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Wenn man nun zu Zweit ist, etwa in einer Beziehung, dann lässt sich das noch besser handhaben, wenn Du auf die Gefühle reagierst, die der andere vermutlich empfindet, das ist auf jeden Fall noch besser, als wenn Du die Frage, worum es geht, stellst. Und dann gibt es für Dich selbst auch noch ein Upgrade: Es ist sind die Situationen, in denen es quietscht, weil Du zum Beispiel eine Intention ausgesendet hast. Und genau darum geht es in der heutigen Folge, dass Du noch mehr lernst, die Dinge anzunehmen, die um Dich herum passieren. Und das ist das Highlight: Stell Dir doch einfach vor, dass jedes Gefühl passt, jeder Satz, jedes Erlebnis. Und dann sollst Du da nicht stehen bleiben, Du solltest auch nicht wegrennen. Am besten wäre es, und genau dafür möchte ich heute Werbung machen, dass Du das annimmst, damit umgehst. Schau Dir Deinen Teil der Gleichung an, nicht als Selbstvorwurf, nicht kritisch, sondern offen für die Gefühle, die da auftreten.
Für mich sind diese beiden Seiten der Medaille miteinander gut vereinbar, denn ich habe gelernt, die Dinge anzunehmen, die passieren. Geh aus dem Weg, wenn die Dinge passieren, mit denen Du so nicht gerechnet hast. Diese Botschaft habe ich Dir ja schon oft gesendet und ich möchte das in dieser Zeit dringlicher tun als alles zuvor. In Zusammenhang mit dem Thema Planung darfst Du für Dich die Stellen finden, an denen Planen sinnvoll ist, und dann die Stellen, an denen Du eine klare Intention gesendet hast und dann etwas Unerwartetes passiert ist. Was hast Du dann gemacht? Hast Du Dich gewehrt gegen das, was da passiert ist? Oder wehrst Du Dich aktuell dagegen? Dann entscheide Dich jetzt, das noch mehr anzunehmen, das ist der Schlüssel für ein rundherum angenehmes und erfolgreiches und schönes Leben.
Ist es wirklich so viel besser, einen Konflikt mit Hilfe einer kleinen oder größeren Lüge zu vermeiden? Ich glaube nicht an dieses Lebenskonzept, obwohl oder gerade weil ich das als Kind erlebt habe, es war mein normaler Alltag. Alles wurde unter den Teppich gekehrt. Und dann habe ich mich irgendwann dagegen entschieden, habe einen neuen Weg gewählt. Das kannst Du auch. Mag Dir jetzt gerade wie eine große Entscheidung vorkommen, aber das ist es nicht. Und außerdem hast Du keine Idee, wie angenehm und leicht Dein Leben wird, wenn Du Dich für die Wahrheit entscheidest.
Man muss erst sparen, um reich zu sein? Wenn Du das glaubst, dann stimmt es. Doch was damit nicht gesagt ist, ist, dass Du automatisch ein Reichtumsbewusstsein entwickelst, während Du Dir so viel Geld oder Häuser oder Aktien oder was auch immer zusammensammelst, dass andere Dich dann als reicht bezeichnen. Wer sich reicht fühlt, braucht keinen definierten Reichtum und kein automatisches Einkommen, weil er sich ja reich fühlt. Wenn Du das Gefühl hast, genug zu haben, wirst Du immer genug haben, so lange Du das Gefühl hast. Kannst Du noch mehr Klarheit entwickeln, dass Dein aktuelles Gefühl ein Feedback dazu ist, wie Du schwingst und was Du anziehst? Von einer Schwingung des Nicht-genug wird niemals ein Gefühl von Reichtum werden können, egal, was Du tust, außer Du veränderst Dein Denken über Reichtum.
