Nothing Serious - ARD Comedy-Hörspiele

Nothing Serious - ARD Comedy-Hörspiele

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Nothing Serious - ARD Comedy-Hörspiele episodes

  • Kafka: Die Verwandlung
    Surreale Erzählung von Franz Kafka als Hörspiel.
    "Was ist mit mir geschehen? Wenn ich den Kopf ein wenig hebe, sehe ich meinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dem sich die Bettdecke kaum noch halten kann, und viele klägliche dünne Beinchen lugen darunter hervor, geradezu hilflos flimmern sie einem vor den Augen, auch scheint es, dass ich auf einem panzerartig harten Rücken liege, alles in allem könnte man meinen, dass ich mich in ein ungeheures Ungeziefer verwandelt hätte." Es ist ein Albtraum, der mit dem Erwachen beginnt: Im Mittelpunkt von Franz Kafkas grotesker und beklemmender Erzählung "Die Verwandlung" steht Gregor Samsa, dessen freudloses Leben endgültig zur Qual wird, als er sich eines Morgens in einen monströsen Käfer verwandelt. Während Gregor an seiner neuen Situation als Insekt zunächst Gefallen findet – befreit sie ihn doch von verhassten Verpflichtungen –, ist er für die Familie nur noch ein ekelerregender Käfer. Seine soziale Isolation, die Ausgrenzung und schließlich seine Eliminierung sind vorprogrammiert. Heinz von Cramer hat Franz Kafkas weltberühmte Erzählung von 1912 über die grausig-fantastische Metamorphose eines Menschen mit allen Konsequenzen für das Hörspiel eindringlich und konzentriert umgesetzt.
    Mit Martin Reinke (Gregor Samsa), Ernst-August Schepmann (Der Vater), Tessy Kuhls (Die Mutter), Christine Heiß (Die Schwester), Jürg Löw (Der Prokurist), Wolf-Dietrich Sprenger (Einer der drei Zimmerherren), Gert Haucke (Einer der drei Zimmerherren), Hermann Lause (Einer der drei Zimmerherren) und Eva Gilhofer (Die Bedienerin).
    Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 2002 l 73 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    1 hr 13 min
  • Schiller: Maria Stuart
    Trauerspiel von Friedrich Schiller als Hörspiel.
    Friedrich Schillers im Jahr 1800 uraufgeführtes Trauerspiel in fünf Akten "Maria Stuart" gilt aufgrund seines vollendeten Aufbaus als Musterbeispiel des klassischen deutschen Dramas. Das Werk spielt in England im Jahr 1587. Schiller spitzt den Konflikt zwischen zwei großen, gegensätzlichen Frauen zu: Königin Elisabeth I. von England und ihre Rivalin um den Thron, die schottische Königin Maria Stuart. Das ganze Geschehen ist auf diese eine Szene, der "persönlichen Begegnung" der beiden Frauen, ausgerichtet. Und doch ist gerade die Szene zwischen den Königinnen das Unhistorischste an diesem historischen Drama. Hier überstimmte der Dramatiker Schiller den Historiker. Sein Mitgefühl gehört der nach einer Intrige zum Schafott geführten Maria, aber als Verwalterin politischer Macht rechtfertigt sich die kühlere Elisabeth. Es gelingt dieser Hörspielfassung des Theaterstücks aus dem Jahr 1959 das zutiefst menschliche beider Frauen herauszustellen: Sie sind, jede für sich, emotionsgeladen, verzweifelt und unfrei. Ein Meisterstück, in der Regie des großen Egon Monk, voller schauspielerischer Intensität.
    Mit Marianne Hoppe (Elisabeth), Luitgard Im (Maria), Kurt Meisel (Leicester), Carl Wery (Talbot), Ernst Schröder (Burleigh), Hans Hessling (Davison), Albert Johannes (Paulet), Hans Clarin (Mortimer), Paul Albert Krumm (Graf Aubespine), Annemarie Rocke (Hanna Kennedy), Friedrich Maurer (Melvil), Andreas von der Meden (Page) und Raimond Joob (Offizier).
    Bearbeitung: Goetz Kozuszek.
    Komposition: Johannes Aschenbrenner.
