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In dieser Episode dreht sich alles um die Rolle des PMO in der agilen Welt. Christian Dürk diskutiert mit Björn Schifferdecker die unterschiedlichen Aufgaben und Herangehensweisen eines klassischen PMO im Vergleich zu einem agilen PMO. Sie besprechen, wie ein agiles PMO die agile Transformation vorantreibt und welche Schlüsselaspekte Sie dabei im Blick behalten sollten. Dabei wird die Theorie mit den Erfahrungen aus der Praxis gespiegelt.
Der Gast, Björn Schifferdecker, teilt sein Wissen zu verschiedenen Frameworks und seine Erfahrungen als Scrum Master und Product Owner in agilen Projekten.
Hier finden Sie die Episode #17 Ist ein PMO noch zeitgemäß?.
Hier können Sie sich das im Podcast angesprochene vertiefende Webinar zum Thema agiles PMO nach Anmeldung im Re-Live anschauen.
Definitionen
Der Weg zum agilen PMO:
Unterschiede in der Umsetzung zwischen klassischem und agilem PMO:
Worauf muss das agiles PMO den Fokus legen, um ein Unternehmen in der agilen Transformation erfolgreich zu unterstützen?
Fazit: Ein gutes PMO ist für Mittelständler und Großunternehmen wertvoll und eigentlich unerlässlich. Klare Vorgaben, Unterstützung bei Projekten und eine Anlaufstelle für Projektleiter tragen zum Erfolg von Projekten bei – auch in der agilen Welt.
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Wie gelingt die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit aus Sicht der IT? Christian Dürks Gäste sind Rainer Karcher von der Allianz Technology und Hilke Posor, Geschäftsführerin der Heldenrat GmbH.
In Folge 20 ging es schon einmal um das Thema Nachhaltigkeit in Projekten aus einer etwas anderen Perspektive.
Nachhaltigkeit in Projekten bei der Allianz Technology:
Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten für Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit im Mittelstand
Tools für Nachhaltigkeitsberichtserstattung
3-Säulen-Modell: Fußabdruck, Handabdruck, Herzabdruck
Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LKSG) und Nachhaltigkeit
Die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit ist ein Prozess, der von Transparenz, Daten, und einem ganzheitlichen Verständnis für ökologische und soziale Aspekte geprägt ist. Es erfordert die Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen, von der individuellen Entscheidung bis zur unternehmensübergreifenden Partnerschaft.
Nachhaltigkeit sollte nicht als Wettbewerb betrachtet werden, sondern als gemeinsame Anstrengung. Die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen dienen als gute Basis, um Nachhaltigkeit umfassend zu definieren.
Zu Gast sind Rainer Karcher und Dr. Hilke Posor.
Frau Dr. Hilke Posor ist Geschäftsführerin von Heldenrat, einer Nachhaltigkeitsberatung mit Fokus auf Changemanagement und nachhaltiger Transformation. Heldenrat ist ein Social Business, das soziale Projekte unterstützt und eine langjährige Erfahrung in verschiedenen Nachhaltigkeitsfragen hat.
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Diese Episode führt das Gespräch aus Episode 25 fort - Gespräch mit Björn Schifferdecker ). Es geht um agiles Projektportfoliomanagement in der Praxis bei Bilfinger Global IT, wo ein individueller Ansatz erfolgreich eingeführt wurde. Wie funktioniert der Prozess und welche Verbesserungen wurden damit erzielt? Zu Gast sind Andreas Pfau und Halil Günay von Bilfinger IT und Kai Ritter von Alinea & Company.
Agile Arbeitsweise und MVPS (Minimum Viable Products)
Sensibilisierung und Kommunikation für Priorisierung
Effiziente Planung mit adaptiertem PI (Program Incremental) Planning
Wall of Defense
Zusammenfassung und Ausblick
Jeder muss seinen eigenen Weg finden, es gibt auch für das agile Projektportfoliomanagement keinen optimalen Standardprozess. Definieren Sie Ihr Ziel und finden Sie Ihre passende Methodik. Wir freuen uns über Ihre Nachricht, wie Sie Projekte priorisieren oder Ihre Fragen.
