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Insofern brauchst Du nicht traurig zu sein, über meinen Abschied. Ich probiere etwas neues aus, denn wie soll ich ein Trainer für persönliche Veränderung sein, wenn ich mich selbst nicht immer wieder neu erfinde, mein Leben umstelle, mein Verhalten verändere? Ich darf jetzt zum zweiten Mal in meinem Leben meinen Beruf hinter mir lassen, ohne zu wissen, was ich genau in Zukunft machen werde und womit ich mein Geld verdiene oder woher es kommt. Du wirst vielleicht nicht mitbekommen, ob das in meinem Fall gut geht. Für die Menschen, die mir nah sind, wird es die ultimative Prüfung sein, um die es im Leben gehen kann. Gibt es diese Führung der anderen Seite, wie ich das nenne, wirklich? Oder ist das alles eingebildeter Unsinn? Ich glaube fest daran, dass alles gut wird, sonst würde ich diesen Weg nicht gehen.
Gleichzeitig gibst Du mit Deinen Handlungen dem Leben Sinn und eine Bedeutung. Dein Leben ist eine Antwort auf eine wichtige, vielleicht die wichtigste Frage: Warum leben Menschen auf dem Planeten Erde? Dein individuelles Leben gibt genau diese Antwort, nicht das, was Du sagst, sondern das, was Du tust, zeigst. Insbesondere geht es mir dabei um Deinen Umgang mit den anderen Menschen. Erpresst Du andere? Spielst Du das kollektive Spiel mit, dass man entweder einen anderen beherrscht oder von einem anderen beherrscht wird?
Du behauptest also zu wissen, welches Ziel Du erreichen musst, um das gewünschte Gefühl zu haben. Doch Du hast doch gar keine Idee, welche Lebensumstände genau richtig für Dich sind, um dieses Gefühl in Dir auszulösen. Das ist also der entscheidende Unterschied zwischen dem Setzen von Zielen und dem Formulieren einer Intention. Denn die Intention ist neutral, die beschreibt das Gefühl, das ich haben möchte, und nicht das Haus, in dem ich leben möchte.
Logisch ist, dass Dein Modell der Welt jede Handlung prägt. Deshalb möchte ich heute Werbung dafür machen, dass Du immer wieder kritisch prüfst, was Du für wahr hältst. Was es dann braucht, damit das Modell wirklich verändert wird, das dürfen wir wohl alle nochmal genau anschauen. Und die Idee des heutigen Podcasts ist, wie Du über Dein System hinauswachsen kannst. Der Schlüssel sind meiner Meinung nach Deine Werte, denn Deine Werte bestimmen darüber, wie Du die Daten aus der Datenbank bewertest. Und wie veränderst Du Deine Werte?
Es geht um das, was ich das Sommerferien-Gefühl nenne. Du darfst solche Dinge üben, das können wir Menschen nicht von heute auf morgen, das braucht Zeit, um sich an einen neuen Lifestyle zu gewöhnen. Ich gebe Dir in dieser Folge viele Ideen dazu, wie persönliche Veränderung in diesem Kontext funktioniert. Ich habe mir auch damit Zeit gelassen, denn seit 15 Jahren habe ich alle paar Wochen genau das Sommerferien-Gefühl trainiert. Denn ich habe mich an einen Wechsel gewöhnt, zwei bis drei Wochen zu arbeiten und dann zwei bis drei Wochen frei zu haben.
Denn nur, um Dir das nochmal in Erinnerung zu rufen: Das ist die Idee dieses Podcasts gewesen, seit er gestartet ist vor fast 6 Jahren. Leben bedeutet Veränderung, ja Leben ist Veränderung. Das Verlassen Deiner Komfortzone gehört also zum Leben dazu. Und ja, einige Menschen igeln sich, um das nicht zu erleben. Das hilft in meiner Welt gar nicht, denn wir sind hier, um das Leben zu meistern. Kleine Veränderungen, und das bedeutet in diesem Fall das aktive Verlassen der Komfortzone im alltäglichen Leben, sind unbedingt wichtig, um Dein ganzes System flexibel zu halten. Und dann gibt es noch die großen Veränderungen, das Ende einer Beziehung, der Tod eines geliebten Menschen, der Jobverlust, die Insolvenz eines Unternehmens – etwas in der Art. Und jetzt sind wir so weit, dass ich Dir sage, dass davon diese rund 300 Folgen auch gehandelt haben: Dass Du auf einer unterbewussten Ebene auch lernen kannst, kleine und große Veränderungen zu meistern. Bereit für das Finale? Das geht jetzt los.
Ich merke, wie ich mich immer mehr und immer schneller in einer anderen Ebene des Erlebens und Analysierens befinde, das, was ich jetzt über 25 Jahre lang geübt habe und was mir immer leichter fällt. Ein zentrales Thema des Films: Hältst Du Dich an Regeln nur deshalb, weil es Konsequenzen hat, wenn Du sie nicht beachtest? Oder findest Du eigene Werte, eigene Regeln, an die Du Dich nur deshalb hältst, weil Du Dich daran halten möchtest.
Was wäre also, wenn alles, was wir bisher für wahr gehalten haben, doch nicht stimmt? Viele Menschen lehnen das neue ab, wenn es ihr bisheriges Weltbild zu sehr in Frage stellt. Sie benötigen kleine Schritte, um sich für etwas anderes Schritt für Schritt zu öffnen. Natürlich gilt das für den einen oder anderen von uns ja in jedem Fall, dass die Veränderung langsam oder zumindest in dem Tempo vonstattengehen darf, das wir es aushalten können. Kannst Du darüber nachdenken, wie Du Dich in der Vergangenheit für neue Modelle geöffnet hast? Vielleicht kannst Du mithilfe anderer Bücher doch noch einen Weg finden, wie Du das gesellschaftlich anerkannte Leben hinter Dir lassen kannst, wenn Du möchtest. Also wieder eine Folge, die Werbung für eine Sache macht: Dass Du Dich veränderst und ein neues Weltbild akzeptieren lernst. Bist Du bereit?
Das würde bedeuten, dass wir manchmal vielleicht schon wissen, dass wir im Begriff sind, eine schlechte Entscheidung treffen. Und wir treffen sie dann, obwohl wir schon wissen, dass es nicht sinnvoll ist, so zu entscheiden, weil es eben das Gefühl ist, dass es definitiv unsere eigene Entscheidung war. So gäbe es eine Illusion der Kontrolle über das Leben, die wir als Menschen natürlich gerade dann gerne haben, wenn wir viel Angst haben. Falls Du Dich also zu den Kontrollettis zählst, dann wäre es wichtig, dass Du da nochmal genau hinschaust.
Gut, das folgt dem Modell, dass es in diesem Leben um spirituelles Wachstum geht, dass es das ist, worum es wirklich geht im Leben. Dann wäre es doch toll, wenn Du und ich Menschen in unser Leben einladen würden, die so bewusst sind für diese Idee von Leben, dass Ihr gemeinsam besprechen könnt, was die Lektion ist, die für Dich und den anderen zu lernen ist. Wie wäre es, wenn Du das gleich ansprechen könntest. Damit könntet Ihr die Themen schneller lösen, die gelöst werden dürfen. Vielleicht ist das auch eine ganz neue und noch viel bessere Art zu leben. Denn dann können wir erkennen, welches Werkzeug wir füreinander sein können. Und wir würden das gleich miteinander besprechen, anstatt es mühsam herauszufinden und es kaum zu bewältigen.
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