
Sign up to save your podcasts
Or


Wie wird man mit 30 Jahren Ressortleiter für sechs Kliniken?
Ganz ehrlich: Genau diese Frage habe ich mir gestellt.
Kennengelernt haben Alexander Koch und ich uns eigentlich mit einem völlig anderen Thema. Mich hat interessiert, worin sich das Controlling in einem Industrieunternehmen vom Medizincontrolling im Krankenhaus unterscheidet.
Je länger wir darüber gesprochen haben, desto klarer wurde mir: Eigentlich geht es gar nicht um Controlling.
Alexander ist 30 Jahre alt und verantwortet heute als Ressortleiter Medizinisches Erlösmanagement beim Klinikverbund Südwest gemeinsam mit seinem Team die Bereiche Medizincontrolling und Patientenmanagement für sechs Klinikstandorte mit rund 1.500 Planbetten und etwa 6.000 Mitarbeitenden. Bereits mit 25 Jahren wurde er zudem der jüngste Dozent an der Dualen Hochschule Gera für das Modul Medizinwissen.
Was mich an diesem Gespräch besonders beeindruckt hat: Alexander spricht nicht nur über Erfolge. Er spricht auch über Zweifel, Fehler, seine Zeit in der Selbstständigkeit, den Einfluss eines außergewöhnlichen Mentors, seine chronische Erkrankung Morbus Crohn und darüber, warum gerade diese Erfahrungen ihn als Führungskraft geprägt haben. Genau diese Offenheit macht dieses Gespräch so wertvoll.
Ich habe aus diesem Gespräch vor allem eines mitgenommen: Karriere entsteht selten am Reißbrett.
Oft sind es die Umwege, die richtigen Menschen und auch schwierige Phasen, die den größten Einfluss auf den weiteren Weg haben.
Alexander zeigt eindrucksvoll, dass Verantwortung nicht mit einer Position beginnt. Sondern mit der Bereitschaft, Chancen anzunehmen, Entscheidungen zu treffen und kontinuierlich an sich selbst zu arbeiten.
Wenn Sie sich zu Krankenhausmanagement, Medizincontrolling, Führung oder den Herausforderungen im Gesundheitswesen austauschen möchten, finden Sie Alexander Koch auf LinkedIn.
Hat Ihnen diese Folge gefallen? Dann abonnieren Sie gerne den Karriere Podcast, damit Sie keine weitere Episode verpassen.
Wir freuen uns über Ihre Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts und darüber, wenn Sie die Folge mit Kolleginnen und Kollegen teilen, die sich ebenfalls mit der Zukunft unseres Gesundheitswesens beschäftigen.
Was aus diesem Gespräch bleibt: Gute Verbindungen entstehen nicht zufällig. Sie entstehen, wenn Entscheidungen bewusst getroffen werden.
Wenn Sie merken, dass es an einer Stelle nicht mehr passt – oder besser passen könnte – lassen Sie uns darüber sprechen. Vertraulich und auf Augenhöhe.
Vielen Dank fürs Zuhören!
Die Apotheke ist für viele Menschen noch immer der Ort, an dem Medikamente abgeholt werden. Doch dieses Bild verändert sich gerade grundlegend. Welche Rolle werden Apotheken künftig im Gesundheitswesen spielen – und wie können sie dazu beitragen, Patientinnen und Patienten besser zu versorgen?
In dieser Folge des Karriere Podcasts spreche ich mit Robert Hüttner über die Zukunft der Pharmazie und darüber, warum sich das Berufsbild des Apothekers derzeit so stark verändert wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf neue Versorgungsmodelle, die Chancen einer engeren Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsberufen und die Frage, wie Gesundheitsversorgung künftig patientenorientierter gestaltet werden kann.
