Nothing Serious - ARD Comedy-Hörspiele

Nothing Serious - ARD Comedy-Hörspiele

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Nothing Serious - ARD Comedy-Hörspiele episodes

  • Worüber wir reden, wenn wir über Anne Frank reden
    Hörspiel nach einer Erzählung von Nathan Englander.
    Das Hörspiel handelt von einem orthodoxen jüdischen Paar aus Jerusalem und einem säkularen jüdischen Paar, das in Kalifornien lebt. Die Frauen waren beste Freundinnen in der Schule. Zusammen mit ihren Männern begegnen sie sich nach langer Zeit wieder und verbringen einen gemeinsamen Abend in Kalifornien. Trotz strenger religiöser Vorschriften trinken, tanzen, kiffen und sprechen sie über Gott und die Welt. Nichts ist heilig, alles wird auf den Kopf gestellt. Aber wo hören die Grenzen der gegenseitigen Akzeptanz und Toleranz auf? Am Ende spielen sie das Anne-Frank-Spiel. Was wäre, wenn im Falle eines neuen Holocausts einer den anderen verstecken müsste?
    Mit Samuel Weiss (Erzähler), Bernhard Schütz (Mark), Gabriela Maria Schmeide (Lauren), Sylvana Krappatsch (Debbie) und Leve Kühl (Trevor).
    Aus dem Amerikanischen von Werner Löcher-Lawrence.
    Bearbeitung: Marion Kollbach.
    Regie: Beate Andres.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 2014.
    Verfügbar bis 18.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    54 min
  • Die Passion des Personalbeauftragten
    Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Abraham B. Jehoschua.
    Jerusalem in Zeiten des Krieges: Die moralische Empfindsamkeit treibt merkwürdige Blüten. Ein Lokalblatt beschuldigt einen Großbäcker "empörender Unmenschlichkeit", weil seine Firma sich nicht um eine bei einem Anschlag getötete Mitarbeiterin, die Aushilfsputzfrau Julia Ragajew, gekümmert hat. Der Personalbeauftragte der Bäckerei erhält den Auftrag, sich der Angelegenheit anzunehmen und die Leiche der Arbeitsimmigrantin in ihr Heimatland zurückzuführen. Im Bemühen, den Ruf der Firma wieder herzustellen und der Humanität genüge zu leisten, widmet er sich widerwillig und hingebungsvoll zugleich dieser Aufgabe. Sie führt ihn zusammen mit dem Reporter, der die Geschichte in Gang gesetzt hat, in einem Panzerwagen mit angehängtem Sarg in die Eiswüsten Russlands. In immer neuen skurrilen Wendungen wird das Bild der israelischen Gegenwartsgesellschaft gezeichnet, zugleich deren Überlebenskunst gefeiert. Abraham B. Jehoschua entwirft in seinem Roman das Bild einer zynischen, kriegerischen israelischen Gesellschaft, in der Entwurzelte immer wieder zum Opfer werden.
    Mit Burghart Klaußner, Samuel Weiss, Susanne Schrader, Joachim Bliese, Klaus Herm, Christian Redl, Werner Wölbern, Peter Kaempfe, Marion Breckwoldt, Witta Pohl, Franziska Treede und Anne Weber.
    Übersetzung aus dem Hebräischen: Ruth Achlama.
    Bearbeitung: Barbara Meerkötter.
    Komposition: Michael Riessler.
    Regie: Christiane Ohaus.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 2007 l 80 min.
    Verfügbar bis 13.3.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    1 hr 20 min
  • ARD Radio Tatort: Finkbeiners Geburtstag
    ARD Radio Tatort von Hugo Rendler - Wiederholung aus dem Jahr 2010.
    Ein Bankräuber, ein eiskalter Killer und ein Junkie fliehen aus der JVA Stuttgart-Stammheim. Sie kapern das Auto des Taxifahrerers Menner. Als 'Vorschlaghammermenner" ist er der Polizei bestens bekannt. Als sein Auto entdeckt wird, haben die Ausbrecher den Fluchtwagen schon gewechselt. Jetzt bräuchte Hauptkommissarin Brändle die Hilfe ihres Chef Finkbeiner. Aber der hat sich an seinem Geburtstag frei genommen und besucht seinen dementen Vater in einem Lörracher Altersheim. Die Ausbrecher rasen derweil Richtung Schweiz. Als Brändle erfährt, dass ein Lörracher Supermarkt überfallen wurde, ahnt sie nicht, dass Finkbeiner gerade als Geisel genommen wird.
