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Heute reisen Nina und Anika virtuell nach Jerusalem, um sich dort auf einen Kaffee mit Linus Ubl zu treffen. Wie es sich anfühlt, in dieser Stadt mittelalterliche Pilgerberichte zu lesen, weshalb es sich lohnt, über den Tellerrand der eigenen Forschung zu blicken und welches Geheimnis sich hinter den „vielen Mechthilden" verbirgt, erfahrt Ihr in der 73. Folge unseres Coffeetalks!
In dieser besonderen Live-Episode von Locus Criminalis begrüßen Toni und Marco am Tag der Philologie einen hochkarätigen Gast: @claudia.bardelang, Krimiautorin des spannenden Florenz-Thrillers “Der Falsche Erbe”. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen der Entstehung eines Romans, in dem ein geheimnisvoller Todesfall die Schattenseiten der ehemaligen Renaissance-Metropole offenbart. Die Autorin erzählt von ihrer Faszination für Florenz, der Recherche auf allen Gebieten zwischen Kunstgeschichte und Kriminologie sowie dem fordernden Spagat zwischen Fakt und Fiktion. Und natürlich geht es auch um ihren persönlichen Schreibprozess: Schreibblockaden, Lieblingsszenen und die Frage, wie man als Autorin Spannung aufbaut, ohne gleich eine Leiche auf Seite eins zu bergen.
Heute haben Anika und Nina einen Ehrengast: Podcast-Urgestein und Coffeetalk-Mitbegründer Holger Kahle ist zu Besuch und eröffnet die neue Mini-Reihe „Eure Zukunft – Jobs und Wege für Germanist:innen“. Als Referent der Research Alliance Ruhr und der Universitätsallianz Ruhr berichtet er von vielen spannenden Prozessen hinter den Kulissen des Unialltags und gibt Einblicke in das vielfältige Profil des Forschungsreferenten (des Forschungsberaters). Was sein Job mit dem Germanistikstudium zu tun hat, welche Kompetenzen es besonders braucht und wieso der Plan B manchmal der perfekte Plan A ist, erfahrt Ihr in der 72. Folge unserer Coffeetalks!
In der heutigen Folge starten Toni und Marco gewohnt makaber und fragen sich: Was wären eigentlich ihre letzten Worte? Es entspinnt sich ein Gespräch über Abschied, Vermächtnis und absurde letzte Statements. Dann öffnen sich die Pforten zu Annemaries berüchtigter „Folterkammer“ , wo sie die beiden durch die lange und grausame Geschichte der Enthauptung führt – vom Richtschwert bis zur Guillotine.
Im Finale begleiten Toni und Marco Shirley in die letzten, dramatischen Stunden einer der bekanntesten Frauen der Tudor-Zeit: Anne Boleyn. Sie erleben das tragische Ende einer Geschichte der Intrigen, Machtspiele und unerfüllter Versprechen – und Shirley erzählt sie mit der gewohnten Mischung aus Detailverliebtheit und Gänsehautgarantie.
Heute finden sich Shirley und Ben zusammen, um mit Anna und Dorothea über die Wahrheiten in Reiseberichten und Weltchroniken zu diskutieren. Dabei entführt uns Dorothea zunächst in die Welt Wiens im 21. Jahrhundert – dort studiert sie nämlich und erklärt uns mitunter, wie sich die Uni dort im Alltag so anfühlt und offenbart uns, dass die Studierenden in Wien ohne eigene Mensa auskommen müssen (für Shirley und Ben unvorstellbar)! Danach philosophieren Shirley und Dorothea über das Genre der Weltchroniken und das spannende Verhältnis zwischen Fiktionalität und Wahrheit, welches Dorothea mit einem interessanten Analysewerkzeug untersucht.
Bei Anna geht es dann etwas pragmatischer zu: Sie studiert in Bochum und wird von Shirley erst einmal zu einem Kratzeis auf den Wiesen vor GA eingeladen. Danach nimmt sie Ben mit ins Táng-zeitliche China und stellt den Reisebericht des japanischen Mönchs Ennin vor: Die beiden stürzen sich auf die linguistischen Tiefen ostasiatischer Sprachen, wobei Anna uns dann erklärt, wie sich das Spannungsfeld zwischen Japanisch, Chinesisch und vulgären Dialekten in Ennins Reisebericht darstellt, und was die Wahrheit damit zu tun hat.
