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Yes O do please stop! So lautet der Titel der literarischen Intervention der Vorarlberger Autorin und Künstlerin Sarah Rinderer in der Joyce-Passage in Feldkirch. Die Vorarlberger Literaturpreisträgerin setzt sich im Rahmen unseres Projektes #feldkirchenjoyce auf ungewöhnliche Weise mit dem Ulysses auseinander. In der Radetzkystraße 1 spricht sie mit Frauke Kühn über die Schwierigkeit zum Punkt zu kommen, über die Melodie der Satzzeichen und von der besonderen Atmosphäre in Island.
#feldkirchenjoyce ist ein Kooperationsprojekt von literatur.ist mit der Stadt Feldkirch und der Literatur Vorarlberg.
Herzlichen Dank für das feine Gespräch:
Wie klingt dein Lieblingsplatz in deiner Stadt? Was gibt es dort jetzt oder zukünftig in deiner Vorstellung zu sehen, zu hören, zu riechen? Welche Geschichte kommt an deinem Lieblingsort ins Rollen? Ausgestattet mit diesen Fragen und einem Hohenemser Stadtplan sind Autorin und Schreibpädagogin Ruth Schmiedberger sowie der Autor und Vorarlberger Kulturpreisträger Amos Postner gemeinsam mit 24 Schüler:innen der Klasse 3b der Mittelschule Hohenems Herrenried auf den Weg gegangen. Direkt an ihren Lieblingsplätzen zückten die Jugendlichen Stift und Papier und ließen sich von beiden Autor:innen über spielerische Methoden zum kreativen Schreiben einladen. In der Radetzkystrasse 1 erzählen Shalimar und Oliver, Amos Postner und Lehrerin Elisabeth Märk vom Projekt Stadtflüstern, von den Schreibanfängen eines späteren Kulturpreisträgers und davon, warum kreatives Schreiben in der Schule so wichtig ist.
Lena Seeberger ist Grafikerin und Illustratorin und für das künftige Literaturhaus Vorarlberg hat sie sich zum ersten Mal auf dafür gewinnen lassen, eine grafische Mikro-Geschichte in Form eines Daumenkinos zu erzählen. Sie macht damit den Auftakt zu einer Serie von insgesamt neun Mini-Erzählungen, die sich in den nächsten drei Jahren um das historische Haus, die Sprache und Literatur ranken werden. Traumwandlerisch lässt Lena Seeberger ihre Figur in die Literatur und das Literaturhaus eintauchen und lässt eine ganz besondere unendliche Geschichte entstehen. Mit Daniela Egger spricht sie über den Weg vom weißen Blatt zur fertigen Geschichte, wie man Emotionen zeichnet, und über die Wirkung von Schriftbildern.
Antonie Schneiders Kinderbücher werden in zwölf Sprachen übersetzt und von der NZZ ebenso rezensiert, wie von der New York Times. 2020 war die deutsche Lyrikerin und Kinderbuchautorin Teil unseres Briefprojektes Cara Roberta. 2021 erzählt sie in der PAULA, dem literarischen Begleiter der Stadt Feldkirch, von ihrem abenteuerlustigen Onkel, dessen Lebensweg von München über Amerika schließlich nach Vorarlberg führt. In der Radetzkystraße spricht sie mit Frauke Kühn über kleine Menschen und große Fragen, über eine schicksalshafte Begegnung am Flughafen Tiflis und über das Glück der Neugier.
Herzlichen Dank für das feine Gespräch:
Radetzkystrasse 1 ist der Podcast des künftigen Literaturhauses Vorarlberg. Hier sprechen wir mit Gästen, die eng oder auch erst auf den zweiten Blick mit der Literaturlandschaft verbunden sind. Gemeinsam mit ihnen blicken wir hinter die Kulissen des Literaturbetriebs und erzählen das spannende Making Of des Literaturhauses in der Radetzkystraße 1 in Hohenems.
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