    MIt Karoline Eichhorn (Nina Brändle), Ueli Jäggi (Xaver Finkbeiner), Buddy Elias (Vater), Thomas Thieme (Schneider), Christian Koerner (Engist) sowie Lars Rudolph, Oliver Wnuk, Tina Eberhardt, Walter Renneisen, Stefan Viering, Lisbeth Felder, Christine Davis, Hubertus Gertzen, Rebecca Klingenberg, Benjamin Grüter, Birgit Bücker, Isabelle Demey, Andreas Müller, Birgit Koch, Klaus Gülker.
    Komposition: Ulrich Bassenge.
    Regie: Mark Ginzler.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: SWR 2010.
    Verfügbar bis 09.02.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    54 min
  • Siren_web_client.exe
    Hörspiel-Experiment von Christine Nagel.
    Eine Radio-Moderatorin nutzt ein individuelles Sprachsynthese- und Sprech-Erkennungstool, um ihre persönliche KI-Stimme zu entwickeln. Als sie das Spiel ins Laufen bringt, meint sie Freiheit zu gewinnen. SIREN, Maries künstliche Stimme, verbindet sich mit allen möglichen lebenden und toten Geistern im Netz, unter anderem mit Hannah Arendt, deren Äußerungen und Ideen verfügbar geblieben sind. SIREN stellt ihr Fragen, die unsere Gegenwart betreffen. Christine Nagels Hörspiel thematisiert, was die Digitalisierung mit der menschlichen Stimme machen kann - und das, was (möglicherweise) nicht gelingt. Dies betrifft zum Beispiel ethische, rechtliche und Fragen der Firmenphilosophie der Anbieter und Programmierer von Sprachtools. Neuronale Netzwerke ermöglichen, dass sich KI-Stimmen selbst generieren. Sie reichern sich an mit Wissen und Strukturen des im Internet verfügbaren Materials. Doch wer ist der Urheber? Wer übernimmt die Verantwortung für die Lügen, die durch sie in der Welt sind und Marie zugeschrieben werden? Und: Was ist das Menschliche an der Stimme? Die KI-Stimme SIREN wurde für diese Hörspiel-Produktion programmiert. Damit befragt Christine Nagel spielerisch die technischen Entwicklungen unserer Gegenwart mit den dem Hörspiel eigenen Mitteln und stellt akute, gesellschaftspolitische Fragen. Die Programmierung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnik, Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Ingo Siegert, und mit Joscha Bach, Kognitionswissenschaftler & KI-Forscher in San Francisco. Die Schauspielerin Paulina Bittner, deren Stimme zugrunde liegt, wurde im Studio immer wieder mit einem neuen Programmierstadium konfrontiert und reagierte im Dialog darauf. Dieser halb-dokumentarische Ansatz macht das Hörspiel zu einem Experiment: Ob und in welche Richtung sich die künstliche Intelligenz im Verlauf der Programmierung entwickeln würde, war bei Beginn der Aufnahmen nicht vorhersehbar.
    Mit Paulina Bittner (Marie), Ilse Ritter (Seele), Dietrich Eichmann (Dr. Leopold Gran, Redakteur in Ruhestand), Paul Hentze (Theobald Fahl, Redakteur), Lauren Newton (Gesangslehrerin), Lena Stolze (Ärztin), Manuel Bittorf (Sprechstundenhilfe), Birgit Beßler (Bankangestellte), einer KI-Stimme sowie Prof. Ingo Siegert, KI-Forscher Joscha Bach und Stimmen aus dem täglichen Leben.
    Idee, Manuskript und Regie: Christine Nagel.
    Komposition und Sprachaufnahmen: Peter Ehwald.
    Gesang: Lauren Newton.
    Tonschnitt und Mischung: Laura Schneider.
    Dramaturgie: Michael Becker.
    Produktion im Auftrag von NDR/DLF 2021 l ca. 55 min.
    Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
    Verfügbar bis 10.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    55 min
  • Goethe: Die Wahlverwandtschaften (2/2)
    Zweiteiliges Liebensdrama nach einem Roman von Johann Wolfgang von Goethe. Zweiter Teil:
    Die ländlich-aristokratische Idylle ist voller Abgründe: Nach zahlreichen unerwarteten Wendungen, Hoffnungsschimmern und bitteren Enttäuschungen, im Leben von Eduard, Ottilie, Charlotte und den zum Mayor beförderten Hauptmann hält das Schicksal für drei Menschen den Tod bereit. Sein Roman „Die Wahlverwandtschaften“ trug Goethe den Vorwurf der Immoralität ein. Seine Modernität - die symbolhaltige Schilderung eines aus dem Gegensatz von Natur und Moral abgeleiteten Konflikts zwischen den Geschlechtern - wurde erst bedeutend später erkannt. Rätselhaft und darum spannend ist das Werk bis heute geblieben.
    Mit Thomas Holtzmann (Erzähler), Burghart Klaußner (Eduard), Imogen Kogge (Charlotte), Christian Redl (Hauptmann), Janna Striebeck (Ottilie), Martin Reinke (Graf), Christiane Leuchtmann-Korff (Baronesse) und Gerhard Garbers (Geselle).
    Bearbeitung und Regie: Walter Adler.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 1999 l 72 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    1 hr 12 min
  • Goethe: Die Wahlverwandtschaften (1/2)
    Zweiteiliges Liebesdrama nach einem Roman von Johann Wolfgang von Goethe. Erster Teil:
    In seinem 1809 erschienenen Roman "Die Wahlverwandtschaften" übertrug Goethe die Lehre von der Affinität bestimmter Elemente, miteinander eine Verbindung einzugehen und wieder aufzulösen, aus der chemischen Wissenschaft auf die Geschlechterverhältnisse. Das Ehepaar Eduard und Charlotte, die sich auf ihrem Landsitz für die Zweisamkeit einrichten, nehmen den Hauptmann, einen Jugendfreund Eduards, und im Gegenzug Ottilie, die Nichte von Charlotte, zu sich ins Haus. So beginnt das Unglück in der Logik der „Wahlverwandtschaften“: Zwischen dem Hauptmann und Charlotte einerseits sowie Eduard und Ottilie andererseits entsteht eine wachsende Zuneigung. Während der Hauptmann und Charlotte ihr Gefühl zu unterdrücken versuchen, gibt sich Eduard seiner Verliebtheit zu Ottilie hin. Es kommt fast zu einem „doppelten Bruch“ und die sich anziehende Kräfte lösen sich wieder. Walter Adlers hat das als „unausdeutbar“ geltende Werk Goethes über einen folgenschweren Ehebruch für das Hörspiel adaptiert – mit Burghart Klaußner als Eduard und Imogen Kogge als Charlotte und vielen anderen.
    Mit Thomas Holtzmann (Erzähler), Burghart Klaußner (Eduard), Imogen Kogge (Charlotte), Christian Redl (Hauptmann), Janna Striebeck (Ottilie), Martin Reinke (Graf), Christiane Leuchtmann-Korff (Baronesse) und Gerhard Garbers (Geselle).
    Bearbeitung und Regie: Walter Adler.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 1999 l 80 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    1 hr 20 min
  • Innere Sicherheit (2/2)
    Kriminalhörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Christa Bernuth.
    An der Ostsee wird die Leiche einer Frau angeschwemmt: Hanna Schön. Die Tote wurde erschossen. Alles deutet auf Republikflucht hin. Aber Hanna Schön war linientreue Bürgerin der DDR. Warum sollte sie das Land verlassen? Dem ermittelnden Beamten Beck wird der Fall entzogen. Gegen den Widerstand der Stasi betreibt Beck nun heimliche Recherchen. Und wühlt sich immer tiefer in den historischen Konflikt, in dem er zu leben gezwungen ist und durch ein Land, in dem man nicht sicher sein kann, wer wirklich wer ist und wer wirklich wie denkt. Ein Politthriller über die Kooperation der DDR mit der westdeutschen Terroristenszene, psychologisch einfühlsam, zeitgeschichtlich präzise.
    Mit Wolfgang Pregler, Samuel Weiss, Gerd Baltus, Udo Schenk, Peter Kaempfe u.v.a.
    Bearbeitung und Regie: Irene Schuck.
    Redaktion: Susanne Hoffmann.
    Produktion: NDR 2007 l 50 min.
    Verfügbar bis 22.02.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    49 min
  • Fontane: Unterm Birnbaum
    Gruslig-unheimliches Hörspiel nach einer Novelle von Theodor Fontane.
