multicareer meets - Der Karriere Podcast für das Gesundheitswesen

multicareer meets - Der Karriere Podcast für das Gesundheitswesen

By Anja Pötzsch - multicareer GmbHBusiness
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multicareer meets - Der Karriere Podcast für das Gesundheitswesen episodes

  • #70 Warum Elternsein leichter sein darf – über Klarheit, Grenzen und echte Verbindung

    Karriere, Verantwortung, Führung – darüber sprechen wir oft.
    Doch es gibt einen Bereich, der uns mindestens genauso fordert, manchmal sogar mehr: unsere Familie.

    In dieser Folge von spreche ich mit Ulrike Gillert, Kinderärztin, Gründerin der Elternakademie und Autorin.
    Ein Gespräch über Elternschaft jenseits von Perfektionismus, über Sprache, Haltung und darüber, warum gute Führung oft genau dort beginnt, wo wir lernen, gut für uns selbst zu sorgen.

    Ulrike teilt sehr offen, warum sie trotz jahrzehntelanger medizinischer Erfahrung als junge Mutter an ihre Grenzen kam und wie genau daraus ihr Weg in die Elternarbeit entstand.
    Wir sprechen darüber, warum Elternsein keine Intuition allein braucht, sondern Wissen, Übung und Erlaubnis zur Unvollkommenheit.

    Themen dieser Folge:
    🧠 Warum „Zuerst komme ich“ kein Egoismus ist, sondern Fürsorge
    🗣️ Die Macht von Sprache: sagen, was wir wollen – nicht, was wir nicht wollen
    🧩 Grenzen setzen ohne Schuldgefühle
    ❤️ Was Kinder wirklich brauchen, um sich sicher zu fühlen
    📱 Medien, Aufmerksamkeit und echte Begegnung
    🌱 Warum das Wichtigste im Alltag oft „nebenbei“ passiert

    Ein Gespräch, das nicht nur Eltern berührt, sondern alle, die mit Menschen arbeiten. Im Team, in Führung oder im eigenen Leben.

    📚 Ulrike ist Autorin des Buches Eltern sein leicht gemacht und Gründerin der Elternakademie, in der sie Eltern begleitet, ihren Familienalltag klarer, entspannter und verbindlicher zu gestalten.

    🔗 Mehr zu Ulrike und ihrer Arbeit findest du hier: Vernetz dich gern direkt auf LinkedIn!

    💛 Zum Schluss: Wenn dich diese Folge berührt hat, dann teil sie gern mit Menschen, die genau das gerade hören sollten.
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    1 hr 26 min
  • #69 Pflege zwischen Anspruch und Realität – Arzt, Unternehmer, Verantwortung

    Heute spreche ich mit Noah Alsaria, Arzt in Weiterbildung und Gründer eines ambulanten Pflegedienstes in Berlin. Sein Weg verbindet Medizin, Migration und Unternehmertum und macht sichtbar, wo das deutsche Pflegesystem im Alltag an seine Grenzen stößt.

    Noah kam 2012 aus dem Jemen nach Deutschland, lernte die Sprache, studierte Medizin an der Charité und finanzierte sich sein Studium über Jahre hinweg durch Arbeit in der Pflege. Diese doppelte Perspektive prägt seinen Blick bis heute: als Arzt, der medizinische Verantwortung trägt, und als Unternehmer, der täglich mit den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Pflege konfrontiert ist.

    Wir sprechen darüber, warum ambulante Pflege ein zentraler Baustein im Gesundheitswesen ist und gleichzeitig unter massivem Druck steht. Themen sind Pflegegrade, Budgets, steigende Personalkosten, Tarifvorgaben und politische Entscheidungen, die den Handlungsspielraum von Pflegediensten stark einschränken. Noah erklärt anschaulich, warum Pflege kein freier Markt ist und weshalb gute Qualität häufig nicht ausreichend refinanziert wird.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist das Pflegesystem insgesamt. Wir sprechen über den Fachkräftemangel in der Pflege, über frühe und späte Versorgung, über Zuzahlungen für Pflegebedürftige und darüber, warum viele Menschen erst sehr spät Hilfe in Anspruch nehmen – oft mit gravierenden Folgen für Gesundheit und Selbstständigkeit. Auch die Unterschiede zwischen ambulanter und stationärer Pflege werden verständlich eingeordnet.

