merk-würdig - Employer Branding, Personalmarketing & Recruiting

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By Nadine Alles-Berberich - Expertin für Mitarbeitergewinnung & MitarbeiterbindungBusinessMarketingCareersManagement
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merk-würdig - Employer Branding, Personalmarketing & Recruiting episodes

  • Richtig merk-würdig: Key-Learnings

    Die richtigen Fragen stellen - das machen Recruiter genauso wie Journalisten.

    Im Jahr 2021 habe ich mich aufgemacht Fragen zu stellen zu Themen aus den Bereichen Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting. 

    Getroffen habe ich Persönlichkeiten, die tiefe Einblicke gegeben haben zu ihren Herzensthemen. Denn Employer Branding ist viel mehr als es oft scheint. Die Perspektiven sind sehr unterschiedlich und wahrhaft ist es mehr als Mitarbeitergewinnung. Es geht um die Mitarbeiterbindung, hinzusehen, was wirklich ist und daraus zu lernen und zu entwickeln. All das haben die Interview-Gäste im merk-würdig Podcast mit mir gemeinsam getan. 

    Entstanden sind spannende Podcast-Folgen zu den Themen: Mental Health, Onboarding, Leadership, Digitale Herausforderungen, Farbpsychologie, Coaching, Storytelling, Gesundheitsmanagement, Ausbildung, Stimme, Lego Serious Play, Persönlichkeitsentwicklung, Candidate Journey und Recruiting.

    Allesamt sind sehr merk-würdig und am Ende verraten alle Gäst*innen im Interview warum es bei Ihnen wie am Schnürchen läuft. Gegenfrage: Wann läuft es bei dir wie am Schnürchen?

    Links Nadine: 

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    34 min
  • Weniger friss und stirb: Bewerbungsgespräch auf Augenhöhe! Im Interview: Wilke Strube.

    Das geht schon gleich richtig los: 

    Bevor man andere versucht anzuzünden, muss man selber brennen, so Wilke Strube. 

    Nur wer begeistert von seinem eigenen Unternehmen ist, kann die Vorteile auch in einem Bewerbungsgespräch verkaufen - im positiven Sinne. Sich mit Benefits überbieten, das ist die eine Sache. Die andere ist ehrlich zu sein und aufrichtig den Menschen gegenüber, die (künftig) im gleichen Unternehmen arbeiten. 

    Wilke Strube ist gelernter Bank- und Sparkassenkaufmann und hat dann Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie studiert. Nach dem Studienabschluss hat er zahlreiche Positionen im Bereich Personal und Personalentwicklung in Banken und in der Finanzwirtschaft begleitet. Heute arbeitet er im Bereich People & Culture bei einem der der Top-Unternehmen für Digitalisierung in Deutschland. 

    Professionelles Umfeld für ein Bewerbungsgespräch - das ist die Visitenkarte des Unternehmens. Das gilt für Live-Gespräche im Unternehmen als auch für digitale Gespräche. Wie schafft man es ein warm welcome und eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu kreieren? Wilke Strube gibt zwei absolute merk-würdige Tipps wie es funktioniert. 

    Und noch viel besser: Wilke Strube verrät sein Geheimnis, wie garantiert jede/r Bewerber*in zuverlässig und entspannt am gemeinsamen Kennenlerngespräch teilnimmt. Persönlichkeit vor Massen-E-Mail lautet hier ein kleiner Hinweis auf das Erfolgsrezept.

    Wichtig ist die Intention eines Bewerbungsgesprächs festzulegen: das gegenseitige Kennenlernen. Es handelt sich nicht um ein Verhör des künftigen Mitarbeitenden. 

    Auch die Bewerber*innen treffen nachdem Gespräch eine eine Entscheidung, ob das Unternehmen für sie passt. Heute nicht selten, denn Top-Fachkräfte haben auf dem Arbeitsmarkt in der Regel eine große Auswahl an Arbeitsmöglichkeiten.