    Um 1830 in einem Dorf im Oderbruch: Der verschuldete Schankwirt und "Dorfmaterialist" Abel Hradscheck entdeckt unter seinem Birnbaum die Leiche eines stark verwesten Franzosen aus der Zeit der Befreiungskriege. Als eines Tages ein Gläubiger bei ihm die Schulden eintreiben will, ermordet ihn Hradscheck und verscharrt die Leiche in seinem Keller. Hradscheck gerät unter Mordverdacht, wird verhaftet, aber dank der "Franzosen-Leiche" unterm Birnbaum wieder freigelassen. Doch sein Gewissen lässt ihm keine Ruhe. In seinem Haus scheint es zu spuken; er hört die Stimme des Ermordeten in seinen Träumen. Auch das Gerede der Leute im Dorf über den geheimnisvollen Mord und die wundersame Erbschaft Hradschecks verstummt nie. Erst stirbt nach langem Siechtum seine Frau, die von Erinnerungen an die Mordtat heimgesucht wird. Und am Ende ereilt auch ihn, geradezu unausweichlich, die gerechte Strafe. 1888 erschienen, gehört diese Novelle "Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane zu den bedeutendsten Kriminalerzählungen in der deutschen Literatur. Günter Eich, der die Hörspielbearbeitung anfertigte, nannte das Stück "eine Kriminalgeschichte mit Grusel- und Gespenstereffekten", in der das Mörderpaar in der "Finsternis des bösen Gewissens" untergeht.
    Mit Heinz Klevenow (Hradschek), Siegfried Lowitz (Szulski), Klaus W. Krause (Kunicke), Bum Krüger (Quaas), Karl Bockx (Mietzel), Wolfgang Reichmann (Gelbhaar), Hans Joachim Quitschorra (Jakob), Wolfgang Büttner (Justizrat), Otto Wernicke (Totengräber), Agnes Fink (Ursula Hradschek), Tilla Durieux (Die alte Jeschke), Katharina Brauren (Frau Mietzel), Ellen Mahlke (Male) und Bruni Löbel (Editha).
    Bearbeitung: Günter Eich.
    Regie: Fritz Schröder-Jahn.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: BR/NDR 1961 l 70 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    1 hr 10 min
  • Kleist: Michael Kohlhaas
    Heinrich von Kleists Justiz- und Rachedrama als Hörspiel.
    "Sein Rechtsgefühl glich dem einer Goldwaage" - so schrieb Heinrich von Kleist über eine seiner bekanntesten Figuren, den Rosshändler Michael Kohlhaas, dem ambivalenten Titelhelden der gleichnamigen Novelle aus dem Jahr 1810. Mitte des 16. Jahrhunderts, unterwegs vom Brandenburgischen zur Leipziger Messe, wird Kohlhaas vom Junker Wenzel von Tronka aufgehalten. Unter dem Vorwand, er habe keinen Pass, den er aber wohl benötige, nimmt ihm der Junker zwei seiner Rappen als Pfand. In Dresden, beim zuständigen sächsischen Landesherrn, muss er erfahren, dass es gar keines Passierscheins bedarf. Noch ohne zu großen Groll macht sich Kohlhaas auf den Weg zur Tronkenburg – es muss sich um Versehen handeln! Als er dort seine Rappen bis zur Unkenntlichkeit abgemagert und den zurückgelassenen Knecht misshandelt vorfindet, beginnt sich sein sprichwörtliches "Rechtsempfinden" zu melden. Das Verhängnis dämmert herauf als durch höfische Intrigen seine Klage beim Dresdner Gericht abgelehnt wird. Seine Frau Lisbeth glaubt, sie könne alles wieder ins Lot bringen: Bei dem Versuch, ihrem Landesherrn eine Bittschrift zu überreichen, wird sie von einem Schergen niedergeschlagen und stirbt an den Verletzungen. Nun beginnt der Kohlhaas'sche Feldzug um die Würde des Rechts, der letztlich viele Unschuldige trifft, die wahren Verursacher der Rechtsbeugung aber kaum erreicht. Kohlhaas jedoch sieht sich "der Welt in der Pflicht verfallen, sich Genugtuung für die erlittene Kränkung, und Sicherheit vor zukünftiger seinen Mitbürgern zu verschaffen." Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Wie kaum ein Autor vor oder nach ihm hat Heinrich von Kleist in seinen Werken das ewig gespannte Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, die Frage nach der Legitimität von Recht und Gewalt und den Anspruch des Einzelnen auf Wahrung seiner persönlichen Integrität thematisiert.
