Mit offenen Armen 🔪🌹 Therapie + Mental Health

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Mit offenen Armen 🔪🌹 Therapie + Mental Health episodes

  • 40. Von aktiver Liebe, Bindungsangst & Peinlichkeiten bei SchuelerVZ
    Liebe Liebende, in dieser Folge beantworten wir ein paar eurer Zuschriften!
    Marie flitzt wieder wild durch Berlin, während Vincent die Selbstfürsorge vor der Uni priorisiert. Ansonsten weiß er humoristisches von einem Vortrag von Slavoj Žižek zu berichten. 
    Heute holen wir den Cliffhanger der letzten Folge ein: endlich wird wieder über die Liebe geredet. Wir diskutieren, was die Liebe heutzutage mit dem Begriff der »Hyperrealität« zu tun hat und ob sie etwas ist, was uns passiv zufällt, oder nicht vielleicht doch viel mehr eine aktive Entscheidung sein könnte. Und welche Rolle spielen dabei die Bindungsangst und Partnerwahl?
    Außerdem meinen wir, dass man sich nicht alle dunklen Leidenschaften abgewöhnen muss, sondern, dass es manchmal vielleicht schon reicht, einfach ein bisschen auf den Maßstab zu achten!
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    Notfallnummern
    Bei Suizidgefahr: Notruf 112 (LIEBER EINMAL ZU VIEL ALS ZU WENIG) 
    Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222)
    oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333)
    oder Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
    49 min
  • 39. Von unerfüllten Verlangen, sicheren Räumen & Lebensträumen

    Heute gibt's wieder eine Spezialfolge: Wir sitzen nämlich im selben Raum! Marie hat einen Abstecher zu Vincent nach Bonn gemacht und wir haben gefeiert, dass es mittlerweile 500 von euch irren Mäusen gibt (DANKE!)

    Wir sprechen über die Bedeutung von sicheren Räumen, was Menschen und Traumatisierungen damit zu tun haben und wie das “allein sein” manchmal sogar helfen kann. Wir diskutieren, was es heißt, Herr im eigenen Haus zu sein und dass unsere Motive wichtiger sind als ein unrealistischer Perfektionsanspruch.
    Wir stellen uns außerdem die Frage, welche unerfüllten Verlangen & Wünsche uns schon unser ganzes Leben lang begleiten: Autodestruktion, Autor:in sein, Auswandern.
    Und dann machen wir noch einen kleinen Abstecher in Maries Musikindustrie-Vergangenheit & Vincents Daddy-Zukunft.
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    48 min
  • 38. Von Genügsamkeit, Stress-Reaktionen & dem »wirklich wahren« Ich

    Nach zwei Wochen Pause geht der Irrsinn endlich weiter! Vincent ist zurück aus dem Urlaub und die GANZE Zeit gestresst. Marie hat sich derweil fleißig vorbereitet und ein paar Themen mitgebracht. Momentan startet sie zum Beispiel mit »Morning Pages« in den Tag und wir reden im Zuge dessen ein bisschen über den therapeutischen Aspekt des assoziativen Schreibens und was es bedeutet, Genügsamkeit zu üben.

    Außerdem sprechen wir über die lästigen Nebenwirkungen von Antidepressiva: Schwitzen zum Beispiel. Wie ist überhaupt das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Psychopharmaka?

    Darüber hinaus diskutieren wir schräge Reaktionen bei Stress und mangelnder Impulskontrolle – wie kriegt man den Energieüberschuss vielleicht in Produktivität umgesetzt? Wie steigt man aus der ewigen Katastrophen-Spirale aus? Und wann ist man eigentlich »wirklich man selbst«?


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    47 min
  • 37. Von Bergen und Tälern, dem Erhabenen & Deutschland am Samstag

    Uns geht’s endlich wieder besser! Nur noch exponentiell nach vorne und nach oben! Von hier an nie wieder schlechte Laune (oder so) … In dieser Folge sind wir mal wieder unternächtigt & überkoffeiniert. Es wird also chaotisch und hoffentlich ein bisschen lustig (Knieverletzungen & Fluchen inklusive).