Zu Gast ist Andreas Pfau, Head of CIO Office und Tribe Lead Business Solution bei Bilfinger Global IT. Seine berufliche Reise begann vor 15 Jahren in der Beratung, wo er sich u.a. auf Projektmanagement spezialisierte. Er übernahm die Projekt- und Programmleitung in vielen Projekten und war maßgeblich am Aufbau von PMOs beteiligt. Heute verantwortet er bei Bilfinger IT u.a. die IT Strategie & Governance und die IT Security.
Unser zweiter Gast ist Halil Günay, PMO-Spezialist und Agile Coach bei Bilfinger Global IT. Nach seinem Studium startete er seine berufliche Laufbahn in einer Beratung und hat seitdem in verschiedenen Projekten gearbeitet, hauptsächlich als PMO-Spezialist und gelegentlich auch als Projektmanager. Heute verantwortet er das IT PMO bei Bilfinger.
Und zu guter Letzt Kai Ritter, Principal und Mitbegründer bei Alinea & Company. Sein Fokus liegt im Bereich Organisationsentwicklung und der Ausrichtung von Unternehmen auf klare Zielsetzungen.
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In dieser und der nächsten Episoden tauchen wir tief in die Welt des agilen Projektportfoliomanagements ein. Diese strategische Herangehensweise an die Projektplanung und -durchführung verspricht, Projekte flexibel an Unternehmensziele anzupassen und kontinuierlich Wert zu liefern. Klingt komplex? Muss es nicht sein. In der heutigen Episode widmen wir uns genau dieser Frage und beleuchten, wie agiles Projektportfoliomanagement in der Praxis funktionieren kann. Unsere Fallstudie führt uns zu Bilfinger Global IT, einem Unternehmen, das diesen Ansatz erfolgreich eingeführt hat. Zu Gast sind Andreas Pfau und Halil Günay von Bilfinger IT und Kai Ritter von Alinea & Company. Da dieses Thema so umfangreich ist, haben wir das Gespräch auf zwei Episoden aufgeteilt. In dieser ersten Episode werfen wir einen intensiven Blick auf Bilfingers Übergang zum agilen Projektportfoliomanagement und ergründen die Notwendigkeit der Veränderung sowie die Herausforderungen, die sich während der Einführung ergaben.
Im zweiten Teil (Episode 26) geht es dann genauer um die richtige Priorisierung im Projektportfolio und den entscheidenden Erkenntnissen aus Bilfingers agiler Transformationsreise.
Ausgangssituation und Motivation:
Vorbereitung und Workshop:
Die neue Idee – Agiles Portfoliomanagement
Priorisierung
In der nächsten Episode, Folge 26, setzen wir unser Gespräch fort und vertiefen uns in die richtige Priorisierung im Projektportfolio. Außerdem teilen wir die Erkenntnisse und Learnings, die aus Bilfingers agiler Transformationsreise gewonnen wurden.
Zu Gast ist Andreas Pfau, Head of CIO Office und Tribe Lead Business Solution bei Bilfinger Global IT. Seine berufliche Reise begann vor 15 Jahren in der Beratung, wo er sich u.a. auf Projektmanagement spezialisierte. Er übernahm die Projekt- und Programmleitung in vielen Projekten und war maßgeblich am Aufbau von PMOs beteiligt. Heute verantwortet er bei Bilfinger IT u.a. die IT Strategie & Governance und die IT Security.
Unser zweiter Gast ist Halil Günay, PMO-Spezialist und Agile Coach bei Bilfinger Global IT. Nach seinem Studium startete er seine berufliche Laufbahn in einer Beratung und hat seitdem in verschiedenen Projekten gearbeitet, hauptsächlich als PMO-Spezialist und gelegentlich auch als Projektmanager. Heute verantwortet er das IT PMO bei Bilfinger.
Und zu guter Letzt Kai Ritter, Principal und Mitbegründer bei Alinea & Company. Sein Fokus liegt im Bereich Organisationsentwicklung und der Ausrichtung von Unternehmen auf klare Zielsetzungen.
Weitere Podcastfolgen, die für Sie interessant sein könnten:
#19 – Projektportfoliomanagement - Wer braucht denn sowas - Gespräch mit Roger Butz
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In dieser Episode spricht Christian Dürk mit Armin Süsser über das wichtige Thema der Termintreue in Projekten. Sie erfahren, wie man Zielkonflikte bewältigt und Termintreue optimiert. Nichtstun ist jedenfalls keine Option.
