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Heute gibt's wieder eine Spezialfolge: Wir sitzen nämlich im selben Raum! Marie hat einen Abstecher zu Vincent nach Bonn gemacht und wir haben gefeiert, dass es mittlerweile 500 von euch irren Mäusen gibt (DANKE!)
Notfallnummern
Bei Suizidgefahr: Notruf 112 (LIEBER EINMAL ZU VIEL ALS ZU WENIG)
Nach zwei Wochen Pause geht der Irrsinn endlich weiter! Vincent ist zurück aus dem Urlaub und die GANZE Zeit gestresst. Marie hat sich derweil fleißig vorbereitet und ein paar Themen mitgebracht. Momentan startet sie zum Beispiel mit »Morning Pages« in den Tag und wir reden im Zuge dessen ein bisschen über den therapeutischen Aspekt des assoziativen Schreibens und was es bedeutet, Genügsamkeit zu üben.
Außerdem sprechen wir über die lästigen Nebenwirkungen von Antidepressiva: Schwitzen zum Beispiel. Wie ist überhaupt das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Psychopharmaka?
Darüber hinaus diskutieren wir schräge Reaktionen bei Stress und mangelnder Impulskontrolle – wie kriegt man den Energieüberschuss vielleicht in Produktivität umgesetzt? Wie steigt man aus der ewigen Katastrophen-Spirale aus? Und wann ist man eigentlich »wirklich man selbst«?
Instagram: @mitoffenenarmen_podcast
Notfallnummern
Bei Suizidgefahr: Notruf 112 (LIEBER EINMAL ZU VIEL ALS ZU WENIG)
Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222)
oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333)
oder Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Uns geht’s endlich wieder besser! Nur noch exponentiell nach vorne und nach oben! Von hier an nie wieder schlechte Laune (oder so) … In dieser Folge sind wir mal wieder unternächtigt & überkoffeiniert. Es wird also chaotisch und hoffentlich ein bisschen lustig (Knieverletzungen & Fluchen inklusive).
Vincent berichtet über den aktuellen Stand seiner Medikation: Wie geht man mit der beidseitig trügerischen Idealvorstellung um, entweder gar keine Tabletten mehr zu nehmen, oder durch bloße Tabletten geheilt zu werden? Business-Marie hingegen ist immernoch ergriffen vom Kuchenfieber. Therapeutisch relevant war für sie diese Woche, einen produktiven Umgang mit ihrer Ménage-à-trois zwischen Berlin & Napoli zu finden. Vincent ist dagegen gequält von sich summierendem Alltagsstress. Wir kommen zu dem Fazit: Wichtig ist an dieser Stelle, die vielen nervigen Aufgaben zu zergliedern! Auch wenn das natürlich nicht immer so einfach ist. In diesem Kontext sprechen wir außerdem über ein selbstbestimmtes »Nicht-Jetzt«.
Und dann kommen wir im Kontext von Vincents Liebe zur Kirmes noch auf das Erhabene zu sprechen: Das unmittelbar auftauchende Gefühl »da draußen gibt es irgendwas zu holen«. Von Hölzchen auf Stöckchen kommend sprechen wir dann noch über die für unsere Generation so virulente Angewohnheit, beim Essen Medien zu konsumieren; über die Ähnlichkeit von Menschen & Kuchen; und die schönen Seiten der Selbstdarstellung. Wir schließen also wieder irgendwie trotz allem mit der Hoffnung und entlassen euch in eine hoffentlich schöne Woche!
Notfallnummern
Bei Suizidgefahr: Notruf 112 (LIEBER EINMAL ZU VIEL ALS ZU WENIG)
Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222)
oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333)
oder Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Es bleibt schwierig - aber wir natürlich trotzdem dabei. Und solange man sich noch über komische Kuchen und Big-Mac-Rollen freuen kann, ist schließlich noch nichts verloren, richtig?
Aber wie schafft man es, für seine Bezugspersonen da zu sein, wenn man selbst in einer schwierigen Phase steckt? Worauf müssen wir bei Kapazitäten und Kommunikation achten?
Außerdem diskutieren wir heute, wie Angst vor körperlicher Nähe und ein schräger Bezug zur eigenen Leiblichkeit als Trauma-Reaktion entstehen können, wie wir als Erwachsene damit umgehen und welche Rolle Psychosomatik dabei spielt. Im Zuge dessen besprechen wir Überkompensation, Kontrollverlust, Alkoholmissbrauch als Angstlöser und Dating-Apps.
Und Witze. Natürlich gibt es auch wieder Witze.
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Bei Suizidgefahr: Notruf 112 (LIEBER EINMAL ZU VIEL ALS ZU WENIG)
Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222)
oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333)
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Vincent hat sich die Haare abrasiert, nimmt durch seine aktuellen Fitnessstudio-Besuche mittlerweile die Webcam in voller Breite ein und raucht stressbedingt schon morgens. Marie schlägt sich derweil ebenfalls wacker – auch wenn die depressiven Symptome sich nicht durch die ersten sommerlichen Sonnenstrahlen in Wohlgefallen auflösen – und hat einige Notizen für diese Folge mitgebracht - “Ich funktioniere, aber ich fühle mich nicht lebendig." ist eine davon. (Spoiler: Funktionalität ist eine Falle!)
