
Sign up to save your podcasts
Or


Markus Bassermann ist Historiker, der an einer spannenden Schnittstelle arbeitet: Themen, die irgendwie mit Geschichte, Games und Erinnerungskultur zu tun haben, interessieren ihn ganz besonders. Auf dieser Leidenschaft fußte nun ein besonders spannendes Projekt, das er über einige Monate lang begleitet hat: Die Entwicklung eines Adventure-Spiels, das Opfern des NS-Regimes in Hamburg gedenken soll und von Paintbucket Games entwickelt wurde, ein preisgekröntes Studio aus Berlin. So spannend dieses Projekt aber auch klingt, so zahlreich waren die Herausforderungen, die sich das Spiel - "Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm" - stellen musste.
Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott berichtet Markus Bassermann von dieser Arbeit. Außerdem geht es um das liebste History Game, der der Historiker zuletzt gespielt hat, Krimi-Dinner in Hamburgs Silvesternacht und die Welt von Skyrim, die sich dem Gast einfach nicht so recht erschließen will ("Ich kann es auch nicht fassen." - Anmerkung von Dom).
Links:
Mehr Infos über das Spiel "Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm"
OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten
Den Newsletter von OK COOL gratis abonnieren
Zum Ende des Jahres 2024 hatten die Hörerinnen und Hörer von OK COOL die Möglichkeit, ihre Gedanken rund um das Angebot hier loszuwerden: Formate durften bewertet, Sternchenwertungen verteilt und Freitext-Felder nach Herzenslust gefüllt werden. Und das haben viele Menschen tatsächlich auch getan, was für eine Freude!
Dom Schott hat sich mit den Ergebnissen der Umfrage in eine Abtei im Herzen Roms zurückgezogen, um sich in Ruhe mit den vielen Beiträgen und Feedback-Stimmen auseinanderzusetzen. Nun ist er wieder zurück am Schreibtisch und erzählt, was die große Jahresendumfrage 2024 so offenbart hat.
Links:
Zum Start ins neue Jahr 2025 wartet heute im Podcastfeed von OK COOL eine ganz besondere MP3-Datei für euch: Dom Schott hat neugierig die Schaubilder der Kollegen von Stay Forever studiert, die das Wachstum der deutschen Gaming-Podcasts 2024 zusammengetragen und visualisiert haben. Und bei diesem Rundgang durch die Welt der Zahlen und Fakten traf er auf einen alten Freund, der ebenso gespannt diese Schaubilder begutachtete: Manu Fritsch, Gründer des Gamingpodcasts Insert Moin, der mit seinem Team ein forderndes Podcastjahr hinter sich hat.
Statt nun alleine über die Statistiken zu grübeln, setzten sich beide gemeinsam vor das Mikrofon, um sich über ihre Erfahrungen im vergangenen Jahr auszutauschen und anschließend Pläne auszutauschen, die sie für 2025 hegen.
Links:
Marcus Klöppel ist Professor an der Macromedia University of Applied Sciences in Leipzig und unterrichtet dort Studierende in der hohen Kunste, tolle Spiele zu entwickeln. Sein Fachgebiet dabei ist Writing und Narrative Design, also alles, was sich auf erzählerischer Ebene so abspielt. Dieser Schwerpunkt und diese Leidenschaft ist dabei nicht nur auf den Hörsaal begrenzt, sondern führte erst kürzlich zur Gründung der Narranauten - ein Zusammenschluss von EntwicklerInnen, die mit Tagungen, Diskussionsrunden und gegenseitiger Vernetzung das Niveau und die Qualität des Narrative Designs hierzulande noch weiter anheben wollen.
Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Marcus Klöppel von diesen Tätigkeiten und erlaubt uns einen Blick in seinen Hörsaal, wo er jedes Semester mit einem neuen Schwung junger Menschen zusammenarbeitet, die eine ganz andere Sozialisierung mit Spielen erlebt hat, als er.
Links:
Das vierte Jahr von OK COOL hat es fast hinter sich, was Dom Schott zum Anlass nehmen möchte, mit euch gemeinsam hinter die Kulissen dieses Podcasts zu blicken: Wachstum des Projekts, rote Markierungen im Dokument, Ideen für 2025 - all das ist hier drin. Und es gibt sogar noch mehr, nämlich die Einladung zur Teilnahme an der großen Jahresendumfrage 2024, die euch (versprochen!) nicht viel Zeit kosten, aber für das Team von OK COOL verdammt wertvoll ist. Große Auswertung folgt dann Anfang Januar!
Links:
Der Kulturwissenschaftler Christian Huberts und der Journalist Dom Schott haben eine große Gemeinsamkeit: Sie beide lieben Spiele mit historischen Schauplätzen, vom kleinen Indie-Titel bis zur AAA-Großproduktion. In dieser Folge zeigen sie einander ihr Spielregal und sprechen über die History Games, die sie 2024 gespielt haben – und die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Eine Diskussion über Lieblingsspiele, Enttäuschungen und kuriose Überraschungen, liebevoll verpackt im MP3-Format und virtuos für euch auf einem hübschen Teller (euren Ohren) serviert.