    Ein zentrales Thema ist zudem die Rolle der Mitarbeitenden. Wir sprechen offen über Krankmeldungen, Fehlzeiten, Arbeitsmoral und Teamdynamiken. Noah schildert seine Sicht als Arzt und Unternehmer sachlich und reflektiert. Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern um ein besseres Verständnis für Zusammenhänge und Verantwortung auf allen Ebenen: bei Politik, Arbeitgebern, Mitarbeitenden und im System insgesamt.

    Gleichzeitig geht es um Perspektiven und mögliche Lösungen. Wir sprechen über Digitalisierung in der Pflege, effizientere Strukturen, digitale Dokumentation und über multikulturelle Teams. Noah berichtet, warum Quereinsteiger ein großes Potenzial für die Pflege haben und weshalb Vielfalt im Team eine echte Stärke sein kann.

    Diese Folge ist kein einfacher Blick auf Pflege. Sie ist ein ehrliches Gespräch über Anspruch und Realität, über Idealismus und Systemgrenzen und über die Frage, wie Versorgung in Zukunft gelingen kann, wenn Verantwortung nicht weiter verschoben, sondern gemeinsam getragen wird.

    Diese Episode ist besonders relevant für:
    – Menschen im Gesundheitswesen– Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung– Pflegekräfte und Praxisanleitende– Unternehmerinnen und Unternehmer im Pflegebereich– Entscheider im Gesundheitswesen– Alle, die verstehen möchten, wie Pflege wirklich funktioniert

    Themen dieser Episode:
    – Migration und medizinische Ausbildung in Deutschland– Arbeiten in Pflege und Medizin– Ambulante Pflege im deutschen Pflegesystem– Pflegegrade, Budgets und Pflegepolitik– Fachkräftemangel in der Pflege– Wirtschaftliche Realität von Pflegediensten– Krankmeldungen, Arbeitsmoral und Teamkultur– Digitalisierung in der Pflege– Multikulturelle Teams und Quereinstieg– Verantwortung im Gesundheitswesen

    Hier kannst du dich mit Nooh vernetzen:
    LinkedIn

    Pflegedienst


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    1 hr 22 min
  • #68 Wie gute Ausbildung Fachkräfte bindet – Führung, Mentoring und Willkommenskultur im Krankenhaus

    In dieser spreche ich mit Dr. Thomas Ihmann, Chefarzt der Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am GLG Werner-Forßmann-Klinikum in Eberswalde. Gemeinsam gehen wir einer der zentralen Fragen im Gesundheitswesen nach: Wie gelingt es Krankenhäusern, Fachkräfte nicht nur zu gewinnen, sondern sie auch langfristig zu halten und weiterzuentwickeln?

    Das GLG Werner-Forßmann-Klinikum wurde 2024 mit dem Preis für das beste Praktische Jahr in Deutschland ausgezeichnet. Diese Auszeichnung steht für faire Ausbildungsbedingungen, klare Strukturen, ein durchdachtes Mentoringkonzept und eine gelebte Willkommenskultur. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum genau diese Faktoren heute entscheidend sind, wenn es um Mitarbeiterbindung, ärztliche Weiterbildung und Führung im Krankenhaus geht.

    Dr. Ihmann berichtet, wie er seit seinem Start als Chefarzt im Jahr 2021 bestehende Konzepte weiterentwickelt und neu strukturiert hat. Für ihn beginnt Fachkräftesicherung nicht bei kurzfristiger Rekrutierung, sondern bei Ausbildung als Teil der Unternehmenskultur. Gute Lehre, transparente Lernziele und echte Wertschätzung sind für ihn Führungsaufgabe.