Projektmanagement als Management von Zielkonflikten
Vermeidungsstrategien: Ich versuche, einen Zielkonflikt zu vermeiden
Minimierungsstrategien: Ich versuche, Auswirkungen zu minimieren
Agile Projekte und Termintreue
Gedankliches Leitbild - Der Schieberegler
Klar ist, dass Nichtstun keine Option ist. Es ist wichtig aktiv zu bleiben. Wenn man nichts tut, wird sich das mit Sicherheit auf alle Dimensionen negativ auswirken. Normalerweise heilt nichts von selbst.
Zu Gast ist Armin Süsser, Mitglied der Geschäftsleitung von Corivus. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Management komplexer IT-Systemeinführungen. Seine Beratungsschwerpunkte sind Turnaround Management in kritischen, häufig bereits havarierten Projekten, Etablierung praktikabler Hybridmodelle zwischen V-Model und Scrum sowie Dienstleistersteuerung und Projektcontrolling.
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Nach einem kurzen Rückblick auf das Ranking der ersten 22 Folgen – fast 500 Minuten Inhalt - 13 verschiedene Experten - teilt Christian Dürk zwei Impulse zu Themen, die ihn gerade beschäftigen und für den Projekterfolg eine wichtige Rolle haben.
1. Projektvorbereitung ist entscheidend
Immer wieder starten Projekte, obwohl sie noch nicht ausreichend vorbereitet sind. Kennen Sie den Ausspruch „sag mir, wie du startest, ich sage dir, wie du endest“ …
Projekte stehen vor dem Start häufig unter Zeit- und Erfolgsdruck. Vielleicht ist es auch schon zu spät dran. Viele der Themen, die gerade zu Beginn eines Projektes wichtig sind und wären, die werden dann auf auf eine spätere Phase verschoben. Die Erfahrung zeigt, der Aufwand, Versäumnisse aus der Startphase später zu korrigieren, ist viel höher und risikoreicher.
Geben Sie den Rahmenbedingungen so viel Aufmerksamkeit wie der eigentlichen Arbeit im Projekt. Dies schließt die Festlegung von klaren Zielen, die Auswahl der geeigneten Arbeitsmethoden (klassisch, agil, hybrid) sowie die Identifikation und Einbindung aller relevanten Stakeholder ein. Auch die rechtzeitige Festlegung von Prozessen, Tools und Abnahmekriterien spielt eine entscheidende Rolle, um bei allen Stakeholdern die Erwartungen an die Projektergebnisse von Anfang an richtig zu setzen.
Tipp: Bevor man ein Projekt startet, sollte man also innehalten und drauf schauen. Man schaut sich tief in die Augen und entscheidet dann: ja, wir starten, oder nein, wir nehmen uns zum Beispiel noch 2 Wochen Zeit und schaffen die richtigen Voraussetzungen, um dem Projektstart bewusst herbeizuführen. Hilfreich kann ihr ein Projekt-Startup-Workshop sein, um sich bewusst zu orientieren und strukturiert vorzugehen.
2. Klare Rollen und Verantwortlichkeiten
Klare Kommunikation und klare Rollendefinitionen sind von großer Bedeutung in Projekten. Es begegnet uns oft, dass die Rollenbezeichnungen zwar klar sind, aber die Zuordnung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten nicht der Erwartung entspricht und es dann immer wieder zu Schwierigkeiten im Projekt kommt. Die Verwendung von Bezeichnungen wie "Projektleiter" in agilen Teams kann zu Unschärfen führen und sollte vermieden werden. Klare Kommunikation und präzise Rollendefinitionen sind entscheidend, um die Effizienz und Effektivität (agiler) Projekte sicherzustellen.
In den kommenden Episoden erwarten Sie weitere spannende Gespräche mit Experten beispielsweise zu den Themen Termintreue in Projekten, PI Planning und Nachhaltigkeit im Projektmanagement. Bleiben Sie also dran und senden Sie uns gerne Ihre eigenen Fragen und Anregungen an [email protected]
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In dieser Podcast-Episode ist Eberhard Kurz zu Gast bei Christian Dürk. Sie sprechen über das erfolgreiche Management von Krisen in Digitalprojekten. Herr Kurz bezieht sich auch auf das Buch [„Krisen in Digitalprojekten erfolgreich managen“] (https://www.hanser-elibrary.com/doi/book/10.3139/9783446467743), welches er mit Jens Marcus Woehe geschrieben hat.