Ich möchte nämlich in Frage stellen, ob Du ein gutes Vorbild für Deine Kinder bist, wenn Deine Exfrau Dich für viele Jahre in der einen oder anderen Weise erpressen kann. Natürlich lässt sich das Thema immer auch anders sehen, denn man darf sicher auch das eine oder andere Opfer bringen, um etwa nach einer Trennung den Kontakt zu den Kindern zu halten. Vermutlich darfst Du zwischen den verschiedenen Aspekten dieses Themas am Ende abwägen.
Die Lösung, die ich Dir anbieten möchte, basiert auf meiner Idee des „all in“, also der These, dass wir in jedem Lebensbereich alles geben dürfen, was wir geben können. Für den einen oder anderen ist das ein Widerspruch in sich. Den möchte ich gerne auflösen. Die Basis ist, dass Du eine Entscheidung triffst, was Dir wichtig ist im Leben. Und dann ist es entscheidend, dass Du in jedem Moment 100 Prozent anwesend, bewusst und klar bist. Dann wird es Dir möglich sein, ein erfülltes Leben zu führen und wirklich wichtige Dinge zu tun. Prioritäten zu setzen, ist der Schlüssel zu Deinem Erfolg und einem erfolgreichen Leben.
Doch wenn es eh Dein Fazit ist, das Du eines Tages ziehst, dann kannst Du doch auch jetzt schon ein Fazit ziehen. Ich würde es Dir empfehlen. Und dazu kann es auch passen, wenn das Leben Dir zum Beispiel den Job nimmt, Dein Partner sich trennt oder sonst etwas passiert, wo die Veränderung von außen kommt. Und für mich sind das die Momente im Leben, in denen Du hinschauen darfst, ob Du nicht etwas verändern sollst, was gerade schief geht.
Ich gehe heute noch einen Schritt weiter: Kann es nicht sein, dass viele gute Schüler einfach nur eine Methode verbessert haben, nämlich die, vor ihrer Angst wegzulaufen. Wer aus Angst gelernt hat, um nicht vor der Klasse bloßgestellt zu werden oder um nicht zu versagen oder um keinen Ärger mit den Eltern zu bekommen, der hat doch aus Angst gehandelt und ist genau vor dieser Angst weggelaufen. Das wird das Gehirn tendenziell generalisieren und dann immer weiter weglaufen, den Rest des Lebens. Es sei denn, Du erkennst das jetzt, dass Du immer vor der Angst weggelaufen bist und erklärst Dich bereit, etwas anders zu machen als bisher. Das wäre mein Vorschlag an Dich.
Dann ging es weiter, ich begann mir Ziele zu setzen und für diese zu kämpfen. Damit habe ich viel erreicht in der damaligen Zeit. Dann kam Anfang der 2000er Jahre das Gesetz der Anziehung in mein Leben und ich habe gelernt, wie ich mit Leichtigkeit die Ziele erreichen kann. Das war auch ein Learning, denn es hat mich Jahre gekostet, das wirklich zu beherrschen. Und nun kommt der neue Lebensabschnitt, in dem ich mich führen lasse. Damit werde ich zu einem Werkzeug und bringe dabei alles ein, was ich gelernt habe in den vielen Jahren.
Denn klar ist, Du verlässt Dein Modell am leichtesten, wenn Du große Ziele oder große Schmerzen hast. Da sind wir ja schon oft vorbeigekommen. Doch spannend ist ja eben zu sehen, dass wir Menschen offenbar wenig Bereitschaft haben, das Modell in Frage zu stellen, obwohl es oft nicht mit dem übereinstimmt, was wir beobachten in der Welt. Die Angst, die ich als Ursache für dieses Verhalten sehe, darf erst überwunden werden, denn dann kannst Du eine größere Flexibilität im Umgang mit Deinem Modell der Welt erlangen. Und das ist ja immer wieder meine Idee dieses Podcasts und meiner Seminare: Dass Du ganz flexibel wählst, was Du für wahr halten möchtest und zwar abhängig davon, wie viele gute Gefühle es Dir macht.
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