    Wir sprechen darüber, was Studierenden im Praktischen Jahr wirklich wichtig ist. Dazu gehören scheinbar einfache Dinge wie Spinde, Berufskleidung, IT-Zugänge und eine faire Vergütung – aber auch klare Curricula, definierte Lernziele, regelmäßige Feedbackgespräche und persönliche Begleitung. Das Klinikum hat diese Kriterien nicht nur umgesetzt, sondern sich extern überprüfen lassen und zertifizieren lassen.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist das strukturierte Onboarding. Neue Mitarbeitende werden bereits vor dem ersten Arbeitstag abgeholt, erhalten klare Informationen, detaillierte Einarbeitungspläne und feste Ansprechpartner. Besonders für Berufsanfänger gibt es strukturierte Einarbeitungskonzepte mit Lernzielen, Selbststudienanteilen und regelmäßigen Gesprächen. Das sorgt für Sicherheit, Orientierung und einen gelungenen Start im Krankenhausalltag.

    Ein zentrales Thema ist außerdem das Simulationstraining in der Anästhesie. In einem geschützten Rahmen trainieren ärztliches und pflegerisches Personal gemeinsam kritische Situationen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern vor allem um Kommunikation, Teamarbeit und Patientensicherheit. Fehler dürfen gemacht werden, um daraus zu lernen – ohne Bewertung und ohne Angst. Ein Ansatz, der aus der Luftfahrt bekannt ist und heute aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken ist.

    Wir sprechen auch über Mentoring und transparente Facharztweiterbildung. Mithilfe digitaler Tools und eines Ampelsystems können Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten ihren eigenen Fortschritt einschätzen, Entwicklungspotenziale erkennen und Wünsche für die weitere Ausbildung formulieren. Das schafft Fairness, Klarheit und Motivation und trägt wesentlich zur Mitarbeiterzufriedenheit bei.

    Besonders spannend ist der Blick auf das Thema Offboarding. Dr. Ihmann macht deutlich, warum wertschätzende Abschiede, strukturierte Abschlussgespräche und das bewusste Offenhalten von Türen wichtig sind. Viele ehemalige Mitarbeitende kehren später zurück – weil sie das Haus als fairen und verlässlichen Arbeitgeber erlebt haben.

    Diese Podcastfolge zeigt, dass gute Ausbildung kein Nice-to-have ist, sondern eine strategische Führungsaufgabe. Moderne Krankenhäuser sind nur dann zukunftsfähig, wenn sie Menschen entwickeln und nicht nur Stellen besetzen.


    LinkedIn Dr. Thomas Ihmann
    GLG Werner-Forßmann-Klinikum Eberswalde

    https://www.glg-karriere.de/karriere/aerztlicher-dienst/pj

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    1 hr 9 min
  • #67 Thoraxchirurgie zwischen Präzision, Teamarbeit und Menschlichkeit

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Ramin Lonnes, Thoraxchirurg, über ein medizinisches Fachgebiet, das für viele im Verborgenen liegt und doch zu den anspruchsvollsten Bereichen der modernen Medizin gehört. Wir sprechen über Thoraxchirurgie, Hightech im OP, interdisziplinäre Teamarbeit und die Frage, wie man unter hoher Verantwortung Mensch bleibt.

    Für alle, die nicht aus der Medizin kommen:
    Die Thoraxchirurgie befasst sich mit Operationen im Brustkorb, vor allem an der Lunge, am Rippenfell, an der Brustwand und im Mediastinum. Herzoperationen gehören nicht dazu. Thoraxchirurgen operieren unter extremen anatomischen und zeitlichen Anforderungen, oft millimetergenau, immer im Team und häufig in Situationen, in denen schnelle und klare Entscheidungen notwendig sind.

    In den letzten Jahren hat sich die Thoraxchirurgie stark verändert. Minimal-invasive Verfahren, Robotik, KI-gestützte Bildgebung und präzise OP-Planung haben das Fach revolutioniert. Wo früher große Schnitte nötig waren, ermöglichen moderne Techniken heute schonendere Eingriffe und bessere Heilungschancen – insbesondere bei Lungenkrebs, der die häufigste Indikation für thoraxchirurgische Operationen ist.