Prof. Dr. Eberhard Kurz ist Professor für IT Management an der Justus-Liebig-Universität Gießen und dort auch CIO und Leiter des Rechenzentrums. Er ist seit über 25 Jahren in der Reise-, Transport-, Tourismus- und Logistikindustrie tätig und hat in Führungsfunktionen und in der Managementberatung die Digitalisierung der Branche mitgestaltet. Er war Chief Information Officer (CIO) der Deutsche Bahn AG und bei Thomas Cook West Europe und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Managementberatung (McKinsey&Company, Arthur D. Little), in der Softwareindustrie (SAP) und der Angewandten Forschung (Fraunhofer-Gesellschaft).
Man kann verschiedene Projekttypen identifizieren, die unterschiedliche Herangehensweisen in Krisensituationen erfordern. Wenn man eine Matrix aufspannt, mit der digitalen Innovationskraft und der organisatorischen Projektkomplexität auf den beiden Achsen, können vier Hauptprojekttypen unterschieden werden:
Von den 10 wichtigsten Erfolgsfaktoren für das erfolgreiche Management von Krisen in digitalen Projekten aus dem Buch werden einige Hauptfaktoren besprochen:
Die beiden diskutieren das praxisorientierte Vier-Phasen-Modell für das Management von Digitalprojekten:
Zusammenfassend wird von beiden betont, dass Krisen in Projekten etwas Normales sind. Ziel ist, sie früh zu erkennen, professionell zu bewältigen und Herausforderungen proaktiv anzugehen, um den Erfolg in Digitalprojekten zu gewährleisten.
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Vernetzen Sie sich auf LinkedIn mit [Christian Dürk] (https://www.linkedin.com/in/christian-dürk/) mit [Prof. Dr. Eberhard Kurz] (https://www.linkedin.com/in/eberhard-kurz/) und mit [Corivus] (https://www.linkedin.com/corivus)
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Diese Podcast-Folge beleuchtet die speziellen Herausforderungen von Projekten im Mittelstand, von der Projektinitiierung über Change Management bis zur Einführung von Systemen und Prozessoptimierung. Silvester Macho teilt seine umfassende Erfahrung, wie Projekte im Mittelstand erfolgreich umgesetzt werden können. Hören Sie die vollständige Folge, um mehr Einblicke und praxisnahe Ratschläge zu erhalten.
Herausforderungen im Vergleich zu Großunternehmen: Trotz ähnlicher Prozesse und Methodiken, bergen Projekte im Mittelstand Besonderheiten. Oft sind es historisch gewachsene, heterogene Strukturen, dezentrale Lösungen und fehlende Dokumentation, die eine Herausforderung darstellen. Externe Expertise wird oft benötigt, um Methodik und Struktur einzuführen. Der interne Reifegrad und die Ressourcen sind im Mittelstand anders verteilt.
Change Management und Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg: In kleineren Unternehmen fehlen oft etablierte Plattformen für Unternehmenskommunikation. Change Management ist im Mittelstand oft ungewohnt. Es ist entscheidend, Veränderungen und Projektfortschritte aktiv und transparent zu kommunizieren, sowohl die Erfolge als auch Schwierigkeiten. Das Change Management, die Kommunikation und die kontinuierliche Überzeugungsarbeit in der Organisation sind entscheidend, um Veränderungen erfolgreich umzusetzen.
Prozessoptimierung und Implementierung ERP-System: Silvester Macho erklärt, wie sie bei einem Mittelständler mit Workshops und Interviews die Prozesse erfasst und in einem Anforderungskatalog festgehalten haben. Dieser Katalog diente als Grundlage für die Auswahl eines geeigneten Providers und ermöglichte die Priorisierung der zu optimierenden Bereiche. Silvester Macho erläutert auch den Auswahlprozess, der von Marktanalysen über Workshops bis hin zu Demo-Tagen reicht. Er betont, dass neben fachlicher Expertise auch das Gefühl für eine stimmige Zusammenarbeit und individuelle Anpassung des Systems entscheidend sind. Man sollte sich bemühen, so weit wie möglich bei den Standardfunktionen zu bleiben, um komplexe Anpassungen zu vermeiden.