Wir sprechen darüber,
warum das Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) den Apothekerberuf nachhaltig verändern kann,
weshalb Impfungen in Apotheken weit mehr sind als ein zusätzliches Angebot,
wie pharmazeutische Dienstleistungen Patientinnen und Patienten bei ihrer Arzneimitteltherapie unterstützen,
welche Möglichkeiten die assistierte Telemedizin künftig eröffnet,
warum Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflege und Apotheken wichtiger wird als klassische Berufsgrenzen,
welche Chancen individualisierte Arzneimitteltherapien künftig bieten und
weshalb Pharmazie heute deutlich vielfältigere Karrierewege eröffnet, als viele vermuten.
Robert berichtet offen von seinem eigenen beruflichen Weg – von der öffentlichen Apotheke über die Krankenhauspharmazie bis hin zu Führungsaufgaben und Managementverantwortung.
Besonders spannend fand ich seinen Blick auf die Zukunft: Nicht die Frage, welche Berufsgruppe welche Aufgaben übernimmt, sollte im Mittelpunkt stehen, sondern wie Patientinnen und Patienten möglichst schnell, sicher und unkompliziert die richtige Versorgung erhalten. Genau darin liegt aus meiner Sicht eine der größten Chancen für unser Gesundheitswesen.
Eine Folge für Apothekerinnen und Apotheker, Pharmaziestudierende, Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Entscheider im Gesundheitswesen sowie alle, die sich für die Zukunft der Gesundheitsversorgung interessieren.
Vernetzen Sie sich gerne mit Robert Hüttner auf LinkedIn und erfahren Sie mehr über seine Arbeit und sein Engagement für die Weiterentwicklung der Pharmazie.
Hat Ihnen diese Folge gefallen? Dann abonnieren Sie gerne den Karriere Podcast, damit Sie keine weitere Episode verpassen.
Wir freuen uns über Ihre Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts und darüber, wenn Sie die Folge mit Kolleginnen und Kollegen teilen, die sich ebenfalls mit der Zukunft unseres Gesundheitswesens beschäftigen.
Was aus diesem Gespräch bleibt: Gute Verbindungen entstehen nicht zufällig. Sie entstehen, wenn Entscheidungen bewusst getroffen werden.
Wenn Sie merken, dass es an einer Stelle nicht mehr passt – oder besser passen könnte – lassen Sie uns darüber sprechen. Vertraulich und auf Augenhöhe.
Vielen Dank fürs Zuhören!
Immer mehr Hausärztinnen und Hausärzte gehen in den Ruhestand. Gleichzeitig wird es für viele Gemeinden immer schwieriger, freie Arztsitze nachzubesetzen und die medizinische Versorgung langfristig zu sichern. Doch welche Lösungen gibt es, wenn klassische Konzepte an ihre Grenzen stoßen?
In dieser Folge des Karriere Podcasts spreche ich mit Jannis Fey über das Regionale Versorgungszentrum (RVZ) Südheide – ein kommunales Modellprojekt, das zeigt, wie Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum neu gedacht werden kann.
Wir sprechen darüber,
• warum die Gemeinde Südheide nicht auf den nächsten Hausarzt gewartet, sondern selbst gehandelt hat,
• worin sich ein Regionales Versorgungszentrum (RVZ) von einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) unterscheidet,
• weshalb immer mehr Ärztinnen und Ärzte eine Anstellung der klassischen Niederlassung vorziehen,
• wie Kommunen medizinische Versorgung aktiv gestalten können,
• welche Rolle Künstliche Intelligenz, Telemedizin und digitale Prozesse künftig in Arztpraxen spielen,
• warum wirtschaftliche Tragfähigkeit und gute Patientenversorgung kein Widerspruch sein müssen und
• welche Chancen dieses Modell auch für andere Städte und Gemeinden bietet.
Jannis gibt spannende Einblicke in die Entstehung des RVZ Südheide – von der ersten Idee über Fördermittel, Bürokratie und Personalgewinnung bis hin zu den ersten Erfolgen. Gleichzeitig sprechen wir darüber, welche Voraussetzungen Kommunen mitbringen sollten, welche Herausforderungen auf sie warten und warum Zusammenarbeit häufig erfolgreicher ist als Konkurrenz.