    Themen 

    1. Wie wird aus “Och, da würde ich gerne arbeiten” ein “Hell yes, da muss ich unbedingt arbeiten!”
    2. Wertschätzung der Bewerber*innen
    3. Vom Vorstellungsgespräch zum Bewerbungsgespräch - für Unternehmen und künftigen Mitarbeitenden
    4. Professionelles Umfeld im Bewerbungsgespräch: offline wie online 
    5. Ablauf eines Bewerbungsgespräches - so wird es fair und persönlich


    Verbinde dich mit Wilke Strube für einen spannende Austausch zu Themen im Bereich People and Culture https://www.linkedin.com/in/wilke-strube-27b7a7139/

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    34 min
  • Karrierewebsite - Vorhof zu Hölle?!

    Die Karrierewebsite ist das zentrale Element in der der Bewerber*innenansprache. Häufig ist diese jedoch mehr als vernachlässigt.

    Mitunter finden sich dort hochgeladene PDFs als Stellenanzeigen. Unterschiedliche Personen schreiben unterschiedliche Texten und stellen Informationen bereit.

    Alles in allem wird am Ende kein authentisches Bild des Unternehmen gezeichnet - aber genau dazu dient die Karrierewebsite im Recruiting und somit im gesamten Employer Branding.

    Die Karrierewebsite ist der Dreh- und Angelpunkt. In der Regel zielen alle Bemühungen im Recruiting auf die Website. 

    Wie einfach ist der Prozess auf der Seite sich zu bewerben? 
    Welche Informationen erhalte ich dort? 
    Sind diese Informationen für jemanden von außen nachvollziehbar?
    Sind die Informationen korrekt? 

    Alle veröffentlichten Inhalte müssen glaubwürdig sein und auch ein echtes authentisches Bild des Unternehmens vermitteln. Des Weiteren gibt es direkte, persönliche Ansprechpartner*innen für die ausgeschriebenen Stellen. Zu erfüllen sind also inhaltliche Kriterien, genauso wie optische und technische Kriterien, damit eine perfekte Karrierewebsite das Einfallstor für die künftigen Bewerber*innen in deinem Unternehmen wird. Es lohnt sich daher immer die Karrierewebsite zu überprüfen und ihr Aufmerksamkeit zu schenken und daran weiter zu arbeiten, um so die Candidate Experience auf hohem Niveau zu gestalten.  

    Die Themen: 

    1. Karrierewebsite als iterativer Bestandteil
    2. Video, Bilder, Texte - die Karrierewebsite ist keine reine Bleiwüste  – zeig dein Unternehmen!
    3. Gestaltung, Sprache, Tonalität für die Zielgruppe Bewerber*innen 
    4. Texte und  Aufbau der Karrierewebsite sind User- und Suchmaschinenfreundlich 
    5. Verständliche, glaubwürdige und authentische Inhalte – kein Fach-Bullshit

    Shownotes:
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    22 min
  • Leadership und Führungs”style” heute. Impulse zur Veränderung mit Yve Stoffel

    Führen heute - analog und digital. Wir öffnen in dieser Folge gefühlt die Büchse Pandora. 

    Ganz wichtig ist: Veränderung dauert und kommt in Wellen. Dies gilt insbesondere bei persönlichen Themen und Führung ist zunächst sehr persönlich. Wie führst du dich selbst und wie führst du ein Team.

    Jeder hat seinen eigenen Filter - du selbst, deine Team- und Führungskolleg*innen, alle. 

    Daher gilt es immer genau hinzusehen und auch zu Fragen. Wer benötigt beispielsweise wie oft wertschätzendes Feedback, eine Anerkennung, Rückmeldung. Welche Möglichkeiten gibt es zu signalisieren, ob das Arbeitspensum für genau diese Person passend ist. Welche Trigger erkennst du - bei dir selbst und bei anderen. Wie geht ihr damit um?