    Mit Walter Richter (Michael Kohlhaas), Eva-Ingeborg Scholz (Lisbeth), Josef Dahmen (Herse), Robert Meyn (Wenzel), Konrad Mayerhoff (Hans), Erich Uhland (Kunz), Gerd Mayen (Hinz), Hans Tügel (Kurfürst von Sachsen), Richard Münch (Prinz Christian), Erwin Linder (Graf Wrede), Herbert Steinmetz (Wenk), Wily Witte (Offiziant), Armas Sten Fühler (Geusau), Hermann Schomberg (Kurfürst von Brandenburg), Werner Hinz (Luther), Günther Jerschke (Müller), Philipp von Zeska (Eibenmeyer), Gerhard Bünte (Zäuner), Reinhold Nietschmann (Amtmann), Horst Richter (Sächsischer Gesandter), Werner Schumacher (Sternbald), Horst Neutze (Burgvogt), Joseph Albrecht (Zollwächter), Rudolf Fenner (Meister Himboldt), Curt Timm (Nagelschmidt), Walter Petersen (Scharfrichter), Richard Lauffen (Verteidiger) und Franz Schafheitlin (Ankläger).
    Bearbeitung: Arnolt Bronnen.
    Komposition: Johannes Aschenbrenner.
    Regie: Kraft-Alexander zu Hohenlohe-Oehringen.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 1962 l 77 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    1 hr 18 min
  • Warteraum Zukunft
    Satire über die Arbeitswelt von Oliver Kluck.
    Man findet sie überall auf den Bürofluren mittlerer und großer Unternehmen, eine Elite im Wartestand: jung, motiviert, gut ausgebildet, reichlich ausgestattet mit Praxiserfahrung, Stresstoleranz und voller Idealismus – ganz kurz vor dem Karrieresprung. Der Ingenieur Daniel Putkammer ist so einer. Wie so viele andere wartet auch er schon einige Zeit auf seine Beförderung, den Lohn für jahrelange Ausbildung und das Ende eines Lebens in prekären Verhältnissen. Nur wann ist es endlich so weit? In dieser Warteschleife gerinnt der Alltag – Kantinenmuff, nervtötende Kollegen und Praktikantinnen am Kopierer – immer mehr zum bizarren Albtraum. Als sich dann auch noch die erhoffte Beförderung als eine bloße Versetzung in die Walachei entpuppt, wird Daniels Leben endgültig aus der Bahn geworfen. Ein hochkomisches Hörspiel von Oliver Kluck - zwischen stumpfsinnigem Arbeitsalltag und gefühlter Hochbegabung.
    Mit Kristine Walther (Anna/Radio 5/Kellnerin/Mitarbeiterin/Partygast), Samuel Weiss (Daniel), Peter Kirchberger (Heiner, Radio 2, Mitarbeiter, Partygast), Iris Minich (Sylvia, Radio 3, Abiturientin, Mitarbeiterin, Partygast), Anne Weber (Ulrike, Radio 4, Mitarbeiterin, Partygast), Hanns Jörg Krumpholz (Malzahn, Radio 1, Uwe, Mitarbeiter, Partygast), Kristine Walther (Anna, Radio 5, Kellnerin, Mitarbeiterin, Partygast), Lutz Herkenrath (Karsten, Radio 6, Siggi, Mitarbeiter, Partygast), Klaus Dittmann (Klaus, Radio 7, Mitarbeiter, Polizist, Partygast), Marion Breckwoldt (Hachmann, Radio 8, Lilo, Partygast), Wolf-Dietrich Sprenger (Peter, Radio 9, Mitarbeiter, Partygast), André Szymanski (Frank, Mitarbeiter, Partygast), Volker Lechtenbrink (Der Alte, Polizist) und Katja Danowski (Kerstin, Mitarbeiterin, Partygast).
    Regie: Leonhard Koppelmann.
    Regieassistenz: Margit Kreß.
    Komposition: Paul Friedrich Flick.
    Technische Realisation: Peter Kretschmann und Angelika Körber.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 2010.
    Verfügbar bis 2.3.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    1 hr 15 min

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