Außerdem: Verantwortlich für die Handlungen anderer - Wie kommen wir da raus? (11:20) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
WASSER TRINKEN - MÜSSEN ES ZWEI LITER AM TAG SEIN?
Jeden Tag zwei Liter zu trinken, wie oft empfohlen wird, schaffen die wenigsten. Auch, weil sie gar nicht so viel Durst haben. Muss es also wirklich so viel sein oder reicht auch weniger?
Autorin: Magdalena Schmude
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zeigt hier, wie sich der Flüssigkeitsbedarf berechnet und wie du ihn decken kannst:
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/wasser/
Welche Folgen Flüssigkeitsmangel hat, ist hier beschrieben:
https://www.gesundheitsinformation.de/fluessigkeitsmangel-dehydration.html
Daten zu Krankenhausbehandlungen wegen Flüssigkeitsmangel beim Statistischen Bundesamt:
https://de.statista.com/infografik/27208/krankenhausbehandlungen-infolge-von-fluessigkeitsmangel/
VERANTWORTLICH FÜR DIE HANDLUNGEN ANDERER – WIE KOMMEN WIR DA RAUS?
Warum machen wir andere oft für Dinge verantwortlich, mit denen sie persönlich gar nichts zu tun haben? Dahinter steckt ein psychologischer Mechanismus, der uns hilft, die Welt zu ordnen, der aber auch Vorurteile und Ausgrenzung begünstigen kann. Warum wir so schnell in "wir" und "die anderen" denken und wie schnell das geht, besprechen wir hier.
Autorin: Julia Trahms
Die Doku „Maccabiah in Israel - Sportfest im Schatten des Krieges“ der Sportschau findet ihr hier: https://www.sportschau.de/mehr-sport/maccabiah-in-israel-sportfest-im-schatten-des-krieges,maccabiah-doku-100.html
Dieser Artikel beschreibt Henri Tajfels berühmte "Minimal-Gruppen-Experimente". Darin zeigte er, dass Menschen schon dann beginnen, die eigene Gruppe zu bevorzugen und andere zu benachteiligen, wenn die Gruppenzugehörigkeit völlig willkürlich und bedeutungslos ist: https://www.jstor.org/stable/24927662
Diese Studie konnte zeigen, dass der Effekt sogar noch größer wird, wenn man sich seine Gruppe aussuchen darf. Dann identifiziert man sich am stärksten mit ihr und bevorzugt sie am meisten: https://online.ucpress.edu/collabra/article/9/1/90187/198721/Minimal-Group-Procedures-and-Outcomes?__cf_chl_f_tk=e_Zw5g3bqxQXLHzeQZYgKTT4sa3Un_DFma6LN_5duxg-1783324097-1.0.1.1-AggWy35Qy2RfUVBuRxEm0PbdgFevtu4d6enDf0Ctevw
Wir haben im Rahmen unserer Recherche außerdem mit der Expertin Prof. Dr. Julia Becker gesprochen. Sie ist Sozialpsychologin an der Universität Osnabrück: https://www.imis.uni-osnabrueck.de/personen/imis_mitglieder/becker_julia.html