    Bei erhöhtem Stress reagieren Menschen oft ganz anders oder ausgeprägter, wie in “normalen” Situationen. Wann erkennst du das bei dir? Wann bei anderen? Was vereinbarst du mit deinen Kolleg*innnen oder deinem Team als “Codewort”, um eine angespannte Situation für alle zu unterbrechen und wohlwollend für alle Seiten aufzulösen. Mit dem genauen Blick dahin nämlich, dass in diesen Situationen eine Art Ausnahmezustand herrscht und es keine Schwäche ist - für niemanden - zu sagen, ok, hier machen wir einen Cut. Ich brauche ein bisschen frische Luft oder einen Schokoriegel. Ganz wichtig ist - Teammitglieder dürfen auch ihre Führungspersönlichkeit, ihren Leader feedbacken, denn nur dadurch entwickeln sich alle weiter.

    Welches Bild hast du beim Ausdruck Leadership im Kopf?

    Ein Boot voller Menschen. Ein Boot voll mit Leadern, jeder mit der Verantwortung für sich und das große Ganze. Das Bild vom Ruderboot - jeder hat das eigene Ruder in der Hand. Was tust du also, damit es für alle funktioniert und das Schiff sich nach vorne bewegt. Recruiter beispielsweise haben die Verantwortung die offenen Positionen zu besetzen, bestmögliche Teams zu erschaffen und gleichzeitig das Schiff Unternehmen mit nach vorne bewegen.

    Yvonne “Yve” Stoffel ist Speakerin, Trainerin und Leadership Coach. Sie lebt und arbeitet in Berlin und sagt über sich selbst sie sei eine People Passionista und Life Explorer - sie liebt es voller Neugier, Leidenschaft und Hingabe neues zu entdecken, neues zu lernen und neue Geschichten zu schreiben. Ihre Energie ist positiv, begeisternd und einfach mitreißend. 

    Ihr Weg führte als junge Recruiterin zur Head of HR für mehr als 100 Personen in internationalem Konzern mit Ende 20. Mit nur 30 Jahren war Sie Head of HR Europe für mehr als 1000 MitarbeiterInnen.

    Yve ist ein eine echte, charismatische Leaderin und gibt ganz persönlich die Antwort auf die derzeitigen komplexen Herausforderungen dieser Zeit. Sie stellt sichtbar unter Beweis, wie neue Arbeits- und Führungskultur gelebt wird. Yve sagt nicht nur von sich selbst eine People Passionista zu sein – für mich lebt Sie es voll und ganz und lässt es alle Menschen um sie herum spüren. 

    Themen: 

    1. Einfacher Führen
    2. Verständnis von eigener Führung: Führungs”style” vs. Führungsstil
    3. Führungsmuster in Stresssituationen - Codewörter vereinbaren
    4. Recruiting-Hack: objektiv Teams und Persönlichkeiten erkennen
    5. Leadership - ein Boot voller Verantwortung

    Für Dich:

    Yve Stoffel hält was besonderes für alle Podcast-Hörer*innen bereit: https://www.yvonne-stoffel.de/merk-wuerdig

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/yvonne-stoffel-97670658/

    Instagram: https://www.instagram.com/yve.stoffel/

     

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    39 min
  • Was ist eigentlich diese Authentizität?

    Das ist eine Frage, die sich viele stellen. Der Begriff Authentizität bedeutet Echtheit und stimmig sein. Was passiert im Unternehmen damit? Was mit mir persönlich.

    Die Wahrheit trägt jeder selbst in sich. Werden Erwartungen erfüllt ist es authentisch. Werden diese nicht erfüllt, dann wirkt es unglaubwürdig. Tatsächlich ist dies ein sehr schmaler Grat. 

    Das gilt insbesondere für das Berufsleben, beispielsweise als Führungskraft, aber selbstverständlich auch als Mensch im privaten Umfeld.