Eine Folge für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Kommunen, Klinikgeschäftsführungen, MVZ-Betreiber, Ärztinnen und Ärzte sowie alle, die sich mit der Zukunft der ambulanten Gesundheitsversorgung beschäftigen.
Vernetzen Sie sich gerne mit Jannis Fey auf LinkedIn und erfahren Sie mehr über die Arbeit der Hospital Management Group.
Hat Ihnen diese Folge gefallen? Dann abonnieren Sie gerne den Karriere Podcast, damit Sie keine weitere Episode verpassen. Wir freuen uns über Ihre Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts und darüber, wenn Sie die Folge mit Kolleginnen und Kollegen teilen, die sich mit der Zukunft der Gesundheitsversorgung beschäftigen.
Was aus diesem Gespräch bleibt: Gute Verbindungen entstehen nicht zufällig. Sie entstehen, wenn Entscheidungen bewusst getroffen werden.
Wenn Sie merken, dass es an einer Stelle nicht mehr passt – oder besser passen könnte – lassen Sie uns darüber sprechen. Vertraulich und auf Augenhöhe.
Vielen Dank fürs Zuhören!
Bei Fragen oder Themenvorschlägen melden Sie sich jederzeit gerne bei uns. So helfen Sie dabei, wichtige Themen rund um Karriere, Recruiting und die Zukunft des Gesundheitswesens sichtbar zu machen.
Was passiert, wenn eine Region keinen Hausarzt mehr findet? Und wie kann die ambulante Versorgung im ländlichen Raum langfristig gesichert werden?
In dieser Folge spreche ich mit Maraike Krey, Medizinische Fachangestellte mit großer Leidenschaft für moderne Versorgungsstrukturen. Aus ihrer Erfahrung in Arztpraxis, Notaufnahme und ambulanter Pflege hat sie zwei innovative Konzepte entwickelt, die zeigen, wie Telemedizin, qualifizierte Medizinische Fachangestellte (MFA), Physician Assistants und interdisziplinäre Zusammenarbeit die ambulante Versorgung nachhaltig stärken können – ohne die ärztliche Verantwortung zu ersetzen.
Wir sprechen über den Hausarztmangel, den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen, Digitalisierung, Wertschätzung für Medizinische Fachangestellte und die Frage, warum viele gute Ideen weniger an der Technik als an bestehenden Strukturen scheitern. Außerdem geht es um neue Arbeitsmodelle für Ärztinnen und Ärzte, die Zukunft von Hausarztpraxen sowie konkrete Lösungsansätze für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum.
In dieser Folge erfahren Sie:
• Warum immer mehr Patientinnen und Patienten in der Notaufnahme landen
• Wie Telemedizin Hausarztpraxen sinnvoll ergänzen kann
• Welche Aufgaben Medizinische Fachangestellte und Physician Assistants künftig übernehmen können
• Warum Kommunikation und Wertschätzung entscheidend für eine gute Patientenversorgung sind
• Welche Ideen helfen könnten, Arztsitze langfristig zu sichern
• Warum innovative Versorgungsmodelle nicht an der Technik, sondern häufig an bestehenden Strukturen scheitern
Kapitel
00:00 Einführung
03:00 Wer ist Maraike Krey?
12:00 Kommunikation im Praxisalltag
24:00 Fachkräftemangel oder Strukturproblem?
37:00 Das telemedizinisch unterstützte Praxismodell
53:00 Fachärztliche Versorgung digital vernetzen
01:15:00 Was müsste sich politisch verändern?