    Im Gespräch mit Ramin geht es nicht nur um Technik, sondern vor allem um Haltung. Er erzählt, wie es ist, als junger Facharzt Verantwortung zu übernehmen, wie Teamarbeit im OP wirklich funktioniert und warum Vertrauen zwischen den Berufsgruppen entscheidend ist. Wir sprechen darüber, was Marathonlaufen und Operieren gemeinsam haben, wie man mit Druck umgeht und warum Erfahrung, Ruhe und Selbstreflexion im OP mindestens so wichtig sind wie handwerkliches Können.

    Diese Folge ist besonders relevant für Menschen im Gesundheitswesen. Für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, für Pflegefachpersonen, Praxisanleitende und alle, die junge Kolleginnen und Kollegen begleiten. Sie zeigt, wie moderne Chirurgie heute funktioniert: vernetzt, interdisziplinär, technologiegetrieben – und trotzdem zutiefst menschlich.

    Themen dieser Episode:

    • Was Thoraxchirurgie genau ist und warum sie so anspruchsvoll ist

    • Wie moderne OP-Techniken, Robotik und KI den Klinikalltag verändern

    • Warum Teamarbeit im Krankenhaus entscheidend für gute Medizin ist

    • Wie Verantwortung sich anfühlt, wenn man plötzlich selbst entscheidet

    • Welche Rolle Erfahrung, Stressregulation und Haltung im OP spielen

    • Warum Social Media für ärztliche Aufklärung und Austausch wichtig geworden ist

    • Wohin sich das Fach mit Blick auf Früherkennung und neue Technologien entwickelt

    Was mir an diesem Gespräch besonders gefallen hat, ist die Offenheit, mit der Ramin über seinen Berufsalltag spricht. Über Druck, über Verantwortung, aber auch über Dankbarkeit und Sinn. Diese Folge gibt einen ehrlichen Einblick in ein Fach, das Präzision, Mut, Teamgeist und Menschlichkeit vereint.

    Vernetz dich gerne direkt mit Ramin auf LinkedIn

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    1 hr 11 min
  • #66 Medizin zwischen Digitalisierung, Verantwortung und Haltung – was das Gesundheitswesen jetzt braucht

    Wie verändert Digitalisierung die Medizin wirklich?
    Was ist technischer Fortschritt und wo braucht es klare Haltung, Verantwortung und menschliche Führung?

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Tim Böhringer, Arzt, Digital-Health-Experte und Vordenker an der Schnittstelle von Medizin, Technologie und Versorgungssystem.

    Gemeinsam werfen wir einen differenzierten Blick auf die Chancen und Grenzen digitaler Innovationen im Gesundheitswesen und auf die Frage, wie Medizin auch in Zukunft menschlich, wirksam und verantwortungsvoll gestaltet werden kann.

    In der Folge sprechen wir unter anderem über:
    • Was Digitalisierung im Gesundheitswesen leisten kann und was nicht• Warum Technologie kein Selbstzweck ist, sondern Haltung braucht• Wie sich ärztliche Rollenbilder durch KI, Daten und Automatisierung verändern• Welche Kompetenzen Ärztinnen und Ärzte künftig zusätzlich brauchen• Warum Vertrauen, Kommunikation und ethische Verantwortung wichtiger werden• Wie Digitalisierung Versorgung verbessern kann – wenn sie sinnvoll eingesetzt wird• Wo Risiken liegen, wenn Technik schneller ist als Strukturen• Weshalb interdisziplinäres Denken im Gesundheitswesen entscheidend ist• Welche Verantwortung Führungskräfte in Medizin und Organisation tragen• Warum Fortschritt immer auch kulturelle Entwicklung braucht


    Diese Folge richtet sich an:
    • Ärztinnen und Ärzte• Führungskräfte im Gesundheitswesen• Entscheider:innen in Kliniken, MVZ und Praxen• Menschen mit Interesse an Digital Health, KI und Zukunftsmedizin• Gestalter:innen von Veränderung im Gesundheitssystem

    Die zentrale Botschaft dieser Folge: Digitalisierung allein macht Medizin nicht besser.
    Erst Haltung, Verantwortung und kluge Führung machen technischen Fortschritt wirksam.