    Als Arbeitgeber kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Du versprichst beispielsweise in der Stellenanzeige Dinge, die nachher nicht eingehalten werden. Schlimmstenfalls werden fest angenommene Gegebenheiten einfach ausgehebelt. Beispielsweise wird in der Stellenanzeige und in Vorstellungsgespräch “Homeoffice” als möglicher Arbeitsort angegeben. Sehr schnell stellt sich nach Einstellung jedoch heraus, dass Homeoffice gar nicht gerne gesehen wird. Damit macht sich der Arbeitgeber schnell unglaubwürdig. Die Kommunikation diesbezüglich ist ein wesentlicher Faktor für die Erwartungen. Dies gilt insbesondere für die Formulierungen für die gesamte Kommunikation, z. B. Karrierewebsite, Stellenanzeigen etc. 

    Gleiches gilt für interne Kommunikation. Es ist wichtig authentisch zu sein, das heißt stimmig in dem zu sein in dem was kommuniziert wird und wie die tatsächlichen Gegebenheiten sind. Oft spielt die persönliche, eigene Perspektive und damit Wahrnehmung eine entscheidende Rolle. Daher ist authentisch sein immer eine Frage des Blickwinkels und oftmals sogar der Situation.

    Was wirklich authentisch ist muss jede/r für sich selbst feststellen und definieren. Es ist ein individueller Eindruck, geprägt von Erfahrungen und Erwartungen in der eigenen wahrgenommen Realität. Das gilt sowohl für menschliche Individuen als auch für Organisationen. 

    Die Themen: 

    1. Was ist Authentizität?  - Impuls 
    2. Unglaubwürdigkeit - das Gegenteil von Authentizität
    3. Authentisch kommunizieren als Arbeitgeber nach innen und als Unternehmen nach außen
    4. Werbung, Authentizität, Wirklichkeit und Realität
    5. Employer Branding - was wirklich wichtig ist


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    22 min
  • Revolution in der Ausbildung - endlich! Janin Utterodt und Milena Pflügl über die neuen Wege von “Wir für Ausbildung”

    Ausbildung wird auf als verstaubt wahrgenommen und viele Mühen sich in den Unternehmen neue Auszubildende zu gewinnen und diese auch zu halten. In dieser Folge des merk-würdig Podcast kommen die beiden Gründerinnen Janin Utterodt und Milena Pflügl der neuen Initiative “Wir für Ausbildung” zu Wort-

    “Wir für Ausbildung” ist eine ganz neue Initiative für mehr Sichtbarkeit und Stärkung beruflicher Bildung. 

    Warum? Weil Status und Ansehen von beruflicher Bildung in Deutschland weiter abnehmen und gleichzeitig dringend Nachwuchs in Deutschland benötigt wird. 

    Keine neue Erkenntnis? Genau! 
    Deshalb heißt es, endlich ins Tun kommen für eine moderne zukunftsfähige Berufsausbildung. 

    Das ist die gemeinsame Mission von Janin Utterodt und Milena Pflügl:  Akteure, und deren Arbeit, hinter dem System "Berufsausbildung" sichtbar zu machen, miteinander zu vernetzen und mit gutem Content Ausbilder:innen und Berufsschullehrer:innen befähigen eine Berufsausbildung zu gestalten, die gut für Alle ist.  

    Janin Utterodt lebt in Berlin und ist die kreative Bombe bei "Wir für Ausbildung". Sie zaubert in kurzer Zeit aus einem grauen Haufen Staub einen Konfettiregen. Wenn andere noch überlegen wie man die Ausbildung rocken kann, steht Janin schon auf der Bühne mit einer Gitarre in der Hand. Sie nimmt die Ideen in die Hand und geht sofort in die Umsetzung. Berufsausbildung ist einfach ihr Ding. Schaut man auf ihre Vita wundert das nicht. Sie hat selbst eine Ausbildung gemacht und arbeitet heute an zentralen Ausbildungsthemen in einem Konzern. Sie hat schon einige revolutionäre Bildungsprojekte eingeführt und erfolgreich umgesetzt. 