01:23:00 Ausblick auf die ambulante Versorgung der Zukunft
🤝 Vernetzen Sie sich mit Maraike Krey
Wenn Sie sich mit den Themen ambulante Versorgung, Telemedizin, Praxisorganisation oder der Zukunft des Gesundheitswesens beschäftigen, vernetzen Sie sich gerne mit Maraike Krey auf LinkedIn und begleiten Sie ihre Ideen und Impulse.
🔗 https://www.linkedin.com/in/maraike-krey-549ab930a/
🎙️ Hat Ihnen diese Folge gefallen?
Dann unterstützen Sie meinen Podcast mit wenigen Klicks:
⭐ Abonnieren Sie den Podcast, damit Sie keine neue Folge verpassen.
⭐ Hinterlassen Sie uns eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts.
⭐ Teilen Sie diese Folge mit Kolleginnen und Kollegen, für die das Thema relevant sein könnte.
Jede Bewertung, jede Weiterempfehlung und jedes Teilen hilft dabei, wichtige Themen aus dem Gesundheitswesen sichtbarer zu machen und noch mehr Menschen zu erreichen.
Vielen Dank, dass Sie dabei sind!
Alle sprechen über KI.
Über Automatisierung.
Über neue Tools.
Über digitale Lösungen für Krankenhäuser.
Doch bevor künstliche Intelligenz Prozesse beschleunigen kann, braucht es etwas anderes: funktionierende Prozesse.
In dieser Folge spreche ich mit Sandy Liebold über Digitalisierung im Gesundheitswesen und die Herausforderungen, die viele Krankenhäuser aktuell beschäftigen.
Gemeinsam sprechen wir darüber,
• warum Digitalisierung selten an der Technik scheitert
• weshalb unklare Verantwortlichkeiten Prozesse ausbremsen
• wie Candidate Experience und Bewerbermanagement zusammenhängen
• warum Datenqualität die Grundlage jeder Automatisierung ist
• welche Rolle Führungskräfte bei Digitalisierungsprojekten spielen
• und weshalb KI nur so gut sein kann wie die Prozesse dahinter
Besonders spannend fand ich einen Gedanken, der sich durch die gesamte Folge gezogen hat:
Neue Software löst keine organisatorischen Probleme.
Wenn Prozesse unklar sind, Entscheidungen ausbleiben oder Verantwortlichkeiten fehlen, wird durch Digitalisierung oft nur sichtbar, was vorher schon nicht funktioniert hat.
In dieser Folge beantworten wir unter anderem folgende Fragen:
• Wie kann KI im Krankenhaus sinnvoll eingesetzt werden?
• Warum scheitern Digitalisierungsprojekte im Gesundheitswesen?
• Wie lassen sich HR-Prozesse und Bewerbungsprozesse effizienter gestalten?
• Welche Rolle spielen Führungskräfte bei der Digitalisierung?
• Warum ist Datenqualität die Grundlage jeder Automatisierung?
• Wie können Krankenhäuser schneller und transparenter entscheiden?
Diese Folge richtet sich an Geschäftsführungen, HR-Verantwortliche, Führungskräfte und alle, die Digitalisierung im Krankenhaus nicht nur einführen, sondern erfolgreich gestalten möchten.
00:00 Warum Digitalisierung selten an der Technik scheitert
01:20 Wer ist Sandy Liebold?
03:10 Wenn neue Software auf alte Prozesse trifft
09:30 Digitalisierung, Automatisierung und Digitalität einfach erklärt
15:20 Prozesse neu denken statt digital nachbauen
20:00 Kulturwandel statt Softwareprojekt
26:00 Self Service, Transparenz und Mitarbeiterverantwortung
30:30 Wie digital ist das Gesundheitswesen wirklich?
35:30 Datenqualität als Grundlage für KI und Automatisierung
42:00 Candidate Experience: Was Bewerber wirklich erleben
48:00 Warum Prozesse immer komplexer werden
53:00 Wie HC&S Krankenhäuser unterstützt
57:00 Führungskräfte als Schlüssel erfolgreicher Digitalisierung
01:00:00 Fazit: Was Krankenhäuser jetzt tun sollten
Folgen Sie Sandy bei LinkedIn:
und wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, abonnieren Sie direkt den Podcast damit Sie keine weitere Episode verpassen.
