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Kennst du das, wenn du über Wörter nachdenkst und auf einmal erkennst, dass ihre Zusammensetzung so viel mehr bedeutet als die, die du in deinem Kopf abgespeichert hattest?
Das lässt sich wunderbar auf das Substantiv „Wertschätzung“ transferieren, denn es besteht aus den Wörtern „Wert“ und „Schätzung“. Was genau es aber damit auf sich hat, erfährst du in der neuen merk-würdig Podcast-Folge.
Jemanden wert-schätzen.
Das kann sehr viel bedeuten und ist immer individuell.
Nicht Gießkanne, sondern einzelnes Wasserlöchlein,
Eins sei jedoch schon mal gesagt: Wo Licht ist, ist auch immer Schatten.
Wertschätzung sollte unbedingt sehr individuelle betrachtet werden und nicht unternehmensweit. Bestenfalls auf Teamebene oder den individuellen, einzelnen Mitarbeitenden abgestimmt.
Denn hier wird der Wert des Mitarbeitenden oder auch umgekehrt der des Arbeitgebenden geschätzt: So kann für den einen die Höhe des Gehalts als wertschätzend eingestuft werden, für den anderen jedoch sind kleine Aufmerksamkeiten das A und O. Wertschätzung also zu verkörpern oder aber auch zu kommunizieren ist ein wichtiger, wenn nicht entscheidender Faktor in der Employer Branding Strategie. Dies gilt zum einen in der Ansprache von neuen Mitarbeitenden, aber auch in der Kommunikation mit aktuellen Mitarbeitenden. Stichwort Bestandskunden- und Neukundenakquise.
Worin investierst du oder dein Unternehmen mehr und wie bewusst tust du das: in die Mitarbeiterbindung oder ins Recruiting und Personalmarketing nach außen?
Themen:
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Ausbildungen verlieren in unserer Gesellschaft (unberechtigterweise) immer mehr Ansehen, besonders in Zeiten, in denen oft verbreitet wird, dass Studium das einzig Wahre für die Zukunft ist. Ganz entschieden nein sagen wir in der neuen merk-würdig Podcast-Folge.
Wir, das sind diesmal Nadine und Nadine. Als Gast begrüßt Nadine Alles-Berberich die Expertin Nadine Strein. Sie hat sich das Thema Ausbildung und Recruiting in Unternehmen zu ihrem Steckenpferd gemacht. Erfahrungen hat sie im eigenen Karriereweg gesammelt. Bereits mit 28 Jahren war Nadine Strein Betriebswirtin mit beachtlichen 11 Jahren Berufserfahrung. Heute betreut sie seit über 13 Jahren Ausbildungen und gibt Coachings in den IHKs im Umfeld des Rhein-Main-Gebiets. 2019 hat sie außerdem den Schritt gewagt, sich selbstständig zu machen. Sie berät Unternehmen im Themenfeld Ausbildung und schärft den Blick für diesen nachhaltigen Mehrwert!
Rekrutieren ist mittlerweile eine echte Königsdisziplin geworden. Motivierte Azubis zu finden ebenfalls. Oft ist es jedoch einfach so, dass die Ansprache von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen schlichtweg nicht zielgruppengerecht ist. Den ersten Blick richten wir daher auf das Stellenangebot, das jungen Menschen nicht 100 Fragezeichen ins Gesicht zaubert, sondern sie interessiert und neugierig macht. Verdrahtet ist dieses Angebot auf jeden Fall auf der Karriereseite oder Landingpage des Unternehmens. Um die Flügel weiter zu spannen, halten wir Ausschau nach einem weiteren Kommunikationskanal - der Weg zur Unternehmenswebsite muss ja auch gefunden werden. Zeitungen beispielsweise sind hier etwas oldschool, viel mehr bieten sich soziale Netzwerke wie Instagram oder TikTok an. Besonders kleine Unternehmen haben hiermit jedoch noch Hemmungen. Aber denkt dran: Azubis sind keine Spülmaschinen-Ausräumer, Obstkörbe-Zusammensteller oder - ganz überspitzt formuliert - billige Arbeitskräfte: Sie sind die Zukunft des Unternehmens, die aktiv mitgestalten und Neues entstehen lassen! Und um die besten Azubis zu bekommen, brauchst du die richtige Kommunikation! Kommunikation braucht Strategie und darüber sprechen wir in dieser Folge des merk-würdig Podcast.
