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Diese Folge ist der Auftakt zu einer Serie, die sich mit den Auswirkungen von Social Media auf unsere psychische Gesundheit beschäftigt. Im ersten Teil schauen wir dazu auf das Thema Aufmerksamkeit, denn - unbestritten - verbrauchen soziale Medien eine Menge unserer Ressourcen in diesem Bereich. Bevor wir also in das eigentliche Thema einsteigen, beschäftigen wir uns mit den Grundlagen: Wie funktioniert eigentlich die Steuerung unserer Aufmerksamkeit? Welche Konzepte stehen dahinter? Und: Können wir unsere Aufmerksamkeit steigern - durch Schlaf, Essen oder Meditation?
Quellen:
Heute haben wir mit Kim eine angehende Kinder- und Jugendtherapeutin zu Gast, die langsam auf die Zielgerade der Ausbildung geht. Entsprechend kann sie uns nicht nur über die Ausbildung selbst berichten, sondern auch über die Tätigkeiten einer Therapeutin sowie ihre Erfahrungen in der Jugendhilfe.
Auch wenn der Begriff wenig geläufig ist: Jeder von uns hatte und hat parasoziale Interaktionen und Beziehungen. Im Kern handelt es sich dabei um Interaktionen über Medien (von Radio bis Insta), die überwiegend einseitig sind. Spätestens wenn Roland überlegt, was Justin Bieber wohl jetzt grad tut, könnte daraus - zumindest für Roland - eine parasoziale Beziehung geworden sein. Und wie jede Beziehung hat diese ihre Vor- und Nachteile...
Quellen
https://academic.oup.com/edited-volume/46261
https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2017.00255/full
https://time.com/6294226/parasocial-relationships-benefits/
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10510974.2016.1240701
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0265407599164005
https://www.scienceofpeople.com/parasocial-relationships/
https://www.researchgate.net/publication/321586609_Parasocial_Interaction_Parasocial_Relationships_and_Well-Being
https://medium.com/@krmerrill.88/im-in-love-with-chatgpt-conversational-ai-and-parasocial-relationships-b67df20e77c4
https://www.vice.com/en/article/pkadgm/man-dies-by-suicide-after-talking-with-ai-chatbot-widow-says
https://every.to/cybernaut/the-blurred-lines-of-parasocial-relationships
Attribution: "Audio Cassette Tape Open Close Play Stop by Bertrof -- https://freesound.org/s/351567/ -- License: Attribution 3.0"
Peinlichkeit, Scham und Schuld sind Emotionen, die sehr schwer auszuhalten sind. Alle drei gelten traditionell als „hässliche Gefühle“, als Zeichen von Schwäche und von niedrigem Status.
In der heutigen Folge beschäftigen wir uns mit der Definition und Abgrenzung dieser Begriffe sowie mit Interventions- und Therapieansätzen.
Populärwissenschaftliche Quellen
TedTalk Listening To Shame, Brené Brown, 2012 (https://www.ted.com/talks/brene_brown_listening_to_shame/transcript?language=de&subtitle=en)
ARDalpha, Scham und ihre Grenzen, 2024 (https://www.ardmediathek.de/video/gefuehlswelten/scham-und-ihre-grenzen/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxNldPMDAxNzI2QTA)
Steve Ayan (2023), Gutes Unbehagen, in Gehirn und Geist 01.2023, 12-19
Wissenschaftliche Quellen
Bastin, C. et al. (2016); Feelings of shame, embarrassment and guilt and their neuronal correlates. A systematic review. Neuroscience and Behavioural Reviews, 71.
Baumann und Handrock (2019), Building a Work Culture Beyond Forgiveness, In The Bright Side of Shame, S.283-297
Baumann und Handrock (2019), Shame and Forgiveness, In the Bright Side of Shame, S.471-485
Benecke & Henkel (2021), Scham, Schuld und Psychopathologie, In Persönlichkeitsstörungen Theorie und Therapie (25), 18-30.
Diagnostik
TOSCA: https://scales.arabpsychology.com/s/test-of-self-conscious-affect-tosca/
In den 1960ern begann Walter Mischel, Kinder mit Marshmallows zu ködern. Sein Ziel: Herauszufinden, wann wir uns leichter tun, auf eine kurzfristige Belohnung zu verzichten, um ein längerfristiges Ziel zu erreichen.
Wenig erstaunlich, dass dieses Thema die Wissenschaft damals wie heute brennend interessiert. Daran erkennt man allerdings auch, dass es noch keine abschließende Antwort gibt, wie das mit dieser Willenskraft eigentlich genau funktioniert. In dieser Folge geben wir euch neben den klassischen Theorien auch Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung.
Quellen:
Mischel, Walter: Der Marshmallow-Test (2015, Siedler Verlag)
https://academic.oup.com/edited-volume/28143/chapter-abstract/212908317
Baumeister, R. F., Bratslavsky, E., Muraven, M., & Tice, D. M. (1998). Ego depletion: Is the active self a limited resource? Journal of Personality and Social Psychology, 74(5), 1252–1265. doi:10.1037/0022-3514.74.5.1252
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4175917/
https://en.wikipedia.org/wiki/Von_Economo_neuron
Casey, B. J., et al. (2011). Behavioral and neural correlates of delay of gratification 40 years later
Vielleicht kennst Du es ja aus eigener Erfahrung: Es gibt Verhaltensmuster, aus denen wir nur sehr schwer ausbrechen können. Man fühlt sich, als wäre man wieder in eine bekannte Falle getappt: "Das wollte ich doch eigentlich gar nicht tun!" ist hier ein typischer Satz.
In der heutigen Gast-Folge begleitet uns Maike Baumann in die Welt von Schema-Coaching und -Therapie. Maike hat (zusammen mit Dr. Anke Handrock, die ihr bei uns in der Folge über positive Psychologie hören könnt) das Schema-Coaching entwickelt und ist daher für uns die ideale Gesprächspartnerin um zu verstehen, was es mit Schema-Arbeit auf sich hat, und was das mit dem oben genannten Satz zu tun hat.
Sowohl Burnout als auch Depression sind Begriffe, die den meisten Menschen geläufig sind. Versucht man eine genaue Definition, stellt man schnell fest, dass sie aber gar nicht so leicht voneinander abzugrenzen sind. Abhilfe schafft die heutige Folge.
Populärwissenschaftliche Literatur
Wissenschaftliche Literatur
Was macht eigentlich eine Gutachterin für Kindeswohlgefährdung? In unserer heutigen Gastfolge löchern wir Dr. Denise Weßel-Therhorn, die genau diesen Job ausübt, mit Fragen zu wieso, weshalb, warum und vor allem: Wie genau?
Warum eine Partie Mensch-ärger-dich-nicht viel über eine Familie aussagen kann, ob man als Gutachterin mal eben so ein Kind adoptieren darf und vieles andere findet ihr in dieser Folge.
In den 60ern gab es eine Studie zum Thema Gehorsam, die auch heute noch von großer Relevanz ist. Wie weit würden "normale" Menschen gehen, wenn man sie auffordert, im Namen der Wissenschaft einen Menschen zu quälen, bis hin zu lebensgefährlichen Elektroschocks?
Wir diskutieren Methodik und Ergebnisse der damaligen Studie und schauen, was heute noch davon übrig ist.
Quellen:
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