NDR Info Hintergrund

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NDR Info Hintergrund episodes

  • Kampf gegen die Gelbfiebermücke: Pest-Control in Singapur
    Durch den Klimawandel und die globale Erwärmung gibt es inzwischen auch in Europa immer wieder einzelne Dengue-Fälle, zuletzt etwa in Italien am Gardasee. Laut der Weltgesundheitsorganisation besteht für die Hälfte der Weltbevölkerung die Gefahr, am von Mücken übertragenen Dengue-Fieber zu erkranken. Im südostasiatischen Stadtstaat Singapur ist die Tropenkrankheit allgegenwärtig. Die Regierung ergreift daher diverse Maßnahmen, um die Gefahr einzudämmen: Staatliche Hausinspektionen, um Mückenlarven früh zu entdecken, das Züchten von harmlosen Mücken oder das wöchentliche Versprühen von Insektiziden in dichten weißen Wolken.
    Was kann Deutschland von Singapur lernen? Jennifer Johnston hat Kontrollen begleitet, mit Wissenschaftlern, Ärzten und Dengue- Betroffenen gesprochen und eine Mosquito-Farm besucht, wo Mücken gezüchtet werden, die Dengue nicht mehr übertragen können.
    31 min
  • Rechtsruck bei der Präsidentenwahl in Argentinien?
    Er nennt sich „Anarcho-Kapitalist“ und hat bei den Vorwahlen in Argentinien triumphiert. Der exzentrische Rechtspopulist Javier Milei ("Gemeinsam für den Wechsel") will die Zentralbank sowie die meisten Ministerien
    abschaffen und den US-Dollar statt dem Peso als Landeswährung einführen. Seine Vorbilder: Trump und Bolsonaro. Damit kommt Milei gut an in einem Land, das seit Jahrzehnten in einem anscheinend ausweglosen Strudel aus Inflation und wirtschaftlichem Niedergang gefangen ist - und in dem kaum einer den traditionellen Politikern mehr zutraut, die Probleme des Landes in den Griff zu bekommen.
    Weitere interessante Informationen:
    https://www.dw.com/de/argentiniens-doppelte-krise-d%C3%BCstere-zukunftsaussichten/a-66541788
    24 min
  • Von wegen ausgestorben - die Rückkehr des amerikanischen Bisons
    In Schutzgebieten gibt es wieder große Büffel-Herden. Umweltschützer freuen sich; Rinderzüchter fürchten Krankheiten.
    Vor rund 100 Jahren waren Büffel in den USA fast ausgerottet. Mittlerweile haben sich die Bestände erholt. Auch in Zentral-Montana werden wieder wilde Bisons angesiedelt, u.a. um das ökologische Gleichgewicht in der Prärie zu sichern. Die Graslandschaften sind wichtig, weil sie jede Menge CO2 aufnehmen können und so zur Reduzierung der schädlichen Klimagase beitragen. Doch nicht alle sind mit der Rückkehr der Bisons einverstanden. So fürchten Rinderzüchter in der Region, dass die Büffel Krankheiten übertragen und ihren Rindern das Weideland wegnehmen.
    24 min
  • Plötzlich wichtig: Die rumänische Schwarzmeerküste
    Seit dem Krieg gegen die Ukraine rückt die Region mehr und mehr ins Zentrum der Geopolitik. Mitte August explodierte eine Seemine an einem Badestrand; russische Schiffe kreuzen - argwöhnisch beobachtet - den Wirtschaftsraum. Ukrainisches Getreide wird im Hafen von Konstanza in großen Mengen umgeschlagen. Und: ein Erdgasfeld vor der Küste könnte Rumänien zum größten Erdgas-Lieferanten in der EU machen. Welche Folgen hat der Krieg für die Region? Gesellschaftlich, militärisch, für die Wirtschaft und für den Tourismus?
    25 min
  • Bau-Boom in Ägypten: Was wird aus der 'Stadt der Toten'?
    Vor allem in der Hauptstadt Kairo werden alte Viertel abgerissen, neue Straßen und Hochhäuser gebaut. Im Osten der ägyptischen Hauptstadt gibt es einen alten Bezirk, der sich dem Trend widersetzt: Die "Stadt der Toten". Mehrere Quadratkilometer groß ist das historische Gelände, das teilweise UNESCO-Welterbe ist. Es gibt prächtige Mausoleen, einige Gräber sind über 1.000 Jahre alt.
    Und doch ist die "Stadt der Toten" im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem Slum in der Großstadt geworden: Heute leben etwa 300.000 Menschen zwischen den Gräbern. Weil eine Schnellstraße gebaut werden soll, fürchten sie um ihr Zuhause auf dem Friedhof. Der Abriss erster Gräber hat zu einem Aufschrei in sozialen Netzwerken geführt
    24 min
  • Gedenkstättenfahrten nach Polen: Streit wegen des Shoah-Gedenkens
    Polen und Israel wollen die Erinnerung an die von Deutschen verübten Massenmorde und Gräueltaten in Polen währen der Zeit des Zweiten Weltkrieges wachhalten. Auch durch Reisen von israelischen Schulklassen, die seit Jahren Gedenkstätten in Polen besuchen. Im ersten Halbjahr 2023 kamen offenbar jedoch nicht so viele Schulklassen wie in den vergangenen Jahren.