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Alle Infos zum Angebot von Nadine Strein findest du auf ihrer Website unter www.nadinestrein.de
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Auf Instagram findest du Nadine hier: https://www.instagram.com/bynadinestrein/
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Klartext heute: Employer Branding Manager werden gesucht. Auch wenn das eigentlich ein Grund zur Freude sein sollte, ist die wichtige Thematik des Employer Brandings in Unternehmen leider immer noch nicht angekommen. Was mich und vielleicht auch dich da triggert, darüber lasse ich in dieser Folge des merk-würdig Podcast meine Gedanken fliegen.
Employer Branding bekommt immer mehr Gehör im Business Kontext – yes! Jedoch schreiben Unternehmen oft Stellen des Employer Branding Manager aus, ohne eigentlich genau zu wissen, was hinter der „vermeintlichen Trendposition“ steckt. Oft wollen Arbeitgeber nämlich durch einen Employer Branding Manager ihre Probleme eher unterdrücken, denn lösen. Ein „richtiger“ Employer Branding Manager schaut sich nämlich das Unternehmen im Gegensatz von außen an und versucht so die Ursachen für die Schwachstellen zu finden. So macht dieser sichtbar, was verändert werden muss, um die wichtige Basis für gutes Recruiting zu schaffen. Maßnahmen im Recruiting und der Personalgewinnung sind nämlich nicht viel wert, wenn diese Basis nicht stimmig ist. Mitarbeiterbindung ist da natürlich gleich das nächste Stichwort.
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Mit Bildern lässt es sich leichter lernen als mit Texten; das wissen wir schon alle aus der Schule. Dass das auch im Business-Kontext funktioniert, sollte also keine Überraschung sein. Ist es für viele aber! Im merk-würdig Podcast ist heute Wolf Wienecke zu Gast, der sich genau dieses Thema zum Steckenpferd gemacht hat.
Wolf ist Mitgründer von Dialogbild und Big Pictury und unterstützt Unternehmen seit 2003 in der Vermittlung von komplexen Themen wie Veränderungen, Prozessen und Visionen. Seine Passion sind Visualisierung und Vereinfachung: „Wenn aus einem Stapel PowerPoint-Präsentationen ein Big Picture des Unternehmens wird, ist das für die Beteiligten ein Wow-Moment.“ Außerdem ist Wolf Experte und Partner des weltweit beliebten Online-Whiteboard Anbieter Miro und berät Unternehmen in der Nutzung dieses Kollaborations- und Kommunikationstools mit der Unterstützung von Visualisierungen und digitalen Unternehmenswelten.
Wolf verrät uns im Podcast, wie vielfältig Visualisierungen im Unternehmen eingesetzt werden. Des Weiteren über den großen Mehrwert für die Mitarbeitenden als auch für die Kunden. Warum? Weil aus der Vogelperspektive ein Bild vom ganzen Unternehmen oder einem einzelnen Prozess ermöglicht es allen Beteiligten einen ganz anderen Blick auf Dinge zu werfen. In der Entwicklung der Visualisierungen werden häufig Probleme neu erfasst, gelöst und anknüpfende Strategien entwickelt. Egal ob Widerstände, Visionen, Prozesse oder Veränderungen: Die Visualisierung löst immer spannende und tiefe Kommunikation aus. Das funktioniert ebenfalls für Themen im Employer Branding als Ganzes, aber auch Teile wie Onboarding oder Mitarbeiterbindung. Bei individuellen Lösungen heißt diese auch Dialogbild: das heißt die Menschen gehen nicht nur mit dem vollendeten Bild in Dialog, sondern schon vorher, um das Bild zu erschaffen.
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Websites:
Https://www.dialogbild.de
Https://www.bigpictury.de
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Bewerbungen per Post sind hoffentlich von vorgestern. Die Aufgabe von Recruitern hat sich in den letzten Jahren ganz stark verändert. Hand aufs Herz: Was genau sind die Skills, die Recruiter heute wirklich mitbringen müssen? Von Tools bis Mindset, darum geht es in dieser Folge des merk-würdig Podcast.
Vom Recruiter zum Community Manager: Klingt zunächst vielleicht etwas befremdlich, ist es aber keineswegs. Recruiter kümmern sich heute nämlich fortwährend um die „Community“: Sie suchen neue Talente für die Community, kümmern sich um bereits bestehende Talente, haben stets (auch außerhalb des Unternehmens) ein offenes Ohr und verhalten sich gegenüber allen Mitarbeitenden wertschätzend.