    Regie: Egon Monk.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 1959 l 88 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    1 hr 29 min
  • Storm: Der Schimmelreiter
    Theodor Storms Klassiker als Hörspiel.
    Ein an der Weichsel tödlich verunglückter Deichgraf, dessen Geist seither bei drohender Gefahr warnend am Deich erscheint – eine Sage, die den Juristen und Schriftsteller Theodor jahrzehntelang beschäftige. Schließlich diente sie als Inspiration für seine Novelle "Der Schimmelreiter", die mit ihrer Veröffentlichung im Jahr 1888 zu Storms berühmtesten Werk werden sollte und seither Generationen junger Leserinnen und Leser als Schullektüre begeistert. Was braucht man, um ein guter Deichgraf zu sein? Wie begegnet man Aberglaube und Tradition? Hauke Haien wächst mittellos in einer kleinbäuerlichen Familie in Nordfriesland auf und interessiert sich wissbegierig für Landvermessung und Deichbau. Früh zeigen sich seine Intelligenz und Ehrgeiz, die in der engen und abergläubischen Welt der nordfriesischen Deichgemeinde keinen Platz zu haben scheinen. Als Hauke Haien durch seine Beziehung zur Tochter des alten Deichgrafen schließlich dessen Position übernimmt, spitzen sich die Fronten im Dorf dramatisch zu. Die unheildrohenden Sagen und gespenstischen Vorahnungen der Dorfbewohner einerseits und der unnachgiebige, oft wahnsinnig anmutende Eifer Hauke Haiens andererseits kollidieren schlussendlich auf dem Deich bei der Jahrhundertflut. Der 2013 verstorbene Journalist und Autor Paul Barz variiert kunstvoll Motive aus Theodor Storms Novelle und erzählt in diesem Hörspiel die legendenumwobene Geschichte vom "gespenstigen Reiter" auf dem Deich noch einmal etwas anders.
    Bearbeitet von Paul Barz nach Motiven aus der Novelle "Der Schimmelreiter".
    Mit Gerd Baltus (Schulmeister), Jörg Pleva (Der Fiedelmann), Konstantin Graudus (Hauke Haien), Jannik Schümann (Hauke als Junge), Peter Jordan (Ole Peters), Niklas Garn (Ole als Junge), Celine Fontanges (Elke), Franz-Josef Steffens (Der alte Deichgraf), Wolf Frass (Tede Haien, Haukes Vater), Nicolas König (1. Deichbauer), Benjamin Utzerath (2. Deichbauer), Peter-Heinrich Brix (3. Deichbauer), Gerlach Fiedler (Boy Spuk).
    Komposition: Alexandra Bartoi und Elisabeth Huber-Elatawna.
    Regie: Sven Stricker.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 2004 l 55 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    55 min
  • Innere Sicherheit (1/2)
    Kriminalhörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Christa Bernuth.
    So etwas passiert. Leute ertrinken und werden angeschwemmt. Aber nicht jetzt, nicht im November, dachte Martin Beck. Die Ostseeluft war kalt und schwer von Feuchtigkeit, und seine Intuition sagte ihm, dass etwas nicht stimmte mit dieser Toten. War es wirklich versuchte Republikflucht, wie seine Vorgesetzten ihm nahelegten? Dann wurde die Kugel in Hanna Schöns Hinterkopf gefunden: ein Westkaliber. Und Martin Beck begriff augenblicklich, dass sein Fall damit eine neue Dimension gewonnen hatte. Wer war Hanna Schön wirklich? Ist sie aus dem Westen übergelaufen? Und warum musste sie sterben? Ein deutsch-deutscher Krimi von Christa Bernuth – psychologisch fesselnd und beklemmend authentisch.
    Mit Wolfgang Pregler, Samuel Weiss, Gerd Baltus, Udo Schenk, Peter Kaempfe u.v.a.
    Bearbeitung und Regie: Irene Schuck.
    Redaktion: Susanne Hoffmann.
    Produktion: NDR 2007 l 50 min.
    Verfügbar bis 22.02.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    51 min
  • Ohne sicheres Wissen
    Kriminalhörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Michael Larsen.
