheus in Matrix) des Bitcoins.
Als Geistes- und Literaturmensch nimmt sich Mangold den unlängst verstorbenen Hans Magnus Enzensberger zum Vorbild. Der reiste in seiner Jugendzeit nach Kuba und pries den dortigen Kommunismus. Als Enzensberger Jahre später seinen Vorlass ans Literaturarchiv Marbach übergeben sollte, stieß er auf seine früheren Lobeshymnen und war entsetzt über sein jüngeres Ich und was er damals über den Kommunismus geschrieben habe.
Trotz derzeit größter Bitcoin-Begeisterung will Mangold nicht ausschließen, dass es ihm irgendwann wie Enzensberger ergehen könnte, wenn er auf sein ich des Jahres 2023 blickt.
Hören Sie das ausführliche Gespräch mit Ijoma Mangold das auf der Leipziger Buchmesse 2023 am Stand des literaturcafe.de geführt wurde, im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten nach dem Beitrag. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. So verpassen Sie künftig keine Folge mehr.
Ijoma Mangold: Die orange Pille: Warum Bitcoin weit mehr als nur ein neues Geld ist. Gebundene Ausgabe. 2023. dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG. ISBN/EAN: 9783423283120. 24,00 € » Bestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Ijoma Mangold: Die orange Pille: Warum Bitcoin weit mehr als nur ein neues Geld ist. Taschenbuch. 2024. dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG. ISBN/EAN: 9783423352291. 14,00 € » Bestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Ijoma Mangold: Die orange Pille: Warum Bitcoin weit mehr als nur ein neues Geld ist. Kindle Ausgabe. 2023. dtv. 10,99 € » Herunterladen bei amazon.de Anzeige
Hier klicken und weiterlesen: »Podcast: Ijoma Mangold über Bitcoin und Buchmesse – Die orange Pille« >
Arno Geiger auf der Leipziger Buchmesse 2023 (Foto: Wolfgang Tischer)
25 Jahre lang wühlte er meist frühmorgens in den Wiener Altpapiercontainern. Das ist das geheime Doppelleben, das Arno Geiger für sich als »Das glückliche Geheimnis« bezeichnet. Neben Büchern hat Geiger vor allen Dingen nach Tagebüchern und Briefen gesucht. Für ihn der Blick auf das wahre, unverstellte Leben. Auf der Leipziger Buchmesse sprach er darüber mit Wolfgang Tischer.
Kein Geringerer als Arno Geiger war am Buchmesse-Donnerstag des Jahres 2023 der erste Gast der Interview-Reihe des literaturcafe.de in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse. Er sei, so sagt Geiger, ganz messeverzaubert.
Tatsächlich erschien Arno Geigers Buch »Das glückliche Geheimnis« schon im Februar, und er hat die große Lesetour bereits hinter sich, aber auch einige Auftritte in Leipzig.
Durch die Medienberichte und Kritiken ist Geigers »Altpapiergeheimnis« mittlerweile keines mehr. In der Verlagsankündigung Ende 2022 wurde jedoch noch geheim gehalten, was Geigers Doppelleben war. Was hatte man ihm da alles zugetraut?
Im halbstündigen Gespräch geht es überwiegend um die Funde im Altpapier. Geiger sieht in persönlichen Briefen und Aufzeichnungen das wahre, unverstellte Leben. So wie wir über das Leben im Mittelalter mehr über die archäologischen Fundstücke im vermüllten Burggraben erfahren als in historischen Dokumenten.
Aber wühlt man da nicht im Privatleben anderer Leute? Geiger sieht das anders und erläutert es im Gespräch.
Hinweis: Leider ist die technische Qualität der Aufnahme nicht optimal und zu laut aufgenommen, insbesondere die Fragen klingen, wie in eine Papiertüte gesprochen. Technisch ist das nicht wirklich zu retten. Dennoch stellen wir den Mitschnitt mit einer Vorbemerkung im Podcast des literaturcafe.de online, da Arno Geigers Antworten akustisch gut zu verstehen und unbedingt hörenswert sind, sodass wir sie Ihnen, trotz kleiner technischer Defizite, nicht vorenthalten wollen.