    Milena Pflügl lebt in Köln und ist passionierte Netzwerkerin. Steht eine Idee im Raum kennt sie mindesten drei Leute, die man mal eben anrufen könnte. Während andere noch staunen, hat Milena schon einen Call vereinbart. Sie liebt es, sich mit Finanzen und Sales zu beschäftigen. Sie ist schon über zehn Jahren in der digitalen Bildung unterwegs und hat ein erfolgreiches edTech-Unternehmen im Bereich beruflicher Bildung gegründet. Mit digitalen Lerninhalten für Ausbildungsbetriebe kennt sie sich aus und sorgt dafür, dass die Berufsausbildung moderner und zukunftsfähiger wird. 

    Die beiden Gründerinnen haben sich auf verschiedenen Netzwerk-Events kennengelernt und wollen nun gemeinsam das angestaubte System Berufsausbildung ordentlich aufwirbeln. Die beiden verbindet nicht nur die Leidenschaft zur Berufsausbildung, sondern auch die Power etwas verändern zu wollen.  

    Mit ihrem Angebot wollen sie "the place to be" für Ausbilder:innen und Berufsschullehrer:innen werden was digitale ( und coole) Produkte angeht. In ihrer Academy wird es ein Kursangebot aus verschiedenen Formaten (Webinare, Experten-Talks, etc.) geben. Der Marktplatz enthält Unterrichtsmaterialien, die gedownloaded werden können. Die Angebote sollen kollaborativ wachsen: Von der Praxis für die Praxis. 

    Die Themen:

    • Wir für Ausbildung - was und wer steckt dahinter?
    • Warum Ausbildung endlich neu gedacht werden muss!
    • Die Revolution beginnt in den Unternehmen und bei den Ausbildern
    • Ausbildung als Weg aus dem Fachkräftemangel

    Shownotes: 

    Zur Website geht es hier: https://wirfuerausbildung.de/

    In den sozialen Netzwerken hier:

    Instagram: https://www.instagram.com/wirfuerausbildung/

    Linkedin: https://www.linkedin.com/in/janin-utterodt-579b99144/

    Linkedin: https://www.linkedin.com/in/milena-pfluegl/

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    33 min
  • Mitarbeiterbindung oder Mitarbeitergewinnung - was ist die bessere Investition?

    Nur wer Employer Branding als Teamsport versteht, kann die beiden Disziplinen Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung erfolgreich betreiben.

    Wenn Mitarbeitende einfach nur so da sind und keine geplanten Maßnahmen erfolgen und man sich auf einen Spruch wie “bei uns ist schon ganz schön” verlässt, dann wird es eng. Abwarten und Tee trinken ist keine Rezept für eine qualifizierte Mitarbeiterbindung. Gleiches gilt für das Recruiting. Nur aktive Unternehmen finden die Menschen, die zu ihnen passen. 

    Besonders wichtig ist das Thema Führung. Ein Unternehmen funktioniert nicht pauschal in jeder Abteilung gleich. Die Führung ist ein wesentlicher Faktor für gute Mitarbeiterbindung, sprich weniger Fluktuation. Dabei geht es unter anderem darum, den Führungspersönlichkeiten entsprechende Angebote zu machen, damit diese wachsen können. Das reicht von Coaching über Mentoring bis zur Mediation. Je nachdem wir das individuelle Setting ist selbstverständlich auch zu Seminaren und Fortbildungen. Die Investition in die eigenen Mitarbeitenden ist immer zielführend. Besonders, wenn der individuelle Bedarf ermittelt wird und keine verordneten allgemeinen Seminare übergestülpt werden. Gleiches gilt für die Mitarbeitenden, die individuellen Bedarfe zu ermitteln um so erfolgreiche Mitarbeiterbindung zu betreiben ist sehr wertvoll, um eine “annehmbare” Fluktuation im Unternehmen zu haben.