    Einige Zeit stritten sich die Regierungen in Polen und Israel um das Gedenken an die Shoah. Im Mai dieses Jahres bekräftigen der israelische und polnische Botschafter dann die Freundschaft zwischen beiden Ländern auf besondere Weise. Nach zum Teil heftigen Debatten wollen Israel und Polen nun wieder an Zeiten anknüpfen, da jährlich bis zu 40.000 israelische Schüler nach Polen reisten. Warum kam es zum Streit und wie könnte es weitergehen?
    34 min
  • Wahlkampf mit dem Feindbild Deutschland: Die polnische PiS-Partei
    In Polen wird am 15. Oktober ein neues Parlament gewählt. Die seit 2015 regierende Partei 'Recht und Gerechtigkeit' (PiS) liegt Umfragen zufolge in Führung. Größter Konkurrent ist die liberale Bürgerplattform des früheren Ministerpräsidenten Donald Tusk.
    Im erbittert geführten Wahlkampf bemüht die PiS ganz besonders ein Feindbild: die Deutschen. Der überhebliche Nachbar im Westen, der die Europäische Union dominiert und weiter Großmachtansprüche hegt - dieser Mythos wird ständig wiederholt.
    Generell ist in Polen eine gewisse Skepsis gegenüber Deutschland nicht neu - angesichts der Geschichte vielleicht auch nicht überraschend. Aber die PiS treibt die Angst vor den Deutschen auf neue Spitzen. ARD-Korrespondent Martin Adam hat sich im Wahlkampf umgehört und erfahren, dass die anti-deutsche Kampagne selbst Auswirkungen auf ein Literaturfestival an der Ostsee hat.
    Weitere interessante Informationen:
    https://www.tagesschau.de/multimedia/video/schnell_informiert/video-1255414.html
    https://www.tagesschau.de/ausland/europa/polen-premierminister-weber-tv-duell-100.html
    14 min
  • Schneller Aufräumen: Slowenien nach dem Hochwasser
    Die Überflutungen und Erdrutsche haben Schäden in Höhe von rund 4,7 Milliarden Euro verursacht. Das Ausmaß der Flutwelle ist in den am heftigsten betroffenen Tälern noch deutlich zu sehen. Was auch deutlich wurde, sind die Schwachstellen im Hochwasserschutz. Das kleine Zwei-Millionen-Einwohner-Land Slowenien muss sich für die Folgen des Klimawandels besser rüsten.
    Eine Rundreise durchs Land: Nach Dolnja Bistrica, wo der Damm der Mur nicht an allen Stellen gehalten hat; nach Letus, wo ein Fertighaus überm Abhang hing und später weggespült wurde; und ins Savinja-Tal, wo das Hochwasser am heftigsten wütete und unter anderem den Autozulieferer KLS überschwemmte.
    Weitere interessante Informationen:
    https://www.tagesschau.de/thema/slowenien
    25 min
  • Ein Jahr Georgia Meloni in Italien - neue Schale, rechter Kern?
    "Ist Meloni die gefährlichste Frau Europas"? fragte der Stern nach ihrem Wahlsieg. Jetzt, ein Jahr später, ist es eher möglich, die Frage zu beantworten. Wir haben Gegner und Befürworter Melonis gesprochen: junge Aktivisten ihrer rechtsnationalen Partei "Fratelli d’Italia", homosexuelle Paare, die nach Gesetzesverschärfungen in Italien keine Zukunft mehr sehen, Nachfahren von Partisanen und Politikexperten. In einem waren sich alle einig: Die vor der Wahl viel gehörte Prognose, Meloni werde höchstens ein Jahr durchhalten und dann schnell wieder weg sein, war falsch. Die Politikerin mit neofaschistischen Wurzeln hat in ihrem ersten Jahr deutlich gemacht, dass sie gekommen ist, um zu bleiben.
    15 min
  • Ein Jahr Giorgia Meloni in Italien - neue Schale, rechter Kern
    "Ist Meloni die gefährlichste Frau Europas"? fragte der "Stern" nach ihrem Wahlsieg. Jetzt, ein Jahr später, ist es eher möglich, die Frage zu beantworten. Wir haben Gegner und Befürworter Melonis gesprochen: junge Aktivisten ihrer rechtsnationalen Partei "Fratelli d’Italia", homosexuelle Paare, die nach Gesetzesverschärfungen in Italien keine Zukunft mehr sehen, Nachfahren von Partisanen und Politikexperten. In einem waren sich alle einig: Die vor der Wahl viel gehörte Prognose, Meloni werde höchstens ein Jahr durchhalten und dann schnell wieder weg sein, war falsch. Die Politikerin mit neofaschistischen Wurzeln hat in ihrem ersten Jahr deutlich gemacht, dass sie gekommen ist, um zu bleiben.
    24 min

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Politische Reportagen und Features mit Hintergrundinformationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Hier gibt es 15- bis 25-minütige Berichte, Reportagen und Features von ARD-Korrespondenten aus…

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