Dabei begleiten Recruiter die Prozesse z. B. im Onboarding und Offboarding und sind neutraler Ansprechpartner. Eine große Verantwortung, insbesondere was das Thema Geborgenheit von potenziellen und neuen Mitarbeitenden angeht. Dieser Begriff klingt vielleicht zunächst gewöhnungsbedürftig, trifft die Sache aber im Kern – nämlich Employer Branding. Wer hier strategisch arbeitet, versteht Recruiter als Community Manager, auch wenn Mitarbeitende das Unternehmen vielleicht verlassen haben. Auch diese Community gilt es zu pflegen und je nach Voraussetzung eine aktive Community zu erhalten. Es ist nämlich wie im Marketing: Es ist einfacher ehemalige Kunden wieder zu begeistern, wie Neukunden zu gewinnen – die gewinnt man nämlich meist nur mit dem besten Sonderangebot – und das wollen wir ja eigentlich nicht. ;-)
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„Wenn du ein Tier wärst, welches wärst du?“ What the hell, ganz komische Frage und noch komischer, wenn sie von einem Recruiter im Rahmen eines Bewerbungsgespräches aufpoppt. Eins steht fest: Auch heute benehmen sich Recruiter teilweise noch merk-würdig – aber anders merk-würdig, eher irritierend und nicht unbedingt adäquat. Über diese Thematik und weiteres spreche ich heute mit der erfahrenen Personalerin Sarah Böning.
Sarah Böning ist Inhaberin der Unternehmensberatung Talent Centric. Sie berät Unternehmen darin, einen nachhaltigen Talent Acquisition Plan zu entwickeln, mit dem sie schnellstmöglich an eine operative Umsetzung gelangen. Außerdem coacht und trainiert sie Hiring Manager, um diese zu empowern, damit sie sich am aktuellen Kandidatenmarkt gekonnt positionieren. Insgesamt weist Sarah über 15 Jahre Recruitingerfahrung auf und war bis vor ihrer Selbstständigkeit Head of Talent Acquisition bei MHP, einer Tochtergesellschaft der Porsche AG. Dort hat sie das Teamwachstum von 300 Mitarbeitenden auf über 3.000 mit verantwortet.
Aus der Praxis für die Praxis ist daher das Motto dieses merk-würdigen Talks: Abstimmung im Recruiting das A&O. Ohne klare Abstimmung mit den jeweiligen Fachbereichen laufen sowohl Stellenanzeigen als auch Bewerbungsgespräche bis hin zu den Onboarding-Prozessen gerne mal schief – schief im Sinne von langatmig, falsche Profile, Voraussetzungen. Zudem sollten Recruiter feinfühlig sein und die menschliche Komponente zu bewahren – wird schnell mal vergessen, wenn immer die eierlegende Wollmilchsau gesucht, aber meistens nicht gefunden wird. Wichtig ist es hier aus Fehlern sofort zu lernen und bestehende Maßnahmen zu hinterfragen, passende Maßnahmen für den Aufbau eines Teams oder aber coole Interviews zu strukturieren, und einfach einen großen Pool (ja wir mögen das Wort nicht, diskutieren wir auch in der Folge, aber haben nichts Besseres in petto) von geeigneten, motivierten Leuten zu bilden! Ihr werdet sehen, wenn das Recruiting in der Gesamtstrategie erst einmal inkludiert ist, läuft alles wie am Schnürchen und dreht sich um das Talent. Employer Branding als Gesamtstrategie in allen Bereichen der Arbeit im Bereich People & Culture.
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Das Werteversprechen des Arbeitgebers oder auch die sogenannte Employer Value Proposition: Ein Thema, was konstant viele Unternehmen bewegt… Schonmal vorweg: Natürlich ist es wichtig, Unternehmenswerte zu definieren und diese dann auch umzusetzen. Aber einen Zahn ziehen wir heute die ausformulierte Employer Value Proposition ist nicht das höchste Ziel in einem Unternehmen.
