Du hast nach dem Essen einen extremen Blähbauch, hast Fließschnupfen, bekommst rote heiße Flecken im Gesicht, musst zb. nach Alkohol oder Schokolade niesen...das sind nur vier von diversen Symptomen (die viele Menschen gar nicht dem Histamin zuordnen), die auf eine Histamin-Unverträglichkeit hindeuten können.
Haben wir zu viel Histamin in unserem Körper und gleichzeitig ein Problem damit, das Histamin wieder abzubauen, reagieren wir mit diesen - teils heftigen - Symptomen.
Histamin nehmen wir nicht nur über bestimmte Nahrungsmittel (zb. Tomaten, Kakao, Fermentiertes, Nüsse...) auf, der Körper bildet Histamin auch selber, bei Stress, bei zu viel Sonne oder zu viel Sport...aber auch um Entzündungen zu bekämpfen. Daher wird Histamin auch mit allen entzündlichen Krankheiten in Verbindung gebracht, Endometriose, Darmerkrankungen, wie Colitis, aber auch mit Asthma und Allergien. Sogar bei Migräne kann ein "Zu VIEL" an Histamin seine Finger im Spiel haben.
Deborah Taranto (Insta: histaminfrei.vegan web: www.histamici.de) hat selber eine extreme Form der Histaminunverträglichkeit. 15 Jahre lang landete sie immer wieder mit Vergiftungserscheinungen oder starken Magen-Darmbeschwerden im Krankenhaus und kein Arzt hat gecheckt, was sie eigentlich hat.
Jahrelang bestimmte die Angst ihren Alltag: Was kann ich noch essen? Warum reagiere ich so stark? Warum kann mir keiner helfen?
Deborah hat ihre Gesundheit daraufhin selber in die Hand genommen, hat sich weitergebildet, bei ihrer Ärztin auf verschiedene Tests bestanden und siehe da, heraus kam eine Histaminunverträglichkeit, die - lange aus Unwissenheit ignoriert - zu den extremen Symptomen geführt hat.
Deborah hat sich wie eine Detektivin auf die Ursache ihrer Unverträglichkeit gemacht - lag es am Darm, an der Leber, der Schilddrüse oder ist eine genetische Vorbelastung Schuld.
Inzwischen hat sie ihr Leben zurück und ist der Beweis dafür, dass eine Histaminunvreträglichkeit kein Schicksal ist, mit dem man leben muss. Passten die Lebensmittel, die sie früher in der schlimmen Phase essen konnte auf eine DinA4-Seite, kommt sie damit heute lange nicht mehr hin.
In dieser Folge sprechen wir nicht nur über Deborahs (Leidens-)Weg, sondern auch darüber, wie vielseitig sich eine Histaminunverträglichkeit äußern kann, welche Organe mit ihr in Zusammenhang gebracht werden und wie man seine Beschwerden kurz- und langfristig lindern kann.
Deborah will anderen Menschen Mut machen und hat extra eine kleine Checkliste zusammengestellt, die euch dabei helfen soll, euren Unverträglichkeiten auf die Spur zu kommen.
Du findest sie hier: https://histamici.de/
Deine Checkliste für histamin-relevante Erkrankungen und Symptome, die Dir hilft Deine Entzündungen, Allergien oder Unverträglichkeiten durch einen geringeren Histaminspiegel besser im Griff zu haben.
Feedback, Anregungen oder Fragen gerne über [email protected] oder über die Kommentarfunktion unter der Folge.