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Nützt die Umbenennung von Straßen, um Rassismus und Antisemitismus zu bekämpfen? Oder wird dadurch Geschichte ausgelöscht?
Die Debatte ist nicht neu - Stichwort Karl-Lueger-Statue - ein aktueller Fall in Salzburg hat sie wieder neu aufgerollt: Dort wird nämlich gerade über 13 Straßennamen diskutiert, deren Namensgeber historische Persönlichkeiten waren, die einem Bericht des Stadtarchivs Salzburgs zufolge gravierend in die Verbrechen des NS-Regimes verwickelt gewesen sein sollen. Zu dieser Diskussion gehört ebenso die Frage, ob Straßennamen wie „Mohrengasse" noch zeitgemäß sind, obwohl diese Begriffe nicht einmal mehr im heutigen Sprachgebrauch verwendet werden, und ob Denkmäler einst mächtiger Kolonialherren die imperiale Geschichte verherrlichen.Aber sind das Umbenennen von Straßennamen oder das Stürzen von Denkmälern die richtigen Mittel, um Rassismus und Antisemitismus zu bekämpfen? Oder läuft man durch derartige Aktionen Gefahr, Teile der Geschichte auszulöschen. So sieht das zumindest Oliver Rathkolb, Historiker der Uni Wien. Er ist der Meinung, dass es andere Ansätze brauche, um Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus in Gegenwart und Zukunft zu bekämpfen. Welche genau, das erklärt er im Interview.
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By KURIER - Das Wichtigste aus Politik und Wirtschaft5
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Nützt die Umbenennung von Straßen, um Rassismus und Antisemitismus zu bekämpfen? Oder wird dadurch Geschichte ausgelöscht?
Die Debatte ist nicht neu - Stichwort Karl-Lueger-Statue - ein aktueller Fall in Salzburg hat sie wieder neu aufgerollt: Dort wird nämlich gerade über 13 Straßennamen diskutiert, deren Namensgeber historische Persönlichkeiten waren, die einem Bericht des Stadtarchivs Salzburgs zufolge gravierend in die Verbrechen des NS-Regimes verwickelt gewesen sein sollen. Zu dieser Diskussion gehört ebenso die Frage, ob Straßennamen wie „Mohrengasse" noch zeitgemäß sind, obwohl diese Begriffe nicht einmal mehr im heutigen Sprachgebrauch verwendet werden, und ob Denkmäler einst mächtiger Kolonialherren die imperiale Geschichte verherrlichen.Aber sind das Umbenennen von Straßennamen oder das Stürzen von Denkmälern die richtigen Mittel, um Rassismus und Antisemitismus zu bekämpfen? Oder läuft man durch derartige Aktionen Gefahr, Teile der Geschichte auszulöschen. So sieht das zumindest Oliver Rathkolb, Historiker der Uni Wien. Er ist der Meinung, dass es andere Ansätze brauche, um Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus in Gegenwart und Zukunft zu bekämpfen. Welche genau, das erklärt er im Interview.
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