    Über Dr. Tim Böhringer:
    Dr. Tim Böhringer ist Arzt und Digital-Health-Experte. Er beschäftigt sich intensiv mit der Zukunft der medizinischen Versorgung, der Rolle von Technologie im Gesundheitswesen und der Frage, wie Digitalisierung verantwortungsvoll, patientenzentriert und wirksam eingesetzt werden kann.

    Vernetz dich gern direkt mit ihm bei LinkedIn!

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    Bis zum nächsten Mal – finde, was zu dir passt. Du gestaltest, was kommt.

    45 min
  • #65 Die Arztpraxis als Wohlfühloase – ganzheitliche Medizin, Psychotherapie und moderne Praxisführung

    Wie kann eine Arztpraxis heute mehr sein als ein Ort für Diagnosen und Behandlungen?
    Wie gelingt es, Medizin, Psychotherapie, Prävention und Praxisorganisation so zu verbinden, dass Patientinnen sich gesehen fühlen – und Teams gesund arbeiten können?

    In dieser Folge spreche ich mit Verena Gruber. Sie ist Ärztin mit Schwerpunkt Psychotherapie, Praxisinhaberin und digitale Impulsgeberin, über ganzheitliche Medizin, moderne Praxisführung und die Rolle von Haltung, Kommunikation und Struktur im Praxisalltag.

    Verena zeigt, warum eine Praxis bewusst als Wohlfühloase gedacht werden darf. Nicht als Luxus, sondern als notwendige Antwort auf steigende Belastung, Unsicherheit und psychische Erkrankungen.

    Dabei geht es um klare Prozesse, wertschätzende Kommunikation und die Verbindung von medizinischer Fachlichkeit mit psychologischer Kompetenz.

    In der Folge sprechen wir unter anderem über:
    • Was ganzheitliche Medizin in der Arztpraxis konkret bedeutet – jenseits von Trends
    • Warum Psychotherapie, körperliche Gesundheit und soziale Faktoren zusammengehören
    • Wie Patientenerleben, Wartezeiten und Kommunikation den Heilungsverlauf beeinflussen
    • Warum respektvolle, transparente Kommunikation im Gesundheitswesen Vertrauen schafft
    • Wie digitale Wartelisten, Online-Terminvergabe und strukturierte Abläufe Stress reduzieren
    • Welche Rolle Online-Kurse und digitale Präventionsangebote im Versorgungssystem spielen
    • Warum zertifizierte Online-Angebote eine sinnvolle Ergänzung zur Präsenztherapie sind
    • Wie Angst, Informationsflut und globale Krisen die psychische Gesundheit beeinflussen
    • Welche Verantwortung Ärztinnen heute im Spannungsfeld von Medizin, Psyche und Gesellschaft tragen
    • Warum Heilung immer individuell ist und was sie aus ganzheitlicher Sicht braucht

    Diese Folge richtet sich an:
    • Ärztinnen und Ärzte• Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten• Praxisinhaber:innen und medizinische Führungskräfte• Menschen mit Interesse an ganzheitlicher Medizin und psychischer Gesundheit• Entscheider:innen im Gesundheitswesen

    Die zentrale Botschaft dieser Folge:
    Ganzheitliche Medizin ist kein Trend und keine Zusatzleistung.
    Sie ist eine Haltung und ein entscheidender Faktor für nachhaltige Versorgung, gesunde Teams und zufriedene Patientinnen.

    Über Verena Gruber:Verena Gruber ist Ärztin mit Schwerpunkt Psychotherapie, Praxisinhaberin und digitale Content-Creatorin. Sie verbindet medizinische Expertise mit psychologischer Tiefe und bietet neben der Arbeit in ihrer Praxis auch zertifizierte Online-Präventionskurse an, die von Krankenkassen bezuschusst werden. Ihre Inhalte teilt sie über Podcasts, Youtube und weitere digitale Formate.