    Vincent berichtet über den aktuellen Stand seiner Medikation: Wie geht man mit der beidseitig trügerischen Idealvorstellung um, entweder gar keine Tabletten mehr zu nehmen, oder durch bloße Tabletten geheilt zu werden? Business-Marie hingegen ist immernoch  ergriffen vom Kuchenfieber. Therapeutisch relevant war für sie diese Woche, einen produktiven Umgang mit ihrer Ménage-à-trois zwischen Berlin & Napoli zu finden. Vincent ist dagegen gequält von sich summierendem Alltagsstress. Wir kommen zu dem Fazit: Wichtig ist an dieser Stelle, die vielen nervigen Aufgaben zu zergliedern! Auch wenn das natürlich nicht immer so einfach ist. In diesem Kontext sprechen wir außerdem über ein selbstbestimmtes »Nicht-Jetzt«.

    Und dann kommen wir im Kontext von Vincents Liebe zur Kirmes noch auf das Erhabene zu sprechen: Das unmittelbar auftauchende Gefühl »da draußen gibt es irgendwas zu holen«. Von Hölzchen auf Stöckchen kommend sprechen wir dann noch über die für unsere Generation so virulente Angewohnheit, beim Essen Medien zu konsumieren; über die Ähnlichkeit von Menschen & Kuchen; und die schönen Seiten der Selbstdarstellung. Wir schließen also wieder irgendwie trotz allem mit der Hoffnung und entlassen euch in eine hoffentlich schöne Woche!

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    51 min
  • 36. Angst vor Nähe, Kommunikation & komische Kuchen

    Es bleibt schwierig - aber wir natürlich trotzdem dabei. Und solange man sich noch über komische Kuchen und Big-Mac-Rollen freuen kann, ist schließlich noch nichts verloren, richtig?

    Aber wie schafft man es, für seine Bezugspersonen da zu sein, wenn man selbst in einer schwierigen Phase steckt? Worauf müssen wir bei Kapazitäten und Kommunikation achten?

    Außerdem diskutieren wir heute, wie Angst vor körperlicher Nähe und ein schräger Bezug zur eigenen Leiblichkeit als Trauma-Reaktion entstehen können, wie wir als Erwachsene damit umgehen und welche Rolle Psychosomatik dabei spielt. Im Zuge dessen besprechen wir Überkompensation, Kontrollverlust, Alkoholmissbrauch als Angstlöser und Dating-Apps.

    Und Witze. Natürlich gibt es auch wieder Witze.


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    51 min
  • 35. Von Frühlingsdepressionen, Autonomie & Sterbehilfe

    Vincent hat sich die Haare abrasiert, nimmt durch seine aktuellen Fitnessstudio-Besuche mittlerweile die Webcam in voller Breite ein und raucht stressbedingt schon morgens. Marie schlägt sich derweil ebenfalls wacker – auch wenn die depressiven Symptome sich nicht durch die ersten sommerlichen Sonnenstrahlen in Wohlgefallen auflösen – und hat einige Notizen für diese Folge mitgebracht - “Ich funktioniere, aber ich fühle mich nicht lebendig." ist eine davon. (Spoiler: Funktionalität ist eine Falle!) 

    Im Zuge dessen sprechen wir über den Wortsinn von “Autonomie” – als Verbindung von Geistigem und Emotionalem. Wie schafft man es, Verhältnismäßigkeit und Selbstfürsorge miteinander zu vermitteln? Schließlich gibt es in der Welt, in der wir leben, an sich schlichtweg wenig Grund für “unvergrübelt praktischen Frohsinn.”

    Zum Ende der Folge kommen wir noch zu einem schweren Thema: Sterbehilfe. Vincent argumentiert aus diversen politischen Gründen stark dagegen und betont die Wichtigkeit, sich erstmal anzuschauen, in welcher Gesellschaft man überhaupt lebt. Einig sind wir uns definitiv darin, dass es hier keine einfachen Antworten geben kann.


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    48 min
  • 34. Von Konfliktkultur, Vergangenheits-Versionen & dem Recht auf Rausch

    Sieht so aus, als hätte Marie direkt nach dem ersten Bewerbungsgespräch einen Job bekommen, während Vincent momentan obsessiv Online-Schach spielt – hauptsache extrem oder? Diese Woche reden wir ausführlich über den Umgang mit Wut und Aggressionen und sprechen über Streitkultur: Welche Mechanismen wurden familiär erlernt und wie können wir sie als Erwachsene neu gestalten?