Diese Folge erschien ursprünglich im November 2024 für alle Steady-Supporter und ist nun hier für euch alle da, als kleiner Weihnachtsgruß von OK COOL.
Links:
Wer „Die Sims“ hört, denkt unmittelbar an die knuffig-bunte Lebenssimulation, die uns nun schon seit über 20 Jahren, vier Teilen und zahllosen Expansion Packs zum göttlichen Herrscher über hilflose Bildschirmfigürchen und ihre Inneneinrichtung macht. Weniger bekannt hingegen sind die Konsolenportierungen der Spielereihe, die teilweise kaum etwas mit den Hauptspielen zu tun haben, sondern… sagen wir, eigenartige Experimente wagen. Die Krönung dieser kuriosen Seitenstraße der Spielegeschichte ist Die Sims 2 für Nintendo DS. Uff.
Erschienen 2005 lockte es Fans der damals bereits irre erfolgreichen Reihe mit dem Versprechen, die Abenteuer der Sims auch auf dem tragbaren Nintendo DS erleben zu können. In Wirklichkeit aber wartete auf KäuferInnen ein verstörender Fiebertraum voller Aliens, Analsonden (wirklich), Mordaufträge, Mafiosi und surrealer Dialogzeilen, auf die David Lynch bis heute neidisch ist. Kein Quatsch, all das stimmt. Geraldine und Dom sind abgetaucht und haben sich dieses Spiel und seine Besonderheiten genau angesehen.
Diese Folge erschien ursprünglich exklusiv für alle Steady-Supporter im November 2024 und soll euch die Weihnachtszeit (NOCH) schöner machen. Ho, ho, holla die Waldfee!
Links:
Pascal Wagner gehört zu den kompetentesten und neugierigsten JournalistInnen, die sich mit der deutschen Spielebranche näher beschäftigen. Zuletzt begleitete er als Redakteur beim Fachmagazin GamesMarkt das Drama um die schnell geleerten Fördertöpfe, interviewte PoltikerInnen, arbeitete sich durch Geschäftsbilanzen der Studios und bemühte sich immer wieder darum, komplizierte Zusammenhänge einfach verständlich wiederzugeben.
Nun aber, kurz vor dieser Aufnahme hier, verlor Pascal Wagner seinen Job bei Gamesmarkt und muss sich nun mit Anbruch des neuen Jahres beruflich neu orientieren. Mögliche Richtungen gibt es für ihn viele: wieder Journalismus, oder doch zurück zu seinen wissenschaftlichen Wurzeln als Linguist und Sprachforscher. Im Gespräch mit Dom Schott atmet Pascal Wagner einmal tief durch, erzählt von seiner Arbeit als Redakteur, erinnert sich an seine wissenschaftliche Vergangenheit und diskutiert mit seinem Gastgeber den Zustand des deutschsprachigen Branchenjournalismus.
Links:
Laura Laabs kennt momentan vor allem ein großes Thema in ihrem Leben: Ihre Doktorarbeit, die sich um die Erforschung eines sonst nur selten beachteten Aspekts von Spielen dreht - die Körperlichkeit. Gemeint ist also nicht ein Spiel selbst, sondern die Orte, an denen wir ganz wortwörtlich Kontakt zu einem Spiel aufnehmen, beispielsweise dem Controller. Klingt spannend, ist spannend und verführte Gastgeber Dom Schott zu einem Kuzrzreferat über den 1st-Gen-Controller der Xbox, mit dem er sich gerade aus Gründen herumschlägt.
Aber es ging auch noch um andere Themen: Um Starterpokémon, den berühmten Glitch MissingNo, der für Laura Laabs eine prägende Entdeckung war, sowie die Frage, für wen man eigentlich all diese Doktor- und Forschungsarbeiten schreibt.
Links:
Jasmin Pfeiffer gehört zu den spannendsten und talentiertesten Autorinnen, die die deutsche Spielebranche kennt - das findet nicht nur Gastgeber Dom Schott, der Jasmins Spiele kennt und sehr schätzt, sondern auch die ein oder andere Preisverleihung: DigiTales Interactive, das kleine Entwicklerstudio von Jasmin und ihrem Mitstreiter Julian Colbus aus dem Saarland, hat bereits ein paar digitale Pokale in seinen Vitrinen stehen. Höchste Zeit also, Jasmin vor dem Mikrofon über ihre Arbeit, ihren kreativen Prozess und ihre Erfahrungen in der deutschen Spielebranche auszufragen.
Neben ihrer Arbeit bei DigiTales Interactive interessiert sich Dom aber auch für Jasmins Leben vor der Spielebranche: Damals nämlich studierte sich an mehreren Universitäten Germanistik und Literaturwissenschaften, um ihre akademische Laufbahn schließlich mit einem Doktor-Titel zu krönen. Beeindruckenderweise überschnitt sich dieses letzte Kapitel mit der Gründung ihres eigenen Spielest udios - ihr fragt euch, wie sie all das unter einen Hut bekommen hat? Auch davon erzählt sie bei OK COOL.
Links:
From the publisher's feed

10 Listeners

13 Listeners

5 Listeners

12 Listeners

7 Listeners

32 Listeners

8 Listeners

16 Listeners

8 Listeners

15 Listeners

5 Listeners

2 Listeners

3 Listeners

4 Listeners

3 Listeners