    Alle weiterführenden Informationen, Links zu Verena Gruber, ihren Online-Angeboten und ihrem YouTube-Kanal findest du auf ihrer Website.

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    Bis zum nächsten Mal – finde, was zu dir passt. Du gestaltest, was kommt.

    41 min
  • #64 Herzmedizin zwischen Prävention, Marine und Spitzenforschung – Prof. Sebastian Spethmann im Gespräch

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben in Deutschland eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen. Der DeutscheHerzbericht 2024 zeigt klar:

    • Jedes Jahr werden über 1,75 MillionenMenschen vollstationär wegen Herzproblemen behandelt.

    • Herzinsuffizienz gehört zu den häufigsten Ursachen für Klinikeinweisungen und die Zahlen steigen. Quelle:Herzwochen 2024 (deutsche-herzstiftung.de)

    • Seltene Erkrankungen wie die kardiale Amyloidose werden zwar besser erkannt, aber oft zu spät – obwohl früheTherapie den Verlauf massiv beeinflusst. Quelle: ACCB Charité, ATTR-ACT-Studienlage

    • Gleichzeitig kämpft die kardiologische Versorgung mit den gleichen Herausforderungen wie viele andere Fachbereiche: Personalmangel, hoher ökonomischer Druck, wachsende Patientenzahlen, fehlende Präventionsstrukturen.

    Und auch die Bundeswehrmedizin steht wieder im Fokus. Durch neue Mandate, Auslandseinsätze und Personalknappheit im Sanitätsdienst.

    In dieser komplexen Gemengelage braucht es Menschen, die Medizin können und Haltung haben.

    Mein Gast: Prof. Dr. Sebastian Spethmann verbindet zwei Welten, die man selten in einer Person findet:

    • ehemalige Führungskraft im Sanitätsdienst der Marine• später wissenschaftliche Karriere an der Charité• heute stellvertretender Klinikdirektor am Campus Charité Mitte• Schwerpunkte: Herzinsuffizienz, Kardiale Amyloidose (ACCB), interventionelle Kardiologie, Prävention• ausgeprägtes Führungsverständnis und klare Haltung zur ärztlichen Verantwortung

    Genau damit liefert er Antworten auf Fragen, die im Gesundheitswesen drängender denn je sind.

    Themen der Podcastfolge

    1. Vom Schiff ins Herzzentrum

    Was bedeutet es, als junger Arzt auf engem Raum unter militärischen Bedingungen Verantwortung zu übernehmen?Welche Werte bleiben – auch im späteren Klinikalltag?

    2. Führung zwischen Notfall, Druck und Teamkultur

    In einer Zeit, in der viele Teams durch Personalengpässe dauerhaft belastet sind, brauchen wir Rollenmodelle für eineFührung, die Stabilität gibt und nicht zusätzliche Last erzeugt.
    Sebastian spricht offen darüber, was gute Führung in der Medizin heute wirklich ausmacht.

    3. Herzmedizin im Umbruch

    Von steigender Herzinsuffizienz über mehr ältere Patientinnen und Patienten bis hin zur wachsenden Bedeutung seltener Erkrankungen wie Amyloidose.

    Wir diskutieren, warum Prävention in Deutschland trotz aller Daten noch immer unterentwickelt bleibt, was moderne Diagnostik kann und wo die größten Versorgungslücken liegen.

    4. Kardiale Amyloidose – ein Thema, das dringlich ist und doch kaum jemand kennt

    Mit dem Amyloidosis Center Charité Berlin (ACCB)arbeitet Sebastian an einem der wichtigsten seltenen Erkrankungsfelder der Kardiologie.
    Wir sprechen über frühe Diagnostik, neue Therapieoptionen und darüber, wie man komplexe Erkrankungen in ein überlastetes Versorgungssystem integriert.

    5. Karriere in der Kardiologie – realistisch, menschlich, möglich

    Was brauchen junge Ärztinnen und Ärzte heute?Welche Erwartungen sind realistisch?Und wie schafft man eine Weiterbildung, die Menschen stärkt – nicht ausbrennt?