Heute passiert das, was längst überfällig war: Nina und Anika treffen sich mit Antonia und Marco aus der Podcastfamilie auf einen Kaffee und werden dabei selbst zu Interviewgästen. Wie man den Sprung ins kalte Wasser Promotion schafft, mit Zweifeln umgeht und sich Support verschafft, erfahrt Ihr in der 71. Folge unserer Coffeetalks!
Es ist wieder soweit! Eine neue Folge Mediä_WAT!? Heute reist Shirley mit zwei bekannten Stimmen in die Vormoderne. Anthea und Ramona entführen Shirley in die Welt der Weiblichkeit. Was ist ein Hexenpamphlet? Gab es wirklich Gerichtsverfahren für Hexen? Anthea hat die Fälle von Elizabeth Sawyer und Alizon Device mitgebracht, um uns die Wahrheiten hinter den Hexenprozessen des frühneuzeitlichen Englands näher zu bringen. Auch Ramona arbeitet zu Wahrheit und Weiblichkeit: Was wusste die vormoderne Medizin über den weiblichen Körper, was glaubte sie zu wissen und was behauptete sie nur? Angefangen bei Hildegard von Bingen startet Ramona einen wilden Ritt durch die vormoderne Medizin und zeigt uns, dass die Moderne in manchen Dingen vielleicht gar nicht so viel weiter ist. Achja, auch Shirleys Co-Moderator ist ein altbekannter Ohrenschmaus - Pat ist nach Bochum zurückgekehrt und wird wieder häufiger im Podcast sein Unwesen treiben. Der verlorene Sohn ist wieder da. Willkommen zurück!
Diesmal erklimmen Antonia und Marco die Karriereleiter: Welche Berufe hätten sie wohl im Mittelalter ausgeübt? Während die beiden noch scherzen, ob sie eher als Barden, Schreiber oder vielleicht sogar Henker getaugt hätten, lenkt Annemarie das Gespräch auf einen düsteren Fall – einen im Sumpf versunkenen Steuereintreiber! Wie er dorthin kam und was er der Nachwelt hinterließ, erfahrt ihr dieser Ausgabe von ‚Annemaries Folterkammer‘.
Von dort aus feiern alle die Rückkehr Pats: Der meldet sich nun nach einer kurzen Auszeit ausgerechnet bei Locus Criminalis zurück! Mit im Gepäck: Eine malerische Erzählung um Michel Beheim, dem berühmten Sänger und Chronisten, der eine beunruhigende und beinahe blutige Begegnung mit Vlad Dracul schildert. Doch der gefürchtete Woiwode ist keine eindeutige Figur, Vlad Țepeș wirft Fragen auf: Held oder grausamer Tyrann? Wir diskutieren die vielen Gesichter des berüchtigten „Pfählers“ und wie unterschiedlich ihn die Geschichte erinnert!
In dieser Folge von MediäWat drohte es einsam zu werden – doch zum Glück bekam Toni Verstärkung! Gemeinsam mit der neuen Moderatorin Annemarie begrüßt sie die ersten Gäste der Folgen zur Studierendentagung Narrating Truth 2024. Brian und Larissa haben weite Reisen nach Bochum hinter sich und trotz ihrer Müdigkeit beeindruckende Vorträge gehalten. Bevor es in die Themen geht, erfahrt ihr, warum Vögel und Flugzeuge sich nicht vertragen und was Mealprep mit der Uni Bern zu tun hat. Danach erklärt Larissa, warum Hochzeitsporträts im Mittelalter nicht immer gut ankamen, wie geschickt Maler wie Hans Holbein der Jüngere im „Photoshop“ waren und welche Rolle der Überbringer der Porträts für deren Wahrheitsgehalt spielte. Brian nimmt uns mit in die Welt der Tätowierungen: Wer war im Mittelalter tätowiert, welche Motive gab es und warum ließ man sich stechen? Er zeigt uns, welche „Hautgeschichten“ Tattoos erzählen und wie sie die Wahrheit über ihre Träger formen konnten. Und eine Erkenntnis ist sicher: Wir können alle dankbar für die heutige Hygiene in Tattoostudios sein!
Heute klopfen Nina und Anika am Nachbarbüro und treffen Tanguy Donnet, der für einen Forschungsaufenthalt aus der Schweiz nach Bochum gekommen ist. Wo man die besten Fragmente finden kann, wie man verlorene Erzählwelten zurückholt und was König Artus mit einer Katze zu tun hat, erfahrt Ihr in der 70. Folge unserer Coffeetalks!
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