    Zu Beginn: ein Foto. Es zeigt Monique beim Sex mit einem fremden Mann. Monique ist Molbergs Freundin. Monique ist tot. Mit nichts als dem Foto in der Hand, umnebelt von Whisky und Barbituraten, macht Molberg sich auf die Suche nach dem Moerder seiner Freundin, nach dem Mann auf dem Foto. Und der Wahrheit seiner Erinnerungen. Führte Monique ein Doppelleben? Wer war sie und warum musste sie sterben? Je tiefer Molberg in den Fall eindringt, desto mehr lösen sich alle Gewissheiten auf. Bislang glaubte er an die Beweiskraft von Bildern, doch das Foto von Monique ist gefälscht. Immer tiefer gerät Molberg in die Welt der Industriespionage.
    Mit Martin Engler, Sascha Icks, Wolf-Dietrich Sprenger, Michael Altmann, Peter Jordan, Peter Franke, Volker Hanisch, Susanne Wolff, Katja Brügger, Klaus Dittmann, Kai Hufnagel, Wibke Maus, Tobias Persil u.v.a.
    Übersetzung: Lars Kruse.
    Bearbeitung und Regie: Andrea Getto.
    Redaktion: Susanne Hoffmann.
    Produktion: NDR 2003.
    Verfügbar bis 16.02.2022.
    https://ndr.de/radiokunst
    54 min
  • Saal 101: Plädoyers und Urteil (24/24)
    Plädoyers und Urteil (24/24)
    Die im letzten Teil des Dokumentarhörspiels veröffentlichten Auszüge aus den Plädoyers zeigen die politische und gesellschaftliche Relevanz dieses historischen Strafprozesses. Am 25. Juli 2017 plädiert die Bundesanwaltschaft, die in Bezug auf Beate Zschäpe ihre Anklage im Wesentlichen durch die Beweisaufnahme bestätigt sieht. Anschließend werden Plädoyers von den Vertreter*innen der Nebenklage gehalten, Opferangehörige sprechen auch selbst und wenden sich teilweise direkt an Beate Zschäpe. Das Versagen der Ermittlungsbehörden wird ebenso thematisiert wie ein in der Gesellschaft geduldeter Alltagsrassismus. Ab April 2018 beginnen die Plädoyers der Verteidiger der fünf Angeklagten. Am 11. Juli 2018 wird das Urteil vom Vorsitzenden Richter Manfred Götzl mündlich verkündet. Nachtrag Stand Dezember 2020: Das Gericht legte das schriftliche Urteil am 21. April 2020 vor. Es umfasst 3025 Seiten. Allein dieses schriftliche Urteil ist die Basis für das folgende Revisionsverfahren. Die Verteidiger aller fünf Angeklagten legten Revision gegen das Urteil ein, Carsten S. nahm die Revision jedoch wieder zurück. Die Bundesanwaltschaft legte Revision hinsichtlich des Urteils für André Eminger ein. Nebenklagevertreter*innen kritisieren, der Senat sei in der Urteilsbegründung zu wenig auf das Leid der Opferfamilien eingegangen. Einige Prozessbeobachter werfen dem Urteil vor, es negiere Helfernetzwerke der Rechtsterroristen und verschweige das Versagen der Verfassungsschutzbehörden. Andere Prozessbeobachter schätzen ein, der Senat habe den NSU-Komplex strafrechtlich weitgehend bewältigt. Besonders Richter Götzl habe eine bravouröse Leistung gezeigt.
    BR für die ARD und DLF 2021 mit Bibiana Beglau, Katja Bürkle, Martina Gedeck u.a.
    https://ndr.de/radiokunst
    38 min
  • Saal 101: Mitangeklagter Holger Gerlach - Beweisaufnahme (22/24)
    Mitangeklagter Holger Gerlach - Beweisaufnahme (22/24)
    Holger Gerlach wird zur Last gelegt, die Hauptangeklagte Zschäpe sowie Böhnhardt und Mundlos bei der Beschaffung von Dokumenten unterstützt zu haben, die ihnen ein Leben im Untergrund ermöglichen sollten, um rassistischen Zielen mit Gewalt nachgehen und die Ermordung von Menschen verwirklichen zu können. In der Beweisaufnahme belegen Zeugen und Zeuginnen diese Unterstützerleistungen. Gerlach gibt diese in einer selbst verlesenen Erklärung zu und belastet Zschäpe sowie den Mitangeklagten Ralf Wohlleben schwer. Auch den Transport einer Pistole im Auftrag von Wohlleben räumt Gerlach ein. Seine Handlungen allerdings bewertet er als reine Freundschaftsdienste, von deren fatalen Konsequenzen er nichts gewusst haben will.