Begleiten Sie mich auch auf LindekIn für weitere Einblicke rund um Recruiting, Führung, Digitalisierung und die Zukunft des Gesundheitswesens.
Teilen Sie die Folge aktiv mit Kolleginnen und Kollegen, für die das Thema ebenfalls relevant sein könnte.
Und wenn Sie sich einen Moment Zeit nehmen möchten, freue ich mich sehr über eine Bewertung bei Spotify, Apple Podcasts oder auf Ihrer bevorzugten Podcast-Plattform. Damit helfen Sie uns, noch mehr Menschen im Gesundheitswesen zu erreichen.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Ihre Anja Pötzsch
Wir sprechen ständig über Fachkräftemangel – und übersehen dabei ein zentrales Problem:
Wir sortieren die falschen Menschen aus.
In dieser Folge spreche ich mit Uwe-Matthias Müller über demografischen Wandel, Altersdiskriminierung und die Frage, warum wir den Fachkräftemangel selbst verschärfen.
Wir sprechen über Fachkräftemangel.
Aber wir sprechen zu wenig darüber, warum er überhaupt entsteht.
Denn während Unternehmen händeringend Personal suchen, passiert gleichzeitig etwas anderes:
Erfahrene Fachkräfte werden systematisch aus dem Arbeitsmarkt gedrängt.
In dieser Folge von Multicareer meets spreche ich mit Uwe-Matthias Müller, Geschäftsführer und Vorstand des Bundesverbandes Initiative 50 plus Europa.
👉 Warum verschärfen wir den Fachkräftemangel selbst?
Wir beleuchten:
Ein zentrales Learning:
👉 Der Fachkräftemangel ist nicht nur ein Mangel – er ist in vielen Fällen eine Folge falscher Entscheidungen.
Diese Folge richtet sich an:
Der demografische Wandel wirkt bereits heute massiv auf den Arbeitsmarkt
👉 Vernetzen Sie sich mit Uwe-Matthias Müller auf LinkedIn
👉 Mehr zum Thema Demografie (DNews24)
👉 Abonniere den Podcast, teile die Folge und bringe dich aktiv mit ein.
Beste Grüße
Deine Anja Pötzsch
Krankenhäuser stehen unter massivem Druck: Fachkräftemangel, Reformen, steigende Kosten.
Aber ist das wirklich das eigentliche Problem?
In dieser Folge spreche ich mit Steffi Lehn, die über 25 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen mitbringt – von der Verwaltung bis zur Personalleitung und heute als Beraterin tätig ist.
Wir sprechen über das, was in der öffentlichen Debatte oft fehlt:
Warum viele Probleme im System hausgemacht sind
Warum Führung der entscheidende Hebel ist
Und warum Zahlen allein keine Lösung bringen
💡 Eine ehrliche, differenzierte Folge für Entscheider und Ärzt:innen, die verstehen wollen, wie Veränderung im Gesundheitswesen wirklich funktioniert.
Vernetz dich gern direkt bei LinkedIn mti Steffi Lehn:
Wenn dir die Folge gefallen hat: 👉 Abonniere den Podcast und
👉 Teile die Folge mit Kolleg:innen im Gesundheitswesen
Beste Grüße
Deine Anja Pötzsch
Heute spreche ich mit Gerda Cencipere, leitende Fachkraft für Hygiene und Infektionsprävention am Institut für Hygiene und Umwelt in Hamburg.
Ihr Weg führt über mehr als 30 Jahre durch das Gesundheitswesen – von der Pflege über Dialyse und Wundmanagement bis hin zu einem Bereich, der oft unterschätzt wird und gleichzeitig entscheidend ist: Hygiene.