Im Zuge dessen sprechen wir über den Wortsinn von “Autonomie” – als Verbindung von Geistigem und Emotionalem. Wie schafft man es, Verhältnismäßigkeit und Selbstfürsorge miteinander zu vermitteln? Schließlich gibt es in der Welt, in der wir leben, an sich schlichtweg wenig Grund für “unvergrübelt praktischen Frohsinn.”
Zum Ende der Folge kommen wir noch zu einem schweren Thema: Sterbehilfe. Vincent argumentiert aus diversen politischen Gründen stark dagegen und betont die Wichtigkeit, sich erstmal anzuschauen, in welcher Gesellschaft man überhaupt lebt. Einig sind wir uns definitiv darin, dass es hier keine einfachen Antworten geben kann.
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Sieht so aus, als hätte Marie direkt nach dem ersten Bewerbungsgespräch einen Job bekommen, während Vincent momentan obsessiv Online-Schach spielt – hauptsache extrem oder? Diese Woche reden wir ausführlich über den Umgang mit Wut und Aggressionen und sprechen über Streitkultur: Welche Mechanismen wurden familiär erlernt und wie können wir sie als Erwachsene neu gestalten?
Vergleichen sollten wir uns auf jeden Fall niemals mit anderen, dafür aber gern mehr mit unserer eigenen Vergangenheits-Version, denn: die Erinnerung daran, wie viel beschissener alles mal war und wie viele Krisen wir schon meistern konnten, kann eine Motivation zum Dranbleiben sein: “Exponentielle Steigung!” Business-Marie!
Außerdem sprechen wir über Lebensweisheiten aus “Everything Everywhere All At Once”, den Begriff der “Enttäuschung” und zu guter Letzt über Gründe, süchtig zu sein, Verhältnismäßigkeit, die kleineren Übel & Coping Strategien.
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Marie hatte zuletzt Geburtstag und berichtet vom Wieder-Ankommen im tristen Berlin und der Sorge vor Depressions-Frühzeichen. Vincent ist derweil krass erschöpft vom Alltag, aber versucht, darüber ausnahmsweise einmal nicht die Nerven zu verlieren. Eure Lieblingsirren bleiben sich also treu.
Diese Woche sprechen wir dann vor allem über Selbstreflexion und Achtsamkeit: Wie viel Selbstbetrachtung ist notwendig – und ab wann wird es eigentlich pathologisch? Vielleicht muss man sich nämlich wirklich von sich selbst abgrenzen können, um überhaupt einen vernünftigen Bezug zu sich selbst herzustellen.
Außerdem forschen wir ein bisschen nach der zyklischen Struktur der menschlichen Empfindungen (aber garantiert ohne Esoterik und so!) - und sprechen über Verantwortung & Freiheit.
Abseits davon erzählt Marie vom Kommen und Gehen der engsten Bezugspersonen, teilt Himalaya-Learnings und Vincent meint zurecht, man tut gut daran, seine Gedanken einfach bestmöglich zu ignorieren.
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WE’RE BACK!
Marie, zurück im kalten Berlin, berichtet von vergangenen Abenteuern, zukünftigen Plänen und neuen Tattoos. Vincent, ausnahmsweise in einer düsteren Lebensphase, erzählt, wie Grüntee, Urvertrauen und – vor allem! – ein ausgeschaltetes Mobiltelefon darüber hinweghelfen können.
Wir besprechen, inwiefern uns eine pessimistische Haltung zum Leben vom genauso realen Glück abhält, und warum wir deswegen die feierbaren Momente, trotz allem, stets wertschätzen sollten.
Unsere Therapie-Learnings handeln vom Erkennen der eigenen Stärke durch gemeisterte Herausforderungen und der Tatsache, dass es nicht in unserer Macht liegt, andere Menschen von etwas abzubringen, das sie wirklich wollen. Wie können wir Sorgen ertragen? Woran können wir glauben? Wie finden wir Schönes in all dem Schrecklichen?
Schön, euch wiederzuhaben!
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Es wird wieder geraucht! Und endlich nehmen wir wieder auf: Instabil und trotzdem da: Off’ne Arme-Superstar.
Marie tobt sich in ihren letzten Wochen in Napoli weiter aus und ist dementsprechend ein bisschen fertig. Vincent berichtet derweil von seiner aktuellen Medikamentenumstellung. Er reflektiert aus aktuellem Anlass ausführlich die Lebenssituation, aus der dieser Podcast erst hervorgegangen ist – und wie viel Kraft es kostet, sich mit bösen Behörden zu streiten.
Marie schildert das Moment der Selbstwirksamkeit im anhaltenden Weg zu einer gesunden Distanz zu Mitmenschen (was so mehr oder weniger gut klappt lol). Ach wie gut, dass wir keine Vorbilder sind!
Außerdem sprechen wir über ungefragte Kommentierungen von Körpergewicht und das gesellschaftliche Elend des Schönheitswahns. Wie geht man damit um, wenn andere es nicht lassen können, übergriffige Kommentare rauszuhauen?
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