Hilfe, mein Schwung ist weg! – Von 103er-Runden und dem Weg aus dem Motivationsloch
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des mygolfblog.de Golfpodcasts. Heute muss ich über ein Thema sprechen, das mir wirklich unter den Nägeln brennt: Ich habe meinen Schwung verloren.
Vielleicht kennst du das Gefühl: Egal, was du tust, du fühlst dich beim Schwung nicht mehr so konsistent und sicher wie noch vor ein paar Wochen. Bei mir ist momentan absolut der Wurm drin. Ich dachte erst, eine kleine Pause würde helfen, aber meine letzte 18-Loch-Runde auf meinem Heimatplatz war ein echter Offenbarungseid.
Normalerweise spiele ich Ergebnisse in den mittleren bis hohen 80ern, ab und zu mal eine 90er-Runde, wenn es schlecht läuft. Aber dieses Mal? Eine 103. Ich habe die Bälle meilenweit nach links und rechts rausgehauen und stand am Abschlag und habe mich ernsthaft gefragt, ob es überhaupt noch Sinn ergibt, weiterzuspielen.
Es war ein wahres „Meisterstück“ in Sachen Resilienztraining. Auf der Scorekarte landeten diverse „Schneemänner“ (8 Schläge) und sogar eine 10. Zu den verlorenen Bällen kamen dann noch Drei- und Vier-Putts auf dem Grün. Das Verrückte: Zwischendurch spiele ich trotzdem mal ein Birdie oder ein Par, nur um dann wieder eine 7, 8 oder 9 zu kassieren.
Ursachenforschung: Warum läuft es nicht?
Ich bin durch diese Erfahrung sehr demütig geworden. Natürlich könnte ich jetzt Ausreden suchen wie das Wetter (36 Grad) oder Schlafmangel, aber der wahre Grund liegt tiefer. Mein Körper zollt der täglichen Bürotätigkeit Tribut. Ich merke, dass mir die Kraft und die gewohnte Länge bei den Eisen und dem Driver fehlen.
Das Hauptproblem ist mein Rücken. Wegen der Schmerzen nehme ich unbewusst eine Schonhaltung ein und traue mich nicht mehr, die Hüfte richtig einzudrehen. Dieser fehlende „X-Faktor“ zwischen Hüfte und Schulter macht meinen Schwung momentan völlig inkonsistent.
Mein Schlachtplan für die Rückkehr
Ich lasse den Kopf nicht hängen, aber ich muss etwas ändern:
Golfpause: Ich werde jetzt erst einmal für ca. eine Woche die Schläger beiseitelegen, um den Kopf frei zu bekommen.Gezieltes Training: Ich muss wieder mehr für meine Rumpfstabilität tun.EMS-Unterstützung: Ich werde wieder verstärkt meinen Antelope EMS-Anzug nutzen, um die Muskelkontraktion zu verbessern und meinen Körper wieder richtig zu spüren. Ziel ist es, alle zwei Tage zu trainieren, um die nötige Stabilität für einen sauberen Schwung zurückzugewinnen. https://mygolfblog.de/antelope *Wie gehst du mit solchen Phasen um?
Es nagt am Ego, wenn man für die Saison 2026 eigentlich ganz andere Ziele hatte. Deshalb meine Frage an dich: Wie überstehst du solche „Trockenphasen“? Hast du Tipps oder Techniken, um aus einem tiefen Motivationsloch wieder herauszukommen?
Noch mehr Tipps findest du natürlich im Podcast und auf www.mygolfblog.de
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