Personal und Skills im Mittelstand: Der Mittelstand verfügt oft über weniger Ressourcen und unterschiedliche Skills im Vergleich zu Großunternehmen. Es ist wichtig, die richtigen Leute zu finden, die bei der Implementierung eines Projekts helfen können, und die richtigen Rollen zu definieren. Es gibt oft keine dedizierten Prozessverantwortlichen. Die Entwicklung interner Kompetenzen für das neue System wird hervorgehoben. Interne Schulungen und der Train-the-Trainer-Ansatz sind effektiv, um Inhouse-Kompetenz für Systeme aufzubauen.
Datenqualität und -verfügbarkeit: Die Verfügbarkeit und Qualität von Daten im Mittelstand können herausfordernd sein. Je nach Digitalisierungsgrad des Unternehmens kann es schwierig sein, die benötigten Informationen für die Arbeit an Projekten zu erhalten.
Projektplanung und Flexibilität: Im Mittelstand kann es häufiger zu unvorhergesehenen Situationen kommen, die Flexibilität erfordern, insbesondere da die Ressourcen oft begrenzt sind.
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In der heutigen Episode wird die Frage beleuchtet, was Nachhaltigkeit im Projektmanagement zu suchen hat und umgekehrt. Nachhaltigkeit in Projekten kann zu ökologischer, sozialer und unternehmerischer Nachhaltigkeit beitragen. Nachhaltigkeit wird von verschiedenen Seiten nachgefragt: Kunden, Investoren, Versicherungen, etc. und wird für viele Unternehmen bald gesetzliche Anforderung. Erfolgreich umgesetzt, hilft Nachhaltigkeit Unternehmen, sich zukunftsfähig aufzustellen.
Frau Dr. Hilke Posor, Geschäftsführerin von Heldenrat, einer Nachhaltigkeitsberatung mit Fokus auf Changemanagement und nachhaltiger Transformation. Heldenrat ist ein Social Business, das soziale Projekte unterstützt und eine langjährige Erfahrung in verschiedenen Nachhaltigkeitsfragen hat.
**Nachhaltigkeit im Projektmanagement: ** Projekte können gezielt zu den ESG-Kriterien (Environmental, Social and Governance) beitragen. Beispielthemen: Ressourceneinsatz, Müllvermeidung, klimaneutrale IT-Infrastruktur, Mitarbeiterwertschätzung, Gleichstellung, ethische Datennutzung, etc. Die zweite Perspektive ist, dass Projektergebnisse nachhaltig umgesetzt werden, Ergebnisse dauerhaft zum Unternehmenserfolg beitragen. Gerade im Projektmanagement ist auch der Wissenstransfer, die nachhaltige Verankerung von Wissen zwischen Projekten ein sehr wichtiges Thema.
Vorgehen für Nachhaltigkeit im Projektmanagement: Die GPM (Gesellschaft für Projektmanagement) hat Leitfäden für Phasen des Projekts (Start, Durchführung, Abschluss) veröffentlicht, um Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen. Es ist wichtig, Stakeholder einzubinden, Ressourcen zu reduzieren und soziale Aspekte zu berücksichtigen. Beispiel für eine Fragestellung: Wie nachhaltig ist der Rechenzentrumsbetrieb oder der Betrieb der Cloud in einem IT-Projekt? Zum Leitfaden
Vereinten Nationen - Sustainable Development Goals (SDGs): Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden von den Vereinten Nationen formuliert, um Nachhaltigkeit zu fördern. Projekte können gezielt auf diese Ziele ausgerichtet werden, um einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Hier ist das im Podcast angesprochene Video, das die 17 SDGs gut erklärt
Anstehende gesetzliche Anforderungen: Die CSR (Corporate Sustainability Reporting) Directive der EU verpflichtet Unternehmen – abhängig von der Unternehmensgröße ab 2024 bis spätestens 2028 - zur Nachhaltigkeitsberichterstattung: https://www.umweltbundesamt.de/umweltberichterstattung-csr-richtlinie.
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In der aktuellen Episode „Projektportfoliomanagement – Wer braucht den sowas?“ ist Roger Butz zu Gast. Er ist Senior Projektmanager bei Corivus mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in unterschiedlichen IT-Rollen. Seine Beratungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Projekt- und Projektportfoliomanagement, die Transformation der IT sowie Enterprise Architecture Management.
