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Anfang Mai 2026 jährte sich die Wahl von Robert Francis Provost zum Oberhaupt der katholischen Kirche zum ersten Mal. Er ist der erste US-Amerikaner in diesem Amt und eher ein Papst der leisen Töne. Etwas lauter wurde es allerdings, als er wegen seiner Aussagen zu den Kriegen in der Welt und speziell zum Irankrieg mit seinem Landsmann Donald Trump aneinandergeriet. Der amerikanische Präsident bezeichnete Leo XIV als "zu liberal", Vizepräsident Vance, selbst Katholik, riet dem Kirchenoberhaupt sich "aus der Theologie rauszuhalten". Und Papst Leo? Er reagierte ruhig, aber deutlich: Angst vor der US-Regierung habe er nicht. Über das Verhältnis der Trump-Administration zum Kirchenoberhaupt im Vatikan spricht Anja Schüler in dieser Folge des HCA Podcasts mit dem Historiker Michael Hochgeschwender von der LMU München.
In December of last year, thousands of US federal agents arrived in Minneapolis, Minnesota. Since then, more than 4,000 people have been detained in an immigration enforcement effort that the Department of Homeland Security named “Operation Metro Surge.” On the streets of Minneapolis, Immigration and Customs Enforcements agents were met by massive protests that intensified after two protesters, Renee Good and Alex Pretti, were shot to death. Protests against ICE have spread nationwide, and Democrats in Congress are now pushing for a reform of immigration enforcement agencies. On February 12, the Trump administration announced that federal immigration agents would be withdrawn from the city. In this episode of the HCA podcast, Anja Schüler talks to Kelly Rogers from the University of Minnesota about the origins of the protests and the impact that the presence of ICE agents has had on everyday life in the Twin Cities.
Seit zwei Wochen wird sie in der transatlantischen Gemeinschaft heftig diskutiert – die neue Nationale Sicherheitsstrategie der Trump Administration. Sie betont die Vormachtstellung der USA in der westlichen Hemisphäre, spielt potentielle Konflikte mit China und Russland herunter und macht klar, was man von Europa hält – nichts Gutes. In dieser Ausgabe des HCA Podcasts spricht Anja Schüler mit Jakob Wiedekind von der University of North Carolina in Chapel Hill darüber, welche Richtung die US Außenpolitik in Zukunft einschlagen wird und was dies für Europa und die Welt bedeutet.
In diesem Jahr wurde am 8. Mai mit vielfältigen Veranstaltungen an das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa erinnert. Auch die Universität Heidelberg hat dieses Datum gewürdigt mit der Ruperto Carola Ringvorlesung und zwei begleitenden Ausstellungen, die Sie immer noch virtuell besuchen können. Im Pazifik jedoch gingen die Kampfhandlungen weiter, die am 7. Dezember 1941 mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor begonnen hatten. Erst am 15. August, dem VJ Day, gibt Kaiser Hirohito in einer Radioansprache die Kapitulation seines Reiches bekannt; unterschrieben wird die Kapitulationsurkunde am 2. September auf dem amerikanischen Schlachtschiff Missouri in der Bucht von Tokyo. In dieser Ausgabe des HCA Podcast erinnern wir an das Kriegsende im Pazifik und werfen einen Blick auf die Erinnerungskulturen in Japan und den USA. Zu Gast ist Takuma Melber, Historiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Studiengangskoordinator am Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien (HCTS).
Die amerikanischen Hochschulen stehen unter Druck. Die Regierung von US-Präsident Trump hat Forschungsgelder in Milliardenhöhe eingefroren, sie hat Verträge gekündigt und Universitäten gedroht, ihnen Steuervorteile zu entziehen. Heimatschutzministerin Kristin Noem hat Ende Mai verkündet, dass für ausländische Studierende und Gastwissenschaftler der Harvard Universität keine Visa mehr erteilt werden. Ausländische Studierende werden auf offener Straße verhaftet und kommen trotz gültiger Aufenthaltserlaubnis in Abschiebehaft, weil sie an Demonstrationen gegen den Gaza Krieg teilgenommen haben. Wie ist die Lage an den amerikanischen Universitäten? Wie ist es in der zweiten Trump-Administration um die Freiheit der Wissenschaft bestellt? Darüber spricht Anja Schüler in dieser Ausgabe des HCA Podcasts mit Agnes Mueller, sie ist Professorin für deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der University of South Carolina in Columbia, South Carolina, und Carol Kahn Strauss Fellow in Jewish Studies an der American Academy in Berlin.