Wir sprechen darüber, warum Hygiene im Krankenhaus weit mehr ist als Sauberkeit und warum sie im Alltag trotzdem häufig nicht konsequent umgesetzt wird.
Gerda gibt Einblicke in die Realität hinter Hygienestandards:
Zeitdruck, Personalmangel und komplexe Abläufe führen dazu, dass kleine Unterbrechungen im Alltag große Auswirkungen haben können.
Es geht um die Frage, wo Infektionen tatsächlich entstehen, warum Infektionsprävention oft nicht sichtbar ist – und genau deshalb unterschätzt wird.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Rolle von Hygienefachkräften.
Was sie konkret tun, wo ihre Grenzen liegen und warum sie im System eine Schlüsselrolle einnehmen.
Wir sprechen auch über die Zukunft:
Multiresistente Erreger nehmen zu, Anforderungen steigen – und gleichzeitig wird klar, dass Hygiene nicht am Wissen scheitert, sondern an der Umsetzung im Alltag.
Diese Folge ist ein ehrlicher Blick auf Anspruch und Realität im Gesundheitswesen – und auf die Verantwortung, die jede einzelne Person im System trägt.
Diese Episode ist besonders relevant für:
– Geschäftsführungen und Klinikleitungen
– Ärztinnen und Ärzte
– Pflegefachkräfte
– Hygienebeauftragte
– Entscheider im Gesundheitswesen
Themen dieser Episode:
– Hygiene im Krankenhausalltag
– Infektionsprävention und Patientensicherheit
– Nosokomiale Infektionen
– Multiresistente Erreger (MRE)
– Zeitdruck und Personalmangel
– Prozesse und Verantwortung im Gesundheitswesen
Häufige Fragen zur Folge:
Warum ist Hygiene im Krankenhaus so wichtig?
Weil sie direkt über Patientensicherheit entscheidet und Infektionen verhindert, die oft erst später sichtbar werden.
Warum werden Hygienestandards im Alltag nicht eingehalten?
Häufige Gründe sind Zeitdruck, Personalmangel und fehlende Struktur in den Arbeitsabläufen – nicht mangelndes Wissen.
Was macht eine Hygienefachkraft konkret?
Sie berät, schult und analysiert Prozesse, erstellt Hygienepläne und unterstützt Einrichtungen dabei, Infektionen zu vermeiden.
Warum nehmen multiresistente Erreger zu?
Durch häufigen Antibiotikaeinsatz und unzureichende Prävention entwickeln Erreger Resistenzen und werden schwer behandelbar.
Hier kannst du dich mit Gerda vernetzen:
LinkedIn:
Institut für Hygiene und Umwelt Hamburg
Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere den Podcast und teile die Episode mit Menschen im Gesundheitswesen.
Damit hilfst du, dass Multicareer meets besser gefunden wird und diese Themen die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.
Über 15 Jahre hat Diana Stier in öffentlichen Apotheken gearbeitet. Sie kennt den Alltag hinter dem HV-Tisch genauso wie die fachlichen Anforderungen, die Verantwortung und die enorme Lernkurve, die dieser Beruf mit sich bringt. Von Rezeptur bis Menschenkenntnis, von Kundenservice bis Krisenmanagement, von Schadensbegrenzung bis Wunderheilung. Die Apotheke war für sie eine Schule fürs Leben.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum fachliche Entwicklung in der Apotheke sehr weit gehen kann und warum sie trotzdem für viele irgendwann nicht mehr ausreicht. Nicht, weil das Fachliche fehlt. Sondern weil klassische Karrierewege und echte Führungsoptionen begrenzt sind. Diana beschreibt offen, was es bedeutet, fachlich exzellent zu sein und gleichzeitig zu merken, dass Verantwortung, Gestaltung und Weiterentwicklung strukturell kaum wachsen können.