Ein Beitrag geteilt von Wolfgang Tischer (@literaturcafe.de)
Hören Sie das ausführliche Gespräch mit Arno Geiger das auf der Leipziger Buchmesse 2023 geführt wurde, im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten nach dem Beitrag. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. So verpassen Sie künftig keine Folge mehr.
Arno Geiger: Das glückliche Geheimnis. Gebundene Ausgabe. 2023. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. ISBN/EAN: 9783446276178. 25,00 € » Bestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Arno Geiger: Das glückliche Geheimnis: Roman. Taschenbuch. 2024. dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG. ISBN/EAN: 9783423149006. 14,00 € » Vorbestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Arno Geiger: Das glückliche Geheimnis. Kindle Ausgabe. 2023. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. 18,99 € » Herunterladen bei amazon.de Anzeige
Hier klicken und weiterlesen: »Podcast: Arno Geiger über Das glückliche Geheimnis – Leipziger Buchmesse 2023« >
Fabian Neidhardt (Foto: Wolfgang Tischer)
Im Podcast des literaturcafe.de spricht Wolfgang Tischer mit Fabian Neidhardt über dessen Roman »Nur ein paar Nächte«. Zuvor blicken die beiden auf die kommende Leipziger Buchmesse 2023.
Ben lebt im ehemaligen Haus seiner Eltern und zieht allein seine 12-jährige Tochter Mia groß. Plötzlich steht sein Vater vor der Tür und möchte für ein paar Nächte bei Ben unterkommen. Bens Mutter hat ihren Mann vor die Tür gesetzt, da dieser fremdgegangen ist. Nur wenige Augenblicke später klingelt die Polizei an Bens Tür und bringt dessen Tochter Mia nach Hause. Sie wurde am Busbahnhof aufgegriffen und wollte quer durch Deutschland nach Hamburg reisen, um endlich ihre Mutter kennenzulernen.
Mit dieser emotionalen Herausforderung und Überforderung für die Hauptfigur Ben beginnt Fabian Neidhardt dritter Roman »Nur ein paar Nächte«, der Ende Februar 2023 im Haymon Verlag erschienen ist.
Wolfgang Tischer unterhält sich mit Fabian Neidhardt einen Tag nach der offiziellen Buchpräsentation und Premierenlesung am 15. März 2023 in Stuttgart.
Fabian Neidhardt war oft Co-Moderator im Podcast des literaturcafe.de und sprach vor zwei Jahren dort über den Vorgänger-Roman »Immer noch wach« und seinen Weg zum und als Autor.
Es ist klar, dass auch diese Folge kein normales Autorengespräch ist, sondern ein sehr persönlicher Einblick in die Entstehung eines Romans.
Doch zunächst reden Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt über die Leipziger Buchmesse, die nach vier Jahren endlich im April 2023 wieder stattfinden wird. Es geht um die Leipziger Autor:innerunde, bei der beide jeweils ein Tischgespräch moderieren, und um die Interviewserie des literaturcafe.de, die nach drei Jahren Pause ebenfalls wieder aufgenommen wird. Die Namen der Interviewgäste ist hochkarätig. Mehr dazu hören Sie in der Podcast-Folge und lesen Sie demnächst hier im literaturcafe.de.
Hören Sie das ausführliche Gespräch mit Fabian Neidhardt im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten nach dem Beitrag. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Podcast-Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. So verpassen Sie künftig keine Folge mehr. Weitere Infos zum Roman, über Fabian Neidhardt und Lesungstermine auf seiner Website mokita.de
Fabian Neidhardt: Nur ein paar Nächte. Roman. Gebundene Ausgabe. 2023. Haymon Verlag. ISBN/EAN: 9783709981740. 22,90 € » Bestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Fabian Neidhardt: Nur ein paar Nächte: Roman. Kindle Ausgabe. 2023. Haymon Verlag. 17,99 € » Herunterladen bei amazon.de Anzeige
Hier klicken und weiterlesen: »Podcast: Fabian Neidhardt über seinen Roman »Nur ein paar Nächte«« >
Steffen Schroeder (links) und Wolfgang Tischer nach der Podcast-Aufnahme im Stuttgarter Schriftstellerhaus (Foto: Susanne Martin)
»Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor« heißt der von der Kritik gelobte zweite Roman des Schriftstellers und Schauspielers Steffen Schroeder. Mit Wolfgang Tischer unterhielt sich der Autor über Max Planck, Albert Einstein und Geschichte(n), die man sich nicht ausdenken kann.