    Sebastian zeigt klar: anspruchsvoll ja, aber nicht unmöglich. Mit Struktur. Mit Haltung. Mit Führung.

    Warum du diese Folge hören solltest?

    Weil hier jemand spricht, der Medizin aus drei Perspektiven kennt:

    • als Kliniker• als Wissenschaftler• als Führungsverantwortlicher

    Dazu kommt eine Erfahrung, die nur wenige mitbringen: medizinische Verantwortung im Auslandseinsatz.

    Diese Mischung macht seine Sicht auf Herzmedizin,Verantwortung und Führung außergewöhnlich wertvoll.

    Wenn dich aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen interessieren, abonniere den Podcast. Und wenn du Themen hast, die aus deiner Sicht in den Podcast gehören schreibmir gern.

    Vernetzt dich gern direkt mit Sebastian und lass gerne 5 Sterne hier für mich :-)

    Bis bald wieder - Deine Anja

    1 hr
  • #63 Facharztausbildung Chirurgie: Eines der härtesten Fächer – und warum es sich lohnt

    Was wäre, wenn die wichtigste OP einer jungen Chirurgin gar nicht im OP beginnt, sondern auf Station, in der Ambulanz, im Team?
    Diese Folge zeigt, warum Chirurgie weit mehr ist als Technik und warum der Weg dorthin anspruchsvoll, aber absolut machbar ist.
    In dieser Folge treffe ich Dr. Theodoros Ioannis Fernant Kolokotronis, Oberarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie in den GFO Kliniken Bonn.
    Er kommt ursprünglich aus Griechenland, hat sein Medizinstudium in Patras abgeschlossen, seine gesamte Facharztausbildung in Deutschland absolviert, promoviert und ist wissenschaftlich aktiv.
    Theo erklärt aus eigener Erfahrung, wie die chirurgische Weiterbildung in Deutschland wirklich funktioniert – realistisch, motivierend und mit persönlicher Note.

    Darüber sprechen wir:
    – Wie Theo seinen Weg in die Chirurgie gefunden hat: Faszination Anatomie, Verantwortung und Präzision
    – Wie der Weg zum Facharzt aufgebaut ist: Studium, Common Trunk, Station, Ambulanz, Intensivstation, OP-Logbuch, Facharztprüfung
    – Welche chirurgischen Fachbereiche es gibt und wie man den richtigen für sich auswählt
    – Die Unterschiede zwischen Uniklinik, Maximalversorger und kleinem Haus und warum jedes Setting eigene Chancen bietet
    – Ab wann man realistisch operieren darf und warum Vertrauen, Präzision und Teamarbeit wichtiger sind als reine OP-Zahlen
    – Wie internationale Kolleginnen und Kollegen in die Facharztausbildung integriert werden und welche Herausforderungen es dabei gibt
    – Work-Life-Balance in der Chirurgie – was möglich ist und was man wissen muss
    – Moderne OP-Verfahren, Robotik und die Zukunft des Faches

    Für wen ist diese Folge wertvoll?
    – Medizinstudierende, die überlegen, ob Chirurgie ihr Fach ist
    – Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, die Orientierung suchen
    – Internationale Kolleginnen und Kollegen, die ihre Facharztausbildung in Deutschland planen
    – Kliniken und Entscheiderinnen, die besser verstehen möchten, was junge Chirurginnen und Chirurgen brauchen
    – Alle, die jenseits von TV-Klischees wissen wollen, wie moderne Chirurgie tatsächlich funktioniert
    „Chirurgie ist kein Sprint, sondern eine Entwicklung – und das Team entscheidet, wie weit man kommt.“

    Vernetze dich mit Dr. Theodoros Ioannis Fernant Kolokotronis auf LinkedIn:

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    44 min
  • #62 Mein Ego hat Ferien – wie aus vermeintlichen Schwächen Stärken werden

    In dieser Podcastfolge von Multicareer meets spreche ich mit Michaela Heidig, Coach, Sprachtrainerin und Autorin des Buches „Mein Ego hat Ferien“. Wir reden über Selbstreflexion, Persönlichkeitsentwicklung, mentale Gesundheit, Kommunikation im Alltag und darüber, wie wir aus vermeintlichen Schwächen echte Stärken machen können.