    Wichtig ist im gesamten Kontext, dass sowohl die Gewinnung als auch die Bindung von Mitarbeitenden auf einer Art Waage eingependelt werden. Ja nachdem wie viel man in die Schale legt, muss die anderen Schale wieder ausbalanciert werden. Es ist eine Art Wechselspiel. Nur wenn beides immer wieder in iterativen Prozessen angeschaut wird, kann das Unternehmen mit all seinen Maßnahmen im Employer Branding erfolgreich werden. Wie heißt es so schön: Von nichts, kommt nichts (und es bleibt auch nichts.)

    Die Themen: 

    • Erfolgreich durch Teamarbeit: Personal, Marketing, Geschäftsführung für ein gemeinsames starkes Employer Branding
    • Führungspersönlichkeiten individuell und bedarfsorientiert fördern
    • Mitarbeitergewinnung und klassische Werbung
    • “Streuverluste” in Mitarbeitergewinnung und -Bindung erkennen und minimieren
    • Waage als Sinnbild für beide Disziplinen im zukunftsfähigen Employer Branding

    Shownotes: 


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    25 min
  • Ich will doch (nicht!) nur spielen. Ein Einblick in LEGO Serious Play mit Jens Dröge

    Jens Dröge ist Trainer und Moderator und Experte für LEGO Serious Play.

    Er ist der deutsche Autor der Bücher „SERIOUSWORK„ und „Mastering LSP“. Gemeinsam mit Sean Blair hat Jens Dröge die Methode für das Internet weiterentwickelt. Das neueste Buch zu diesem Thema „So funktioniert LEGO Serious Play online“ erschien im Mai 2021. Jens war früher Unternehmensberater, hatte aber keine Lust mehr gehabt, anderen zu sagen, was sie tun sollen. Heute gibt er selbst Workshops und bildet die sogenannten Facilitator im LEGO Serious Play (LSP) aus.

    Menschen über Kontinente hinweg mit Online-LEGO Serious Play verbinden - das funktioniert ausgezeichnet. Menschen sprechen on- und offline über Legosteine und verstehen sich. Das ganze funktioniert sogar hierarchie- und kulturübergreifend. Jeder ist gleichberechtigt in dieser Methode. Mit LSP baut man eine Art 3D Modell der eigenen Gedanken. Die Steine sind Kommunikationswerkzeug für den Austausch untereinander.

    In LSP-Workshops wird in der Regel kurzer Zeit der Elefant im Raum adressiert. Unbekanntes wird schnell sichtbar gemacht und sehr ergebnisorientiert dann. Deswegen heißt es auch: Mit den Händen denken.

    Weiterhin ein Fakt: LSP erhöht die Merkfähigkeit der Teilnehmenden.

    Außerdem werden durch den Einsatz von LSP schnellere und intensivere Ergebnisse erzielt: Hohe, emotionale Identifikation der Teilnehmenden mit den Modellen

    Methode nie über das Ziel

    Ganz wichtig ist, dass die Methode, in diesem Fall LSP nie über das Ziel gestellt werden darf. Die Fragestellung und das gewünschte Ergebnis sind die zentralen Elemente, um einen erfolgreichen Workshop zu gestalten. LSP eignet sich jedoch nicht für jede Fragestellung. 

    Deswegen ist es auch “serious” Lego, not for fun only - macht aber auf jeden Fall Spaß.

    Die Themen:

    • Vom Einzelmodell zum gemeinsamen Modell: Was ist LEGO Serious Play
    • Menschen über Kontinente hinweg mit Online-LEGO Serious Play verbinden
    • LEGO Serious Play als perfektes Tool für Teams, Feedbackkultur, Werte, Visionen, Changemanagement
    • Was ist ein Systemmodell?