Nach fast 15 Jahren in der Apotheke wechselte sie zu einem Softwareunternehmen für Apotheken und Arztpraxen, baute dort eine eigene Abteilung auf und übernahm erstmals umfassende Führungsverantwortung. Prozesse entwickeln, Teams führen, Service neu denken. Ein wichtiger Schritt, um Kompetenzen einzusetzen, für die es im Apothekenalltag wenig Raum gibt.
Heute leitet Diana Stier beim Studienkreis das Gebiet Sachsen. Sie verantwortet 20 Standorte, mehrere Hundert Mitarbeitende und viele Tausend Schülerinnen und Schüler. Lernen ist für sie dabei mehr als Wissensvermittlung. Lernen ist Beziehung, Vertrauen, Struktur und oft auch Entlastung für Kinder, Eltern und Lehrkräfte in einem überlasteten Bildungssystem.
Wir sprechen über moderne Lernmodelle, über Hybridunterricht, über den Einsatz von KI und Virtual Reality und darüber, warum Nachhilfe heute oft systemische Lücken schließt. Es geht um Sinn, um Wirksamkeit und um die Frage, wie berufliche Entwicklung aussehen kann, wenn klassische Karrierepfade enden.
Diese Folge ist für alle, die fachlich sehr gut sind und trotzdem spüren, dass da noch mehr möglich sein muss. Für Menschen im Gesundheitswesen, die Verantwortung übernehmen wollen. Und für alle, die glauben, dass Lernen auch außerhalb der Apotheke die beste Medizin sein kann.
Vernetze dich direkt mit Diana bei LinkedIn
Wenn dir diese Folge gefallen hat, hinterlass gern eine Bewertung und folge dem Podcast, damit du keine weitere Episode verpasst.
Empfiehl diese Folge besonders dann weiter, wenn du jemanden kennst, der fachlich stark ist und gerade an einem beruflichen Wendepunkt steht. Danke fürs Zuhören und fürs Weitertragen dieser Gespräche.
Mir war bis vor kurzem nicht bewusst, dass es Krankenhäuser gibt, in denen Naturheilkunde ganz selbstverständlich Teil der stationären Versorgung ist.
Nicht als Alternative zur Schulmedizin – sondern als Ergänzung.
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Robert Schmidt, ärztlicher Direktor und Chefarzt am Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) in München.
Das KfN ist ein gemeinnütziges Stiftungskrankenhaus mit fast 200-jähriger Geschichte und gilt als eines der bekanntesten Häuser für integrative Medizin in Deutschland. Hier wird moderne Schulmedizin mit bewährten naturheilkundlichen Verfahren verbunden – evidenzbasiert, strukturiert und patientenzentriert.
Wir sprechen unter anderem darüber,
Integrative Medizin ist kein Gegenentwurf zur Schulmedizin.
Sie versteht sich als verbindender Ansatz, der medizinische Wirksamkeit, Prävention und Eigenverantwortung zusammendenkt. Gerade bei chronischen Erkrankungen entsteht dadurch etwas, das viele Patient:innen vermissen:
✅ das Gefühl, nicht nur behandelt zu werden, sondern aktiv an der eigenen Gesundheit mitzuwirken.
Wir sprechen auch darüber,
Naturheilkunde im Krankenhaus ist weder Rückschritt noch Luxus.
Sie ist ein ernstzunehmender Teil moderner Medizin – dort, wo sie evidenzbasiert, verantwortungsvoll und integrativ eingesetzt wird.
• Vernetze dich mit Dr. Robert Schmidt auf LinkedIn
• Erfahre mehr über das Krankenhaus für Naturheilweisen München
• Wenn dir diese Folge gefallen hat:
– abonniere den Podcast
– teile die Episode
– und lass gern eine Bewertung da
Danke, dass du zugehört hast und offen bleibst für neue Perspektiven im Gesundheitswesen.
From the publisher's feed

0 Listeners