Herbst 1944. Max Planck sitzt am Schreibtisch. 86 Jahre ist der Physiker und Nobelpreisträger von 1918 mittlerweile alt. Sein Leben lang hat Planck versucht, sich aus der Politik herauszuhalten. Doch nun wurde sein Sohn Erwin von den Nazis verhaftet. Ihm droht die Hinrichtung, da er zum Kreis der Hitler-Attentäter vom 20. Juli 1944 gehört. Gleichzeitig liegt Max Planck ein Gesuch der Reichskanzlei vor, er möge für eine Broschüre ein »Bekenntnis zum Führer« ablegen. Was soll Planck antworten? Was soll er schreiben? Kann er seinen Sohn vor dem Tode retten?
Mit diesem Konflikt beginnt Steffen Schroeder seinen Roman »Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor«. Schroeder beschreibt die Monate bis zum Kriegsende 1945 und die Personen rund um Max Planck. Da ist vor allen Dingen seine Freundschaft zu Albert Einstein, der mittlerweile in die USA emigriert ist.
Schroeder hat penibel recherchiert. Dort, wo andere die tatsächliche Geschichte für einen Roman zurechtbiegen, bleibt Schroeder akribisch genau. Vieles scheint erfunden, wie beispielsweise eine fast lebensmüde Fahrt des berühmten Arztes Ferdinand Sauerbruch, der von Erwin Plancks Frau Nelly begleitet wird. Sie ist ebenfalls Ärztin und kennt sich besser mit dem Automobil aus, als jeder Mann an Bord.
Wir erfahren von Einsteins Sohn Eduard, der vom Vater vernachlässigt in Zürich in einer psychiatrischen Klinik sitzt.
Steffen Schroeder ist den meisten sicherlich als Schauspieler bekannt. Neun Jahre lang spielte er den Kommissar Kowalski in er Serie »SOKO Leipzig«. 2021 stieg Schroeder auf eigenen Wunsch aus der Serie aus, um sich neuen Projekten zu widmen. Unter anderem stellte er seinen Roman über Max Planck fertig.
Im Frühjahr 2023 ist Steffen Schroeder Stipendiat im Stuttgarter Schriftstellerhaus, wo er an seinem neuen Romanprojekt arbeitet.
Wolfgang Tischer traf sich mit Steffen Schroeder im Stuttgarter Schriftstellerhaus und sprach mit ihm für den Podcast des literaturcafe.de über die Arbeit am Roman »Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor«. Wie kam Schroeder zum Schreiben? Hilft der Beruf des Schauspielers, um sich in die Figuren hineinzufinden? Wie hält er es mit Wahrheit und Fiktion?
Hören Sie das ausführliche Gespräch mit Steffen Schroeder im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten nach dem Beitrag. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Podcast-Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. So verpassen Sie künftig keine Folge mehr.
Steffen Schroeder: Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor. Gebundene Ausgabe. 2022. Rowohlt Berlin. ISBN/EAN: 9783737101561. 21,41 € » Bestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Steffen Schroeder: Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor: Historischer Roman. Taschenbuch. 2024. Rowohlt Taschenbuch. ISBN/EAN: 9783499009310. 14,00 € » Vorbestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Steffen Schroeder: Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor. Kindle Ausgabe. 2022. Rowohlt E-Book. 17,99 € » Herunterladen bei amazon.de Anzeige
Hier klicken und weiterlesen: »Podcast: Autor und Schauspieler Steffen Schroeder über seinen Max-Planck-Roman« >
Christine Koschmieder hat einen Roman über eine Frau geschrieben, die gegen ihre Alkoholsucht kämpft. Sie heißt Christine Koschmieder. Wie wird das eigene Leben zur Literatur? Wie viel Privates gibt man preis? Und wie ist es, wenn das eigene Buch im Literarischen Quartett besprochen wird?
