
Sign up to save your podcasts
Or


Auf der Weltkarte sind es nur ein paar Punkte im Meer: Der Südseestaat Tonga besteht aus 170 Inseln, von denen nur ein Bruchteil bewohnt ist. Und doch ist Tonga weltweit bekannt: Als ein Land, in dem fast drei Viertel der Erwachsenen stark übergewichtig sind. Als eines der wenigen Länder, in denen Rugby die beliebteste Sportart ist - und als ein Urlaubsparadies in der Südsee. ARD Korrespondentin Kathrin Erdmann hat zwei Inseln Tongas besucht und vieles erfahren: Wie kompliziert es ist, den traditionellen Bauchschmuck herzustellen, warum abgeschnittene Haare ein Zeichen der Trauer sind und welche Auswirkungen der Vulkanausbruch vor zwei Jahren heute noch hat.
Generalmajor Ruprecht von Butler (im Bild re.) trat 1986 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr ein. Seine Kaserne lag nur rund 15 Kilometer von der Grenze zur DDR entfernt. Heute kommandiert der Heeresgeneral rund 20.000 Soldatinnen und Soldaten. Er steht an der Spitze der Division, die Deutschland bis zum nächsten Jahr fit machen möchte, um die eigenen Zusagen an die Bündnispartner zu erfüllen. Das Gründungsziel der NATO gilt den Mitgliedsländern inzwischen wieder als zentral: Sie wollen gemeinsam Stärke zeigen und so einen potenziellen Angreifer von vorneherein abschrecken. Kilian Neuwert ist mit Generalmajor von Butler auf Spurensuche gegangen.
Schon vor dem Krieg in Gaza war dies ein Thema: Immer wieder haben palästinensische Gemeinschaften aufgegeben und ihre Heimat verlassen. Zu groß waren die täglichen Schikanen durch jüdische Siedler. Menschenrechtsorganisationen sagen, die Vertreibung habe System. Vor allem die Gebiete, in denen laut den Oslo-Verträgen Israel die Kontrolle hat, sollten für Palästinenser unbewohnbar werden. Seit dem 7. Oktober haben sich die Vertreibungen im Schatten des Krieges verschärft: Tausende Menschen haben seitdem ihre Häuser verlassen. Das ARD-Team Tel Aviv hat sie besucht, mit Menschenrechtsorganisationen und dem Filmemacher von "No Other Land" gesprochen. Das Feature zeigt auch, was die Siedler antreibt und was dem Frieden im Nahen Osten entgegensteht.
Die UN-Organisation ISA verfolgt zwei Ziele, die sich oft widersprechen: Der Ozean soll als Erbe der Menschheit geschützt werden, dessen Rohstoffe allerdings den Menschen zugutekommen.
Im September 2023 war es so weit: Nach 84 Jahren erhielt die jüdische Gemeinde das Grundstück zurück, auf dem im Hamburger Grindelviertel bis 1939 ihre prächtigste Synagoge gestanden hatte: Die sogenannte Bornplatzsynagoge. Freistehend, repräsentativ im Stil der Neoromanik erbaut, mit stattlicher Kuppel und Platz für 1.200 Menschen. Die Hamburgische Bürgerschaft unterstützt die jüdische Gemeinde in ihrem Wunsch, an diesem prominenten Ort, als Zeichen der Sichtbarkeit jüdischen Lebens, die Synagoge neu aufzubauen. Nach den archäologischen Grabungen, die im Herbst 2023 das erstaunlich gut erhaltene Kellergeschoß inklusive Mikwe freilegen konnten, steht jetzt der nächste Schritt an: Ein Architekturwettbewerb, für den das Geld bereits vorhanden ist.
Seit Beginn des 20.Jahrhunderts gab es in einigen Ländern staatliche Regelungen zur Sterilisation: Bestimmte Personen sollten unfruchtbar gemacht werden. Und eigens geschaffene Eugenik-Gesetze machten die Sache legal. So wollte man beispielsweise verhindern, dass sogenannte "minderwertige" Frauen Kinder bekommen.
Die iberische Halbinsel stand fast 800 Jahre lang unter muslimischem Einfluss. Eine Epoche, der Spanien Baudenkmäler wie die Moschee von Córdoba oder die Alhambra in Granada verdankt. Und was selbst viele Madrilenen nicht wissen: Auch die Hauptstadt wurde von Arabern gegründet. "Al-Andalus" gilt als ein historisches Beispiel, wie Muslime, Christen und Juden friedlich miteinander zusammenlebten. Ein Jahr nach den Attentaten lief der Dialog über die Schwierigkeiten der viel beschworenen "convivencia", dem Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen, wieder an. Heute bilden Muslime in Spanien nur noch eine Minderheit. Wer sind sie und wie ist es um das Zusammenleben bestellt?
Lange Zeit gehörte Oman zu den am wenigsten entwickelten Ländern im Nahen Osten. Doch 1970 weckte Sultan Qaboos das östlichste Land der arabischen Halbinsel aus einem Dornröschenschlaf und führte es in die Moderne. Mit Hilfe der Einnahmen aus der Erdölförderung ließ der Monarch Schulen, Universitäten und Krankenhäuser bauen, baute das
Nach Schätzungen verschwinden in Kenia pro Jahr rund 6.000 Kinder. Offizielle Zahlen gibt es nicht. Viele der vermissten Kinder wurden auf der Straße entführt. Aber es kommt auch oft vor, dass Neugeborene, die eigentlich in Heime gebracht werden sollen, an kinderlose Eltern verkauft werden. Dahinter stecken kriminelle Netzwerke. Der britische Fernsehsender BBC hat im Jahr 2020 eine Dokumentation gezeigt. Danach soll die Zahl der Entführungen etwas gesunken sein; einige Beteiligte kamen ins Gefängnis. Doch die Behörden scheinen nicht in der Lage zu sein, das Problem nachhaltig zu lösen. Hier springt die Zivilgesellschaft ein - etwa die NGO "Missing Children Kenya", die auf eigene Faust nach den Kindern sucht und von einem pensionierten Kriminalbeamten aus Niedersachsen unterstützt wird.
Die Pattsituation im Krieg, Luftangriffe, die immer schlechter abgewehrt werden können, zwei Jahre Kampfhandlungen und zehn Jahre russische Besatzung im Süden des Landes: Das alles zerrt an den Nerven der Ukrainerinnen und Ukrainer. Der Durchhaltewillen ist noch groß. Aber es tun sich neue Gräben auf. Der Hauptvorwurf lautet: Die Demokratie in der Ukraine werde geschwächt. Denn die Macht wurde zugunsten des Präsidialamtes zentralisiert, Opposition und potenzielle Konkurrenten ausgeschaltet. Viele Menschen wenden sich vom gleichgeschalteten TV-Programm ab und informieren sich in anderen, unabhängigen Medien, die es nach wie vor gibt.
From the publisher's feed

3 Listeners

110 Listeners

61 Listeners

17 Listeners

41 Listeners

107 Listeners

16 Listeners

8 Listeners

2 Listeners

16 Listeners

3 Listeners

35 Listeners

13 Listeners

47 Listeners

30 Listeners