Nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler im Januar 1933 beginnen die Nationalsozialisten systematisch, die demokratischen Strukturen der Weimarer Republik zu untergraben. Der Reichstagsbrand im Februar dient als Vorwand, um mit Notverordnungen Grundrechte außer Kraft zu setzen und politische Gegner brutal zu verfolgen. Mit einer perfiden Kombination aus Propaganda und Gewalt wird die Bevölkerung eingeschüchtert, während die staatlichen Institutionen immer mehr unter die Kontrolle des Regimes geraten.
Die März-Wahlen 1933, die von massiven Einschüchterungen geprägt sind, bringen nicht die erhoffte Mehrheit für die NSDAP. Doch das Regime nutzt die politische Zersplitterung und die Schwäche der Opposition, um seine Macht auszuweiten. Im Fokus steht das Ermächtigungsgesetz, das Hitler durch geschickte Manipulation und Drohungen durchsetzt. Damit ist die Demokratie de facto beendet, und die Grundlagen für eine totalitäre Herrschaft werden gelegt.
Es wird deutlich, wie schnell ein Rechtsstaat zerfallen kann, wenn Gewalt, Angst und Opportunismus die Oberhand gewinnen. Sie ist eine eindringliche Mahnung, dass Demokratie wehrhaft sein muss, um den Kräften zu widerstehen, die sie von innen heraus zerstören wollen.
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Verwendete Musik in der Episode:
Daniel Dombrowsky - So It Begins
Alon Peretz - A Forest Dark
Alon Peretz - I Did It
Max H - War
Out of Flux - Surrendered
Frank Schlimbach - Dark Dimensions