Das Gespräch mit der Autorin und Literaturagentin Christine Koschmieder ist nach Dörte Hansen und Rebecca Gablé die letzte der drei Podcast-Folgen von der Frankfurter Buchmesse 2022. Und es ist ein ganz besonderes Gespräch.
Zum einen wurde Christine Koschmieders Roman »Dry« unmittelbar vor dem Treffen auf der Messe im Literarischen Quartett im ZDF besprochen. Ihr Verleger Gunnar Cynybulk saß im Publikum, wie hier im literaturcafe.de nachzulesen ist. Wie hat die Autorin das Ganze erlebt?
Und dann ist »Dry« ein ganz besonderer und ein sehr persönlicher Roman. Das mit dem »persönlicher Roman« – oder gar »persönlichster Roman« – ist normalerweise eine Klappentext-Floskel. Doch in diesem Fall trifft es zu. Christine Koschmieder erzählt in »Dry« die Lebensgeschichte einer Figur mit Namen Christine Koschmieder. Trotz einiger Schicksalsschläge hat diese Frau ihr Leben scheinbar im Griff. Doch schon am Beginn des Buches wissen wir, dass vieles Fassade ist. Christine Koschmieder ist Alkoholikerin. »Funktionale Alkoholikerin«, wie es die Autorin im Gespräch präzisiert. Es ist keine Sucht mit schlimmen Abstürzen. Sie trank, um zu funktionieren und das Leben zu meistern. Das Buch beginnt in der Suchtklinik, und gemeinsam mit der Autorin Christine Koschmieder blicken wir auf das Leben der Romanfigur Christine Koschmieder.
Das eigene Leben zu einem Roman zu machen, scheint 2022 ein preisgekrönter Trend zu sein: Der Deutsche Buchpreis an Kim de L‘Horizont, der Literaturnobelpreis an Annie Ernaux. Warum steht auf diesen Büchern »Roman« und nicht »Autobiografie«?
Christine Koschmieder kann die Frage einfach beantworten und nennt im Gespräch mehrere Gründe. Zum einen schrieben Autobiografien meist berühmte Leute, doch das sei sie nicht. Zum anderen gibt es verschieden Wahrheiten. »Dry« ist ihre Version. Doch erhebt das Buch keinen Anspruch auf Wahrheit und Vollständigkeit.
Im Podcast des literaturcafe.de berichtet Christine Koschmieder von der Entstehung des Romans. Privates preiszugeben, sei eine Befreiung gewesen. Jetzt bestimme sie, was die anderen von ihr wissen.
Die Form all das niederzuschreiben, sei jedoch eine sehr literarische, wie der Autorin auch im literarischen Quartett bescheinigt wurde. Larmoyant, egoistisch, selbstbezogen, all diese Klischees über »Suchtromane« wollte sie vermeiden, was Christine Koschmieder auch gelungen ist. Selbst literarisch schleicht sich der Alkohol nicht immer sichtbar ins Leben der Hauptfigur.
Hören Sie das ausführliche Gespräch mit Christine Koschmieder, das auf der Frankfurter Buchmesse 2022 geführt wurde, im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten nach dem Beitrag. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. So verpassen Sie künftig keine Folge mehr.
Christine Koschmieder: Dry: Roman. Gebundene Ausgabe. 2022. Kanon Verlag Berlin. ISBN/EAN: 9783985680429. 24,00 € » Bestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel
Christine Koschmieder: Dry: Roman. Kindle Ausgabe. 2022. Kanon Verlag. 19,99 € » Herunterladen bei amazon.de Anzeige
Hier klicken und weiterlesen: »Christine Koschmieder über »Dry« – Das eigene Leben als Roman – Buchmesse-Podcast 2022« >
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