    Shownotes: 

    Zur Website geht es hier: www.jensdroege.de und www.serious.global

    Alle Bücher über Lego Serious Play von Jens Dröge gibt es hier:

    https://amzn.to/3m3t36Y

    Weiterhin hier:

    Linkedin: https://www.linkedin.com/in/jensdroege/

    Xing: https://www.xing.com/profile/Jens_Droege/cv

    YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCrgtMfcpJLyVuAFAwLQH0dA

    Links von Nadine: 

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    44 min
  • Warum sich im authentischen Recruiting schnell die Spreu vom Weizen trennt

    Employer Branding ist nicht (nur) Recruiting. Employer Branding ist nicht Anzeigen schalten bei Facebook oder Google. Ein Satz, den ich schon sehr sehr häufig gesagt habe. 

    Die Prozesse und Wege in Unternehmen bis zu einer neuen Stellenausschreibung sind oft sehr verschieden. Es lohnt hier insbesondere im Rahmen des Employer Branding diese Strukturen anzuschauen.

    Wie lange dauert es, bis er Recruiter von einer Stellenausschreibung erfährt? Wie sind die Wege bei einer Kündigung. Wann und wer ist mit der Neubesetzung betraut. 

    Eine große Frage sind häufig die Budgets und da gibt es signifikante Unterschiede. Das reicht von kein Budget bis hin zu starren Budgets pro Neubesetzung. Dabei gilt es den Blick darauf zu richten, was es für eine Stelle ist und wie hoch der Aufwand ist. Beispielsweise sind IT-Fachkräfte deutlich schwieriger zu rekrutieren, wie oftmals kaufmännische Stellen. Für den Recruiter Sicherheit zu schaffen in diesem Prozess ist ein wichtiger Bestandteil der eigene Employer Branding-Strategie, denn die Personaler sind ja ebenfalls Angestellte im Unternehmen.

    In diesem Rahmen hinterfrage ich zudem kritisch, wie Unternehmen Ihre Kampagnen steuern. Immer nur ausschreiben, wenn es Vakanzen gibt oder permanente Platzierung als Arbeitgeber? 

    Letzteres auf jeden Fall. Es ist wichtig die Sichtbarkeit zu schaffen, die benötigt wird. Planerisch damit umzugehen, gute Bewerbungen zu generieren ist oft nicht nur die Thematik von einer spezifischen ausgeschriebenen Stelle, sondern von dem gesamten Bild, das ein Unternehmen zeichnet. Mit der Karrierewebsite ist der wichtigste Ankerpunkt gesetzt. Dort dürfen potenzielle Kandidaten immer das Unternehmen ausgiebig kennenlernen und erhalten einen authentischen Eindruck.

     

    Was trennt nun die Spreu vom Weizen?

    Wer im Recruiting aus der Basis heraus arbeitet, auf das Unternehmesbrand schaut, auf die Employer Value Proposition und die Faktoren der Arbeitgeberattraktivität, der macht einen Perspektivwechsel. Weg nur von der Stelle oder einem bestmöglichen Verkaufsgedanken, hin zur authentischen Arbeitgebermarkt im außen.

    Die Themen: 

    1. Recruiting als Bestandteil des Employer Branding
    2. Punktuelle Stellenausschreibungen vs. always-on-Maßnahmen
    3. Blickwinkel “korrigieren” - Authentizität vor Werbeversprechen
    4. Budgetfrage - was muss ich für Recruiting (online) planen?
    5. Authentisches Arbeitgeberversprechen


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    23 min
  • Was macht (deine) Stimme? Über Wirkung, Empathie und Persönlichkeit mit Dr. Monika Hein

    Das Szenario kennt fast jeder. Ein Telefonat, eine Stimme und in deinem eigenen Kopf ein ziemlich genaues Bild über dein Gegenüber. Die Stimme erzeugt sofort ein Bild z. B. über Kompetenz oder Selbstsicherheit.