Diese Ausgabe des HCA Podcasts wirft einen Blick auf ein Phänomen, das im Wahlkampf von Donald Trump sehr präsent war und jetzt von der politischen Bühne der USA nicht mehr wegzudenken ist – die Inszenierung von Männlichkeit. Mehr als einmal riss sich die Wrestling Ikone Hulk Hogan auf Trumps Wahlkampfbühne das T-Shirt vom Leib; in der Wahlnacht stand Kampfsportveranstalter Dana White neben dem designierten Präsidenten auf der Bühne. Auch Kabinettsmitglieder wie Gesundheitsminister Robert Kennedy Junior und Verteidigungsminister Pete Hegseth inszenieren ihre Männlichkeit. Zu Gast ist Susana Rocha Teixeira, Postdoc am Graduiertenkolleg „Autorität und Vertrauen“ am HCA. Sie hat sich in ihrer Forschung mit der US-amerikanischen Selbstoptimierungskultur und Repräsentationen von Männlichkeiten in den USA beschäftigt.
Am 29. Dezember 2024 verstarb Jimmy Carter im Alter von 100 Jahren. Die Präsidentschaft des 37. Amtsinhabers bewerteten viele seiner Zeitgenossen als glücklos. Aber war sie das wirklich? Und konnte Jimmy Carter in vier Jahrzehnten als elder statesman mehr erreichen als in seiner Zeit im Weißen Haus? Über Carters Herausforderungen in der Innenpolitik, seine Erfolge in der Außenpolitik und seinen moralischen Kompass spricht Anja Schüler in dieser Folge des HCA Podcasts mit dem Historiker Manfred Berg.
Die USA haben gewählt, und es war überraschend deutlich: der 45. Präsident wird auch der 47. sein. Schon eine Woche nach der Wahl zeichnet sich ab, dass Donald Trump sehr schnell vieles von dem umsetzen wird, was er im Wahlkampf angekündigt hat. Diese Ausgabe des HCA Podcasts wirft einen genaueren Blick auf die zukünftige amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik und das Verhältnis der neuen Administration zu Europa werfen. Anja Schüler spricht mit Florian Böller, Senior Lecturer Politikwissenschaft am HCA , über China, den Gazakrieg, die Ukraine und die Konsequenzen der amerikanischen Präsidentschaftswahl für die regelbasierte Weltordnung.
August 2024 marks the 75th anniversary of the North Atlantic Treaty Organization, which was founded in 1949 as a peacetime military alliance to provide collective security. At last month’s NATO summit in Washington, D.C., U.S. President Joe Biden hailed the alliance as the greatest “in the history of the world” and a “bulwark of global security.” Indeed, one could argue that NATO has found new purpose since Russia invaded Ukraine in February of 2022: The number of member nations who are meeting their defense spending pledge has increased significantly, two important new members, Finland and Sweden, have brought the total number of nations in the alliance to 32, and a new Secretary General, former Dutch Prime Minister Mark Rutte, will take the helm in October. In this episode of the HCA Podcast, Anja Schüler takes a look at the past and the future of NATO with Seth Johnston from the Walsh School of Foreign Service at Georgetown University.
Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania fielen am 13. Juli 2024 Schüsse, die den designierten Präsidentschaftskandidaten der Republikaner nur knapp verfehlten. Unter dem Eindruck dieses Attentats begann zwei Tage später der Parteitag der Republikaner in Milwaukee, auf dem Donald Trump voraussichtlich bekanntgeben wird, wer als Vizepräsident mit ihm in den Wahlkampf zieht. Im Lager der Demokraten wollen dagegen die Stimmen nicht verstummen, die eine Auswechselung an der Spitze ihres Tickets fordern – 75 Prozent der amerikanischen Wählerinnen und Wähler finden, dass der Amtsinhaber zu alt für seine Aufgaben ist. Der Wahlkampf in den USA könnte kaum dramatischer sein. In dieser Folge des HCA Podcasts spricht Anja Schüler mit Martin Thunert, dem Senior Lecturer Politikwissenschaft am HCA, über die Schüsse auf Trump, mögliche Kandidaten für die Vizepräsidentschaft der Republikaner und die Frage, ob und wie Joe Biden doch noch aus dem Rennen ums Weiße Haus aussteigen könnte.
Hinweis: Der Podcast wurde vor Beginn des Republikanischen Parteitags aufgenommen.
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