Was ist Projektportfoliomanagement? Projektportfoliomanagement ist eine Kunst, bei der es darum geht, die richtigen Projekte für ein Unternehmen auszuwählen und umzusetzen, während gleichzeitig alle Stakeholder im Unternehmen involviert und zufriedengestellt werden. Die Akzeptanz und das Verständnisses für die Auswahl der Projekte, um das optimale Projektportfolio für das Unternehmen zu schaffen, ist besonders bedeutsam. Projektportfoliomanagement ist nicht eine Liste aller IT Projekte die der IT Leiter besitzt, die er quasi ausbrütet und auf die niemand Zugriff hat. Es geht auch nicht um ein Multi Projektmanagement, also das gleichzeitige Steuern von mehreren Projekten.
Projektmanagement konzentriert sich darauf, die ausgewählten Projekte richtig zu managen und effizient umzusetzen. Projektportfoliomanagement hat die Aufgabe, die richtigen Projekte auszuwählen, die zum Erfolg des Unternehmens beitragen (Effektivität).
Projektportfoliomanagement ist essenziell für den Unternehmenserfolg. Es hilft, die vielen Anforderungen und Inputkanäle im Unternehmen zu koordinieren, Schatten-IT zu vermeiden und die richtigen Projekte zu priorisieren.
Was ist denn das richtige Projekt? Es ist nicht einfach, die unterschiedlichen Projekttypen vergleichbar zu machen. Schon ein einfaches Modell hilft Unternehmen, die Vergleichbarkeit von Projekten herzustellen. Im Beispiel werden die Projekte in vier Himmelsrichtungen (Norden, Westen, Süden, Osten) kategorisiert und nach definierten Kriterien bewertet. Und dann gilt es, diese 4 Himmelsrichtungen so auszubalancieren, dass man eben ein optimales Set hat von Projekten.
Wie vermeide ich zu starke Bürokratisierung? Für mittlere Unternehmen bewähren sich heuristische Verfahren, sog. „Daumenregeln“. Große Unternehmen kommen um spezialisierte Tools meist nicht herum.
Wen muss ich beteiligen? Das Management sollte als Haupt-Stakeholder das Projekt unterstützen und als Galionsfigur fungieren. Auch Fachbereiche sollten aktiv in den Prozess eingebunden werden, um ihre Bedürfnisse und Projekte angemessen zu berücksichtigen. Projektportfoliomanagement gibt es nicht von der Stange, sondern muss zum Unternehmen passen. Die Größe und der Reifegrad des Unternehmens spielen hierbei die größte Rolle.
Herausforderungen bei der Einführung: Etablieren Sie das Projektportfoliomanagement als integralen Prozess und stellen Sie sicher, dass alle Beteiligten das Verfahren verstehen und akzeptieren. Gehen Sie das Thema Change Management von Anfang an sauber an - noch bevor Sie Tools, Prozesse und Formulare einführen, sonst wird es nicht gelingen. So ist unsere Erfahrung (Wie Change Management gelingt können Sie in der Podcast-Episode hier nachhören). Auch Überbürokratisierung und mangelnde Disziplin können Probleme darstellen.
Praktisches Beispiel zur Einführung eines dreistufiges Bewertungsmodells: 1.) Steckbrief durch Fachbereiche: Idee und Nutzen bewerten 2) Ergänzung durch IT und andere: Kosten bewerten 3) strategische Bedeutung bewerten. Ergebnis war ein Gesamtscore als Basis für eine Rangfolge. In einem Steuerungskreis kamen Fachbereiche und IT 14tägig zusammen. Neu Projekte wurden vorgestellt und Bewertungen „verteidigt“. Die Erfahrungen zeigen, dass diese echte Diskussion und die Einbindung der Fachbereiche in den Prozess Erfolgsfaktoren sind.
Hier finden Sie unsere angesprochene Toolbox mit Vorlagen zum Projektportfoliomanagement.
Hier gelangen Sie direkt zur Episode #12 Change Management neu gedacht – für erfolgreiche Projekte oder zur Episode #9 Risikomanagement in agilen Projekten – geht das überhaupt?, in denen Roger Butz ebenfalls zu Gast ist.
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