    BR für die ARD und DLF 2021 mit Florian Fischer, Thomas Thieme u.a.
    https://ndr.de/radiokunst
    23 min
  • Saal 101: Das Bekennervideo – Beweisaufnahme (20/24)
    Das Bekennervideo – Beweisaufnahme (20/24)
    Im Video, das Beate Zschäpe nach dem Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt an Medienorganisationen und politische, kulturelle und religiöse Einrichtungen deutschlandweit verschickt hatte, bekennt sich der NSU zu den Morden und den Sprengstoffanschlägen. Erstellt wurde das 15minütige Video unter anderem aus mitgeschnittenen TV-Berichten über die Morde und Anschläge, Zeitungsartikeln und unmittelbar nach den Morden gemachten Fotos der Opfern. Von Bedeutung für Zschäpes Mittäterschaft an den Verbrechen des NSU ist auch die Frage, inwieweit sie an der Erstellung des Videos beteiligt war. So werden in der Beweisaufnahme zahlreiche Kriminalbeamte gehört, die im Brandschutt gefundene Spuren ausgewertet haben. Einige von ihnen führen zu Beate Zschäpe.
    BR für die ARD und DLF 2021 mit Martina Gedeck, Michael Rotschopf, Katja Bürkle, u.a.
    https://ndr.de/radiokunst
    25 min
  • Saal 101: Ausspähungen - Beweisaufnahme (19/24)
    Ausspähungen - Beweisaufnahme (19/24)
    In der Beweisaufnahme sagen Brandermittler und Kriminalbeamte aus, die mit der Auswertung von Kartenmaterial beschäftigt waren, das im Brandschutt der Wohnung in der Zwickauer Frühlingsstraße gefunden wurde. Dieses Material gibt Aufschluss über Planungen und Ausspähungen des Trios. Ein Beamter des BKA stellt im Mordfall Theodoros Boulgarides, München, und im Mordfall Halit Yozgat, Kassel, Zusammenhänge fest, zwischen gefundenem mit Markierungen versehenem Kartenmaterial, Tatorten und Tatzeitpunkten. Im Kartenmaterial aus Dortmund, Nürnberg und München gibt es Eintragungen, die auf detaillierte Ortskenntnisse hinweisen, was auf Helfer vor Ort hindeuten könnte.
    BR für die ARD und DLF 2021 mit Bibiana Beglau, Katja Bürkle, Martina Gedeck u.a.
    htpps://ndr.de/radiokunst
    26 min
  • Saal 101: Mitangeklagter André Eminger - Beweisaufnahme (18/24)
    Mitangeklagter André Eminger - Beweisaufnahme (18/24)
    André Eminger ist der einzige Angeklagte im NSU-Prozess, der von Beginn bis Ende des Verfahrens schweigt. Er wird der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und der Beihilfe zum Mordversuch angeklagt. Eminger gilt als engster Vertrauter des NSU. Unter seinem Namen wurden mehrere Fahrzeuge angemietet, laut Bundesanwaltschaft auch jenes, das im Dezember 2000 zum Transport der mit Sprengstoff präparierten Christstollendose diente. Nachgewiesen werden konnte ein großes Näheverhältnis zum NSU: Eminger verhalf dem Trio in einer heiklen Situation zu einer Legendierung, indem er sich als Zschäpes Ehemann ausgab und ihr den Ausweis seiner Frau Susann überließ. Eminger war es auch, den Beate Zschäpe anrief, nachdem sie die Zwickauer Wohnung in Brand gesteckt hatte. Bei Eminger zuhause fanden Ermittler noch kurz vor der Hauptverhandlung eine Porträt-Zeichnung der beiden toten Uwes mit dem Schriftzug „unvergessen“.
    BR für die ARD und DLF 2021 mit Michael Rotschopf, Katja Bürkle, Thomas Thieme u.a.
    https://ndr.de/radiokunst
    27 min

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