    Vergleichen sollten wir uns auf jeden Fall niemals mit anderen, dafür aber gern mehr mit unserer eigenen Vergangenheits-Version, denn: die Erinnerung daran, wie viel beschissener alles mal war und wie viele Krisen wir schon meistern konnten, kann eine Motivation zum Dranbleiben sein: “Exponentielle Steigung!” Business-Marie!

    Außerdem sprechen wir über Lebensweisheiten aus “Everything Everywhere All At Once”, den Begriff der “Enttäuschung” und zu guter Letzt über Gründe, süchtig zu sein, Verhältnismäßigkeit, die kleineren Übel & Coping Strategien.


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    49 min
  • 33. Von Abgründen der Achtsamkeit & den Zyklen des Daseins

    Marie hatte zuletzt Geburtstag und berichtet vom Wieder-Ankommen im tristen Berlin und der Sorge vor Depressions-Frühzeichen. Vincent ist derweil krass erschöpft vom Alltag, aber versucht, darüber ausnahmsweise einmal nicht die Nerven zu verlieren. Eure Lieblingsirren bleiben sich also treu.

    Diese Woche sprechen wir dann vor allem über Selbstreflexion und Achtsamkeit: Wie viel Selbstbetrachtung ist notwendig – und ab wann wird es eigentlich pathologisch? Vielleicht muss man sich nämlich wirklich von sich selbst abgrenzen können, um überhaupt einen vernünftigen Bezug zu sich selbst herzustellen.

    Außerdem forschen wir ein bisschen nach der zyklischen Struktur der menschlichen Empfindungen (aber garantiert ohne Esoterik und so!) - und sprechen über Verantwortung & Freiheit.

    Abseits davon erzählt Marie vom Kommen und Gehen der engsten Bezugspersonen, teilt Himalaya-Learnings und Vincent meint zurecht, man tut gut daran, seine Gedanken einfach bestmöglich zu ignorieren.

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    50 min
  • 32. Von Katastrophen-Tattoos, Urvertrauen & Feierbarkeit

    WE’RE BACK!

    Marie, zurück im kalten Berlin, berichtet von vergangenen Abenteuern, zukünftigen Plänen und neuen Tattoos. Vincent, ausnahmsweise in einer düsteren Lebensphase, erzählt, wie Grüntee, Urvertrauen und – vor allem! – ein ausgeschaltetes Mobiltelefon darüber hinweghelfen können.

    Wir besprechen, inwiefern uns eine pessimistische Haltung zum Leben vom genauso realen Glück abhält, und warum wir deswegen die feierbaren Momente, trotz allem, stets wertschätzen sollten. 

    Unsere Therapie-Learnings handeln vom Erkennen der eigenen Stärke durch gemeisterte Herausforderungen und der Tatsache, dass es nicht in unserer Macht liegt, andere Menschen von etwas abzubringen, das sie wirklich wollen. Wie können wir Sorgen ertragen? Woran können wir glauben? Wie finden wir Schönes in all dem Schrecklichen?

    Schön, euch wiederzuhaben!


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    50 min
  • 31. Behördenärger, Körpergewicht & die Meinung der Anderen

    Es wird wieder geraucht! Und endlich nehmen wir wieder auf: Instabil und trotzdem da: Off’ne Arme-Superstar.

    Marie tobt sich in ihren letzten Wochen in Napoli weiter aus und ist dementsprechend ein bisschen fertig. Vincent berichtet derweil von seiner aktuellen Medikamentenumstellung. Er reflektiert aus aktuellem Anlass ausführlich die Lebenssituation, aus der dieser Podcast erst hervorgegangen ist – und wie viel Kraft es kostet, sich mit bösen Behörden zu streiten.

    Marie schildert das Moment der Selbstwirksamkeit im anhaltenden Weg zu einer gesunden Distanz zu Mitmenschen (was so mehr oder weniger gut klappt lol). Ach wie gut, dass wir keine Vorbilder sind!

    Außerdem sprechen wir über ungefragte Kommentierungen von Körpergewicht und das gesellschaftliche Elend des Schönheitswahns. Wie geht man damit um, wenn andere es nicht lassen können, übergriffige Kommentare rauszuhauen?

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    44 min

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Wer sind Vincent und Marie und was qualifiziert sie dazu, einen Podcast über das Leben mit psychischer Erkrankung zu machen? Naja, schlichtweg, dass sie noch da sind. In Wahrheit ist der Alltag als…