Der ganze Prozess rund um die hochgelobte Employer Value Proposition beginnt oft schon mit einem schwierigen Task: Die tatsächlichen Werte im Unternehmen definieren. Marketingleute kennen das: Du sollst einen Claim/Slogan für ein Produkt schreiben und darin die sogenannte Unique Sellling Proposition (dein einzigartigen Verkaufsvorteil) verständlich für den Kunden herausarbeiten, das klingt schlüssig, ist aber Königsdisziplin. Genauso ist das mit der Employer Value Proposition. Wichtig ist hier, dass wir es mit Tatsachen zu tun haben – mit existenten Werten und kein Wunschkonzert festlegen, was nicht umsetzbar ist.
Gefragt sind wie immer die Mitarbeitenden – nur so werden Kultur, Traditionen und Werte einer Prüfung unterzogen. Wie ist die Wahrnehmung.
Was schätze ich an meinem Arbeitgeber?
Warum arbeite ich gerne dort?
Welche Werte wären mir in Zukunft wichtig?
Wie passen die Werte meines Unternehmens zu meinen privaten Werten?
Was finde ich an meinem Arbeitgeber, naja, sagen wir mal nicht so gut und wie sollte es verbessert werden?
Alle diese Fragen bieten eine großartige Grundlage für die Werte eines Unternehmens und damit am Ende der Formulierung einer authentischen Employer Value Proposition. Aber hier gilt: Focus on the good things! Es ist immer besser, erst die guten Dinge zu stärken, bevor man die schlechten Dinge angeht! So bildet sich bereits ein guter Grundstock, auf dem man neue und verbesserte Werte aufbauen kann und dann sind die schlechten Werte auch nicht mehr so ätzend zu bearbeiten. Die Employer Value Proposition ist keine To Do-Liste, die man einfach abhakt, sondern ein langfristiger Prozess, der ständig an Trends und Wandel, egal ob in der Branche oder im Unternehmertum, angepasst werden muss.
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Mark Gregg hat 2010 die Bonago Incentive Marketing Group GmbH gegründet, um Unternehmen mithilfe relevanter Benefits dabei zu unterstützen, attraktivere Employer Brands zu schaffen und so das Recruiting weiterhin in Fahrt zu bringen!
In dieser Folge des merk-würdig Podcast schauen wir gemeinsam in die neue Belohnungsstudie 2022. Sie wurde von Bonago und der Hochschule Fresenius inszeniert. Diese Studie repräsentiert mit mehr als 1.500 Teilnehmern die derzeitige Situation von Benefit-Strategien großer, mittelständischer oder kleiner Unternehmen in den Bereichen Mitarbeiterbindung und Employer Branding. Und eins sei hier im Vorhinein schon mal gesagt: Du wirst garantiert Dinge hören, die dir gänzlich unbekannt waren!
Benefits spielen besonders heutzutage eine bedeutende Rolle in den Unternehmen. Jede Strategie im Employer Branding, insbesondere in der Mitarbeiterbindung stellt „Belohnungen“ an vorderster Stelle. Neben Lob, Anerkennung und Wertschätzung sind dies die Schlüssel für erfolgreiche Mitarbeitergewinnung und -bindung. Oft wissen Unternehmen jedoch gar nicht, welche Möglichkeiten ihnen hier zur Verfügung stehen – und auch, wie sich Steuern und ähnliches auswirken.
Mark Gregg berichtet im Podcast, was es mittlerweile für innovative und auch oft für Unternehmen kostengünstige Belohnungen gibt. Er gibt einen einzigartigen Ausblick in die Zukunft und zeigt auf, welche Rolle beispielsweise E-Mobilität-Abos für Unternehmen zur Mitarbeiterincentivierung spielen können.
Außerdem lädt Mark Gregg ein, künftig selbst bei der Studie dabei zu sein und alle anderen von den eigenen Erfahrungen profitieren zu lassen, denn die Belohnungsstudie lebt vom Mitmachen und Erfahrungen teilen: Perspektivwechsel ist das Stichwort.
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Zur Belohnungsstudie 2022 geht es hier: https://www.bonago.de/belohnungsstudie-22/
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Leadership und auch gerne New Leadership sind fast schon Buzzwords dieser Zeit. Dabei verstehen sich die wenigsten Führungskräfte als Leader. Wir wissen, dass Menschen Ihren Job in der Regel kündigen, weil sie mit der direkten Führung nicht mehr einverstanden sind. Es geht weniger um die konkreten Aufgaben, als um das geschaffene Arbeitsumfeld. Die Unternehmenskultur und Werte sind ein weiterer Punkt. Teams oder Abteilungen bilden häufig einen eigenen Mikrokosmos innerhalb der Unternehmenskultur. All das ist die Herausforderung im Leadership Interessen des Unternehmens mit den Werten des eigenen Teams zu harmonisieren. Wer nur strikt alles von oben herab umsetzt, der macht nicht nur das Team unzufrieden, sondern auch sich selbst. Verantwortung allen gegenüber lautet die Devise.