    Du entscheidest unterbewusst blitzschnell zwischen sympathisch und unsympathisch. 

    Im Beruflichen Kontext im Rahmen der Auswahl von Mitarbeitenden ist es dann oft schwierig, dieses Bild nochmal zu “entzerren”, wenn die Person zum Vorstellungsgespräch kommt. Über die Stimme passiert einfach sehr viel und der erste Eindruck entsteht.

    Monika Hein ist Expertin für klares Sprechen. Sie verkörpert Ihr Thema auf der Bühne als Rednerin und in Funk und TV als Sprecherin. 1995 zog sie aus dem schönen Südhessen nach Hamburg, um Musical zu studieren. 1997 gewann die Neugier und sie wechselte an die Universität Hamburg, um dem Phänomen “Sprechen” in der Phonetik weiter auf den Grund zu gehen. Seit 2004 ist sie selbständig als Rednerin, Trainerin und Coach:  Schauspieler, Sprecher, Moderatoren, Lehrkräfte, Führungskräfte, Anwälte, Notare und Verkäufer zählen zu ihren Kunden. Als Sprecherin tobt sie sich in den Bereichen Synchron, Voice-Over, Produkt- und Imagefilm sowie in der Werbung aus. Aus diesem reichen Erfahrungsschatz schöpft sie in ihren Vorträgen und Trainings: begeistert, fundiert und inspirierend.

    Wie steht es mit deiner eigenen Stimme?

    Kennst du deine Stimme, wie wirkst du damit - auf andere und auf dich selbst. Es ist so leicht heute seine eigene Stimme zu hören und - ganz wichtig - mit ihr Frieden zu schließen oder daran professionell zu arbeiten.  Warum sind viele von ihrer eigenen Stimme nahezu erschüttert, wenn sie diese aufgenommen hören - über die Luftleitung - und was man tun kann, um diese Wirkung der Stimme und gleichzeitig der eigenen Persönlichkeit den gewollten Ausdruck zu verleihen. Stimme ist nämlich Ausstrahlung, Stimme ist Wirkung und Stimme bringt in Resonanz.

    Führungspersönlichkeit und die Stimme

    In Unternehmen werfen wir den Blick auf die Unternehmenskultur und die Entscheidungen in Unternehmen. Wie gehe ich als Führungskraft an diese Aufgabe heran? Wie empathisch bin ich meinen Mitarbeitenden gegenüber. Stimme und Empathie sind ebenfalls ganz eng beieinander. Empathie bedeutet, wie nehme ich mein Gegenüber wahr mit seinen Bedürfnissen.  Was sind eigene, persönliche Bedürfnisse und was sind die Bedürfnisse des Unternehmens. Empathisch sein, ist eine Haltung, bringt einen nicht zum Umfallen, sondern macht handlungsfähig. Genau hinhören und wahrnehmen, was gesprochen wird, ist der Schlüssel für mehr Verständnis und bietet gleichzeitig den Raum für eigene Entscheidungen. Dazu zählt auch sich selbst zuzuhören - mit der eigenen Stimme.

    Die Themen:

    • Was Stimme bewirkt und wie Menschen reagieren
    • Stimme als das Hörbare der Persönlichkeit
    • Führungskräfte, Stimme und Hinhören
    • Unterscheidung und Wichtigkeit von emotionaler und kognitiver Empathie
    • Unternehmenskultur leben und vorleben mit Empathie

    Shownotes: 

    Zur Website geht es hier: www.monikahein.de

    Terminbuchung: https://bookme.name/monikahein

    In den sozialen Netzwerken findest Du Dr. Monika Hein hier:

    Facebook: https://www.facebook.com/sprechenbewegt/

    Linkedin: https://www.linkedin.com/in/dr-monika-hein-stimmtraining/

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Gutes Personal zu finden ist schwierig.

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