    Warum diese Folge für viele wichtig ist:
    Jeden Tag erleben wir Situationen, die uns triggern, überfordern oder verunsichern. Und oft liegt die Ursache nicht im Außen, sondern in unseren inneren Mustern: Perfektionismus, Ego, Empathie, Kontrollbedürfnis.

    Wenn wir verstehen, welche Persönlichkeitsanteile uns steuern, können wir gelassener führen, klarer kommunizieren und besser mit Stress umgehen.

    Darum geht es im Detail:

    • Wie unser Ego unseren Alltag, unser Lernen und unser Verhalten beeinflusst

    • Warum Perfektionismus, Egoismus oder übermäßige Empathie keine Schwächen sind

    • Wie bestimmte Persönlichkeitsanteile uns unbewusst steuern

    • Warum Trigger immer etwas über uns selbst erzählen

    • Wie Selbstreflexion Führung, Lernen und Teamarbeit verbessert

    • Was Lehrkräfte, Führungskräfte, Coaches und Menschen im Gesundheitswesen daraus mitnehmen können

    • Wie wir Stress und Überforderung reduzieren können

    • Warum kleine Veränderungen langfristig die größte Wirkung haben

    • Wie Selbstfürsorge, Empathie und klare Grenzen zu einer gesunden Arbeitskultur beitragen

    Ein besonderes Highlight:
    Das Buch wurde in den Görlitzer Werkstätten für Menschen mit Behinderung gedruckt. Damit hat dieses Projekt nicht nur einen inhaltlichen Wert, sondern auch eine soziale Bedeutung. Für alle, die sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Selbstmanagement oder mentaler Gesundheit beschäftigen, ist dieses Buch ein praxisnaher, leicht lesbarer Einstieg.

    Wer profitiert von dieser Folge:

    • Lehrkräfte und Menschen in der Bildung

    • Führungskräfte und Teamleitungen

    • Menschen im Gesundheitswesen, die viel Verantwortung tragen

    • Coaches, Trainer, Berater

    • Alle, die lernen möchten, gelassener und souveräner zu reagieren

    • Menschen, die ihre Kommunikation verbessern möchten

    Links zur Folge:
    Buch „Mein Ego hat Ferien“
    Workshops und Informationen zu Michaela Heidig

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    54 min
  • #61 Leben mit Beatmung – Johannes Koch über Selbstbestimmung, Pflege und E-Rolli-Fußball

    Was passiert, wenn man auf Pflege angewiesen ist – aber sich das Leben trotzdem nicht nehmen lässt?

    In dieser Folge spreche ich mit Johannes Koch. Er ist Beauftragter für die Menschen mit außerklinischer Beatmung und Intensivversorgung in der DIGAB e.V. und selbst betroffen. Seit seiner Geburt lebt Johannes mit körperlichen Einschränkungen. Doch was er daraus gemacht hat, ist alles andere als passiv.

    Wir sprechen über Teilhabe, Selbstbestimmung und Inklusion.
    Über Schule, Studium, Unternehmertum und über eine Familie, die nie aufgegeben hat.
    Ebenso über E-Rolli-Fußball, Europa-Reisen mit Beatmungsgerät und die Kraft, sichtbar zu bleiben.

    Was mich besonders beeindruckt hat:
    👉 Johannes hat mit seinen Eltern einen eigenen Pflegedienst aufgebaut
    👉 Er engagiert sich deutschlandweit in Netzwerken, spricht auf Kongressen und war Teil der Nationalmannschaft im E-Rolli-Fußball

    Diese Folge zeigt: Was alles möglich wird, wenn man Strukturen verändert und ans Gelingen glaubt.

    👤 Kontakt & Infos zu Johannes bekommst du hier: E-Mail: [email protected]
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    48 min

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Hier im Podcast treffe ich Menschen aus dem Gesundheitswesen, die Verantwortung übernehmen, Veränderungen gestalten und etwas zu erzählen haben

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