Ein wichtiger Punkt für die Neubesetzung von Positionen im Team ist es, die Führungskraft mit in den Prozess einzubinden. Die Formulierung des Stellenangebotes ist keine reine Aufgabe von HR oder PErsonal. Jeder Neubesetzung ist eine Chance, das Team und die Arbeit an sich zu entwickeln und damit die Weichen neu zu stellen. Das Gestalten von sinnstiftender Arbeit ist Teil der Führungsaufgabe.
Leadership ist neben der eigenen Klarheit auch die Klarheit für alle Teammitglieder.
Offen zu sein für Veränderungen, Anregungen, egal ob aus dem eigenen Circle oder aus dem eigenen selbst. Auch hier handeln wir nicht immer genauso, wie wir vielleicht handeln möchten. Sich selbst und sein eigenes Handeln zu reflektieren, ist ein wesentliche Skills eines Leaders.
Fragen zur Reflektion und Klarheit sind hier beispielsweise
Was würde Mutti dazu sagen?
Was würde ich machen, wenn es mich direkt betrifft?
Beide Fragen liefern in den unterschiedlichen Kontexten spannende Ergebnisse für künftiges eigenes Handeln und nehmen dich voll in die Verantwortung für dein Handeln. Leadership ist Selbstverantwortung und die Verantwortung den Menschen gegenüber, die dir anvertraut sind.
Dazu gehört auch eine gesunde Fehlerkultur. Es ist vollkommen normal, Fehler zu machen. Aber die Fehler dürfen nicht einfach als normal abgegolten werden, sondern gehen immer mit einem Learning einher. Verantwortung eben. Wer diese selbst vorlebt, zeigt den Mitarbeitenden, was Leading bedeutet. So darf man sich auch für im Nachhinein gewonnen Erkenntnis aus Handeln sogar entschuldigen, auch bei Mitarbeitenden. Wer spürt, dass eine Entschuldigung, egal aus welchem Kontext angebracht ist, der gewinnt als Leader an enormer Wertschätzung.
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Zu Gast im merk-würdig Podcast-Folge ist Stefan Berndt. Er beschreibt sich selbst als „positiven Verrückten mit Hang zum Außergewöhnlichen“ und ist Human Resources-Experte sowie Leader für stark wachsende, internationale Tech Unternehmen. Nach seiner Bankausbildung war er Zivi und hat ein HR-Studium inklusive Auslandssemester in England absolviert. Außerdem ist er Podcaster und hat seinen eigenen Podcast mit dem Namen: „Ja klaHR“. Spannend für alle Personaler, HR-Manager, Unternehmer und Führungskräfte, die langfristig wirklich erfolgreich sein wollen.
Aber wo wir gerade schon mal beim Thema sind: Gehört HR eigentlich in die Führungsebene? Klares Jaaaaaaaaaaa! Es ist ein absolutes Muss. Warum das so ist und wie dieses wichtige Thema gaaaanz oben “platziert”, das verrät Stefan in dieser Folge. Die komplexen Themen auf oberster Ebene transparent zu besprechen und anzupacken sind ein wichtiger Teil der gesamten Unternehmensstrategie. In Sachen Employer Branding ist es unabdingbar.
Neben diesen Themen tauschen Stefan und ich uns über Themen der wie der Persönlichkeits- und Karriereentwicklung aus. Des Weiteren sprechen wir darüber, wie wichtig es ist jeden Tag neu anzutreten für die Sache. Aus Überzeugung und für alle anderen Mitarbeitenden. Stefan und ich uns in vielen Punkten einig: HR muss ein neues Gesicht bekommen und aus seiner Opferrolle raus, das heißt; eigene Konzepte entwickeln, Verantwortung übernehmen und sich ausprobieren! Selbst wenn es mal nicht klappt, ist das kein Beinbruch, denn eine neue Idee ist sicherlich schon auf dem Weg!
Themen
Links Stefan
Podcast https://stefanberndt.podigee.io/
Linked In https://www.linkedin.com/in/sberndt/
Instagram https://www.instagram.com/ja_klahr/
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